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Sehenswürdigkeiten in Vorarlberg

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Sehenswürdigkeiten in Vorarlberg

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Abtei Mariastern-Gwiggen

Hohenweiler, Vorarlberg

Malerisch auf einer Anhöhe liegt die Abtei Mariastern-Gwiggen in Hohenweiler, etwa 10 Kilometer südlich vom Bodensee. Die Abtei befindet befindet sich im ehemaligen Schloss Gwiggen, dessen Begründung auf das 17. Jahrhundert zurückgeht. Die Einrichtung durch die Familie des kaiserlichen Obersts von Schoch, einem berühmten Feldherrn im Dreißigjährigen Krieg, ist noch heute erhalten.{{gallery_1}} 1856 erwarben das Feldbacher und Kalchrainer Konvent das Schloss, um den Zisterzienserinnen eine neue Heimstatt zu geben, denn vorher waren drei Thurgauer Abteien der Klosteraufhebung zum Opfer gefallen. Die Ordensschwestern erweiterten den vielseitigen Gebäudekomplex rund um die Schlossgebäude sowie die bestehende Lorettokappelle stetig um Wohntrakte, Refektorium, Werkstatt, Veranstaltungs- und Gasträume. Besonders sehenswert ist die 1896 errichtete, neoromanische Klosterkirche sowie die idyllischen Kreuzgänge.Spiritualität und kirchliches KunsthandwerkDas Leben der Zisterzienserschwestern in der Abtei Mariastern richtet sich nach den Regeln des Heiligen Benedikt: Kernbereiche sind Gebet, Arbeit sowie die Lesungen geistlicher Texte. Dabei ist die Abtei weltoffen und heißt alle Tagesausflügler und Übernachtungsgäste herzlich willkommen.Ob Gottesdienst, Hildegardfasten oder ein Besuch im Klosterladen: Auf unkomplizierte Weise können Besucher für kurze Zeit in die Welt der Abtei eintauchen. Neben Garten- und Obstbau ist ein Arbeitsschwerpunkt der Nonnen, hochwertige Paramente zu gestalten. Bei der Herstellung der kunstvoll mit religiösen Motiven bestickten Kirchentextilien kann teils zugeschaut werden.Viele geistliche Angebote, auch für weltliche GästeWanderer, die die südlichen Allgäuer Alpen durchqueren, werden bei einer Rast die stille Alleinlage genießen: Die Abtei Mariastern liegt an den grünen Ausläufern des 1.062 Meter hohen Pfänders, dem Hausberg von Bregenz. Gastaufenthalte in den rustikal-gemütlichen Pensionszimmern sind ebenfalls möglich, oder spirituelle Besinnungstage.Interessierte Frauen bis 40 Jahre erfahren bei den Schnuppertagen erste Begegnungen mit Gott und dem Klosterleben. Junge Erwachsene buchen fünftägige Sportexerzitien. Dies ist ein Aktiv- und Besinnungsprogramm in der Bergnatur, bei dem Lebensorientierung und Selbstfindung gefördert werden.
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Alpsennereimuseum Hittisau

Hittisau, Vorarlberg

Das Alpsennereimuseum in Hittisau zeigt eine historische Sennküche. Hier erfahren die Besucher, wie die Bauern des Bregenzerwalds vom 18. Jahrhundert bis heute die frisch gemolkene Milch ihrer Almkühe verarbeitet haben.Hittisau hat mit seinen rund 120 Almen die österreichweit höchste Zahl dieser ursprünglichen Form der Milchwirtschaft. Beim Sennen von meist nicht pasteurisierter Milch entstehen Rohmilchkäse, Quark (Topfen) und Butter.Das Alpsennereimuseum befindet sich in der Unterführung des Hittisauer Ritter-von-Bergmann-Saals, dem Gemeindesaal des Orts. Das in traditioneller Holzbauweise errichtete Gebäude befindet sich direkt im beschaulichen Ortskern, wo die Straßen Kirchbühl und Hittisau aufeinandertreffen.Führungen mit dem KäsemeisterDas Alpsennereimuseum kann nur bei Führungen besichtigt werden. Ein erfahrener Käsemeister zeigt den Gästen, wie auf traditionelle Weise Käse hergestellt wird. Die Führungen finden jeweils mittwochs um 10:00 Uhr statt.Historische Werkzeuge und Gerätschaften, mit denen Senner und Sennerin in früheren Jahrhunderten arbeiteten, werden gezeigt und genutzt. Auch eine Käseverkostung gehört zur Führung. Eine Anmeldung ist jeweils am Vortag bis 12:00 Uhr beim Tourismusbüro Hittisau möglich.Käsespezialitäten aus dem BregenzerwaldNeben der praktischen Vorführung erfahren die Besucher auch Wissenswertes über die Geschichte der Käseherstellung in Text, Bild und Film. Insbesondere dank der frühzeitig eingeführten Herstellung von haltbaren Käsespezialitäten wurden die heimischen Produkte überregional vermarktet. Noch heute ist die Milch- und Milchviehwirtschaft ein bedeutender Erwerbszweig von Hittisau. Seit 1978 übernimmt die neue Hittisauer Molkerei die Milchverarbeitung und Käseherstellung. Das Alpsennereimuseum trägt wesentlich dazu bei, die historischen Traditionen der Sennwirtschaft zu bewahren.
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Angelika-Kauffmann-Museum

