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Natur in Alpenregion Vorarlberg

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Natur in Alpenregion Vorarlberg

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Natur

Nenzinger Himmel

Nenzing, Alpenregion Vorarlberg

Zwischen Brand im Brandnertal und Liechtenstein liegt der Nenzinger Himmel, eine Alpe in Vorarlberg. Dank beschränktem Individualverkehr ist es hier himmlisch ruhig und idyllisch.Beschwerliche AnfahrtWer aus dem Tal in den Nenzinger Himmel kommen will, der muss entweder wandern oder mit dem Bus fahren. Mit einer Wanderung benötigt man rund vier Stunden durch das Gamperdonatal bis hinauf zur Alpe. Wer sich das sparen möchte, der kann mit Kleinbus-Shuttle hinauf- und wieder hinabfahren. Die Busse verkehren von Mitte Mai bis Anfang Oktober, der Nenzinger Himmel ist nur bei Schneefreiheit erreichbar.Ruhige NaturDer Nenzinger Himmel ist reich an Naturdenkmälern wie dem Stüba oder dem Gampbach-Wasserfall, beeindruckende Felsformationen wie das Felsentor oder der höchsten Tanne Vorarlbergs mit einer Größe von rund 55 Metern. Zahlreiche Wanderwege durchziehen das Gebiet und führen auf die umliegenden Alpen und Berggipfel.Kleine Siedlung am BergZum Nenzinger Himmel gehört auch eine Feriensiedlung mit rund 200 Hütten, einem Lebesnmittelgeschäft, ein Café und Sennereien mit Käse- und Milchproduktion.
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Natur

Steinkreise Tschengla

Bürserberg, Alpenregion Vorarlberg

Als hätte sie ein Riese hingeworfen, so liegen kleine und große Steine auf der Wiese bei Bürserberg. Aus welcher Zeit sie stammen und warum sie so angeordnet wurden, ist unklar. Vermutet wird jedoch, dass die Steinkreise als riesiger Kalender dienten, da die Steine astronomisch ausgerichtet sind. Möglich ist auch eine Funktion als Kultstätte für die Göttin der Natur Raetia.Kraftplatz in der NaturUnter Experten gelten die Steinkreise als Kraftplatz, wo es besondere, positive Schwingungen gibt und Menschen gut Kraft tanken und Heilungen beschleunigen können.Spaziergang zu den SteinkreisenDie Kreise sind innerhalb von einer 20-minütigen Wanderung vom Wanderparkplatz Bürserberg-Tschengla zu erreichen. Wer möchte, kann an einer Führung teilnehmen, die jeden Mittwoch um 14 Uhr stattfindet und rund zwei Stunden dauert. Eine Teilnahme ist nur nach Voranmeldung möglich.
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Natur

Bärenland Sonnenkopf

Klösterle am Arlberg, Alpenregion Vorarlberg

Die Bären sind losAuf dem Sonnenkopf befindet sich ein einzigartiger Naturpark: Das "Bärenland" in fast 2.000m Höhe bietet Unterhaltung für Jung und Alt. Auf 35 Stationen können Kinder und Eltern gemeinsam spielen und die Natur erleben. Schon alleine die Hinfahrt mit der Bärengondel ist ein erstes Highlight.Die BärensageIn der Vegangenheit wurde durch den Menschen die Bärenpopulation fast ausgerottet. Heutzutage gibt es nicht mehr viele Bären, die hier oben leben. Dies möchte der "Zauberbär" ändern. Der Sage nach lebt der Zauberbär auf dem Sonnenkopf in einer Höhle und versucht, weitere Bären anzulocken, damit sie sich hier niederlassen.35 Stationen zum Toben und SpielenDas Bärenland ist ein riesiger Abenteuer- und Erlebnispark, der vor allem die Kinder begeistern wird. An insgesamt 35 Stationen können die Kinder ihr Geschick und ihre Fähigkeiten ausprobieren - sei es Gleichgewicht, der Tastsinn oder die Geschicklichkeit. So können sie auf der Bärenwippe oder dem Geschicklichkeitsbalken den Gleichgewichtssinn trainieren, auf dem Barfußweg über verschiedene Materialien laufen oder auf dem Bärensee mit dem Floß fahren.Auch für Erwachsene ein HighlightAuch die erwachsenen Besucher können im Bärenland voll auf ihre Kosten kommen: Das Schau-Brotbacken im Steinbackofen macht nicht nur den Kindern Spaß. Und beim Schau-Schnapsbrennen an jedem Wochenende werden die edlen Gebirgsbrände nicht nur gebrannt, sondern können auch gleichzeitig vor Ort verkostet werden.Die Umgebung ist außerdem bestens für Wander- oder Fahrradausflüge geeignet. Die Fahrräder können übrigens mit der Bärengondel transportiert werden.Lehrreiches aus der NaturBesonders interessante und lehrreiche Highlights sind der Alpenblumen-Lehrpfad und der Jagd- und Wilderersteig. Auf dem Alpenblumen-Lehrpfad gibt es viele interessante und seltene Alpenblumen zu sehen. Ein Spaziergang entlang des Pfades dauert ca. eine halbe Stunde. Entlang des Jagd- und Wilderersteigs stehen einheimische Wildtiere wie Steinbock oder Murmeltier. Alle Tiere sind in Originalgröße aus Holz geschnitzt.EintrittskartenEs gibt verschiedene Tarife: Die Besucher können zwischen Berg- und Talfahrten oder Einzelfahrten wählen, falls man den Berg beispielsweise erklimmen und auf dem Rückweg die Gondel nehmen möchte. Einheimische Erwachsene können das Bärenland zu einem vergünstigten Tarif besuchen. Ab 15 Personen empfiehlt es sich, eine Gruppenkarte zu lösen.
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Bürser Schlucht

