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Natur in Lauterbrunnen

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Natur in Lauterbrunnen

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Natur

Trümmelbachfälle

Lauterbrunnen, Jungfrau Region

Im Lauterbrunnental fällt der Trümmelbach über eine Höhe von 140 Metern in die Tiefe. Der Bach hat hier in Jahrtausenden eine Klamm in den Fels geschnitten, sodass Teile der Wasserfälle so tief im Berg liegen, dass sie unterirdisch sind. Die Trümmelbachfälle gelten somit als die größten unterirdischen Wasserfälle in Europa und sind weltweit die einzigen, unterirdisch zugänglichen Gletscherwasserfälle.Die TrümmelbachfälleÜber die zehn Wasserfälle werden die Gletscherwände der berühmten Bergkette Eiger, Mönch und Jungfrau entwässert. So bahnen sich hier während der Schneeschmelze von April bis Juni und der Gletscherschmelze von Juni bis September sowie nach starken Regenfällen bis zu 20.000 l Wasser pro Sekunde ihren Weg in die Tiefe. Jahrhundertelang waren die oberen Wasserfälle verborgen und unsichtbar und wurden erst mit der beginnenden Erschließung ab 1877 für die Menschen erreichbar.Besuch der WasserfälleFür Besucher sind die Fälle durch einen Tunnellift, Treppen und Brücken erschlossen. Die Trümmelbachfälle sind auf einer Länge von rund 600 Metern begehbar. Der Weg ist nicht für Kinderwagen und Hunde geeignet.
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Mönch

Lauterbrunnen, Jungfrau Region

Der Mönch ist 4.107 Meter hoch und ein Teil des Dreigestirns Eiger, Mönch und Jungfrau in den Berner Alpen.Besteigung des GipfelsAm 15. August 1857 wurde der Viertausender erstmals von einer Vierer-Seilschaft bezwungen. Heute kann der Berg über verschiedene Routen begangen werden, deren Ausgangspunkt meist die Mönchsjochhütte auf 3.657 Metern oder das Jungfraujoch ist, das mit der Jungfraubahn zu erreichen ist.Wie hoch ist der Mönch?Häufig findet man unterschiedliche Höhenangaben für den Mönch. Der Grund für diese Abweichungen liegt nicht nur an Messfehlern, sondern auch an der sich ständig vergrößernden Firnkuppe auf dem Gipfel des Berges.
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Staubbachwasserfälle

Lauterbrunnen, Jungfrau Region

Beim Staubbachfall fällt das Wasser über 297 Meter von der linken Talseite des Lauterbrunnentals auf den Talboden, er ist damit der dritthöchste Wasserfall der Schweiz. Seinen Namen hat der Wasserfall davon, dass durch die Thermik das Wasser oftmals in alle Richtungen zerstäubt wird. Er ist einer der 72 Wasserfälle im Lauterbrunnental, das auch "Tal der Wasserfälle" genannt wird. Angeblich inspirierte der Staubbachfall Johann Wolfgang von Goethe zu seinem Gedicht "Gesang der Geister über dem Wasser", das er 1779 auf seiner zweiten Reise in die Schweiz schrieb.Zugang zum WasserfallVon Juni bis Oktober ist der Staubbachfall über eine Felsengalerie zugänglich, im Rest des Jahres ist die Begehung wegen Eis- und Steinschlags zu gefährlich. Besucher können sich auf Tafeln über das Naturphänomen informieren.

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