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Ferienregionen

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Ausflugsziele in Ostschweiz

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Wandern & Bergsport

5-Seen-Wanderung bei Pizol

Wangs, Ostschweiz

Ein Klassiker der RegionDer 5-Seen-Wanderweg bei Pizol ist einer der Klassiker unter den Bergwanderwegen. Der Pizol ist ein 2.844 m hohes Bergmassiv im Schweizer Kanton St. Gallen. Das traumhafte Panorama mit dem Ausblick ins UNESCO Weltnaturerbe Sardona in Verbindung mit der Entdeckung von fünf klaren Bergseen macht diese mittelschwere Route zu einem ganz besonderen Erlebnis.Die Gesamtlänge der Strecke von der Pizolhütte nach Gaffia beträgt rund 11 km und ist in vier bis fünf Stunden zu bewältigen. Da es sich um einen Hochgebirgsweg handelt und hier selbst Anfang Juli noch Schnee liegen kann, empfiehlt es sich, diese Wanderung während der Monate Juli bis Oktober zu unternehmen. StreckenverlaufVon Wangs im Tal geht es zunächst per Gondelbahn bis Furt und anschließend mit dem Sessellift weiter bis zur Pizolhütte auf 2.227 m Höhe. Von dort wandert man zunächst bergauf durch eine Landschaft mit bizarren Felsformationen, bis man auf den ersten See, den von Schutt und Geröll umgebenen Wildsee trifft.Der gut präparierte Weg führt dann bergab bis zum tiefblauen Schottensee, der ungefähr 20 Gehminuten entfernt liegt. Hier befindet sich der schwierigste Teil der Strecke und erfordert große Aufmerksamkeit, um nicht in kleine Felsspalten abzurutschen. Das Ufer des Schottensees wird von vielen Gruppen als Rastplatz genutzt, da er einigermaßen windgeschützt liegt. Anschließend ist ein längerer Aufstieg bis zum höchsten Punkt der Route, der Schwarzplanegg, zu bewältigen, bis der dunkle Schwarzsee auf 2.368 m in Sicht kommt.Tierbeobachtungen unterwegsDie eindrucksvolle Landschaft in diesem Gebiet entspricht sehr dem Idealbild der Alpen und mit etwas Glück kann der Wanderer hier auf dem "Steinmändli-Feld" mit den teilweise bis zu zwei Meter hohen Figuren aus übereinander gestapelten Steinplatten, Gämsen oder sogar Adler beobachten. Der letzte See der Route, der Baschalvasee, leuchtet bei Sonnenschein türkisblau, ist aber häufig wolkenverhüllt.
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Sport & Freizeit

Atzmännig

Goldingen, Ostschweiz

Atzmännig – Freizeit pur!Rodelbahn, Freizeitpark und seit 2010 mit einem Seilpark bietet der Atzmännig Nervenkitzel und puren Freizeitspass! Erleben Sie rauschende Talfahrten auf der Rodelbahn. Mit der Sesselbahn geht’s hoch zum Start und drei, zwei, eins – los ins Rutschvergnügen. Danach wartet der Freizeitpark mit den Trampolinen, der Monzabahn, dem Bull-Riding und vielem mehr.Der neue Atzmännig Seilpark bietet Spass und Nervenkitzel in luftiger Höhe. Sieben Parcours erfordern Geschicklichkeit und Koordinationsvermögen. Dank zweier Kinderparcours, mit einem speziellen Sicherungssystem, kommen auch die kleinsten Besucher ab vier Jahren nicht zu kurz.Aber auch Wanderer kommen im Atzmännig zum Zug. Für Familien bietet der ‘Spatz Männi Erlebnisweg‘ tolle Stunden, ansonsten ist die dreistündige Rundwanderung zur Chrüzegg empfehlenswert.
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Wandern & Bergsport

Heidipfad

Bad Ragaz, Ostschweiz

Heidis WeltZwischen St. Gallen und Chur liegt nahe der Landesgrenze zum Fürstentum Liechtenstein die Schweizer Gemeinde Bad Ragaz. Hier lebte die Jugendschriftstellerin Johanna Spyri, die um 1880 die Heidigeschichte schrieb, der letztendlich auch der Heidipfad bei Pizol seinen Namen verdankt. Er lädt oberhalb von Bad Ragaz auf etwa 1.600 m Höhe vor allem Familien mit Kindern zu einer Wanderung ein, auf der zahlreiche Aktivitäten und Erlebnisse auf die Kids warten.Auf den Spuren des Geißenpeters In einer der vier Heidi-Gondeln, der von Bad Ragaz zur Bergstation Pardiel verkehrenden 8er-Gondelbahn, kann der Start zur Erkundung des Heidipfads erfolgen.Zunächst führt er auf einem kinderwagentauglichen Weg zur Alp Schwarzbüel. Dabei haben die Kinder die Gelegenheit, Öhis Geißenweide und die dem Geißenpeter entwischten Tiere zu entdecken und zu zählen.Weitere Aktivitäten, wie eine Kinder-Kneippanlage mit einem Barfußweg, sorgen für Spaß. Angekommen auf der Alp können die Kinder den Großvater Almöhi begrüßen, während die Erwachsenen sich bei Älplerspezialitäten verwöhnen lassen können. Danach kann der gleiche, etwa 1 km lange Weg zurück zur Alp Pardiel genommen werden.Noch mehr AttraktionenDer Heidiweg kann aber auch auf eine Distanz von etwa 3,7 km verlängert und als Rundweg über Obersäss nach Pardiel weiter verfolgt werden. Weitere Aktivitäten wie der Geißensprung oder der Hängemattenwald sorgen dafür, dass weder Groß noch Klein der insgesamt knapp 4 km lange Weg zu lang oder langweilig wird. Mit der Gondelbahn geht es danach zurück in das mitten im Heidiland gelegene Bad Ragaz.
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Wandern & Bergsport

