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Radsport in Italien

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Via Claudia Augusta

Mals, Vinschgau

Auf den Spuren der RömerAls Drusus der Ältere 15 v. Chr. mit dem Ausbau einer befestigten Straße von der Adria bis zur Donau begann, hatte er weniger touristische Ziele im Sinn. Im ging es mehr um den schnellen militärischen Nachschub, den die Via Claudia Augusta ermöglichen sollte. 60 Jahre später eröffnete Drusus Sohn Claudius die Römerstraße über die Alpen, die heute vor allem von Sportlern, Wanderern und Touristen geschätzt wird. Wo früher Römer, Kelten, Räter und Etrusker wandelten, ist heute eine einzigartige Gelegenheit, Menschen und Kulturen entlang der alten Kaiserstraße kennen zu lernen, die wunderbare Natur entlang der Nord-Süd-Verbindung zu bestaunen und sich an der frischen Luft zu erholen und zu entspannen.Von Bayern bis zur AdriaSeit mehr als 2.000 Jahre prägt die Via Claudia Augusta die Region, die Menschen und die Kultur von Bayern, Tirol über die Po-Ebene zur Adria. Man folgt ihr heute wahlweise mit dem Rad, zu Fuß auf der Fernwanderroute oder auch mit der Postkutsche und dem Auto. Die Radtour führt von Donauwörth 700 km über die Alpen bis nach Venedig. Ruhige Nebenstraßen, asphaltierte Radwege oder Schotterstraßen führen den Biker über die alte Kaiserstraße. Zwei Radshuttles helfen in Tirol über Steigungen hinweg.Die FernwanderrouteAuf der Fernwanderroute fühlt man sich wie ein alter Römer - auch sie gingen auf der Via Claudia Augusta vornehmlich zu Fuß. Viele Unterkünfte erwartet den Wanderer entlang der Route - und natürlich viele Zeugnisse der Vergangenheit und eine wunderschöne Natur.Die Via Claudia Augusta in SüdtirolVon Mals bis Meran führt ein 80 km langer Fahrradweg entlang der Römerstraße. Der Schwierigkeitsgrad ist einfach und kann auch von ungeübten Radfahrern gut bewältigt werden. Besonders sehenswert auf dem Weg ist die Abtei Marienberg, die man auf jeden Fall besichtigen sollte. Auch in Mals mit seinen Kirchen und der mittelalterlichen Stadt Glurns sollten die Radfahrer einen Zwischenstopp einlegen.
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Mountainbiken am Goldseeweg

Schlanders, Vinschgau

Der Goldseeweg im Vinschgau ist einer der bekanntesten Single-Trails der Alpen und führt von der 2.838 m hohen Dreisprachenspitze bis zur Furkelhütte auf 2.153 m. Der Goldseeweg am fast nicht mehr vorhandenen Goldsee war einige Jahre ganz für Mountainbiker gesperrt, doch jetzt ist wieder ein legales Mountainbiken am Goldseeweg möglich. Allerdings wurde der Goldseeweg 2012 nur mit einer Zeitregelung geöffnet. Diese besagt, dass Biker diesen Weg in der Zeit von 9 bis 15 Uhr nicht befahren dürfen, weil zu dieser Zeit viele Fußgänger unterwegs sind, denen man stellenweise kaum ausweichen kann. Außerhalb der Sperrzeiten sind kaum Fußgänger anzutreffen, sodass Biker freie Fahrt haben.Sperrzeiten einhaltenAus diesem Grund sollte mit dem Mountainbiken am Goldseeweg bis spätestens um 8:30 Uhr von der Dreisprachenspitze begonnen werden, um die Furkelhütte rechtzeitig vor der offiziellen Sperrzeit zu erreichen. Nach der Furkelhütte gibt es keine weiteren Einschränkungen für Biker. Man sollte nur beachten, dass Fußgänger oft auf dem Trail anzutreffen sind.Mountainbiken vom Stilfserjoch zur FurkelhütteDer Traumtrail am Goldseeweg führt von der Dreifachspitze, die sich oberhalb des Stilfser Jochs befindet, bis zur Furkelhütte. Selbst versierten Bikern verspricht dieser Trail allerhöchsten Abfahrtsspaß. Diese Tour, die durch eine atemberaubende Hochgebirgslandschaft führt, ist sehr eindrucksvoll und verlangt den Bikern konditionell und fahrtechnisch einiges ab. Denn allein die viel befahrene Stilfserjochstraße, die nicht nur lang, sondern zum Teil auch sehr steil ist, zehrt an den Kräften.Ehe das Stilfser Joch erreicht wird, heißt es zunächst 1.800 Höhenmeter zu überwinden. Nach Erreichen der Dreisprachenspitze bekommt man die Belohnung für diese Anstrengung, denn es folgt eine Abfahrt der Extraklasse: Diese führt über die Furkelhütte und der Glurnser Alm ins Tal. Der Goldseeweg wartet mit Passagen auf, die technisch sehr anspruchsvoll sind, da sie über abschüssigen und felsigen Untergrund führen. Der Trail wird nach der Furkelhütte deutlich flüssiger und führt bis ins Tal über schöne Waldwege. Während der gesamten Tour wird man von einem gigantischen Panorama begleitet.Möchte man den Adrenalin-Rausch beim Mountainbiken am Goldseeweg wieder etwas herunterfahren, bietet sich hierfür die Einkehr in die Furkelhütte perfekt an. Auch wenn auf dem Weg viele Hütten liegen, sind nur die Furkelhütte und die Obere Stilfser Alm bewirtschaftet.
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Radfahren auf der Seiser Alm

