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Natur in Bodensee-Vorarlberg

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Natur in Bodensee-Vorarlberg

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Natur

Alpenwildpark Pfänder

Lochau, Bodensee-Vorarlberg

Der Alpenwildpark ist für kleine und große Naturliebhaber eine besondere Attraktion. Der Park liegt auf dem Pfänder, dem Hausberg von Bregenz, und bietet einen herrlichen Blick über die Alpen und den Bodensee. Ein gemütlicher Rundwanderweg führt um die Gehege, in denen Besucher Hirsche, Steinböcke, Mufflons, Wildschweine und Murmeltiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten können. Bei Kindern sind besonders die Kleintiergehege mit Zwergziegen, Hasen und Hängebauchschweinen sehr beliebt. Das Riesentrampolin und der angrenzende große Spielplatz sind bekannte, regionale Anziehungspunkte. Der Alpenwildpark Pfänder ist ganzjährig geöffnet.Ein Rundgang durch den WildparkDer Rundgang durch den Wildpark beginnt beim Berghaus Pfänder mit den Lieblingstieren der Kinder: den zutraulichen Hasen, Zwergziegen und Hängebauchschweinen. Gleich daneben kann man einem Steinbock-Rudel bei seinen waghalsigen Kletterkünsten an den Felshängen zusehen. Ein paar Schritte weiter trifft man auf die Wildschweine, die Vorfahren unserer heutigen Hausschweine. Als nächstes sieht man das Muffelwild. Die Mufflon-Widder erkennt man an den geschwungenen Hörnern. Das großzügigste Gehege beherbergt ein stolzes Rothirsch-Rudel. Besonders in den Herbstmonaten röhren die Hirsche lautstark während der Brunftzeit.Im letzten Gehege leben die Murmeltiere, die von Mitte Oktober bis Mitte März ihren Winterschlaf halten und in weitverzweigten Höhlensystemen leben. Direkt nach der Bergstation stößt man wieder auf den Ausgangspunkt des Rundwanderwegs, der natürlich auch in umgekehrter Richtung genossen werden kann. Für den Rundgang durch den Alpenwildpark sollten sich Besucher mindestens eine halbe Stunde Zeit nehmen. Wer sich nach diesem schönen Spaziergang ein wenig ausruhen möchte, kann sich im rustikalen Berghaus Pfänder mit regionalen Köstlichkeiten verwöhnen lassen. Der herrliche Panoramablick auf Bodensee und Alpen ist hierbei inklusive.
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Natur

