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Sehenswürdigkeiten in Bodensee-Vorarlberg

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Sehenswürdigkeiten in Bodensee-Vorarlberg

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Sehenswürdigkeiten

Abtei Mariastern-Gwiggen

Hohenweiler, Bodensee-Vorarlberg

Malerisch auf einer Anhöhe liegt die Abtei Mariastern-Gwiggen in Hohenweiler, etwa 10 Kilometer südlich vom Bodensee. Die Abtei befindet befindet sich im ehemaligen Schloss Gwiggen, dessen Begründung auf das 17. Jahrhundert zurückgeht. Die Einrichtung durch die Familie des kaiserlichen Obersts von Schoch, einem berühmten Feldherrn im Dreißigjährigen Krieg, ist noch heute erhalten. 1856 erwarben das Feldbacher und Kalchrainer Konvent das Schloss, um den Zisterzienserinnen eine neue Heimstatt zu geben, denn vorher waren drei Thurgauer Abteien der Klosteraufhebung zum Opfer gefallen. Die Ordensschwestern erweiterten den vielseitigen Gebäudekomplex rund um die Schlossgebäude sowie die bestehende Lorettokappelle stetig um Wohntrakte, Refektorium, Werkstatt, Veranstaltungs- und Gasträume. Besonders sehenswert ist die 1896 errichtete, neoromanische Klosterkirche sowie die idyllischen Kreuzgänge.Spiritualität und kirchliches KunsthandwerkDas Leben der Zisterzienserschwestern in der Abtei Mariastern richtet sich nach den Regeln des Heiligen Benedikt: Kernbereiche sind Gebet, Arbeit sowie die Lesungen geistlicher Texte. Dabei ist die Abtei weltoffen und heißt alle Tagesausflügler und Übernachtungsgäste herzlich willkommen.Ob Gottesdienst, Hildegardfasten oder ein Besuch im Klosterladen: Auf unkomplizierte Weise können Besucher für kurze Zeit in die Welt der Abtei eintauchen. Neben Garten- und Obstbau ist ein Arbeitsschwerpunkt der Nonnen, hochwertige Paramente zu gestalten. Bei der Herstellung der kunstvoll mit religiösen Motiven bestickten Kirchentextilien kann teils zugeschaut werden.Viele geistliche Angebote, auch für weltliche GästeWanderer, die die südlichen Allgäuer Alpen durchqueren, werden bei einer Rast die stille Alleinlage genießen: Die Abtei Mariastern liegt an den grünen Ausläufern des 1.062 Meter hohen Pfänders, dem Hausberg von Bregenz. Gastaufenthalte in den rustikal-gemütlichen Pensionszimmern sind ebenfalls möglich, oder spirituelle Besinnungstage.Interessierte Frauen bis 40 Jahre erfahren bei den Schnuppertagen erste Begegnungen mit Gott und dem Klosterleben. Junge Erwachsene buchen fünftägige Sportexerzitien. Dies ist ein Aktiv- und Besinnungsprogramm in der Bergnatur, bei dem Lebensorientierung und Selbstfindung gefördert werden.
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Freilichtmuseum Römervilla Villa Rustica

Rankweil, Bodensee-Vorarlberg

Villa Rustica - Fundgrube für ArchäologenAn der Nordgrenze von Rankweil, im oberen Rheintal in Vorarlberg, liegt das Rankweiler Freilichtmuseum "Villa Rustica" auf einem Schuttkegel des Wildbachs Frutz. Im 1. Jahrhundert n. Chr. hatten an dieser Stelle römische Siedler einen Gutshof mit mehreren Gebäuden errichtet.1954 entdeckten Archäologen das erste Haus. Im nördlichen Bereich der Anlage wurde 1996 ein weiteres Gebäude entdeckt. Bis heute wurden drei Gebäude ausgegraben und erforscht. Das südlich gelegene Gebäude diente den Siedlern ehemals als Wohngebäude. Und obwohl es im 2. Jahrhundert n. Chr. errichtet worden war, übernahm dieser Bau erst im 4. Jahrhundert n. Chr. die Funktion eines Hauptgebäudes.Auf einen besonderen Komfort weist das römische Badehaus hin, das 200 m östlich auf dem Gelände gefunden wurde. Dieser Fund ist nur einem Zufall zu verdanken: Bei Arbeiten zu einem Golfplatz stieß man auf die Mauern des Badehauses und auf Privatinitiative hin wurde dieses Haus konserviert.Für die Archäologen gibt die Anlage wertvolle Aufschlüsse über die Lebensweise der römischen Siedler. Durch die Konservierung werden die Mauern gut geschützt, so dass sie auch von der Nachwelt noch erlebt werden können.Die Römervilla als lohnendes AusflugszielIm Sommer finden an drei Sonntagen unter dem Motto "Reiseziel Museum" besonders für Kinder spezielle Programme statt. Sie erleben dann mit "echten Römern" Geschichte zum Anfassen. In einer begehbaren Skulptur, die zwischen Resten der Fundamente implantiert wurde, werden interessante Fundstücke präsentiert: Da sind Bruchstücke mit Wandmalerei zu sehen, einheimische Keramik, Bruchstücke von Mühlsteinen und Schreibgriffel aus dem 2. und 3. Jahrhundert n. Chr..Schautafeln im Freilichtmuseum informieren anschaulich über die wirtschaftliche Einheit des ehemaligen Gutsbetriebs und darüber, dass in den zerstörten Gebäuden im Mittelalter auch eine Schmiede betrieben worden war.
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Johann-Luger-Haus