Bürserberg, Alpenregion Vorarlberg

Die Bürser Schlucht liegt zwischen Bürserberg und Bürs und ist ein eindrucksvolles Naturdenkmal. Der Alvierbach hat sich hier seit der Eiszeit in das Gestein, den Bürser Konglomerat, gefressen und so eine beeindruckende Schlucht erschaffen.Tour durch die SchluchtDurch die Schlucht führt ein 4,6 km langer, leichter Rundweg, der in der Orstmitte von Bürs beginnt und endet. Eine Runde dauert etwa zwei Stunden. Dabei kommt man nicht nur den spannenden Felsformationen der Schlucht vorbei, sondern unter anderem auch am "Kuhloch", eine trockene Klamm. Einkehren kann man in einigen Gasthöfern in Bürs oder Bürserberg.Geführte TourenIm Sommer werden geführte Wanderungen durch die Schlucht angeboten, von Juli bis Anfang September finden diese immer mittwochs um 14 Uhr statt und dauern rund zwei Stunden. Die Teilnahme kostet 1.50 Euro, eine Anmeldung ist bis zum gleichen Tag um 11 Uhr beim Gemeindeamt Bürs möglich, wo auch der Treffpunkt zum Start der Tour ist.
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Fallbachwand-Wasserfall

Dalaas/Wald, Alpenregion Vorarlberg

Der Fallbachwand-Wasserfall in Dalaas in Vorarlberg befindet sich im Westen von Österreich. Dieser imposante Wasserfall gehört zu den größten Wasserfällen Österreichs. Von einer Höhe von 1.430 Meter stürzen die Wassermassen auf eine Höhe von 820 Meter hinab. Das klare Gebirgswasser bietet zu jeder Tageszeit einen einzigartigen Anblick. Am Tag glitzern die Sonnenstrahlen in der Wasserwand und in der Nacht begeistern die kaskadenartigen Wassermassen mit geheimnisvollem Rauschen. Die Fallbachwand ragt hoch über den beiden Feriendörfer Dalaas und Braz auf. Daher ist der Fallbachwand-Wasserfall auch schon aus der Ferne bei der Anreise gut zu erkennen.Wandern und beobachten zu jeder JahreszeitIn harten Wintern gefriert der Wasserfall zu, sodass Bergsteiger und Kletterer sich in die Eiswand wagen. Im Sommer führt ein Panoramasteig für alle Wanderer zum Fuß des Wasserfalls. Dieser Weg lockt Gäste aus aller Welt mit Ferngläsern und Kameras an. An 365 Tagen im Jahr ist der Panoramasteig gefahrlos begehbar. Für Alt und Jung haben die Gemeinden Dalaas und Braz eine Schautafel mit Erklärungen aufgestellt. Auf dieser Tafel gibt es viele Informationen über die Tiere und die Pflanzen in den Alpen zu finden, die unter Artenschutz stehen. Die Fallbachwand-Wasserfall in Dalaas in Vorarlberg ist auch der Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen. Busse des öffentlichen Nahverkehrs bringen die Gäste am Abend wieder zurück ins Hotel.Raffinierte Baumeisterin Mutter NaturDer mittlere Teil des Fallbachwand-Wasserfalls ist über 60 Grad steil. Er ist der höchste Wasserfall in Vorarlberg. Nur wenige Wasserfälle in Österreich liegen noch höher. Selbst starke Wassermassen während der Schneeschmelze im Frühjahr haben die Gesteinsformation des Fallbachwand-Wasserfalls über die Jahrtausende kaum verändert, so dass er auch für Geologen eine Attraktion ist.
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Lünersee

