Bodensee-Vorarlberg

Höhenausdehnung: 398 m - 1064 m
Blick von Bregenz über den Bodensee /
Blick von Bregenz über den Bodensee  © Simplex Simplicissimus, Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.5)
Vollbild
Schifffahrt hat am Bodensee eine lange Tradition
Hafen am Bodensee  © Petra Rainer - www.petra-rainer.at / Bodensee Vorarlberg Tourismus
Vollbild
Strandbad bei Bregenz /
Ehemaliges Militärbad Mili am Strand von Bregenz  © Mwinter, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0 at)
Vollbild
Blick in die Rappenlochschlucht und den Wasserfall bei Dornbirn
Blick in die Rappenlochschlucht und den Wasserfall bei Dornbirn  © Zairon, Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
Vollbild
Pfänder bei Bregenz /
Blick vom Pfänder bei Bregenz  © Kiefer, Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)
Vollbild
Naturschutzgebiet Rheindelta /
Das Naturschutzgebiet Rheindelta bei Hard  © Ulrich prokop, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
Vollbild
Seebühne Bregenz /
Bregenzer Seebühne vom Pfänder aus gesehen  © Rimar, Wikimedia Commons
Vollbild
Blick von der Aussichtsplattform Karrenkante auf Dornbirn
Blick von der Aussichtsplattform Karrenkante auf Dornbirn  © Böhringer Friedrich, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0 at)
Vollbild
Dornbirner Marktplatz bei Nacht
Dornbirner Marktplatz bei Nacht  © Böhringer, Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.5)
Vollbild
Blick auf Feldkirch /
Blick vom Sorgschrofen auf Feldkirch  © böhringer friedrich, Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.5)
Vollbild
Blick auf die Altstadt von Feldkirch mit Katzenturm, Dom St. Nikolaus und Schattenburg
Blick auf die Altstadt von Feldkirch mit Katzenturm, Dom St. Nikolaus und Schattenburg  © böhringer friedrich, Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.5)
Vollbild
Aussicht vom Viktorsberg
Aussicht vom Viktorsberg  © Bodensee Vorarlberg Tourismus
Vollbild
Blick auf Bregenz und den Bodensee
Blick auf Bregenz und den Bodensee  © Nina Bröll / Vorarlberg Tourismus
Vollbild
Blick auf Dornbirn südöstlich vom Bodensee
Dornbirn  © Timur Bas / Dornbirn Tourismus
Vollbild
Hard Grüner Damm
Hard Grüner Damm  © Kristin Tödtling / Bodensee Vorarlberg Tourismus
Vollbild
Der Panüelerkopf ist mit 2859 m Seehöhe der zweithöchste Berg im Rätikon
Nenzinger Himmel mit Panüelerkopf  © Helmut Düringer / Vorarlberg Tourismus
Vollbild
Der Pfänder ist der bekannteste Berg am Bodensee und wird von einer Seilbahn erschlossen
Pfänderbahn  © Petra Rainer - www.petra-rainer.at / Bodensee Vorarlberg Tourismus
Vollbild
Radfahren an der Uferpromenade bei Bregenz
Radfahren am Bodensee  © Kirstin Tödtling / Bodensee Vorarlberg Tourismus
Vollbild
Das beliebte Strandbad in Hard ist eines der größten Bäder am Bodensee, mit Grander-Wasser im Freibecken, Rutschen, Spielplatz, Beachvolleyball und vielem mehr
Strandbad Hard  © Kirstin Tödtling / Bodensee Vorarlberg Tourismus
Vollbild
Rutschen im Strandbad Hard
Strandbad Hard  © Kirstin Tödtling / Bodensee Vorarlberg Tourismus
Vollbild
Der Karren ist ein Berg südlich von Dornbirn
Bergstation Karren  © Büro Magmaat / Bodensee Vorarlberg Tourismus
Vollbild
Der Karren bei Dornbirn ist ein beliebtes Ausflugsziel
Aussichtsplattform am Karren  © Büro Magmaat / Bodensee Vorarlberg Tourismus
Vollbild

Wetter in Laterns

Heute, 25.06.2024
Wetter
Temperatur
Niederschlagswahrscheinlichkeit
Niederschlagswahrsch.
Früh
15°C
0 %
Mittag
23°C
25 %
Abend
18°C
70 %
Unterkunft-Empfehlung
...
Ferienhäuser PfänderGlück
 Lochau, Vorarlberg, Österreich
 Internet  Haustiere erlaubt  Sauna  Nichtraucher  TV

ab 387,-€

Anzeige

-
-

-

-

Webcams am Bodensee-Vorarlberg

Lift in Laterns

 1.500m

Feldkirch

 k.A.

Anzeige
Alle Webcams zur Ferienregion Bodensee-Vorarlberg

Ferienregion Bodensee-Vorarlberg

Sommerurlaub am Bodensee: Kraftzentrum im Herzen Europas

Mildes Klima und reizvolle Landschaft

Die Region Bodensee-Vorarlberg erstreckt sich im Westen Österreichs von Feldkirch entlang des Rheins bis zur Landeshauptstadt Bregenz am drittgrößten See Mitteleuropas. Mildes Klima, eine abwechslungsreiche Landschaft mit fruchtbaren Ebenen und Bergketten, von denen sich herrliche Ausblicke auf den See bieten, zeichnen die Region aus. Bei Ausflügen in die Schweiz, nach Liechtenstein oder in die deutschen Bodenseestädte Lindau und Konstanz sind eine Fülle an Natur- und Kulturschätzen zu entdecken.

Video: Bodensee-Vorarlberg Tourismus begegnet dir.

Wassersport

Das klare Wasser des Bodensees lädt in vielen Strandbädern und an naturbelassenen Badebuchten zum Eintauchen ins kühle Nass ein. Wassersportler finden ein anspruchsvolles Surf- und Segelgebiet vor, auch erfahrene Segler sollten die plötzlich aufkommenden starken Winde nicht unterschätzen. Auch Kanu- und Kajakfahrer, Stand-Up-Paddler und Wasserskifahrer kommen am Bodensee auf ihre Kosten. Vom Bregenzer Hafen aus startet die Weiße Bodenseeflotte "Vorarlberg Lines" zu Seerundfahrten.

Natur erleben

Wer sich lieber an Land bewegt, erkundet die Umgebung auf einem der zahlreichen markierten Wanderwege. Eine beeindruckende Naturkulisse bieten Alploch- und Rappenlochschlucht nahe Dornbirn, Trittsicherheit setzt die Durchquerung der Üblen Schlucht in Laterns voraus – eine Fahrt auf der nahegelegenen Sommerrodelbahn ist nicht nur für kleine Abenteurer ein Erlebnis.

In Bregenz führt ein Wanderweg mit Panoramablick auf den Aussichtsberg Pfänder. Bequemer ist der Aufstieg mit der Pfänderbahn zu bewältigen, das Pfänderbahn-Museum an der Talstation informiert über die Geschichte der ersten Seilbahn Vorarlbergs.

Herrliche Ausblicke erwarten den Besucher auch vom Dornbirner Hausberg Karren, der ebenfalls mit der Seilbahn oder zu Fuß erklommen werden kann. Nahe Hohenems fordert das Klettergebiet "Löwenzähne" Wagemutige heraus, Kletteranfänger versuchen sich im Klettergebiet Ebnit, am Pocksberg und im Klettergarten Nofels.

Radfahrer führt der 273 km langen Bodensee-Radweg größtenteils in Seenähe durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Lebensraum für Tiere

Heimische Wildtiere können in ihrem natürlichen Lebensraum im Alpenwildpark Pfänder und dem Wildpark Ardetzenberg beobachtet werden, der Doppelmayr-Zoo in Wolfurt beheimatet auch einige exotische Bewohner wie Steppenzebras und Kängurus. Auwälder, Wiesen und Sandstrände prägen die Landschaft im Naturschutzgebiet Rheindelta: 330 Vogelarten finden hier eine geschützte Brutstätte.

