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Sehenswürdigkeiten in Gardasee

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Sehenswürdigkeiten in Gardasee

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Sehenswürdigkeiten

Chiostro San Francesco

Gargnano, Gardasee

Das ehemalige Franziskanerkloster liegt mitten in der Stadt Gargnano am Gardasee. Die Hauptsehenswürdigkeit des Gebäudes ist der Kreuzgang.Geschichte des KlostersDas Kloster wurde 1266 von Franziskanermönchen gegründet. Nachdem die Mönche das Kloster im 19. Jahrhundert verlassen hatten, wurde es als Zitronenlager genutzt, bevor die Katholische Kirche das Gebäude zurückerwarb, um es als Nationaldenkmal zu erhalten. Früher gehörte zum Kloster auch eine Kirche, von der jedoch nur die Fassade erhalten geblieben ist. Nahezu unversehrt ist aber der Kreuzgang. Besondere Beachtung verdienen die Kapitelle auf den Säulen, die mit regional typischen Motiven wie Blättern, Früchten von Zitronenbäumen und Fischen verziert sind.
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San Pietro in Mavino

Sirmione, Gardasee

Die romanische Kirche San Pietro in Mavino liegt einsam inmitten von Zypressen und Olivenbäumen nördlich von Sirmione. Deshalb finden nur wenige Touristen den Weg hierher, obwohl San Pietro zu den hübschesten Kirchen am Gardasee gehört.Geschichte und Architektur der KircheBereits im 8. Jahrhundert stand an dieser Stelle ein Vorgängerbau der Kirche, das heutige Gebäude stammt aus dem 11. Jahrhundert und wurde Anfang des 14. Jahrhundert erweitert. Heute präsentiert sich San Pietro als Saalkirche mit frei sichtbarem Dachstuhl, außerdem gibt es einen Glockenturm mit pyramidenförmigem Dach. Geweiht ist die Kirche dem Heiligen Petrus, der Namenszusatz “in Mavino” stammt aus dem Lateinischen “in summas vineas” und verweist auf die Lage in den Weingärten.Einzigartige FreskenBesonders sehenswert sind die Fresken der Kirchen. Aus dem 13. Jahrhundert stammen Kunstwerke wie Majestas Domini mit Heiligen, die thronende Madonna und die Kreuzigung Christi, außerdem gibt es ein Fresko mit dem Erzengel Michael, das etwa im Jahr 1475 geschaffen wurde.
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Grotten des Catull

Sirmione, Gardasee

Sirmione befindet sich am Südufer des Lago di Garda auf einer schmalen, langgezogenen Halbinsel. Die Stadt mit rund 8.200 Einwohnern gehört zur Lombardei. Sie erstreckt sich zwischen den Buchten Peschiera und Dezensano. Berühmt ist der Kurort für die Heilkraft seines Thermalwassers. Die Grotten des Catull liegen an der nördlichen Inselspitze unweit zur Kirche San Pietro.Ein Blick in die GeschichteForscher gehen davon aus, dass die Grotte di Catullo im 1. Jahrhundert von den Römern erbaut und bis zum 5. Jahrhundert als Sanatorium genutzt wurden. Der Bauherr ist unbekannt. Bei den Ausgrabungen fanden Archäologen Reste vorchristlicher Gebäude. Einer Legende nach soll der Dichter Gaius Valerius Catullus in einer Villa auf dem Anwesen gelebt haben. Sirmione galt als einer der Lieblingsorte des Römers, den er auch lyrisch verewigte. Der Namensgeber der antiken Anlage starb im Jahre 54 vor Christus, noch bevor das Bauwerk errichtet wurde.Wo die Römer prunkvoll badetenAm Eingang der Grotten des Catull erwartet den Besucher ein moderner Museumsbau, in dem Grabungsfunde zu besichtigen sind. Die teils interaktive Ausstellung ist kindgerecht gestaltet. Auf dem Gelände lassen Überreste erahnen, wie luxuriös die antike Anlage einst war. Noch heute fasziniert die idyllische Lage auf einem Felsplateau. Das Thermalwasser wurde aus einer 300 Meter entfernten Schwefelquelle des Gardasees über Rohrleitungen gespeist. Erstmals erforscht wurde die Anlage Ende des 19. Jahrhunderts. Die Fundstätte zählt zu den besterhaltenen Norditaliens.
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Palazzo del Podestà

