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Sehenswürdigkeiten in Vorarlberg

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Sehenswürdigkeiten

Propstei St. Gerold

St. Gerold, Alpenregion Vorarlberg

Kultur und Natur pur: Propstei St. GeorgSt. Gerold liegt auf 850 Meter Seehöhe im Biosphärenpark Großes Walsertal in Vorarlberg. Gegründet wurde die Propstei vom Hl. Gerold. Seit dem 13. Jahrhundert gehört St. Gerold gehört zum Benediktinerkloster Einsiedeln in der Schweiz. Die Aufgabe der Propstei ist es, Himmel und Erde zu verbinden. Weiteres wichtiges spirituelles Element von St. Gerold ist die Lebenssinnfindung.Kulturzentrum mit einem Alter von 1.000 JahrenDer größte Teil der Propstei stammt aus dem 12. Jahrhundert. Im Kern sind aber auch die Vorgängerbauten aus dem 10./11. Jahrhundert vorhanden. St. Gerold wurde in der Gotik, im Barock, im Historismus und in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ständig erweitert. Die Propstei ist das kulturelle Zentrum der Region. Knapp 40 Konzerte sowie zusätzlich Lesungen, Seminare und ein reichhaltiges Kursangebot beinhaltet das Kulturprogramm von St. Gerold.Führungen, Reiten und "Weg der Sinne"Führungen durch die gesamte Anlagen dauern knappe 60 Minuten. Die Rundgänge finden ab einer Gruppenstärke von ca. 15 Personen statt. Optional wird die Führung mit einem Aperitif im historischen Weinkeller gegen Aufpreis abgeschlossen. Hippotherapien, heilpädagogisches Reiten und meditatives Reiten für Erwachsene sind ein weiterer Schwerpunkt der Propstei. Durch den Wald unter der St. Gerold führt der einstündige Meditationsweg "Weg der Sinne - Weg der Stille". Der Rundweg endet im sog. Labyrinth. Für den Meditationsweg ist festes Schuhwerk erforderlich. Weitere Spazierwege sind der Lehen- und der Klosterweg.Die Propstei hat heute 33 Gästezimmer für ein bis sechs Personen, ein Hallenbad mit Sauna sowie ein Restaurant im Klosterkeller. Der Klosterladen führt Bücher, Musik-CDs, Wein und andere Leckereien. Mit vierzig Mitarbeitern im Sommer ist der Biosphärenpartnerbetrieb St. Gerold einer der größten Arbeitgeber der Region.
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Sehenswürdigkeiten

Hannes-Schneider Denkmal

St. Anton am Arlberg, Arlberg

Im Park vor dem Ski- und Heimatmuseum St. Anton erinnert ein Denkmal an Hannes Schneider (1890-1955), Skipionier und Gründer der Skischule Arlberg.Werdegang des SkipioniersHannes Schneider wurde im Jahr 1907 im Alter von 17 Jahren als Skilehrer in St. Anton am Arlberg angestellt. 1920 gründete er die erste Skischule Österreichs. Er brachte seinen Schülern als erster Lehrer den Stemmbogen bei, während in den anderen Skischulen noch der Telemark-Stil gelehrt wurde.1928 organisierte Schneider zusammen mit dem englischen Skipionier Sir Arnold Lunn das erste Arlberg-Kandahar-Rennen, ein Mischung aus Abfahrt und Slalom.Internationaler ErfolgHannes Schneider war nicht nur in heimischen Gefilden bekannt: Sein Buch "Wunder des Schneeschuhs" erregte die Aufmerksamkeit des japanischen Kronprinzen Chichibu, der ihn daraufhin nach Japan einlud. Schneider fuhr für 3 Monate nach Japan, wo er Skikurse gab und Vorträge über die von ihm erfundene Arlberg-Technik hielt.Hannes Schneider war nicht nur Skilehrer, sondern auch Schauspieler. Er spielte in 15 Skifilmen mit, unter anderem in "Die weiße Kunst" und "Der weiße Rausch - Neue Wunder des Schneeschuhs", in dem er zusammen mit Leni Riefenstahl die Hauptrolle übernahm.Auswanderung in die USAHannes Schneider wanderte mit seiner Familie im Jahr 1939 in die USA nach New Hampshire aus, weil er in seiner Skischule keine NS-Propaganda duldete.In New Hampshire gründete er eine Skischule und baute am Mount Cranmore ein großes Skigebiet nach seinen Vorstellungen aus.Hannes Schneider starb im Alter von 65 Jahren in North Conway, New Hampshire. In seinem amerikanischen Skigebiet findet bis heute zum Andenken "The Hannes Schneider Meister Cup Race" statt. Außerdem erinnern verschiedene Denkmäler in Österreich, den USA und in Japan an den Skipionier.
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Bahnhof St. Anton

St. Anton am Arlberg, Arlberg

Im Jahr 2000 wurde das neu ausgebaute Bahnhofsgebäude von St. Anton in Betrieb genommen. Der Schienenverkehr läuft auf 4 Gleisen.Architekturpreis-GewinnerKurz nach seiner Fertigstellung wurde das Bahnhofsgebäude im Jahr 2001 mit dem begehrten Brunel Award ausgezeichnet. Der Brunel Award wird für besonders gelungenes Eisenbahndesign (Bauten und Fahrzeuge) vergeben.Das moderne Gebäude ist nur 8m breit und verbindet Funktionalität mit modernster Architektur. Der Bahnhof liegt am Ufer der Rosanna und passt sich sehr gut in die Landschaft ein. Als Fassade dient ein feinmaschiges Edelstahlgewebe.Fahrt im Orient-ExpressDer Bahnhof von St. Anton ist nicht nur Eurocity-Haltestelle, sondern hier macht auch der berühmte Orient-Express Halt. Der "Venice Simplon Orient Express" fährt von London über Paris nach Venedig und macht auch Station in St. Anton am Arlberg.
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Buddhistisches Kloster Letzehof

