Cookie Consent by Privacy Policies website Religiöse Stätten in Lombardei

Religiöse Stätten in der Lombardei

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Sehenswürdigkeiten - Religiöse Stätten in der Lombardei

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Abbazia di Maguzzano

Lonato del Garda, Lombardei

Die italienische Gemeinde Lonato del Garda befindet sich in der Provinz Brescia in der Lombardei. Eine der Sehenswürdigkeiten des Ortes ist - neben dem Torre Maestro, dem Rathaus und der Festung - eine ehemalige Benediktinerabtei. Sie liegt auf einem Hügel, von welchem der Besucher einen malerischen Blick auf den Gardasee genießen kann.Die Geschichte der AbteiDie Abtei wurde im 9. Jahrhundert von den Benediktinern gegründet. Im Jahre 922 wurde sie von den Ungarn niedergebrannt. Nachdem das Kloster um das Jahr 1000 wieder aufgebaut worden war, wurde es 1438 von Visconti-Truppen zerstört. Im späten 15. Jahrhundert fiel die Abbazia di Maguzzano von Lonato unter die Zuständigkeit der Abtei St. Benedikt von Polirone. Dies sorgte dafür, dass die Abtei ab 1492 wieder aufgebaut wurde. Neben der Renaissancekirche wurde der Bau nun auch mit einem eleganten Kreuzgang versehen. Nachdem Napoleon durch Dekrete die Unterdrückung des Ordens angeordnet hatte, ging das Kloster im Jahr 1796 in Privatbesitz über. Erst 1904 belebten Zisterziensermönche aus Algerien die Abtei wieder. Sie blieben bis 1938. Im September des gleichen Jahres übernahm der Priester Don Giovanni Calabria die Abtei. Bis heute beherbergt sie die von ihm ins Leben gerufene Gemeinschaft der "Armen Diener der Göttlichen Vorsehung".Stille und GebetDas ehemalige Kloster sieht sich auch heute als Haus der Spiritualität. Die Gemeinschaft der Abtei besteht aus unterschiedlichen christlichen Konfessionen. Speziell für Exerzitien und spirituelle Übung sowie für ökumenische Treffen und Tagungen der unterschiedlichsten Art stehen die Türen der Abtei offen. Gastfreundschaft wird jedoch auch jenen entgegengebracht, die einen Raum der Stille und des Gebets suchen. Die Gäste nehmen am Gemeinschaftsleben, das in erster Linie aus Gebet und Arbeit besteht, teil. Auch die Mahlzeiten werden gemeinsam eingenommen.
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Highlight, Sehenswürdigkeiten

Abbazia di Piona

Colico, Lombardei

In Colico liegt die Klosteranlage aus dem 12. Jahrhundert, die Abbazia di Piona. Besonders interessant im Kloster sind die Kirche San Nicola und der Kreuzgang.San NicolaSan Nicola wurde auf den Überresten eines Oratoriums aus dem 7. Jahrhundert zwischen 1252 und 1257 erbaut. Die Kirche besteht nur aus einem einzigen Kirchenschiff.Im Inneren des Kirchenschiffs befinden sich zwei Marmor-Löwen, die noch aus dem Oratorium stammen. Außerdem gibt es Fragmente byzantinischer Fresken aus dem 2. Jahrhundert. Auch die Bemalung des Chorraums und der Gewölbebögen besteht aus Fresken, die Christus' Himmelfahrt zeigen.An der Kirchentür sind sechs Bronzetafeln des Bildhauers Joseph Abrams. Sie zeigen die Geschichte des Heiligen Benedikts aus den Dialogen des Heiligen Gregor des Großen. Neben der Kirche wurde der quadratische Glockenturm erbaut.Der Kreuzgang{{gallery_1}} Auch der Kreuzgang stammt aus dem Jahr 1257. Hier finden die Besucher sowohl romanische als auch gotische Elemente wieder. Wie auch schon in der Kirche San Nicola gibt es auch im Kreuzgang byzantinische Freskenmalerei.Diese Fresken zeigen sowohl Heilige als auch Situationen aus dem Alltagsleben der Bauern. Insgesamt gibt es im quadratischen Kreuzgang 40 kleine Säulen und vier tragende Stützpfeiler, die alle unterschiedlich verziert sind.Das Kloster heuteDie Abbazia di Piona wurde vomn Zisterziensermönchen renoviert und im Jahr 1938 übernommen. Die Mönche stellen nach einer jahrhundertealten Rezeptur in der Abtei Kräuterlikör her, den man vor Ort kaufen kann.
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Basilika di Sant'Abbondio