Salò, Gardasee

Der Palazzo del Podestà beherbergt heute das Rathaus der Stadt Salò. Salò ist die größte Stadt am Westufer des Gardasees und beliebter Anziehungspunkt für Touristen.Nicht original erhaltenErbaut wurde der Palast im 14. Jahrhundert, zweihundert Jahre später wurde die Fassade im venezianischen Stil mit einem Arkadengang verkleidet. Zwar wurde das Gebäude bei einem verheerenden Erdbeben im Jahr 1901 vollständig zerstört und stürzte ein, es wurde aber bereits vier Jahre später wieder aufgebaut.Verbunden mit Palazzo della Magnifica PatriaDurch einen Arkadengang ist der Palazzo del Podestà mit dem Palazzo della Magnifica Patria verbunden. Gemeinsam mit dem naheliegenden Jugendstilpalast bieten die beiden Gebäude ein schönes Ensemble.
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San Pietro in Oliveto

Limone sul Garda, Gardasee

Inmitten eines Olivenhains liegt die Kapelle San Pietro, eines der ältesten Gotteshäuser am Gardasee. Bereits 1187 wurde das einschiffige Gebäude in einem Schriftstück von Papst Urban III. erwähnt. Das romanische Gotteshaus liegt etwas versteckt abseits der Straße.Besichtigung der KircheIm Inneren der Kapelle San Pietro finden sich einige alte Wandmalereien, die erst vor rund 30 Jahren entdeckt wurden. Wer San Pietro besuchen möchte, verbindet dies am besten mit einem kleinen Spaziergang von Limone aus. Vom Ort sind es rund 5 km Weg, der recht malerisch durch die umliegenden Weinberge führt.
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San Rocco

Limone sul Garda, Gardasee

Die San Rocco Kapelle liegt im Norden der Altstadt von Limone sul Garda. Sie wurde im 16. Jahrhundert als Pestkapelle von den Bewohnern zum Dank erbaut, die die Pestepidemie überlebt hatten.Lage der KapelleDas kleine Gotteshaus liegt etwas versteckt unterhalb der Gardesana Occidentale. Eine kleine Steintreppe führt zum Eingang der Kapelle. Von dem kleinen Platz vor dem Gebäude hat man einen schönen Blick hinunter auf Limone. Im Inneren der Kirche informieren Tafeln auf Italienisch, Deutsch und Englisch über die Kapelle, in der jedes Jahr am 16. August, dem Tag des Heiligen Rocco, noch eine Messe gefeiert wird.
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Villa Romana in Desenzano del Garda

Desenzano del Garda, Gardasee

Bei Bauarbeiten wurden 1921 die Ruinen einer prächtigen römischen Villa aus dem 3. Jahrhundert entdeckt. Heute zählt die Villa Romana zu einem der wichtigsten Zeugnisse der Spätantike in Norditalien.Sehenswertes in der Villa RomanaDie Badevilla liegt nördlich der Via Gallica am Südufer des Gardasees. Besonders sehenswert ist der farbige Mosaikboden, der unter anderem Szenen von der Jagd, der Fischerei und der Mythologie zeigt. Angeschlossen an die Ausgrabungen ist das 1971 eröffnete Antiquarium. In dem Museum werden Münzen, Gemälde, Statuen und andere Gegenstände ausgestellt, die bei Grabungen zum Vorschein kamen.
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Vittoriale degli Italiani