Pizol Panorama Höhenweg

Wangs, Ostschweiz

Der Berg PizolDer Pizol ist ein über 2.800 Meter hohes Bergmassiv nordwestlich der Schweizer Stadt Chur im Kanton St. Gallen. Früher war er auch unter dem Namen Piz Sol bekannt.Der Name des Bergs leitet sich vom romanischen Wort für "Hohe Spitze" ab. Die Erstbesteigung fand bereits im Jahr 1864 statt – natürlich noch ohne jede Aufstiegshilfe. Zahlreiche Wanderrouten aller Schwierigkeitsstufen führen heute vom Tal bis auf den Gipfel.Der Panorama Höhenweg Wer einen spektakulären Ausblick von einem Hochplateau des Pizols auf 2.222 Metern genießen will, ohne den Berg jedoch mühsam selbst erklimmen zu müssen, der ist auf dem "Pizol Panorama Höhenweg" genau richtig.Per Gondelbahn schwebt man entweder von Bad Ragaz oder von Wangs aus zu den Bergstationen Laufböden und Pizolhütte. Die Wanderung zwischen Pizolhütte und Laufböden ist rund 3,5 km lang und verfügt über keine nennenswerten Steigungen. Der Höhenunterschied beträgt lediglich 53 Meter. Die Tour ist also auch mit kleineren Kindern gut zu bewältigen. Die reine Gehzeit beträgt eineinhalb Stunden.Spektakuläre AusblickeAllerdings sollte man sich auf dem Weg immer wieder Zeit für einen kurzen Stopp nehmen und die atemberaubende Rundumsicht des Hochplateaus auf die umliegenden Berge, den Bodensee, das Rheintal und natürlich auf die Alpengipfel der Umgebung genießen. Die beste Stelle für beeindruckende Fotos ist wohl der Aussichtspunkt "Tagweidlichopf" auf 2.275 Metern.UNESCO WelterbeZahlreiche Infotafeln auf dem Weg informieren über die Entstehung der Alpen und über das UNESCO Welterbe "Tektonikarena Sardona". Denn auch auf diese Naturschauspiel bieten sich von Höhenweg des Pizol aus zahlreiche interessante Einblicke.
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Radsport

Radfahren in St. Gallen

St. Gallen, Ostschweiz

St. Gallen, eine Gemeinde und Stadt in der Ostschweiz und Namensgeber des gleichnamigen Kantons, liegt am Fluss Steinach, der in den Bodensee mündet. Das Angebot an Kultur und Sehenswürdigkeiten ist reichhaltig, und vieles ist sehr gut auch mit dem Fahrrad erreichbar. Eingebettet in mancherlei Hügel kann der eine oder andere Fahrradweg allerdings auch mal eine kleine Anstrengung bergen.Radtournetz in St. GallenIn der Region stehen viele Radtouren zur Verfügung, die man ausschnittsweise fahren oder selbst zusammenstellen kann. Zusätzlich gibt es auch zehn spezielle Touren verschiedener Schwierigkeitsgrade, die zwischen 20 Kilometer und weiter über mehrere 100 Kilometer lang sind.Mit dem Velo von St. Gallen nach RheineckEine besonders schöne Tour ist dieser Radweg, der einen leichten Schwierigkeitsgrad hat, denn es sind nur 28 Höhenmeter zu überwinden. Die Tour ist gut 22 km lang und führt vom Botanischen Garten St. Gallen in großen Teilen am Bodensee entlang bis nach Rheineck. Zurück nach St. Gallen kommt man dann einfach mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Schiff und Zug.ObstgartenrouteEtwas sportlicher geht es auf dieser landschaftlich schön gelegenen Route zu, die mit knapp 60 km auch deutlich länger und von mittlerem Schwierigkeitsgrad ist. Hier sind immerhin über 1.200 Höhenmeter zu erradeln, und die Tour lässt sich schön auf zwei Tagesetappen verteilen: von Arborn über St. Gallen nach Herisau in Etappe 1 und in der zweiten Etappe dann von Herisau bis Nesslau.Ostschweizer WeinrouteEbenfalls mittlerer Schwierigkeitsgrad, allerdings nochmal 30 km länger ist die Ostschweizer Weinroute, die gerne in den Etappen Schaffhausen - Weinfelden und Weinfelden - St. Gallen gefahren wird. Am idyllisch gelegenen Humersee vorbei fährt man durch das Züricher Weinland und kann auf der Strecke einiges über den Weinbau dieser Gegend lernen, hat aber auch die Möglichkeit, ein Kunstmuseum oder eine Papierfabrik zu besichtigen.

