Sie sind hier:

Natur in St. Gallen - Bodensee

Karte wird geladen...

Natur in St. Gallen - Bodensee

...

Natur

Naherholungsgebiet Drei Weieren St. Gallen

St. Gallen, St. Gallen - Bodensee

Ab 1610 wurden im St. Gallener Stadtteil St. Georgen drei Weiher ausgehoben. Mit ihr sollte die wachsende Stadt mit Wasser versorgt werden. Außerdem dienten sie als Feuerlöschteiche. Die Weiher wurden im 18. Jahrhundert um zwei weitere künstliche Seen ergänzt. Bald kam die Bevölkerung zum Baden und nutzte die umliegenden Wiesen als Erholungsgebiet.Um die sittsame Geschlechtertrennung zu ermöglichen, wurde ein Teich Frauen-, ein anderer Mannenweiher getauft. Später hob sich diese Trennung auf. Von kurzzeitigen Badeverboten ließ sich die Bevölkerung nicht vom Schwimmen abhalten. Heute ist Drei Weieren, nach einem historischen Hof auch Dreilinden genannt, ein beliebtes Naherholungsziel der Schweizer Universitätsstadt. Am Mannenweiher befindet sich auch das Gemeinschaftsbad Dreilinden.Die MülenenschluchtEin weiterer kleiner See in Laufweite von Drei Weieren ist der Müleggweiher. Von ihm rauscht die Steinach durch ein malerisches, innerstädtisches Felsental, die Mülenenschlucht, hinab. Die Wasserkraft wurde in der industriellen Blütezeit St. Gallens zum Betrieb von Wassermühlen genutzt. Im Talkessel, in dem die Steinach die Mülenenschlucht verlässt, soll der Heilige Gallus die Stadt St. Gallen gegründet haben.Stadteigene Standseilbahn Wer den Höhenunterschied zwischen St. Gallens Altstadt und dem höher gelegenen St. Georgen mit den Drei Weieren bequem zurücklegen möchte, nimmt die Mühleggbahn.Die elektrische Standseilbahn wird vollautomatisch gesteuert. Per Knopfdruck bringt die führerlose Bahn die Gäste alle fünf bis sechs Minuten vom Müllertor ohne Zwischenhalt hinauf nach Sankt Georgen und zu den Weihern.Bis 1950 wurde die Mühleggbahn nur mit dem Gewicht des Wassers angetrieben: In einen Tank des jeweils oben stehenden Schienenfahrzeugs wurde Wasser aus den Weihern gefüllt. Durch dieses Gewicht zog der Waggon den mit ihm verbundenen, unteren Wagen, dessen Wassertank leer war, hinauf.
...

Natur

Wildpark Peter und Paul

St. Gallen, St. Gallen - Bodensee

Der Wildpark Peter und Paul befindet sich auf einer Anhöhe des Rosenbergs unweit des Stadtviertels Rotmonten in St. Gallen. Er gliedert sich in die umliegende Landschaft ein und eröffnet dank seiner Höhelage auf 780 Metern einen reizvollen Ausblick auf den Schweizer Kanton Thurgau, den Süden Deutschlands und das österreichische Bundesland Vorarlberg. Ab St. Gallen erreichen die Besucher den Wildpark mit einer Busfahrt in Richtung Rotmonten und nach einem kurzen Fußmarsch.Spaziergänge zwischen Wald, Wiesen und Gehegen Dank der Waldstücke und der Wildtiergehege lädt der Wildpark Peter und Paul die ganze Familie zu einer erholsamen Entdeckungsreise in der Natur ein. Die Naturpfade sind mit Kinderwagen und Rollstühlen befahrbar, sodass alle Generationen am Spaziergang teilnehmen können. Hundebesitzer führen ihre Vierbeiner an der kurzen Leine durch das Gelände, das auch offene Wiesenflächen bietet.Schüler und Wildtierinteressierte besuchen für Schulungszwecke das Wildpark-Haus, um Tierstimmen anzuhören, Geweihe zu begutachten und an Führungen teilzunehmen. Dank des Wildpark-Restaurants ist auch für die kulinarische Versorgung der Parkbesucher gesorgt.Wildtiere entdecken Der Steinbockfelsen / © Schofför, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)Im Eröffnungsjahr 1892 wohnten im Wildpark noch 32 Tiere. In den folgenden Jahrzehnten wurde das Gelände laufend um Gehege erweitert, wobei die Errichtung des ersten Kletterfelsens im Jahr 1902 ein wichtiger Meilenstein war. Heute haben im Wildpark Peter und Paul rund 90 Wildtiere einen natürlichen Lebensraum gefunden.Die Besucher bewundern hier als Aushängeschilder der Anlage die Steinbockfelsen, an denen die klettergeübten Steinböcke zu finden sind. Außerdem gibt es in den Wildtiergehegen Rothirsche, Gämsen und Damhirsche zu entdecken. Zudem haben hier Murmeltiere und Wildschweine ihren Platz gefunden. Wildtierfreunde können ferner einen Blick auf die Luchse und Wildkatzen werfen.

Anzeige

Anzeige