Garda Dolomiti S.p.A. - Azienda per il Turismo Largo Medaglie d'oro al Valor Militare, 5 38066 Riva del Garda Tel.: 39464554444 info@gardatrentino.it https://www.gardatrentino.it/de/
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Am Nordufer des Gardasees liegt der sichelförmige Monte Brione zwischen Riva del Garda und Torbole. Der Berg misst 376 Meter an Höhe und bietet neben seiner interessanten Geschichte und artenreichen Natur einen wunderschönen Ausblick. Im Süden des Panoramas ist der Gardasee zu bewundern, im Norden die norditalienischen Gardaseeberge. Da der Monte Brione direkt an den See grenzt, ist sein südlichster Zipfel zugunsten einer Uferstraße untertunnelt.
Als Wanderziel ist der Monte Brione äußerst beliebt. Ein Streckenabschnitt des sogenannten Friedensweges, Sentiero de la Pace, führt über den gesamten Bergkamm und ist auch von ungeübten Wanderern und Kindern zu bewältigen. Schilder, die eine gelbe Taube abbilden, dienen als Wegweiser. Idealer Ausgangspunkt für eine Wanderung am Monte Brione ist der Parkplatz in Porto San Nicolò
Auch Mountainbiker können den Berg erklimmen, wenn sie über eine gute Kondition verfügen. Ein geeigneter Startpunkt liegt am Ufer des Gardasees ganz im Osten von Riva del Garda. Aber Achtung: Der Monte Brione Trail bergab ist nicht ohne!
Ein Teil des Monte Brione wurde zum Naturschutzgebiet erklärt, da hier einige seltene Tier- und Pflanzenarten zu finden sind. Der Berg beherbergt die artenreichste Pflanzenwelt der gesamten Gardasee-Region: Hunderte verschiedene Pflanzenarten wachsen hier auf engem Raum – darunter mehr als 20 Wildorchideen. Besucher sind deshalb angehalten, auf den Wegen zu bleiben und die Natur respektvoll zu genießen.
Aufgrund seiner Lage in der früheren Grenzregion zwischen Österreich-Ungarn und Italien wurden im 19. und frühen 20. Jahrhundert auf dem Monte Brione Befestigungsanlagen errichtet: Forte San Nicolò (1860-62) an der Seeseite, Forte S. Alessandro (1881) auf der Spitze und dazwischen die Befestigung Batteria di Mezzo (1900) sowie dem Forte Garda (1907).
Von den Gebäuden sind die Mittelbatterie, das Werk Garda sowie ein Beobachtungsturm besonders gut erhalten, können aber nur von außen besichtigt werden. Dennoch sind die Festungen und Bunker einen Besuch wert; ganz im Sinne des an ihnen vorbeiführenden Friedensweges erinnern sie an die unruhige Vergangenheit des heutigen Norditaliens.
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