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Wandern & Bergsport

Rebkulturweg Thal

Thal, Ostschweiz

Der Rebkulturweg bei Thal liegt am Südhang des Buechbergs im Kanton St. Gallen und verläuft entlang des Gebirgskamms der Krete. Er ist mit dem Postbus ab den Haltestellen Alte Post, Buriet, Linde, Löwen und Nagelstein zu erreichen. Autofahrer parken auf den Parkplätzen Nagelstein oder in der Ortschaft Thal.Okölogischer Rundweg zu den Themen Weinbau und GeologieDieser Themenweg geht auf die Idee einer Arbeitsgruppe zurück, die Südseite des Buechbergs als Naherholungsgebiet für Einheimische und Urlauber zu erschließen. Eine Wanderung auf dem Rebkulturweg bei Thal entführt große und kleine Spaziergänger zu einem ein- bis zweistündigen Ausflug. Auf diesem 2,6 km langen Rundweg gibt es an zwölf Stationen Wissenswertes über den Rebanbau und die Geologie des Buechbergs zu entdecken.Auf den Spuren der Reben wandernAn den Thementafeln informieren sich Weininteressierte über den Weinanbau am Buechberg und über die Reben im Wechsel der Jahreszeiten. Eine Station widmet sich zudem dem Rebbau im Wandel der Zeit. Außerdem erfahren die Wanderer interessante Fakten über Rebsorten und Flurnamen.Wer die Augen offen hält, kann vielleicht auch heimische Pflanzen und Tiere entdecken, denen ebenfalls eine eigene Thementafel gewidmet ist.Wanderer, die mit ihren Smartphones unterwegs sind, können via App über die verfügbaren Audiodateien Zusatzinformationen abrufen. Für interessierte Reisegruppen bietet die Touristinfo Altenrhein auf Anfrage spezielle Führungen an.Quizaufgaben für KinderAuf Kinder warten am Rebkulturweg spannende Quizaufgaben. Dabei geht es darum, die Fußabdrücke den richtigen Tieren zuzuordnen, die Fraßspuren von Eichhörnchen, Specht und Haselmaus zu erkennen oder sich Geschichten auszudenken. Bei Familienausflügen und Klassenfahrten ist außerdem der nahe gelegene Picknickplatz ein beliebtes Ziel.
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Wandern & Bergsport

Taminaschlucht und Altes Bad Pfäfers

Pfäfers, Ostschweiz

Zwei Sehenswürdigkeiten auf einmalIn der Nähe des Schweizer Weltkurorts Bad Ragaz im Kanton St. Gallen liegen die bekannte Taminaschlucht und das Alte Bad Pfäfers. Beide Sehenswürdigkeiten sind bequem zu Fuß zu erreichen. Der Wanderweg führt entlang des wilden Flüsschens Tamina, der Spaziergang dauert von Bad Ragaz etwa eine Stunde.TaminaschluchtIn 15.000 Jahren hat sich die Tamina durch den weichen Kalkstein gefressen und dabei eine schmale Schlucht gebildet. Sie ist 70 m tief und etwa 750 m lang. Überwölbt wird die Taminaschlucht teilweise von einer natürlichen Brücke. Ein befestigter und gesicherter Weg führt Besucher an der berühmten Thermalquelle vorbei. Sie wurde bereits im frühen Mittelalter entdeckt und wird seitdem genutzt.Altes Bad PfäfersAm Ende der Taminaschlucht befindet sich das älteste, noch erhaltene barocke Thermalbad der Schweiz. Ein Verein rettete das Alte Bad Pfäfers in den 1970er Jahren vor dem Abriss.Seitdem wurde es liebevoll renoviert und beherbergt heute ein Museum und Restaurant. Dort können Speisen aus der Region genossen werden. Ein Kiosk neben dem Thermalwasserbrunnen im Freien versorgt Wanderer mit Getränken und einem Imbiss.Besichtigt werden können zwei alte Wannenbäder, die alte Küche, die Kapelle sowie die ehemaligen Gästezimmer. Bekannte Persönlichkeiten wie der deutsche Philosoph Friedrich Wilhelm von Schelling und der französische Schriftsteller Victor Hugo suchten hier einst Erholung. Auf Bestellung werden auch Führungen für Gruppen angeboten. Restaurant und Museum haben während der Schluchtensaison zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet.
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Natur

Bündner Herrschaft

Maienfeld, Heidiland

Wein aus der SchweizIm nördlichsten Teil von Graubünden liegt die Ferienregion Bündner Herrschaft, deren Zentrum die Winzerstadt Maienfeld ist. Dieses Schweizer Weinbaugebiet am rechten Rheinufer schließt außerdem die Ortschaften Fläsch, Jenins und Malans ein.Die Heimat von "Heidi, Peter und Alpöhi" entdecken Die Bündner Herrschaft bei Maienfeld ist als Heimat der Kinderbuchfigur "Heidi" bekannt und bietet mit dem Heidipfad einen beliebten Erlebnispfad für Familien mit Kindern. Hier entdecken große und kleine Romanleser das Heididorf mit dem originalgetreuen Heidihaus, das den Besuchern als Heidimuseum offen steht.Nebenan gibt es in einem Dorfladen schöne Souvenirs. Wer auf dem Heidiweg wandert, kommt außerdem an der Hütte des Geißenpeter vorbei und erklimmt die Heidialp auf dem 1.111 m hohen Ochsenberg.Auf den Spuren des "Herrschäftlers" wandernWeinkennern ist die Bündner Herrschaft bei Maienfeld als kleines Rebanbaugebiet ein Begriff, in dem der sogenannte "Herrschäftler" gekeltert wird. Auf diesen Weinbergen Graubündens, die rund 350 Hektar in Anspruch nehmen, wachsen 45 verschiedene Rebsorten. Weinberg © Heidiland Tourismus Wer sich für die Weinkelterung interessiert, kann hier eine Rundwanderung unternehmen. Auf diesem Weinweg im östlichen Teil von Malans laden mehrere Torkelkeller (Weinkeller) und ein Spielplatz, der Picknick- und Grillstellen bietet, zum Rasten ein. Wanderbegeisterte buchen hier eine Fahrt mit der Älpibahn, um von Malans aus auf den Älpli zu gelangen und zu den Fläscher Seen zu wandern.Gemütliche Kutschfahrten und AusflügeWer die Landschaft der Bündner Herrschaft auf gemütliche Weise entdecken möchte, entscheidet sich für eine Kutschfahrt mit der Rössliposcht. Die Winzerstadt Maienfeld bietet mit ihren Patrizierhäusern und dem Schloss Salenegg weitere sehenswerte Ausflugsziele. In der Umgebung sind außerdem die Burg Neu-Aspermont in Jenins und die Restaurants in Fläsch bei Urlaubern beliebt.
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Sehenswürdigkeiten