Städte und Sehenswürdigkeiten

Mit den Städten Bregenz, Dornbirn, Feldkirch und Hohenems liegen vier der fünf Städte Vorarlbergs in der Region Bodensee-Vorarlberg. Sie alle zeichnen sich durch kulturelle Vielfalt, den Kontrast zwischen moderner Architektur und historischen Bauwerken und der liebenswerten Beschaulichkeit einer Kleinstadt aus.

Bregenz

Die etwa 30.000 Einwohner zählende Stadt Bregenz befindet sich am östlichen Ufer des Bodensees nahe der Grenze zu Deutschland. International bekannt ist die Stadt durch die Bregenzer Festspiele, zu denen sich jedes Jahr Tausende Besucher an der Seebühne – der größten Freilichtbühne der Welt – und im Festspielhaus einfinden.

Wahrzeichen von Bregenz ist der im Kern aus dem 13. Jahrhundert stammende Martinsturm in der historischen Oberstadt, der als erstes bedeutendes Barockbauwerk des Bodenseeraums gilt. Sehenswert sind auch die zweitürmige Herz-Jesu-Kirche und die Burg Hohenbregenz auf dem Gebhardsberg.

Dornbirn

Dornbirn ist mit knapp 49.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt Vorarlbergs. Überregional bekannt ist die inatura-Erlebnis-Naturschau, die interaktiv durch die regionalen Lebensräume führt. Einen Besuch wert ist auch das größte Rolls-Royce-Museum der Welt. Als Wahrzeichen von Dornbirn gilt das im Jahr 1639 errichtete Rote Haus, in dem sich heute ein Restaurant befindet.

Feldkirch

Mit etwa 33.000 Einwohnern ist Feldkirch die zweitgrößte Stadtgemeinde Vorarlbergs. Über der Stadt erhebt sich die im 13. Jahrhundert erbaute Schattenburg: Ihr zu Füßen liegt die mittelalterliche Altstadt mit dem Churer Tor, dem Katzenturm und der zu den bedeutendsten gotischen Kirchen der Region zählenden Dompfarrkirche St. Nikolaus.

Im Kontrast zu den altehrwürdigen Gebäuden besticht das als Kultur- und Tagungszentrum dienende Montforthaus mit moderner Architektur, inmitten einer historischen Parkanlage lädt das Kulturquartier Reichenfeld zu Erholung und Kulturgenuss ein.

Hohenems

Mit rund 16.000 Einwohnern ist Hohenems die kleinste Stadt in der Region Bodensee-Vorarlberg. Von ihrer bewegten Geschichte zeugen der Renaissance-Palast, in dem im 18. Jahrhundert zwei Nibelungen-Handschriften gefunden wurden, das Jüdische Viertel mit dem Jüdischen Museum und die über dem Rheintal thronende Burg Alt-Ems. Den kulturellen Veranstaltungshöhepunkt stellt jedes Jahr die Konzertreihe "Schubertiade" dar, zu der sich Besucher und Künstler aus aller Welt einfinden.

Kulinarisches

Vorarlberger Bergkäse und würziger Räßkäse sind über die Grenzen hinaus bekannt und verwöhnen den Gaumen zur Brotzeit oder als Basis herzhafter Suppen und Hauptgerichte. Frischer Fisch aus dem Bodensee findet sich ebenfalls auf den Speisekarten wieder: Besonders beliebt sind die wohlschmeckenden Bodenseefelchen, aber auch Barsche, Seeforellen, Hechte und Seesaiblinge werden am besten fangfrisch genossen.

Eine typisch Vorarlberger Süßspeise ist das aus Mais- und Weizengrieß hergestellte "Riebel", zu dem meist Apfelmus gereicht wird. Hochprozentiges bildet den Abschluss einer Mahlzeit: Der Birnenschnaps "Subirer" und das Kirschwasser "Fraxner Kirsch" sind die lokalen Spezialitäten der Region Bodensee-Vorarlberg.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2024

Weiterlesen

Anzeige

-
-

-

-

Anzeige

-
-

-

-

Schön- & Schlechtwetter-Tipps am Bodensee-Vorarlberg

Egal welches Wetter, wir haben die perfekten Ausflüge für den Urlaub!

Sehenswürdigkeiten

...
Stoffels Säge-Mühle

Bodensee-Vorarlberg, Vorarlberg

Natur

...
Wildpark Feldkirch

Bodensee-Vorarlberg, Vorarlberg

Natur

...
Karren

Bodensee-Vorarlberg, Vorarlberg

Natur

...
Jannersee

Bodensee-Vorarlberg, Vorarlberg

Sport & Freizeit

...
Militärhistorische Badeanstalt "Mili"

Bregenzerwald, Vorarlberg

Sehenswürdigkeiten

...
Freilichtmuseum Römervilla Villa Rustica

Bodensee-Vorarlberg, Vorarlberg

Natur

...
Karren

Bodensee-Vorarlberg, Vorarlberg

Sehenswürdigkeiten

...
Krippenmuseum Dornbirn

Bodensee-Vorarlberg, Vorarlberg

Sehenswürdigkeiten

...
Palast Hohenems

Bodensee-Vorarlberg, Vorarlberg

Sehenswürdigkeiten

...
Palais Liechtenstein

Bodensee-Vorarlberg, Vorarlberg

Sehenswürdigkeiten

...
Basilika Rankweil

Bodensee-Vorarlberg, Vorarlberg

Sport & Freizeit

...
Seehallenbad

Bregenzerwald, Vorarlberg

Angebote am Bodensee-Vorarlberg

Kontakt zur Ferienregion

Bodensee-Vorarlberg Tourismus
Postfach 16
6901 Bregenz

Tel.: +41 (0)5574 434430

...

Sehenswürdigkeiten

Kunstraum Dornbirn

Dornbirn, Bodensee-Vorarlberg

Altes Industriegelände mit neuer Nutzung
Der Kunstraum Dornbirn befindet sich in einer ehemaligen Montagehalle, die 1893 aus Backsteinen errichtet wurde. Bis zur Schließung der Firma Rüsch 1984 diente sie dem Bau von Turbinen.Im Jahr 2000 fand ein Wettbewerb zur Landschaftsgestaltung statt. In dessen Folge wurde das städtische Erholungsgebiet umgestaltet. Zum Stadtgarten Dornbirn gehört auch die benachbarte inatura Erlebnis Naturschau.Die erste Ausstellung auf dem verlassenen Firmenareal fand 2004 statt. Bis heute ist die Montagehalle im ursprünglichen Zustand mit einfacher Verglasung ausgestattet. Auf einer nicht beheizbaren Fläche von insgesamt 400 m² können jeweils nur drei Ausstellungen von April bis November gezeigt werden. Doch gerade darin liegt der besondere Reiz der Dornbirner Industriearchitektur.Seit 2004 eine Plattform für nationale und internationale Künstler
Der Kunstraum Dornbirn greift aktuelle Strömungen der zeitgenössischen und bildenden Kunst in wechselnden Ausstellungen auf. Das Thema besteht immer in der Verbindung und Auseinandersetzung von Natur und Kunst. Vom Verein des Hauses, der sich 1987 gründete und öffentlich unterstützt wird, werden namhafte oder experimentelle Künstler eingeladen.Die überwiegend installativen Kunstwerke entstehen erst vor Ort und berücksichtigen die außergewöhnliche Qualität der Architektur. Zu jeder Ausstellung erscheint ein Katalog mit Textbeiträgen, Ansichten zur Ausstellung und einem Interview des Künstlers. 2013 erhielt der Verein eine Schenkung aus dem Skulpturengarten Dornbirn und ist seither bemüht, die Sammlung Vorarlberger Künstler zu bewahren und zu erweitern.
...

