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Natur in Nationalpark Hohe Tauern Salzburg

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Natur in Nationalpark Hohe Tauern Salzburg

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Natur

Krimmler Achental

Krimml, Nationalpark Hohe Tauern Salzburg

Das Krimmler Achental ist ein Seitental an der Grenze zu den Hohen Tauern auf der anderen Seite des Tals liegen die Zillertaler Alpen. Durch das Tal fließt die Krimmler Ache. Zu Beginn des Tals liegen die Krimmler Wasserfälle, am Talschluss erhebt sich die 3.499 m hohe Dreiherrenspitze.Almenlandschaft Krimmler AchentalDas Achental ist bis auf wenige Ausnahmen wie das Krimmler Tauernhaus nicht besiedelt und wird überwiegen für die Almwirtschaft genutzt. Die Böden sind sehr ertragsreich und eignen sich hervorragend als Weideflächen für Pferde, Kühe, Ziegen und Schafe. Mehr als 15 Almen liegen im Talboden des Krimmler Achentals, sogar Bauern aus Südtirol nutzen die Landschaft für ihre Kühe.Das Tal ist dank seiner Abgeschiedenheit ein ruhiger Ort zum Wandern, unter anderem führt ein Weg zu den Krimmler Wasserfällen und entlang der Krimmler Ache bis zum Tauernhaus, dafür benötigt man rund 3,5 Stunden.
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Natur

Hoher Sonnblick

Rauris, Nationalpark Hohe Tauern Salzburg

Der Hohe Sonnblick ist ein 3.106 m höhe Berg in der Goldberggruppe. Auf dem Gipfel gibt es ein alpines Schutzhaus und das Observatorium.Als Bergsteiger auf dem Hohen SonnblickDer Berg ist ein beliebtes Ziel für Bergsteiger, auf dem Weg zum Gipfel passiert man unter anderem die Ruinen von Knappenhäusern und an den Zeugnissen aus der Zeit der Goldgräber. Für die Besteigung gibt es zwei Normalwege: Von Kolm-Saigum über die Rojacher Hütte über vier bis fünf Stunden auf den Gipfel oder von Heiligenblut über den Zirmsee zum Hohen Sonnblick (Gehzeit: 5 bis 6 Stunden).
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Natur

Wildkogel

Neukirchen am Großvenediger, Nationalpark Hohe Tauern Salzburg

Der Wildkogel ist ein 2.224 m hoher Grasberg. Durch seine leichten Wanderrouten ist er ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Familien, außerdem ist der Berg ein guter Startpunkt für Paragleiter. Der Wildkogel gilt als schönstes Freiluft-Fitness-Studio in Österreich und verfügt über tolle Höhenwanderwege. Wer sich den Einstieg auf den Berg erleichtern will, der fährt mit der Wildkogel- oder der Smaragdbahn auf eine Höhe von 2.100 Metern.Schön Pause machen kann man in den gemütlichen Hütten mit den Panoramaterrassen. Es werden Speisen aus der Pinzgauer Küche serviert und von der Terrasse hat man eine tolle Aussicht auf die umliegenden 3.000er.Attraktionen am WildkogelSeit dem Sommer 2018 fährt die Smaragdbahn auf den Wildkogel. An der Bergstation finden Wanderer die Mountaincart-Strecke: Mit den dreirädrigen Carts fährt man auf 4,5 km bis hinunter zur Mittelstation.Von der Berg- zur Mittelstation der Wildkogelbahn führt der Panoramaweg: Auf der 1,5 Stunden langen Wanderung gibt es zahlreiche Kraft- und Rastplätze, von denen aus man das wunderschöne Bergpanorama auf die Hohen Tauern und den Großvenediger genießen kann.An der Mittelstation gibt es ein weiteres Highlight, den Rutschenweg mit insgesamt zehn Edelstahlrutschen in verschiedenen Längen, bei denen man durch Röhren oder über Wellen rutscht. Besonderen Spaß bringen die Freifall- und die gläserne Röhrenkurvenrutsche.
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Großvenediger