Como, Lombardei

Ungefähr 1km vom Stadtzentrum Comos entfernt liegt die Basilica di Sant'Abbondio. Sie wurde im 11. Jahrhundert auf einer Basilika aus dem 5. Jahrhundert errichtet.Das Langhaus der Basilika wurde von 1050 bis 1095 im romanischen Stil erbaut. Sie ist älter als der Comer Dom und die zweitbedeutendste Kirche im Ort.Renovierung durch Kardinal GallioVon 1586 bis 1590 wurde die Basilika unter Kardinal Tolomeo Gallio restauriert. So bekam die Kirche z.B. einen neuen Hauptaltar.Die dem Heiligen Abbondio gewidmete Basilika hat fünf Schiffe. Die beiden Glockentürme sind nach nordeuropäischer Tradition direkt an die Apsis gebaut.Im Kircheninneren befinden sich Rundstützen, die ebenfalls eher der deutschen Romanik entsprechen. Der Chor wurde weit über 100 Jahre nach dem Langhaus gebaut. Überall im Gotteshaus befinden sich Reliefs und eine komplette Serie von romanischen Fresken aus dem 14. Jahrhundert, die das Leben Jesu Christus darstellen. Im Hochaltar befindet sich die Urne mit der Asche des Heiligen Abbondio.

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Basilika San Carpoforo

Como, Lombardei

Die erste Basilika Comos soll gegen Ende des 4. Jh. von einem gewissen Bischof Felix an der Stelle errichtet worden sein, wo einst ein heidnischer Merkurtempel stand. Innen hat sie einen erhöhten romanischen Chor, zu dem seitlich Treppen hinaufführen.

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Basilika San Fedele

Como, Lombardei

Die romanische Basilica San Fedele stammt aus dem 12. Jahrhundert liegt auf der gleichnamigen Piazza, auf der früher der Kornmarkt stattgefunden hat. Links und rechts ist sie von Wohnhäusern gesäumt. Man kann die Basilika nicht umrunden, sondern muss sich in der Parallelstraße die Fassade ansehen.Die Architektur der BasilikaDie neoromanische Hauptfassade der Kirche mit der Zwergengalerie wurde erst im Jahr 1914 gebaut. Dennoch hat der Architekt Guissani in der Mitte der Fassade die ursprüngliche Renaissance-Rosette erhalten. Auch der Glockenturm wurde im Jahr 1905 wieder aufgebaut.Architektonisch besonders interessant ist der Drei-Konchen-Chor, der vermutlich sein Vorbild in einer Kölner Kirche hat. Der größte Teil des Innenraums der Basilica di San Fedele wurde im 15. Jahrhundert mit Renaissance- und Barockelementen gestaltet. Die Fresken stammen aus der Zeit vom 13. Jahrhundert bis zum 17. Jahrhundert. So gibt es in der Kirche vier Freskenwände, die Szenen des Madonna-Lebens zeigen oder ein Fresko, das Mariae Himmelfahrt. Auf dem Hochaltar befinden sich die Reliquien des Heiligen Märtyrers Fedele.Besonders am Nordportal der Basilika gibt es noch Überreste der mittelalterlichen Dekorationen. Man findet hier "Daniel in der Löwengrube" und einen Engel mit Habakkuk, der dem Heiligen Daniel Essen darbringt.

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Basilika San Nicolò

Lecco, Lombardei

Die Basilica di San Nicolò ist die Hauptkirche der Stadt Lecco und Sitz des Probstes. Sie ist dem Heiligen Nikolaus, dem Schutzpatron der Seefahrer, gewidmet.Die Basilika wurde im dreizehnten Jahrhundert erbaut. Man vermutet, sie wurde auf den Ruinen der Befestigungsanlage von Lecco gebaut. Im Laufe der Zeit wurde die Basilika immer wieder umgebaut und erweitert. Die heutige neoklassizistische Fassade mit dem Dreiecksgiebel stammt aus dem 18. Jahrhundert, der neogotische Glockenturm aus dem 20. Jahrhundert. Im Inneren findet man im Tonnengewölbe, an den Decken und Wänden verschiedene Fresken mit Szenen aus den Evangelien.
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Basilika San Vittore