Dornbirner Ach

Dornbirn, Bodensee-Vorarlberg

Die Dornbirner Ach ist ein wichtiger Abfluss der kleineren Gewässer des Bregenzerwalds. Neben der Bregenzer Ach ist die Dornbirner Ach der "Haupttransporteur" des Schmelzwassers aus dem Wald in den Rhein.Die Dornbirner Ach fließt heute parallel zum Rhein in den Bodensee, wobei sie kurz davor die Ortschaft Dornbirn durchquert. Das Gebiet um die Ach ist seit der Bronzezeit nachweislich besiedelt (etwa 3.000 - 1.500 v. Chr.).Sauberkeit der AchDie Ach beherbergt zahlreiche Fischarten, darunter auch Forellen, was gemeinhin als ein Gütesiegel für intakte Gewässer gilt. Tatsächlich wird die Qualität des Wassers häufig geprüft.Ehe im Jahr 1988 das Waldbad Ach eröffnet wurde, das heute ein Touristenmagnet ist, durfte in der Ach gebadet werden, da dies als gesundheitlich absolut unbedenklich galt.Die Ach und der Tourismus Die Nähe zum Bodensee und die schöne Landschaft machen das Gebiet der Ach und auch die Gemeinde Dornbirn zu einem beliebten Touristenort. Besonders die Alploch- und die Rappenlochschlucht ist ein Anziehungspunkt für Menschen aus vielen Ländern, die hier spektakuläre Wanderungen erleben möchten.Entlang der Ach und auch im Waldbad finden viele Veranstaltungen und Feste statt. Sportveranstaltungen mit teilweise internationalem Teilnehmerfeld an der Ach finden ebenfalls viele Freunde und Zuschauer.Das Naherholungsgebiet Dornbirner AchUnter dem Naherholungsgebiet Ach verstehen die Dornbirner das Gebiet zwischen Dornbirn und dem Bodensee. Hier kehrt die Ach zurück in ein natürliches Bett und wird von reinen Laubwäldern umgeben. Diese gehen später über in eine Riedlandschaft, die als solche bis zum Einfluss in den Bodensee so bleibt.Entlang der Ach sind im Naherholungsgebiet verschiedene Salmanderarten heimisch,die ebenso selten und unter Schutz sind wie die Libellen, die hier mitunter zu sehen sind. Neben zahlreichen Bäumen wachsen in der Dornbirner Ach auch viele Blütenpflanzen, wie z.B. Akelei, Nachtviole oder die seltene Hügel-Erdbeere.Das Naherholungsgebiet Ach ist auch bei Touristen sehr beliebt, da hier lange und nicht zu anstrengende Wanderungen auf gut ausgebauten Wegen gemacht werden, an denen allenthalben Raststätten zum Verweilen einladen.
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Natur

Naturschutzgebiet Rheindelta

Hard, Bodensee-Vorarlberg

Das Naturschutzgebiet Rheindelta liegt am östlichen Bodensee in Hard. Besucher erwartet eine 2.000 Hektar große Naturlandschaft. Der Alte Rhein an der Staatsgrenze zwischen Österreich und Schweiz und die Dornbirner Ach bilden natürliche Grenzen. Das Flachwasser bettet Feuchtwiesen, Auwälder und Schilfröhrichte ein. Zudem gilt das größte Feuchtgebiet am Bodensee als bekannte Brut- und Raststätte für Vögel. In der Tat wurden in der Naturlandschaft bis heute über 330 verschiedene Vogelarten gezählt.Eine reichhaltige Flora und FaunaDie Tier- und Pflanzenwelt ist beeindruckend. Das Naturschutzgebiet Rheindelta ist die Heimat einer enorm facettenreichen Flora und Fauna, der eine Vielzahl seltener Arten angehört. Zudem ist das Areal ein beliebtes Landwirtschafts- und Erholungsgebiet, das jedoch stetigen Änderungen unterlegen ist. Entwässerungen und Versäuerungen der Streuwiesen haben ihre Spuren hinterlassen. Einige Wiesenvogelarten sind durch diese Maßnahmen bedroht.Dennoch begeistert das Naturschutzgebiet mit seinem großen Artenreichtum. Ob Seefrosch, Blindschleiche, Zauneidechse, Bisamratte oder Marderhund - die Liste tierischer Bewohner ist lang. Das Besondere am rund 100 Hektar langen Schilfgürtel ist, dass das Naturschutzgebiet mit diesem pflanzlichen Reichtum die größten Schilfbestände in ganz Vorarlberg enthält. Auch hier fällt auf, dass das Schilfgebiet schon immer mit dynamischen Veränderungen verbunden ist, die insbesondere durch die Regulierung des Alpenrheins zustande kommen.Wechselnde Ausstellungen im RheindeltahausWer mehr über das Naturschutzgebiet Rheindelta erfahren möchte, ist im Rheindeltahaus genau richtig. Die Servicestelle des Naturschutzgebiets informiert über die Historie und Gegenwart der Region. Im Rahmen wechselnder Ausstellungen gibt das Rheindeltahaus Einblicke in die hiesige Natur. Auch geführte Exkursionen sind möglich.
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Natur