Frastanz, Bodensee-Vorarlberg

Ein Buddhistisches Kloster mitten in VorarlbergVom Bahnhof in Feldkirch etwa 40 Gehminuten entfernt liegt ein Hof, der im katholisch geprägten Vorarlberg recht exotisch anmutet. Das Buddhistische Kloster auf dem Letzehof in Frastanz entstand im Jahre 1981, als der Eigentümer des Bauernhofes diesen einigen Mönchen zur Verfügung stellte, die aus Tibet vertrieben worden waren. Seither besteht die von Gesche Rapte Rinpotsche gegründete Klostergemeinschaft, die sich ganz dem religiösen Leben des Buddhismus widmet.Der Stupa auf der LetzeÄhnlich wie in den katholischen Gebieten an Wegen und Kreuzungen die Figuren von Heiligen aufgestellt oder Kapellen erbaut werden, sind im Buddhismus Stupas üblich, die ein symbolischer Ausdruck des Geistes Buddhas sind. Ihnen wird nachgesagt, dass sie negative Energien beschwichtigen und positive Energien wie Frieden und Harmonie fördern. Ein solcher Stupa wurde im Jahr 1987 auch auf der Letze errichtet. Das Monument entstand seinerzeit in Erinnerung an den Gründer des Klosters, Gesche Rapte Rinpotsche.Buddhismus erlebenDer Gebetsraum des Klosters ist tagsüber geöffnet und kann auch ohne Voranmeldung besucht werden. Die Mönche versammeln sich täglich um 8 und um 18 Uhr zu Meditationen. Auch zu den umfangreichen Gebetsritualen mit Opfergaben, die alle zwei Wochen stattfinden, sind Besucher willkommen.Mehrmals im Jahr finden zudem Wochenendseminare, Meditationskurse und Yogaunterricht statt. Und wer das Klosterleben einmal miterleben, sich zur inneren Einkehr für einige Zeit zurückziehen oder mehr über den Buddhismus erfahren möchte, kann eines der zur Verfügung stehenden Gästezimmer buchen und einige Zeit auf dem Letzehof verbringen.
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Heimatmuseum Paarhof Buacher

Bürserberg, Alpenregion Vorarlberg

Nur etwa 5 km südwestlich der vorarlbergischen Stadt Bluenz liegt am Eingang des Brandnertals der Ort Bürserberg. Er kann auf mehr als 500 Jahre Siedlungsgeschichte zurückblicken, die in einer von Bergen, Wäldern, Gebirgsseen und kleinen Flüssen geprägten Landschaft verlief. Siedler waren die vom Prättigau aus in das Bergtal vordringenden Walser, Angehörige einer alemannischen Volksgruppe, die dem westgermanischen Kulturkreis zuzuordnen ist.Ein einmaliges Objekt walserischer SiedlungskulturAus dieser Siedlungskultur der Vergangenheit stammt der zu einem Museum umfunktionierte Paarhof "Buacher". Bei diesem handelt es sich um ein über 300 Jahre altes Walserhaus. Es hatte seinen ursprünglichen Standort im wenig frequentierten Bürserberger Ortsteil Tschapina und wurde in den Jahren 1991 bis 1993 auf ein Grundstück in der Ortsmitte gegenüber der Kirche St. Josef umgesetzt. Hier hat es einen im Mittelpunkt des alltäglichen Lebens stehenden Platz gefunden und hat die berechtigte Aussicht, der Nachwelt als bäuerliches Kulturgut möglichst lange erhalten zu bleiben.Besuch im Heimatmuseum Paarhof BuacherDas liebevoll gestaltet Heimatmuseum Paarhof Buacher präsentiert in seinem Wohnhaus die komplette Wohnung einer Walserfamilie. Wohnstube, Küche, Stubenkammer, Hofwerkstätten und ein Keller bieten interessante Einblicke in den Lebens- und Arbeitsalltag ihrer einstigen Bewohner, der Bergbauern. Auch Kinder kommen beim Betrachte der aus heutiger Sicht einfachen und bescheidenen Zeugnisse der ortsgeschichtlichen Vergangenheit aus dem Staunen nicht heraus.In der Sonderausstellung 100 Jahr Skigeschichte zum Anfassen erfahren die Besucher interessante Details über die Entstehung des Skilaufens, die Entwicklungsgeschichte der alpin Ausrüstung und können Skimodelle berühmt gewordener Skisportler wie Toni Sailer oder Karl Schranz und anderer Vorarlberger Skipioniere bewundert werden.

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Juppenwerkstatt Riefensberg

Riefensberg, Bregenzerwald

Direkt im Ortszentrum der Gemeinde Riefensberg befindet sich die Juppenwerkstatt. Hier wird bis heute ein Handwerk gepflegt, das bereits eine Jahrhunderte alte Geschichte hat. Die Werkstatt ist der Platz, an der die Juppe entsteht, die Tracht der Bregenzerwälderinnen.Ende alter TraditionenAls Luise und Manfred Fitz im Jahr 1993 altersbedingt vor der Schließung der alten Juppenmanufaktur standen, schien das alte Handwerk vom Aussterben bedroht. Die Gemeinde Riefensberg kooperierte jedoch mit dem Land Vorarlberg, dem Landestrachtenverband, dem Heimatwerk und dem Heimatpflegeverein und gründete das neue Zentrum der Trachtenerzeugung. Damit konnte das alte Handwerk gerettet werden.Die Herstellung der JuppeCharakteristisch für die Juppe ist die stark glänzende Oberfläche des Gewebes und die schlichte Eleganz. Um den Glanz zu erreichen, wird das gefärbte Gewebe geleimt und danach gefaltet. Historische Glästmaschinen bringen den Glanz auf den Stoff. Auch in Falten gelegt werden die Röcke der Tracht nicht mehr von Hand, sondern durch eine spezielle über 100 Jahre alte Fältelmaschine. Bis heute wird jede Tracht den Trägerinnen maßgenau angepasst. Die Tracht wird immer noch auf Festen gerne präsentiert.Alte Traditionen entdeckenDen gesamten Arbeitsprozess können Besucher im Rahmen von Führungen kennenlernen. Diese sind nach Voranmeldung möglich. Hier gibt stets eine Handwerkerin nähere Auskünfte zur Herstellung der Trachten. Darüber hinaus finden in der Juppenwerkstatt regelmäßige Sonderausstellungen statt.Die Juppenwerkstatt bietet daneben Packages, in deren Rahmen weitere außergewöhnliche Projekte rund um Riefensberg näher kennengelernt werden können. Partner sind etwa das Frauenmuseum und das Sägewerk in Hittisau oder das Angelika-Kauffmann-Museum in Schwarzenberg.
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Kapuzinerkloster Feldkirch