Neukirchen am Großvenediger, Nationalpark Hohe Tauern Salzburg

Der Großvenediger ist der höchste Berg der Venedigergruppe in den Hohen Tauern und ist 3.657 Meter hoch. Der Berg liegt auf der Grenze zwischen den österreichischen Bundesländern Osttirol und Salzburg. Wegen des Gletscherschwunds hat der Berg in den vergangenen Jahrzehnten an Höhe verloren.Erstbesteigung und Normalweg zum Gipfel des GroßvenedigersDie Erstbesteigung des Großvenedigers gelang am 3. September 1841 von Neukirchen am Großglockner, der Aufstieg gelang durch das Obersulzbachtal und über die Stierlahnerwand. Heute gibt es drei Normalwege zum Gipfel: Nord-, Ost- und Südanstieg. Als leichtester gilt der Südanstieg vom Defreggerhaus aus. Von dort steigt man entlang des Moränenrückens bis zum Mullwitzaderl, dann geht es unterhalb des Rainerhorns bis zum Rainertörl und weiter über den Steilaufschwung auf den Gipfel.
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Großes Wiesbachhorn

Kaprun, Nationalpark Hohe Tauern Salzburg

Das Große Wiesbachhorn ist mit 3.564 Metern der zweithöchste Gipfel der Glocknergruppe und thront westlich oberhalb des Gebirgsstausees Mooserboden. Mit einem Höhenunterschied von 2.418 Metern zwischen Gipfel und Tal hat das Große Wiesbachhorn außerdem das höchste direkte Gefälle der Ostalpen.Aufstieg zum Gipfel des Großen WiesbachhornsDer Gipfel des Großen Wiesbachhorns ist nahezu komplett von Gletschern umgeben. Bei der Erstbesteigung der Nordwestwand 1924 kamen erstmals im alpinen Bergsport Eishaken zum Einsatz.Der heutige Aufstieg beginnt beim Heinrich-Schwaiger-Haus, das von den Stauseen aus in einer zweistündigen Wanderung zu erreichen ist. Die Route führt über den Oberen Fochezkopf und den Kaindlgrat in rund drei Stunden auf den Gipfel. Der Aufstieg sollte jedoch nur von erfahrenen Bergsteigern mit hoher Trittsicherheit und Schwindelfreiheit angegangen werden.
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Schößwendklamm

Mittersill, Nationalpark Hohe Tauern Salzburg

Die Schößwendklamm wurde vom Felberbach geformt, der sich seit der letzten Eiszeit tief in das Gestein geschnitten hat. Da dies ein einzigartiges Naturschauspiel ist, wurde die Klamm im Jahr 1983 zum Naturdenkmal erklärt und ist daher besonders geschützt.Die Klamm und das Felbertal entdeckenBesichtigen kann man die Klamm dank einer Steganlage, die durch die Klamm führt. Sehenswert sind in der Klamm die vielen Wasserfälle, die Erosionen und die Kolke, die das Wasser des Felberbachs über die Jahrtausende geformt hat. Zu erreichen ist die Klamm entweder von der Straße zum Hintersee oder von der Felbertauernstraße aus.Die Schößwendklamm liegt im Felbertal, das besonders durch den Hintersee geprägt ist. Der See entstand im Jahr 1945 durch einen Bergsturz, am Nordufer des Sees geht ein Weg entlang.
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Stubnerkogel