Schwarzenberg, Vorarlberg

Die Gemeinde Schwarzenberg liegt im Bezirk Bregenz. Sie gehört zum österreichischen Bundesland Vorarlberg und ist durch das Musikfestival Schubertiade bekannt geworden. Das Angelika-Kauffmann-Museum befindet sich auf 200 m² Ausstellungsfläche im Wirtschaftstrakt des ehemaligen Kleberhauses.Ein Mix aus Altertum und ModerneHier wurde Altes mit Modernem geschickt vereint. Geplant von den Bregenzer Architekten Dietrich & Untertrifaller entstand ein musealer Ort mit wechselnden Ausstellungen zu Originalwerken der verstorbenen Künstlerin.Das 1913 gegründete Heimatmuseum zur Bregenzerwälder Wohnkultur ist im vorderen Gebäudeteil des 450 Jahre alten Hauses untergebracht. Neben Trachten, Tonwaren, Geräten, Musikinstrumenten, Waffen, Grabkreuzen und religiöser Kleinkunst sind über drei Etagen verschiedene Wohnräume zu besichtigen.Schwarzenbergs berühmte KünstlerinAngelika Kauffmann war eine Malerin des Klassizismus und ihrer Zeit weit voraus. Sie wurde 1741 in Chur geboren. Ihr Vater stammte aus einfachen Verhältnissen in Schwarzenberg. Nach dem Tod der Mutter zogen beide in den Bregenzerwald. Als Kunst- und Kirchenmaler lehrte Joseph Kauffmann seiner Tochter bereits frühzeitig die Technik der Malerei. Schon im zarten Alter von 16 Jahren erhielt die angehende Künstlerin erste Aufträge zu Portraits. Später entstanden die Apostelfresken in der Schwarzenberger Barockkirche.Ihre Ausbildungsjahre verbrachte sie in Rom. In Italien wurde sie in die Kunstakademien von Florenz, Rom und Bologna als Ehrenmitglied berufen. Bei einem mehrjährigen Aufenthalt in England avancierte sie zu einer Berühmtheit in der Historienmalerei. Nach ihrer Hochzeit kehrte sie nach Rom zurück, wo sie bis zu ihrem Tod 1807 in einem eigenen Atelier arbeitete. Das Angelika-Kauffmann-Museum wurde zum 200. Todestag der Künstlerin im Jahr 2007 eröffnet.
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Bahnhof St. Anton

St. Anton am Arlberg, Tirol

Im Jahr 2000 wurde das neu ausgebaute Bahnhofsgebäude von St. Anton in Betrieb genommen. Der Schienenverkehr läuft auf 4 Gleisen.Architekturpreis-GewinnerKurz nach seiner Fertigstellung wurde das Bahnhofsgebäude im Jahr 2001 mit dem begehrten Brunel Award ausgezeichnet. Der Brunel Award wird für besonders gelungenes Eisenbahndesign (Bauten und Fahrzeuge) vergeben.Das moderne Gebäude ist nur 8m breit und verbindet Funktionalität mit modernster Architektur. Der Bahnhof liegt am Ufer der Rosanna und passt sich sehr gut in die Landschaft ein. Als Fassade dient ein feinmaschiges Edelstahlgewebe.Fahrt im Orient-ExpressDer Bahnhof von St. Anton ist nicht nur Eurocity-Haltestelle, sondern hier macht auch der berühmte Orient-Express Halt. Der "Venice Simplon Orient Express" fährt von London über Paris nach Venedig und macht auch Station in St. Anton am Arlberg.
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Basilika Rankweil

Rankweil, Vorarlberg

Die Wallfahrtskirche Unsere Liebe Frau Mariä Heimsuchung oder auch Basilika Rankweil befindet sich in der österreichischen Gemeinde Rankweil im Bezirk Feldkirch in Vorarlberg. Rankweil ist ein sehr bekannter Wallfahrtsort und die Basilika Rankweil liegt mitten im Ort auf dem rund 50 m hohen Liebfrauenberg.Das historische GotteshausSchon um das Jahr 700 stand auf dem Berg eine Burg der Grafen von Montfort, von der aber heute keine Reste mehr vorhanden sind. Zu dieser Burg gehörte auch eine Wehrkirche, die im 15.Jahrhundert vergrößert und ausgebaut wurde. An die alte Kirche erinnert noch ein aus dem 12.Jahrhundert stammendes Kruzifix. 1657 bis 1658 nahm man an der Kirche weitere Umbauten vor.Die Wallfahrtsgeschichte{{gallery_1}} Nach dem Vorbild der Basilika von Loreto in Italien baute man eine sogenannte Loretokapelle an. Sie diente vor allem als Gebetsort für Pilger nach ihrer Rückkehr aus dem Wallfahrtsort Loreto und enthält ein vom Bildhauer Johannes Rueland geschnitztes Gnadenbild "Maria mit Kind" aus dem Jahr 1460.Das 1,30 m hohe Kreuz wurde später mit Silber überzogen und wiegt über 35 Kilogramm. Auch der alte Wehrturm wurde umgebaut und erhielt ein neues Glockengeschoss. 1690 wurde an der Ostseite der Kirche unter der Sakristei eine weitere Kapelle errichtet.Die Fridolin-Stein-Kapelle hat ihren Namen nach dem in der Mitte befindlichen Marmorstein, in dem sich der Legende nach die Spuren des Heiligen Fridolin zeigen, der beim inbrünstigem Gebet mit den Armen und Knien in den Stein eingesunken sein soll. Viele Gläubige kommen in die Kapelle, weil sie darauf vertrauen, dass das Knien in den steinernen Abdrücken Schmerzen lindert.