Dornbirn, Bodensee-Vorarlberg

Mitten im Ortszentrum von Dornbirn steht das denkmalgeschützte Johann-Luger-Haus. Nicht umsonst gehört es zu den meistfotografierten Gebäuden am Marktplatz: Mit seiner besonderen Mischung aus Jugendstil und Nationalromantik hebt es sich von den umliegenden Häusern ab und dominiert den Platz.Geschichte des Johann-Luger-HausesDas zunächst nur als Scheune des benachbarten, reich und auffällig bemalten Feurstein-Hauses angelegte Gebäude wurde im 17. Jahrhundert zum Gasthaus "Sonne" umgebaut und erhielt den klassischen Stil eines Rheintalhauses. Noch heute erinnert eine über dem Balkon am Giebel aufgemalte Sonne an diese Zeit.Der Geschäftsmann Johann Luger ließ das Gebäude zu Beginn des 20. Jahrhunderts (1901 bis 1902) zu einem bürgerlichen Geschäftshaus umbauen und betrieb darin einen Schuhhandel sowie ein Konfektionsgeschäft für Damen. Verantwortlich für den Umbau zeichnete der renommierte Architekt Hanns Kornberger, der bürgerliche deutsche Baukunst aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg mit lokalen Elementen auf ganz eigene Weise kombinierte und dem Gebäude dabei ein betont romantisches Aussehen verlieh. Charakteristisch für das Johann-Luger-Haus ist sein Eckturm mit geschwungenem Helmdach sowie der malerische Knickgiebel mit dem darunterliegenden Balkon.Das Johann-Luger-Haus heuteBei einem verheerenden Brand im Februar 1987 konnte nur die architekturhistorisch wertvolle Fassade des Gebäudes gerettet werden, die Innenräume dagegen fielen den Flammen zum Opfer. Der Architekt Robert Felber schuf ein Jahr später hinter der historischen Fassade Büroräume im Stil der Postmoderne, die heute unter anderem von einer Anwaltskanzlei genutzt werden.Im Erdgeschoss des Gebäudes befindet sich aktuell das Café Steinhauser, daher gelegentlich auch die Bezeichnung "Steinhauser-Haus".
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Krippenmuseum Dornbirn

Dornbirn, Bodensee-Vorarlberg

Das Krippenmuseum Dornbirn liegt am Eingang zur berühmten Rappenlochschlucht. Die Idee eines Museums entstand im Jahr 1982 nach einer Italien-Reise von Mitgliedern des örtlichen Krippenvereins.Das Sammeln von Krippen und Krippenfiguren aus aller Welt begann 1995. Bis heute werden 150 Krippen aus vier Kontinenten in wechselnden Ausstellungen im "Glockenstadl" gezeigt.Der ehemalige Pferdestall ist 140 Jahre alt und wurde 2002 aufwendig renoviert. Ein Jahr später konnte das Museum eröffnet werden. Es wird vom Krippenverein ehrenamtlich geleitet, von der Stadt Dornbirn und dem österreichischen Bundesland Vorarlberg finanziell unterstützt.Im Krippenshop können Unikate wie Krippen, Figuren und Zubehör erworben werden. Jedes Stück ist in reiner Handarbeit entstanden. Zum Museum gehören eigene Parkplätze und Sanitäranlagen. Die Stadtbusline 7 erreicht die Haltestelle Gütle innerhalb von 12 Minuten ab dem Bahnhof in Dornbirn.Die Anzahl der Ausstellungsstücke wächst stetig weiterEine Besonderheit im Krippenmuseum Dornbirn sind sogenannte Spiegelkrippen. Dabei sind die Spiegel so geschickt angebracht, das sie einen tieferen Eindruck der Krippe entstehen lassen.Der eigentliche Ursprung von Krippen lässt sich zeitlich nicht eindeutig benennen. Bis zum 10. Jahrhundert waren die figürlichen Darstellungen der Geburt Christi nur in Kirchen zu sehen. Danach entwickelte sich eher ein volkstümlicher Charakter von Krippen und sie verbreiteten sich rasch in Europa.Zu den außergewöhnlichen Stücken der Ausstellung gehört eine 16 m² große Krippe mit Darstellungen vom Leiden Christi. Zu sehen sind Blockkrippen aus Brasilien oder Afrika, die aus einem Holzstück gefertigt wurden. Daneben gibt es Klein- und Kastenkrippen aus Materialien wie Terrakotta, Plastilin, Glas, Holz oder Bronze.
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Martinsturm

Bregenz, Bodensee-Vorarlberg

Der Martinsturm ist ein einstiger Getreidespeicher des ersten Hofs der Grafen von Bregenz, der heute zu einem der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt Bregenz avanciert ist. In der Bregenzer Oberstadt befindet sich das Bauwerk in der Martingsgasse. Hier bildet der Turm die nordöstliche Ecke einer Ringmauer, die vom 13. bis 16. Jahrhundert errichtet wurde.Ein wichtiger historischer Meilenstein des Martinsturms war die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts. Damals wurde in Bregenz ein Turm erbaut, der in ein Keller- sowie zwei Obergeschosse unterteilt war. In der Vergangenheit diente der Martinsturm als adliger Wohnturm mit Wehrcharakter und Kapelle. Insbesondere die in den Bau integrierte Martinskapelle ist bis heute ein beliebter Blickfang.Architektonische Besonderheiten des MartinsturmsDas um 1601 in seinem heutigen Zustand errichtete Gebäude verfügt seit dem Beginn des 17. Jahrhunderts über eine Loggia mit jeweils drei Bogenarkaden, die auf einer Steinbrüstung und Säulen basieren. Eine Augenweide ist die Zwiebelhaube samt Laterne, die die Blicke mit ihrer geschwungenen Form auf sich zieht. Einst galt der der Turm als erstes barockes Bauwerk der Bodenseeregion. Die Kuppel war in der Vergangenheit als größte mitteleuropäische Zwiebel bekannt.Das oberste Geschoss gibt vom Martinsturm einen faszinierenden Rundumblick auf die gesamte Stadt Bregenz frei. Zudem ist das Gebäude Schauplatz einer Ausstellung, die über die Historie von Bregenz und des Bauwerks informiert. Highlights der in einem Obergeschoss angeordneten Kapelle St. Martin sind Freskenreihen eines Stifterbildes des Grafen Wilhelm III. von Montfort sowie Fresken über das Leben Jesu.
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Palais Liechtenstein

