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Quelltuffweg

Bregenzerwald, Österreich

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Auf dem Quelltuffweg in der Vorarlberger Berg- und Waldgemeinde Lingenau entdecken Urlauber besonders reizvolle geologische Formationen. Der Naturlehrpfad führt auf gut befestigten Holzstegen an Steilhängen durch die Schlucht der Subersach. Tafeln informieren über die Bildung von Kalksinterbecken und meterhohen Felsnadeln sowie über die einzigartige Alpenvegetation im Mikroklima der Schlucht.

Die rund einstündige Wandertour kann gut mit einer Überquerung der alten und neuen Gschwendtobelbrücke sowie der Seilbrücke über die Subersach kombiniert werden. Die faszinierende Wanderung auf dem Quelltuffweg beginnt an der Lingenauer Sankt-Anna-Kapelle. In der Kapelle können Wanderer das Deckenfresko, die Altarbilder und Gemälde der Schrunser Künstler Konrad Honold und Jakob Bertle bestaunen.

Wandern auf drei Brücken

Die neue Gschwendtobelbrücke ließ die Gemeinden Lingenau und Großdorf enger zusammenrücken. Die beiden Orte waren in früheren Jahrhunderten nur über beschwerlich zu begehende Pfade miteinander verbunden, sodass sich sogar zwei verschiedene Dialekte entwickelten. Über 106 Meter spannt sich die spektakuläre Brückenkonstruktion seit 1984 über die Subersachschlucht.

Bungeespringer stürzen sich von der Brücke rund 100 Meter in die Tiefe, um kurz über dem Gebirgsfluss vom Bungeeseile wieder in die Höhe katapultiert zu werden. Früher führte der Weg über eine 57 m lange Hängebrücke. Dieser Drahtseilsteg kann von Wanderern begangen werden. Er führt rund 15 Meter hoch über die Subersach.

Auf historischen Wegen durch die Schlucht

Alte Gschwendtobelbrücke / © böhringer friedrich, Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.5)

Wanderer können auf dem Weg nach Egg die dritte sehenswerte Brücke, die alte Gschwendtobelbrücke, erkunden. Die überdachte Brücke führt im naturbelassenen Tal der Subersach, zwischen Lingenau und Egg, über den Fluss. Das mehrfach originalgetreu renovierte Holzbauwerk entstand bereits 1830 und steht heute unter Denkmalschutz.

Sie gilt als frühes Meisterwerk der Holzbaukunst. Denn die alte Gschwendtobelbrücke verteilte als eine der ersten der Region die entstehenden Kräfte über ein so genanntes Sprengwerk in horizontale und vertikale Lasten.

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