Feldkirch, Bodensee-Vorarlberg

Das Kapuzinerkloster liegt im Zentrum der Stadt Feldkirch in Vorarlberg. Feldkirch ist die westlichste Stadt in Österreich und liegt an der Grenze zur Schweiz sowie zu Liechtenstein.Geschichte des Klosters Das Kapuzinerkloster Feldkirch wurde im Jahr 1602 gegründet und 1605 geweiht, also auch offiziell in den Stand eines Klosters erhoben. Besondere Verehrung genießt im Kloster Feldkirch der Heilige Fidelis von Sigmaringen. Dieser wirkte im Jahr 1621 als Guardian oder Wächter im Kloster Feldkirch und starb im Jahr 1622 in Seewies den Märtyrertod: Er wurde ermordet. Sein Schädel wird heute in der Fideliskapelle des Kapuzinerklosters aufbewahrt.Das Schicksal des Fidelis von Sigmaringen hat im letzten Jahrhundert dazu geführt, dass Feldkirch eine Städtepartnerschaft mit der deutschen Stadt Sigmaringen in Baden-Württemberg eingegangen ist.In den düsteren Jahren von 1938 bis 1945 wurde nach dem "Anschluss" Österreichs das Kloster enteignet und geschlossen, konnte aber nach Kriegsende wieder sein geistliches Leben aufnehmen.Im Jahr 2007 wurde das Kapuzinerkloster im Auftrag des Ordens generalsaniert: Der Mangel an Nachwuchs zwang den Orden, die beiden anderen Vorarlberger Kapuzinerklöster, Bludenz und Bezau, aufzulassen. Deren Brüder dienen seither in Feldkirch, das nunmehr die einzige Brüdergemeinschaft in diesem Bundesland ist. Neben dem Heiligen Fidelis firmiert der Heilige Gebhard als Patron der Diözese Feldkirch.KlosterbautenDas Kapuzinerkloster hat einen Kreuzgang, der von Besuchern gerne durchwandelt wird. In der Kirche Mariä Opferung können gemeinsam mit den Kapuzinermönchen Gottesdienste gefeiert werden. In der Fideliskapelle werden die Reliquien des Heiligen Fidelis aufbewahrt.Im Kloster findet jedes Jahr das Fidelisfest statt, bei dem das Kloster viele Türen öffnet und sich auch neugierigen Fragen stellt.
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Kloster Mehrerau

Bregenz, Bodensee-Vorarlberg

Westlich des Stadtzentrums der vorarlbergischen Landeshauptstadt Bregenz, nur wenige hundert Meter vom Ufer des Bodensees entfernt, liegt das Kloster Mehrerau. Das Zisterzienserkloster besitzt eine Sonderstellung als Territorialabtei und wird von einem Abt geführt.Geschichte des Klosters Seit dem Jahr 1090 ist Bregenz der Standort eines Klosters. Es durchlebte in den folgenden Jahrhunderten eine von Zerstörungen, Wiederaufbau, Erweiterungen und zeitweisen Schließungen gekennzeichnete Geschichte. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Klosterkirche nach Plänen des Architekten Franz Anton Beer erbaut.Ende des 18. Jahrhunderts wurde der mit Barockstuck geschmückte Bibliothekssaal errichtet, der heute durch seine historischen Bestände überregionale Bekanntheit erreicht hat. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde das Kloster kurzzeitig geschlossen und geplündert, bis es 1854 durch Zisterziensermönche erneut besiedelt wurde.1923 entstand ein als Heilbad betriebenes Sanatorium. Allerdings versiegte die für Heilzwecke genutzte Quelle bereits im Jahr 1935. Heute wird es als Privatheilanstalt "Heilbad- und Chirurgisches Sanatorium Mehrerau" geführt.Das Klosterleben in heutiger Zeit Gnadenaltar / © Dguendel, Wikimedia Commons (CC BY 3.0)Das Kloster Mehrerau nimmt heute eine Fläche von etwa 1 km² ein. Etwa 30 Ordensbrüder und zahlreiche Angestellte betreiben neben dem Sanatorium in ihm unter anderen ein Gymnasium mit Internat (das Collegium Bernardi), eine Klostergärtnerei und eine Zimmerei.Die sich in einer nüchternen und erhabenen Ausstattung präsentierende Klosterkirche beherbergt zahlreiche Skulpturen und Gemälde verschiedener Epochen, aus denen die um 1500 geschaffene Statue der Gnadenmutter herausragt.Einer der beeindruckendsten Räume des Klosters ist der im Stil des Historismus errichtete, von sechs Säulen getragene und farbenfroh gestaltete Kapitelsaal.Der Öffentlichkeit steht das Kloster Mehrerau für die täglichen Gottesdienste, für Klosterführungen von Gruppen nach Voranmeldung und zu Klosteraufenthalten als "Mönch auf Zeit" zur Verfügung. Unbedingte Erwähnung verdient der in einem prachtvollen Gewölbe eingerichtete Klosterkeller Mehrerau, der jeweils von Dienstag bis Sonntag seine Gäste empfängt.
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Künstlerhaus Palais Thurn & Taxis