Rappenlochschlucht

Dornbirn, Bodensee-Vorarlberg

Die Rappenlochschlucht liegt südöstlich des Ortszentrums von Dornbirn im österreichischen Vorarlberg, unweit des Bodensees. Ebenso wie die Alplochschlucht gehört die Rappenlochschlucht zu den größten Schluchten Mitteleuropas, ein Naturspektakel der Extraklasse. Dank sicherer und gut beschilderter Wanderwege ist sie ein beliebtes Ausflugsziel.Erschließung der RappenlochschluchtDie Bezeichnung Rappenlochschlucht geht vermutlich auf den Waldrapp zurück, eine Ibisart, die in den Alpengebieten seit dem späten Mittelalter ausgestorben ist. Die Schlucht entstand am Ende der Eiszeit. Über Tausende von Jahren wurde sie von den mächtigen Schmelzwassermassen zurückweichender Gletscher in den Fels gefräst.Die ersten Steige und Stege wurden angelegt, um Druckrohrleitungen, die durch die Schlucht zu Turbinen in Gütle führten, zu warten. Bei der Erschließung der Rappenlochschlucht hat sich der Textilfabrikant Franz Martin Hämmerle besonders verdient gemacht. Besucher konnten die Schlucht 1902 erstmals begehen. Nach einem gewaltigen Felssturz 2011 war sie zunächst nicht mehr zugänglich. Die in zwei Etappen errichtete neue Weg- und Steganlage wurde am 24. August 2013 freigegeben.Ein einzigartiges Naturspektakel Der Eingang zur Rappenlochschlucht befindet sich im Stadtteil Gütle, unmittelbar am Krippen- und Rolls-Royce-Museum. Grandiose Felswände, Tunnel, steile Treppen, schmale, gut ausgebaute Stege und atemberaubende Wasserfälle machen eine Durchquerung der Rappenlochschlucht zu einem unvergesslichen Abenteuer.Die faszinierende Steganlage führt an schroffen Felswänden entlang, nahezu frei schwebend weiter oberhalb des Felssturzes und unter der neuen Schluchtbrücke hindurch. Jederzeit begleitet von spektakulären Aussichten. Der tosende Wasserfall und der idyllisch gelegene Staufensee fügen sich harmonisch in die einzigartige Schluchtenlandschaft ein.Der Staufensee verbindet die Rappenlochschlucht mit der Alplochschlucht, die ebenfalls gut erschlossen ist. Ausgehend von der Ebniterstraße gelangt man zur Amannsbrücke, einer Perle der Brückenarchitektur des 19. Jahrhunderts. Die grandiose Kulisse der Rappenlochschlucht bei Dornbirn ist immer wieder Schauplatz verschiedenster Kunstaktionen und Events.
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Natur

