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Liaunig Museum

Klopeiner See - Südkärnten, Österreich

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Kontakt

HL Museumsverwaltung GmbHNeuhaus 419155 NeuhausÖsterreichTel.: +43 4356 21115office@museumliaunig.athttp://www.museumliaunig.at/

Eintrittspreise

14,50 EUR (inkl. Ausstellungen und Führung)

Öffnungszeiten

Anfang Mai bis Ende Oktober, Mittwoch bis Sonntag 10-18 Uhr

Das Museum Liaunig in Neuhaus ist ein Ausstellungshaus in Kärnten, an Österreichs südlicher Grenze zu Slowenien. Das durch private Initiative entstandene, der Öffentlichkeit zugängliche Museum zeigt die vielseitige Kunstsammlung des Industriellen Herbert Liaunig.

Großes Spektrum an zeitgenössischer Kunst

Ein Schwerpunkt der Ausstellung sind über 180 Werke zeitgenössischer Kunst von österreichischen und internationalen Künstlern. Als interessanten Gegensatz zu diesen nach 1945 geschaffenen Kunstwerken zeigt das Museum Liaunig detaillierte, meist mit Ölfarben geschaffene Miniaturen, die in der Zeit vom Ende des 16. Jahrhunderts bis 1890 gemalt wurden: Porträts, auf denen sich Könige und andere mächtige Menschen von Künstlern abbilden ließen. Viele Bildnisse aus der napoleonischen Epoche sowie Darstellungen der Habsburger Herrscher sind dabei. Auch die verehrte Kaiserin "Sissi" wird gezeigt.

In der Sammlung "Gold der Akan" werden etwa 600 filigrane, goldene Schmuckarbeiten und Skulpturen aus Westafrika gezeigt. Die für die Königshäuser der Akan gefertigten Kunstwerke zeigen erstaunliche Parallelen zu Elementen der modernen und zeitgenössischen Kunst.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Glaskunst: Das Museum Liaunig stellt Glasperlen-Arbeiten von afrikanischen Kunsthandwerkern sowie Glaskunst aus Europa aus. Das Spektrum reicht von Arbeiten aus der Renaissance bis zu aufwändig bemalten Pokalen aus den "Wunderkammern" von Adeligen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Wechselnde Ausstellungen und ein moderner Skulpturenpark runden das vielfältige Angebot an erlebbarer Kunst ab.

Prämierter Museumsbau

Das spektakulär moderne Gebäude, das für das Museum Liaunig in Neuhaus errichtet wurde, ist nicht nur für Fans moderner Architektur sehenswert: Mit stark reduzierten, quaderförmigen Elementen aus Stahl, Glas und Sichtbeton sowie einer gekonnten Ausleuchtung werden die Exponate raffiniert in Szene gesetzt. Der Großteil des Kunsthauses, das mit dem österreichischen Museumspreis ausgezeichnet wurde, liegt unter der Erde. Über der Oberfläche befindet sich der weithin sichtbare Galeriebereich. Von den Terrassen des Galerietrakts bietet sich dem Besuchen ein schöner Ausblick ins Drau-Tal.

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