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Sehenswürdigkeiten in Salzburger Sportwelt

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Sehenswürdigkeiten in Salzburger Sportwelt

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Sehenswürdigkeiten

Waggerl Haus

Wagrain, Salzburger Sportwelt

Mitten in Wagrain liegt das ehemalige Wohnhaus von Karl Heinrich Waggerl. Waggerl zählt zu den bekanntesten und wichtigsten Schriftstellern Österreichs und zu den meistgelesenen Literaten des 20. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum. Der Schriftsteller und zeitweise Bürgermeister des Orts Wagrain lebte 50 Jahre in dem beschaulichen Gebirgsort. Seit Mitte der 90er-Jahre ist aufgrund der Initiative des Wagrainer Kulturvereins "Blaues Fenster" das Wohnhaus für Besichtigungen umgestaltet.Das kann man im Waggerl-Haus sehenDie Texte und Gedichte über Heimat beschreiben häufig die Region um Wagrain. Um dem Schriftsteller besonders nahe zu kommen, lohnt sich ein Besuch seines Wohnhauses. Bereits seit dem 18. Jahrhundert steht das Gebäude in dem kleinen Ort und zieht viele Besucher an. Das Innere zeigt die Wohn- und Arbeitsräume, aber auch das handwerkliche und künstlerische Schaffen des Schriftstellers. Der vielfältig begabte Waggerl schrieb nicht nur, sondern malte, fotografierte und war auch als Buchbinder tätig. Die originalgetreu belassenen Räume zeigen Besuchern Beispiele seiner Arbeiten. So kommt man dem Künstler besonders nahe.Angebote für Besucher im Waggerl-HausDer Kulturverein bietet Lesungen und Ausstellungen für Einzelpersonen, Gruppen und Schulklassen. Literarische Wanderungen runden das Programm ab. Durch Informationstafeln, Videomaterial und ausgestellte Werke können Literaturbegeisterte Einblick in das Leben des Künstlers gewinnen. Das Waggerl Haus ist nah an die Lebensverhältnisse des Schriftstellers Waggerl angelehnt und im Originalzustand erhalten geblieben.
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Sehenswürdigkeiten

Filzmooser Kindl

Filzmoos, Salzburger Sportwelt

Das Filzmooser Kindl ist ein Gnadenbild des Jesuskindes, das in der Dorf- und Wallfahrtskirche in Filzmoos aufgestellt ist. Durch die Figur wurde die Kirche zu einer Pilgerstätte, von deren Besuch sich die Menschen Kraft und Heilung versprechen.Die Legende vom Filzmooser KindlDie Legende um das Filzmooser Kindl besagt, dass in der Zeit, als Filzmoos noch eine Viehweide war, zwei Hirten ein Glöckchen läuten hörten. Als sie das Glöckchen suchten, fanden sie an der Stelle, wo die Kapelle heute steht, das geschnitzte Jesuskind. Die Figur läutete und hob den Schwurfinger. Daraufhin nahmen die Hirten das Jesuskind mit in den Nachbarort Altenmarkt. Über Nacht kehrte die Figur jedoch wieder an seinen Platz nach Filzmoos zurück.Das Filzmooser Kindl heute Heute ist die Figur in der Kirche zum Heiligen Petrus in Filzmoos zu bestaunen. Das Gnadenbild ist eine farbig gefasste, spätgotische Figur des segnenden Jesuskindes. Als Hinweis auf die Legende hängt am rechten Arm der Figur ein Glöckchen. Die Figur trägt ein besticktes "Gnadenröckl", das je nach Jahreszeit gewechselt wird und eine andere Farbe hat. Seit der Renovierung der Kirche vor gut fünfzig Jahren hängt das Gnadenbild als Mittelpunkt des Innenraums in einem goldenen Strahlenkranz über dem Hochaltar.
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Pongauer Dom