Gardone Riviera, Gardasee

Der Vittoriale degli Italiani ist ein beeindruckender Monumentalkomplex von Gebäuden, Wegen, Plätzen, Theatern, Gärten und Parks mit Wasserläufen, den Gabriele d‘Annunzio, einer der bedeutendsten italienischen Schriftsteller seiner Zeit, zwischen 1921 und 1938 errichten ließ, nachdem er sich nach Gardone Riviera am Brescianer Ufer des Gardasees zurückgezogen hatte.Gebäude auf dem GeländeDen Museumskomplex bildet das Auditorium, in der Kunst der Gegenwart ausgestellt wird, das Schiffsmuseum "Museo di Bordo" sowie das Museum "Museo d‘Annuncio Segreto", in dem das legendäre Flugzeug vom Typ SVA 10 zu sehen ist, mit dem d’Annunzio seinen berühmten Flug über Wien unternahm. In der Prioria "Haus des Priors", dem Wohnhaus des Dichters, das nach seinen Plänen umgebaut und eingerichtet wurde, erhält man dank originaler Einrichtung und Sammlungen wertvoller Gegenstände einen Einblick in die Persönlichkeit d‘Annuncios und seine Epoche.ParkanlageIn der beeindruckenden Park- und Gartenanlage befindet sich das "Parlaggio", ein Theater für 1.500 Zuschauer, das dem römischen Amphitheater von Pompei und dem griechischen Theater von Taormina nachempfunden ist. Ein Jahr nach D’Annunzios Tod wurde ein Mausoleum errichtet. Die dort aufgestellten spätantiken Sarkophage enthalten die sterblichen Überreste der Helden von Fiume. Der Sarkophag D’Annunzios steht auf vier Säulen, sein Leichnam wurde 1963 hierher überführt. Auf dem weitläufigen Gelände befindet sich des weiteren die Villa Mirabella, die unter anderem auch als Wohnhaus für d`Annunzios Frau Maria Hardouin di Gallese diente.
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Museum und Turm San Martino

Desenzano del Garda, Gardasee

Der Turm und das Museum von San Martino della Battaglia, unweit von Desenzano am Gardasee, gelten als bedeutende Monumente der italienischen Geschichte. Sie wurden zum Gedenken an die Schlacht vom 24. Juni 1859 errichtet, in der die Italiener gegen die Österreicher kämpften. Der 74 Meter hohe Turm soll an die Zehntausende von Opfern dieses blutigen Gemetzels erinnern. Jede Nacht beleuchten drei Lichtstrahlen in den Farben der italienischen Flagge die Turmspitze. Das historische Museum mit Dokumentationen und Ausstellungsstücken zu diesem Kampf liegt gleich hinter dem Turm. Im sogenannten Beinhaus sind knapp 3.000 sterbliche Überreste von italienischen und österreichischen Soldaten untergebracht.Die Geschichte des TurmesMajestätisch erhebt sich der eindrucksvolle Turm auf der höchsten Erhebung San Martinos. Erbaut wurde er im Jahre 1880 zu Ehren des Königs Vittorio Emanueles II. und seinen tapferen Kriegsmännern, die von 1848-70 für die Unabhängigkeit Italiens kämpften. Als einer der Hauptaustragungsorte der Schlacht wurde der Hügel, auf dem nun der Turm steht, immer wieder durch das sardische Heer zurückerobert. Nach einer dreizehnjährigen Bauzeit wurde das Monument am 15. Oktober 1893 in Anwesenheit Königs Umberto I. sowie Königin Margherita und wichtigen Parlamentsmitgliedern feierlich dem Volk übergeben.ArchitekturAus einem der vielen mit Zinnen verzierten Tambouren ragt der imposante Hauptturm heraus. Der Weg der Eingangshalle zur obersten Terrasse, die eine zinnenverzierte Mauer umgibt, ist mit prächtigen Bronzestatuen gesäumt. Von hier aus bietet sich ein herrlicher Panoramablick über den Park und die Region. Im Inneren birgt der Turm zahlreiche Kunstwerke von Bedeutung.Das MuseumGleich hinter dem Turm befindet sich das Museum mit vielen historischen Zeugnissen der Schlacht. In drei Räumen werden Waffen, Landkarten, persönliche Gegenstände der Soldaten sowie Uniformen ausgestellt.
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Kirche San Zeno