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Sehenswürdigkeiten

Bergbaumuseum

Silbertal, Vorarlberg

Das Silbertal heißt nicht zufällig so. Zwischen dem 9. und dem 17. Jahrhundert wurden in dieser Montafoner Bergregion Silber, Kupfer und Eisen abgebaut. Die Abraumhalden sind längst bewachsen, doch auf dem Kristberg, der das Montafon vom Klostertal trennt, steht noch heute die Bergknappenkapelle St., Agatha. Sie ist das älteste original erhaltene Gotteshaus im Montafon und wurde 1507 von verunglückten, aber geretteten Knappen gestiftet. Das Bergbaumuseum im Obergeschoss des Gemeindeamts im Ort Silbertal zeigt die Geschichte des Montafoner Bergbaus.
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Buddhistisches Kloster Letzehof

Frastanz, Vorarlberg

Ein Buddhistisches Kloster mitten in VorarlbergVom Bahnhof in Feldkirch etwa 40 Gehminuten entfernt liegt ein Hof, der im katholisch geprägten Vorarlberg recht exotisch anmutet. Das Buddhistische Kloster auf dem Letzehof in Frastanz entstand im Jahre 1981, als der Eigentümer des Bauernhofes diesen einigen Mönchen zur Verfügung stellte, die aus Tibet vertrieben worden waren. Seither besteht die von Gesche Rapte Rinpotsche gegründete Klostergemeinschaft, die sich ganz dem religiösen Leben des Buddhismus widmet.Der Stupa auf der LetzeÄhnlich wie in den katholischen Gebieten an Wegen und Kreuzungen die Figuren von Heiligen aufgestellt oder Kapellen erbaut werden, sind im Buddhismus Stupas üblich, die ein symbolischer Ausdruck des Geistes Buddhas sind. Ihnen wird nachgesagt, dass sie negative Energien beschwichtigen und positive Energien wie Frieden und Harmonie fördern. Ein solcher Stupa wurde im Jahr 1987 auch auf der Letze errichtet. Das Monument entstand seinerzeit in Erinnerung an den Gründer des Klosters, Gesche Rapte Rinpotsche.Buddhismus erlebenDer Gebetsraum des Klosters ist tagsüber geöffnet und kann auch ohne Voranmeldung besucht werden. Die Mönche versammeln sich täglich um 8 und um 18 Uhr zu Meditationen. Auch zu den umfangreichen Gebetsritualen mit Opfergaben, die alle zwei Wochen stattfinden, sind Besucher willkommen.Mehrmals im Jahr finden zudem Wochenendseminare, Meditationskurse und Yogaunterricht statt. Und wer das Klosterleben einmal miterleben, sich zur inneren Einkehr für einige Zeit zurückziehen oder mehr über den Buddhismus erfahren möchte, kann eines der zur Verfügung stehenden Gästezimmer buchen und einige Zeit auf dem Letzehof verbringen.
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Burg Hohenbregenz

Bregenz, Vorarlberg

An der Südwestflanke des Pfänders, des Hausbergs der am Ostufer des Bodensees liegenden Stadt Bregenz, bildet ein felsiger Bergsporn den knapp 600 Meter hohen Gebhardsberg. Er trägt mit der Burg Hohenbregenz eine geschichtsträchtige Ruine, von der bis heute nur noch eine Ringmauer und Teile des Palas erhalten geblieben sind.Ein lohnenswerter AufstiegDie Ruine der Burg Hohenbregenz liegt sozusagen auf dem Weg von der Stadt Bregenz hinauf zum Gipfel ihres Hausbergs. Von diesem, heute als Gebhardsberg bekannten, Ort aus bietet sich eine fantastische Aussicht auf den Bodensee.Vor mehr als 1000 Jahren gegen Ende des 11. Jahrhunderts entstand hier die Burg Hohenbregenz. Sie diente in der Folgezeit mehreren Grafen und Vögten als Sitz und wurde kurz vor ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg noch zur Festung ausgebaut.In der danach von Einsiedlern in Besitz genommenen Ruine entstand um das Jahr 1700 die Wallfahrtskirche des Heiligen Gebhard, die dem Berg seinen heutigen Namen gab. Die Kirche zeigt sich mit einem sehenswerten Freskenschmuck, der gegen Ende des 19. Jahrhunderts eingebracht wurde. 1964 wurde neben ihr eine Burggaststätte eingerichtet, die mit einigen Details aus der Vergangenheit der Burg ausgestattet ist.Freizeitgestaltung rund um die Burg HohenbregenzEin Besuch der Burg muss sich nicht mit dem Genießen einer schönen Aussicht und einer Einkehr in der Burggaststätte erschöpfen. So beginnt kurz unterhalb der Burgruine eine interessant gestalteter Naturlehrpfad, der über die Geschichte des Bergs informiert und die hier zu beobachtende Flora und Geologie erklärt.Nur wenige Gehminuten von der Burg entfernt führt ein markierter Weg zum Klettersteig Känzele. Er bietet Kletterfreunden die Möglichkeit, auf unterschiedlichen Schwierigkeiten den Kanzelfelsen zu erklimmen, von dem ein Wanderpfad zurück zur Burg Hohenbregenz führt.
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Burg Neu-Montfort