Feldkirch, Bodensee-Vorarlberg

Palais Liechtenstein – so heißt ein historisches Gebäude in der Gemeinde Feldkirch. Seinen Namen verdankt es dem Fürsten Johann Adam Andreas Liechtenstein, der das Anwesen im Jahr 1697 nach einer Brandkatastrophe erwarb und im Barockstil neu aufbauen ließ. Das sehenswerte Palais ist heute Sitz des Stadtarchivs sowie der Stadtbibliothek und dient zugleich als Ausstellungsgebäude.GeschichteUrsprünglich stand an gleicher Stelle das 1658 erbaute erzherzogliche Hubamt, das jedoch 1697 den Flammen eines Stadtbrands zum Opfer fiel. Der barocke Neubau diente unter Fürst Liechtenstein als Amtshaus und wurde bald zum Verwaltungssitz der Grafschaft Vaduz und der Herrschaft Schellenberg, die zusammen das Reichsfürstentum Liechtenstein bildeten.1774 verkaufte der Fürst das Anwesen. Es wurde in der Folge als Gasthaus, Brauerei, Spinnerei und als Sitz einer Lesegesellschaft genutzt. 1848 in den Besitz des damaligen Feldkircher Bürgermeisters gelangt, ging das Palais 1967 von dessen Nachfolgern in den Besitz der Stadt über. An seiner kunstvoll freskierten Fassade prangt noch heute das Wappen des Fürsten von Liechtenstein, in der ersten Etage befindet sich eine wertvolle hölzerne Kassettendecke.Kunst im Palais LiechtensteinDie Räume im 2. Obergeschoss des Anwesens beherbergen abwechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunstwerke. Einheimische und internationale Künstler – egal ob jung und aufstrebend oder bereits etabliert – erhalten hier die Möglichkeit, mit ihrer Arbeit an die Öffentlichkeit zu gehen. Der Dialog zwischen Besuchern und Künstlern gehört mit zum Konzept und wird durch entsprechende Veranstaltungen aktiv gefördert.
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Pfarrkirche Mariahilf

Bregenz, Bodensee-Vorarlberg

Die Pfarrkirche Mariahilf ist ein römisch-katholisches Gotteshaus, das in Bregenz im Stadtteil Rieden-Vorkloster gelegen ist. Das zum Dekanat Bregenz der Diözese Feldkirch gehörige Bauwerk befindet sich heute unter Denkmalschutz.Erste Entwürfe für das Gotteshaus entstanden ab dem Jahr 1907 durch Initiative der Architekten Georg Baumeister sowie Willibald Braun. Ab 1921 setzte der Architekt Clemens Holzmeister diese Pläne in die Tat um und ließ die Pfarrkirche von 1925 bis 1931 erbauen. Zu Beginn der 1930er Jahre wurde der Prachtbau als Kirche geweiht. Umfangreiche Restaurierungsarbeiten nahm Architekt Hans Purin ab 1980 vor.Eine Heldendankkirche aus dem Ersten WeltkriegHeute ist die Pfarrkirche Mariahilf eine bekannte Heldendankkirche, die einen zentralen Kirchenraum mit Seitenkapellen, einem Chor, einem mehrgeschossigen Turm, einem Vorhof als Atrium und Kaplanhaus vereint. Besondere Details wie ein Relief des Heiligen Michael oder das Deckenfresko der "Schutzmantelmadonna mit Dreifaltigkeit für Soldaten und Verwundete" verleihen dem Gotteshaus sein markantes Erscheinungsbild. Weitere Ausstattungsmerkmale wie ein Altar mit Baldachinenaufbau und eine Pietà aus dem 17. Jahrhundert runden den Kirchenkomplex ab.Von außen fällt der in Pagodenform gebaute Kirchturm ins Auge. Einzigartig ist die Kombination aus den Zweckbauten des Pfarr- und Gemeindehauses sowie der sakralen Räumlichkeit zu einem Komplex.Die in der Pfarrkirche Mariahilf in Bregenz befindliche Orgel ist ein Werk der Orgelbaufirma Gebrüder Mayer aus dem Jahr 1931. Besonderheiten wie das romantische Orgelkonzept nach den Vorstellungen der Elsässer Orgelreform sowie 38 Register auf zwei Manualwerken zeichnen das Instrument aus.
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Pfarrkirche St. Viktor

Viktorsberg, Bodensee-Vorarlberg

Die Pfarrkirche St. Viktor befindet sich an der Viktorsberger Hauptstraße auf 880 m Seehöhe. Dieses römisch-katholische Gotteshaus der Diözese Feldkirch grenzt an den Ortsfriedhof und an den Klostergarten des ehemaligen Schottenklosters Viktorsberg. Von hier aus haben die Kirchenbesucher einen schönen Panoramablick über das Vorarlberger Vorderland, der bis zum Bodensee und zur Schesaplana an der Schweizer Grenze reicht.Ehemalige KlosterkircheDie Geschichte dieser Pfarrkirche ist eng mit jener des Klosters Viktorsberg verbunden, das eine der ältesten Ansiedlungen der Christen in Vorarlberg war. In dieser ehemaligen Klosterkirche soll der Heilige Eusebius von Rankweil nach seiner Enthauptung im Jahr 884 seinen Kopf niedergelegt haben. Das Gotteshaus ist dem Heiligen Viktor geweiht, der hier bereits zu Lebzeiten des Eusebius verehrt wurde. Graf Rudolf III. von Montfort veranlasste im Jahr 1370 eine Renovierung von Kirche und Kloster.Kirchenarchitektur Architekturinteressierte entdecken in der Pfarrkirche St. Viktor ein Langhaus aus der Spätromanik und einen gotischen Chor. In architektonischer Hinsicht prägen die Spitzbogenfenster, ein Satteldach und ein Rundbogenportal dieses Kirchengebäude, das im 18.Jahrhundert barockisiert wurde. Der heutige Kirchturm geht auf die Kirchenerweiterung im Jahr 1960 zurück. Sehenswert sind außerdem das offene Gebälk des Hochaltars, das Altarbild der Heiligen Maria mit Kind und die Gnadenkapelle Maria vom Guten Rat.Kirchenausstattung mit Fresken und GlasmalereienDie Fresken der Pfarrkirche St. Viktor bilden den Zug der Seligen und die Legende des Heiligen Eusebius ab, dessen Reliquien in einem Schrein aufbewahrt werden. Auf den Glasmalereien sind Graf Rudolf IV. mit dem Montfortwappen und der Heilige Franziskus abgebildet. In dieser beliebten Hochzeitskirche ertönen eine Orgel aus dem Jahr 1895 und ein Glockengeläut aus dem Jahr 1962.
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Rotes Haus