Bardolino, Gardasee

Ein Meisterwerk aus karolingischer Zeit: Die Kirche San Zeno in BardolinoDie Kirche San Zeno in Bardolino gehört zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in der norditalienischen Stadt Bardolino. Das für seinen Wein und seine idyllische Altstadt bekannte Örtchen erstreckt sich inmitten malerischer Olivenhaine und Weinberg am Gardasee.Ein früher Kirchenbau mit antiken VorbildernDie kleine Kirche wurde erstmals im Jahr 807 schriftlich erwähnt und ist eine architektonische Besonderheit. Die Kirche stammt aus der Frankenzeit und diente bis ins 13. Jahrhundert als Gotteshaus. Danach wurde sie aufgegeben. San Zeno zählt zu den wenigen original erhaltenen Gebäuden aus karolingischer Zeit in Norditalien. Sie entstand während der Besatzung durch die Franken. Die Kirche gehörte zur gleichnamigen Benediktinerabtei bei Verona.Das Gebäude weist zwar Anbauten aus späterer Zeit auf, ist jedoch in seiner ursprünglichen Gestalt fast vollständig erhalten. Benannt ist das Gotteshaus nach dem heiligen Zenon von Verona. Das Besondere an dem Gebäude ist der hohe Raum über dem lateinischen Kreuz. Tonnengewölbe krönen Haupt- und Querschiff. Große Marmorsäulen schmücken den Raum. Die aus karolingischer Zeit stammenden Säulenkapitelle ahmen bewusst korinthische und ionische Vorbilder der Antike nach. Das südöstliche Vierungskapitell ist sogar ein Originalfragment aus dem zweiten Jahrhundert v. Chr., das nordöstliche Kapitell ist eine Kopie.Der Freskenschmuck der Kirche San ZenoIn den beiden Querschiffen befinden sich Apsisnischen in der Ostwand. Die teilweise erhaltenen Fresken in den Nischen sind Meisterwerke der frühmittelalterlichen Kirchenkunst und zeigen unter anderem die "Muttergottes mit Kind und hl. Petrus". Weitere Fresken-Reste finden sich auch an Wänden und am Vierungsgewölbe. Ehemals war der gesamte Kirchenraum ausgemalt. Die Kirche zeigt durch das Streben nach antiken Vorbildern und Monumentalität die architektonische Rückbesinnung auf die Antike, was auch der Legitimation seitens der fränkischen Könige diente. Die Kirche San Zeno gehört zu den wenigen Gebäuden, die nicht vom schweren Erdbeben im Jahr 1117 zerstört wurde.

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Museo delle Palafitte

Riva del Garda, Gardasee

Der norditalienische Ledrosee liegt zwischen dem Idrosee und Gardasee im Südwesten des Trentino. Das Museo delle Palafitte befindet sich im Ortsteil Molina di Ledro an der Südostseite des Sees, wo rund 550 Einwohner leben.Entdeckung der PfahlbautenNach dem Bau eines Wasserkraftwerks in Riva del Garda wurde dem Ledrosee erstmals 1929 Wasser zur Stromerzeugung entnommen. Mit der Absenkung des Wasserspiegels kamen Überreste von mehr als 10.000 Holzpfählen zum Vorschein. Untersuchungen zufolge stammt der Fund aus der Bronzezeit. Um Besuchern einen Zugang zu einer der bedeutendsten Fundstätten Europas zu ermöglichen, wurde 1972 das Museo delle Palafitte eröffnet. Zum Nachbau einer "Hütte des Schamanen" kam 2006 eine rekonstruierte Pfahlbausiedlung hinzu. Seit 2012 gehört die 4.000 Jahre alte Fundstätte zum UNESCO-Weltkulturerbe.Rundgang durchs MuseumDie Siedlung der Pfahlbauten erkunden Besucher in einer Führung. Sie gewährt Einblick in den Alltag unserer Vorfahren, der aus Jagd, Fischfang, Landwirtschaft und Viehzucht bestand. Herzstück der Ausstellung in einem aus Holz erbauten Museum ist ein fast fünf Meter langes Einbaum. Daneben sind Gegenstände aus Keramik, Holz, Bronze, Horn und Knochen zu sehen. Zur Ausstellung bietet die Einrichtung sommerliche Aktivitäten wie Bogenschießen, Workshops und Konzerte an. Inzwischen hat sich das Museo delle Palafitte zu einer international bekannten Forschungsstätte für Archäologen entwickelt. Weitere Funde vom Ledrosee sind im Muse Trento, sowie im Castello de Buonconsiglio zu besichtigen.
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Piazza III Novembre