Bregenz, Bodensee-Vorarlberg

Das Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis liegt in der Hauptstadt des Landes Vorarlberg, Bregenz, in Österreich. Es dient als Ausstellungshaus der Berufsvereinigung bildender Künstlerinnen und Künstler Vorarlbergs und ist zudem deren Sitz und Verwaltungszentrum.Geschichte und GegenwartDie Gründerzeitvilla, die heute als Künstlerhaus dient, wurde im Jahr 1848 erbaut und 1887 von Gustav Prinz von und zu Thurn und Taxis mitsamt des umliegenden Parks gekauft. Dieser veräußerte den Besitz wiederum 1915 an die Stadt Bregenz. Nach den Kriegswirren und der Wiedererrichtung einer Ordnung wurde das Gelände mit Haus im Jahr 1953 der Berufsvereinigung der bildenden Künstlerinnen und Künstler Vorarlberg zugesprochen, so dass dem herrlichen Park eine Umwidmung in einen Friedhof erspart geblieben ist.1983/84 erfolgte im Auftrag des Lands Vorarlberg durch die Architekten Hans Purin und Heinz Wagner ein Umbau des Gebäudes zum Ausstellungshaus für die Berufsvereinigung. Das Nebengebäude dient als Bibliothek, Sekretariat und Verwaltungsgebäude.Ausstellungen und DrumherumAlljährlich findet die Sommerausstellung des Bregenzer Kunstvereins im Palais Thurn & Taxis statt, was gleichzeitig eines der großen Events im kulturellen Jahreskalender der Stadt ist. Ansonsten zeigen Mitglieder der Berufsvereinigung auch rund um das Jahr ihre Werke, so dass sich ein Besuch im Prinzip immer lohnt. Auch die Atmosphäre im Haus und die Tatsache, dass meist Künstler zugegen sind, macht einen Abstecher besonders interessant.Der Park zählt zu den bedeutendsten Gartenanlagen in Österreich und steht bereits seit 1929 unter Denkmalschutz. Neben der Insel Mainau zählt er zu den schönsten Park- und Gartenanlagen am Bodensee und ist daher immer einen Besuch wert: Nach der Besichtigung des Künstlerhauses kann man den Park durchwandeln und danach mit einer Fähre auf die Insel Mainau fahren: Ein herrlicher Tag am wunderschönen Bodensee.
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Pfarrkirche Herz-Jesu

Bregenz, Bodensee-Vorarlberg

In der Stadtmitte von Bregenz, auf dem Kolpingplatz, steht die denkmalgeschützte Pfarrkirche Herz Jesu. Bereits von Weitem grüßt sie Einheimische und Gäste mit ihrer beeindruckenden, normannisch anmutenden, Doppelturmfassade.Eine Pfarrkirche der Bregenzer BürgerHerz Jesu ist dies im wahrsten Sinne des Wortes, wurden doch Kirchenbau und Innenausstattung beinahe vollständig aus Spenden von Bregenzer Bürgern finanziert.Bereits auf das Jahr 1896 geht die Gründung eines Herz-Jesu-Kirchenbaufonds-Komitee zurück. Zudem hat ein anonym gebliebener Einzelspender im Jahr 1900 mit einer Spende in Höhe von 28.000 Kronen dafür gesorgt, dass der zugehörige Bauplatz erworben werden konnte. Ein Jahr später wurde der Herz-Jesu-Kirchenbau-Verein mit Karl Bernhard Schwärzler als Obmann gegründet und im Jahr 1902 lagen die ersten Entwürfe für den Kirchenbau vor. Im Jahr 1905 wurde mit dem Bau begonnen und das Kirchengebäude in mehreren Schritten vollendet. Am 21.November 1908 wurde die Kirche geweiht.Architektur und Innenausstattung der Kirche Ihr Grundriss ist kreuzförmig. Das Gebäude entspricht einer dreischiffigen Basilika mit einem Mittelschiff und zwei Seitenschiffen, jeweils mit imposanten Gewölbekonstruktionen versehen.Eine Besonderheit des Kirchenbaus ist die 19,2 Meter hohe Mittelschiffwand im Vergleich zu den 8,8 Meter hohen Wänden der Seitenschiffe. Die beiden Türme der Pfarrkirche Herz Jesu weisen eine Höhe von 62 Metern auf. Erst zu Beginn des Ersten Weltkriegs wurden der Hochaltar und die vier Flügelaltare fertiggestellt.Herz Jesu beheimatet eine Orgel des im Jahr 1932 verstorbenen Vorarlberger Orgelbaumeisters Josef Behmann. Sie ist eine seiner letzten Orgelbauten. Nach Überholung und Restaurierung verfügt das Instrument heute über 4.650 Pfeifen. Die Kanzel der Pfarrkirche stammt aus noch späterer Zeit: 1939 bis 1941 wurde sie errichtet.Musik in Herz-Jesu"Musik in Herz-Jesu" ist der Name eines Vereins, der Orgelkonzerte, Chorkonzerte und weitere Veranstaltungen in der Pfarrkirche organisiert. Die Veranstaltungen erfreuen sich inzwischen immer größer werdender Beliebtheit.
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Pfarrkirche St. Gallus

