Angelika-Kauffmann-Museum

Bregenzerwald, Österreich

Außenansicht des Angelika-Kauffmann-Museums in Schwarzenberg
Angelika-Kauffmann-Museum  © Angelika Kauffmann Museum, Foto: Adolf Bereuter
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Blick in die Ausstellung des Angelika-Kauffmann-Museums in Schwarzenberg
Ausstellung  © Angelika Kauffmann Museum, Foto: Adolf Bereuter
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Kontakt

Angelika-Kauffmann-Museum Brand 34 6867 Schwarzenberg Österreich Tel.: +43 5512 26455 museum.schwarzenberg@aon.at http://angelika-kauffmann.com/

Eintrittspreise

Erwachsene 7,50 EUR, Kinder (ab 7 Jahre) 2 EUR

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr

Die Gemeinde Schwarzenberg liegt im Bezirk Bregenz. Sie gehört zum österreichischen Bundesland Vorarlberg und ist durch das Musikfestival Schubertiade bekannt geworden. Das Angelika-Kauffmann-Museum befindet sich auf 200 m² Ausstellungsfläche im Wirtschaftstrakt des ehemaligen Kleberhauses.

Ein Mix aus Altertum und Moderne

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Hier wurde Altes mit Modernem geschickt vereint. Geplant von den Bregenzer Architekten Dietrich & Untertrifaller entstand ein musealer Ort mit wechselnden Ausstellungen zu Originalwerken der verstorbenen Künstlerin.

Das 1913 gegründete Heimatmuseum zur Bregenzerwälder Wohnkultur ist im vorderen Gebäudeteil des 450 Jahre alten Hauses untergebracht. Neben Trachten, Tonwaren, Geräten, Musikinstrumenten, Waffen, Grabkreuzen und religiöser Kleinkunst sind über drei Etagen verschiedene Wohnräume zu besichtigen.

Schwarzenbergs berühmte Künstlerin

Angelika Kauffmann war eine Malerin des Klassizismus und ihrer Zeit weit voraus. Sie wurde 1741 in Chur geboren. Ihr Vater stammte aus einfachen Verhältnissen in Schwarzenberg. Nach dem Tod der Mutter zogen beide in den Bregenzerwald. Als Kunst- und Kirchenmaler lehrte Joseph Kauffmann seiner Tochter bereits frühzeitig die Technik der Malerei. Schon im zarten Alter von 16 Jahren erhielt die angehende Künstlerin erste Aufträge zu Portraits. Später entstanden die Apostelfresken in der Schwarzenberger Barockkirche.

Ihre Ausbildungsjahre verbrachte sie in Rom. In Italien wurde sie in die Kunstakademien von Florenz, Rom und Bologna als Ehrenmitglied berufen. Bei einem mehrjährigen Aufenthalt in England avancierte sie zu einer Berühmtheit in der Historienmalerei. Nach ihrer Hochzeit kehrte sie nach Rom zurück, wo sie bis zu ihrem Tod 1807 in einem eigenen Atelier arbeitete. Das Angelika-Kauffmann-Museum wurde zum 200. Todestag der Künstlerin im Jahr 2007 eröffnet.

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