Sehenswürdigkeiten

Stadtpfarrkirche St. Martin

Dornbirn, Bodensee-Vorarlberg

Die Pfarrkirche St. Martin liegt auf dem urigen Dornbirner Marktplatz direkt im Stadtzentrum. Ihren Ursprung vermutet man im 10. Jahrhundert. Erstmals urkundlich erwähnt wird die Kirche 1130. Im Jahr 1453 wurde die Pfarrkirche neu gebaut, 1767 wurde der noch heute in der Form bestehende Kirchturm neben dem Kirchengebäude auf 64 Meter erhöht. Das Kirchengebäude in der heutigen Form besteht seit 1839.Die Kirche
Das Gotteshaus in Dornbirn ist das größte und bedeutendste Vorarlbergs. Das einschiffige Gebäude fällt gleich durch seinen schönen tempelartigen Eingang mit seinen sechs mächtigen Säulen ins Auge. Über dem Eingang thront ein großes Gemälde, das unter anderem Christus in der Mitte, den Stadtpatron Sankt Martin – kniend vor Maria – sowie den Erzengel Michael im Kampf mit einem Drachen zeigt.Der Turm verfügt über sechs Glocken, von denen zwei Bronzeglocken aus dem 16. bzw. 18. Jahrhundert gut erhalten geblieben sind. Die restlichen bestehen aus Gusseisen.Innengestaltung
{{gallery_1}} Der Innenraum ist modern und hell gestaltet. Erwähnenswert ist hier etwa der imposante und schöne Hochaltar nach Johann Kaspar Rick aus dem 19. Jahrhundert. Rick malte auch das Deckengemälde im Chor. Andere Decken-Fresken gehen auf Franz Plattner zurück, darunter bildhafte Erzählungen aus dem Leben von Sankt Martin.Die Kapelle hat eine auffällig bunte Glaswand und beheimatet ein schönes Glaskreuz. Der Volksaltar und der Taufstein stammen von Herbert Albrecht (1969).Nennenswert ist weiterhin die große Orgel von 1929 auf der Orgelempore. Die größte Orgel Vorarlbergs verfügt über 72 Register und drei Manuale. Bekannt ist die Kirche u.a. auch für ihre Orgelkonzerte.
...

Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Mariahilf

Bregenz, Bregenzerwald

Die Pfarrkirche Mariahilf ist ein römisch-katholisches Gotteshaus, das in Bregenz im Stadtteil Rieden-Vorkloster gelegen ist. Das zum Dekanat Bregenz der Diözese Feldkirch gehörige Bauwerk befindet sich heute unter Denkmalschutz.Erste Entwürfe für das Gotteshaus entstanden ab dem Jahr 1907 durch Initiative der Architekten Georg Baumeister sowie Willibald Braun. Ab 1921 setzte der Architekt Clemens Holzmeister diese Pläne in die Tat um und ließ die Pfarrkirche von 1925 bis 1931 erbauen. Zu Beginn der 1930er Jahre wurde der Prachtbau als Kirche geweiht. Umfangreiche Restaurierungsarbeiten nahm Architekt Hans Purin ab 1980 vor.Eine Heldendankkirche aus dem Ersten Weltkrieg
Heute ist die Pfarrkirche Mariahilf eine bekannte Heldendankkirche, die einen zentralen Kirchenraum mit Seitenkapellen, einem Chor, einem mehrgeschossigen Turm, einem Vorhof als Atrium und Kaplanhaus vereint.{{gallery_1}} Besondere Details wie ein Relief des Heiligen Michael oder das Deckenfresko der "Schutzmantelmadonna mit Dreifaltigkeit für Soldaten und Verwundete" verleihen dem Gotteshaus sein markantes Erscheinungsbild. Weitere Ausstattungsmerkmale wie ein Altar mit Baldachinenaufbau und eine Pietà aus dem 17. Jahrhundert runden den Kirchenkomplex ab.Von außen fällt der in Pagodenform gebaute Kirchturm ins Auge. Einzigartig ist die Kombination aus den Zweckbauten des Pfarr- und Gemeindehauses sowie der sakralen Räumlichkeit zu einem Komplex.Die in der Pfarrkirche Mariahilf in Bregenz befindliche Orgel ist ein Werk der Orgelbaufirma Gebrüder Mayer aus dem Jahr 1931. Besonderheiten wie das romantische Orgelkonzept nach den Vorstellungen der Elsässer Orgelreform sowie 38 Register auf zwei Manualwerken zeichnen das Instrument aus.
...

Sehenswürdigkeiten

Krippenmuseum Dornbirn

Dornbirn, Bodensee-Vorarlberg

Das Krippenmuseum Dornbirn liegt am Eingang zur berühmten Rappenlochschlucht. Die Idee eines Museums entstand im Jahr 1982 nach einer Italien-Reise von Mitgliedern des örtlichen Krippenvereins.Das Sammeln von Krippen und Krippenfiguren aus aller Welt begann 1995. Bis heute werden 150 Krippen aus vier Kontinenten in wechselnden Ausstellungen im "Glockenstadl" gezeigt.Der ehemalige Pferdestall ist 140 Jahre alt und wurde 2002 aufwendig renoviert. Ein Jahr später konnte das Museum eröffnet werden. Es wird vom Krippenverein ehrenamtlich geleitet, von der Stadt Dornbirn und dem österreichischen Bundesland Vorarlberg finanziell unterstützt.Im Krippenshop können Unikate wie Krippen, Figuren und Zubehör erworben werden. Jedes Stück ist in reiner Handarbeit entstanden. Zum Museum gehören eigene Parkplätze und Sanitäranlagen. Die Stadtbusline 7 erreicht die Haltestelle Gütle innerhalb von 12 Minuten ab dem Bahnhof in Dornbirn.Die Anzahl der Ausstellungsstücke wächst stetig weiter
Eine Besonderheit im Krippenmuseum Dornbirn sind sogenannte Spiegelkrippen. Dabei sind die Spiegel so geschickt angebracht, das sie einen tieferen Eindruck der Krippe entstehen lassen.Der eigentliche Ursprung von Krippen lässt sich zeitlich nicht eindeutig benennen. Bis zum 10. Jahrhundert waren die figürlichen Darstellungen der Geburt Christi nur in Kirchen zu sehen. Danach entwickelte sich eher ein volkstümlicher Charakter von Krippen und sie verbreiteten sich rasch in Europa.Zu den außergewöhnlichen Stücken der Ausstellung gehört eine 16 m² große Krippe mit Darstellungen vom Leiden Christi. Zu sehen sind Blockkrippen aus Brasilien oder Afrika, die aus einem Holzstück gefertigt wurden. Daneben gibt es Klein- und Kastenkrippen aus Materialien wie Terrakotta, Plastilin, Glas, Holz oder Bronze.
...