Naturschutzgebiet Lauteracher Ried

Lauterach, Bodensee-Vorarlberg

Das Lauteracher Ried ist ein im Bezirk Bregenz im Bundesland Vorarlberg ausgezeichnetes Landschaftsschutzgebiet mit Streuwiesenbiotop. Am südlichen Ortsrand der Gemeinde Lauterach gelegen und ca. 800 Hektar groß, ist es ein beliebtes Ziel für Wanderer, Ausflügler und Naturfreunde.Was gibt es dort zu sehen?Das Lauteracher Ried ist eine alte Kulturlandschaft, die auch heute noch von der örtlichen Landwirtschaft zur Produktion genutzt wird. Der nördliche Teil gleicht einer mit offenen Wiesen versehenen Parklandschaft, welche vor allem durch mächtige Eichen geprägt ist.Im mittleren Teil ist dieselbe Parklandschaft insbesondere durch Birken gekennzeichnet und von Äckern durchzogen. Im südlichen Teil schließlich ist es eine offene und bezaubernde Wiesenlandschaft. Hier befinden sich die großflächigen Streuwiesen, die streng geschützt sind.Zum einen sind diese Streuobstwiesen eines der letzten mitteleuropäischen Brutgebiete für zahlreiche geschützte Vogelarten (Brachvogel, Uferschnepfe, der fast ausgestorbene Wachtelkönig etc.). Zum anderen finden sich hier mehr als 230, zum Teil ebenfalls gefährdete, Pflanzenarten. Außerdem befinden sich im Ried die größten Torflager Vorarlbergs und verschiedene künstlich angelegte Flachteiche als Storchenlebensräume. Wegen des Vorkommens des fast ausgestorbenen Wachtelkönigs wurde die Kulturlandschaft des Rieds als NATURA 2000 Gebiet ausgezeichnet. Für Badefreunde steht auch der Jannersee mit einer Jausenstation zur Verfügung.Was gilt es zu beachten?Das Lauteracher Ried ist ganzjährig für Spaziergänger oder Ausflügler offen. Allerdings sind bestimmte Kerngebiete in der Brutzeit der Wiesenvögel vom 15. März bis zum 30. Juni gesperrt.Für PKWs besteht ein allgemeines Fahrverbot. Hundebesitzer haben unbedingt ihre Hunde an der Leine zu führen. Gebietskarten des Rieds liegen in Lauterach im Gemeindehaus aus oder können im Internet heruntergeladen werden.Kurz gesagt: Wer seine Freude an einer beschaulichen Wiesenlandschaft mit prachtvollen Bäumen hat, wird bei einem Besuch des Lauteracher Rieds auf seine Kosten kommen.
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Natur

Hoher Freschen

Zwischenwasser, Bodensee-Vorarlberg

Der Hohe Freschen ist ein 2.000 m hoher Berg, der hoch über dem Rheintal und dem Laternsertal, im westlichen Teil des Bregenzer Waldgebirges liegt. Der Gipfel des Hohen Freschen ist die höchste Erhebung einer Reihe von mehreren, aneinanderhängenden Berggipfeln.Wandern bis zum Gipfel Einige Wanderwege mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden ermöglichen jedem den Aufstieg zum Gipfel. Vom Freschenhaus, einer Hütte auf einer Höhe von 1.846 Metern, dauert der Aufstieg nur etwa 45 Minuten und ist für ungeübte Wanderer gedacht und geeignet. Nahe der Freschenhütte liegt die große Freschenhöhle, die etwa 700 m lang ist, und ein kleines Alpinum. Auch die Matona, ein benachbarter Gipfel, ist in 45 Minuten leicht zu erreichen. Einige andere Routen setzen allerdings Trittsicherheit und Schwindelfreiheit voraus. Auf jeden Fall wird der Wanderer auf dem Gipfel mit einer herrlichen Rundumsicht belohnt.Keine Lust zu wandern?Einfach mal die Seele baumeln lassen: Kein Problem rund um den Hohen Freschen. Idyllische Plätzchen sind überall schnell gefunden, und wer mal etwas anderes sehen möchte, findet in den umliegenden Ortschaften bestimmt das Richtige. Alte Kirchen, Klöster und Kapellen sowie ein Museum befriedigen auch den Kulturliebhaber.Urlaub mit der FamilieFreunde des kühlen Nass finden hier immer ein Plätzchen zum Baden. Der kleine Leuegumpen mit benachbarter Liegewiese oder der Waldsee hinter dem Faschinajoch, der mit dem Auto in einer halben Stunde zu erreichen ist, sind hier nur einige Beispiele. In Rankweil gibt es außerdem ein öffentliches Freibad.Auch Mountainbiker kommen auf ihre Kosten. Fast alle Wanderwege sind auch mit dem Bike zu befahren. Auch gibt es schöne Strecken, die speziell für Mountainbiker vorbehalten sind.Bei der Talstation Gapfohl befindet sich die modernste Sommerrodelbahn des Vorarlbergs. Zwei Sprünge und Geschwindigkeitsmessungen garantieren Spaß für Jung und Alt. Auch die Kleinen kommen nicht zu kurz: Neben der Sommerrodelbahn gibt es eine Trampolinanlage, Kletterturm, Schaukeln und Sandkästen.
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Natur

