Erlebt die Liechtensteinklamm an drei Abenden in einer einzigartigen Inszenierung aus Fackeln, Spots und dem tosenden Wasser der Schlucht in Harmonie mit klassischer Musik. Mystisch, romantisch und eindrucksvoll wird einer der schönsten Naturplätze Österreichs zur Bühne eines unvergesslichen Abends.
Es wird dringend empfohlen, die Tickets für die Klammwolke bereits vorab online zu kaufen. So sichert ihr euch den Eintritt bequem im Voraus und gelangt mit dem Online-Ticket über die Fastlane links neben der Kassa direkt zum Drehkreuz. Dadurch werden längere Wartezeiten vermieden und für einen möglichst reibungslosen Zutritt zur Klammwolke gesorgt. Restkarten sind nur in begrenzter Anzahl an der Abendkassa vor Ort erhältlich!
Die Klammwolke ist eine Jubiläumsveranstaltung der Stadtgemeinde St. Johann. Gesamtkonzeption: Walter Oczlon. Für Kleinkinder ist die Veranstaltung nicht empfehlenswert. Extreme Witterung (Hochwasser, Gewitter) kann zu einer Verschiebung bzw. zum Abbruch der Klammwolke führen. Hunde sind nicht erlaubt.
Die neue Dauerausstellung in der Liechtensteinklamm erzählt auf elf Stelen die faszinierende Geschichte dieses Naturwunders. Sie zeigt, wie die Kraft des Wassers die Klamm geformt hat, und gibt Einblicke in ihre Erschließung sowie die Menschen, die sie geprägt haben – von historischen Persönlichkeiten bis zu den Arbeitern damals und heute.
Auch Themen wie Tourismus, Holztrift und regionale Sagen werden aufgegriffen und machen die Entwicklung der Klamm lebendig. Die Ausstellung verbindet Natur, Geschichte und Mythos und führt bis in die Gegenwart mit der modernen Gestaltung rund um die spektakuläre „Helix“.
Am Samtag. 30. Mai 2026, findet der feierliche Festakt zu 150 Jahre Liechtensteinklamm mit der Bürgergarde und Bürgermusik sowie Fahnenabordnungen statt.
Die Geschichte der Erschließung reicht bis ins Jahr 1875 zurück, als engagierte Pongauer mit den Arbeiten begannen. Erst durch die Unterstützung von Fürst Johann II. von und zu Liechtenstein konnte das Projekt vollendet werden. Ihm verdankt die Schlucht nicht nur ihre Fertigstellung, sondern auch ihren Namen. So wurde 1876 die Klamm als Liechtensteinklamm für Besucher zugänglich gemacht.