Fliegermuseum und Fahrzeugmuseum Altenrhein

Thal, Ostschweiz

Das Flieger- und Fahrzeugmuseum Altenrhein bei Thal ist auf dem Flugplatz St. Gallen-Altenrhein untergebracht, der 10 km außerhalb von St. Gallen liegt. Bei einer Anreise mit der Bahn steigen die Museumsbesucher in Rorschach oder Staad in das Postauto um, das am Flugplatz hält.Die Gründungsidee für dieses Museum im Dreiländereck geht auf die Präsidenten der Antique Airplane Association of Switzerland zurück. Im Jahr 1994 wurde der Verein Fliegermuseum Altenrhein gegründet und einige flugtüchtige Kampfjets wie die Hawker Hunter wurden schließlich in den ehemaligen Fabrikhallen der FFA Flug- und Fahrzeugwerke Altenrhein AG ausgestellt.Historische Flugzeugausstellung bietet viel Interessantes für Aviatikfans Im FFA-Museum Altenrhein bewundern Fluginteressierte ehemalige Jets der Schweizer Luftwaffe wie Hawker Hunter, Pilatus-Modelle und eine De Havilland Vampire aus nächster Nähe. Dieses Museum genießt einen einmaligen Status in Europa und beherbergt als besondere Attraktion auch eine Boeing 76D Stearman. Hier wurden außerdem die Einzelteile einer Mirage III S wieder zu einer prunkvollen Maschine zusammengesetzt.Darüber hinaus gibt es historische Ausstellungsstücke wie Motoren, Werkzeuge und Düsentriebwerke zu entdecken. In einer Vitrine posieren Modellpuppen in originalgetreuer Pilotenkleidung anno dazumal.Interaktiver Rundgang durch das Fliegermuseum in AltenrheinEine Entdeckungsreise im FFA-Museum erlaubt es den Besuchern, die historischen Maschinen anzufassen, in einem Cockpit zu sitzen und den Flugzeugmechanikern bei der Arbeit zuzusehen. Die Museumsführer geben gerne Informationen zu den ausgestellten Flugzeuge.Im Auditorium stehen zudem Filmvorführungen über das Flugzeug DO-X und über die Kunst des Hunter-Fliegens in der Schweiz auf dem Programm. Gegen vorherige Buchung können Fluginteressierte außerdem Rundflüge realisieren und an Führungen teilnehmen.
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Natur

Flumserberg

Flumserberg, Ostschweiz

Ein Sonnenplateau am WalenseeDer Flumserberg liegt zwischen den Städten Chur und Zürich in der Ostschweiz. Dieses bekannte Wandergebiet erstreckt sich auf einem Sonnenplateau oberhalb des Walensees und ist von Unterherzen und Tannenboden aus zu erreichen. Wandern und MountainbikingAuf dem Flumserberg laden zahlreiche Themenwege dazu ein, die artenreiche Alpenflora und die klaren Bergseen beim Wandern und Mountainbiking zu entdecken.Diese Entdeckungstouren auf mehr als 1.000 Meter Seehöhe geben zudem so manchen Panoramablick auf die Churfirsten und den Walensee frei. Zwischendurch können sich Sportbegeisterte an lauschigen Feuerstellen oder in gemütlichen Bergrestaurants ausruhen.Ausflugsziele für FamilienDie zahlreichen Abenteuerspielplätze und kinderwagengerechten Wanderwege machen den Flumserberg zu einer beliebten Ferienregion für Familien. Hier toben sich Kinder auf Trampolinen und einer Tyrolienne-Seilbahn an der Schweizer Bergluft aus.Familien können außerdem mit der Gondelbahn ab der Station Tannenboden auf den Berg fahren, um kinderfreundliche Wanderrouten wie die Strecke "Maschgenkamm-Zigerfurgglen-Maschgenkamm" und die Strecke "Prodalp-Panüöl-Prodalp" zurückzulegen. Der Sagenerlebnisweg Flumserberg ist ebenfalls ein besonderes Highlight.Kletterturm und Rodelbahn CLiiMBER © Heidland Tourismus / Felix Woelk Wer nach dem Abenteuer sucht, kann auf dem Flumserberg einen Kletterturm und eine Rodelbahn ausprobieren.Auf der Prodalp erklimmen Kletterbegeisterte den kristallförmigen Kletterturm "CLiiMBER" und schweben mit dem "flyingCLiiMBER" in der Luft. Hier wählen die Besucher auf jeder der insgesamt drei Kletteretagen aus 30 unterschiedlichen Kletterstationen, um sich ihren Parcours individuell zusammenzustellen. Kinder ab vier Jahren starten ihre Kletterversuche auf dem "MiniCLiiMBER" und der sechs Meter hohen "CLiiMBERwall".Von der Bergstation Chrüz geht es hingegen über den 2 km langen Parcours der "FLOOMZER" Rodelbahn rund 250 Meter in die Tiefe. Bevor kleine und große Rodelbegeisterte die Talstation der Kabinenbahn erreichen, überwinden sie auf der Rodelfahrt einige Kurven und Wellen. Außerdem sorgen hier zwei Tunnel, drei Kreisel und zwei Brücken für spannende Rodelerlebnisse.
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Sport & Freizeit