Dornbirn, Bodensee-Vorarlberg

Das Rote Haus liegt im Herzen der österreichischen Stadt Dornbirn im Stadtteil Markt. Neben der klassizistischen Pfarrkirche und zahlreichen mit Giebeln versehenen Heimatstilhäusern sticht das Rote Haus, das Wahrzeichen der Stadt, besonders ins Auge. Erbaut wurde das Rote Haus Dornbirn im Jahre 1639 von den Eheleuten Michael und Verena Danner. Diese nutzten es als Wohn- und Gasthaus und als Tanzstätte.Später wurde es zu einem Zentrum der Gemeindepolitik, wobei von der Freitreppe häufig öffentliche Bekanntmachungen verkündet wurden. Im Jahr 1771 fand in diesem Gebäude das vermutlich bedeutendste Ereignis der Dornbirner Geschichte statt, der Loskauf von den Grafen von Ens, der die Dornbirner Bürger von der Emser Landesherrschaft befreite.Vor dem Verfall gerettetIn den Folgejahren drohte der Verfall des Gebäudes. Um das Rote Haus vor dem Abriss zu retten, erwarben es August Rhomberg, ein Nachfahre des Erbauers, mit seiner Ehefrau Elfriede im Jahr 1954 und renovierten es stilgerecht mit hohem Aufwand. Heute ist das Gebäude das älteste Rheintalhaus Dornbirns und wird nach wie vor als Gastwirtschaft geführt. Letztmalig restauriert wurde das Gasthaus Mitte 2007.Das Rote Haus - nicht nur in Dornbirn bekanntDas Gebäude ist ein besonders schönes Beispiel der einst hier vorherrschenden Holzbauweise. Namensgebend ist die rote Fassadenfarbe, für die bis zum Mittelalter Stierblut verwendet wurde. Die vierteiligen Fenster verfügen über versenkbare, bemalte Zugläden. Die Dachtraufen-Unterseiten zieren Ranken.Am Hauptfrontgiebel thronen die Wappenschilder Danner und Rhomberg. Im Innern sorgen handgehauenes Gebälk, Wandvertäfelungen, schöne Schnitzereien und handbemalte Bauernschränke für ein gemütliches Ambiente. Antiker Hausrat sowie kunsthandwerkliche und heimatkundliche Antiquitäten ziehen Besucher in ihren Bann.Das Erdgeschoss im Roten Haus beherbergt ein Café und eine Eisdiele, die zum Genießen und Verweilen einladen. Eine Treppe führt ins Restaurant, wo gehobene und traditionelle Küche den Gaumen verwöhnen.
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vorarlberg museum

Bregenz, Bodensee-Vorarlberg

Aus Alt wird NeuMit Umbau 2013 durch den Architekten Stefan Sagmeister wurde das frühere Vorarlberger Landesmuseum in "vorarlberg museum" umbenannt. Im Jahre 1857 von einem privaten Verein gegründet, ging das einstige Haus im Stil des Historismus schon 1948 an das österreichische Bundesland Vorarlberg über.In der Bregenzer Bezirkshauptstadt bewahrt, erforscht und veröffentlicht das Museum umfangreiche Sammlungen zur Archäologie, Geschichte, Volkskunde und Kulturgeschichte der Region Vorarlberg. Öffentliche Führungen finden jedes Wochenende jeweils um 15 Uhr statt. Neben den sinnlichen Erfahrungen der zahlreichen Ausstellungen können sich Besucher im Museumscafé verwöhnen lassen. Das Museum ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß gut erreichbar. Parkplätze stehen in der Innenstadt zur Verfügung.Sammlungen, Führungen und WorkshopsUnter den 160.000 Objekten im vorarlberg museum befinden sich Gemälde, Zeichnungen, Grafiken, Fotografien, Skulpturen, Installationen und Kunstgewerbe vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Eine spezielle Gotik-Sammlung umfasst Stücke sakraler Kunst von besonderem Wert.Gezeigt werden Textilien, Trachten, Model, Druckstöcke, Spielzeug sowie originale Technik aus den Bereichen Industrie, Landwirtschaft und Handwerk der Region Vorarlberg. Auch Gebrauchsgegenstände aus Ton, Steingut, Eisen, Porzellan und Glas sind zu sehen.Im Archiv des Hauses werden Interviews von Zeitzeugen, Dokumente, Urkunden, Orden, Landkarten, Postkarten, Fotos, Waffen und Zunftzeichen aufbewahrt. Vor allem die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit anderen Kultureinrichtungen ist dem vorarlberg museum ein Anliegen. Kulturvermittler des Hauses bieten Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen thematische Führungen mit kreativem Arbeiten an.Einmal pro Monat können Kinder geführt an einem Sonntagnachmittag auf Entdeckungsreise durch die Museenlandschaft gehen. Samstags und in den Ferien sind die Workshops für Kinder gerne besucht.

