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Sehenswürdigkeiten in Inn-Salzach

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Sehenswürdigkeiten in Inn-Salzach

Sehenswürdigkeiten

Stiftspfarrkirche St. Philipp und Jakob

Altötting, Inn-Salzach

Die letzte gotische Hallenkirche Süddeutschlands wurde1499 bis 1511 am Kapellplatz in Altötting gebaut. Von ihrem romanischen Vorgängerbau übernahm die Kirche einen Teil der Westfassade und das romanische Portal. Von besonderem kunsthistorischem Interesse sind die gotischen Portale an der Nord- und Südseite der Kirche sowie das Kruzifix an der Nordwand des Presbyteriums. Die meisten Ausstattungsstücke gingen jedoch im Rahmen der klassizistischen Erneuerung des Innenraums Ende des 18. Jahrhunderts verloren.

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St. Nikolaus

Neuötting, Inn-Salzach

Schon von weitem kann man die hoch aufragende gotische Backsteinkirche St. Nikolaus (1410-29) ausmachen, die auf erhöhter Stelle direkt an der Achse der Ludwigstraße steht. Für ihren Kirchenbau verpflichteten die Neuöttinger keinen Geringeren als Hans von Burghausen, einen der bemerkenswertesten Baumeister der Spätgotik. Aber nicht nur die Neuöttinger konnten sich auf ihren Kirchenbauer etwas einbilden, auch der Meister rühmte sich seines Werkes - auf seinem Grabstein an der Außenmauer von St. Martin in Landshut, ebenfalls ein Burghausensches Werk.

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Gnadenkapelle

Altötting, Inn-Salzach

Für die Schwarze Madonna, eine frühgotische, vom Kerzenruß geschwärzte Stehmadonna mit Kind, ist die Altöttinger Gnadenkapelle noch heute bei Wallfahrern bekannt. Aber auch für kunsthistorisch Interessierte ist ein Besuch der Kapelle empfehlenswert. Der Bau entstand wahrscheinlich um 700 als oktogonaler Zentralbau und stellt damit den frühesten erhaltenen Zentralbau auf deutschem Boden dar. Schiff und Turm stammen aus späterer Zeit, ebenso der berühmte silberne Gnadenaltar von 1670.

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Klosterkirche Raitenhaslach

Burghausen, Inn-Salzach

Das Kloster Raitenhaslach, das 1145 vom ursprünglichen Gründungsort Schützing an der Alz (1143) nach Raitenhaslach verlegt wurde, schmückt sich mit dem Titel, das älteste Zisterzienserkloster Oberbayerns zu sein. Von dem einstigen romanischen Kern der Klosterkirche ist nur wenig zu sehen; das Gotteshaus erscheint seit dem Beginn des Umbaus 1735 in barocker Pracht mit schönen Rokokoelementen. Beteiligt an dieser Neugestaltung war Johann Baptist Zimmermann. Zu den bedeutenden Elementen der Innenausstattung gehören unter anderem die Renaissance-Grabmäler.

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Neue Schatzkammer Altötting

Altötting, Inn-Salzach

An der Nordseite der Stiftskirche befindet sich die ehemalige Sakristei, heute Schatzkammer, in der seit dem 16. Jh. die Weihegaben der Pilger gesammelt wurden. Hier sind aber nicht nur die mitgebrachten Geschenke ausgestellt, die seit der florierenden Marienwallfahrt ihren Weg nach Altötting fanden, sondern auch liturgisches Gerät, Reliquiare und andere Kostbarkeiten. Zu den bedeutendsten Stücken gehört dasGoldene Rössl ein 62 cm hoher Tragaltar in Gold und Silber, der mit zahlreichen Figuren verziert wurde, ein Hauptwerk der Pariser Goldschmiedekunst um 1400. Auch das Füll-Kreuz, ein Elfenbeinkreuz mit bemalten Lapislazuli-Einsätzen, das von der Münchner Patrizierfamilie Füll dargebracht wurde, gehört zu den herausragenden Exponaten.

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Panorama Altötting

Altötting, Inn-Salzach

Der kreisrunde Gebäudegrundriss ermöglicht auf 95 m Umfang eine beeindruckende Darstellung der Kreuzigungsgeschichte.

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Redemptoristenkloster

Gars am Inn, Inn-Salzach

Im Güterverzeichnis des Salzburger Bischofs 768 erstmals erwähnt, wird es später ein Augustinerstift.

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Burg Burghausen

Burghausen, Inn-Salzach

Wie der langgezogene Schwanz eines Drachen erhebt sich die Burg auf einem schmalen Grat über die Landschaft. Mit einer Ausdehnung von über 1.000 m ist Burghausen die längste Burganlage Europas. Zudem gilt sie als das Musterbeispiel einer Abschnittsburg: Im innersten Hof befindet sich die Kernburg, die von fünf Vorhöfen umgeben ist. Jeder dieser Höfe ist für sich abgeschlossen und durch Tore, Gräben und Zugbrücken gesichert.

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