Essen & Trinken

Im Palast

Hohenems, Bodensee-Vorarlberg

Im Palast Hohenems befindet sich eine Gastronomie der besonderen Art: "Im Palast" bietet seinen Gästen verschiedene Erlebniswelten in der historischen Umgebung des Palasts, in dem die Nibelungenschrift A und C gefunden wurde. Selbstverständlich kann man auch im modernen Restaurant speisen.{{gallery_1}} Die Erlebniswelten
Einzelpersonen und Gruppen können an verschiedenen Erlebnissen teilnehmen: Es gibt ein Ritteressen, bei dem man feiern und speisen kann wie die Ritter im Mittelalter. Pagen, Mägde und Zeremonienmeister sorgen für ein authentisches Ambiente. Angeboten werden "Die grosse Tafeley" oder "Die Tafeley der Könige".Bei den Ritterspielen kann man nicht nur speisen, sondern auch einem königlichen Turnier beiwohnen, bei dem Ritter um die Gunst der Prinzessin kämpfen.Beim Gerichtsessen erleben die Gästen nicht nur kulinarische Highlights, sondern auch ein amüsantes Rollenspiel mit Richter, Verteidiger, Zeugen und Angeklagten. Geboten werden zwei verschiedene Gerichtssitzungen - "Bezirksgericht" und "Landesgericht".Ab dem Jahr 2017 soll auch wieder die Palastbelagerung angeboten werden, bei der es Führungen durch den Palast Hohenems gibt, eine Feuershow, einen Mittelaltermarkt, verschiedene Vorführungen von Gauklern und Schwertkämpfern sowie ein köstliches Rittermahl.
...

Sehenswürdigkeiten

Abtei Mariastern-Gwiggen

Hohenweiler, Bodensee-Vorarlberg

Malerisch auf einer Anhöhe liegt die Abtei Mariastern-Gwiggen in Hohenweiler, etwa 10 Kilometer südlich vom Bodensee. Die Abtei befindet befindet sich im ehemaligen Schloss Gwiggen, dessen Begründung auf das 17. Jahrhundert zurückgeht. Die Einrichtung durch die Familie des kaiserlichen Obersts von Schoch, einem berühmten Feldherrn im Dreißigjährigen Krieg, ist noch heute erhalten.{{gallery_1}} 1856 erwarben das Feldbacher und Kalchrainer Konvent das Schloss, um den Zisterzienserinnen eine neue Heimstatt zu geben, denn vorher waren drei Thurgauer Abteien der Klosteraufhebung zum Opfer gefallen. Die Ordensschwestern erweiterten den vielseitigen Gebäudekomplex rund um die Schlossgebäude sowie die bestehende Lorettokappelle stetig um Wohntrakte, Refektorium, Werkstatt, Veranstaltungs- und Gasträume. Besonders sehenswert ist die 1896 errichtete, neoromanische Klosterkirche sowie die idyllischen Kreuzgänge.Spiritualität und kirchliches Kunsthandwerk
Das Leben der Zisterzienserschwestern in der Abtei Mariastern richtet sich nach den Regeln des Heiligen Benedikt: Kernbereiche sind Gebet, Arbeit sowie die Lesungen geistlicher Texte. Dabei ist die Abtei weltoffen und heißt alle Tagesausflügler und Übernachtungsgäste herzlich willkommen.Ob Gottesdienst, Hildegardfasten oder ein Besuch im Klosterladen: Auf unkomplizierte Weise können Besucher für kurze Zeit in die Welt der Abtei eintauchen. Neben Garten- und Obstbau ist ein Arbeitsschwerpunkt der Nonnen, hochwertige Paramente zu gestalten. Bei der Herstellung der kunstvoll mit religiösen Motiven bestickten Kirchentextilien kann teils zugeschaut werden.Viele geistliche Angebote, auch für weltliche Gäste
Wanderer, die die südlichen Allgäuer Alpen durchqueren, werden bei einer Rast die stille Alleinlage genießen: Die Abtei Mariastern liegt an den grünen Ausläufern des 1.062 Meter hohen Pfänders, dem Hausberg von Bregenz. Gastaufenthalte in den rustikal-gemütlichen Pensionszimmern sind ebenfalls möglich, oder spirituelle Besinnungstage.Interessierte Frauen bis 40 Jahre erfahren bei den Schnuppertagen erste Begegnungen mit Gott und dem Klosterleben. Junge Erwachsene buchen fünftägige Sportexerzitien. Dies ist ein Aktiv- und Besinnungsprogramm in der Bergnatur, bei dem Lebensorientierung und Selbstfindung gefördert werden.
...

Essen & Trinken

Burgrestaurant Gebhardsberg

Bregenz, Bregenzerwald

Feinste Küche, edle Tropfen und mittelalterlicher Flair
Speisen wie die Könige und dazu ein tollen Ausblick auf den Bodensee, das Rheintal und die Schweizer Berge, all das bietet das Burgrestaurant Gebhardsberg. Mit dem Bau der Burg wurde in mehreren Etappen bereits vor dem Jahr 1097 begonnen. Auch heute ist das Gemäuer noch in sehr gutem Zustand und der Burghof mit seiner Kapelle lädt zu einem kleinen Verdauungsspaziergang ein. Im Sommer kann man auf der neu renovierten Terrasse den Abend gemütlich ausklingen lassen.Menü oder doch lieber à la Carte?
Das Restaurant bietet abwechslungsreiche 4- und 5-Gänge-Menüs, aber auch à la Carte gibt es eine große Auswahl. Die verwendeten Lebensmittel kommen alle aus der Region, denn hier unterstützt man die Initiative “Genuss Region Österreich”.Wer gerne etwas Besonderes erleben und essen möchte, kann sich für eine “Tafeley” anmelden, dann wird gespeist wie im Mittelalter. Sonntags gibt es regelmäßig Lunch-Buffets all inclusive für 42€ pro Person.Weinliebhaber aufgepasst!
Für alle Weinliebhaber, gibt es einen Weinkeller mit über 100 verschiedenen Weinsorten von den besten Weingütern Österreichs und der Bodensee-Alpenregion. Der Weinkeller befindet sich im alten Wasserturm. Dieser ist noch aus dem Jahre 1079 erhalten und somit der älteste Gebäudeteil des früheren Schloß “Hohe Bregenz”. Regelmäßig werden auch Weinverkostungen mit dem Hausherrn und Weinakademiker Christian Greber angeboten.
...

Sport & Freizeit

Waldbad Enz

Dornbirn, Bodensee-Vorarlberg

Das Waldbad Enz in Dornbirn ist ein öffentliches Freibad, das nach dem Ortsteil Enz benannt wurde, der zu dem Tal der Dornbirner Ach gehört. Das Waldbad Enz ist in malerischer Lage gelegen und wird von bewaldeten Bergen umschlossen.Das Waldbad ist sehr beliebt und wurde im Jahre 2007 von Mitte Mai bis Mitte Juli von über 21 Tausend Badegästen besucht. Das ursprüngliche Waldbad Enz in Dornbirn wurde 1937/38 erbaut. Ab 1987 wurde die Badeanlage ganz neu erbaut und 1988 neu eröffnet.Ausstattung des Waldbads
{{gallery_1}} Heute besitzt das Waldbad Enz vier voneinander getrennte und aus Edelstahl gefertigte Becken: Es gibt ein 14 × 12 m großes Mutter-Kind-Becken, ein 11,8 × 8 m großes Sprungbecken, ein 29 × 21 m messendes Erlebnisbecken und ein Sportbecken mit einer Größe von 50 × 21 m.Darüber hinaus verfügt das Waldbad Enz über einen im Erlebnisbecken gelegenen Wasserpilz, einen Kinder-Brunnen im Mutter-Kind-Bereich sowie über eine im Sportbecken befindliche Gegenstromanlage. Zudem sorgen Liegemulden und Massagedüsen für Entspannung im Erlebnisbecken.Außerdem hat das Waldbad eine Sprunganlage mit einem 1-Meter- und einem 3-Meter-Sprungbrett und einem 4 m tiefen Sprungbecken. Das breite Angebot wird abgerundet durch eine 63 m lange kurvenreiche Wasserrutsche, mehrere Beachvolleyballfelder sowie äußerst großzügige Liegewiesen.
...