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Vorarlberger Museumswelt

Frastanz, Bodensee-Vorarlberg

Die Vorarlberger Museumswelt liegt in der Marktgemeinde Frastanz auf dem Gelände einer ehemaligen Textilfabrik. Sie bietet mit mehreren kleinen Museen vielfältige Einblicke in Vergangenheit und Gegenwart, mit einem Schwerpunkt auf dem Leben in der Region.Elektromuseum Das Elektromuseum im ehemaligen Wasserkraftwerk des Komplexes bildete den Anfangspunkt der Museumswelt Frastanz. Die Initiative des Museumsvereins E-Werke Frastanz rettete das historische Gebäude, das am Übergang vom 19. zum 20 Jahrhundert erbaut wurde, vor dem Abriss und ermöglichte seine Sanierung. Heute gewinnt der Besucher dort anhand mehrerer Exponate einen Überblick über die Geschichte des Stroms.RettungsmuseumDie umfangreiche Sammlung von Ernst Schwarz, der als Sanitäter lange beim Roten Kreuz tätig war, gewährt mit ihren lebensnahen Puppen in Originaluniformen und den historischen Ausrüstungsgegenständen einen Einblick in das Rettungswesen und die Entwicklung des Roten Kreuzes.Landesfeuerwehrmuseum Feuerwehr-Handspritze / © Asurnipal, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)Historische Geräte und Fahrzeuge des Landesfeuerwehrverbands Vorarlberg bilden den Grundstock des Feuerwehrmuseums. Besucher erfahren in den Räumen der ehemaligen Spinnerei viel über die Geschichte der Feuerwehr.JagdmuseumDie innovative Gestaltung des Museums als Wald aus Info- und Vitrinensäulen vermittelt stimmungsvoll aktuelle Themen und Probleme der Jagd. Wissenswertes zu einzelnen Tierarten, der Geschichte der Jagd in Vorarlberg und dem heutigen Leitbild der Jägerschaft zeichnen ein modernes Bild der Jagd abseits verstaubter Trophäensammlungen.Weiteres ist in PlanungEin Museum für Phonographie, ein Foto- und Filmmuseum werden in den kommenden Jahren die Museumswelt Frastanz erweitern. Auch das Tabakmuseum, das sich zur Zeit noch Gemeindeamt befindet, wird dorthin umziehen.
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Buddhistisches Kloster Letzehof

Frastanz, Bodensee-Vorarlberg

Ein Buddhistisches Kloster mitten in VorarlbergVom Bahnhof in Feldkirch etwa 40 Gehminuten entfernt liegt ein Hof, der im katholisch geprägten Vorarlberg recht exotisch anmutet. Das Buddhistische Kloster auf dem Letzehof in Frastanz entstand im Jahre 1981, als der Eigentümer des Bauernhofes diesen einigen Mönchen zur Verfügung stellte, die aus Tibet vertrieben worden waren. Seither besteht die von Gesche Rapte Rinpotsche gegründete Klostergemeinschaft, die sich ganz dem religiösen Leben des Buddhismus widmet.Der Stupa auf der LetzeÄhnlich wie in den katholischen Gebieten an Wegen und Kreuzungen die Figuren von Heiligen aufgestellt oder Kapellen erbaut werden, sind im Buddhismus Stupas üblich, die ein symbolischer Ausdruck des Geistes Buddhas sind. Ihnen wird nachgesagt, dass sie negative Energien beschwichtigen und positive Energien wie Frieden und Harmonie fördern. Ein solcher Stupa wurde im Jahr 1987 auch auf der Letze errichtet. Das Monument entstand seinerzeit in Erinnerung an den Gründer des Klosters, Gesche Rapte Rinpotsche.Buddhismus erlebenDer Gebetsraum des Klosters ist tagsüber geöffnet und kann auch ohne Voranmeldung besucht werden. Die Mönche versammeln sich täglich um 8 und um 18 Uhr zu Meditationen. Auch zu den umfangreichen Gebetsritualen mit Opfergaben, die alle zwei Wochen stattfinden, sind Besucher willkommen.Mehrmals im Jahr finden zudem Wochenendseminare, Meditationskurse und Yogaunterricht statt. Und wer das Klosterleben einmal miterleben, sich zur inneren Einkehr für einige Zeit zurückziehen oder mehr über den Buddhismus erfahren möchte, kann eines der zur Verfügung stehenden Gästezimmer buchen und einige Zeit auf dem Letzehof verbringen.
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Kapuzinerkloster Feldkirch

Feldkirch, Bodensee-Vorarlberg

Das Kapuzinerkloster liegt im Zentrum der Stadt Feldkirch in Vorarlberg. Feldkirch ist die westlichste Stadt in Österreich und liegt an der Grenze zur Schweiz sowie zu Liechtenstein.Geschichte des Klosters Das Kapuzinerkloster Feldkirch wurde im Jahr 1602 gegründet und 1605 geweiht, also auch offiziell in den Stand eines Klosters erhoben. Besondere Verehrung genießt im Kloster Feldkirch der Heilige Fidelis von Sigmaringen. Dieser wirkte im Jahr 1621 als Guardian oder Wächter im Kloster Feldkirch und starb im Jahr 1622 in Seewies den Märtyrertod: Er wurde ermordet. Sein Schädel wird heute in der Fideliskapelle des Kapuzinerklosters aufbewahrt.Das Schicksal des Fidelis von Sigmaringen hat im letzten Jahrhundert dazu geführt, dass Feldkirch eine Städtepartnerschaft mit der deutschen Stadt Sigmaringen in Baden-Württemberg eingegangen ist.In den düsteren Jahren von 1938 bis 1945 wurde nach dem "Anschluss" Österreichs das Kloster enteignet und geschlossen, konnte aber nach Kriegsende wieder sein geistliches Leben aufnehmen.Im Jahr 2007 wurde das Kapuzinerkloster im Auftrag des Ordens generalsaniert: Der Mangel an Nachwuchs zwang den Orden, die beiden anderen Vorarlberger Kapuzinerklöster, Bludenz und Bezau, aufzulassen. Deren Brüder dienen seither in Feldkirch, das nunmehr die einzige Brüdergemeinschaft in diesem Bundesland ist. Neben dem Heiligen Fidelis firmiert der Heilige Gebhard als Patron der Diözese Feldkirch.KlosterbautenDas Kapuzinerkloster hat einen Kreuzgang, der von Besuchern gerne durchwandelt wird. In der Kirche Mariä Opferung können gemeinsam mit den Kapuzinermönchen Gottesdienste gefeiert werden. In der Fideliskapelle werden die Reliquien des Heiligen Fidelis aufbewahrt.Im Kloster findet jedes Jahr das Fidelisfest statt, bei dem das Kloster viele Türen öffnet und sich auch neugierigen Fragen stellt.
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Kloster Mehrerau