Götzis, Vorarlberg

Schon aus der Ferne sind die Turmmauern der Burg Neu-Montfort in Götzis erkennbar. Hier befindet sich die mittelalterliche Höhenburg, die heute nicht mehr in ihrem kompletten ursprünglichen Zustand über dem Städtchen thront.Das Wahrzeichen von GötzisDas architektonische Wahrzeichen der kleinen Stadt in Vorarlberg wurde von 1311 bis 1319 durch Initiative des Grafen von Montfort erbaut. Rund 30 Jahre später ging die Festung in den Besitz der Habsburger über, die sich mit diesem Kauf im Jahr 1363 das erste Stück Land in Vorarlberg sicherten. Während des Appenzellerkriegs wurde die Burg vom Bund ob dem See als Stützpunkt genutzt.Im Gegensatz zu den meisten anderen Burgen trug dieses Bauwerk aus dem Appenzellerkrieg keinen Schaden davon. Bis heute gilt Neu-Montfort als relativ einfach strukturierte Burganlage, die sich aus einem Palas im westlichen Teil sowie einem bergfriedartigen Wohnturm samt Hocheingang im nördlichen Bereich zusammensetzt.Seit Ende des 17. Jahrhunderts ist die Burg Neu-Montfort dem Verfall geweiht. Heute ist das Bauwerk im Eigentum der Gemeinde Götzis. Die Ringmauer wurde in den 1970er Jahren saniert. Weitere Restaurierungsmaßnahmen folgten zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Einst wurde die Festung erbaut, um eine Sicherung des Rheintals zu gewährleisten.Der Rundblick kann sich sehen lassenNicht nur wegen der architektonischen Besonderheiten ist die Burg Neu-Montfort einen Besuch wert. Aufgrund ihrer erhöhten Lage über der Stadt gewährt die Festung einen fantastischen Panoramablick. Das beliebte Wander- und Ausflugsziel gibt den Blick auf das Rheintal und den Bodensee frei.
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Burgruine Alt-Ems

Hohenems, Vorarlberg

Die Burgruine Alt-Ems in Hohenems ist rund 300 Meter über dem Vorarlberger Rheintal gelegen. Hier thronen die architektonischen Artefakte auf einem senkrecht aufsteigenden Felsrücken direkt über dem Hohenems. Besucher erblicken die Überreste von einer der größten Burganlagen Mitteleuropas.Wandelnde BesitzverhältnisseDas zu Beginn welfische und staufische Bauwerk wurde einst von den Ministeralien von Ems besessen. Insbesondere ab dem 12. Jahrhundert gewann die Burg an Bedeutung und galt als Verwahrungsort namhafter Persönlichkeiten wie Erzbischof Bruno von Köln. Nachdem die Burganlage um 1407 während des Appenzellerkriegs zerstört wurde, erfolgten ab 1500 durch Initiative des Grafen Jakob Hannibal I. von Hohenems umfangreiche Um- sowie Erweiterungsbaumaßnahmen.Ein halbes Jahrhundert später wandelte sich die Burg zu einer ansehnlichen Renaissance-Festung, die jedoch ab Ende des 18. Jahrhunderts dem Verfall geweiht war. Heute befindet sich die im 20. Jahrhundert restaurierte Ruine im Privatbesitz der Familie Waldburg-Zeil-Hohenems.Der sagenumwobene KonradsbrunnenHeute erblicken Besucher der Burgruine Alt-Ems die Überreste eines Prachtbaus, der einst außergewöhnlich schmal und lang gestreckt konzipiert war. Ursprünglich war die Festung mit ihren sieben Toren 800 Meter lang und bis zu 85 Meter breit.Bis heute ist im Innenbereich der Konradsbrunnen zu sehen, um den sich eine besondere Legende rankt. Es heißt, dass Grafensohn Konrad an diesem Ort einst in die Buggenau hinab stieg, um durstigen Arbeitern beim Bau der Burg die nötige Erfrischung zu erbringen. Hierbei trug er das Wasser in Tüchern zu den Arbeitern. Seitdem hat der Brunnen die Eigenschaft, dass das Wasser der Burgruine Alt-Ems versiegt, sobald es mit verschmutzter Wäsche in Kontakt kommt.
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Dom St. Nikolaus