Bregenz, Bodensee-Vorarlberg

Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Gallus steht auf dem Kirchplatz inmitten der Gemeinde Bregenz. Ihr heutiges Aussehen verrät auf den ersten Blick wenig über ihre langjährige Geschichte, die es durchaus einmal zu ergründen gilt.Von der frühen Romanik zum BarockDer Ursprung der Kirche geht in das 5. Jahrhundert zurück, als sie als "Aureliakirche" errichtet wurde. Eine erste urkundliche Erwähnung findet sich im Jahr 1079. Die Kirchenweihe fand im Jahr 1380 statt. Durch Brände zerstört, wurde im Jahr 1477 ihr Turm neu aufgebaut und die Kirche insgesamt erweitert.In der Zeit zwischen 1737 und 1740 erfolgte ein kompletter Umbau der Kirche nach Plänen von Franz Anton Beer, bei dem sie ihr heutiges barockes Aussehen erhielt. Umfangreiche Restaurierungsarbeiten am Äußeren und im Innern der Kirche erfolgten in den sechziger und siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts.Der BaumeisterFranz Anton Beer entstammte einer anerkannten Bregenzer Baumeisterfamilie und lebte und arbeitete im Ort. Spuren seines Wirkens findet der Besucher an verschiedenen Profan- und Sakralbauten in und um Bregenz.Das Erscheinungsbild der heutigen Pfarrkirche Von außen wirkt die Kirche mächtig und dennoch eher schlicht. Im Innern erwartet den Betrachter barocke Schönheit.Ein imposantes, in weiß ausgemaltes, Langschiff wird im Chorbereich von einem Hochaltar begrenzt. Genau gegenüber, auf der Empore, befindet sich die Orgel. Ihr Gehäuse geht auf das Jahr 1771 und den Erbauer Josef Gabler zurück. Das Werk stammt von Gregor Hradetzky aus dem Jahr 1974.Der Hochaltar von St. Gallus gilt als ein besonderer Schatz: Ein Silberaltar, der sich aus 40 verschiedenen Silber- und Silberholzobjekten zusammensetzt. Die Einzelteile resultieren aus Schenkungen und Ankäufen zwischen der Mitte des 17. und des 18. Jahrhunderts. Während kürzlich durchgeführter Restaurierungsarbeiten konnte diese langjährige Entstehungsgeschichte des Altars sichtbar gemacht werden.
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Pfarrkirche St. Leonhard

Au im Bregenzerwald, Bregenzerwald

Das romantische Bergdorf Au befindet sich im österreichischen Bundesland Vorarlberg und gilt mit seinen historischen Bauernhöfen und der Pfarrkirche St. Leonhard als einer der schönsten Orte des Bregenzerwalds. Bekannt ist Au auch als Zentrum der barocken Kirchenbaukunst. Diese entwickelte sich zur bekannten Barock-Baumeisterschule weiter, die als "Auer Zunft" bezeichnet wurde.Ein architektonisches Kleinod in eindrucksvoller NaturDie Pfarrkirche St. Leonhard befindet sich unterhalb des bewaldeten Bergrückens an dem Flüsschen Au. Sie liegt an der Bregenzerwaldstraße unmittelbar an der Abzweigung der Staatsstraße 193. St. Leonhard ist schon von weitem sichtbar und ein einmaliges Zeugnis der barocken Sakralkunst. Im nordöstlichen Bereich des Kirchen-Grundstücks liegt ein kleiner ummauerter Friedhof.Barock vom Feinsten Die Pfarrkirche wurde im Jahr 1390 als Nachfolgebau einer kleineren Kapelle im gotischen Stil errichtet. 1494 erfolgte die Weihe der neuen, vergrößerten Pfarrkirche, die im Laufe des 17. Jahrhundert von den Auer Bauhandwerkern aufwändig im barocken Stil umgestaltet wurde.Der weiße Innenraum ist mit prächtigen Deckengemälden und Stuckarbeiten verziert und verfügt über einen Hochaltar und zwei Seitenaltäre. Ein Highlight der dem Heiligen Leonhard geweihten Pfarrkirche ist die geschnitzte Kanzel aus dem 18. Jahrhundert.Behutsame SanierungAnfang der 1980er Jahre wurde St. Leonhard von außen und innen fachmännisch restauriert. Im Jahr 2008 erhielt die Kirche ein neues Dach aus Lärchenschindeln (bis auf die östliche Seite). Zudem wurden Turmkugel sowie -kreuz neu vergoldet. Seitdem erstrahlen beide wieder in großartigem barocken Glanz.
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Pfarrkirche St. Philippus und Jakobus

Schoppernau, Bregenzerwald

Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Philippus und Jakobus steht in der Gemeinde Schoppernau im Bregenzerwald. Der Ort gehört zum Bregenzer Bezirk Vorarlberg. Das unter Denkmalschutz stehende Bauwerk erhebt sich auf einer Anhöhe im Dorfzentrum und wird von einem ummauertem Friedhof umgeben.Ein exemplarischer Barockbau1500 wurde eine Kapelle errichtet, die Filiale von Au war. 1682 kam es zum Kirchenneubau, in dessen Folge Schoppernau am 5. Dezember 1682 vom Konstanzer Bischof per Dekret zur selbständigen Pfarrei erhoben wurde. Bereits ab 1710 wurde wieder ein neues Gotteshaus errichtet. Entwurf und Bauleitung lagen in den Händen des Architekten Josef Brenner. Dieser bis heute erhaltene Bau besteht aus einem eingezogenen Chor mit barockem Langhaus.Der Kirchturm steht im Norden, an ihn wurde die mit einem Pultdach versehene Sakristei angebaut. Besonderes Augenmerk ziehen die 1796 von den Stuckateuren Josef Anton Natter, Franz Michael Felder und Josef Simon Moosbrugger angebrachten Dekorationen auf sich. Von 1956 bis 1957 vergrößerte der Architekt Kaspar Albrecht die Kirche.Generationen schufen Kunstwerke und Ausstattung Der gesamte Innenraum der Kirche zeigt, wie gut Kunstwerke aus verschiedenen Zeiten miteinander harmonieren können. Besonders der aus dem Jahr 1763 stammende Hochaltar zieht die Blicke auf sich. Die Altarbilder der Heiligen Philippus und Jakobus und die besonders gelungene Darstellung des Gottvaters sind aber wesentlich jünger. Sie wurden vom Maler Claudius Schraudolph im Jahre 1881 geschaffen.1895 erstellte der Bildhauer und Tischler Gebhard Moosbrugger ein Kruzifix und das Kirchenportal. Die Bankdocken stammen von 1910, der Tabernakel mit seinen zwei Engeln stellt ebenfalls ein Werk der Moosbruggerfamilie von 1928 dar. Erst 1981 schuf Orgelbauer Anton Behmann aus Schwarzach die heutige Orgel mit ihren 26 Registern. Die Schnitzarbeiten und die Emporenbrüstung schuf Kaspar Felder.
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Rolls-Royce-Museum

