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Wandern & Bergsport in Alpenregion Vorarlberg

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Wandern & Bergsport in Alpenregion Vorarlberg

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Wandern & Bergsport

Historischer Walserweg

Sonntag-Buchboden, Alpenregion Vorarlberg

Der Walserweg ist ein Fernwanderweg, der den historischen Spuren einer alten Volksgruppe folgt. Im österreichischen Vorarlberg erstreckt er sich auf über etwa 450 Kilometern. Die 25 verschiedenen Etappen reichen von leichten bis hin zu anspruchsvollen Strecken.Die Geschichte des WeitwanderwegsSeinen Namen erhielt der Walserweg von einer alemannischen Volksgruppe, die ursprünglich im Wallis heimisch waren: die Walser. Diese Hirten und Bauern hatten vor rund 1000 Jahren das Rhonetal besiedelt. Aufgrund der wachsenden Bevölkerung begannen sie jedoch, sich im Mittelalter - etwa im 13./14. Jahrhundert - sich weiter auszubreiten. Sie suchten neue Wohn- und Anbauflächen, die sie in den Bergregionen fanden. Das so genannte "Walsergebiet" erstreckt sich vom Schweizer Kanton Wallis über Liechtenstein und das westliche Österreich bis in den Norden Italiens. Die Wege, die die Walser einst nahmen, gehören heute zum historischen Walserweg. Etwa ein Viertel des österreichischen Vorarlbergs zählt zu dem ehemaligen Siedlungsgebiet der Walser. Das Große Walsertal, das Kleine Walsertal sowie Ortschaften wie Tannberg, Lech oder Bürserberg gehören dazu. Die Besonderheit in dieser Region ist die Streckenführung des Walserwegs. Die gewundenen Abschnitte wurden bewusst in Kauf genommen, um alle zugehörigen Gemeinden einzubinden.Wandern in EtappenJede der 25 Etappen führen die Wanderer heute zu den alten Siedlungen der Walser mit ihren typischen Holzhäusern. Die naturnahen Wanderwege führen durch eine herrliche Alpenlandschaft. Das Hochgebirge mit Graten und Pässen ist ebenso vertreten wie genüssliche Spaziergänge durch schöne Täler. Manche Streckenabschnitte führen durch steiles Gelände, wo neben einer professionellen Wanderausrüstung auch Trittsicherheit und eine solide Kondition von Nöten sind. Doch nicht nur die Naturschönheiten sind zu bestaunen. Auf dem weit ausgebauten und gut beschilderten Walserweg lernen Wanderer das Leben der Walser mit ihrer Geschichte, der Sprache und ihrer Architektur kennen.
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Natursprünge Weg Brandnertal

Brand im Brandnertal, Alpenregion Vorarlberg

Der Natursprünge-Weg in Brand ist ein Gemeinschaftsprojekt der inatura und des Brandnertals im österreichischen Bundesland Voralberg. Der interaktive Wanderweg bietet großen und kleinen Besuchern auf spielerische Weise die Möglichkeit, Wissenswertes über den Lebensraum Alpen zu erfahren.Ein Wanderweg für die ganze FamilieDie Dorfbahn in Brand befördert die Wanderer hinauf auf den Berg, von dort geht es zur inneren Parpfienzalpe dem Ausgangspunkt des Natursprünge-Weges. Gut begehbar führt der Pfad auf vier Kilometern über den Burtschasattel (1.680m) und endet an der Bergstation der Panorama Bahn. Die Laufzeit beträgt ca. zwei Stunden. Weniger anstrengend,vor allem für kleine Kinder, ist es, gleich mit der Dorf- und Panoramabahn bis zum Endpunkt des Weges durchzufahren und von dort zu starten. Es können aber auch Bollerwagen für 15 Euro ausgeliehen werden, die den Kindern den Aufstieg nicht nur erleichtern, sondern ihnen auch zusätzlichen Spaß bringen.Wissenswertes an zehn StationenAuf dem Natursprünge-Weg in Brand lässt sich an insgesamt zehn Stationen auf interaktive Weise viel Interessantes über die Geheimnisse der alpinen Natur erfahren. Der Lehrpfad widmet sich am ersten Haltepunkt dem Thema Wasser, führt dann weiter zu Alpinen Gefahren, Jagd, Wasserkraft, Respekt, Wiese, Wald, Geologie, Boden und endet mit Erklärungen zum Wetter. An den einzelnen Stationen werden Fragen beantwortet wie: Was passiert auf einer Alpe? Warum sind Blumen bunt? Wie kommen Steine auf den Berg und Wasser in den Fluss? Welche Gefahren lauern im Brandner-Tal?Regionale Köstlichkeiten entlang der RouteFür das leibliche Wohl am Natursprünge-Weg sorgen die Alpe Parpfienz und das Restaurant Frööd, das nahe der Bergstation der Panoramabahn liegt. Das neuere Restaurant Frööd bietet wie die Alpe Parfienz regionale Spezialitäten und zusätzlich jeden Sonntag von 8:30 – 11:00 Uhr ein rustikales regionales Bergfrühstück. Reservierungen sind am Vortag bis 16 Uhr möglich. Für Kinder steht hier ein schöner Naturspielplatz zur Verfügung.
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Waldlehrpfad Bludenz