Riva del Garda, Gardasee

Der Platz Piazza 3 Novembre liegt direkt am Hafen des Ortes Riva del Garda. Hier steht das Wahrzeichen von Riva, der Uhrturm Torre Apponale aus dem Jahr 1220. Wer möchte, kann gegen einen Eintritt von 2 Euro auf den 35 Meter hohen Turm steigen und die Aussicht auf die Stadt und den See genießen.Entspannt auf der PiazzaAn der Piazza zwischen Turm und Hafen gibt es einige schöne Geschäfte, Cafés und Restaurants, in denen man einen entspannten Tag verbringen und das Treiben beobachten kann. Der Name des Platzes erinnert an den Waffenstillstand zwischen Italien und Österreich-Ungarn, der am 3. November 1918 geschlossen wurde und die Kämpfe an der Italienfront des 1. Weltkrieges beendete.
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Sehenswürdigkeiten

Castello di Arco

Arco, Gardasee

Die Ruine des Castello di Arco thront hoch über der Stadt Arco und gehört zu den bekanntesten Burganlagen in Norditalien. Sie liegt nördlich des Gardasees in der Provinz Trentino und zählt zu den Hauptattraktionen der gleichnamigen Stadt.Das Castello hat eine mehr als 1000-jährige GeschichteDie Burgruine wurde einst zur Sicherung des schmalen Sarcatals errichtet. Sie steht auf einem steilen Felsvorsprung. Zum Gardasee hin ist sie durch mehrere Mauerringe gesichert. Die Burg wurde um das Jahr 1000 errichtet und gehörte lange Zeit der Grafen-Familie d‘Arco. Die mächtige Anlage galt über Jahrhunderte als uneinnehmbar. Sie wurde mehrmals erfolglos belagert. Im 18. Jahrhundert fiel die Burg jedoch während des Spanischen Erbfolgekrieges. Sie wurde durch französische Truppen eingenommen, schwer beschädigt und verfiel im Laufe der Zeit. Das Castello ist ein bekanntes Motiv in der Kunstgeschichte. Schon Albrecht Dürer verewigte die Burg auf einem Bild von 1495. Außerdem schmückt sich das Wappen von Arco.Castello di Arco ist eine beliebte Sehenswürdigkeit1927 ging die Ruine des Castello di Arco in Privatbesitz der Gräfin Giovanna d‘Arco. Seit 1982 gehört sie der Gemeinde Arco, die die Burgruine restaurierte. Der älteste Burgbereich ist der Rengheraturm. Daneben erhebt sich der romanische Hauptturm aus dem 13. Jahrhundert. Er ist von Zinnen gekrönt. Außerdem gehören zur Burganlage ein schlichter Wachturm im nördlichen Bereich sowie zwei Zisternen. Ebenfalls erhalten ist einen Felsenhöhle, die früher als Verlies genutzt wurde. Die Ruine ist von doppelreihigen, bis zu zehn Meter hohen Mauern umgeben. Ein Highlight des Castello di Arco sind die wertvollen Fresken aus dem 14. Jahrhundert. Sie wurden bei der Sanierung wiederentdeckt und stellen höfische Szenen dar.Castello di Arco als BesuchermagnetDie Burg ist aus dem Ort Arco über verschiedene befestigte Wege zu erreichen. Ein Spaziergang auf der Via Castello dauert rund zwanzig Minuten und bietet sich auf für Familien an. Der Weg führt durch malerische Olivenhaine unterhalb der Anlage. Ein Aufstieg von Laghel entspricht dem historischen Weg, ist allerdings steiler.
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Dom Santa Maria Annunziata