Dornbirn, Bodensee-Vorarlberg

Das barrierefreie Rolls Royce Museum befindet sich im Dornbirner Ortsteil Gütle. Es ist mit den edel glänzenden Karossen ein Highlight für jeden Autoliebhaber. Seit 1999 ist es der Öffentlichkeit zugänglich. Die Sammlung befindet sich am Eingang zur Rappenlochschlucht. Die Ausstellungsräume verteilen sich auf zwei Stockwerke.Ein Museum aus SammelleidenschaftBereits als Junge erkannte Franz Vonier: Automobile bedeuten die Zukunft. Er verließ die Berge, zog durch Europa und lernte bei denen, die etwas von Rolls Royce verstanden. 1969 ließ er sich schließlich in Klaus im Vorarlberg nieder und gründete eine Reparaturwerkstatt. Vonier spezialisierte sich auf die Restauration und die Anfertigung spezieller Ersatzteile. Schnell machte er sich einen Namen als Rolls-Royce-Experte. Und er hatte eine Vision: Er wollte eine eigene Sammlung aufbauen. Mit detektivischem Spürsinn, Geduld und Ausdauer gelang es ihm, seine Rolls-Royce-Sammlung auszubauen. Mittlerweile sind etwa 100 originale Automobile aus den Jahren von 1923 bis 1939 in den Ausstellungsräumen zu bestaunen. Zu jedem Fahrzeug ist dessen Geschichte lückenlos dokumentiert. So gibt es in der "Hall of Fame" die Modelle berühmter Persönlichkeiten zu sehen wie etwa den Landauer von Queen Mum oder den Safari-Tourenwagen von Georg V.Stilvolles RahmenprogrammDass die meisten der ausgestellten Fahrzeuge fahrbereit sind, davon kann sich jeder Gast selbst überzeugen, der eine Fahrt im Rolls Royce bucht. Stilecht mit Chauffeur wird der Besucher vom Bahnhof oder von seinem Hotel abgeholt und zum Museum gefahren. Und nach dem Rundgang beschließt der Gast stilvoll und ganz im Flair der 1920er und 1930er Jahre seinen Museumsbesuch im "Tea Room", wobei er ein Kuchenbuffet mit Kaffee, einen Fünf-Uhr-Tee oder ein Dinner genießen kann.Weiterhin interessant: Auf dem Museumsareal hat Kaiser Franz Josef im Jahr 1881 das erste Telefon der österreichisch-ungarischen Monarchie in Betrieb genommen.
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Werkraum Bregenzerwald

Andelsbuch, Bregenzerwald

Der Werkraum Bregenzerwald ist eine Kooperation von derzeit 85 klassischen Handwerksbetrieben in Andelsbuch und umfasst unter anderem ein Handwerksmuseum. Neben der Geschichte unterschiedlicher Handwerkstraditionen liegt der Schwerpunkt des Hauses auf den zeitgenössischen und zukunftsweisenden Erzeugnissen und Dienstleistungen unterschiedlicher handwerklicher Branchen, die etwa zur Hälfte aus dem holzverarbeitenden Gewerbe stammen.Informationen und Betätigung für alle AltersgruppenDas 2008 errichtete, architektonisch außergewöhnliche Werkraumhaus (vom bekannten Schweizer Architekten Peter Zumthor entworfen) liegt nur wenige hundert Meter südwestlich des Ortskerns von Andelsbuch und wurde von den im Werkraum organisierten Handwerkern selbst erbaut und ausgestattet. Auf 700 m² präsentieren die Vereinsmitglieder sich und ihre Arbeiten auf moderne und lebendige Weise der Öffentlichkeit und möchten so auch den Nachwuchs für ein Handwerk begeistern.Besucher können dazu eine ständige Ausstellung und wechselnde Sonderausstellungen besuchen, dürfen aber auch selbst aktiv werden. Die Werkraum Kinderbaustelle richtet sich an Kinder von 5 bis 12 Jahren und möchte die Faszination am Handwerk und ein Gefühl für die eigenen Fähigkeiten auch den jüngsten Besuchern vermitteln. Dazu können diese sich unter anderem in einer Holzwerkstatt und einer Malerwerkstatt frei betätigen.1999 gegründet, gilt das Werkraum-Konzept inzwischen international als Vorbild für die Darstellung und Vermittlung handwerklichen Arbeit und wurde in dieser Funktion sogar von der UNESCO ausgezeichnet.
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Dom St. Nikolaus

