Baselland

Höhenausdehnung: 280 m - 330 m
Abendstimmung auf dem Olsberg bei Arisdorf /
Abendstimmung auf dem Olsberg bei Arisdorf  © Switzerland Tourism/swiss-image.ch/Jan Geerk
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Augusta Raurica Museum /
Außenansicht des Augusta Raurica Museums in Kaiseraugst  © Bernd Reichelt, Wikimedia Commons
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Weiherschloss Bottmingen /
Blick auf das Weiherschloss Bottmingen  © Switzerland Tourism/swiss-image.ch/Jan Geerk
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Gipfel des Weissensteins Richtung Osten /
Gipfel des Weissensteins Richtung Osten  © Switzerland Tourism/swiss-image.ch/Martin Maegli
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Eisenplastik in einem Park in Münchenstein
Eisenplastik in einem Park in Münchenstein  © Switzerland Tourism/swiss-image.ch/Andreas Gerth
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Straße nach Passwang im Schwarzbubenland
Straße nach Passwang im Schwarzbubenland  © Yesuitus2001, Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.5)
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Außenansicht von Schloss Ebenrain bei Sissach
Außenansicht von Schloss Ebenrain bei Sissach  © Switzerland Tourism/swiss-image.ch/Franziska Pfenniger
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Blick auf die Schildmauer der Ruine Farnsburg
Blick auf die Schildmauer der Ruine Farnsburg  © Uwelino, Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
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Außenansicht von Schloss Pratteln
Außenansicht von Schloss Pratteln  © Roland Zumbuehl, Wikimedia Commons (CC BY 3.0)
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Die Höhenburg Schloss Wildenstein bei Bubendorf
Die Höhenburg Schloss Wildenstein bei Bubendorf  © Uwelino, Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
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Blick auf den Gempen
Blick auf den Gempen  © Taxiarchos228, Wikimedia Commons (CC BY 3.0)
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Wetter in Liestal

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Webcams im Baselland

Laufenburg

 350m

Bergstation Wasserfallen, Hinteri Egg, Baselland

 921m

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Ferienregion Baselland

Kanton im Dreiländereck

Der Kanton Basel-Landschaft liegt im Nordwesten der Schweiz. Bis auf wenige Ausnahmen umfasst er sämtliche Gemeinden des Laufentals entlang der Birs, einem Nebenfluss des Rheins. Obwohl das Baselland flächenmäßig zu den kleineren Kantonen der Schweiz zählt, ist es mit rund 300.000 Einwohnern relativ dicht besiedelt.

Die Basel-Landschaft liegt direkt vor den Toren der Stadt Basel und grenzt unmittelbar an die Nachbarländer Deutschland und Frankreich. Der Kanton Basel-Landschaft wird im Osten und Nordosten sowohl von dem Kanton Aargau als auch vom Rhein begrenzt. Die Basel-Landschaft, meist Baselland oder Baselbiet, Bâle-Campagne, Basilea Campagna genannt, ist für seine malerische Juralandschaft bekannt.

Ein kurzer historischer Einblick

Unter der Herrschaft von Kaiser Napoleon lagen sowohl die Teile des Fürstbistums Basel als auch Untertanengebiete der Stadt Basel auf dem Gebiet des heutigen Kantons. Im Jahr 1501 war Basel der Schweizerischen Eidgenossenschaft beigetreten.

Beim Wiener Kongress 1815 wurden durch dessen Verfügung neun Gemeinden des aufgelösten Fürstbistums Basel der Stadt Basel zugeteilt. Das übrige Fürstbistum gehörte sodann zum Kanton Bern. Viele Versuche einer Wiedervereinigung mit Basel-Stadt sind mehrmals unternommen worden, scheiterten aber letztmals im Jahre 2014.

Attraktive Sehenswürdigkeiten im Baselland

Zu einer der faszinierendsten Sehenswürdigkeiten des Basellands gehört die Augusta Raurica bei Kaiseraugst. Die Besucher werden unversehens um 2.000 Jahre in eine beeindruckende römische Großstadt zurückversetzt. Bei dieser Zeitreise in die Antike wird das Erkunden des imposanten Amphitheaters zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Sehenswert ist sowohl das antike Stadtzentrum als auch das Museum mit dem größten Silberschatz der Spätantike. Eine besondere Attraktion für Kinder ist das Römerfest. Das gesamte Gelände verwandelt sich in eine Kulisse, vor der unvergessliche Abenteuer geboten werden. Dieses Event findet immer in der letzten Augustwoche statt und bringt Kinderaugen zum Strahlen.

