Visperterminen, Schweiz

Liegt auf:1378 m

Einwohner:1450

Wetter für Visperterminen, heute (26.11.2022)
Prognose: Morgendliche Wolken lockern zunehmend auf, die Sonne gewinnt die Oberhand.
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Früh - 06:00

1°C10%

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Mittag - 12:00

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Abends - 18:00

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Spät - 24:00

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Weindorf Visperterminen

Das Schweizer Bergdorf Visperterminen liegt am Taleingang des vorderen Vispertals im Bezirk Visp im Schweizer Kanton Wallis. Visperterminen ist vor allem aufgrund seines höchstgelegenen Weinbergs Europas bekannt. Archäologische Funde belegen, dass bereits die Kelten den Weinanbau in Visperterminen betrieben haben. Die Südlage des Hanges in der trockensten Gegend der Schweiz und die großen Steinflächen der Mauern machen die Hänge bis in den Spätherbst zu einer richtigen Wärmekammer.

Weinwanderungen

Regelmäßig finden hier Weinwanderungen mit anschließender Weinprobe statt. Bei einer solchen Wanderung können Sie auf 17 Informationstafeln alles über die Weine, deren Rebsorten, Anbaumethoden sowie das Land und die Leute erfahren. Zu den bekanntesten Sorten gehört der Weisswein "Heida", welcher Visperterminen auch den Namen "Heidadorf" einbrachte.

Land und Leute

Noch vor 20 Jahren führten die Terbiner ? wie sich die Einwohner von Visperterminen nennen ? ein richtiges Nomadenleben. Je nach Jahreszeit arbeiteten sie als Bauern entweder im Tal oder auf den hohen Bergen. Die Spuren dieses Nomadenlebens finden sich überall und die Landschaft rund um Visperterminen ist geprägt von einer Vielzahl an Pfaden und Wegen.

Visperterminen verfügt über eine enorme Anzahl von Kirchen und kleinen Kapellen. Ein Juwel unter diesen Kapellen ist die Waldkapelle "Maria Heimsuchung?. Sie wurde 1652 erbaut und im Innern der Kapelle steht eine der ältesten noch bespielbaren Orgeln. Das Orgelwerk reicht wohl ins 16. Jahrhundert zurück.

In Visperterminen gibt es den ersten Kultur-Park in der Schweiz. Dieser Park setzt sich aus verschiedenen kulturellen Angeboten zusammen. Gezeigt wird Traditionelles, das in Visperterminen noch ausgeübt und gelebt wird. So können Sie Einblicke in das traditionelle Weben sammeln, sich alte Walliser Spiele zeigen lassen oder lernen Sie, wie man die "Chirlihänstees" strickt. Dieses modische Accessoire sind Pulswärmer, die früher zur Terbiner Tracht getragen wurden.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2022

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Ferienregionen zum Ort Visperterminen

Rund um Visp

Wallis, Schweiz

Ausflugsmöglichkeiten:

Visperterminen im Winter

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Visperterminen-Giw-Rothorn

Wallis, Schweiz

Voraussichtl. Saisonzeiten:

18.12.2022 - 20.03.2023

Angebote Visperterminen

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Kontakt zur Ferienregion

Heidadorf Visperterminen Tourismus
Dorfstrasse 66
3932 Visperterminen
Schweiz
Tel.: +41 27 9460300

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Natur

Visperterminen - Kulturpark und Weindorf

Visperterminen, Rund um Visp

Tradition und Kultur hautnah erleben in VisperterminenVisperterminen hat sich den Spitznamen Heidadorf verpasst - der Ort ist bekannt für seine heimische Rebsorte Heida und für den "höchsten Weinberg Europas", der fast 1.200 m hoch liegt. Nur einige wenige Weinlagen in Zypern machen dem Walliser Bergdorf diesen Superlativ streitig. Die anstrengende Arbeit an den Steilhängen verrichten größtenteils  "Samstagswinzer", die in der Gemeinde nebenberuflich Wein anbauen. Eine Genossenschaft keltert aus deren Erträgen köstlichen Wein - das ist an sich schon Grund genug, um den Ort zu besuchen.Doch in Visperterminen gibt es auch den ersten Kulturpark der Schweiz. Dorfeinwohner zeigen Besuchern während jeweils zwei Stunden ihr Hobby, ihren Beruf oder ihre Lieblingsbeschäftigung - und geben damit fundierten Einblick in alte Dorf- und Alltagstraditionen. Armin z. B. informiert über die Bienenzucht, und Erwina erklärt, wie man mit traditionellen Geräten Garn spinnt und Stoffe webt. Patrick und Herold klären über das Leben als Bergbauern auf, Gustav über die Zucht von Schwarznasenschafen. Zusammen mit Karin können Kinder und Erwachsene alte Walliser Spiele wiederentdecken, bei Renata lernen sie das traditionelle Kartenspiel "Troggu", und in einer Alphütte mitten im Wald führt Mathilde Interessierte ins Töp- ferhandwerk ein.