Feldkirch, Bodensee-Vorarlberg

Die römisch-katholische Dompfarrkirche St. Nikolaus befindet sich im nördlichen Bereich der Altstadt von Feldkirch. Sein Vorgängerbau wurde ursprünglich im frühen Mittelalter außerhalb der Stadtmauern errichtet. Durch mehrere Stadtbrände stark in Mitleidenschaft gezogen, wurde der Dom nach Plänen des Architekten Hans Sturn in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts neu erbaut. Mit seinem zweischiffigen Langhaus und einem freistehenden Kirchturm gilt er als bedeutendste gotische Kirche Vorarlbergs.Rundgang durch den Dom Beim Betreten von St. Nikolaus kommen sofort die um das Jahr 1960 entstandenen farbigen Kirchenfenster ins Blickfeld. Unter den Gewölbebögen fällt der Blick auf den Hochaltar und zwei Seitenaltäre. Unter letzteren stellt der in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts von Wolf Huber geschaffene Annenaltar einen wahren Kunstschatz der Domkirche in Feldkirch dar.Künstlerisch wertvoll zeigt sich ebenfalls die schmiedeeiserne gotische Kanzel. Weitere Aufmerksamkeit verdienen ein im Rokokostil erschaffener Beichtstuhl sowie die Abendmahlskapelle mit dem um 1615 entstandenen Schutzmantelmadonnenaltar. Die einzigen, heute noch sichtbaren, gotischen Blumenfresken, die einst das ganze Gewölbe schmückten, sind über dem Triumphbogenkreuz zu entdecken.Eine an Frieden und Solidarität erinnernde SilberbüsteDen Eingang zum Kirchturm schmückt die auf einer Sandsteinkonsole ruhende Silberbüste des Heiligen Nikolaus. Sie entstammt dem Feldkircher Silberaltar, der vor mehr als 300 Jahren an die Schweiz verkauft wurde, um die Verteidigungskosten für Feldkirch aufbringen zu können. Das Geläut des Turms von St. Nikolaus besteht aus drei Glocken, die in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts gegossen wurden.
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Frauenmuseum Hittisau

Hittisau, Bregenzerwald

Das Frauenmuseum Hittisau wurde im Jahr 2000 auf Initiative der Museumskuratorin Elisabeth Stöckler gegründet. Es ist das erste und einzige Museum Österreichs, in dem die Geschichte und das kulturelle Schaffen von Frauen gesammelt, erforscht, dokumentiert und sichtbar wird. Inzwischen hat sich das Haus zu einem bedeutenden, regionalen Veranstaltungsort entwickelt. Das barrierefrei zugängliche Museum befindet sich unweit des örtlichen Gemeindeamts. Die gleichnamige Bushaltestelle ist zweimal täglich mit dem Landbus ab Bregenz und Dornbirn erreichbar.Ein architektonisch einzigartiges KonzeptDas mehrfach prämierte Frauenmuseum wurde in zweijähriger Bauzeit vom Bregenzer Architekturbüro Cukrovicz & Nachbaur errichtet. In einer anspruchsvollen Architektur sind unterschiedliche Funktionen vereint. Ein Teil des Hauses ist zur Hauptstraße ausgerichtet und wird von der örtlichen Feuerwehr genutzt. Als Holzquader schwebt das Museum über dem Feuerwehrtrakt.Der Ausstellungsraum öffnet sich mit einer großen Glasfront zum Dorfzentrum. Unterschiedliche Materialien unterstreichen die verschiedenenartige Nutzung des Gebäudes. Während das Museum aus heimischem Holz gestaltet ist, besteht der Feuerwehrbereich aus Beton, Stahl und Glas.Die Aufgabe des Museums In zwei jährlichen Ausstellungen werden den Besuchern regionale und internationale frauenspezifische Themen aus Geschichte, Kultur, Kunst und Architektur näher gebracht. Dabei spielt der technische Aufwand im Frauenmuseum Hittisau keine Rolle. Entscheidend ist den Ausstellungsmachern eine sparsame Reflexion und persönliche Vermittlung des jeweiligen Themas.Begleitet sind die Ausstellungen von einem intensiven Rahmenprogramm für Erwachsene und Kinder. Dazu zählen Vorträge, Seminare, Lesungen, Konzerte und Filmvorführungen.
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Katzenturm

Feldkirch, Bodensee-Vorarlberg

An der vom Hirschgraben gebildeten nördlichen Begrenzung der Altstadt von Feldkirch erhebt sich der zu Recht auch als "Dicker Turm" bezeichnete Katzenturm. Erbaut als Wehrturm der einstigen Stadtmauer erhielt er seine damalige endgültige Gestalt im Jahr 1507, als der bereits 1500 fertiggestellte Turm um ein weiteres Geschoss aufgestockt wurde.Erbaut wurde er im Auftrag des Habsburger Vogts Hans von Königsegg. Seinen Namen erhielt er von den schweren Geschützen, mit denen der wehrhafte Turm damals bestückt war. Diese waren mit einem im Volksmund als "Katze" bezeichneten Löwenkopf verziert.Der Wehrturm wurde zum GlockenturmBereits seit seiner Erbauung war der Katzenturm mit einem als Glockenstube nutzbaren Raum ausgestattet. Mitte des 17. Jahrhunderts übernahm dieser seine eigentliche Funktion, als er eine erste, als "Rochus" bezeichnete, große Glocke erhielt. Wenige Jahre später wurde diese eingeschmolzen und es erfolgte ein Neuguss. Aber auch dieser Glocke war nur ein kurzes Dasein beschieden, denn sie wurde zusammen mit dem Turm das Opfer eines 1697 wütenden Stadtbrands.Nach der Wiederherstellung des Katzenturms, bei der er seine heutige Gestalt bekam, erhielt er eine von drei Glockengießern produzierte neue Glocke. Diese musste 1856 wegen eines Risses erneut durch den Feldkircher Glockengießer Josef Anton Grassmayr erneut umgegossen werden. Begleitet von einem großen Volksfest wurde die reichlich 8,5 Tonnen schwere Glocke ein Jahr später geweiht.Der heutige Katzenturm in FeldkirchDer 40 m hohe Katzenturm hat einen Umfang von etwa 38 Metern. Seine Fassade wurde in den 80er Jahren des zurückliegenden Jahrhunderts grundlegend saniert. Erneuert wurde auch das Joch und der Klöppel der Glocke. Diese gilt heute als größte Glocke Vorarlbergs und als sechstgrößte Österreichs. Geläutet wird sie jeweils freitags um 15.00 Uhr und an hohen Feiertagen.
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Sehenswürdigkeiten