St. Johann im Pongau, Salzburger Sportwelt

Kathedralen und Dome befinden sich meist in den Großstädten. Umso verwunderlicher ist es, dass mitten im Zentrum der kleinen Stadt St. Johann im Pongau im Salzburger Land eine der imposantesten Kirchen Österreichs steht: der sogenannte "Pongauer Dom".Obwohl St. Johann im Pongau niemals in seiner Geschichte Bischofssitz war, wird die römisch-katholische Dekanatspfarrkirche St. Johann aufgrund ihrer stattlichen Ausmaße trotzdem als Dom bezeichnet. Mit einer Länge von 60 Metern, einer Breite von 30 Metern und einer Turmhöhe von 62 Metern gehört der Pongauer Dom zu den größten Kirchen Österreichs. Die Pfarrkirche ist dem Heiligen Johannes dem Täufer und Johannes Evangelist geweiht.Die Geschichte und Architektur des Pongauer DomsEine erste Pfarrkirche in St. Johann in Pongau wurde bereits im Jahre 924 erstmals in erzbischöflichen Urkunden erwähnt. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts wurde mit dem Bau einer Kirche an der heutigen Stelle des Pongauer Doms begonnen. Historiker gehen davon aus, dass es sich um eine Holz- oder Steinkirche mit einem Turm gehandelt hat. 1855 wurde St. Johann im Pongau von einer Katastrophe heimgesucht. Ein Großbrand legte weite Teile der Stadt einschließlich der Kirche in Schutt und Asche.Bereits zwei Jahre später wurde mit dem Neubau einer dreischiffigen neugotischen Kirche begonnen. Im Jahre 1871 ereignete sich abermals eine Katastrophe als der Turm der Kirche einstürzte. In den Folgejahren wurde die heutige neugotische Doppelturmfassade errichtet. Der Pongauer Dom ist heute ein wichtiges architektonisches Zeugnis der Baukunst der Gründerzeit.Das Innere des Pongauer Doms Besonders sehenswert im Innenraum des Doms ist der Hochaltar aus dem Jahr 1881. Er hat die Form eines gotischen Schreins mit drei Baldachinnischen. Ebenfalls einen Blick wert sind die beiden Seitenaltäre, die der Mutter Maria geweiht sind. Und ebenso sollten Besucher des Doms die Lourdeskapelle gesehen haben, die sich im rechten Turmuntergeschoss befindet. Sie beherbergt einen Schrein mit Reliquien der Heiligen Bernadette von Lourdes.
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Stille Nacht Museum

Wagrain, Salzburger Sportwelt

Der Geistliche Joseph Mohr und der Organist Franz Xaver Gruber führten an Heiligabend im Jahre 1818 zum ersten Mal das Lied "Stille Nacht" auf. Die Aufführung in einer Kirche in Oberndorf im Salzburger Land und Melodie und Text beeindruckten die Zuhörer so sehr, dass es sich über das ganze Land verbreitete. Von der UNESCO ist dieses Stück sogar zum immateriellen Kulturerbe Österreichs ernannt worden. Übersetzt in beinahe alle Sprachen ist es das bekannteste Weihnachtslied der Welt.Das Stille Nacht Museum in Wagrain Nur 70 km entfernt von Salzburg liegt der Ort Wagrain in Österreich. Inmitten des Dorfs befindet sich im Barockgebäude Pflegerschlössl das Stille Nacht Museum. Pünktlich zum 200-jährigen Jubiläum des berühmten Liedes wurde das Pflegerschlössl restauriert und barrierefrei umgebaut. Das Innere des Pflegerschlössl bietet eine große Ausstellung zum Leben und Wirken des Vikars Joseph Mohr. Mithilfe multimedialer Hilfsmittel wird Geschichte modern greifbar.Veranstaltungen rund um das WeihnachtsliedAuch die Umgebung lädt zu einem Besuch ein: Besucher tauchen ein in das Gefühl des 19. Jahrhunderts, als das weltberühmte Stille Nacht-Lied geschrieben, komponiert und uraufgeführt wurde. In der Region finden Konzerte, Lesungen und Theaterstücke für Groß und Klein statt, die sich mit der Entstehung und dem Inhalt des Lieds beschäftigen. Vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit bietet das Museum und die angrenzenden Örtlichkeiten ein buntes Programm für Besucher mit und ohne Kinder.
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Museum Schloss Lerchen

Radstadt, Salzburger Sportwelt

Am Rande von Radstadt befindet sich das Schloss Lerchen und das darin befindliche Heimatmuseum. Wer Interesse an Geschichte und Kultur hat, findet hier eine spannende Darstellung der geschichtlichen Ereignisse und der Lebenswelt der Menschen der Region. Ausstellungen, Vorträge und originalgetreue Ausstellungsstücke der letzten Jahrhunderte versetzen die Besucher in eine lang vergangene Zeit.Schloss LerchenMitten in der Altstadt Radstadts befindet sich das Schloss Lerchen, das bereits 1289 urkundlich erwähnt wurde. Damit ist nicht nur das Heimatmuseum von Interesse, auch das Gebäude selbst imponiert durch seine Architektur und sein Alter. Geplündert, niedergebrannt und als Braukeller genutzt, erzählen diese alten Mauern viele Geschichten der letzten Jahrhunderte. Das Heimatmuseum thematisiert die Bauernkriege und stellt dabei das Bürgertums und die umliegende Landwirtschaft dar. Ausstellungen von Werkzeugen und Handwerk veranschaulichen die Veränderung der Lebensumstände und der Arbeitswelt der Menschen der Region.Die Ausstellungen im Museum Schloss LerchenIm Jahr 1985 wurde das Museum in Schloss Lerchen eröffnet. Der gotische Kern des Gebäudes ist auf drei Etagen verteilt. Im Erdgeschoss werden die Region und die natürlichen Veränderungen dargestellt. Vor allem die Geschichte des Bergbaus und seine Auswirkungen auf Landschaft und Geologie sind ein wichtiger Bestandteil. Kinder können hautnah in einem Erlebnisstollen nachspielen, wie Bergbau funktionierte.Auf einer weiteren Etage werden Berufe vorgestellt, die sich im Laufe der Jahrhunderte veränderten: Traditionelles Handwerk, aber auch die Arbeit von Landärzten und Hebammen finden Erwähnung. Altes Kunsthandwerk wie die Keramikherstellung in Radstadt wird dem Besucher über Exponate näher gebracht.
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Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Radstadt, Salzburger Sportwelt