Gemeinschaftsbad Dreilinden

St. Gallen, Ostschweiz

Das Gemeinschaftsbad Dreilinden ist ein Naturschwimmbad im "Mannenweiher", der auf einem Hügel oberhalb von St. Gallen liegt. Es gehört zum Naherholungsgebiet der Drei Weieren, auch "Dreilinden" genannt, die im Jahr 1610 als künstliche Seen angelegt worden sind.Die Badegäste erreichen dieses Gemeinschaftsbad mit dem kostenfreien Bäderbus ab dem Bahnhof oder mit der Mühleggbahn ab dem Stadtzentrum von St. Gallen. Außerdem fahren die Buslinien 2 und 8 zum Mannenweiher.Öffentliches NaturschwimmbadWie bereits der Name aus dem 18. Jahrhundert verrät, durften im Mannenweiher ursprünglich nur männliche Badegäste schwimmen. Heute ist dieser Weiher als öffentliches Gemeinschaftsbad Dreilinden für Männer, Frauen und Kinder zugänglich. Dieser Naturweiher, der 220 Meter lang und 70 Meter breit ist, zeichnet sich durch seine hohe Wasserqualität aus und bietet Badeerlebnisse im Naturwasser.Verschiedene Bereiche im WeiherDas Gemeinschaftsbad Dreilinden ist mit einem alten Bäderhaus ausgestattet und spiegelt den einstigen Charakter der Badekultur von 1900 wider. So können sich die Badegäste beispielsweise auf den traditionellen Holzliegeflächen anno dazumal erholen und von den zwei Sprungtürmen in das erfrischende Naturwasser springen.Geübte Schwimmer legen ihre Längen im 50 m langen Schwimmerbereich zurück. Anfänger können hingegen im Nichtschwimmerbereich des Weihers baden und dank der integrierten Wasserballtore auch Wasserballspiele austragen.
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Sehenswürdigkeiten

Heididorf Maienfeld

Maienfeld, Heidiland

Eine Geschichte in mehr als 50 SprachenFast jedes Kind kennt die Geschichte von Heidi, ihren geliebten Bergen, dem Großvater und dem Geißen-Peter. Mit der Figur dieses liebenswerten Mädchens Heidi eroberte sich die Schweizer Jugendschriftstellerin Johanna Spyri unzählige Kinderherzen in aller Welt. Immerhin wurde das Erfolgsbuch "Heidi" in mehr als 50 Sprachen übersetzt.Heidis HeimatDie Gemeinde Maienfeld, die zur Region Landquart des Kantons Graubünden gehört, gilt als die Heimat der literarischen Figur Heidi. Jedenfalls hatte sich die Schriftstellerin Johanna Spyri von eben dieser Region zu ihrer Geschichte inspirieren lassen. Und vieles, was im Buch steht, kann man fast genauso vor Ort – im Heididorf – wiederfinden, das auch mit dem Oberbegriff "Heidiland" den Tourismus erreicht hat. Hier finden sich genau die Dinge, die Heidi in ihrer Heimat so sehr geliebt hat: Neben der klaren Bergluft, den blühenden Bergwiesen, den ausgedehnten Wäldern und den wildromantischen Bergen auch die malerischen Dörfer.Das HeididorfOberhalb von Maienfeld beginnt die Reise in die eigene Kindheit oder einfach in eine andere Zeit: So muss Heidis Welt im 19. Jahrhundert ausgesehen haben! Im Dörfli ist eine Besichtigung des Original-Heidihauses möglich. Auch Heidis Alphütte kann besucht werden. Wer das gern möchte, kann an einem geführten Rundgang teilnehmen. In Heidis Dorfladen kann man sich natürlich das eine oder andere Souvenir aus dem Heididorf mitnehmen und die Poststelle bietet für alle Briefmarkenliebhaber oder Postkartenschreiber einen Sonderstempel, für den Empfänger ist das in jedem Fall etwas ganz Besonderes.Barrierefrei zugänglichWer sich an die Geschichte erinnert, kennt Heidis Freundin Klara in Frankfurt, die im Rollstuhl sitzt. Schön ist in diesem Zusammenhang, dass die Heidialp vom Almöhi im Heididorf nachgebaut wurde und so für alle barrierefrei zu besichtigen ist. Es ist keine Bergtour zu seiner Hütte nötig.
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Sehenswürdigkeiten