Klostertal Museum

Dalaas/Wald, Alpenregion Vorarlberg

Kleinod in AußerwaldZwischen Klösterle und Dalaas liegt das romantische Klostertal Museum in Wald am Arlberg. Die drei Gemeinden Innerbraz, Dalaas und Klösterle teilen sich die Kosten für den Unterhalt des in einem Bauernhaus aus dem Jahre 1642 untergebrachten Heimatmuseums. Das raffiniert konzipierte Gebäude erhielt 1874 eine Verbindung zwischen Wohntrakt und Stall, so dass die Bewohner sehr modern und komfortabel auch an kalten Wintertagen direkt von der Küche aus zu den Tieren gelangten. Das denkmalgeschützte Bauernhaus ist von einem schönen Bauerngarten umgeben. In unmittelbarer Nähe zum Haus befindet sich für Besucher ein Parkplatz.Exponate im Klostertal Museum in Wald am ArlbergIn den liebevoll restaurierten Wohnräumen bekommen Gäste einen authentischen Eindruck vom Leben auf dem ehemaligen "Thöny-Hof" in Außerwald. Bis Ende der 50er Jahre wurde der Bauernhof mit der Postadresse Haus Nummer 11 sogar noch bewirtschaftet. Da die Räumlichkeiten inklusive Stall bis in die 80er Jahre leerstanden, finden Besucher heute die Räumlichkeiten in einem ursprünglichen Zustand vor. Der Bauplan des mittelalterlichen Hauses ist bis auf die Veränderungen im Jahr 1874 unverändert geblieben. Selbst viele der alten Wirtschaftsgeräte sind noch erhalten. Vor der Eröffnung des Museums im "Thöny-Hof" wurden die Räume über zehn Jahre lang originalgetreu wiederhergerichtet.Zeitgeschichtliches Spiegelbild des Lebens in Wald am ArlbergDie Gemeinden Innerbraz, Dalaas und Klösterle haben das Museum unter vier Gesichtspunkten errichtet. Die Themen bäuerliches Wohnen und Arbeiten sowie Geschichte, Sozialgeschichte und Künstlerpersönlichkeiten, aber auch Verkehrsgeschichte, Eisenbahn, Post und Fremdenverkehr sowie Wechselausstellungen aus der Region prägen die Atmosphäre in den renovierten Räumlichkeiten. Die Geschichte des Klostertals wird den Besuchern anschaulich erzählt. Der "Thöny-Hof" gehört aber auf jeden Fall zu den großen Gehöften, die ihren Bewohnern durchaus Komfort geboten haben. Das mehrstöckige Haus begeistert mit großzügigen Räumen und schönen bemalten Bauernmöbeln, mit urigen Flickenteppichen, modern anmutenden Wanduhren und einer schönen Küche.
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Sehenswürdigkeiten

Kunsthaus Bregenz

Bregenz, Bodensee-Vorarlberg

Das Kunsthaus Bregenz liegt in Bregenz, der Hauptstadt Vorarlbergs in Österreich. Dieses große Kunstmuseum liegt an der Uferlinie des Bodensees und ist auch vom Wasser her durch seine unverwechselbare Kubusform deutlich zu erkennen. Das Kunsthaus ist einer der markantesten Punkte in Bregenz.Die ArchitekturDas Kunsthaus Bregenz ist ein Museumsbau. Viele Museen in Deutschland und Österreich sind umfunktionierte Gebäude, häufig Schlösser oder ehemalige Adelshäuser, die zu Gunsten einer öffentlichen Nutzung umgewidmet wurden. Museumsbauten hingegen werden einzig zu dem Zweck geblant und gebaut, um darin Kunst zu zeigen.Das Kunsthaus wurde im Auftrag des Landes Vorarlberg vom Architekten Peter Zumthor entworfen und von 1990 bis 1997 erbaut. Das verglaste Kubusgebäude hat eine ganze Reihe von Preisen gewonnen und gilt als ein Paradebeispiel des Baustils des Minimalismus innerhalb der Moderne und als architektonisch und programmatisch herausragend unter den europäischen Museen für zeitgenössische Kunst. Die Ausstellungsfläche beträgt 1.880 m².Die AusstellungDas Haus hat eine eigene Sammlung mit zwei Schwerpunkten: Archiv Kunst Architektur sowie österreichische Gegenwartskunst.Alleine im Bereich der Architektur sind etwa 300 Arbeiten von Peter Zumthor zu sehen: Modelle später realisierter Bauten ebenso wie Modelle von Gebäuden, die nicht realisiert wurden. Die Anzahl der Kunstwerke der Gegenwart reicht ebenfalls in die Hunderte, variiert jedoch mit den Sonderausstellungen, da es den Künstlern dann vorbehalten ist, ganze Stockwerke für sich zu beanspruchen, so z.B. dem chinesischen Künstler Ai Weiwei.Wechselnde zeitgenössische Künstler aus Europa und aller Welt stellen zudem hier wechselnd in Präsentationen aus, wobei die Arbeiten häufig eigens für die Räume des Bregenzer Museums erschaffen werden.Museum am See Der glasverhüllte Bau liegt in der Nähe des Sees, so dass es sich natürlich lohnt, einen Aufenthalt im Museum mit einem Tag am See zu verbinden. Vom Ufer her wirkt das Gebäude im besonderen Licht des Sees majestätisch und fast schon erhaben.Die ungefähre Verweildauer der Besucher in diesem Museum liegt bei etwa zwei Stunden. Wer seinen Besuch auf den Vormittag legt, kann um die Mittagszeit im schönen Museumscafé eine kleine Stärkung zu sich nehmen und hat noch den gesamten Nachmittag zur Verfügung, um das Gesehene am oder auf dem Wasser zu verarbeiten. Fährfahrten etwa nach Konstanz auf der deutschen Seite sind bei schönem Wetter ein wunderbares Erlebnis.

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