Natur

Baltschiedertal

Visp,

Damit sich die ursprüngliche Kulturlandschaft mit den hölzernen Wasserleitungen, den Suonen, erhalten konnte, verzichteten die Gemeinden des Tals auf Wasserkraft. Heute steht das Gebiet unter Landschaftsschutz und ist für ausgedehnte Wanderungen geradezu geschaffen. Die christlichen Bildstöcke, die dem Wanderer immer wieder am Wegesrand begegnen, wurden von den Bergleuten und Suonenarbeitern hier aufgestellt und dienten als Beschützer bei den gefährlichen Arbeiten.
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Natur

Törbel - Rundgang im Dorf

Visp,

Zeitreise in die VergangenheitTörbel liegt auf 1.500 m Höhe an einem sonnigen Hang über dem Vispertal. Hier wird der Rundgang "Urchigs Terbil" (ursprüngliches Törbel) als geführte Tour angeboten. Dabei erhält man Einblicke in das alltägliche Leben, wie es in diesem typischen Walliser Dorf früher einmal war. Zu sehen gibt es neben dem historischen Dorfkern z. B. ein Backhaus, einen 300 Jahre alten Stadel und eine Weinpresse von 1864. Beim Törbelbach erfährt man nicht nur, wie die Mühle funktioniert, auch eine alte Walke wird vorgeführt. Das um 1830 erbaute Holzhaus mit Wasserrad diente dazu, selbst gewobene Stoffe weich und geschmeidig zu klopfen. Bis in die 1950er-Jahre hat hier noch Polycarp Karlen, der letzte Walker von Törbel, gearbeitet.Führungen: Von Mai - Oktober jeden Donnerstag um 10 Uhr (Anmeldung bis Mittwoch 11 Uhr) und nach VereinbarungPreise: Bis 8 Personen Chf 50,- / ab 9 Personen Chf 6,- pro Person

Natur

Bietschtal

Visp,

An der Südseite der steilen Hänge des Bietschhorns läuft das Tal in Richtung des mediterran geprägten Rhônetals herab. Auf ausgedehnten Wanderungen lässt sich das steinig-felsige Bietschtal erkunden. Fachkundige Bergführer zeigen einem gerne die Naturschönheiten und erzählen dabei auch die Sagen, die mit dem Tal verbunden werden.
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Wandern & Bergsport

Turtmanntal - Erkundungstour mit Wanderung

Eischoll,

Unterwegs in Ruhe und EinsamkeitIn Turtmann selbst findet man schöne Patrizierhäuser aus dem 16. und 17. Jh., doch je weiter man hinter dem Ort hinaufsteigt, desto ursprünglicher wird die Natur. An den Hängen oberhalb des 40 m hohen Wasserfalls sind die Wiesen sattgrün. Hier gibt es viele Wandermöglichkeiten, z. B. den Adlerpfad, eine Rundwanderung von Ergisch aus (ca. 5 Stunden), oder den Bärenpfad von Unterems nach Oberems (ca. 3 Stunden). In Oberems starten Busse, die Gäste weiter ins Tal hineinbringen. Durch dichten Wald führt die Straße nach oben, bis die Landschaft menschenleer wird. Nur an wenigen Stellen stehen wie hingeworfen einige Häuser. Das macht diesen Teil des Tals zu einem traumhaften Wandergebiet für alle, die sich nach Ruhe sehnen. Und wer die Herausforderung sucht, läuft neben dem Turtmanngletscher ohne Seil und Steigeisen bis auf das Barrhorn - mit 3610 m der höchste Bergwandergipfel der Alpen.
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Wandern & Bergsport

Dorfbesichtigung Raron

Eischoll,

Besuch bei RilkeDas Örtchen Raron kennen heute meist nur noch Rilke-Fans, die einmal zu seinem Grab auf dem Kirchberg gepilgert sind. Lange Zeit war das anders. Im Mittelalter hatte hier eine der bedeutendsten Walliser Adelsfamilien ihren Sitz. Die Herren von Raron bauten als Zeichen ihrer weitreichenden Macht stolze Burgen und stellten Landesfürsten und Bischöfe. Von der Burg in Raron selbst sind jedoch nur Reste übrig geblieben, einige davon wurden im 16. Jh. beim Bau der spätgotischen St.-Romanus-Kirche miteinbezogen. In das Gotteshaus sollte man unbedingt einen Blick werfen: Schöne Fresken verzieren den Barock-Innenraum. Im alten Pfarrhaus ist ein Museum eingerichtet. Es widmet sich nicht nur der Dorfgeschichte, sondern auch Persönlichkeiten, die mit Raron in Beziehung standen – Rilke etwa, aber auch Albert Schweitzer und die Frauenrechtlerin Iris von Roten. Auch nach dem Machtverlust der Herren von Raron lebten im 17. und 18. Jh. viele im Ort in Wohlstand. Ihr Geld machten die Rarner vor allem durch Handelsgeschäfte. Vom Erlös bauten sie die stolzen Steinhäuser, die noch heute das Dorfbild prägen. In den 1970er-Jahren entstand die jüngste Sehenswürdigkeit des Ortes: eine Art Höhlenkirche, deren großer Innenraum komplett in den Fels gesprengt wurde. Wer nach dem Dorfrundgang Lust auf einen weiteren Ausflug hat, kann in Raron-Turtig die Seilbahn hinauf zu den südlichen Gemeinden Eischoll oder Unterbäch nehmen.