Historisches und Völkerkundemuseum

St. Gallen, Ostschweiz

Der Historische Verein des Kantons St. Gallen trug seit dem Jahr 1862 museale Objekte zusammen, die zunächst in der Bibliothek der Stadt ausgestellt wurden. 1877 bildeten diese Ausstellungsstücke den Grundstock für das Museum im Stadtpark, das zu dieser Zeit eröffnet wurde.Bald waren die Ausstellungsräume jedoch zu klein, sodass ein zweites Gebäude im Stadtpark errichtet wurde. Der Bau des neoklassizistischen Gebäudes begann 1915. 1921 öffnete das Historische und Völkerkundemuseum St. Gallen schließlich seine Pforten. Heute umfassen die Sammlungen insgesamt etwa 70.000 Ausstellungsobjekte.Die Historische AbteilungDas Historische und Völkerkundemuseum beherbergt die bedeutendste kulturgeschichtliche Sammlung der nordöstlichen Schweiz. Einen der Schwerpunkte der Ausstellungsstücke bildet die Geschichte von St. Gallen. Sie wird in der Historischen Abteilung des Museums näher beleuchtet. Zu den Sammlungsobjekten gehört unter anderem ein großes Modell, das die Bebauung der Stadt im Jahr 1642 veranschaulicht. Darüber hinaus sind volkstümliche und sakrale Malereien sowie alltägliche Gebrauchsgegenstände wie Porzellan, Möbel, Uhren oder Münzen zu sehen.Die Völkerkunde-Dauerausstellung Zur Dauerausstellung gehört auch die völkerkundliche Abteilung. Hier begibt sich der Besucher auf eine Reise rund um den Erdball. Die rund 20.000 Ausstellungsstücke veranschaulichen die Lebensweise, die kulturelle Vielfalt und den künstlerischen Reichtum verschiedener Ethnien. So werden unter anderem Indianer und die Inuit Nordamerikas thematisiert oder die chinesische Kaiserzeit beleuchtet. Ein großer Teil der Ausstellungsobjekte basiert auf Schenkungen von Bürgern aus St. Gallen.Die Archäologische AbteilungDie auf eine Fläche von 390 m² erweiterte Dauerausstellung zur Archäologie eröffnete im Januar 2014 mit ihrem neuen Konzept. Sie widmet sich den großen Ausgrabungen der letzten Jahre. Die Ausstellung verfügt über einen interaktiven Erlebnisraum. Im sogenannten "Labor" gehen die Besucher unter anderem der Frage auf den Grund, was uns Pflanzenreste, Tonscherben und Knochen über das Leben in früheren Epochen erzählen.
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Sehenswürdigkeiten

Kunst Halle Sankt Gallen

St. Gallen, Ostschweiz

Die Kunst Halle Sankt Gallen wurde im Jahr 1985 gegründet und versteht sich als Plattform für Gegenwartskunst und möchte der lokalen Kunstszene Ausstellungsmöglichkeiten, künstlerischen Austausch sowie eine professionelle Vernetzung bieten. Dabei soll Kunst nicht wie im Museum klassifiziert, sondern zur Diskussion gestellt werden.Vom Verein zur angesehenen InstitutionNach einigen Wanderjahren, in dem Kulturorte für einen beschränkten Zeitraum definiert waren, wurde die Leistung der Kunst Halle von der Stadt St. Gallen anerkannt und sie bewilligte einen jährlichen Beitrag, wodurch mit Hilfe von Unterstützungen auch Ausstellungsräume angemietet werden können. Inhaltlich ist die Kunst Halle auf junge und engagierte GastkuratorInnen angewiesen. Wegen Abbruch musste die Liegenschaft in der Wassergasse allerdings im Jahr 1992 geräumt werden.Neue Ausstellungsräume 2004 eröffnete die Kunst Halle neue Ausstellungsräume an der Davidstrasse, die Lobby wird auch als Veranstaltungsort für unterschiedlichste Vorträge, Performances oder Diskussionen verwendet. Das Ausstellungsprogramm wechselt ständig und richtet seinen Blick immer wieder neu auf angesehene nationale sowie internationale Künstler.Dadurch genießt das "Labor der Gegenwartskunst", wie sich die Kunst Halle selbst bezeichnet, einen sehr guten Ruf im Kunstbetrieb. Darüber hinaus finden immer wieder auch verschiedene Zusatzveranstaltungen wie Workshops, Führungen oder Symposien statt, die dazu einladen, sich nicht nur mit zeitgenössischer Kunst, sondern auch mit Gesellschafts-, Bildungs- bzw. Kulturfragen auseinanderzusetzen.
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Sehenswürdigkeiten

Kunstmuseum St. Gallen

St. Gallen, Ostschweiz

Das Kunstmuseum St. Gallen liegt nordöstlich der historischen Innenstadt, nur rund 500 m vom Marktplatz entfernt. Das Kunsthaus bezeichnet sich als Schatzkammer der Ostschweiz. In der Dauerausstellung können die Besucher Gemälde und Bildende Kunst aus zahlreichen Epochen anschauen.Sonderausstellungen zu einzelnen Künstlern runden das vielseitige Programm ab. Das im Stil des Neoklassizismus gestaltete Gebäude wurde 1877 errichtet. Es befindet sich in einem Park zwischen dem Theater St. Gallen und dem Völkerkundemuseum. Heute sind Kunstverein und Stadt St. Gallen sowie die Ortsbürgergemeinde Träger des Museums.Kunst aus dem 15. Jahrhundert bis heute Die Sammlung des Kunstmuseums St. Gallen reicht vom Mittelalter bis in die Moderne. Eine spätgotische Mariengruppe, Gemälde von flämischen und holländischen Meistern gehören ebenso zu den museumseigenen Exponaten wie barocke Bildnisse aus Italien. Ein Schwerpunkt bildet die Malerei des 19. Jahrhunderts, mit romantischen Meisterwerken und der fast revolutionären Freilichtmalerei Camille Corots.Der Meister des Biedermeier, Carl Spitzweg, ist ebenso vertreten wie die großen Impressionisten aus Deutschland und Frankreich. Die Besucher können lichtdurchflutete Gemälde von Max Liebermann, Lovis Corinth, Renoir und Monet auf sich wirken lassen.Moderne und Zeitgenössische KunstDie Epoche der Modernen Kunst wurde durch Im- und Expressionismus eingeläutet. Meisterwerke der folgenden Entwicklungen bis hin zu Surrealismus, Pop Art und Abstrakter Kunst sind ebenfalls zu sehen. Lokremise / © Norlando Pobre from Sankt Gallen, Wikimedia Commons (CC BY 2.0)Sonderschauen für aktuelle, zeitgenössische Kunst gehören ebenfalls zum Museumsangebot. Kunst- und Rauminstallationen finden auch am zweiten Standort des Kunstmuseums St. Gallen statt – der historischen Lokremise.Der rohe, frühindustrielle Charme der Lokremise am Bahnhof bietet zeitgenössischen Künstlern die Möglichkeit, Rauminstallationen, Kunstprozesse und Performances zu zeigen. Damit ergänzt sie die Konzeption des St. Gallener Kunstmuseums auf ideale Weise.
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Sehenswürdigkeiten