Verbania, Tessin

Die Stadt Verbania liegt im Piemont am Westufer des Lago Maggiore. Die Grenze zur Schweiz liegt etwa 15 Kilometer nördlich. Zu den Sehenswürdigkeiten des Orts gehören die Botanischen Gärten der Villa Taranto sowie die Basilika San Vittore.Die Basilika rückt einmal im Jahr in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Am 8. Mai begehen die Einwohner von Verbania den Tag des Schutzpatrons der Stadt und der Basilika. Beim Fest des San Vittore werden die Kirche, die Stadt und der Lago Maggiore gesegnet.Die Entstehung der Basilika San VittoreDer prächtige Kirchenbau wurde auf einem Hügel errichtet, der schon zur Römerzeit von großer Bedeutung war. Die Basilika liegt im historischen Zentrum des Ortsteils Intra. Mit dem Bau des Gotteshauses wurde im 17. Jahrhundert begonnen. Obgleich die Fassade noch nicht fertiggestellt war, wurde die Kirche im Jahre 1752 eingeweiht.Bis zur vollständigen Fertigstellung des Baus dauerte es noch bis ins Jahr 1820. Doch erst 1889 krönte auch die imposante Kuppel die Kirche. Sie ist eine Hommage an den Patron der Basilika, den Heiligen Viktor, dem sie seit 1992 gewidmet ist. Jedoch wurde die Kirche stetig umgebaut. So wurden die Fenster durch Glasscheiben ausgetauscht. Auch der Glockenturm wurde ab 1840 neu konzipiert. Er erhielt 1878 ein Geläut aus 8 Glocken.Die Innenausstattung{{gallery_1}} Im Innenraum zieht ein bedeutendes Fresko die Blicke auf sich. Es stammt aus dem 16. Jahrhundert und zeigt die Madonna di Loreto. Sie bildet einen harmonischen Kontrast zu den hölzernen Statuen, die aus dem 15. und 16. Jahrhundert stammen.An den Seiten des Kirchenschiffs befinden sich drei Kapellen. Ein weiteres Fresko findet sich am Seitenaltar. Es stammt vom Maler Daniele Ranzoni.
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Chiesa dell'Inviolata

Riva del Garda, Lombardei

Die Chiesa Inviolata ist eine der bedeutendsten Barockkirchen in ganz Trentino. Sie liegt außerhalb der Stadt Riva del Garda am Gardasee und wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts erbaut.Mit dem Bau der Kirche Inviolata wurde im Jahr 1603 begonnen, geweiht wurde das Gotteshaus 1636. Bereits wenige Jahre später entwickelte sich die Kirche zum Wallfahrtsort für Gläubige, da das Tabernakel wundertätig sein soll.Baustil und InterieurDie Kirche ist von außen quadratisch und hat im Inneren einen achteckigen Grundriss. Darüber thront ein Gewölbe mit sehenswerten Fresken und Stuckarbeiten. Fünf Altäre schmücken das Gebäude, die Altarbilder stammen von Palma il Giovane. Das Gemälde hinter dem Hauptaltar zeigt die wundertätige Madonne. Sehenswert sind auch die aus Holz geschnitzten Beicht- und Chorstühle. Außerdem gibt es einen leicht abgesetzten Glockenturm.
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Chiostro San Francesco

Gargnano, Lombardei

Das ehemalige Franziskanerkloster liegt mitten in der Stadt Gargnano am Gardasee. Die Hauptsehenswürdigkeit des Gebäudes ist der Kreuzgang.Geschichte des KlostersDas Kloster wurde 1266 von Franziskanermönchen gegründet. Nachdem die Mönche das Kloster im 19. Jahrhundert verlassen hatten, wurde es als Zitronenlager genutzt, bevor die Katholische Kirche das Gebäude zurückerwarb, um es als Nationaldenkmal zu erhalten. Früher gehörte zum Kloster auch eine Kirche, von der jedoch nur die Fassade erhalten geblieben ist. Nahezu unversehrt ist aber der Kreuzgang. Besondere Beachtung verdienen die Kapitelle auf den Säulen, die mit regional typischen Motiven wie Blättern, Früchten von Zitronenbäumen und Fischen verziert sind.
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Dom Santa Maria Annunziata

