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Sehenswürdigkeiten in Tannheimer Tal

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Sehenswürdigkeiten in Tannheimer Tal

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Sehenswürdigkeiten

Felixe Minas Haus

Tannheim im Tannheimer Tal, Tannheimer Tal

Das Felixe Minas Haus ist ein einzigartiges Bauernmuseum und liegt in der Ortsmitte von Tannheim, dem Hauptort im Tannheimer Tal.Das denkmalgeschützte Bauernhaus ist über 300 Jahre alt und stand lange Zeit leer. 1698 erbaut, war es bis 1990 von vielen Generationen der Familie Zobl bewohnt. Der Ausbau zum Kulturzentrum erfolgte bis 2010. Nur in einer Führung lässt sich das Kleinod bäuerlichen Lebens entdecken.Baulich ist der Hof in den Jahrhunderten nahezu unberührt geblieben. In einem Rundgang können Besucher deshalb die persönlichen und landwirtschaftlichen Gegenstände früherer Bewohner im originalen Zustand erleben. Zum Museum gehört auch ein Bauernladen mit regionalen und kunsthandwerklichen Erzeugnissen. Jeden Dienstag findet im Musikpavillon ein Konzert der Tannheimer Musikkapelle statt.Ein Museum mit ungewöhnlichem NamenUrahn der Familie war Felix Zobl und als Gerber zu Beginn des 18. Jahrhunderts zu einem gewissen Wohlstand gekommen. Namensgeberin des Museums - Mina Schmid - erbte das Haus, nachdem ihr Vater 1890 in die Familie Zobl eingeheiratet hatte. Sie war als Landwirtin eingetragen und vermietete ab 1960 Gästezimmer. Zu den Bewohnern des Hauses gehörten damals auch der Bürgermeister, ein Organist und Lehrer.Im Giebel befindet sich ein bemerkenswertes Marienbild, das im Original von Lukas Cranach im Innsbrucker Dom hängt. Besucher erleben beim Rundgang eine Zeitreise durch die Baustile der Jahrhunderte. So sind die untere Stube im Klassizismus, das Schlafzimmer im Historismus, die Oberstube mit barockem Kachelofen im Biedermeier und das Musikzimmer mit tragbarer Orgel aus dem Rokoko gestaltet.
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Pfarrkirche St. Wolfgang

Schattwald im Tannheimer Tal, Tannheimer Tal

Die Pfarrkirche St. Wolfgang befindet sich am Ortsrand in nördlicher Richtung der im Tannheimer Tal gelegenen Gemeinde Schattwald. Eine erste durch Urkunde belegbare Nennung der Kirche lässt sich das das Jahr 1500 datieren. Durch die Lage auf einer Anhöhe am Ortsrand kam der Name Kapelle "auf der Wies" zustande.GeschichteIm 17. Jahrhundert erfolgte eine wesentliche Erweiterung der Pfarrkirche, was 1699 zum Status einer Benefiziatskirche zum Heiligen Wolfgang führte. Ein bedeutendes geschichtliches Ereignis in der Nutzung der Kirche ist die Errichtung der Kriegergedächtniskapelle auf dem zur ursprünglichen Pfarrkirche gehörenden Friedhof 1923.Architektur Ihre heutige Bauform wird wesentlich durch die neuromanische Bauphase 1893 definiert. Bereits 1793 bekam die Pfarrkirche eine Erhöhung des Kirchenschiffes, was das äußere Erscheinungsbild nachhaltig prägt. Ebenso wurde die Kirche zu diesem Zeitpunkt mit einem neuen Dachstuhl versehen. Der Südturm weist aber noch mehrheitlich gotische Elemente auf. Die Pfarrkirche wurde in den Jahren 1985 bis 1989 von Grund auf renoviert, wobei aus Denkmalschutzsicht darauf geachtet wurde, dass dabei der neuromanische Baustil der Kirche weitestgehend wiederhergestellt wird.SehenswertesIm Innenbereich von St. Wolfgang stehen die Altäre, die Kanzel und die Kreuzwegstationen beispielhaft für den dominierenden neuromanischen Baustil der Kirche. Zeitlich sind sie ebenfalls dem 19. Jahrhundert zuzuordnen. Berühmt ist die Darstellung des Totentanzes von Anton Falger. Sie umfasst zwölf Tafeln und ist eine besondere Sehenswürdigkeit im Innenbereich der Pfarrkirche.
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Pfarrkirche St. Nikolaus

