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Weinanbaugebiet Valpolicella

Gardasee, Italien

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Das Valpolicella, das "Tal der vielen Keller", ist ein durch Weinreben und Obstbäume geprägtes Weinbaugebiet nördlich von Verona. Nicht nur die hier angesiedelten, prachtvollen Villen, die teilweise Weinverkostungen und Übernachtungen anbieten, prägen das Bild. Eindrucksvoll ist vor allem auch, dass hier bereits vor dem Eintreffen der Römer Weinanbau betrieben wurde.

Erkundung der Villen im Valpolicella

Besonders bekannt ist das Gebiet für seine imposanten Villen und angrenzenden großen Gärten, die dem Adel von Venedig und Verona zu verdanken sind. Die Villa Serègo Santa Sofia ist dabei wohl eine der berühmtesten. Sie ist die einzige Villa Palladios rund um Verona. Allein der prachtvolle Säulengang lässt beinahe vergessen, dass der Bau nie vollendet wurde. Heutzutage gehört die Villa zur Weinkellerei Santa Sofia.

Weinverkostung in schönster Natur

Lohnenswert ist eine Tour durch das Gebiet, um die Schönheit der Natur und Weinverkostungen miteinander zu verbinden. Der Naturpark der Lessinia ist hierbei ein ganz besonderer Zwischenstopp: Reich an spektakulären Sehenswürdigkeiten wie der Brücke "Ponte di Veja" oder dem fruchtbaren Abgrund "Spluga della Preta", bietet er außerdem ein in der Welt einzigartiges Fossilienvorkommen.

Auch der Giardino di Pojega in Negrar ist ein beliebtes Ausflugsziel. Der Garten gehört zur Villa Rizzardi und wurde von Luigi Trezza halb im englischen, halb im italienischen Stil angelegt. Hier können außerdem hauseigene Weine verkostet und käuflich erworben werden.

Bekannte Weine des Valpolicella

Der beliebteste Wein aus der Region ist der weltweit begehrte Amarone, ein kräftiger Rotwein, der den ursprünglichen Wein, den Valpolicella, etwas nach hinten gedrängt hat. Bei einer Verkostung wird man den Unterschied schmecken, der Valpolicella ist weitaus saftiger mit sanftem Tannin.

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