Salò, Gardasee

Mit Santa Maria Annunziata besitzt Salò den einzigen Dom am Gardasee. Von außen präsentiert sich das Gebäude sehr schlicht, da die Fassade unvollendet ist, im Inneren ist das Gotteshaus aber sehr prachtvoll.Bau des DomsIm Jahr 1453 begann man unter der Leitung des Architekten Filippo delle Vacche mit dem Bau des Doms. Der spätgotische Dom ist von außen nicht sehr ansehnlich, lediglich das schöne weiße Renaissanceportal fällt ins Auge. Dieses wurde zwischen 1506 und 1508 von Gasparo Cairano und Antonio Mangiacavalli gestaltet, zwei der besten Bildhauer der Renaissance in Brescia.Sehenswerter InnenraumIm Inneren der Kirche ist vor allem der schöne Fußboden mit seinem Mosaik mit 3D-Effekt sehenswert, außerdem gibt es einige erhaltene Gemälde wie den Heiligen Antonius von Padua von Geralamo da Romano. Ein Highlight ist auch die Christusdarstellung des Bildhauers Johannes Teutonicus aus dem 16. Jahrhundert.
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Palazzo dei Capitani Malcesine

Malcesine, Gardasee

Malcesine ist eine kleine, norditalienische Gemeinde am Gardasee. Dort liegt ein Gebäude, das einst von den venezianischen Gouverneuren bewohnt wurde, das Palazzo dei Capitani. Der Palazzo dei Capitani ist ein nationales MonumentDer Bau stammt aus dem 14. Jahrhundert. Nachdem es infolge eines Erdbebens oder eines Feuers zerstört wurde, ging es in den Besitz von Franceso Marcanti über. Marcanti kümmerte sich darum, dass das Gebäude im venezianisch gotischen Stil renoviert wurde. 1618 kaufte die Stadt Verona den Palast. Von da an war es die Residenz der Gouverneure Venedigs. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Gebäude zu einem nationalen Monument erklärt.Was Urlauber an dem Palast so interessant findenDer damalige Palast ist heute ein Museum. Das Palazzo dei Capitani bietet Touristen einige Sehenswürdigkeiten: Im Erdgeschoss gibt es einen großen Saal mit Deckenfresko, in der Hauptetage warten mehrere Räume auf die Besucher, darunter auch die Räume des Gouverneurs. In den oberen Stockwerken lagen die Räume der Angestellten und des Kaplans. Schön ist auch der Innenhof und der Garten direkt am See. Im Palazzo dei Capitani werden regelmäßig Veranstaltungen wie Konzerte oder Hochzeiten abgehalten.
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San Tommaso di Canterbury

Riva del Garda, Gardasee

Der mondäne Kurort in der Provinz Trient ist die zweitgrößte Stadt am Gardasee, die entlang des malerischen Gewässers den längsten Badestrand besitzt. Umgeben von Gardaseebergen und Naturparks liegt Riva del Garda in Nähe zur Alten Ponalen Straße. In der norditalienschen Stadt leben rund 17.000 Einwohner. Die Kirche San Tommaso di Canterbury ist zwischen Riva und Arco an der Via S. Tomaso zu finden.Blick in die Kirchengeschichte1195 veranlasste Graf von Arco den Bau der Kirche San Tommaso di Canterbury. Er ließ das sakrale Gebäude an das örtliche Leprakrankenhaus anbauen, das Mönche leiteten. Die klosterähnliche Gemeinschaft soll nach den Regeln der Augustiner gelebt haben und später in ein Beneficium simplex umgewandelt worden sein. Wann Bischof Konrad die Kirche dem Heiligen Thomas Beckett weihte, ist unbekannt. Der Namensgeber ging als Erzbischof von Canterbury in die Geschichte ein, der 1170 als Märtyrer den Tod fand und 1173 heilig gesprochen wurde.Rundgang durch das KleinodDie Kirche San Tommaso di Canterbury ist aus bearbeiteten Natursteinquadern erbaut. Sie gilt als Perle der romanischen Baukunst. Die Apsis zeigt Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert. Auf einem spätromanischen Freskenzyklus sind Christus und die Apostel zu sehen. Daneben wurden die Heiligen Thomas und Adelpreto abgebildet. Die imposante Holzdecke erhielt in der Nachkriegszeit eine aufwendige Sanierung. Im Äußeren ist ein eleganter Turm mit Giebel und Satteldach erkennbar.
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Santa Maria Maddalena