Tannheim im Tannheimer Tal, Tannheimer Tal

Die Pfarrkirche St. Nikolaus ist eine schöne alte Kirche in der Ortsmitte von Tannheim im Herzen des Tannheimer Tals. Erbaut wurde sie zwischen 1722 und 1724 im Barockstil vom Baumeister Andreas Hafenegger. Sie wurde anstelle eines ebenfalls barocken Vorgängerbaus aus dem 16. Jahrhundert errichtet, der eigens dafür im Jahre 1720 abgerissen wurde.Der mächtige achteckige Turm wurde von 1725-1728 ergänzt. Früher war sie das einzige Gotteshaus im Tannheimer Tal und infolgedessen Mittelpunkt des religiösen Lebens. Heute ist die komplett renovierte Kirche eine der größten in Tirol. Bei Grundriss, Größe und Gestaltung der Kirche orientierte man sich am Innsbrucker Dom zu St. Jakob.Das Äußere der PfarrkircheDie Kirche ist ein einheitlicher barocker Bau mit mächtigem Langhaus, halbkreisförmig angeordneten Kapellenapsiden, eingezogenem Chor und imposantem Westturm. Zusammen mit der Vorhalle ist St. Nikolaus 50 m lang, 15 m breit und etwa ebenso hoch.Sie verfügt über Rundbogen- und Halbkreisfenster und der 47 m hohe Turm ist mit Zwiebelhaube und Laterne versehen. Eine Besonderheit im Turm ist das Geläute, bestehend aus vier Glocken, das einzige noch vollständig erhaltene Löfflergeläut. Gegossen wurden sie im Jahre 1561 von Gregor Löffler.Bemerkenswerte Innenausstattung Im Innern besticht die barocke Talkirche mit drei Altären aus Stuckmarmor, Plastiken am Hochaltar, reichen Stuckaturen, beeindruckenden Altarbildern sowie sehenswerten Deckenfresken und Bildhauerarbeiten. Am rechten Seitenaltar zeigt ein Ölbild die Heilige Sippe und am linken die Kreuzigungsgruppe.Das mächtige Hochaltarbild stellt die Rosenkranzübergabe an den Heiligen Dominikus dar. Der Volksaltar der Pfarrkirche wurde ebenso wie das Lesepult aus Juramarmor gefertigt. Zwei sehenswerte große Deckenfresken im Langschiff und im Chor zeigen das "Jüngste Gericht" und das "Letzte Abendmahl".Im Chor der Pfarrkirche sind darüber hinaus verschiedene Glasmalereien zu sehen und im sogenannten "Vorzeichen", dem Unterbau des Kirchturms, befindet sich das Kriegerdenkmal.
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Pfarrkirche Unsere Liebe Frau Mariä Himmelfahrt

Nesselwängle-Haller, Tannheimer Tal

Die Pfarrkirche Unsere Liebe Frau Mariä Himmelfahrt befindet sich in der kleinen Gemeinde Nesselwängle-Haller in Tirol.Am nördlichen Ortsrand gelegen zählt sie zusammen mit dem Friedhof, der Friedhofskapelle und dem Kriegerdenkmal zu den denkmalgeschützten kulturellen Attraktionen der Gemeinde.Daten zur GeschichteDie Ursprünge des Barockbaus gehen wahrscheinlich bis auf die Spätromantik zurück. Aus Dokumenten ist ersichtlich, dass Nesselwängle bereits im Jahre 1506 zur Kaplanei erhoben worden war, d.h. über einen eigenen Seelsorger verfügte. Der teilweise Neubau der Kirche aus dem Jahre 1772 hat der Kirche ihr aktuelles barockes Gepräge verliehen. Dieser Neubau wurde auch in Auftrag gegeben, da eine Vorgängerkirche zu Beginn des 18. Jahrhunderts durch eine Schneelawine komplett zerstört wurde. Der barocke Bau der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt von 1772 erlitt allerdings starke Schäden durch einen Großbrand im Jahre 1882, dem damals die komplette Innenaustattung weitgehend zum Opfer fiel.Auch Mauerwerk und Dachstuhl mussten erneuert werden und die neugestaltete Kirche wurde 1885 eingeweiht. Der Turm der Kirche wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts mit dem für ihn charakteristischen Dachabschluss ausgestattet. 1954 wurden der Hochaltar und Figuren der Seitenaltäre ergänzt. Letztmals wurde die Kirche 1992 renoviert.Eine beliebte SehenswürdigkeitHeute zieht die Kirche Besucher insbesondere wegen der noch aus der Zeit vor dem Brand stammenden Bestandteile des Innenraums an. Hier sind die Kanzel, die Kreuzwegstationen und die vom österreichischen Maler Johann Kärle erstellten Fresken sehenswert.

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