Wandern & Bergsport

Pfänder

Bregenz, Bregenzerwald

Hausberg von Bregenz
Der Pfänder erhebt sich mit seinen 1.062 Metern Höhe am Ostufer des Bodensees. Er gilt als der Hausberg der österreichischen Stadt Bregenz im Bundesland Vorarlberg. Bedingt durch seine Lage kann man bei gutem Wetter von hier aus vier Länder überblicken: Deutschland im Norden, Österreich im Osten, die Schweiz im Süden und Westen und Liechtenstein im Südwesten. Ebenso kann der angrenzende Bodensee sowie die Mündung des Alpenrheins eingesehen werden. Die Differenz zur Oberfläche des Sees beträgt 667 Meter.Aktivitäten am Pfänder
Der Gipfel des Pfänder ist sowohl mit der Pfänderbahn als auch zu Fuß ohne Probleme zu erreichen. Nahe des Gipfels befindet sich ein kleiner Wildpark mit einigen in den Alpen lebenden Tieren.Um den Gipfel herum ist mit den Gasthäusern "Pfänder", "Pfänderspitze" und "Pfänderdohle" auch für das leibliche Wohl der hungrigen Wanderer gesorgt.Wandern am Pfänder
Die Region um den Pfänder ist weit darüber hinaus als erstklassiges Wandergebiet bekannt. Die größtenteils bewaldeten Gipfel bieten aufgrund des überschaubaren Schwierigkeitsgrad auch für ungeübte Alpinisten eine Möglichkeit erste Versuche im Bergwandern zu unternehmen.Eine Besteigung des Pfänders von Bregenz aus dauert etwa 1 3/4 Stunden. Besonders beliebt sind allerdings die Käsewanderung, deren Höhepunkt der Besuch einer Sennerei darstellt oder die Drei-Eintausender-Bergwanderung.Bei diesem Wanderweg werden neben dem Pfänder noch der 1.095 m hohe Hirschberg und der Hochberg (1.069 m) bezwungen. Beide Wanderungen fallen mit etwa drei bis fünf Stunden dabei deutlich länger aus.Über den Pfänder verläuft auch der Jakobsweg, der von München bis nach Einsiedeln in der Schweiz führt.Auch bei Radfahrern ist der Pfänder sehr beliebt. Die Seilbahn ist dafür ausgelegt auch Fahrräder zu transportieren. Das Downhill-Biken ist indes in Ermangelung dafür geeigneter Strecken verboten.
...

Sehenswürdigkeiten

Tabakmuseum Frastanz

Frastanz, Bodensee-Vorarlberg

{{gallery_1}} Alles rund um die Geschichte des Anbaus und der Verarbeitung von Tabakblättern erfährt der Besucher im Tabakmuseum, das sich derzeit im Gemeindeamt der Marktgemeinde Frastanz befindet. Die Ausstellung im Rathaus zeigt neben wertvollen Tabak- und Meerschaumpfeifen, Schnupftabakdosen und vielen anderen Utensilien rund um das Rauchen, die aus ganz Frastanz zusammengetragen wurden, auch Leihgaben des einstigen Österreichischen Tabakmuseums Wien. Ein besonderes Highlight erleben die Besucher des Museums in den Sommermonaten. Jedes Jahr wird dann ein Stück der Frastanzer Geschichte wieder lebendig, wenn im Park der Gemeinde Tabak angepflanzt wird.Der Tabakanbau in Frastanz
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts brachten vermutlich Frastanzer Saisonarbeiter den Anbau von Tabak in die österreichische Heimat. Bereits 1740 war dieser in der ganzen Region bekannt und wurde zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig. Für die Bauern der Vorarlberger Gegend um Frastanz war der Anbau von Tabakpflanzen, die nicht nur in den Hausgärten angebaut wurden, ein wichtiger Nebenverdienst. Kleinere Mengen, etwa 10 bis 20 Pflanzen wurden zumeist auf Misthaufen angepflanzt.Das Ende eines Wirtschaftszweigs
Ein kaiserlicher Erlass aus dem Jahre 1828 sollte dem Frastanzer Tabakanbau alsbald ein Ende setzen, da den Bauern von nun an die Weiterverarbeitung des Tabaks in der Tabakmühle untersagt war. Die Ablösesummen, die die Bauern aus dem Vorarlberg und Tirol für ihre Tabakblätter erhielten, waren schlichtweg zu niedrig, als dass sich der Anbau für sie weiterhin lohnte. Entsprechend ging der Tabakanbau in der Region rapide zurück, bis er schließlich im Jahr 1836 vollständig zum Erliegen kam.
...

Natur

Naturpark am Alten Rhein

Höchst, Bodensee-Vorarlberg

Der Naturpark am Alten Rhein befindet sich in Höchst. Der 4,7 km lange Spazierweg verläuft zwischen Lustenau und Gaissau entlang des Alten Rheins.Ein Eldorado für Wanderer und Naturfreunde
Familien, aber auch Wanderer und Naturfotografen werden sich hier sicherlich wohl fühlen. Unter anderem bezaubert der Naturpark mit seinen Röhrichten und ausgedehnten Schilf-"Wäldern", die von Vögeln und Amphibien als Brut- und Rückzugsorte genutzt werden.Ein Ausflug zum Naturpark am Alten Rhein
Wer diese urwüchsige und noch intakte Auen- und Flusslandschaft besuchen will, kann sogar mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Individualtouristen mit eigenem PKW finden beim Brugger Loch Parkmöglichkeiten und können von hier aus das Naturidyll erkunden.Was kann man alles unternehmen?
Der Naturpark am Alten Rhein lässt damit kaum Wünsche offen. Der Spazierweg, der das Areal erschließt, führt vom Brugger Loch in Lustenau bis zum Eselschwanz in Richtung Gaissau. Am Brugger Loch befindet sich ein Badeplatz, an dem man sich an warmen Tagen abkühlen kann.Im Naturpark gibt es verschiedene Stationen, die die Besucher erkunden können.Der Vita-Parcours ist ein Fitnessparcours des Kneippvereins und soll den Besuchern zu einem besseren Fitnesslevel verhelfen. Am Bienenlehrstand erfährt man alles über Bienen, deren Sprache und die Honigbereitung.Interessant sind auch der Waldlehrpfad, an dem Wissenswertes über verschiedene Baumarten erfährt und der Kräutergarten. Auf dem Kinderspielplatz liegt es Österreichs erstes Rasenlabyrinth. Am Eselschwanz gibt es einen Grillplatz, auf dem man sich nach der Wanderung mit dem selbst mitgebrachten Grillgut stärken kann.
...