Bludenz, Alpenregion Vorarlberg

Der Waldlehrpfad Bludenz ist ein Themenweg, der rund 2,7 Kilometer lang ist und auf dem die Besucher viel Interessantes über das Thema Wald erfahren. Gestartet wird in Hinterplärsch, dort steht den Besuchern bei der Talstation Muttersberg ein großer Parkplatz zur Verfügung.Den Wald erkundenGleich zu Beginn finden die Wanderer ein Wasserschloss, wo das Wasser gesammelt wird. Im Laufe des Spazierganges werden dann unterschiedlichsten Fragen rund um den Wald beantwortet. So erfährt man zum Beispiel, warum wir einen Wald brauchen oder welche Bedeutung die Waldbewohner haben bzw. welche Produkte aus den Bäumen hergestellt werden. An einer Station erfahren die Besucher auch, wie das Quellwasser aus dem Berghang mit Hilfe von speziellen Quellfassungen gesammelt wird und dann weiter in Zwischenbehälter fließt. Vor dort aus gelangt das Wasser ins Tal, wo es in sogenannten Wasserschlössern, wie jenes, das am Eingang des Lehrpfades zu finden ist, gesammelt wird.Interessantes für Groß und KleinInsgesamt informieren 17 Lehrtafeln über die heimische Natur und unterwegs bieten sich auch zahlreiche Sitzgelegenheiten für eine kleine Pause zwischendurch. Auf die kleinen Gäste warten darüber hinaus verschiedenste erlebnispädagogische Elemente wie ein interaktives Einhorn-Memory oder eine Holzspecht-Installation.Wandern mit der ganzen FamilieDer Waldlehrpfad ist eine sehr familienfreundliche Wanderung, die man am besten zwischen Juni und Oktober unternimmt und für die man etwa 1,5 Stunden einplanen sollte. Für die Wanderung werden knöchelhohe Bergschuhe empfohlen, außerdem sollte nicht auf Regen- und Sonnenschutz sowie ausreichend Wasser und eine Jause vergessen werden. Der Lehrpfad endet beim VAL BLU Alpenerlebnisbad, von wo aus man dann mit dem Bus zum Ausgangspunkt zurückfahren kann.
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Walderlebnispfad Marul

Raggal, Alpenregion Vorarlberg

Marul - das malerische Dörfchen in Hanglage gehört zur Gemeinde Raggal im Großen Walsertal in Vorarlberg, Österreich. Die Ortschaft wurde erst 1934 erschlossen und war davor nur zu Fuß erreichbar. Prägend für Marul ist der Lasanggabach, der den Ort vom größeren Bergdorf Raggal trennt.Natur spielerisch erkundenGenau entlang des Baches verläuft der Walderlebnispfad Marul, der für Kinder und Erwachsene Wissenswertes und Lehrreiches bereit hält. Man kann zwei unterschiedlich lange Rundwege wählen, je nach Lust und Laune und natürlich auch Alter und Fähigkeiten der Spaziergänger. Start ist jeweils der Wanderparkplatz Marul, wo sich auch Parkmöglichkeiten befinden.Zwei Rundweg-VariantenDie Route 1 umfasst etwa 300 Höhenmeter und dauert bei einer Strecke von knapp 3,5 km ca. anderthalb Stunden. Bei Route 2 muss man auf der Strecke von etwa 5,6 km bereits 450 Höhenmeter überwinden und ist gut zwei Stunden unterwegs. Beide Wege sind sehr beliebt bei Familien und haben daher keinen hohen Schwierigkeitsgrad. Aber aufgrund der Vielfalt sind sie durchaus nicht allein bei Familien beliebt.Diverse Höhepunkte am WegesrandMan findet beispielsweise eine 300 Jahre alte Ulme und einen schönen Grillplatz. Auf Tafeln erhält man vielschichtige Informationen zu Ökologie und Geologie, zu Wald- und Holzwirtschaft oder auch zur Kulturgeschichte. Man wandert durchs Labyrinth und kehrt zum Hörerlebnis in die Klanghütte ein. Auch kann man sich im Blockhüttenbau üben, was Groß und Klein vor eine große Herausforderung stellt. Aber auch Entspannung kommt nicht zu kurz: Beim Wasserfall hängen bunte Hängematten, die zum Relaxen und Meditieren einladen. Der Besuch des Walderlebnispfades ist kostenfrei.
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Kletterpark Brandnertal