Bregenz, Bodensee-Vorarlberg

Westlich des Stadtzentrums der vorarlbergischen Landeshauptstadt Bregenz, nur wenige hundert Meter vom Ufer des Bodensees entfernt, liegt das Kloster Mehrerau. Das Zisterzienserkloster besitzt eine Sonderstellung als Territorialabtei und wird von einem Abt geführt.Geschichte des Klosters Seit dem Jahr 1090 ist Bregenz der Standort eines Klosters. Es durchlebte in den folgenden Jahrhunderten eine von Zerstörungen, Wiederaufbau, Erweiterungen und zeitweisen Schließungen gekennzeichnete Geschichte. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Klosterkirche nach Plänen des Architekten Franz Anton Beer erbaut.Ende des 18. Jahrhunderts wurde der mit Barockstuck geschmückte Bibliothekssaal errichtet, der heute durch seine historischen Bestände überregionale Bekanntheit erreicht hat. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde das Kloster kurzzeitig geschlossen und geplündert, bis es 1854 durch Zisterziensermönche erneut besiedelt wurde.1923 entstand ein als Heilbad betriebenes Sanatorium. Allerdings versiegte die für Heilzwecke genutzte Quelle bereits im Jahr 1935. Heute wird es als Privatheilanstalt "Heilbad- und Chirurgisches Sanatorium Mehrerau" geführt.Das Klosterleben in heutiger Zeit Gnadenaltar / © Dguendel, Wikimedia Commons (CC BY 3.0)Das Kloster Mehrerau nimmt heute eine Fläche von etwa 1 km² ein. Etwa 30 Ordensbrüder und zahlreiche Angestellte betreiben neben dem Sanatorium in ihm unter anderen ein Gymnasium mit Internat (das Collegium Bernardi), eine Klostergärtnerei und eine Zimmerei.Die sich in einer nüchternen und erhabenen Ausstattung präsentierende Klosterkirche beherbergt zahlreiche Skulpturen und Gemälde verschiedener Epochen, aus denen die um 1500 geschaffene Statue der Gnadenmutter herausragt.Einer der beeindruckendsten Räume des Klosters ist der im Stil des Historismus errichtete, von sechs Säulen getragene und farbenfroh gestaltete Kapitelsaal.Der Öffentlichkeit steht das Kloster Mehrerau für die täglichen Gottesdienste, für Klosterführungen von Gruppen nach Voranmeldung und zu Klosteraufenthalten als "Mönch auf Zeit" zur Verfügung. Unbedingte Erwähnung verdient der in einem prachtvollen Gewölbe eingerichtete Klosterkeller Mehrerau, der jeweils von Dienstag bis Sonntag seine Gäste empfängt.
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Künstlerhaus Palais Thurn & Taxis

Bregenz, Bodensee-Vorarlberg

Das Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis liegt in der Hauptstadt des Landes Vorarlberg, Bregenz, in Österreich. Es dient als Ausstellungshaus der Berufsvereinigung bildender Künstlerinnen und Künstler Vorarlbergs und ist zudem deren Sitz und Verwaltungszentrum.Geschichte und GegenwartDie Gründerzeitvilla, die heute als Künstlerhaus dient, wurde im Jahr 1848 erbaut und 1887 von Gustav Prinz von und zu Thurn und Taxis mitsamt des umliegenden Parks gekauft. Dieser veräußerte den Besitz wiederum 1915 an die Stadt Bregenz. Nach den Kriegswirren und der Wiedererrichtung einer Ordnung wurde das Gelände mit Haus im Jahr 1953 der Berufsvereinigung der bildenden Künstlerinnen und Künstler Vorarlberg zugesprochen, so dass dem herrlichen Park eine Umwidmung in einen Friedhof erspart geblieben ist.1983/84 erfolgte im Auftrag des Lands Vorarlberg durch die Architekten Hans Purin und Heinz Wagner ein Umbau des Gebäudes zum Ausstellungshaus für die Berufsvereinigung. Das Nebengebäude dient als Bibliothek, Sekretariat und Verwaltungsgebäude.Ausstellungen und DrumherumAlljährlich findet die Sommerausstellung des Bregenzer Kunstvereins im Palais Thurn & Taxis statt, was gleichzeitig eines der großen Events im kulturellen Jahreskalender der Stadt ist. Ansonsten zeigen Mitglieder der Berufsvereinigung auch rund um das Jahr ihre Werke, so dass sich ein Besuch im Prinzip immer lohnt. Auch die Atmosphäre im Haus und die Tatsache, dass meist Künstler zugegen sind, macht einen Abstecher besonders interessant.Der Park zählt zu den bedeutendsten Gartenanlagen in Österreich und steht bereits seit 1929 unter Denkmalschutz. Neben der Insel Mainau zählt er zu den schönsten Park- und Gartenanlagen am Bodensee und ist daher immer einen Besuch wert: Nach der Besichtigung des Künstlerhauses kann man den Park durchwandeln und danach mit einer Fähre auf die Insel Mainau fahren: Ein herrlicher Tag am wunderschönen Bodensee.
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Pfarrkirche Herz-Jesu