Museum im Kornhaus

Rorschach, Ostschweiz

Am Rorschacher Hafen direkt auf der Schweizer Seite des Bodensees findet man das Museum im Kornhaus - gedacht für Groß und Klein als interaktives Mitmachmuseum. Eine breite Palette an Ausstellungsinhalten auf 1.400 m² Ausstellungsfläche findet man hier vor: Tierwelt am Bodensee, Urgeschichte, Entwicklung, Wirtschaft, aber auch Illusionen und mathematische Magie. Das Museum liegt mitten im Herzen von Rorschach und ist nicht zu verfehlen.Die Erlebniswelten im MuseumIm Museum im Kornhaus gibt es verschiedene Erlebniswelten, die realistisch durch Multimedia-Einsatz dargestellt werden:In der Erlebniswelt "Von damals ..." wird gezeigt, wie die Menschen früher gelebt haben, die Besiedelung des Bodensees gezeigt und verschiedene Werkzeuge und Arbeitsmittel wie ein Steinzeithaus, ein Backofen und weitere Alltagsgegenstände. In Verkehrsknotenpunkt, Verkehrstechnik werden die Verkehrsmittel am Bodensee gezeigt: Eisenbahn, Schiff und Flugzeug. Optik-Illusionen / © MiK Museum im Kornhaus, Fotograf: Pascal FuhrimannDie Erlebniswelt Kommunikation, Schriften stellt Schriften, Zeichen zur Verständigung und vieles mehr aus vergangenen Zeiten vor. Bei der Optik-Illusion gibt es unterschiedliche spannende Experimente rund um das Thema Wahrnehmung, Illusion und Wirklichkeit zu erleben.Mathe-Magie ist mehr als die reine Zahlenkunst: Auch Statik, Ästhetik, Brückenbau und einiges mehr werden hier vorgestellt. In der letzten Themenwelt Gesellschaft geht es schließlich um Schloss Wartegg, die Residenz der letzten österreichischen Kaisern Zita, die adelige Familiengeschichte und interessante Ausstellungsstücke wie den kaiserlichen Schmuck.Große Themenvielfalt für Groß und KleinVorzugsweise Kinder ab sieben Jahren, aber natürlich auch Erwachsene werden ihre Freude am Museum haben, in dem man eben nicht nur hinguckt und liest, sondern selbst experimentiert und ausprobiert.Immer wieder werden auch Sonderausstellungen angeboten, deren Besuch sich immer lohnt. Natürlich kann man das Museum auch geführt erleben. Auch steht eine Cafeteria zur Verfügung mit herrlichem Blick auf den See sowie ein Museumsshop passend zu den Ausstellungsthemen.
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Sehenswürdigkeiten

Museum im Lagerhaus

St. Gallen, Ostschweiz

Das Museum im Lagerhaus zeigt Naive Kunst und Art Brut von Schweizer Künstlern. "Art Brut" ist ein Sammelbegriff für Kunstwerke, die von Laien ohne künstlerische Ausbildung, Kindern oder Menschen mit Handicap geschaffen wurden.Das Museum wurde 1988 von den Sammlerehepaaren Burgauer, John sowie Schaufelberger-Breguet gegründet. Es wurde jahrelang von einigen der Gründer geleitet und wird von einer Stiftung getragen. Das Museum im Lagerhaus befindet sich am südwestlichen Rand der Innenstadt, etwa 400 m vom Fernbahnhof entfernt.Wechselnde Ausstellungen Die mit viel Engagement aus privaten Sammlungen zusammengestellten Werke zeigen in Wechselausstellungen von Autodidakten geschaffene Zeichnungen, Aquarelle, Ölgemälde und Skulpturen. So sind beispielsweise naive Tierdarstellungen, Abstrakte Kunst und laienhaft gemalte, aber eindrucksvolle Porträts zu sehen. Selbstportrait Alfred Leuzinger / © Museum im Lagerhaus St. GallenEine enge Zusammenarbeit pflegt das Museum im Lagerhaus mit verschiedenen Institutionen im In- und Ausland.Unter dem Begriff "Outsider Art" werden auch Werke von Künstlern gezeigt, die im "normalen" Kunst- und Museumsbetrieb unter Umständen keine Beachtung finden würden. So schlägt das Museum im Lagerhaus eine Brücke zwischen musealer Kultur und dem Alltagsleben und der Ausdrucksstärke vieler Laienkünstler. Zu den Ausstellungsthemen gehören beispielsweise auch Werke von Patienten einer psychiatrischen Klinik.Führungen und EventsDas engagierte Museumsteam bietet Führungen an, bei denen Erwachsenen oder Schulklassen und Naive Kunst und Art Brut nähergebracht werden. Bei Veranstaltungen wie dem Familien-Kunstplausch und dem Atelier Kinder-Kunst finden Jung und Alt Zugang zu den Museumsthemen. Das Museum im Lagerhaus St. Gallen bietet auch einen Museumsshop und kann als besondere Event-Stätte gemietet werden.
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Natur