Die Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt befindet sich im Herzen von Radstadt. Im Jahre 1314 erstmals urkundlich erwähnt, zählt die parallel zur nördlichen Stadtmauer stehende und von einem Friedhof umgebende Kirche zu den denkmalgeschützten Bauwerken des Orts.Der Nordturm prägt das OrtsbildIhre heutige romanisch-gotische Gestalt erhielt die Stadtpfarrkirche 1417 mit dem Bau des Hochchores und der Umgestaltung des Nordturmes. Die Baumaßnahmen waren eine Reaktion auf mehrere Stadtbrände, denen die spätromanische Kirche zum Opfer fiel. Auch 1616 beschädigte ein Feuer die Kirche stark. Ihren Wiederaufbau betreute der Salzburger Dombaumeister Santino Solari.Großen Schaden richtete der Stadtbrand 1865 an, woraufhin im Rahmen einer Regotisierung eine Wiedererrichtung und im Jahre 1872 schließlich die Neuweihe erfolgte. Der Architekt Josef Wessiken zeichnete für die Umgestaltung des obersten Turmgeschosses verantwortlich.Die Pfarrkirche wurde umfassend restauriertIn den 1950/1960er Jahren fanden in der dreischiffigen Basilika Renovierungsarbeiten statt, im Zuge dessen der neugotische Hochaltar durch einen Altar aus Naturstein sowie ein modernes Tabernakel mit Kruzifix ersetzt wurde. Außerdem wurden im Chor neue Glasfenster eingesetzt, und die Kanzel erneuert. Auf einen Außenanstrich, bei dem man sich an die historische Farbgebung nach Josef Wessiken orientierte, folgte 1994 eine umfassende Sanierung im Inneren. Bekannt ist die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt für die Paul Hofhaimer-Gedächtnisorgel, die an den berühmten, in Radstadt geborenen Komponisten erinnert. Bei den Skulpturen, die seit Ende des 19. Jahrhunderts den Hoch- und die beiden Seitenaltäre zieren, handelt es sich um Werke des Tiroler Bildhauers Johann Piger. Von ihm stammt außerdem das Schnitzwerk von Mariä Himmelfahrt mit dem Strahlenkranz. Das Herz-Jesu-Bild am nördlichen Seitenaltar ist eine Kopie des Gemäldes, das in St. Stephan zu Wien hängt.

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Bauernhofmuseum Wagrain

Wagrain, Salzburger Sportwelt

Das Bauernhofmuseum befindet sich auf der Edelweiß-Alm auf 1.200 Metern Höhe bei Wagrain, direkt an der Mittelstation der Roten 8er-Bahn und dem Daarmoossee.Das bäuerliche Leben nachempfindenIm Bauernhofmuseum kann man die Lebens- und Arbeitsweise vergangener Zeiten nachvollziehen. Immer von Ende Mai bis Anfang Oktober können die Besucher die harte Arbeit der Bauern sowie das traditionelle Handwerk früherer Zeiten kennenlernen. Außerdem erfährt man anschaulich, wie eine Alm bewirtschaftet wurde.Auf den Spuren der BergbauernNicht nur in den rustikalen Gebäuden des Museums mit den alten Einrichtungsgegenständen kann man sich umschauen, so gibt es auch eine historische Mühle. Auch gibt es einen originalen Bauerngarten, in dem noch heute Kräuter, Gemüse und Beeren wachsen.Jeden Dienstag und Donnerstag wird im Original-Steinbackofen auf traditionelle Weise Pongauer Bauernbrot gebacken.Weitere Highlights auf der Edelweiß-AlmFür die kleinen Besucher der Edelweiß-Alm Kinder gibt es zudem einen Streichelzoo mit Ponys, Schafen und Ziegen. Außerdem gibt es einen schönen Spielplatz, auf dem man sich austoben kann.Die größeren Besucher können sich auf der Sonnenterrasse der Edelweiß-Terrasse entspannen und sich kulinarisch verwöhnen lassen. Im Anschluss kann man noch eine Wanderung rund um den Daarmoossee unternehmen.

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