Mittelalterliche Zeitzeugen

Für Kulturbegeisterte bietet das Baselland eine attraktive Vielzahl an Sehenswürdigkeiten aus einer anderen Epoche. Mittelalterliche Befestigungen wie beispielsweise die Ruine Farnsburg zeigen, dass die herrliche Region stolz auf eine geschichtsträchtige Vergangenheit zurückblicken kann.

Dasselbe gilt für das Schloss Pratteln, ein ehemaliges Weiherschloss, das im Zentrum der Gemeinde Pratteln liegt. Wer sich für die Geschichte des Basellands interessiert, erfährt dazu viel Interessantes im Liestaler Museum BL.

Zu einem weiteren geschichtsträchtigen Juwel gehört das Weiherschloss Bottmingen, das Wahrzeichen der Region Leimental. In diesem luxuriösen Landsitz befindet sich heutzutage ein Restaurant im Stile von Louis XIV.

Ein weiteres Monument ist die einzig erhaltene Höhenburg Schloss Wildenstein, die bis vor kurzem noch bewohnt war. Dort finden heute Open-Air-Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen statt. Die idyllischen Siedlungen der Region mit den historischen Dorfkernen sind auch durchaus sehenswert.

Das Schwarzbubenland - Ausflüge in der Umgebung

Die Region, die aus den beiden Bezirken Dorneck und Thierstein des Kantons Solothurn besteht, ist als Perle der Nordschweiz und das Naherholungsgebiet der Baseler bekannt geworden. Mit seinen herrlichen Landschaften, den Tälern, den Flüssen, den Schluchten und den Hügeln ist dieses Gebiet genau das Richtige für Erkundungstouren mit dem Fahrrad. Auch Wanderer und Erholungssuchende kommen hier voll auf ihre Kosten. Zahlreiche Schlösser und Klöstern prägen die beeindruckende Landschaft und sind der ideale Ort, um von hier aus abwechslungsreiche Tagesausflüge zu starten.

Sport- und Freizeitaktivitäten im Baselland

Für Familienausflüge, sportliche Aktivitäten oder erholsame Begegnungen mit der Natur ist die Wasserfallenbahn der optimale Ausgangspunkt. In nur acht Minuten gelangen die Besucher von Reigoldswil zur Bergstation auf der Jurahöhe.

Hier erwartet die Gäste das ausgedehnte Wanderwegenetz, das Routen bis zum Weissenstein oder Stierenberg und Chellenchöpfli anbietet. Auf dem Rückweg kann an der Bergstation ein Trottinett gemietet werden, um blitzschnell in die Tiefe zu sausen. Das Klettergebiet Schartenfluh am Gempen ist für Anfänger sowie Fortgeschrittene geeignet.

Baselland - Geheimtipp für Familien mit Kindern

Die Liste von vielfältigen Attraktionen im Baselland, die speziell für Familien mit Kindern geeignet sind, ist erstaunlich lang. Für Begeisterung sorgt eine vergnügliche Fahrt mit der Waldenburgerbahn, die mit gerade mal 75 cm die geringste Spurweite aller Schweizer Bahnen aufweist. Sowohl die Ysebähnli am Rhy als auch die Robibahn in Muttenz gelten als Tipp für Gartenbahnfans.

Wer sich die Welt einmal von oben anschauen möchte, ist bei Senn's Ballonfahrten genau an der richtigen Adresse. Das Lama-Trekking in Arboltswil begeistert nicht nur den Nachwuchs.

Zu einem perfekten Familienausflug gehört die kleine Kreuzfahrt auf dem Rhein. Im Aquabasilea in Liestal, dem größten Bade- und Wellnessparadies der Region, kommen Groß und Klein auf ihre Kosten.

Wer nach all den Erkundungstouren eine Pause benötigt, kann sich in den unzähligen Restaurants, urigen Kneipen oder gemütlichen Dorfgasthöfen lukullisch verwöhnen lassen. Die Gäste erwarten sowohl feinste Menüs aus der französischen und internationalen Küche als auch gutbürgerliche Schweizer Gerichte.