Brand im Brandnertal, Alpenregion Vorarlberg

Klettern kann man im Brandnertal in Vorarlberg nicht nur auf Felsen, sondern auch im Hochseilgarten. Unter schattigen Bäumen, in der Nähe des Tiererlebnispfads gelegen, befindet sich der Kletterpark Brandnertal, der vor allem Klettereinsteiger anspricht: Insgesamt 500 Meter Seil- und Brückenkonstruktionen in unterschiedlicher Höhe und mit variablen Schwierigkeitsgraden können erklommen werden, hinzu kommen Stahlseilrutschen und Möglichkeiten zum Slacklinen.Herausforderung nach WunschFür Unerfahrene und Kinder ab acht Jahren bzw. 110 cm Körpergröße stehen zwei leichte Parcours in drei bis vier Metern Höhe zur Verfügung. Die Begleitung durch einen Erwachsenen ist für Kletterer unter 14 Jahren allerdings erforderlich. Fortgeschrittene können auf zwei weiteren Parcours ihr Geschick auf die Probe stellen, die sich in luftiger Höhe bis zu elf Meter über den Erdboden befinden. Ein zuverlässiges Sicherungssystem und eine Einweisung durch einen Klettertrainer garantieren stets ein gefahrloses Erlebnis.Im Vorfeld zu beachtenBesondere Kletterausrüstung ist nicht erforderlich. Am besten trägt man lockere Freizeitkleidung und feste Schuhe. Alles Weitere ist im Eintrittspreis bereits inbegriffen. Für einen Besuch sollte man zwei bis vier Stunden einplanen, darf sich aber auch mehr Zeit lassen: Alle Eintrittskarten sind generell Tagestickets.Im Vorfeld sollten der aktuelle Öffnungsstatus auf der Website überprüft werden: Der Kletterpark hat nur im Sommer offen und wird bei schlechter Witterung geschlossen. Außerdem ist für Gruppen ab zehn Personen eine Voranmeldung zwingend erforderlich.

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Klettern im Klostertal

Dalaas/Wald, Alpenregion Vorarlberg

Das Klostertal ist eine beliebte Ferienregion für Kletterfreunde, denn an den steilen Felsen kann man hervorragend klettern und dabei die schöne Aussicht auf die Vorarlberger Berge genießen. Auch für Familien gibt es besonders geeignete Klettergärten.Familienfreundliche KletterstellenAn der Marmotta-Wand im Lechquellengebirge in unmittelbarer Nähe zur Freiburger Hütte befindet sich ein Familien-Klettergarten. Die Touren dort entsprechen den Schwierigkeitsgraden II bis IV+ und sind so auch für Kinder geeignet. Ebenfalls gut für Familien geeignet ist der Klettergarten Bellavista oberhalb der Ravensburger Hütte, hier gibt es sogar vier spezielle Kinderrouten. Die Touren hier haben die Schwierigkeit III bis VII. Zu den Klettergärten kann man mit dem Wanderbus Formarinsee (Marmotta) bzw. Lech-Spullersee (Bellavista) fahren.Anspruchsvollere KletterroutenBei der Roten Wand im Lechquellengebirge findet sich die gleichnamige Kletterwand. Die Touren dort haben die Schwierigkeitsstufen VI bis VIII+, um den Aufstieg abzukürzen, kann man den Wanderbus Formarinsee nutzen.Ein natürlicher Klettergarten gibt es oberhalb des Spullersees. Das Wasser hat an der Südseite des Bergs eine zerfurchte Platte geschaffen, an der man sehr gut klettern kann. Die Wände sind bis zu 200 Metern hoch und die rund 20 Routen sind den Graden III bis VIII eingeordnet. Die Kletterwand Spullergarten liegt in Richtung der Ravensburger Hütte und kann mit dem Wanderbus Lech-Spullersee hinfahren.Kletterwand im DorfIn Dalaas hinter dem Sportplatz und dem Schwimmbad steht die Kletterwand Schröfle mit Routen mit Grad II bis VI+. So kann man ohne große Anreisestrecke seine Kletterfähigkeiten trainieren. An der Kletterwand werden auch Schnupper-Kletterkurse für Gäste an mehreren Dienstagen im Juli und August von 17 bis 19 Uhr angeboten, die Teilnahme kostet 20 Euro für Erwachsene inklusive Ausrüstung.

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