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Pfarrkirche St. Wolfgang

Tannheimer Tal, Österreich

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Die Pfarrkirche St. Wolfgang befindet sich am Ortsrand in nördlicher Richtung der im Tannheimer Tal gelegenen Gemeinde Schattwald. Eine erste durch Urkunde belegbare Nennung der Kirche lässt sich das das Jahr 1500 datieren. Durch die Lage auf einer Anhöhe am Ortsrand kam der Name Kapelle "auf der Wies" zustande.

Geschichte

Im 17. Jahrhundert erfolgte eine wesentliche Erweiterung der Pfarrkirche, was 1699 zum Status einer Benefiziatskirche zum Heiligen Wolfgang führte. Ein bedeutendes geschichtliches Ereignis in der Nutzung der Kirche ist die Errichtung der Kriegergedächtniskapelle auf dem zur ursprünglichen Pfarrkirche gehörenden Friedhof 1923.

Architektur

Ihre heutige Bauform wird wesentlich durch die neuromanische Bauphase 1893 definiert. Bereits 1793 bekam die Pfarrkirche eine Erhöhung des Kirchenschiffes, was das äußere Erscheinungsbild nachhaltig prägt. Ebenso wurde die Kirche zu diesem Zeitpunkt mit einem neuen Dachstuhl versehen. Der Südturm weist aber noch mehrheitlich gotische Elemente auf. Die Pfarrkirche wurde in den Jahren 1985 bis 1989 von Grund auf renoviert, wobei aus Denkmalschutzsicht darauf geachtet wurde, dass dabei der neuromanische Baustil der Kirche weitestgehend wiederhergestellt wird.

Sehenswertes

Im Innenbereich von St. Wolfgang stehen die Altäre, die Kanzel und die Kreuzwegstationen beispielhaft für den dominierenden neuromanischen Baustil der Kirche. Zeitlich sind sie ebenfalls dem 19. Jahrhundert zuzuordnen. Berühmt ist die Darstellung des Totentanzes von Anton Falger. Sie umfasst zwölf Tafeln und ist eine besondere Sehenswürdigkeit im Innenbereich der Pfarrkirche.

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