Feldkirch, Vorarlberg

Die römisch-katholische Dompfarrkirche St. Nikolaus befindet sich im nördlichen Bereich der Altstadt von Feldkirch. Sein Vorgängerbau wurde ursprünglich im frühen Mittelalter außerhalb der Stadtmauern errichtet. Durch mehrere Stadtbrände stark in Mitleidenschaft gezogen, wurde der Dom nach Plänen des Architekten Hans Sturn in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts neu erbaut. Mit seinem zweischiffigen Langhaus und einem freistehenden Kirchturm gilt er als bedeutendste gotische Kirche Vorarlbergs.Rundgang durch den Dom{{gallery_1}} Beim Betreten von St. Nikolaus kommen sofort die um das Jahr 1960 entstandenen farbigen Kirchenfenster ins Blickfeld. Unter den Gewölbebögen fällt der Blick auf den Hochaltar und zwei Seitenaltäre. Unter letzteren stellt der in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts von Wolf Huber geschaffene Annenaltar einen wahren Kunstschatz der Domkirche in Feldkirch dar.Künstlerisch wertvoll zeigt sich ebenfalls die schmiedeeiserne gotische Kanzel. Weitere Aufmerksamkeit verdienen ein im Rokokostil erschaffener Beichtstuhl sowie die Abendmahlskapelle mit dem um 1615 entstandenen Schutzmantelmadonnenaltar. Die einzigen, heute noch sichtbaren, gotischen Blumenfresken, die einst das ganze Gewölbe schmückten, sind über dem Triumphbogenkreuz zu entdecken.Eine an Frieden und Solidarität erinnernde SilberbüsteDen Eingang zum Kirchturm schmückt die auf einer Sandsteinkonsole ruhende Silberbüste des Heiligen Nikolaus. Sie entstammt dem Feldkircher Silberaltar, der vor mehr als 300 Jahren an die Schweiz verkauft wurde, um die Verteidigungskosten für Feldkirch aufbringen zu können. Das Geläut des Turms von St. Nikolaus besteht aus drei Glocken, die in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts gegossen wurden.
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Egg Museum

Egg, Vorarlberg

Das älteste Talschaftsmuseum der Region1904 wurde das Egg Museum gegründet. Es ist über die L 200 erreichbar. Unterhalb der Pfarrkirche Heiliger Nikolaus gelegen, fanden die Relikte der Vergangenheit im ehemaligen Gemeinde- und Schulhaus einen schönen Platz. Neben dem Heimatmuseum der Gemeinde Egg sind eine Musikschule und Bibliothek, sowie das Bregenzerwald-Archiv in dem denkmalgeschützten Gebäude untergebracht. Der Auftrag zum Bau des Hauses erging 1899 an den Baumeister Fidel Körner aus Feldkirch. Die damaligen Baupläne des Ingenieurs Anton Gamperle sind bis heute gut erhalten geblieben.Vielfältig genutzter Ausstellungs- und VeranstaltungsortZu den 3.000 Exponaten des Gemeindemuseums gehören Trachten, Waffen, Keramiken, Geschenke, Liebesgaben, Devotionalien und Portraits, die bis ins 18. Jahrhundert reichen. Die Dauerausstellung zum Brauchtum, zur Arbeits- und Wohnwelt wird jährlich von mindestens zwei Sonderausstellungen begleitet. Zum jeweiligen Thema gehört ein umfassendes Rahmenprogramm wie Wanderungen, Musikabende oder Diskussionen.An den ersten Sonntagen im Juli, August und September bietet das Egg Museum mit 34 anderen Einrichtungen im Vorarlberg und in Liechtenstein ein abwechslungsreiches Familienprogramm unter dem Motto "Reiseziel Museum" an. Auf Initiative des Museums entstanden in Egg und Großdorf die Geschichtspfade.