Sehenswürdigkeiten

Johann-Luger-Haus

Dornbirn, Bodensee-Vorarlberg

Mitten im Ortszentrum von Dornbirn steht das denkmalgeschützte Johann-Luger-Haus. Nicht umsonst gehört es zu den meistfotografierten Gebäuden am Marktplatz: Mit seiner besonderen Mischung aus Jugendstil und Nationalromantik hebt es sich von den umliegenden Häusern ab und dominiert den Platz.Geschichte des Johann-Luger-Hauses
Das zunächst nur als Scheune des benachbarten, reich und auffällig bemalten Feurstein-Hauses angelegte Gebäude wurde im 17. Jahrhundert zum Gasthaus "Sonne" umgebaut und erhielt den klassischen Stil eines Rheintalhauses. Noch heute erinnert eine über dem Balkon am Giebel aufgemalte Sonne an diese Zeit.Der Geschäftsmann Johann Luger ließ das Gebäude zu Beginn des 20. Jahrhunderts (1901 bis 1902) zu einem bürgerlichen Geschäftshaus umbauen und betrieb darin einen Schuhhandel sowie ein Konfektionsgeschäft für Damen. Verantwortlich für den Umbau zeichnete der renommierte Architekt Hanns Kornberger, der bürgerliche deutsche Baukunst aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg mit lokalen Elementen auf ganz eigene Weise kombinierte und dem Gebäude dabei ein betont romantisches Aussehen verlieh. Charakteristisch für das Johann-Luger-Haus ist sein Eckturm mit geschwungenem Helmdach sowie der malerische Knickgiebel mit dem darunterliegenden Balkon.Das Johann-Luger-Haus heute
Bei einem verheerenden Brand im Februar 1987 konnte nur die architekturhistorisch wertvolle Fassade des Gebäudes gerettet werden, die Innenräume dagegen fielen den Flammen zum Opfer. Der Architekt Robert Felber schuf ein Jahr später hinter der historischen Fassade Büroräume im Stil der Postmoderne, die heute unter anderem von einer Anwaltskanzlei genutzt werden.Im Erdgeschoss des Gebäudes befindet sich aktuell das Café Steinhauser, daher gelegentlich auch die Bezeichnung "Steinhauser-Haus".
...

Sehenswürdigkeiten

Palais Liechtenstein

Feldkirch, Bodensee-Vorarlberg

Palais Liechtenstein – so heißt ein historisches Gebäude in der Gemeinde Feldkirch. Seinen Namen verdankt es dem Fürsten Johann Adam Andreas Liechtenstein, der das Anwesen im Jahr 1697 nach einer Brandkatastrophe erwarb und im Barockstil neu aufbauen ließ. Das sehenswerte Palais ist heute Sitz des Stadtarchivs sowie der Stadtbibliothek und dient zugleich als Ausstellungsgebäude.Geschichte
Ursprünglich stand an gleicher Stelle das 1658 erbaute erzherzogliche Hubamt, das jedoch 1697 den Flammen eines Stadtbrands zum Opfer fiel. Der barocke Neubau diente unter Fürst Liechtenstein als Amtshaus und wurde bald zum Verwaltungssitz der Grafschaft Vaduz und der Herrschaft Schellenberg, die zusammen das Reichsfürstentum Liechtenstein bildeten.1774 verkaufte der Fürst das Anwesen. Es wurde in der Folge als Gasthaus, Brauerei, Spinnerei und als Sitz einer Lesegesellschaft genutzt. 1848 in den Besitz des damaligen Feldkircher Bürgermeisters gelangt, ging das Palais 1967 von dessen Nachfolgern in den Besitz der Stadt über. An seiner kunstvoll freskierten Fassade prangt noch heute das Wappen des Fürsten von Liechtenstein, in der ersten Etage befindet sich eine wertvolle hölzerne Kassettendecke.Kunst im Palais Liechtenstein
Die Räume im 2. Obergeschoss des Anwesens beherbergen abwechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunstwerke. Einheimische und internationale Künstler – egal ob jung und aufstrebend oder bereits etabliert – erhalten hier die Möglichkeit, mit ihrer Arbeit an die Öffentlichkeit zu gehen. Der Dialog zwischen Besuchern und Künstlern gehört mit zum Konzept und wird durch entsprechende Veranstaltungen aktiv gefördert.
...

Sehenswürdigkeiten

Stoffels Säge-Mühle

Hohenems, Bodensee-Vorarlberg

Aus der Chronik von Stoffels Säge-Mühle
Östlich des Zentrums von Hohenems liegt in unmittelbarer Nähe des Emsbachs das Anwesen der Familie Amann. Auf ihm befindet sich mit Stoffels Säge-Mühle ein kulturgeschichtlich wertvolles Museum, das die Entwicklung der Mühlentechnik seit der Zeitenwende eindrucksvoll dokumentiert.Hier wurden nachweislich bereits im 17. Jahrhundert zahlreiche Sägen betrieben, die nach anfänglichem herrschaftlichen Besitz zu Beginn des 19. Jahrhunderts an Privatpersonen verkauft wurden. So gelangte 1835 die Familie Kick-Amann, die den Hausnamen "Stoffels" trug, in den Besitz einer von zwei Wasserrädern betriebenen Säge, die etwa 40 Jahre später um eine Mühlenfunktion erweitert wurde.Ein weltweit einzigartiges Mühlenmuseum entsteht
{{gallery_1}} Nachdem in der Mitte des 20. Jahrhunderts der Mühlen- und wenige Jahre später der Sägebetrieb eingestellt wurde, entstand aus der Sägemühle in aufwendiger, größtenteils ehrenamtlicher Arbeit, auf Initiative der Familie Amann eine inzwischen auf allen Kontinenten bekannte Museumsanlage.In ihrem Mittelpunkt und ihrer ursprünglichen Umgebung steht eine wassergetriebene historische Säge und Mühle.Auf Schautafeln wird deren Entstehungsgeschichte und die weiterer Mühlen in dieser Region dargestellt. Daneben wird auf anschauliche Art über deren Weiterentwicklung zu modernen Anlagen für die Nutzung der Wasserkraft informiert.Die alte Sägewerkhalle wird zum Freilichtmuseum umfunktioniert
Nachdem dieser Ausstellungskomplex weitestgehend realisiert war, nahm die Familie Amann die Errichtung eines Freilichtmuseums in Angriff. In ihm sind heute rund drei Dutzend ab 1880 erbaute Müllereimaschinen zu bestaunen. Außerdem können die Besucher Mühlentechnik aus dem 20. Jahrhundert betrachten und sich über die vier Hauptprozesse der Mehlerzeugung informieren. Abgerundet wird der historische Teil der Ausstellung durch eine im Jahr 1950 hergestellte Mühle. Modelle von heute arbeitenden Mühlen weisen auf deren Mahlleistungen von bis zu 880 Tonnen pro Tag hin.
...

Sehenswürdigkeiten

inatura Erlebnis Naturschau

Dornbirn, Bodensee-Vorarlberg

Natur, Mensch und Technik
Die Idee zu einer modernen Ausstellung ging 1999 aus der Vorarlberger Naturschau hervor. 2003 wurde die inatura Erlebnis Naturschau Dornbirn auf dem ehemaligen Industriegelände der Rüsch-Werke und inmitten des neu gestalteten Stadtgartens eröffnet. Bis heute gilt sie als größtes und modernstes Naturmuseum im Raum Bodensee. 2005 wurde sie mit einem Förderpreis des Österreichischen Museumspreises ausgezeichnet und erhielt ein Jahr später einen Europäischen Museumspreis.Zum Haus gehören ein Dokumentationszentrum sowie eine öffentliche Fachbibliothek mit Schwerpunkt Natur des Vorarlbergs. In die interaktive Erlebnisausstellung sind lebendige Tiere einbezogen. Besucher erhalten Einblicke in das Wunderwerk Mensch sowie in die Naturphänomene Erdbeben, Lawinen, Unterwasserwelt, Flüsse und Insekten.Neben einem Museumsshop gibt es ein Restaurant mit Gastgarten und eine museumspädagogische Abteilung. Eine eigene Zeitschrift erscheint regelmäßig zu den aktuellen Forschungen aus Natur, Umwelt, Tier- und Pflanzenwelt.Der Stadtgarten
Etwa 20.000 m² umfasst die Parkfläche der inatura Erlebnis Naturschau in Dornbirn. In der Landschaftsgestaltung wurde geschickt das Alte mit dem Neuen verbunden. Die Hauptrichtung des Parks wird vom Verlauf des Müllerbachs bestimmt. Wege, Bäume, Linien und Themen des Parks folgen dem Wasser.Von Hecken umschlossen ist der ehemalige Villengarten. Sein verwunschener Charme erinnert an einen "Dornröschengarten". Am Kanalplatz lässt ein Wasserrad das Element Wasser sichtbar werden. Hier können die Besucher auf Schach- oder Mühlefeldern spielen.Für Kinder gibt es eine Spielwiese, einen Spielplatz und Trinkbrunnen. Von Dornbirner Gymnasiasten wurde ein Wassergarten gestaltet.Zahlreiche Wildkräuter und Heilpflanzen sind im Kräutergarten zu entdecken. Auf einer Brache ist beabsichtigt, dass sich Samen selbst aussäen und so ohne menschliches Eingreifen etwas Neues entstehen kann.
...