Die charmante Altstadt von Laufen, auch "Stedtli" genannt, ist der ideale Ort für Shoppingbegeisterte. Viele kleine Straßencafés laden zum gemütlichen Verweilen ein. Der Kanton Baselland bietet seinen Besuchern und Gästen eine einmalig schöne und abwechslungsreiche Landschaft, viele Sehenswürdigkeiten und ein reichhaltiges Angebot für Freizeitaktivitäten.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2024

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Angebote im Baselland

Kontakt zur Ferienregion

Baselland Tourismus
Altmarktstraße 96
4410 Liestal

Tel.: +41 (0)61 927 64 64

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Sehenswürdigkeiten

Römersiedlung Augusta Raurica - Kaiseraugst

Pratteln, Baselland

Römer am Hochrhein
400 Jahre sind Zeit genug, um eine Menge zu hinterlassen. So lange lebten die Römer am Hochrhein, die ersten gut 290 Jahre davon in Augusta Raurica, einer Stadt, die zeitweise bis zu 20.000 Einwohner hatte. Augusta Raurica gilt als älteste Siedlung der antiken Weltmacht auf heutigem Schweizer Boden, zudem als die am besten konservierte nördlich der Alpen. Um 15 v.Chr., also zur Zeit des Kaisers Augustus, gegründet, reichen früheste Funde bereits in das Jahr 6 v.Chr. zurück.Auf den Kaiser weist der erste Teil des Stadtnamens, der zweite auf den des keltischen Stammes der Rauriker, die damals am Rheinknie, dem Übergang vom Hoch- zum Oberrhein, lebten. Ihr Gebiet machten die Römer zur Kolonie Raurica. Zuvor (25-16 v.Chr.) hatte Kaiser Augustus seinem Imperium bereits weite Teile der Alpen einverleibt. Stadtähnliche Lager wie das am Hochrhein oder Augusta Vindelicum, das heutige Augsburg, dienten der Grenzsicherung gegen die germanischen Stämme. Die Hauptstadt der Kolonie Raurica wurde auf einer leichten Anhöhe zwischen dem Flüsschen Ergolz und dem Violenbach gebaut. Von hieraus entwickelte sich im Lauf der Zeit ein gut 100 ha großes Stadtgebiet, das bis zum Rhein reichte und sogar einen Ableger gegenüber am heutigen deutschen Ufer des Rheins aufwies. Weshalb die Siedlung um 273/274 aufgegeben wurde, ist noch nicht ganz geklärt, jedenfalls spielten Alemannenüberfälle dabei eine Rolle. Die Hypothese eines Erdbebens um 250 n.Chr. konnte bisher nicht bekräftigt werden.In der Folge zogen sich die Römer ins wesentlich kleinere Militärkastell Castrum Rauracense, 500 m nördlich und direkt am Rhein, zurück, wo sie bis zum Abzug Anfang des 5. Jh. blieben. Während der größte Teil von Augusta Raurica heute auf der Gemarkung der Gemeinde Augst im Kanton Basel-Landschaft liegt, wurde aus dem Militärlager Castrum Rauracense Kaiseraugst im Kanton Aargau. Seit dem 16. Jh. sind Ausgrabungsfunde bekannt. Systematische Archäologie wird auf dem Gelände, das glücklicherweise kaum neu bebaut wurde, seit dem 19. Jh. betrieben. Alltagsgegenstände wie Zahnstocher, Gürtelschnallen, Waffen, Münzen und ein 1962 gefundener Silberschatz: etwa 1,5 Mio. Objekte bewahrt das Römermuseum Augst. Dabei sind erst 20% des Areals archäologisch erschlossen.Sorgsam freigelegt werden konnten bislang Bäder, Tempel, Foren, eine Taverne und Reste einer Arena für Gladiatorenkämpfe. Bestens erhalten ist ein Theater, das einst in der Stadtmitte lag. Heute wird es für Open-Air-Aufführungen (Schauspiel, Jazzkonzerte) genutzt. Wie die Römer lebten, zeigt die Rekonstruktion eines Hauses mit teils originaler Einrichtung. Der Komfort samt Bädern war beachtlich, manches erscheint dagegen eher bizarr: z. B. die Toilette mitten in der Küche: O tempores, o mores ...
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