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Frauenmuseum Hittisau

Hittisau, Vorarlberg

Das Frauenmuseum Hittisau wurde im Jahr 2000 auf Initiative der Museumskuratorin Elisabeth Stöckler gegründet. Es ist das erste und einzige Museum Österreichs, in dem die Geschichte und das kulturelle Schaffen von Frauen gesammelt, erforscht, dokumentiert und sichtbar wird. Inzwischen hat sich das Haus zu einem bedeutenden, regionalen Veranstaltungsort entwickelt. Das barrierefrei zugängliche Museum befindet sich unweit des örtlichen Gemeindeamts. Die gleichnamige Bushaltestelle ist zweimal täglich mit dem Landbus ab Bregenz und Dornbirn erreichbar.Ein architektonisch einzigartiges KonzeptDas mehrfach prämierte Frauenmuseum wurde in zweijähriger Bauzeit vom Bregenzer Architekturbüro Cukrovicz & Nachbaur errichtet. In einer anspruchsvollen Architektur sind unterschiedliche Funktionen vereint. Ein Teil des Hauses ist zur Hauptstraße ausgerichtet und wird von der örtlichen Feuerwehr genutzt. Als Holzquader schwebt das Museum über dem Feuerwehrtrakt.Der Ausstellungsraum öffnet sich mit einer großen Glasfront zum Dorfzentrum. Unterschiedliche Materialien unterstreichen die verschiedenenartige Nutzung des Gebäudes. Während das Museum aus heimischem Holz gestaltet ist, besteht der Feuerwehrbereich aus Beton, Stahl und Glas.Die Aufgabe des Museums{{gallery_1}}In zwei jährlichen Ausstellungen werden den Besuchern regionale und internationale frauenspezifische Themen aus Geschichte, Kultur, Kunst und Architektur näher gebracht. Dabei spielt der technische Aufwand im Frauenmuseum Hittisau keine Rolle. Entscheidend ist den Ausstellungsmachern eine sparsame Reflexion und persönliche Vermittlung des jeweiligen Themas.Begleitet sind die Ausstellungen von einem intensiven Rahmenprogramm für Erwachsene und Kinder. Dazu zählen Vorträge, Seminare, Lesungen, Konzerte und Filmvorführungen.
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Freilichtmuseum Römervilla Villa Rustica

Rankweil, Vorarlberg

Villa Rustica - Fundgrube für ArchäologenAn der Nordgrenze von Rankweil, im oberen Rheintal in Vorarlberg, liegt das Rankweiler Freilichtmuseum "Villa Rustica" auf einem Schuttkegel des Wildbachs Frutz. Im 1. Jahrhundert n. Chr. hatten an dieser Stelle römische Siedler einen Gutshof mit mehreren Gebäuden errichtet.1954 entdeckten Archäologen das erste Haus. Im nördlichen Bereich der Anlage wurde 1996 ein weiteres Gebäude entdeckt. Bis heute wurden drei Gebäude ausgegraben und erforscht. Das südlich gelegene Gebäude diente den Siedlern ehemals als Wohngebäude. Und obwohl es im 2. Jahrhundert n. Chr. errichtet worden war, übernahm dieser Bau erst im 4. Jahrhundert n. Chr. die Funktion eines Hauptgebäudes.Auf einen besonderen Komfort weist das römische Badehaus hin, das 200 m östlich auf dem Gelände gefunden wurde. Dieser Fund ist nur einem Zufall zu verdanken: Bei Arbeiten zu einem Golfplatz stieß man auf die Mauern des Badehauses und auf Privatinitiative hin wurde dieses Haus konserviert.Für die Archäologen gibt die Anlage wertvolle Aufschlüsse über die Lebensweise der römischen Siedler. Durch die Konservierung werden die Mauern gut geschützt, so dass sie auch von der Nachwelt noch erlebt werden können.Die Römervilla als lohnendes AusflugszielIm Sommer finden an drei Sonntagen unter dem Motto "Reiseziel Museum" besonders für Kinder spezielle Programme statt. Sie erleben dann mit "echten Römern" Geschichte zum Anfassen.{{gallery_1}} In einer begehbaren Skulptur, die zwischen Resten der Fundamente implantiert wurde, werden interessante Fundstücke präsentiert: Da sind Bruchstücke mit Wandmalerei zu sehen, einheimische Keramik, Bruchstücke von Mühlsteinen und Schreibgriffel aus dem 2. und 3. Jahrhundert n. Chr..Schautafeln im Freilichtmuseum informieren anschaulich über die wirtschaftliche Einheit des ehemaligen Gutsbetriebs und darüber, dass in den zerstörten Gebäuden im Mittelalter auch eine Schmiede betrieben worden war.

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Galerie Lisi Hämmerle

Bregenz, Vorarlberg

Seit 1989 ist die Galerie Lisi Hämmerle ein Ausstellungsort für internationale und österreichische Kunst im Zentrum von Bregenz zwischen dem Casino und der Pfänderbahn.Zeitgenössische und experimentelle KunstDie Galerie Lisi Hämmerle präsentiert in ihren Räumen einen erfrischenden Stilmix: Vorwiegend junge Künstlerinnen und Künstler bekommen hier die Chance, in Einzel- oder auch Gruppenausstellungen ihre Werke zu präsentieren. Die Besucherinnen und Besucher erwartet indes nicht nur Kunst in Form von Gemälden, Skulpturen oder Fotografie. Neue Medien, Videoinstallationen, Objekte oder Multiplex werden ebenfalls gezeigt und möglichst kunstvoll und spannend präsentiert.Mit diesem Konzept ist die Galerie die Nr. 1 in Bregenz und zählt zu den bedeutendsten Galerien in Österreich für moderne und neue Kunst. Zahlreiche junge Künstlerinnen und Künstler konnten seit 1989 ihren Bekanntheitsgrad steigern oder sogar den Durchbruch schaffen, indem sie hier erstmals einem breiten und kundigen Publikum vorgestellt wurden.Die GaleristinLisi Hämmerle ist längst eine international bekannte und äußerst geachtete Galeristin, deren Gespür für aufkommende Talente fast schon legendär ist. Im Jahr 2008 hat sie auch mit dem berühmten MONA (Museum Of New Art) in Detroit zusammengearbeitet, was einem Ritterschlag in der Welt der Galeristen gleichkommt.
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Hannes-Schneider Denkmal