Bregenz, Bodensee-Vorarlberg

In der Stadtmitte von Bregenz, auf dem Kolpingplatz, steht die denkmalgeschützte Pfarrkirche Herz Jesu. Bereits von Weitem grüßt sie Einheimische und Gäste mit ihrer beeindruckenden, normannisch anmutenden, Doppelturmfassade.Eine Pfarrkirche der Bregenzer BürgerHerz Jesu ist dies im wahrsten Sinne des Wortes, wurden doch Kirchenbau und Innenausstattung beinahe vollständig aus Spenden von Bregenzer Bürgern finanziert.Bereits auf das Jahr 1896 geht die Gründung eines Herz-Jesu-Kirchenbaufonds-Komitee zurück. Zudem hat ein anonym gebliebener Einzelspender im Jahr 1900 mit einer Spende in Höhe von 28.000 Kronen dafür gesorgt, dass der zugehörige Bauplatz erworben werden konnte. Ein Jahr später wurde der Herz-Jesu-Kirchenbau-Verein mit Karl Bernhard Schwärzler als Obmann gegründet und im Jahr 1902 lagen die ersten Entwürfe für den Kirchenbau vor. Im Jahr 1905 wurde mit dem Bau begonnen und das Kirchengebäude in mehreren Schritten vollendet. Am 21.November 1908 wurde die Kirche geweiht.Architektur und Innenausstattung der Kirche Ihr Grundriss ist kreuzförmig. Das Gebäude entspricht einer dreischiffigen Basilika mit einem Mittelschiff und zwei Seitenschiffen, jeweils mit imposanten Gewölbekonstruktionen versehen.Eine Besonderheit des Kirchenbaus ist die 19,2 Meter hohe Mittelschiffwand im Vergleich zu den 8,8 Meter hohen Wänden der Seitenschiffe. Die beiden Türme der Pfarrkirche Herz Jesu weisen eine Höhe von 62 Metern auf. Erst zu Beginn des Ersten Weltkriegs wurden der Hochaltar und die vier Flügelaltare fertiggestellt.Herz Jesu beheimatet eine Orgel des im Jahr 1932 verstorbenen Vorarlberger Orgelbaumeisters Josef Behmann. Sie ist eine seiner letzten Orgelbauten. Nach Überholung und Restaurierung verfügt das Instrument heute über 4.650 Pfeifen. Die Kanzel der Pfarrkirche stammt aus noch späterer Zeit: 1939 bis 1941 wurde sie errichtet.Musik in Herz-Jesu"Musik in Herz-Jesu" ist der Name eines Vereins, der Orgelkonzerte, Chorkonzerte und weitere Veranstaltungen in der Pfarrkirche organisiert. Die Veranstaltungen erfreuen sich inzwischen immer größer werdender Beliebtheit.
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Pfarrkirche St. Gallus

Bregenz, Bodensee-Vorarlberg

Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Gallus steht auf dem Kirchplatz inmitten der Gemeinde Bregenz. Ihr heutiges Aussehen verrät auf den ersten Blick wenig über ihre langjährige Geschichte, die es durchaus einmal zu ergründen gilt.Von der frühen Romanik zum BarockDer Ursprung der Kirche geht in das 5. Jahrhundert zurück, als sie als "Aureliakirche" errichtet wurde. Eine erste urkundliche Erwähnung findet sich im Jahr 1079. Die Kirchenweihe fand im Jahr 1380 statt. Durch Brände zerstört, wurde im Jahr 1477 ihr Turm neu aufgebaut und die Kirche insgesamt erweitert.In der Zeit zwischen 1737 und 1740 erfolgte ein kompletter Umbau der Kirche nach Plänen von Franz Anton Beer, bei dem sie ihr heutiges barockes Aussehen erhielt. Umfangreiche Restaurierungsarbeiten am Äußeren und im Innern der Kirche erfolgten in den sechziger und siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts.Der BaumeisterFranz Anton Beer entstammte einer anerkannten Bregenzer Baumeisterfamilie und lebte und arbeitete im Ort. Spuren seines Wirkens findet der Besucher an verschiedenen Profan- und Sakralbauten in und um Bregenz.Das Erscheinungsbild der heutigen Pfarrkirche Von außen wirkt die Kirche mächtig und dennoch eher schlicht. Im Innern erwartet den Betrachter barocke Schönheit.Ein imposantes, in weiß ausgemaltes, Langschiff wird im Chorbereich von einem Hochaltar begrenzt. Genau gegenüber, auf der Empore, befindet sich die Orgel. Ihr Gehäuse geht auf das Jahr 1771 und den Erbauer Josef Gabler zurück. Das Werk stammt von Gregor Hradetzky aus dem Jahr 1974.Der Hochaltar von St. Gallus gilt als ein besonderer Schatz: Ein Silberaltar, der sich aus 40 verschiedenen Silber- und Silberholzobjekten zusammensetzt. Die Einzelteile resultieren aus Schenkungen und Ankäufen zwischen der Mitte des 17. und des 18. Jahrhunderts. Während kürzlich durchgeführter Restaurierungsarbeiten konnte diese langjährige Entstehungsgeschichte des Altars sichtbar gemacht werden.
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Sehenswürdigkeiten