Salò, Lombardei

Mit Santa Maria Annunziata besitzt Salò den einzigen Dom am Gardasee. Von außen präsentiert sich das Gebäude sehr schlicht, da die Fassade unvollendet ist, im Inneren ist das Gotteshaus aber sehr prachtvoll.Bau des DomsIm Jahr 1453 begann man unter der Leitung des Architekten Filippo delle Vacche mit dem Bau des Doms. Der spätgotische Dom ist von außen nicht sehr ansehnlich, lediglich das schöne weiße Renaissanceportal fällt ins Auge. Dieses wurde zwischen 1506 und 1508 von Gasparo Cairano und Antonio Mangiacavalli gestaltet, zwei der besten Bildhauer der Renaissance in Brescia.Sehenswerter InnenraumIm Inneren der Kirche ist vor allem der schöne Fußboden mit seinem Mosaik mit 3D-Effekt sehenswert, außerdem gibt es einige erhaltene Gemälde wie den Heiligen Antonius von Padua von Geralamo da Romano. Ein Highlight ist auch die Christusdarstellung des Bildhauers Johannes Teutonicus aus dem 16. Jahrhundert.
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Dom zu Como

Como, Lombardei

Der Comer Dom oder Cattedrale di Santa Maria Assunta ist eine der letzten gotischen Kathedralen der Lombardei. Der Bau des Doms begann zehn Jahre nach der Grundsteinlegung des Mailänder Doms im Jahr 1396. Beendet wurde der Sakralbau 1740, über dreieinhalb Jahrhunderte später.Die Fassade des Dom zu ComoDie Fassade des Comer Doms ist nach lombardischer und byzantinischer Tradition mit vier senkrechten Flechtbändern ausgestattet, die sie in drei Teile unterteilt.Neben den Schmuckbändern schmücken die Fassade auch zahlreiche Ranken, Skulpturen und eine Fensterrose. Die Fassadengestaltung wurde ca. 1500 von Tommaso Rodari und seinen Brüdern geschaffen.Um den einzigartigen Fassadenschmuck vor Tauben und anderen Verunreinigungen zu schützen, hat man ein von weitem fast unsichtbares Gitter vor die Fassade gespannt.Innenarchitektur und BesonderesDer dreischiffige Innenraum des Doms ist insgesamt 87m lang. Die 75m hohe Kuppel wurde von Filippo Juvarra geschaffen, der Architekt des sardischen Königs.Der Comer Dom ist mit zahlreichen Kunstwerken ausgestattet. Hier findet man zahlreiche Wandteppiche aus dem 16. und 17. Jahrhundert, die ihren Weg aus Florenz, Ferrara und Antwerpen nach Como gefunden haben.Besonders sehenswert sind das Weihwasserbecken neben dem Hauptportal sowie die Gemälde von Gaudenzio Ferrari und Bernardino Luini und die Fresken in der Sakristei. Auch die zahlreichen Altäre aus verschiedenen Jahrhunderten (15. bis 19. Jahrhundert) sind interessant. Erwähnt seien hier u.a. der "Altar der Kreuzabnahme" von Tommaso Rodari, die Retabel des "Altars des Heiligen Abbondio" von Giovan Angelo del Maino aus Pavia und der "Altar der Himmelfahrt Mariens" nach einem Entwurf von Francesco Richino.Der Comer Dom ist auch für seine große Orgel bekannt. Sie wurde 1932 vom Orgelbauer Balbiani Vegezzi-Bossi gebaut. Die Orgel hat 68 Register mit 6515 Pfeifen sowie zwei Effektregister. Die Orgelwerke des Instruments sind überall im Kirchenraum verteilt. Beeindruckend sind die barocken Orgelgehäuse im Hauptschiff, die aus dem 17. Jahrhundert stammen. Sie sind mit zahlreichen barocken Verzierungen ausgestattet. Auf ihrer Spitze sitzt zum einen die Heilige Jungfrau Maria und zum anderen der Heilige Abbondio.
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Kathedrale San Lorenzo Lugano

