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Sehenswürdigkeiten

Schloss Achberg

Ravensburg, Bodensee

Das barocke Schloss Achberg liegt auf einer Anhöhe zwischen Lindau am Bodensee und Wangen im Allgäu. Heute werden auf dem Schloss kulturelle Veranstaltungen wie klassische Konzerte und Ausstellungen veranstaltet, außerdem ist es ein beliebter Ort für Trauungen.Die Geschichte des Schlosses Ursprünglich befand sich auf dem Platz, wo heute das Schloss Achberg steht, eine mittelalterliche Wehrburg. Das Schloss wurde in den Jahren 1693 bis 1700 erbaut und ist besonders für die reichhaltige Stuckverzierung der Decke im Rittersaal, dem ehemaligen Festsaal, bekannt.Im 19. Jahrhundert war das Schloss im Besitz der Deutschordenritter, die über Achberg herrschten. Anschließend fiel die Anlage dem Haus Hohenzollern zu, bevor der Landkreis Ravenburg das Schloss in den 1980er Jahren erwarb, restaurierte und 1995 für die Öffentlichkeit zugänglich machte.Kultur und Natur auf Schloss AchbergDas Schloss ist regelmäßig Veranstaltungsort für Konzerte, darunter das Bodenseefestival und der Klassische Herbst. Außerdem werden in den Räumen Kunstausstellungen präsentiert. Für Kinder gibt es Familienführungen, eine Schloss-Rallye und spezielle Konzerte.Das Schloss ist zudem ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen, so befindet sich unterhalb des Schlosses eine Hängebrücke – der Flunauer Steg – mit einer Länge von 48 Metern, die Teil des Wanderwegenetzes rund um das Schloss ist.Rund um den BesuchJeden ersten Samstag im Monat wird um 14:30 Uhr eine Führung durch das Schloss angeboten. An Sonn- und Feiertagen gibt es zur gleichen Uhrzeit zusätzlich Führungen durch die Ausstellung. Die Teilnahme an den Führungen kostet 3 Euro, zuzüglich zum Eintrittspreis. Für das leibliche Wohl sorgt die Alte Schlossküche, in der Speisen mit Produkten aus der heimischen Landwirtschaft serviert werden.
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Burg Meersburg

Immenstaad am Bodensee, Bodensee

Die älteste bewohnte Burg Deutschlands steht in Meersburg am Bodensee. Die Burg wurde im 7. Jahrhundert erbaut und blickt auf eine abwechslungsreiche Geschichte zurück.Ein Rundgang durch die Burg Mehr als 30 eingerichtete Räume sind beim Rundgang durch die Hangburg zu besichtigen. Dabei sieht man unter anderem die Burgküche, die Waffenhalle, den Rittersaal, das Burgverlies und zwei Kapellen.Auch die Wohnräume und das Sterbezimmer von Annette von Droste-Hülshoff sind zugänglich. Die Schriftstellerin lebte hier während ihrer Aufenthalte am Bodensee und verstarb auch dort im Jahr 1848.Mit einer Führung ist auch der Dagobertsturm der Burg zugänglich, von dem man einen tollen Blick auf den Ort Meersburg, die umliegenden Alpen und den Bodensee hat. Im Turm kann man außerdem ein altes Gefängnis, einen Renaissancesaal und eine Schatzkammer und die alte Folterkammer besichtigen.Den Besuch abrundenZum Abschluss eines Besuchs lohnt die Einkehr im Burg-Café bei Kaffee, Kuchen und Eis oder einer kleinen Brotzeit. Im Rittershop kann man Souvenirs und Mitbringsel erwerben.
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Hohenzollernschloss Sigmaringen

Sigmaringen, Bodensee

Hoch über der Donau und auf einem einsamen Kalkfelsen thront das Schloss Sigmaringen in der gleichnamigen Stadt in Baden-Württemberg am südlichen Rand der schwäbischen Alb. Es befindet sich am Karl-Anton-Platz, im Zentrum von Sigmaringen.Es prägt den Charakter des Stadtzentrums wesentlich, da es dank seiner Lage schon weithin sichtbar ist. So ist der Felsrücken - der auch als Schlossberg bezeichnet wird - auf dem es erbaut wurde, 200 Meter lang und 35 Meter hoch. Das Schloss Sigmaringen ist außerdem das größte aller Schlösser im Donautal.In die aufregende Geschichte der Hohenzollern eintauchenDas Schloss Sigmaringen war als fürstliches Residenzschloss lange Zeit der Verwaltungssitz der Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen. Seine Geschichte lässt sich bis in 11. Jahrhundert zurückverfolgen, wo zunächst eine frühmittelalterliche Burgananlage auf dem Schlossberg mit optimalem Schutz vor feindlichen Angriffen errichtet wurde. Später erfuhr das Schloss vor allem in den Jahren von 1627 bis 1630 unter dem Baumeister Hans Alberthal wesentliche Umbauten. Das Schloss wird noch heute teilweise von der Familie Hohenzollern bewohnt und ist zudem Sitz der Unternehmensgruppe Fürst von Hohenzollern. Dennoch kann man gegenwärtig wesentliche Teile des Schlosses besichtigen und dabei in die prunkvolle Zeit vergangener Jahrhunderte eintauchen.Sehenswertes im Hohenzollernschloss SigmaringenDas Schloss Sigmaringen kann man ohne Führung erkunden - es stehen jedoch auch etwa 50 Gästeführer bereit, die Besucher durch die Schlossräume führen. Besonders interessant ist dabei die Möglichkeit, an Themenführungen beispielsweise zu "Geschichte, Kunst & Kaffeeklatsch" oder "Wild und Wein" teilzunehmen. Staatskutsche im Marstallmuseum © Gryffindor, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)Außerdem kann man im Schloss die fürstliche Waffenhalle mit rund 3.000 Exponaten, die diese Sammlung zu einer der größten Europas machen, oder eine Oldtimersammlung mit Kutschen, Sänften oder Schlitten im Marstallmuseum besichtigen.Besonders imposant ist auch die Hofbibliothek, die 200.000 Bände umfasst und damit zu den größten Privatsammlungen Baden-Württembergs zählt.
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Schloss Montfort