Rolls-Royce-Museum

Dornbirn, Bodensee-Vorarlberg

Das barrierefreie Rolls Royce Museum befindet sich im Dornbirner Ortsteil Gütle. Es ist mit den edel glänzenden Karossen ein Highlight für jeden Autoliebhaber. Seit 1999 ist es der Öffentlichkeit zugänglich. Die Sammlung befindet sich am Eingang zur Rappenlochschlucht. Die Ausstellungsräume verteilen sich auf zwei Stockwerke.Ein Museum aus SammelleidenschaftBereits als Junge erkannte Franz Vonier: Automobile bedeuten die Zukunft. Er verließ die Berge, zog durch Europa und lernte bei denen, die etwas von Rolls Royce verstanden. 1969 ließ er sich schließlich in Klaus im Vorarlberg nieder und gründete eine Reparaturwerkstatt. Vonier spezialisierte sich auf die Restauration und die Anfertigung spezieller Ersatzteile. Schnell machte er sich einen Namen als Rolls-Royce-Experte. Und er hatte eine Vision: Er wollte eine eigene Sammlung aufbauen. Mit detektivischem Spürsinn, Geduld und Ausdauer gelang es ihm, seine Rolls-Royce-Sammlung auszubauen. Mittlerweile sind etwa 100 originale Automobile aus den Jahren von 1923 bis 1939 in den Ausstellungsräumen zu bestaunen. Zu jedem Fahrzeug ist dessen Geschichte lückenlos dokumentiert. So gibt es in der "Hall of Fame" die Modelle berühmter Persönlichkeiten zu sehen wie etwa den Landauer von Queen Mum oder den Safari-Tourenwagen von Georg V.Stilvolles RahmenprogrammDass die meisten der ausgestellten Fahrzeuge fahrbereit sind, davon kann sich jeder Gast selbst überzeugen, der eine Fahrt im Rolls Royce bucht. Stilecht mit Chauffeur wird der Besucher vom Bahnhof oder von seinem Hotel abgeholt und zum Museum gefahren. Und nach dem Rundgang beschließt der Gast stilvoll und ganz im Flair der 1920er und 1930er Jahre seinen Museumsbesuch im "Tea Room", wobei er ein Kuchenbuffet mit Kaffee, einen Fünf-Uhr-Tee oder ein Dinner genießen kann.Weiterhin interessant: Auf dem Museumsareal hat Kaiser Franz Josef im Jahr 1881 das erste Telefon der österreichisch-ungarischen Monarchie in Betrieb genommen.
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Sehenswürdigkeiten

Dom St. Nikolaus

Feldkirch, Bodensee-Vorarlberg

Die römisch-katholische Dompfarrkirche St. Nikolaus befindet sich im nördlichen Bereich der Altstadt von Feldkirch. Sein Vorgängerbau wurde ursprünglich im frühen Mittelalter außerhalb der Stadtmauern errichtet. Durch mehrere Stadtbrände stark in Mitleidenschaft gezogen, wurde der Dom nach Plänen des Architekten Hans Sturn in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts neu erbaut. Mit seinem zweischiffigen Langhaus und einem freistehenden Kirchturm gilt er als bedeutendste gotische Kirche Vorarlbergs.Rundgang durch den Dom Beim Betreten von St. Nikolaus kommen sofort die um das Jahr 1960 entstandenen farbigen Kirchenfenster ins Blickfeld. Unter den Gewölbebögen fällt der Blick auf den Hochaltar und zwei Seitenaltäre. Unter letzteren stellt der in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts von Wolf Huber geschaffene Annenaltar einen wahren Kunstschatz der Domkirche in Feldkirch dar.Künstlerisch wertvoll zeigt sich ebenfalls die schmiedeeiserne gotische Kanzel. Weitere Aufmerksamkeit verdienen ein im Rokokostil erschaffener Beichtstuhl sowie die Abendmahlskapelle mit dem um 1615 entstandenen Schutzmantelmadonnenaltar. Die einzigen, heute noch sichtbaren, gotischen Blumenfresken, die einst das ganze Gewölbe schmückten, sind über dem Triumphbogenkreuz zu entdecken.Eine an Frieden und Solidarität erinnernde SilberbüsteDen Eingang zum Kirchturm schmückt die auf einer Sandsteinkonsole ruhende Silberbüste des Heiligen Nikolaus. Sie entstammt dem Feldkircher Silberaltar, der vor mehr als 300 Jahren an die Schweiz verkauft wurde, um die Verteidigungskosten für Feldkirch aufbringen zu können. Das Geläut des Turms von St. Nikolaus besteht aus drei Glocken, die in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts gegossen wurden.
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Sehenswürdigkeiten

Katzenturm

Feldkirch, Bodensee-Vorarlberg

An der vom Hirschgraben gebildeten nördlichen Begrenzung der Altstadt von Feldkirch erhebt sich der zu Recht auch als "Dicker Turm" bezeichnete Katzenturm. Erbaut als Wehrturm der einstigen Stadtmauer erhielt er seine damalige endgültige Gestalt im Jahr 1507, als der bereits 1500 fertiggestellte Turm um ein weiteres Geschoss aufgestockt wurde.Erbaut wurde er im Auftrag des Habsburger Vogts Hans von Königsegg. Seinen Namen erhielt er von den schweren Geschützen, mit denen der wehrhafte Turm damals bestückt war. Diese waren mit einem im Volksmund als "Katze" bezeichneten Löwenkopf verziert.Der Wehrturm wurde zum GlockenturmBereits seit seiner Erbauung war der Katzenturm mit einem als Glockenstube nutzbaren Raum ausgestattet. Mitte des 17. Jahrhunderts übernahm dieser seine eigentliche Funktion, als er eine erste, als "Rochus" bezeichnete, große Glocke erhielt. Wenige Jahre später wurde diese eingeschmolzen und es erfolgte ein Neuguss. Aber auch dieser Glocke war nur ein kurzes Dasein beschieden, denn sie wurde zusammen mit dem Turm das Opfer eines 1697 wütenden Stadtbrands.Nach der Wiederherstellung des Katzenturms, bei der er seine heutige Gestalt bekam, erhielt er eine von drei Glockengießern produzierte neue Glocke. Diese musste 1856 wegen eines Risses erneut durch den Feldkircher Glockengießer Josef Anton Grassmayr erneut umgegossen werden. Begleitet von einem großen Volksfest wurde die reichlich 8,5 Tonnen schwere Glocke ein Jahr später geweiht.Der heutige Katzenturm in FeldkirchDer 40 m hohe Katzenturm hat einen Umfang von etwa 38 Metern. Seine Fassade wurde in den 80er Jahren des zurückliegenden Jahrhunderts grundlegend saniert. Erneuert wurde auch das Joch und der Klöppel der Glocke. Diese gilt heute als größte Glocke Vorarlbergs und als sechstgrößte Österreichs. Geläutet wird sie jeweils freitags um 15.00 Uhr und an hohen Feiertagen.

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