Lugano, Tessin

Die Kathedrale San Lorenzo steht in Lugano im Süden der Schweiz am Luganer See. Man erreicht die Kirche in der Via Borghetto in wenigen Minuten vom Bahnhof aus zu Fuß. Die alte, imposante Bischofskirche vereint mehrere Stilepochen in einem Bauwerk und beeindruckt außen wie innen.Architektur der KathedraleDie Kathedrale hat ihren Ursprung 818 als Pfarrkirche, 1078 wurde sie zur Kathedrale. Äußerlich fallen einem vor allem die Fassade und der Glockenturm ins Auge. Die Renaissance-Fassade aus dem frühen 16. Jahrhundert ist größer als das dahinterliegende Bauwerk. Auffällig ist die Zweiteilung durch Gesimse, die sich auch ganz oben wiederfinden. Vier Pilaster durchziehen die Fassade. Auf dem mittleren Gesims und den Pilastern sind Figuren – unter anderem die vier Evangilisten – abgebildet. Im unteren Fassadenteil sind drei Portale eingebaut. Oben ziert ein großes Rundfenster die Mitte. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Kirche um die Seitenkapellen erweitert.Der Glockenturm – etwas versetzt auf der Nordseite – ist im romanischen Stil gehalten, wenngleich im 17. Jahrhundert barocke Obergeschosse und ein achteckiger Aufsatz mit Fenstern (Tambour) hinzugekommen sind.Die Gestaltung des Innenraums{{gallery_1}} Im dreischiffigen Innenraum finden sich Kapellen, Altare, ein Chor und diverse Fresken. Säulen und Bögen im Mittelschiff sind romanisch, während die Kreuzgratgewölbe wie auch der eckige Chor der gotischen Epoche zuzuordnen sind. Am Chor steht der barocke Hauptaltar aus Marmor mit seinen Putten und Engeln. Die Orgel verspricht mit ihren über 2.000 Pfeifen eine besondere Akustik.Die Seitenkapellen werden zum Teil mit Bronze- und Marmorfiguren verziert. Erwähnenswert ist auch die schöne Kapelle Madonna delle Grazie mit ihrem Marmor-Altar. Zu sehen sind hier die Madonna sowie San Lorenzo und San Rocco. Darüber hinaus beinhaltet die Kathedrale San Lorenzo viele interessante Fresken an den Wänden, Decken und Säulen, teils aus dem 13. und 14. Jahrhundert.

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Kirche Collegiata di Santa Maria Assunta

Arco, Lombardei

Die Collegiata di Santa Maria Assunta in Arco am Gardasee ist eine monumentale Stiftskirche, welche im romanisch-gotischen Stil erbaut wurde. Sie befindet sich inmitten der Altstadt von Arco und wurde im Jahr 1144 erstmals erwähnt. Die Kirche wurde im Jahr 1613 eingeebnet und danach neu erbaut. Die neue Kirche wurde vom Architekten Giovanni Maria Filippi da Dasindo entworfen, der Aufbau dauerte bis zum Jahr 1630. Danach mussten die Arbeiten eingestellt werden, da in der Region um Arco eine heftige Epidemie auftrat. Erst im Jahr 1671 konnte die Stiftskirche offiziell eingeweiht werden.Besuch in der historischen Kirche Santa Maria AssuntaDie Stiftskirche wurde Mariä Himmelfahrt gewidmet und befindet sich direkt am Hauptplatz der Stadt Arco. Vierzehn mächtige Strebepfeiler sowie der 61 Meter hohe Glockenturm verleihen der Kirche ein imposantes Aussehen. Innerhalb der Kirche befinden sich wertvolle Altäre, Ornamente und Bilder, welche den Besuchern unvergessliche Eindrücke bescheren. Das große Kirchenschiff umfasst insgesamt acht Seitenaltäre, das Gemälde von Domenico Brusasorci hat einen unschätzbaren Wert. Die Kirche ist täglich für Besucher geöffnet und hier werden regelmäßige Gottesdienste durchgeführt.{{gallery_1}}Die wertvollen Werke in der Kirche Santa Maria AssuntaIn der Stiftskirche von Arco befindet sich eine Marmorstatue, die der Mariä Himmelfahrt gewidmet ist. Über einem Altar befindet ein Altarbild mit Madonna und dem Jesuskind. Diese werden gesäumt vom Erzengel Michael und zwei Engeln, dieses Werk stammt von Felice Brusasorzi. Der imposante Holzchor wurde von Giacomo Benedetti hergestellt. Am Presbyterium befinden sich zwei Eingänge im Boden, welche zu einem unterirdischen Grab führen. Hier befanden sich früher die örtlichen Konten sowie die Kanonen des Kollegiums.