Langenargen, Bodensee

Schloss Montfort ragt auf einer Landzunge am Ufer des Bodensees empor und ist das Wahrzeichen von Langenargen. Der Prachtbau wurde 1861 von König Wilhelm I. von Württemberg in Auftrag gegeben und nach dessen Tod fünf Jahre später von seinem Sohn Karl. I. vollendet. 1961 ging Schloss Montfort in den Besitz der Gemeinde Langenargen über und wurde von dieser 1978 renoviert.Ein orientalisches Schloss am BodenseeDas Schloss wurde im maurischen Stil erbaut und ist ein bedeutendes Anschauungsobjekt für den, an der orientalischen Baukunst angelehnten, Baustil jener Zeit. Augenfällig ist das Streifenmuster der Fassade, das durch die abwechselnde Verwendung von gelben und roten Ziegeln beim Bau erzeugt wurde. Ferner sind die Außenwände mit kunstvollen Verzierungen aus Terrakotta versehen. Schloss Montfort wird von einem zentralen Turm gekrönt. Der Turm ist von März bis Oktober begehbar und erlaubt einen weitläufigen Ausblick auf den Bodensee und die dahinter liegenden Gipfel der Alpen. In den Sommermonaten ist eine Besteigung während des Sonnenuntergangs möglich. Ein besonderes Merkmal des Schlossgartens ist die Orangerie.Kultur und Events auf Schloss MontfortDas Obergeschoss des Schlosses beherbergt einen Konzertsaal. Im Sommer finden zusätzliche Konzerte in der Konzertmuschel im Schlossgarten statt. Das Kellergeschoss wurde zu einer Diskothek umgebaut, in der regelmäßig Themenpartys stattfinden und um eine Weinbar mit Lounge-Atmosphäre, inklusive begehbaren Weinkeller, ergänzt. Es ist möglich, das Kellergewölbe für private Feiern zu mieten. Statue "Hockender Schwimmer" © Frank Vincentz, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)In den Räumen von Schloss Montfort werden 35 Gemälde aus dem 16. bis 18. Jahrhundert ausgestellt. Die restaurierten Bilder, ein Teil der ehemaligen Günther Grzimek-Sammlung, stellen hauptsächlich biblische und mythologische Szenen dar. Auch im Schlosspark finden sich verschiedene Statuen von Grzimek.
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Kloster und Schloss Salem

Uhldingen-Mühlhofen, Bodensee

Der Gebäudekomplex wurde im Jahr 1134 als Zisterzienserkloster gegründet. Im 19. Jahrhundert ging der Besitz in die Markgrafen von Baden über, die die Anlage zu ihrem Schloss umwandelten. Das Schloss Salem gilt als eins der bedeutendsten Kulturdenkmäler am Bodensee.Prunkvolle Anlage Das ehemalige barocke Kloster Salem besticht durch sein prachtvolles Inneres, das mit Stuck, Gemälden und kunstvollen Gegenständen ausgestattet ist.Zum Klostergelände gehört ein hochgotisches Münster, eine dreischiffige Basilika mit Harfengiebeln, einem klassizistischen Chorgestühl und frühbarocken Holzskulpturen der zwölf Aposteln.In der großzügigen Außenanlage gibt es eine barockisierte Gartenanlage und eine große Obstwiese. Außerdem gibt es verschiedene Wirtschaftsgebäude wie Stallungen, eine Druckerei oder eine Zimmerei.Aus dem Leben der Zisterzienser Gartenanlage / © Rufus46, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)Verschiedene Ausstellungen auf der Schlossanlage zeigen, wie das Leben der Zisterzienser früher ausgesehen hat. So kann man zum Beispiel eine alte Schmiede, ein Kunsthandwerksatelier, eine Weinpresse oder eine alte Feuerwache besichtigen.Museen auf dem SchlossgeländeSeit dem Jahr 2014 gibt es zwei Museen auf dem Schlossgelände. Das Museum "Meisterwerke der Reichsabtei" zeigt u.a. die einzelnen Bauphasen des Klosters Salem. Außerdem kann man hier den vollständigen Marienaltar von Bernhard Strigel besichtigen.Das zweite Museum ist das Feuerwehrmuseum, das sich im Sennhof befindet. Hier können Besucher u.a. die alten Hand-Feuerspritzen des Klosters anschauen.

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