Brand im Brandnertal, Alpenregion Vorarlberg

Einer der schönsten AlpseenAm Ende des Brandnertals liegt der Lünersee auf 1.970 Metern Höhe. Der See kann durch eine fünfminütigen Fahrt mit der Seilbahn oder durch eine Wanderung über den "Bösen Tritt" erreicht werden. Rund um den See führt ein Wanderweg, die Umrungung zu Fuß dauert rund zwei Stunden. Unterwegs bieten sich tolle Aussichten auf die Gletscher des Brandnertals und die Berge des Walgaus, Montafons und Klostertals.Stausee zur EnergiegewinnungDas Energieversorgungsunternehmen Illwerke staute den natürlicherweise etwas kleineren Bergsee bereits in den 1920er Jahren auf, voll lief der Lünersee zum ersten Mal aber erst 1959. Das liegt unter anderem daran, dass der Schesaplana- Gletscher, zu dessen Füßen der Stausee, der Rundweg und die Lünerseebahn auf 1979 m Seehöhe liegen, nicht genügend Wasser freigibt.Weitere Aktivitäten am LünerseeAngler freuen sich über den reichen Fischbestand im Lünersee: So kann man dort unter anderem Regenbogenforellen, Bachsaibling und Seesaibling angeln, Fischerei-Tageskarten kann man an der Bergstation der Lünerseebahn kaufen. Ein beliebtes Ziel ist der See auch für Kletterer: Ein Klettergarten mit insgesamt 20 Routen, darunter einem Übungsklettersteig wartet an der Talstation der Bergbahn, außerdem gibt es einen attraktiven Klettersteig auf den Saulakopf.
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Natur

Muttersberg

Bludenz, Alpenregion Vorarlberg

Der Muttersberg gilt als der Hausberg von Bludenz, den man ganz bequem mit der Seilbahn erreicht. Von der Bergstation aus bieten sich dann die unterschiedlichsten Wandermöglichkeiten an, die vor allem auch für Familien mit Kindern sehr gut geeignet sind. So gelangt man beispielsweise auf dem Madeisa-Rundweg zur Fraßenhütte, der Wanderweg Hoher Fraßen führt die Bergfexe auf rund 1979 Meter Höhe, wobei man dafür etwa dreieinhalb Stunden einplanen sollte. Wer über noch mehr Ausdauer verfügt, wählt den Hoher Fraßen - Rappaschrofaweg, über den man zum sogenannten Tiefenseesattel gelangt. Über einen weiteren Weg wandert man drei Stunden lang zur Elsalpe, die auf 1594 Metern liegt.Traumhaftes Mountainbike-ErlebnisEin einzigartiges Angebot bietet auch der Muttersberg Singletrail, der in verschiedene Sektoren unterteilt ist. Jeder Abschnitt hat dabei seinen ganz eigenen Charakter. Sektion 1 bietet den Bikern kleinere Jumps und Wellen, während in Sektion 2 bereits zahlreiche Speed-Passagen warten. Der dritte Abschnitt ist die sogenannte Jumpline und im letzten Abschnitt warten Hindernisse wie Steine und Wurzeln auf die Sportler.Abwechslungsreiches KinderprogrammAuf die kleinen Gäste warten inmitten der traumhaften Bergwelt ein Abenteuer-Spielplatz mit Schaukeln und Rutschen, Slack Lines sowie einem Bobby Car Rundkurs. Außerdem steht ihnen ein Mega Indoor Spielplatz zur Verfügung, wo sie sich auch bei schlechtem Wetter austoben können. Ein ganz besonderer Freizeitspaß wartet auf die Kinder auch beim Ponyreiten, das beim Alpengasthof Muttersberg startet und sie bis zur Bergbühne führt.Kultur am BergAber nicht nur Biker und Wanderer, sondern auch Kulturinteressierte kommen am Muttersberg voll und ganz auf ihre Kosten. Jedes Jahr wird nämlich auf der Sonnenterrasse von Bludenz-Nüziders ein Stück von William Shakespeare inszeniert und vor atemberaubender Kulisse aufgeführt.
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Schesaplana