Bad Gastein, Nationalpark Hohe Tauern Salzburg

Der 2.251 Meter hohe Stubnerkogel ist der Familienberg der Region Gasteinertal. Er bietet viele kinderwagentaugliche Wanderwege, einen Familienwanderweg von der Bergstation ins Angertal, ein Funcenter und mit der Aussichtsplattform Glocknerblick und der Hängebrücke Plätze für spektakuläre Panoramablicke.Tolle Aussichtspunkte: Hängebrücke und GlocknerblickDie 140 Meter lange Hängebrücke erstreckt sich von der Terrasse des Bergrestaurants am Gipfel des Stubnerkogels bis zur Senderanlage. Die lediglich einen Meter breite Brücke ist aus Maschendraht gefertigt und so auch nach unten blickdurchlässig. So eröffnet sich den Besuchern ein toller Blick in den 28 Meter tiefen Abgrund.Daher versteht es sich von selbst, dass man für den Besuch der Brücke schwindelfrei sein sollte – Angst braucht man aber nicht zu haben, die Hängebrücke hält Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h stand.Ebenfalls spektakulär ist der Ausblick von der Aussichtsplattform Glocknerblick: Von der runden Plattform, die einen Durchmesser von sieben Metern hat und auf einem Felsvorsprung steht, hat man eine tolle Aussicht auf den Großglockner, den höchsten Berg Österreichs. Durch eine im Boden eingelassene Glasöffnung kann man einen Blick in die Tiefe wagen.Funcenter und BergbahnenWer nicht schwindelfrei ist, der kann sich im Funcenter an der Bergstation Stubnerkogel vergnügen. Auf 300 m² gibt es ein Ballschwimmbad, einen Klettergarten, Tischfußball-Kästen, ein Kinderkino und Playstations. Der Eintritt zum Funcenter ist kostenlos.Wer den Gipfel des Stubnerkogels nicht zu Fuß erklimmen will, der lässt sich bequem mit der Stubnerkogelbahn I und II hinauf bringen. Die Bergfahrt kostet 24 Euro für Erwachsene und 12 Euro für Kinder. Die Bahn fährt durchgehend zwischen 8:30 bis 16 Uhr, von Juni bis September sogar bis 16:30 Uhr.
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Untersulzbach-Wasserfall

Neukirchen am Großvenediger, Nationalpark Hohe Tauern Salzburg

Am Eingang des Untersulzbachtals stürzt der gleichnamige Bach über eine Höhe von rund 80 Metern spektakulär in die Tiefe. Von den verschiedenen Aussichtsplattformen hat man eine tolle Sicht auf das brausende Wasser.Unberührte Natur im UntersulzbachtalDas Untersulzbachtal ist ein 12 km langes Seitental der Salzach, ist unbewohnt und besticht durch die Schönheit seiner Landschaft. Das Innere Untersulzbachtal gehört zum Nationalpark Hohe Tauern und ist ein Sonderschutzgebiet, da sich hier alle Entwicklungsstadien der Pflanzengesellschaften finden lassen.Ein Rundweg führt zum WasserfallZum Untersulzbach-Wasserfall führt ein Rundweg. Der Weg beginnt am Gasthof Schütthof und führt zum tosenden Wasser. Dank der hohen Luftfeuchtigkeit am Wasserfall wachsen hier ganz besondere Pflanzen wie Moose und Flechten. Für den Rundweg braucht man rund 1,5 Stunden.
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Gasteiner Wasserfall

Bad Gastein, Nationalpark Hohe Tauern Salzburg

Der Gasteiner Wasserfall befindet sich mitten im Zentrum von Bad Gastein und ist das Wahrzeichen des Orts.Das Ortszentrum entstand rum um den Gasteiner WasserfallDer Gasteiner Wasserfall liegt mitten im Ortszentrum von Bad Gastein, das an den Steilhängen rund um den Wasserfall entstanden ist. Der Ortskern ist dementsprechend durch enge und steile Gassen gekennzeichnet und an den Hängen wurden mehrstöckige Häuser errichtet.Der Wasserfall entsteht durch die Gasteiner AcheAm Gasteiner Wasserfall donnert die Gasteiner Ache über drei Stufen ins Tal. Mit seiner Fallhöhe von 340 Metern und durch seine besondere Lage gehört der Gasteiner Wasserfall zu den bekanntesten Wasserfällen Österreichs und wurde bereits von vielen Künstlern verewigt.Der Wasserfall sorgt für heilklimatische LuftDurch den Wasserfall zerstäubt sich die negativ ionisierte Luft und erzeugt ein Klima, das sich besonders positiv auf den menschlichen Organismus auswirkt. Das zerstäubte Wasser ist ein wichtiges Kurmittel im Kurort Bad Gastein.
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Kitzlochklamm