Sehenswürdigkeiten

Martinsturm

Bregenz, Bregenzerwald

Der Martinsturm ist ein einstiger Getreidespeicher des ersten Hofs der Grafen von Bregenz, der heute zu einem der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt Bregenz avanciert ist. In der Bregenzer Oberstadt befindet sich das Bauwerk in der Martingsgasse. Hier bildet der Turm die nordöstliche Ecke einer Ringmauer, die vom 13. bis 16. Jahrhundert errichtet wurde.Ein wichtiger historischer Meilenstein des Martinsturms war die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts. Damals wurde in Bregenz ein Turm erbaut, der in ein Keller- sowie zwei Obergeschosse unterteilt war. In der Vergangenheit diente der Martinsturm als adliger Wohnturm mit Wehrcharakter und Kapelle. Insbesondere die in den Bau integrierte Martinskapelle ist bis heute ein beliebter Blickfang.Architektonische Besonderheiten des Martinsturms
Das um 1601 in seinem heutigen Zustand errichtete Gebäude verfügt seit dem Beginn des 17. Jahrhunderts über eine Loggia mit jeweils drei Bogenarkaden, die auf einer Steinbrüstung und Säulen basieren. Eine Augenweide ist die Zwiebelhaube samt Laterne, die die Blicke mit ihrer geschwungenen Form auf sich zieht. Einst galt der der Turm als erstes barockes Bauwerk der Bodenseeregion. Die Kuppel war in der Vergangenheit als größte mitteleuropäische Zwiebel bekannt.Das oberste Geschoss gibt vom Martinsturm einen faszinierenden Rundumblick auf die gesamte Stadt Bregenz frei. Zudem ist das Gebäude Schauplatz einer Ausstellung, die über die Historie von Bregenz und des Bauwerks informiert. Highlights der in einem Obergeschoss angeordneten Kapelle St. Martin sind Freskenreihen eines Stifterbildes des Grafen Wilhelm III. von Montfort sowie Fresken über das Leben Jesu.
...

Sehenswürdigkeiten

Vorarlberger Museumswelt

Frastanz, Bodensee-Vorarlberg

Die Vorarlberger Museumswelt liegt in der Marktgemeinde Frastanz auf dem Gelände einer ehemaligen Textilfabrik. Sie bietet mit mehreren kleinen Museen vielfältige Einblicke in Vergangenheit und Gegenwart, mit einem Schwerpunkt auf dem Leben in der Region.Elektromuseum
{{gallery_1}} Das Elektromuseum im ehemaligen Wasserkraftwerk des Komplexes bildete den Anfangspunkt der Museumswelt Frastanz. Die Initiative des Museumsvereins E-Werke Frastanz rettete das historische Gebäude, das am Übergang vom 19. zum 20 Jahrhundert erbaut wurde, vor dem Abriss und ermöglichte seine Sanierung. Heute gewinnt der Besucher dort anhand mehrerer Exponate einen Überblick über die Geschichte des Stroms.Rettungsmuseum
Die umfangreiche Sammlung von Ernst Schwarz, der als Sanitäter lange beim Roten Kreuz tätig war, gewährt mit ihren lebensnahen Puppen in Originaluniformen und den historischen Ausrüstungsgegenständen einen Einblick in das Rettungswesen und die Entwicklung des Roten Kreuzes.Landesfeuerwehrmuseum
Feuerwehr-Handspritze / © Asurnipal, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)Historische Geräte und Fahrzeuge des Landesfeuerwehrverbands Vorarlberg bilden den Grundstock des Feuerwehrmuseums. Besucher erfahren in den Räumen der ehemaligen Spinnerei viel über die Geschichte der Feuerwehr.Jagdmuseum
Die innovative Gestaltung des Museums als Wald aus Info- und Vitrinensäulen vermittelt stimmungsvoll aktuelle Themen und Probleme der Jagd. Wissenswertes zu einzelnen Tierarten, der Geschichte der Jagd in Vorarlberg und dem heutigen Leitbild der Jägerschaft zeichnen ein modernes Bild der Jagd abseits verstaubter Trophäensammlungen.Weiteres ist in Planung
Ein Museum für Phonographie, ein Foto- und Filmmuseum werden in den kommenden Jahren die Museumswelt Frastanz erweitern. Auch das Tabakmuseum, das sich zur Zeit noch Gemeindeamt befindet, wird dorthin umziehen.
...

Sehenswürdigkeiten

Katzenturm

Feldkirch, Bodensee-Vorarlberg

An der vom Hirschgraben gebildeten nördlichen Begrenzung der Altstadt von Feldkirch erhebt sich der zu Recht auch als "Dicker Turm" bezeichnete Katzenturm. Erbaut als Wehrturm der einstigen Stadtmauer erhielt er seine damalige endgültige Gestalt im Jahr 1507, als der bereits 1500 fertiggestellte Turm um ein weiteres Geschoss aufgestockt wurde.Erbaut wurde er im Auftrag des Habsburger Vogts Hans von Königsegg. Seinen Namen erhielt er von den schweren Geschützen, mit denen der wehrhafte Turm damals bestückt war. Diese waren mit einem im Volksmund als "Katze" bezeichneten Löwenkopf verziert.Der Wehrturm wurde zum Glockenturm
Bereits seit seiner Erbauung war der Katzenturm mit einem als Glockenstube nutzbaren Raum ausgestattet. Mitte des 17. Jahrhunderts übernahm dieser seine eigentliche Funktion, als er eine erste, als "Rochus" bezeichnete, große Glocke erhielt. Wenige Jahre später wurde diese eingeschmolzen und es erfolgte ein Neuguss. Aber auch dieser Glocke war nur ein kurzes Dasein beschieden, denn sie wurde zusammen mit dem Turm das Opfer eines 1697 wütenden Stadtbrands.Nach der Wiederherstellung des Katzenturms, bei der er seine heutige Gestalt bekam, erhielt er eine von drei Glockengießern produzierte neue Glocke. Diese musste 1856 wegen eines Risses erneut durch den Feldkircher Glockengießer Josef Anton Grassmayr erneut umgegossen werden. Begleitet von einem großen Volksfest wurde die reichlich 8,5 Tonnen schwere Glocke ein Jahr später geweiht.Der heutige Katzenturm in Feldkirch
Der 40 m hohe Katzenturm hat einen Umfang von etwa 38 Metern. Seine Fassade wurde in den 80er Jahren des zurückliegenden Jahrhunderts grundlegend saniert. Erneuert wurde auch das Joch und der Klöppel der Glocke. Diese gilt heute als größte Glocke Vorarlbergs und als sechstgrößte Österreichs. Geläutet wird sie jeweils freitags um 15.00 Uhr und an hohen Feiertagen.
...