Desenzano del Garda, Gardasee

Die Hauptkirche DesenzanosIm Zentrum der Altstadt von Desenzano del Garda steht die Hauptkirche Santa Maria Maddalena.Zahlen und FaktenGiulio Todeschini erbaute die Kirche zwischen 1586 und 1611 auf dem Gelände einer früheren Kirche. Sie wurde, bis auf den Glockenturm, eigens für den Bau der Santa Maria Maddalena abgerissen.Die Santa Maria Maddalena besteht aus drei Schiffen, einem Chor und einer Sakristei. Die Schiffe sind etwa 35 Meter lang und 20 Meter breit, der Chor wird durch ein Rechteck (16 x 10 Meter) gebildet.Eine Galerie in der KircheDas Innere der Kirche ähnelt einer Bildergalerie, denn sie beherbergt zahlreiche Gemälde bekannter Künstler ihrer Zeit, darunter Zenome Veronese, Andrea Celesti, Palma il Giovane und Giovanni Battista Tiepolo.SehenswertesDie barocke Holzorgel wurde 1826 von der Firma Fratelli Serassi di Bergamo gebaut. Einer der Seitenaltäre wurde Ende des 18. Jahrhunderts der Heiligen Angela Merici, der Gründerin des Ordens der Heiligen Ursula, gewidmet. Am Eingang der Sakristei befindet sich eine Darstellung des Heiligen Erzengels Michael, der mit einem Flammenschwert Luzifer und die rebellierenden Engel in die Hölle zurücktreibt.
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Deutsche Kriegsgräberstätte Costermano

Garda, Gardasee

Die Deutsche Kriegsgräberstätte Costermano befindet sich südlich der gleichnamigen italienischen Ortschaft, welche vier Kilometer östlich des Gardasees und etwa 30 Kilometer nordwestlich von Verona liegt. Als einer der größten deutschen Soldatenfriedhöfe in Italien fungiert der auf den Hügeln des Guardia angelegte Cimitero Militare Tedesco als letzte Ruhestätte für 21.990 Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg den Tod fanden.Ort der Mahnung für FriedenNach rund zehnjähriger Bauphase im Frühjahr 1967 eingeweiht, erhielten 21.990 in Norditalien gefallene Wehrmachtsangehörige auf dem Soldatenfriedhof in Costermano ein würdiges Begräbnis. Nicht zuletzt, um den Angehörigen, Freunden sowie zahlreichen deutschen Touristen ein leichtes Erreichen zu ermöglichen, wählten die Bundesrepublik Deutschland und Italien den beschaulichen Ort im hügeligen Hinterland des Gardasees. Auch heute noch bietet sich Besuchern gelegentlich die Möglichkeit, in der Kapelle oder im Freien einem Gottesdienst in deutscher Sprache beizuwohnen.Umgeben von Zypressen, Weinbergen und OlivenhainenVon der kleinen Terrasse, welche der Besucher nach Passieren eines bronzegeschmiedeten Gittertores und einer breiten Treppe erreicht, lässt sich der Großteil des Friedhofes überblicken. Die einzelnen Gräberfelder sind in Terrassen angelegt und mit purpurfarbenem Heidekraut bewachsen, was einen schönen Kontrast zum umgebenden Grün bildet. Steinerne Platten, die jeweils die Namen zweier Gefallener tragen, kennzeichnen die einzelnen Grablagen. An einem kleinen Bauwerk informiert eine Landkarte über die ursprünglichen Bestattungsplätze der schließlich hier beigesetzten Soldaten. Weithin sichtbar thront auf dem Hügel ein vom Kunstschmiedemeister Manfred Bergmeister gefertigtes, acht Meter hohes Stahlkreuz sowie ein Steinaltar. Von der Mauer, welche den vom Volksbund für Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. betriebenen, parkähnlich angelegten und sehr gepflegten Friedhof im Westen begrenzt, lässt sich ein atemberaubender Ausblick über das Gardatal sowie den See genießen.
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Kirche Collegiata di Santa Maria Assunta