Naherholungsgebiet Drei Weieren St. Gallen

St. Gallen, Ostschweiz

Ab 1610 wurden im St. Gallener Stadtteil St. Georgen drei Weiher ausgehoben. Mit ihr sollte die wachsende Stadt mit Wasser versorgt werden. Außerdem dienten sie als Feuerlöschteiche. Die Weiher wurden im 18. Jahrhundert um zwei weitere künstliche Seen ergänzt. Bald kam die Bevölkerung zum Baden und nutzte die umliegenden Wiesen als Erholungsgebiet.Um die sittsame Geschlechtertrennung zu ermöglichen, wurde ein Teich Frauen-, ein anderer Mannenweiher getauft. Später hob sich diese Trennung auf. Von kurzzeitigen Badeverboten ließ sich die Bevölkerung nicht vom Schwimmen abhalten. Heute ist Drei Weieren, nach einem historischen Hof auch Dreilinden genannt, ein beliebtes Naherholungsziel der Schweizer Universitätsstadt. Am Mannenweiher befindet sich auch das Gemeinschaftsbad Dreilinden.Die MülenenschluchtEin weiterer kleiner See in Laufweite von Drei Weieren ist der Müleggweiher. Von ihm rauscht die Steinach durch ein malerisches, innerstädtisches Felsental, die Mülenenschlucht, hinab. Die Wasserkraft wurde in der industriellen Blütezeit St. Gallens zum Betrieb von Wassermühlen genutzt. Im Talkessel, in dem die Steinach die Mülenenschlucht verlässt, soll der Heilige Gallus die Stadt St. Gallen gegründet haben.Stadteigene Standseilbahn Wer den Höhenunterschied zwischen St. Gallens Altstadt und dem höher gelegenen St. Georgen mit den Drei Weieren bequem zurücklegen möchte, nimmt die Mühleggbahn.Die elektrische Standseilbahn wird vollautomatisch gesteuert. Per Knopfdruck bringt die führerlose Bahn die Gäste alle fünf bis sechs Minuten vom Müllertor ohne Zwischenhalt hinauf nach Sankt Georgen und zu den Weihern.Bis 1950 wurde die Mühleggbahn nur mit dem Gewicht des Wassers angetrieben: In einen Tank des jeweils oben stehenden Schienenfahrzeugs wurde Wasser aus den Weihern gefüllt. Durch dieses Gewicht zog der Waggon den mit ihm verbundenen, unteren Wagen, dessen Wassertank leer war, hinauf.
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Sehenswürdigkeiten

Naturmuseum St. Gallen

St. Gallen, Ostschweiz

Das Naturmuseum St. Gallen ist eines der wichtigsten seiner Art in der Schweiz. Es befindet sich im Stadtteil Neuendorf, unweit des botanischen Gartens. Besucher erreichen es vom Bahnhof aus mit der Buslinie 1 Richtung Stefanshorn.Die Sammlungen des Naturmuseums stammen überwiegend aus dem 19. Jahrhundert und bieten eine Fülle kulturgeschichtlichen und wissenschaftlichen Materials. Sie sind bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebt und lehrreiche Anschauungsobjekte für Schulklassen. Eines der bedeutendsten Objekte ist das 4 m lange Nilkrokodil aus dem Jahr 1623. Auch das nahezu vollständig erhaltene Skelett eines Entenschnabel-Dinosauriers ist ein Highlight. Wissenschaftlich interessierte Besucher können zahlreiche Präparate ausleihen und für eigene Studienzwecke verwenden.Faszinierende Sammlungen im NaturmuseumIn der Säugetiersammlung befinden sich derzeit 1.000 ausgestopfte Tiere, überwiegend aus den Jahren 1850 -1930. Die umfangreiche Vogelsammlung umfasst 8.500 Vogeleier und 5.100 Präparate. Die Säugetiersammlung / © Naturmuseum St. Gallen, Foto: Anna-Tina EberhardIn der Sammlung der wirbellosen Lebewesen finden Naturinteressierte 72.000 verschiedene Schmetterlinge, 50.000 Käfer und 10.000 Wanzen. Auch diese Objekte stammen überwiegend vom Anfang des 19. Jahrhunderts.In den gut 1.000 Pflanzenmappen des Naturmuseums finden Botanikfans Belege von insgesamt 100.000 historischen Pflanzen. Auch die Fossilien- und Mineraliensammlung begeistert Laien ebenso wie Kenner. Von den 25.000 verschiedenen Fossilien stammen viele aus der Region. Die 2.100 Mineralien kommen aus der aus der ganzen Welt.Sonderausstellungen und FührungenZahlreiche Sonderausstellungen präsentieren die Exponate besonders anschaulich und richten sich explizit an Schulklassen, die hier faszinierende Entdeckungen machen können. Die Führungen durch die Dauerausstellung sind interaktiv gestaltet, so dass sie auch Kinder altersgerecht ansprechen.Die Themenführungen können individuell an die jeweilige Altersgruppe angepasst werden. Zu den Sonderausstellungen stellt das Naturmuseum gerne ausführliche Unterlagen zur Verfügung.
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Sehenswürdigkeiten

Rathausplatz Stein am Rhein

Stein am Rhein, Ostschweiz

Im Zentrum der Altstadt liegt der der Rathausplatz von Stein am Rhein. Die vielen gut erhaltenen Häuser aus der Zeit der Gotik und Renaissance mit ihren reich geschmückten Fassaden verleihen dem Rathausplatz seine malerische Atmospäre.Nur am frühen Morgen und am späten Abend sind der spätmittelalterliche Rathausplatz und seine Gasthäuser nicht überfüllt.Der Platz, das Kleinod der Stadt, wird dominiert von dem 1539 bis 1542 errichteten Rathaus. Wie früher üblich, teilten sich einst die Ratsherren das schmucke Gebäude mit Kaufleuten: Im Erdgeschoss florierte der Kornhandel, im Obergeschoss hielten die Ratsherren ihre Sitzungen ab.

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