Taxenbach, Nationalpark Hohe Tauern Salzburg

Die Kitzlochklamm bei Taxenbach bietet ein spektakuläres Naturereignis, da sich hier die Rauriser Ache über Jahrtausende in den Fels gegraben hat. So ist eine beeindruckende Klamm mit senkrechten Wänden erstanden.Der Weg durch die KitzlochklammDurch die 1.500 m lange Klamm führen Steganlagen, der Eingang befindet sich südlich von Taxenbach. Entlang des Wegs durch die Klamm sieht man außerdem ein alter Erzstollen, eine Einsiedelei und eine Tropfsteinhöhle. Der Weg durch die Klamm dauert rund zwei Stunden. Wer möchte, kann die Klamm als Ausgangspunkt für weitere Wanderungen nutzen, denn viele Wege führen von der Kitzlochklamm aus weiter. Wer mit dem Auto zur Klamm anreist, kann auf dem großen Parkplatz am Eingang der Kitzlochklamm parken.Fackelwanderung durch die KlammIm Juli und August wird ein Mal pro Woche eine geführte Fackelwanderung durch die Klamm angeboten. Begleitet wird die Wanderung von einem Bergführer und einem Quartett der Trachtenmusikkapelle Eschenau, das unterwegs für die richtige musikalische Untermalung dient.

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Maiskogel

Kaprun, Nationalpark Hohe Tauern Salzburg

Der Maiskogel ist der Familienberg von Kaprun und bietet zahlreiche Ausflugs- und Sportmöglichkeiten für Groß und Klein.Am Maiskogel gibt es zahlreiche WanderwegeZahlreiche gut ausgeschilderte Wanderwege gibt es am Maiskogel, die auch von der Talstation aus starten. So kann man etwa die gemütliche Moosrunde gehen, die auch mit dem Kinderwagen befahrbar ist, oder man unternimmt Maisis Hüttenwanderung, ein Rundwanderweg, der zu verschiedenen Hütten und Almen führt.Sportlich Aktive wagen von der Talstation den Aufstieg auf den Maiskogel und beginnen von hier aus ihre Wanderung auf dem Alexander Enzinger-Weg bis zum Kitzsteinhorn oder genießen die Klammsee-Wanderung. Bequemer auf den Gipfel geht es mit dem WanderErlebnisbus, der die Sommergäste der Region Zell am See-Kaprun zu jeder vollen Stunde auf den Maiskogel in 1.540 m Höhe bringt.Spielspaß am Familienberg MaiskogelMit dem Maisiflitzer, der ersten Alpen-Achterbahn im Salzburger Land, gibt es am Maiskogel eine ganz besondere Attraktion. Auf der 1.300 m langen Strecke können die Rodler Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 40 km/h erreichen.An der Talstation des Maisiflitzers im Zentrum von Kaprun wartet auf große und kleine Gäste außerdem der ganzjährig geöffnete Familien- und Freizeitpark mit verschiedenen Attraktionen wie Hüpfburg, Karussell, Sandkiste und Bergsteigerwand. Im Verkehrspark können die Kinder mit Tret-Gokarts spielerisch das richtige Verhalten im Straßenverkehr lernen und im Rutschenparadies warten verschiedenste Rutschen auf die Besucher.Für das leibliche Wohl sorgen am Maiskogel zahlreiche Hütten und Jausenstationen, die Pinzgauer Spezialitäten servieren. Ein Highlight für Kinder ist der Streichelzoo an der Terrasse der Maiskogel-Alm.Mit der MK Maiskogelbahn gelangt man bequem auf den GipfelDie MK Maiskogelbahn, die im Dezember 2018 am Familienberg eröffnet und auch im Sommer in Betrieb sein wird, bietet den Aktivurlaubern ab Sommer 2019 einen bequemen Einstieg zu den zahlreichen Bike- und Wanderwegen.
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Natur