Arco, Gardasee

Die Collegiata di Santa Maria Assunta in Arco am Gardasee ist eine monumentale Stiftskirche, welche im romanisch-gotischen Stil erbaut wurde. Sie befindet sich inmitten der Altstadt von Arco und wurde im Jahr 1144 erstmals erwähnt. Die Kirche wurde im Jahr 1613 eingeebnet und danach neu erbaut. Die neue Kirche wurde vom Architekten Giovanni Maria Filippi da Dasindo entworfen, der Aufbau dauerte bis zum Jahr 1630. Danach mussten die Arbeiten eingestellt werden, da in der Region um Arco eine heftige Epidemie auftrat. Erst im Jahr 1671 konnte die Stiftskirche offiziell eingeweiht werden.Besuch in der historischen Kirche Santa Maria AssuntaDie Stiftskirche wurde Mariä Himmelfahrt gewidmet und befindet sich direkt am Hauptplatz der Stadt Arco. Vierzehn mächtige Strebepfeiler sowie der 61 Meter hohe Glockenturm verleihen der Kirche ein imposantes Aussehen. Innerhalb der Kirche befinden sich wertvolle Altäre, Ornamente und Bilder, welche den Besuchern unvergessliche Eindrücke bescheren. Das große Kirchenschiff umfasst insgesamt acht Seitenaltäre, das Gemälde von Domenico Brusasorci hat einen unschätzbaren Wert. Die Kirche ist täglich für Besucher geöffnet und hier werden regelmäßige Gottesdienste durchgeführt.Die wertvollen Werke in der Kirche Santa Maria AssuntaIn der Stiftskirche von Arco befindet sich eine Marmorstatue, die der Mariä Himmelfahrt gewidmet ist. Über einem Altar befindet ein Altarbild mit Madonna und dem Jesuskind. Diese werden gesäumt vom Erzengel Michael und zwei Engeln, dieses Werk stammt von Felice Brusasorzi. Der imposante Holzchor wurde von Giacomo Benedetti hergestellt. Am Presbyterium befinden sich zwei Eingänge im Boden, welche zu einem unterirdischen Grab führen. Hier befanden sich früher die örtlichen Konten sowie die Kanonen des Kollegiums.
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Kirche San Severo

Bardolino, Gardasee

Die Kirche San Severo liegt außerhalb der Altstadt von Bardolino an der verkehrsreichen Via Gardesana unweit des Gardasees. Der romanische Bau der Kirche stammt wahrscheinlich aus dem 12. Jahrhundert.Damals erschütterte ein Erdbeben im Jahr 1117 die Region, vermutet wird, dass San Severo danach wieder aufgebaut wurde. Schon vorher stand hier eine Kirche, erstmals erwähnt wurde diese 893. Noch heute findet man Reste dieses Baus, die man auf das 8. Jahrhundert datiert hat.Das Innere der KircheDer Bau ist eine dreischiffige Basilika mit einem Glockenturm. Neben einer Krypta, die noch aus dem Vorgängerbau enthalten ist, ist vor allem der Freskenschmuck sehenswert. Die Malerei überzog früher den gesamten Innenraum, heute sind sie größtenteils erhalten, aber verblasst. Die Fresken stammen aus dem frühen 12. Jahrhundert und zeigen auf lebendige Art Szenen aus der Bibel, darunter das Abendmahl, Pontius Pilatus und die Grablegung.

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