Jannersee

Lauterach, Bodensee-Vorarlberg

Am Rande von Lauterach im Bezirk Bregenz befindet sich der Jannersee, mitten im Natura-2000-Landschaftsschutzgebiet Lauteracher Ried. Der See ist nicht nur bei Vogelkennern und Naturfreunden beliebt, sondern auch bei Familien, Anglern und Badeurlaubern.Willkommen im Lauteracher RiedDer Jannersee wird auch Riedsee genannt. Er ist Austragungsort des Triathlons, für den die Region weithin bekannt ist.Hydrogeologisch betrachtet gilt der Jannersee als Grundwassersee und entstand durch den Kiesabbau, der ein Aushubloch, das allmählich volllief, zurückließ.Heute findet sich hier ein beliebtes Naherholungsgebiet und Badegewässer. Dazu wurde im Jahr 1984 das Westufer des Sees komplett saniert. Nachdem in den 1990er Jahren ein Fahrverbot ausgesprochen wurde, da am See illegale Autorennen stattfanden, mauserte sich die Umgebung zu einem Naherholungsgebiet.Erholung am JannerseeMittlerweile tummeln sich rund um den See Ausflügler, Familien, Wanderer und Fahrradfahrer. Am Jannersee selbst gibt es eine Jausenstation mit vielen Sitzgelegenheiten und kleinem Speiseangebot. Somit können die Gäste, unmittelbar in der beeindruckenden Naturkulisse, ihre Getränke genießen und am Westufer ihrem Wassersport frönen. Liegewiesen und die Möglichkeit zu angeln, runden das Natur- und Freizeiterlebnis Jannersee ab.
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Europaschutzgebiet Gsieg-Obere Mähder

Lustenau, Bodensee-Vorarlberg

Das Europaschutzgebiet Gsieg-Obere Mähder in Lustenau liegt in Vorarlberg im Oberrheintal, am Südostrand des Bodensees. Es gehört zum europaweiten Netzwerk Natura 2000, das schützenswerte Gebiete mit einer besonderen Tier- und Pflanzenwelt umfasst. Die beiden Bereiche, die Gsieg-Fläche und die Obere Mähder östlich vom Alten Rhein, liegen beidseitig des Rheintal-Binnenkanals, nur wenige hundert Meter voneinander entfernt.Eine einmalige Feuchtwiesenlandschaft am AlpenrandDas Landschaftsbild des 73 Hektar umfassenden Naturraums wird von weiten, fast ganzjährig feuchten Riedwiesen, Torf- und Niedermooren geprägt. Sie werden von den lokalen Landwirten nicht intensiv bewirtschaftet und nie gedüngt. Gemäht wird nur im Herbst: So können Bodenbrüter und andere Tiere, die ihre Nachkommen am Boden aufziehen, überleben. Dank der extensiven Bewirtschaftung haben sich hier zahlreiche Pflanzen wieder angesiedelt oder ausgebreitet, die anderswo kaum noch Lebensräume finden.Bunte Blütenmeere und Zufluchtsstätte für bedrohte Tierarten Im Mai blühen hier tausende von blauen Schwertlilien. Die Sumpfgladiole verwandelt die Feuchtwiesen im Juli in ein purpurfarbenes Blütenmeer. Dann sind auch die runden Blüten des "Teufelsabbisses" zu sehen. Sie bieten Nahrung für seltene Schmetterlingsarten, wie den orange-schwarzen Skabiosen-Scheckenfalter. Keiljungfer-Libellen, der Alpenkammmolch und die Gelbbauchunke bevölkern die meist eben verlaufende Wiesenlandschaft.Die fingergroße Schiefkopf-Heuschrecke galt in der Region sogar als ausgestorben, bis sie in 1990er Jahren im Natura 2000-Gebiet Gsieg-Obere Mähder bei Lustenau wiedergesehen wurde. Vogel- und Naturfreunde können hier den Wachtelkönig, den Großen Brachvogel sowie das Braunkehlchen, einen stark gefährdeten Bodenbrüter, beobachten.Mit Wanderschuhen und Fernglas die Natur erkundenVon Lustenau und vom Parkplatz Alter Rhein aus führen Feld- und Wanderwege durch das Naturschutzgebiet. Wer auf den Wegen bleibt, keine Pflanzen abpflückt, seinen Hund an der Leine führt und seinen Müll wieder mitnimmt, ist hier willkommen. Durch den Gebietsbeauftragten für das Natura 2000-Gebiet Gsieg-Obere Mähder werden an einzelnen Tagen Biotopexkursionen angeboten. Die kostenlosen, geführten Wanderungen beginnen meist um 7:00 Uhr am Parkplatz Alter Rhein und dauern eineinhalb bis zwei Stunden.
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Naturpark am Alten Rhein

