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Nationalparkhaus Matrei

Osttirol, Österreich

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Das Nationalparkhaus Matrei findet sich im Einzugsgebiet der Ortschaft Matrei in Osttirol. Seit seiner Errichtung im Jahre 1866 durchlebte es eine wechselhafte Geschichte und dient nun als Tor zum Nationalpark Hohe Tauern. Bei dem gewässerreichen Alpenschutzgebiet handelt es sich um den größten Nationalpark Österreichs.

Geschichte und Architektur

Das Nationalparkhaus Matrei wurde zunächst als Schulgebäude errichtet. Später diente es unter anderem als Kaserne, als Sitz der Gemeindeverwaltung, Wohneinrichtung für Lehrschwestern sowie Bankfiliale. Es handelt sich um ein massives, quaderförmiges Gebäude mit drei Stockwerken. Zudem finden sich Kastenfenster mit zwei Flügeln, ein konkaves Dachgesims und ein Satteldach, das von einem hohen Kamin und Gauben geprägt wird. Im Inneren des Gebäudes dominiert ein flach geschwungenes Kreuzgratgewölbe. Das Haus steht unter Denkmalschutz.

Die Ausstellung

Um der Barrierefreiheit gerecht zu werden, wurde außen ein gläserner Aufzug angebaut. Für einen größeren Lichteinfall sorgt eine Glaskuppel im Dach. Zudem wurden als Anpassung an seine moderne Funktion einige Räume miteinander verbunden, um Platz für die dortigen Ausstellungen zu schaffen. Dabei handelt es sich in erster Linie um Informationen über den angrenzenden Nationalpark und eine Sammlung ausgestopfter Tiere, die dort heimisch sind. Zu ihnen gehören auch Steinadler und Steinböcke. In sechs verschiedenen Zimmern werden 360°-Videos und interaktive Elemente angeboten, die besonders für Kinder interessant sind. Auf Anfrage können Führungen gebucht und Audio-Guides in mehreren Sprachen ausgeliehen werden.

Erreichbarkeit

Das Nationalparkhaus Matrei liegt gut erreichbar im gleichnamigen Ort, nur wenige hundert Meter östlich der Touristeninformation.

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