St. Anton am Arlberg, Tirol

Das Denkmal des Skipioniers Hannes SchneiderIm Park vor dem Ski- und Heimatmuseum St. Anton erinnert ein Denkmal an Hannes Schneider (1890-1955), Skipionier und Gründer der Skischule Arlberg.Werdegang des SkipioniersHannes Schneider wurde im Jahr 1907 im Alter von 17 Jahren als Skilehrer in St. Anton am Arlberg angestellt. 1920 gründete er die erste Skischule Österreichs. Er brachte seinen Schülern als erster Lehrer den Stemmbogen bei, während in den anderen Skischulen noch der Telemark-Stil gelehrt wurde.1928 organisierte Schneider zusammen mit dem englischen Skipionier Sir Arnold Lunn das erste Arlberg-Kandahar-Rennen, ein Mischung aus Abfahrt und Slalom.Internationaler ErfolgHannes Schneider war nicht nur in heimischen Gefilden bekannt: Sein Buch "Wunder des Schneeschuhs" erregte die Aufmerksamkeit des japanischen Kronprinzen Chichibu, der ihn daraufhin nach Japan einlud. Schneider fuhr für 3 Monate nach Japan, wo er Skikurse gab und Vorträge über die von ihm erfundene Arlberg-Technik hielt.Hannes Schneider war nicht nur Skilehrer, sondern auch Schauspieler. Er spielte in 15 Skifilmen mit, unter anderem in "Die weiße Kunst" und "Der weiße Rausch - Neue Wunder des Schneeschuhs", in dem er zusammen mit Leni Riefenstahl die Hauptrolle übernahm.Auswanderung in die USAHannes Schneider wanderte mit seiner Familie im Jahr 1939 in die USA nach New Hampshire aus, weil er in seiner Skischule keine NS-Propaganda duldete.In New Hampshire gründete er eine Skischule und baute am Mount Cranmore ein großes Skigebiet nach seinen Vorstellungen aus.Hannes Schneider starb im Alter von 65 Jahren in North Conway, New Hampshire. In seinem amerikanischen Skigebiet findet bis heute zum Andenken "The Hannes Schneider Meister Cup Race" statt. Außerdem erinnern verschiedene Denkmäler in Österreich, den USA und in Japan an den Skipionier.
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Heimatmuseum Bezau

Bezau, Vorarlberg

Das Heimatmuseum Bezau bietet Gästen einen faszinierenden Einblick in die Wohnkultur und den bäuerlichen Alltag der vergangenen Jahrhunderte. Das Museum befindet sich in einem typischen, mit Holzschindeln verkleideten Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert. Das viergeschossige Giebelhaus befindet sich in einem guten, überwiegend originalgetreuem Zustand, sodass die Gäste sich in den mit heimischem Holz verkleideten Bauernstuben in vergangene Zeiten zurückversetzt fühlen.Bewahren und WeitergebenBegründet wurde das Heimatmuseum Bezau von Anna Katharina Feuerstein. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg wollte die engagierte Bezauerin dazu beitragen, dass die Kultur des Hinteren Bregenzerwalds nicht in Vergessenheit geriet. Mit dem Erwerb des beeindruckenden Holzgebäudes im Jahre 1918 legte sie den Grundstein für die vielseitige Ausstellung. 1920 schenkte Anna Katharina Feuerstein dem Heimatschutzverein das historische Gebäude, um den Museumsbetrieb dauerhaft zu sichern.Historisches Alltagsleben, Kunst und Tradition entdeckenDie Schwerpunkte des Heimatmuseums, das im Bezauer Ellenbogen liegt, sind die Küchen- und Wohnräume. Die Besucher können sich ansehen, wie einst an offener Feuerstelle gekocht und wie der Wohnbereich mit dem urigen Lehmofen beheizt wurde.In der Küche sehen die Museumsbesucher auch die Senngelegenheit. Hier wurde die Milch der Almkühe zu Käse verarbeitet. Von der Wohnstube geht das Elternschlafzimmer, das sogenannte "Gado", ab.Zur Ausstattung gehören auch traditionelle Trachten, Stickereien und sakrale Kunst des Bregenzerwalds sowie eine Galerie mit Bildern lokaler Persönlichkeiten.
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Heimatmuseum Oberstdorf