Höchst, Bodensee-Vorarlberg

Der Naturpark am Alten Rhein befindet sich in Höchst. Der 4,7 km lange Spazierweg verläuft zwischen Lustenau und Gaissau entlang des Alten Rheins.Ein Eldorado für Wanderer und NaturfreundeFamilien, aber auch Wanderer und Naturfotografen werden sich hier sicherlich wohl fühlen. Unter anderem bezaubert der Naturpark mit seinen Röhrichten und ausgedehnten Schilf-"Wäldern", die von Vögeln und Amphibien als Brut- und Rückzugsorte genutzt werden.Ein Ausflug zum Naturpark am Alten RheinWer diese urwüchsige und noch intakte Auen- und Flusslandschaft besuchen will, kann sogar mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Individualtouristen mit eigenem PKW finden beim Brugger Loch Parkmöglichkeiten und können von hier aus das Naturidyll erkunden.Was kann man alles unternehmen?Der Naturpark am Alten Rhein lässt damit kaum Wünsche offen. Der Spazierweg, der das Areal erschließt, führt vom Brugger Loch in Lustenau bis zum Eselschwanz in Richtung Gaissau. Am Brugger Loch befindet sich ein Badeplatz, an dem man sich an warmen Tagen abkühlen kann.Im Naturpark gibt es verschiedene Stationen, die die Besucher erkunden können.Der Vita-Parcours ist ein Fitnessparcours des Kneippvereins und soll den Besuchern zu einem besseren Fitnesslevel verhelfen. Am Bienenlehrstand erfährt man alles über Bienen, deren Sprache und die Honigbereitung.Interessant sind auch der Waldlehrpfad, an dem Wissenswertes über verschiedene Baumarten erfährt und der Kräutergarten. Auf dem Kinderspielplatz liegt es Österreichs erstes Rasenlabyrinth. Am Eselschwanz gibt es einen Grillplatz, auf dem man sich nach der Wanderung mit dem selbst mitgebrachten Grillgut stärken kann.
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Staufensee