Gebirgsstauseen Mooserboden und Wasserfallboden

Kaprun, Nationalpark Hohe Tauern Salzburg

Mit dem Lärchwand-Aufzug - Europas größtem, offenem Schrägaufzug - fährt man hinauf zu den beiden Hochgebirgsstauseen Mooserboden und Wasserfallboden. Die Stauseen liegen auf einer Höhe von 2.000 Metern und bieten zahlreiche Möglichkeiten für Aktivitäten.Staumauer-Führungen am MooserbodenSo kann man bei einer Staumauer-Führung das Innere der Staumauer des Mooserbodens besichtigen und interessante Fakten über den Bau der Sperre und die Stromgewinnung aus Wasserkraft lernen. Die Staumauer der Moosersperre erstreckt sich auf 494 Metern Länge zwischen den Felsen und staut das Wasser der Kapruner Ache. Treffpunkt zur Führung ist der Kiosk des Mooserboden-Speichers.Das Kraftwerk im Infozentrum näher kennenlernenIn der "Erlebniswelt Strom & Eis" können Besucher die Welt des ewigen Eises erleben und sich über das Zusammenspiel von Gletscher, Kraftwerksbau und Stromerzeugung informieren. Die Ausstellung "Tauern-Strom" zeigt die Entstehung des Kraftwerkprojekts Kaprun von der ersten Idee in den 1930er Jahren bis zum Wiederaufbau. In der Ausstellung "Gletschereis" kann man auf einem Diarama den Pasterzengletscher und seine Umgebung näher kennen lernen.Wandern an den StauseenIm Anschluss kann man bei einer Wanderung durch die umliegenden Berge das Panorama der Kapruner Berge und der beiden Hochgebirgsstauseen genießen. Empfehlenswert ist die 45-minütige Wanderung auf dem Kräuterlehrpfad zur Fürthermoaralm, bei der sich eine fantastische Aussicht auf die umliegende Hochgebirgslandschaft bietet.
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Natur

Großglockner

Bruck an der Großglocknerstraße, Nationalpark Hohe Tauern Salzburg

Der Großglockner ist mit einer Höhe von 3.798 Metern der höchste Berg Österreichs. Seit seiner Erstbesteigung im Jahr 1800 hat sich der Berg zu einem beliebten Ziel für Bergsteiger entwickelt. Im Jahr wird der Gipfel des Großglockners rund 5.000 Mal bestiegen. Insgesamt führen über 30 Routen auf den Großglockner. Der Normalweg für den Aufstieg führt auf Kärntner Seite über die Erzherzog-Johann-Hütte, die höchstgelegene Schutzhütte in Österreich, das Glocknerhaus und die Salmhütte.Lage des GroßglocknersDer Großglockner liegt in der Glocknergruppe in den Hohen Tauern, er ist stark vergletschert und bildet mit dem Kleinglockner einen prominenten Doppelgipfel. Vom Gipfel des Großglockners hat man die weiteste Sicht aller Berge in den Ostalpen, so kann man beispielsweise bis nach Regensburg, zum Ortler, zum Triglav und in die Poebene schauen.Dem Glockner ganz nah dank der HochalpenstraßeDurch den Bau der Großglockner Hochalpenstraße in den 1930er Jahren wurde der Berg auch für Nicht-Bergsteiger zum beliebten Ausflugsziel. Besonders Motorradfahrer lieben die kurvenreiche Strecke, auf der sich immer wieder neue, atemberaubende Aussichten bieten. Endpunkt der Straße ist die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Zu der Stelle, die heute seinen Namen trägt, war Kaiser Franz Joseph im Jahr 1856 gewandert. In einer Höhe von 2.369 Metern blickt man direkt auf den Großglockner und auf die Pasterze, den längsten Gletscher der Ostalpen.Ein Besucherzentrum auf der Höhe bringt den Wanderern außerdem das Thema Großglockner mit einem Film, interaktivem Panorama und diversen Ausstellungen näher. Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geht zudem der Gamsgrubenweg ab, der in einer Stunde Gehzeit zum Wasserfallwinkel führt.
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Kitzsteinhorn

