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Salzburger Almenweg

Salzburger Sonnenterrasse, Österreich

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Der Salzburger Almenweg zieht sich über eine Länge von 350 km durch das Salzburger Pongau. Der Weitwanderweg ist in 31 Etappen unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit unterteil und führt an 120 urigen Hütten vorbei, in denen eingekehrt und übernachtet werden kann.

Die Etappen des Almenwegs

Die einzelnen Etappen des Weges sind zwischen fünf und 21 Kilometer lang und haben eine Gehzeit von 1,5 bis 9 Stunden. Die Teilstrecken sind unterschiedlich anspruchsvoll: Es gibt Wege, die auch gut für Familien zu begehen sind, aber auch Etappen, die nur für erfahrene Bergsteiger zu empfehlen sind. Auf der Internetseite des Salzburger Almenwegs kann man die Etappen nach verschiedenen Kategorien filtern, darunter beispielsweise für Familien geeignet, nach dem Anspruch oder mit besonders schönem Panoramablick. Dort werden elt Etappen ausgewiesen, die für Familien geeignet sind, acht Teilstrecken werden nur für erfahrene Bergwanderer empfohlen. Besonders familienfreundlich ist zum Beispiel die Etappe Nummer 27, die zur Moosalm in Filzmoos führt. Hier gibt es auch einen Streichelzoo und einen Kinderspielplatz.

Regionaler Genuss auf den Hütten

Das Salzburger Land hat die höchste Dichte an Almen aller Bundesländer in Österreich. So ist es nicht verwunderlich, dass man hier den Weitwanderweg findet, der von Alm zu Alm führt. Auf den Hütten gibt es neben den traditionellen Brotzeitbretteln regionale Spezialitäten wie Fleischkrapfen, Kasnockn, Gröstl, Kaspressknödelsuppe, Schwammerlgerichte, Topfenaufstriche oder selbstgemachte Säfte.

Hütte bei Großarl auf dem Almenweg © Raffalt

Markierung und Wandernadeln

Der Almenweg ist durch die blaue Blüte des Enzians gekennzeichnet. Diese schmückt auch die vier unterschiedlichen Wandernadeln, die man sich erlaufen kann. Wer eine der 31 Etappen gegangen ist, kann sich bereits das Abzeichen in Bronze sichern, für den Enzian in Diamant muss man den kompletten Almenweg gewandert sein. Nachgewiesen wird dies durch Stempel in den Almen und Hütten, abholen kann man sich seine Wandernadel in allen Tourismusbüros im Pongau.

Zurück zum Ausgangspunkt

Wer nur eine Teilstrecke des Almenwegs wandert, gelangt mit öffentlichen Verkehrsmitteln wieder zurück zum Ausgangspunkt. Verschiedene Buslinien, Sammel- und Wandertaxis und Bahnstrecken verkehren im Pongau-Takt und können genutzt werden.

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