Brand im Brandnertal, Alpenregion Vorarlberg

Der höchste Gipfel des RätikonIn der Nähe des von der Schweiz, Österreich und Liechtenstein gebildeten Dreiländerecks liegt am Ende des Brandnertals die 2.965 m hohe Schesaplana. Über ihren Gipfel verläuft die Staatsgrenze zwischen Österreich und der Schweiz, die von Vorarlberg und Graubünden gebildet wird. Den oberen Bereich ihres Nordhangs nimmt der nur wenige Kilometer lange Brandner Gletscher ein, der wie viele seiner eisigen Gesellen gegenwärtig an Mächtigkeit verliert. Der höchste Berg im Rätikon wurde erstmals im Jahr 1730 vom Schweizer Pfarrer Nicolin Sererhard, gemeinsam mit zwei Begleitern, touristisch bestiegen.Touristischer Aufstieg der SchesaplanaDas einst von Walsern besiedelte Brandnertal war über mehrere Jahrhunderte nur schwer erreichbar. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzte eine gewisse Erschließung dieser Region ein, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihren Höhepunkt erreichte. Ausdruck hierfür war die Errichtung einiger bewirtschafteter Hütten, der durch eine Stauanlage stabilisierte Wasserstand des am Osthang befindlichen Lünersees und der Bau einer an den See führende Schwebeseilbahn. Heute gelangen bergerfahrene Touristen vom Lünersee über die im Sommer bewirtschaftete Totalphütte in einer Gehzeit von etwa vier Stunden auf den Gipfel der Schesaplana.Weitere vier bewirtschaftet Hütten ermöglichen heute das Erwandern ihres felsigen Gipfels auf Tagestouren, die von den Touristen jedoch eine gute Kondition, Trittsicherheit und eine gewisse Bergerfahrung voraussetzen. Das gilt auch für die von Brand über den Leibersteig, die Mannheimer Hütte und den Brandner Gletscher führende Route oder auf der Schweizer Seite für den über die Schesaplanahütte führenden Schweizer Steig.Am LünerseeDer recht bequem vom Ende des Brandnertals mit der Lünerseebahn erreichbare See liegt auf 1.970 m Höhe und ist einer der größten und tiefsten Hochgebirgssenseen Vorarlbergs. Unmittelbar an der in den 1950er Jahren errichteten Staumauer befindet sich die Douglashütte, die neben einer gastronomischen Versorgung knapp 150 Übernachtungsplätze bereit hält.
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Natur

Seewaldsee

Fontanella, Alpenregion Vorarlberg

Was ist ein Seewaldsee?Ein Seewaldsee, auch Himmelsteich oder Himmelsweiher genannt, ist ein Stillgewässer, das sein Wasser ausschließlich aus Niederschlägen bezieht - also vom Himmel gespeist wird. Ohne künstliche Hilfsmittel kann ein Himmelsteich nicht vollständig entleert werden oder trockenfallen.Seewaldsee bei FontanellaDer Seewaldsee liegt zwei Kilometer östlich von Fontanella in 1.132 Metern Höhe im Biosphärenpark Großes Walsertal und gilt seit langem als beliebtes Bade- und Wanderziel der Region. Das knapp 1,5 Hektar große Gewässer wird intensiv als Naherholungsgebiet und touristisch genutzt und alle Uferteile sind ganzjährig über Pfade erreichbar. Umkleide- und Bademöglichkeiten und ein Badesteg sind vor Ort vorhanden. Zwei saisonal bewirtschaftete Gasthäuser bieten Speisen und Getränke an.Spaß und ErholungZu Fuß ist der See in rund 40 Minuten ab der Bushaltestelle Fontanella / Säge erreichbar und ist idyllisch zwischen saftigen Bergwiesen gelegen. Auch mittels eines Bummelzuges ist der See zwischen Juni und September erreichbar. Auf dem Spaziergang dorthin passiert man ein enges Tal, im Dialekt auch Tobel genannt, in dem die Kinder mit vielen Steinen ihrer Phantasie freien Lauf lassen können. Das aufgrund der geringen Wasserzufuhr wohl temperierte Wasser bietet Badespaß für Jung und Alt. Die herrliche Umgebung und die Gasthäuser laden zum Verweilen und Entspannen ein.

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