Sehenswürdigkeiten

Villa Grünau

Kennelbach, Bodensee-Vorarlberg

Kennelbach liegt im Bezirk Bregenz in Vorarlberg. Zur Liste der Denkmäler und Sehenswürdigkeiten dürfen hier verschiedene Sakralbauten, wie die Katholische Pfarrkirche zum Heiligen Josef und die Kapelle Maria Hilf, aber auch die Villa Grünau samt Tuffsteingrotte gezählt werden.Sitz einer Fabrikantenfamilie
Ursprünglich diente die Villa Grünau der Fabrikantenfamilie Schindler in Kellerbach als Stammsitz und wurde in den Jahren 1887 bis 1888 erbaut. Ab 1950 wurde das Anwesen dann vermietet und schließlich durch die Gemeinde erworben.Hier findet sich daher bis heute das Gemeindeamt des knapp 2.000 Einwohner zählenden Orts. Ein Anwesen, dessen Werdegang von der Bevölkerung stets mit großem Interesse verfolgt wurde.Schließlich ließ die Fabrikantenfamilie, die ihren Wohlstand unter anderem einer Baumwollspinnerei verdankte, die Villa Grünau bereits um 1900 mit Elektrizität, einer einzigartigen Staubsaugeranlage und anderen Annehmlichkeiten ausstatten, die seinerzeit keineswegs zum normalen Standard gezählt wurden. Daher rührt dann auch der in der Region bis heute gebräuchliche Kosename "elektrisches Haus".Ein lohnendes Ausflugsziel
Ein Besuch des Areals lohnt sich bis heute. Denn neben dem ehemaligen Wohnhaus, das längst als Denkmal gilt, lockt der weitläufige Park mit seinem altehrwürdigen Baumbestand. Nicht minder sehenswert ist hier die Tuffsteingrotte.Das Areal ist bei Einheimischen vor allem für Feiern und Hochzeiten beliebt. Örtliche Vereine wie der Musikverein laden zudem im Park zum Dorffest und anderen kulturellen Highlights ein. Das Areal bietet sich damit nicht allein für historisch und architektonisch interessierte Gäste an. Auch Familien, Naturfreunde und Hobbyfotografen können hier jede Menge Spaß haben.
...

Sehenswürdigkeiten

Kapuzinerkloster Feldkirch

Feldkirch, Bodensee-Vorarlberg

Das Kapuzinerkloster liegt im Zentrum der Stadt Feldkirch in Vorarlberg. Feldkirch ist die westlichste Stadt in Österreich und liegt an der Grenze zur Schweiz sowie zu Liechtenstein.Geschichte des Klosters
{{gallery_1}} Das Kapuzinerkloster Feldkirch wurde im Jahr 1602 gegründet und 1605 geweiht, also auch offiziell in den Stand eines Klosters erhoben. Besondere Verehrung genießt im Kloster Feldkirch der Heilige Fidelis von Sigmaringen. Dieser wirkte im Jahr 1621 als Guardian oder Wächter im Kloster Feldkirch und starb im Jahr 1622 in Seewies den Märtyrertod: Er wurde ermordet. Sein Schädel wird heute in der Fideliskapelle des Kapuzinerklosters aufbewahrt.Das Schicksal des Fidelis von Sigmaringen hat im letzten Jahrhundert dazu geführt, dass Feldkirch eine Städtepartnerschaft mit der deutschen Stadt Sigmaringen in Baden-Württemberg eingegangen ist.In den düsteren Jahren von 1938 bis 1945 wurde nach dem "Anschluss" Österreichs das Kloster enteignet und geschlossen, konnte aber nach Kriegsende wieder sein geistliches Leben aufnehmen.Im Jahr 2007 wurde das Kapuzinerkloster im Auftrag des Ordens generalsaniert: Der Mangel an Nachwuchs zwang den Orden, die beiden anderen Vorarlberger Kapuzinerklöster, Bludenz und Bezau, aufzulassen. Deren Brüder dienen seither in Feldkirch, das nunmehr die einzige Brüdergemeinschaft in diesem Bundesland ist. Neben dem Heiligen Fidelis firmiert der Heilige Gebhard als Patron der Diözese Feldkirch.Klosterbauten
Das Kapuzinerkloster hat einen Kreuzgang, der von Besuchern gerne durchwandelt wird. In der Kirche Mariä Opferung können gemeinsam mit den Kapuzinermönchen Gottesdienste gefeiert werden. In der Fideliskapelle werden die Reliquien des Heiligen Fidelis aufbewahrt.Im Kloster findet jedes Jahr das Fidelisfest statt, bei dem das Kloster viele Türen öffnet und sich auch neugierigen Fragen stellt.

Ort

Laterns

Laterns

Einwohner: 740 Höhe: 921 m

Ort

Dornbirn

Dornbirn

Einwohner: 44840 Höhe: 437 m

Ort

Bregenz

Bregenz

Einwohner: 28000 Höhe: 400 m

Ort

Bildstein

Bildstein

Einwohner: 734 Höhe: 659 m

Ort

Übersaxen

Übersaxen

Einwohner: 900 Höhe: 620 m

Ort

Eichenberg

Eichenberg

Einwohner: 400 Höhe: 796 m

Ort

Feldkirch

Feldkirch

Einwohner: 32917 Höhe: 450 m

Ort

Frastanz

Frastanz

Einwohner: 6300 Höhe: 520 m

Ort

Hard

Hard

Einwohner: 12609 Höhe: 398 m

Ort

Hohenems

Hohenems

Einwohner: 15000 Höhe: 432 m

Ort

Hörbranz

Hörbranz

Einwohner: 6644 Höhe: 426 m

Ort

Langen

Langen

Einwohner: 1426 Höhe: 660 m

Ort

Lochau

Lochau

Einwohner: 5762 Höhe: 416 m

Ort

Lustenau

Lustenau

Einwohner: 20900 Höhe: 405 m

Ort

Rankweil

Rankweil

Einwohner: 11870 Höhe: 465 m

Ort

Buch

Buch

Einwohner: 567 Höhe: 725 m

Ort

Fraxern

Fraxern

Einwohner: 653 Höhe: 820 m

Ort

Zwischenwasser

Zwischenwasser

Einwohner: 3133 Höhe: 800 m

Ort

Wolfurt

Wolfurt

Einwohner: 8150 Höhe: 420 m

Ort

Weiler

Weiler

Einwohner: 1900 Höhe: 500 m

Ort

Viktorsberg

Viktorsberg

Einwohner: 900 Höhe: 400 m

Ort

Schwarzach (Vorarlberg)

Schwarzach (Vorarlberg)

Einwohner: 3500 Höhe: 434 m

Ort

Fußach

Fußach

Einwohner: 3628 Höhe: 398 m

Ort

Göfis

Göfis

Einwohner: 3060 Höhe: 600 m

Ort

Götzis

Götzis

Einwohner: 10700 Höhe: 435 m

Ort

Höchst

Höchst

Einwohner: 7835 Höhe: 403 m

Ort

Klaus

Klaus

Einwohner: 3100 Höhe: 510 m

Ort

Schlins

Schlins

Einwohner: 2365 Höhe: 502 m

Ort

Sulz

Sulz

Einwohner: 2237 Höhe: 505 m

Ort

Röthis

Röthis

Einwohner: 1992 Höhe: 510 m

Ort

Hohenweiler

Hohenweiler

Einwohner: 1297 Höhe: 504 m

Ort

Kennelbach

Kennelbach

Einwohner: 2011 Höhe: 423 m

Ort

Röns

Röns

Einwohner: 298 Höhe: 612 m

Ort

Möggers

Möggers

Einwohner: 550 Höhe: 800 m

Ort

Meiningen

Meiningen

Einwohner: 1950 Höhe: 424 m

Ort

Lauterach

Lauterach

Einwohner: 9370 Höhe: 412 m

Kontakt zur Ferienregion

Bodensee-Vorarlberg Tourismus
Postfach 16
6901 Bregenz

Tel.: +41 (0)5574 434430