Dornbirn, Bodensee-Vorarlberg

Dornbirn in Vorarlberg ist mit seinen rund 48.000 Einwohnern die zehntgrößte Stadt Österreichs. Neben dem Krippenmuseum, den verschiedenen städtischen Parks und Grünanlagen sollte hier unbedingt neben der Rappenlochschlucht auch den Staufensee besuchen.Inmitten der BergeHier, nur rund fünf Kilometer südöstlich des Stadtzentrums, erwartet die Gäste ein tolles Bergpanorama, in dem der Staufensee liegt. Der See ist ein Stausee, der das nahe gelegene Dornbirn vor Hochwasser schützen soll, jedoch als Kurzzeitspeicher mit bis zu 130.000 m³ Inhalt auch für das Kraftwerk Ebensand genutzt wird.Wandern und mehrDer Staufensee ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in die Dornbirner Natur und Bergwelt: Denn hier beginnt ein Naturerlebnispfad, der Wissenswertes über Flora und Fauna sowie Landschaft der Region vermittelt.Tatsächlich ist der Staufensee bereits seit seiner Entstehung touristisch genutzt worden, anfangs vor allem zum Bootsfahren. Heute ist der See, der auf rund 600 Höhenmetern liegt, vor allem bei Wander- und Naturfreunden äußerst beliebt. Diese profitieren von einer abwechslungsreichen Route, die mal durch Wälder, dann wieder vorbei an Felsen und Wasserfällen führt.Die Anreise zum Staufensee gestaltet sich dabei gleichermaßen simpel wie ökologisch korrekt. Unmittelbar am See gibt es eine eigene Haltestelle namens "Rappenlochbrücke".Wer am Staufensee unterwegs ist, sollte auf jeden Fall am Kraftwerk Station machen. Kurz nach dem E-Werk beginnt dann die Alplochklamm mit ihren engen Felswänden und Stegen. Hier werden während der Sommermonate auch Führungen angeboten - wer von Dornbirn aus Richtung Stausee aufbricht, hat also weit mehr als "nur" eine grünlich schimmernde Wasserfläche zu erwarten!

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Karren

Dornbirn, Bodensee-Vorarlberg

Karren - der Dornbirner HausbergIm Gebirge des Bregenzer Walds ragt der Karren 971 Meter hoch hervor. Der Berg liegt südöstlich von Dornbirn. Der Kalkfelsen, der als Hausberg von Dornbirn gilt, ist von Waldkiefern, Hundsrosen sowie zahlreichen Krautpflanzen bewachsen. Auch einige gefährdete und seltene Pflanzenarten wie die Gemeine Esche oder Bergahorn und Bergulme zählen zur Flora des Bergs, weshalb der gesamte Westhang sowie die Nordostflanke unter Naturschutz stehen.Der Weg hinaufDen Gipfel des Karren erreicht der Besucher mit Hilfe der Karrenseilbahn, die im Viertelstundentakt verkehrt. In der Bergstation der Seilbahn gibt es ab dem Frühjahr 2018 einen neuen Aussichtspunkt. Für die steile Schotterstraße, die den Berg hinaufführt und dabei 513 Höhenmeter überwindet, besteht zwar ein Fahrverbot - allerdings kann sie zum Aufstieg zu Fuß genutzt werden. Der Karrengipfel kann auch als Ausgangspunkt für Wanderungen in die Rappenlochschlucht oder zum Staufenberg genutzt. Zweimal monatlich werden geführte Wanderungen angeboten.Ein genussvoller Ausflug Der Dornbirner Hausberg ist ein bevorzugtes Ausflugsziel in der Region, was nicht zuletzt dem Panoramarestaurant geschuldet ist. Das Lokal nimmt die gesamte Gipfelebene ein. In dem "Gläsernen Restaurant", dem "Stüble", der "Rheintalstube" oder auf der Terrasse finden über 400 Gäste Platz. Regionale Spezialitäten werden ebenso serviert wie mehrgängige Feinschmeckermenüs. Auch für die Kleinsten ist gesorgt: Neben einer Kinderkarte für Speisen und Getränke warten auf sie Mal- und Spielsachen sowie ein Spielplatz auf der Terrasse.Ein Panoramablick für GenießerUnter dem Restaurant befindet sich ein Steg, der frei begehbar ist. Die sogenannte "Karrenkante" ragt ganze zwölf Meter über die Bergkante hinaus und ermöglicht dem Besucher einen imposanten Rundblick vom weiten Rheintal über den Bodensee und die Schweizer Berge bis hin zum Vorarlberger Oberland. Ein eigens eingerichteter Selfie-Point bietet die Möglichkeit, sich vor der einzigartigen Kulisse abzulichten und dank des Fernrohrs mit beschriftetem Panorama, das man kostenlos benutzen kann, können auch Ortsfremde die umliegenden Berge sicher benennen.

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