Oberstdorf, Baden-Württemberg

Das Heimatmuseum Oberstdorf befindet sich im "Köcherlehaus", einem alten Allgäuer Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert. Dieses Haus überstand fast als einziges Gebäude der Stadt den großen Brand im Jahr 1865 und beherbergt seit 1932 das Heimatmuseum.Das Museum zeigt auf anschauliche Weise, wie die Bewohner des Dorfes im 19. Jahrhundert lebten und arbeiteten, wie Mühsam die Alpwirtschaft war, wie sich der Alpinismus entwickelte, wie sich die alten Bräuche bis heute erhalten haben und wie in einer alten Sennküche Käse hergestellt wurde. Auch einer relativ jungen Entwicklung des Ortes, dem Tourismus, ist ein Teil der Ausstellung gewidmet. In 38 Räumen und auf einer Ausstellungsfläche von ca. 700 m² erfahren die Besucher Interessantes und Wissenswertes.Die gute StubeBetritt man das Museum durch die reich verzierte Haustür, steht man zuerst in der Flurküche, dem zu früheren Zeiten für die Hausfrau wichtigsten Raum des Hauses. Hier verrichtete die Bäuerin einen großen Teil ihrer täglichen Arbeiten. Eine Tür weiter befindet sich die typische Bauernstube. Decke, Boden und Wandvertäfelung sind im Original erhalten. Die Stube war der wichtigste - und meist auch der einzige Raum des Hauses, der beheizt wurde.Da viele Bauern von der Landwirtschaft allein nicht leben konnten, verrichteten sie, neben dem Tagwerk auf dem Feld und im Stall, Handarbeiten wie das Schustern, Nähen oder Flachs herstellen. Weitere Räume wie Schlafzimmer, Webstube, Sennküche und Seilerei vermitteln einen lebendigen Eindruck vom damals doch recht kargen und beschwerlichen Leben in und mit den Bergen.Die Schratt'sche SchuhsammlungHofschuhmachermeister Josef Schratt (geboren 1886 in Oberstdorf, gestorben 1969 ebenda) hinterließ der Gemeinde eine umfangreiche Schuhsammlung seiner gefertigten und preisgekrönten Meisterstücke.Ein besonderes Highlight ist der größte, handgefertigte Schuh der Welt. Der lederne Skischuh wurde im Jahr 1950 von Josef Schratt in Schuhgröße 480 (!) angefertigt. Verarbeitet wurden dazu 40 m Bergseil und 18 Rinderhäute. Der Schuh hat eine Höhe von 1,65 m, eine Länge von 3,15 m, das Gewicht liegt bei 400 kg.Für den Besuch im Heimatmuseum Oberstdorf sollte man sich etwa 2 Stunden Zeit einplanen. Wer weitere Informationen und Literatur wünscht, wird sicher im angeschlossenen Museumsladen fündig.
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Schlechtwetter Tipps, Highlight, Sehenswürdigkeiten

Heimatmuseum Paarhof Buacher

Bürserberg, Vorarlberg

Nur etwa 5 km südwestlich der vorarlbergischen Stadt Bluenz liegt am Eingang des Brandnertals der Ort Bürserberg. Er kann auf mehr als 500 Jahre Siedlungsgeschichte zurückblicken, die in einer von Bergen, Wäldern, Gebirgsseen und kleinen Flüssen geprägten Landschaft verlief. Siedler waren die vom Prättigau aus in das Bergtal vordringenden Walser, Angehörige einer alemannischen Volksgruppe, die dem westgermanischen Kulturkreis zuzuordnen ist.Ein einmaliges Objekt walserischer SiedlungskulturAus dieser Siedlungskultur der Vergangenheit stammt der zu einem Museum umfunktionierte Paarhof "Buacher". Bei diesem handelt es sich um ein über 300 Jahre altes Walserhaus. Es hatte seinen ursprünglichen Standort im wenig frequentierten Bürserberger Ortsteil Tschapina und wurde in den Jahren 1991 bis 1993 auf ein Grundstück in der Ortsmitte gegenüber der Kirche St. Josef umgesetzt. Hier hat es einen im Mittelpunkt des alltäglichen Lebens stehenden Platz gefunden und hat die berechtigte Aussicht, der Nachwelt als bäuerliches Kulturgut möglichst lange erhalten zu bleiben.Besuch im Heimatmuseum Paarhof BuacherDas liebevoll gestaltet Heimatmuseum Paarhof Buacher präsentiert in seinem Wohnhaus die komplette Wohnung einer Walserfamilie. Wohnstube, Küche, Stubenkammer, Hofwerkstätten und ein Keller bieten interessante Einblicke in den Lebens- und Arbeitsalltag ihrer einstigen Bewohner, der Bergbauern. Auch Kinder kommen beim Betrachte der aus heutiger Sicht einfachen und bescheidenen Zeugnisse der ortsgeschichtlichen Vergangenheit aus dem Staunen nicht heraus.In der Sonderausstellung 100 Jahr Skigeschichte zum Anfassen erfahren die Besucher interessante Details über die Entstehung des Skilaufens, die Entwicklungsgeschichte der alpin Ausrüstung und können Skimodelle berühmt gewordener Skisportler wie Toni Sailer oder Karl Schranz und anderer Vorarlberger Skipioniere bewundert werden.

Sehenswürdigkeiten

Heimatmuseum Schruns

Schruns, Vorarlberg

Das Heimatmuseum befindet sich am Kirchplatz in einem mehr als 500 Jahre alten, rätoromanischen Haus, dem ehemaligen Sitz der Bergrichter. Hier kann der Besucher altes Kulturgut aus dem gesamten Tal sehen und wird über die Lebensweise der Montafoner in früheren Zeiten und heute informiert. Auf Wunsch werden auch Führungen durch das Museum angeboten.

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