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Kirche San Bernardino

Salò, Lombardei

Am Westufer des Gardasees liegt Salò. Sie ist eine vielbesuchte Einkaufsstadt und ein sehr beliebter Badeort. Eine besonders historische Sehenswürdigkeit ist die Kirche San Bernardino in Salò, welche sich in der Nähe des Gardasees befindet.Geschichte der Kirche San BernardinoDie Kirche stammt etwa aus dem Jahre 1476. Zu dieser Zeit beschwerte sich die Bevölkerung über die weite und vor allem beschwerliche Strecke im Winter zum bestehenden Dom Santa Maria Annunziata. Daher wurde auf Drängen der Familien aus den benachbarten Gebieten die Kirche gebaut. Die Gemeinde unterstützte mit Geld den Bau. Im Jahre 1785 wurde die Kirche von Podavino Agustinus restauriert. Durch ein Erdbeben im Jahre 1901 wurde die ursprüngliche Architektur der klassischen Franziskanerkirche zum größten Teil verändert.SehenswertesDie Kirche San Bernardino ist heute teilweise im Renaissancestil. Im Inneren der Kirche befinden sich die Gemälde von Giovanni Verenini, welche die drei theologischen Tugenden "Glaube", "Hoffnung" und "Nächstenliebe" zeigen. Die acht farbigen Fenster beleuchten das einzige Kirchenschiff. Besonders sehenswert ist das Triptychon und das Altarbild von Zenon Veronese. An den Seiten befinden sich Altäre aus feinem Marmor und die vier Gemälde von Giovanni Bertanza, welche Szenen aus dem Leben des heiligen Bernardino zeigen.
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Kirche San Severo

Bardolino, Lombardei

Die Kirche San Severo liegt außerhalb der Altstadt von Bardolino an der verkehrsreichen Via Gardesana unweit des Gardasees. Der romanische Bau der Kirche stammt wahrscheinlich aus dem 12. Jahrhundert.Damals erschütterte ein Erdbeben im Jahr 1117 die Region, vermutet wird, dass San Severo danach wieder aufgebaut wurde. Schon vorher stand hier eine Kirche, erstmals erwähnt wurde diese 893. Noch heute findet man Reste dieses Baus, die man auf das 8. Jahrhundert datiert hat.Das Innere der KircheDer Bau ist eine dreischiffige Basilika mit einem Glockenturm. Neben einer Krypta, die noch aus dem Vorgängerbau enthalten ist, ist vor allem der Freskenschmuck sehenswert. Die Malerei überzog früher den gesamten Innenraum, heute sind sie größtenteils erhalten, aber verblasst. Die Fresken stammen aus dem frühen 12. Jahrhundert und zeigen auf lebendige Art Szenen aus der Bibel, darunter das Abendmahl, Pontius Pilatus und die Grablegung.
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Kirche San Zeno

Bardolino, Lombardei

Ein Meisterwerk aus karolingischer Zeit: Die Kirche San Zeno in BardolinoDie Kirche San Zeno in Bardolino gehört zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in der norditalienischen Stadt Bardolino. Das für seinen Wein und seine idyllische Altstadt bekannte Örtchen erstreckt sich inmitten malerischer Olivenhaine und Weinberg am Gardasee.Ein früher Kirchenbau mit antiken VorbildernDie kleine Kirche wurde erstmals im Jahr 807 schriftlich erwähnt und ist eine architektonische Besonderheit. Die Kirche stammt aus der Frankenzeit und diente bis ins 13. Jahrhundert als Gotteshaus. Danach wurde sie aufgegeben. San Zeno zählt zu den wenigen original erhaltenen Gebäuden aus karolingischer Zeit in Norditalien. Sie entstand während der Besatzung durch die Franken. Die Kirche gehörte zur gleichnamigen Benediktinerabtei bei Verona.Das Gebäude weist zwar Anbauten aus späterer Zeit auf, ist jedoch in seiner ursprünglichen Gestalt fast vollständig erhalten. Benannt ist das Gotteshaus nach dem heiligen Zenon von Verona. Das Besondere an dem Gebäude ist der hohe Raum über dem lateinischen Kreuz. Tonnengewölbe krönen Haupt- und Querschiff. Große Marmorsäulen schmücken den Raum. Die aus karolingischer Zeit stammenden Säulenkapitelle ahmen bewusst korinthische und ionische Vorbilder der Antike nach. Das südöstliche Vierungskapitell ist sogar ein Originalfragment aus dem zweiten Jahrhundert v. Chr., das nordöstliche Kapitell ist eine Kopie.Der Freskenschmuck der Kirche San Zeno{{gallery_1}}In den beiden Querschiffen befinden sich Apsisnischen in der Ostwand. Die teilweise erhaltenen Fresken in den Nischen sind Meisterwerke der frühmittelalterlichen Kirchenkunst und zeigen unter anderem die "Muttergottes mit Kind und hl. Petrus". Weitere Fresken-Reste finden sich auch an Wänden und am Vierungsgewölbe. Ehemals war der gesamte Kirchenraum ausgemalt. Die Kirche zeigt durch das Streben nach antiken Vorbildern und Monumentalität die architektonische Rückbesinnung auf die Antike, was auch der Legitimation seitens der fränkischen Könige diente. Die Kirche San Zeno gehört zu den wenigen Gebäuden, die nicht vom schweren Erdbeben im Jahr 1117 zerstört wurde.
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Madonna del Sasso Locarno