Kaprun, Nationalpark Hohe Tauern Salzburg

Das Kitzsteinhorn auf dem Gemeindegebiet von Kaprun gehört zu den Hohen Tauern und ist 3.203 Meter hoch. Durch seinen Gletscher ist das Kitzsteinhorn das ganze Jahr hindurch mit Schnee und Eis bedeckt. Skifahren ist deshalb zehn Monate im Jahr möglich, abseits der Pisten lockt die Gipfelwelt 3000, eine ICE-Arena und Wanderungen über den Gletscher. Die Auffahrt zum Gletscher ist mit drei Bergbahnen möglich.Wandern, Klettern und Mountainbiken am Kitzsteinhorn Wanderwege führen bis auf eine Höhe von 3.029 Metern auf den Gletscher, dort bietet sich dann ein eindrucksvolles Panorama. Auf den Gipfel führt ein relativ leichter Weg, teilweise über Sicherungsketten. Wer sich den Aufstieg allein nicht zutraut, kann an den geführten Gipfeltouren teilnehmen, die ab Ende Juni jeden Mittwoch angeboten werden. Mitbringen sollte man neben Trittsicherheit und einer mittleren Kondition passende Kleidung und Schuhe.Für Kletterer gibt es nur 20 Minuten vom Alpincenter entfernt zwei Klettergebiete mit 70 Routen im Winter und 30 Routen im Sommer.Zwölf Kilometer Freeride-Trails für Mountainbiker befinden sich direkt am Kitzsteinhorn. Die Trails starten am Alpincenter und führen von dort aus bis ins Tal. Mountainbikes können kostenlos mit der Seilbahn bis zum Alpincenter auf 2.450 m transportiert werden.Aussichtsplattform "Top of Salzburg" "Top of Salzburg" © Zell am See-Kaprun Tourismus - http://zellamsee-kaprun.comEinen atemberaubenden Blick hat man auch von Salzburgs höchstem Aussichtspunkt auf 3.029 Metern.Die Plattform "Top of Salzburg" auf dem Dach der Bergstation des Kitzsteinhorns bietet einen fantastischen Panoramablick über das Kapruner Tal, den Zeller See, die umliegenden Gipfel der Hohen Tauern und den Großglockner.Die Gipfelwelt 3000 und die Ice Arena sind weitere Attraktionen am KitzsteinhornMehr über das Gletschergebiet und die Hohen Tauern kann man in der Gipfelwelt 3000 lernen.Ein Film im Cinema 3000 erklärt die alpine Flora und Fauna. Zum Kino hin führt ein 360 m langer Stollen durch den Berg, der Nationalpark-Gallery-Infostollen untergebracht ist.Im Infostollen kann man Bilder des Kitzsteinhorns betrachten und mehr über Zell am See und Kaprun erfahren. Sechs Bereiche informieren unter anderem über die Kristallschätze der Hohen Tauern, den Permafrost und die Entstehung des Kitzsteinhorns.Der Stollen führt zu einer weiteren Aussichtsplattform, der Nationalpark Gallery. Ab Mitte Juni gibt es täglich zwei Führungen mit einem Nationalpark Ranger, der noch weitere Einblicke liefert. Treffpunkt ist um 10:30 Uhr und 13 Uhr auf der Panorama-Plattform.Abkühlung findet man auch im Sommer in der Ice Arena am Kitzsteinhorn-Gletscher, die im Juli und August geöffnet ist. Dort gibt es Rutschbahnen, einen Spiel-Pistenbully für Kinder, eine Eisbar und einen Schneestrand, außerdem werden hier regelmäßig Events veranstaltet.
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Sigmund-Thun-Klamm

