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Urlaub am Gardasee

Urlaub im Norden des Gardasees

Der Gardasee ist für viele Reisende aus Deutschland, Österreich und auch der Schweiz ein begehrtes Sommerurlaubsziel. Baden und die Erkundung der kleinen Ortschaften entlang des Ufers sind jedoch nur ein kleiner Teil dessen, was den oberitalienischen See für so viele Touristen attraktiv macht. Urlauber, die sich die Kombination aus See und Gebirge wünschen, finden im Norden des Gardasees perfekte Voraussetzungen hierfür. Wanderungen, Mountainbiketouren und Ausflüge mit der Seilbahn lassen Alpenflair aufkommen.

Die Gardaseeberge - Möglichkeiten im Sommer

Während des Sommerurlaubs wünschen sich Reisende vor allen Dingen Wärme, Sonne und ein abwechslungsreiches Programm. In den Gardaseebergen, die zwischen der Po-Ebene, der Brenta, dem Valli Guidicare und der Etsch liegen, bietet sich ein optimales Klima für Aktivurlauber. Schon im Frühjahr ist es hier angenehm warm und bis in den Herbst hinein bleiben die Temperaturen mit bis zu zwanzig Grad mild. Da es in den Gardaseebergen verhältnismäßig selten regnet, lädt die Region zu ausgedehnten Tagesausflügen durch die Bergwelt ein. Urlauber, die sich noch mehr Abwechslung wünschen, können hier außerdem Aktivitäten wie Klettern, Höhlenwandern, Paragliding oder auch Canyoning einplanen.

Blick auf den Gardasee und die Berge
Die Gardaseeberge führen bis hinunter zum Ufer des Sees © meineresterampe (CC0-Lizenz)/pixabay.com

Die bekanntesten Gipfel der Gardaseeberge sind die des Monte Cadria und des Monte Baldo. Der Monte Cadria ist mit 2.254 Metern der höchste der Gardaseeberge, doch auch der Monte Baldo mit seinen 2.218 Metern kann sich durchaus sehen lassen. Wanderer und Mountainbiker, die beide Berge erkunden möchten, werden nicht nur durch eine abwechslungsreiche Landschaft für ihre Mühen belohnt, sondern erleben auch einen ungetrübten Ausblick über den Gardasee und sein Umland. Insbesondere der Monte Baldo bietet sowohl für Familien als auch für anspruchsvolle Wanderer ein abwechslungsreiches Netz an Wanderwegen.

Die Bergwelt der Gardaseeberge erstreckt sich bis an das Ufer des Sees. Strände, die zum Baden einladen, sind hier daher selten. Der Norden des Gardasees ist laut vacanceselect.com jedoch gut geeignet für Windsurfer, da es dort fjordartige felsige Ufer und stetigen Wind gibt. Vacanceselect bietet zudem viele Glamping-Unterkünfte am Gardasee an. Unter Glamping versteht man eine luxuriösere Art des Campings. Neben Glamping oder Camping gibt es aber auch zahlreiche Ferienwohnungen und Hotels am Gardasee, so dass jeder Urlauber eine passende Unterkunft finden kann. Wer einen Strandurlaub verbringen möchte, ist am südlichen Ufer des Sees allerdings besser aufgehoben.

Seilbahnen am Monte Baldo

Da zu einem Urlaub in den Bergen für die meisten Reisenden auch eine Fahrt mit der Seilbahn gehört, lohnt sich ein Ausflug nach Malcesine. Von hier aus startet die Seilbahn „Funivia del Baldo“, die während der Fahrt einen kurzen Halt in San Michele macht und von dort aus auf den Monte Baldo fährt. Für die gesamte Familie wird die Fahrt mit dieser Seilbahn zu einem besonderen Erlebnis, da sich die Kabine während des Fahrens um 360 Grad dreht. Hierdurch genießen die Fahrgäste einen Rundumblick. Auf den Monte Baldo fahren nicht nur Wanderer, sondern auch Mountainbiker und Paraglider, die hier optimale Voraussetzungen für die Ausübung ihres Sports finden.

Ist die Seilbahn an der Bergstation angekommen, bietet sich auch die Fahrt mit dem Sessellift Prà Alpesina an. Ein gut ausgeschilderter Panoramaweg führt vom Endpunkt der Seilbahn bis zum Startpunkt des Sesselliftes, der weiter hinauf zum Bergkamm führt. Wer schon zu Beginn weiß, dass er beide Bahnen in Anspruch nehmen möchte, sollte ein Kombiticket kaufen. Welche Tarife und Öffnungszeiten gelten, finden Reisende auf den Seiten der Funivia del Baldo heraus.

Einen ersten Einblick in die Bergwelt des Monte Baldo und die Funivia del Monte Baldo bietet das folgende Video.


© Funivia

Mountainbike-Tipp: Der Tremalzo Pass

Erfahrene Mountainbiker mit guter Kondition finden am nördlichen Ufer des Gardasees außerdem eine der berühmtesten Mountainbike-Strecken der Gardaseeberge. Die Tour führt nach einer längeren Fahrt bergauf von Riva del Garda über den Ledro See bis hin zum Ort Tremalzo, wo die Passhöhe beginnt. Empfehlenswert ist es, hier einen ersten Halt beim Rifugio Garda einzulegen. Nach der Rast geht es noch ein kleines Stück weiter bergauf, wobei zum Schluss der Tunnel nahe des Corno della Marogna die Durchquerung des Berges ermöglicht. Am Ende des Tunnels beginnt der rasante Teil dieser Tour. Der Schotterweg, der bis zum Bocca dei Fortini führt, verläuft verhältnismäßig flach und verschmälert sich im Laufe der Strecke, sodass auch Single-Trail-Liebhaber auf ihre Kosten kommen. Im weiteren Verlauf der Strecke kommen Mountainbiker an einem kleinen Dörfchen namens Pregasina vorbei. Diese Ortschaft ist bekannt für ihr malerisches Stadtbild, weswegen man auch hier kurz anhalten sollte. Nach dem Verlassen von Pregasina führt der Weg die Radfahrer auf die alte Ponalestraße und von hier aus zurück nach Riva del Garda.

Blick auf den Gardasee vom Tremalzo Pass aus
Der Ausblick vom Tremalzo Pass lädt Mountainbiker zu gelegentlichen Stopps ein © meineresterampe (CC0-Lizenz)/pixabay.com

Die Fahrt auf dem Tremalzo Pass sollten sich nur Mountainbiker zumuten, die über ausreichende Fähigkeiten und eine gute Ausdauer verfügen. Auch wenn die Strecke technisch nicht allzu anspruchsvoll ist, zehrt sie aufgrund ihrer Länge und dem langen Aufstieg an den Kräften. Überall entlang der Strecke bietet sich ein malerischer Ausblick über den Gardasee und die umliegenden Berge. Nicht zuletzt aus diesem Grund gilt der Tremalzo Pass als Favorit unter den Mountainbike-Wegen der Region.