Locarno, Tessin

Madonna del Sasso ist die bedeutendste Wallfahrtskirche in der italienischen Schweiz. Die Kirche liegt auf einem etwa 370 Meter hohen Hügel in Orselina oberhalb von Locarno und dem Lago Maggiore.Die Wallfahrtsstätte wird über die Via Crucis mit ihren Kreuzwegkapellen erreicht. Auf dem Gipfel des Felsen befinden sich heute die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt, Madonna del Sasso genannt, und ein Kloster, das heute das Museo Casa del Padre beherbergt. Am Fuß des Bergs befindet sich die Kirche Mariä Verkündigung.Marienerscheinung am Lago MaggioreAnlass für den Bau einer Kirche war eine Marienerscheinung. Nach der Überlieferung erschien 1480 dem Franziskanermönch Bartolomäus Piatti aus Ivrea die Madonna mit dem Kind auf dem Hügel, dem heutigen Sacro Monte. Bereits kurze Zeit später wurde mit dem Bau der Kirche Santa Maria Annunciata am Fuße des Felsen begonnen, die 1502 geweiht wurde. 1616 wurde auf dem Hügel eine zweite Kirche, die heutige Wallfahrtskirche Madonna del Sasso, geweiht.Wertvolle Kunstschätze{{gallery_1}} Im Inneren der Wallfahrtskirche befinden sich verschiedene Renaissanceholzstatuen, wie zum Beispiel die Madonna del Sasso aus dem 15. Jahrhundert, oder die "Grablegung Christi", die von Maestro von Santa Maria Maggiore geschaffen wurde. Die Altartafeln die "Flucht nach Ägypten" von Bramantino (um 1520), die "Grablegung Christi" von Antonio Ciseri (1870) gehören wie die "Pietà" der Brüder De Donati zu den weiteren Kunstschätzen von Madonna del Sasso.Zahlreiche Votivgaben, wie Malereien, Silberherzen oder Stickereien, aus den verschiedenen Jahrhunderten zeugen von der Frömmigkeit der Pilger. Der Kirchenbau selbst hat im Inneren viele Stuckarbeiten und Fresken aus dem 17. Jahrhundert, die erst kürzlich restauriert worden sind.Das Museum Casa del Padre erzählt von der Geschichte des Klosters und dem Leben der Kapuziner. Zwei Ausstellungsräumen sind der "Grablegung Christi" von Antonio Ciseri gewidmet.
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Madonna di Campagna

Verbania, Tessin

Eines der schönsten Sehenswürdigkeiten des am westlichen Ufer des Lago di Maggiore gelegenen Orts Verbania ist die Kirche Madonna di Campagna. Der Renaissancebau befindet sich in der Viale Giuseppe Azari zwischen den beiden Stadtteilen Intra und Pallanza.Kulturhistorische Einordnung{{gallery_1}} Die Kirche wurde im Jahre 1572 im Stil der Renaissance fertig gestellt. Dabei wurde der Kirchbau auf den Ruinen einer romanischen Kirche errichtet. Von dieser Vorgängerkirche ist noch der Glockenturm aus dem 11. Jahrhundert erhalten. Ansonsten gilt die Madonna di Campagna als ein Musterbeispiel der Kirchenbaukunst der Renaissance in der Gegend des Lago di Maggiore.Architektonische BesonderheitenDie von rechteckigen Blöcken aus Gneis geprägte Außenfassade der Kirche bestimmen den ersten Eindruck der Besucher. Sehr eindrucksvoll ist die in Loggien eingebettete achteckige Tiburio - eine speziellen italienischen Bauform des Vierungsturms. Fresko in der Kuppel / © Wolfgang Sauber, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)Der dreischiffige Innenraum der Kirche Madonna di Campagna enthält zahlreiche bedeutende Kunstwerke des 16. Jahrhundert. Besonders sind die Fresken in den Kapellen San Lorenzo und San Bernardo durch die Künstlerfamilie Lanino und die Ausmalung der Kuppel durch den Renaissancemaler Cesare Luini hervorzuheben. Ein Fresko mit einer stillenden Madonna aus dem 14. Jahrhundert stammt noch aus der romanischen Vorgängerkirche.Eines der schönsten Kunstwerke ist das von Andrea Merzagora aus Holz gefertigte Chorgestühl. Dieses wurde im Jahr 1582 vollendet. Sehr sehenswert sind außerdem das Taufbecken und die im Zeitalter des Barock entstandene Kanzel.Die Kirche Madonna die Campagna ist eines der schönsten Kirchengebäude am Lago Maggiore. Alljährlich finden hier auch Konzerte des berühmten Stresa Festivals statt.
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Madonna di Montecastello

