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Hofkirche Innsbruck

Religiöse Stätten in Innsbruck

Bild Hofkirche Innsbruck
Außenansicht der Hofkirche Innsbruck © Bede735c, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Am Rande der Innsbrucker Altstadt befindet sich die Hofkirche. Da ihr ein Franziskanerkloster angeschlossen ist, wird sie auch "Franziskanerkirche" genannt. Der Haupteingang der Hofkirche liegt an der Universitätsstraße. Um die Kirche zu besichtigen, gelangt der Besucher jedoch nur durch das benachbarte Volkskunstmuseum ins Innere des Gotteshauses.

Geschichte und Ausstattung der Hofkirche

Blick auf den Altar in der Hofkirche Innsbruck
Altar Hofkirche / © Katharina Arnfelser, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Kaiser Ferdinand I. - ein Enkel von Kaiser Maximilian I. - veranlasste den Bau der Hofkirche und des angrenzenden Klosters. Das Gotteshaus entstand, um das prunkvolle Grabmal von Kaiser Maximilian I. aufzustellen. In den Jahren 1553 bis 1563 wurde die Kirche gebaut. Ein Großteil der Stuckarbeiten stammt aus dem 17. Jahrhundert.

Der Hochaltar wurde im 18. Jahrhundert entworfen und aufgestellt. Er wird von bleiernen Statuten flankiert. Es handelt sich um den Heiligen Franz von Assisi, dem Gründer des Franziskanerordens, und um die Heilige Theresia von Avila.

In der Kirche gibt es zwei Orgeln. Die sogenannte Schwalbennestorgel stammt aus dem 16. Jahrhundert. Sie ist nahezu unversehrt erhalten geblieben und stellt die größte ihrer Art in Österreich dar. Die zweite Orgel wurde um 1900 auf der nördlichen Empore errichtet.

Das Grabmal von Kaiser Maximilian I.

Grabmal von Kaiser Maximilian I. in der Hofkirche Innsbruck
Grabmal Kaiser Maximilian I. / © Innsbruck Tourismus/Monz

Der Innenraum der Hofkirche wird von einem monumentalen Werk dominiert. Es ist das leere Grabmal zu Ehren von Kaiser Maximilian I.. Der im Jahre 1519 verstorbene Kaiser ließ sich seinerzeit in der Burg der Wiener Neustadt bestatten. Um das Grabmal sind 28 lebensgroße Bronzefiguren gruppiert. Diese wurden im Volksmund "schwarze Mander" genannt, was so viel bedeutet wie "schwarze Männer". Erst 1584 wurde der Kenotaph, der von einem schmiedeeisernen Gitter umgeben ist, vollendet.

Die Silberne Kapelle

Im 16. Jahrhundert wurde auf Veranlassung von Erzherzog Ferdinand II. die Silberne Kapelle gebaut. Sie war als Grabkapelle für ihn und seine Gattin gedacht. Der Name resultiert aus dem silbernen Altar, der eine silberne Madonna und deren Symbole zeigt.

Sie besteht aus zwei Räumen, die durch ein Gitter voneinander getrennt sind. Neben zwei Grabmälern beherbergt die Kapelle eine Orgel. Diese stammt vermutlich aus dem Jahre 1580 und wurde in Italien gebaut. Die Pfeifen der Orgel bestehen fast ausschließlich aus Holz.


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Kontakt

Tiroler Landesmuseen - Hofkirche Innsbruck

Universitätsstraße 2 6020 Innsbruck Österreich

Tel.: +43 512 59489510 Fax: +43 512 59489520

volkskunstmuseum@tiroler-landesmuseen.at Homepage

  • Öffnungszeiten

    Montag bis Samstag 9-17 Uhr, Sonntag 13-17 Uhr

  • Eintrittspreis

    Erwachsene 7 EUR, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt

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