Kaprun, Nationalpark Hohe Tauern Salzburg

Besuchern der Sigmund Thun-Klamm am Rand von Kaprun bieten sich atemberaubende Einblicke in die Kraft der Natur. In der Klamm hat sich die Kapruner Ache bis zu 32 Meter tief in den Fels eingeschnitten und dort imposante Glättungen, Strudeltöpfe und Kolke gebildet. Besucher können die Klamm zu Fuß über eine Steganlage erkunden.Erkundung über eine HolzsteganlageDie Klamm wurde 1893 erstmals durch eine Holzsteganlage zugänglich gemacht. Zu der Zeit erhielt sie auch ihren Namen nach dem damaligen Statthalter von Salzburg, Sigmund Graf von Thun. Dieser hatte bei einem Besuch der Klamm gesagt: "Tosend und mächtig strömen uns die Fluten entgegen."Die Klamm wurde 1934 zum Naturdenkmal erklärt, vier Jahre später wurde die Steganlage abgebaut, um die Wasserkräfte zur Energiegewinnung zu nutzen. Es dauerte fast 60 Jahre, bis die Wiedererschließung der Sigmund-Thun-Klamm beschlossen wurde. Die neuen Steganlagen wurden 1992 nach fünf Monaten Bauzeit für die Besucher geöffnet. Die Klamm ist ab Mitte Mai für Wanderer und Spaziergänger zugänglich. Zur Pflege und Instandhaltung der Stege wird eine Gebühr für die Benutzung der Steganlage erhoben.Die sagenhafte Nacht des WassersEin besonderes Highlight ist die "Sagenhafte Nacht des Wassers": Jeden Montag von Juli bis Anfang September können Besucher an einer geführten Fackelwanderung durch die Klamm teilnehmen. Im Anschluss an die Wanderung gibt es am Lagerfeuer eine Ofenkartoffel als Verpflegung, bevor es wieder zurück zum Eingang der Klamm geht. Für Erwachsene kostet die Fackelwanderung 10 Euro, Kinder zwischen 6 und 15 Jahren zahlen 5 Euro. Im Preis inklusive sind eine Fackel und die Verpflegung.Der Zugang zu den Steganlagen der Sigmund Thun-Klamm befindet sich am nördlichen Fuß des Bürgkogels beim Kraftwerk Hauptstufe, rund 1,5 Kilometer vom Ortszentrum Kapruns entfernt.
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Natur

Krimmler Wasserfälle

Krimml, Nationalpark Hohe Tauern Salzburg

Über drei gewaltige Felsstufen überwindet die Krimmler Ache 385 Höhenmeter und ist damit der höchste Wasserfall Österreichs und einer der höchsten der Welt. Gespeist wird die Ache durch mehrere Gletscher, daher führt der Bach abhängig von Tages- und Jahreszeiten unterschiedlich viel Wasser. Im Juni und Juli herrscht normalerweise der höchste Wasserstand des Jahres, im Februar der niedrigste.Die Krimmler Ache hat ihren Ursprung im Krimmler Achental und fließt zunächst über rund 20 km bis zum Talausgang, wo sich das Wasser in den Krimmler Wasserfällen hinunterstürzt.Auf dem WasserfallwegDer Krimmler Wasserfallweg führt direkt an das Naturschauspiel heran. Zahlreiche Aussichtskanzeln bieten spektakuläre Blicke auf die herab tosenden Wassermassen und die umliegende Landschaft. Die Krimmler Wasserfälle sind unterteilt in den Unteren, den Mittleren und den Oberen Achenfall. Der Untere Achenfall ist ab Krimml in rund 20 Minuten zu erreichen, zum Mittleren Achenfall beträgt die Gehzeit rund 45 Minuten und zum Oberen Wasserfall etwa 1 h 15 min. Insgesamt ist der Weg 4,15 km lang und hat einen Höhenunterschied von 431 m.

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