Tignale, Lombardei

Die italienische Gemeinde Tignale befindet sich auf der Westseite des Gardasees. Sie liegt in der Provinz Brescia in der Region Lombardei. Auf dem nahegelegenen Berg, dem "Monte Castello", befindet sich eine der Sehenswürdigkeiten der Umgebung. Auf einer Höhe von 700 Metern thront die Wallfahrtskirche "Madonna di Montecastello". Hinter der Kirche führt ein Weg zum Gipfelkreuz des Montecastello.Der historische Hintergrund der KircheEs gibt keine konkreten Angaben zur Entstehung des Kirchenbaus. Einige archäologische Funde lassen jedoch darauf schließen, dass sich auf dem Monte Castello bereits um das 9. Jahrhundert primitive Kultstätten befunden haben. Mit dem Bau der Wallfahrtskirche soll im Jahre 1283 begonnen worden sein. Grund hierfür sei der Überlieferung nach eine wundersame Erscheinung. Während einer Schlacht zwischen Trentinern und Brescianern soll am Himmel die Heilige Mutter Gottes in Gestalt eines strahlenden Sterns erschienen sein. Dieser soll die Kämpfenden zur Beendigung der Schlacht bewegt haben. Die ersten sicheren Daten stammen aus dem Jahr 1458. Dieses Datum befindet sich auf einem Fresko in den unteren Räumen des Heiligtums. Im 17. Jahrhundert wurde die Wallfahrtskirche umgebaut und erhielt ihr heutiges Erscheinungsbild.Der Kirchenbau auf dem MontecastelloBereits der Weg zur Pilgerstätte dient der Einkehr. Eine steile Straße führt von Tignale auf den Berg. Sie wird von Kapellen gesäumt, die die Mysterien des Rosenkranzes darstellen. Die Wallfahrtskirche, die der Heiligen Jungfrau Maria geweiht wurde, ist ein imposanter Bau. Die monumentale Zugangstreppe stammt aus dem Jahre 1599. Die Kirche, die von einer Kupferkuppel überragt wird, hat drei Schiffe. In der Mitte befinden sich der prunkvolle Hauptaltar sowie einige Fresken, die der Heiligen Jungfrau und ihrem Leben gewidmet sind. In den beiden Seitenschiffen befinden sich zwei reich verzierte Holzaltäre aus dem 17. Jahrhundert, die der Madonna von Loreto sowie dem Heiligen Joseph geweiht sind.
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Monumentalfriedhof Morcote

Morcote, Tessin

Der Monumentalfriedhof in Morcote liegt an einem Berghang, den man über die monumentale Treppe mit rund 400 Stufen erreichen kann. In unmittelbarer Nähe des Friedhofs befindet sich die Wallfahrtskirche Santa Maria del Sasso. Neben verschiedenen Fresken ist in der Kirche auch eine Orgel aus dem 17. Jahrhundert erhalten. Die Kirche selbst wurde im 15. Jahrhundert erbaut und 1758 umgebaut.Der direkt angrenzende Friedhof ist nicht nur wegen seiner ganz eigenen "Grabkunst" und seiner Terrassenanlagen berühmt, sondern auch, weil berühmte Persönlichkeiten hier ihre letzte Ruhe gefunden haben: die Musiker Georges Baklanoff, Eugen d'Albert oder Kurt Feltz. Die zahlreichen Blumenbeete und Zypressen sowie der atemberaubende Ausblick runden das Gesamtbild des Friedhofs ab.Neben dem Monumentalfriedhof bietet Morcote zahlreiche andere Sehenswürdigkeiten, etwa den Parco Scherrer. Hier wird der Besucher mit zahlreichen exotischen Pflanzen, etwa Palmen, Oleander oder Eukalyptus überrascht. Der Park wurde einst von dem reichen Händler und Kunstsammler Arthur Scherrer angelegt, ehe er 1965 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.

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