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Sehenswürdigkeiten in Radstadt

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Sehenswürdigkeiten in Radstadt

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Sehenswürdigkeiten

Museum Schloss Lerchen

Radstadt, Salzburger Sportwelt

Am Rande von Radstadt befindet sich das Schloss Lerchen und das darin befindliche Heimatmuseum. Wer Interesse an Geschichte und Kultur hat, findet hier eine spannende Darstellung der geschichtlichen Ereignisse und der Lebenswelt der Menschen der Region. Ausstellungen, Vorträge und originalgetreue Ausstellungsstücke der letzten Jahrhunderte versetzen die Besucher in eine lang vergangene Zeit.Schloss LerchenMitten in der Altstadt Radstadts befindet sich das Schloss Lerchen, das bereits 1289 urkundlich erwähnt wurde. Damit ist nicht nur das Heimatmuseum von Interesse, auch das Gebäude selbst imponiert durch seine Architektur und sein Alter. Geplündert, niedergebrannt und als Braukeller genutzt, erzählen diese alten Mauern viele Geschichten der letzten Jahrhunderte. Das Heimatmuseum thematisiert die Bauernkriege und stellt dabei das Bürgertums und die umliegende Landwirtschaft dar. Ausstellungen von Werkzeugen und Handwerk veranschaulichen die Veränderung der Lebensumstände und der Arbeitswelt der Menschen der Region.Die Ausstellungen im Museum Schloss LerchenIm Jahr 1985 wurde das Museum in Schloss Lerchen eröffnet. Der gotische Kern des Gebäudes ist auf drei Etagen verteilt. Im Erdgeschoss werden die Region und die natürlichen Veränderungen dargestellt. Vor allem die Geschichte des Bergbaus und seine Auswirkungen auf Landschaft und Geologie sind ein wichtiger Bestandteil. Kinder können hautnah in einem Erlebnisstollen nachspielen, wie Bergbau funktionierte.Auf einer weiteren Etage werden Berufe vorgestellt, die sich im Laufe der Jahrhunderte veränderten: Traditionelles Handwerk, aber auch die Arbeit von Landärzten und Hebammen finden Erwähnung. Altes Kunsthandwerk wie die Keramikherstellung in Radstadt wird dem Besucher über Exponate näher gebracht.
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Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Radstadt, Salzburger Sportwelt

Die Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt befindet sich im Herzen von Radstadt. Im Jahre 1314 erstmals urkundlich erwähnt, zählt die parallel zur nördlichen Stadtmauer stehende und von einem Friedhof umgebende Kirche zu den denkmalgeschützten Bauwerken des Orts.Der Nordturm prägt das OrtsbildIhre heutige romanisch-gotische Gestalt erhielt die Stadtpfarrkirche 1417 mit dem Bau des Hochchores und der Umgestaltung des Nordturmes. Die Baumaßnahmen waren eine Reaktion auf mehrere Stadtbrände, denen die spätromanische Kirche zum Opfer fiel. Auch 1616 beschädigte ein Feuer die Kirche stark. Ihren Wiederaufbau betreute der Salzburger Dombaumeister Santino Solari.Großen Schaden richtete der Stadtbrand 1865 an, woraufhin im Rahmen einer Regotisierung eine Wiedererrichtung und im Jahre 1872 schließlich die Neuweihe erfolgte. Der Architekt Josef Wessiken zeichnete für die Umgestaltung des obersten Turmgeschosses verantwortlich.Die Pfarrkirche wurde umfassend restauriertIn den 1950/1960er Jahren fanden in der dreischiffigen Basilika Renovierungsarbeiten statt, im Zuge dessen der neugotische Hochaltar durch einen Altar aus Naturstein sowie ein modernes Tabernakel mit Kruzifix ersetzt wurde. Außerdem wurden im Chor neue Glasfenster eingesetzt, und die Kanzel erneuert. Auf einen Außenanstrich, bei dem man sich an die historische Farbgebung nach Josef Wessiken orientierte, folgte 1994 eine umfassende Sanierung im Inneren. Bekannt ist die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt für die Paul Hofhaimer-Gedächtnisorgel, die an den berühmten, in Radstadt geborenen Komponisten erinnert. Bei den Skulpturen, die seit Ende des 19. Jahrhunderts den Hoch- und die beiden Seitenaltäre zieren, handelt es sich um Werke des Tiroler Bildhauers Johann Piger. Von ihm stammt außerdem das Schnitzwerk von Mariä Himmelfahrt mit dem Strahlenkranz. Das Herz-Jesu-Bild am nördlichen Seitenaltar ist eine Kopie des Gemäldes, das in St. Stephan zu Wien hängt.

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