Seiser Alm, Seiser Alm - Schlerngebiet

Die Seiser Alm - ein faszinierendes RadfahrerparadiesAuf der Seiser Alm gibt es zahlreiche gemütliche Touren für Familien, aber auch anspruchsvolle Strecken für Biker mit guter Kondition.Die Seiser Alm mit dem Rad entdecken heißt Abenteuerlust purEin Tourennetz von über 1.000 km auf zwei Höhenlagen begeistert Radfahrer aller Couleur. Es gibt 29 ausgeschilderte Mountainbike-Strecken, von denen einige beachtliche Höhenunterschiede von bis zu 500 m haben. Schmale Wege führen an gigantischen Felswänden vorbei und locken Mutige.Gemütlich durch idyllische Natur geht es beim Radfahren über die Hochalm zu. Die 26 km lange Talrunde Seiser Alm beginnt in Kastelruth und endet hier auch wieder. Die knapp dreistündige Tour verbindet die Hauptorte Völs, Kastelruth und Seis und kann mit ihren sanften Steigungen dennoch anstrengend sein. Auf einem kurzen Stück mit Stufen müssen Radfahrer sogar absteigen und ihren fahrbaren Untersatz schieben oder tragen. Dank des fantastischen Ausblicks lohnt sie sich trotzdem. Da hier nahezu alle Wege Schotterwege sind, eignen sie sich nicht für Rennräder.Mountainbiker freuen sich jedoch über die vielen Möglichkeiten, die beeindruckenden Dolomiten kennenlernen zu können. Einen weiteren schönen Rundweg gibt es am 2.170 m hohen Puflatsch, der genau zwischen Gröden und Kastelruth liegt. Der Völser Weiher oder die Ortschaft Prösels sind attraktive Ziele für gemütliche Radwanderungen. Compatsch und Saltaria, die Orte direkt auf der Seiser Alm, eignen sich als Ausflugsziel für eine Familienradtour.Besondere Strecken zum Innehalten und GenießenAuch zwischen Gröden und der Seiser Alm gibt es wunderschöne Strecken, die mit fantastischen Ausblicken auf die Dolomitengipfel Schlern, Langkofel und Plattkofel belohnen. Die ‘Tierser Alpl Tour‘ ist für geübte Fahrradfahrer gedacht, denn sie führt bis auf 2.500 m hinauf.Auch die aus dem Wintersport bekannte Sella Ronda lässt sich heute mit dem Rad erkunden. Eine anspruchsvolle Ganztagestour führt 58 km rund um das Sellamassiv. Wem das zu anstrengend ist, der kann sich im Gebiet der Seiser Alm auch ein Elektrofahrrad ausleihen.
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Radfahren und Mountainbiken in den Drei Zinnen Dolomiten

Toblach, Drei Zinnen Dolomiten

Die markanten Felstürme der Ostalpen liegen an der Grenze zwischen Südtirol und Italien. Die steile Berggruppe am Talende der Rienz gehört zu den Sextner Dolomiten und ist Teil des Weltnaturerbes der UNESCO.Hier können Familien auf idyllischen Radwegen bis nach Innichen oder Cortina, nach Lienz in Osttirol, zum Pragser Wildsee oder Toblacher See, ins Fischleintal oder in den Kneipp Park Niederdorf radeln.Anspruchsvolle Mountainbike-Strecken wie der 120 km lange Stoneman Trail oder die Giro Bike Tour über vier Berge bieten in Begleitung eines Bike-Guides traumhafte Aussichten in Nähe zum regionalen Wahrzeichen. Radwandertour Innichen-LienzUnterhalb der Drei Zinnen verläuft der Drauradweg. Für die 43,9 km lange mittelschwere Strecke werden drei Stunden Fahrtzeit benötigt.Der gut ausgeschilderte Radweg mit zahlreichen Möglichkeiten zum Rasten ist für Familien mit kleinen Kindern geeignet. Wer die Strecke nur etappenweise zurücklegen möchte, findet viele Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel, um auf der Rückfahrt die örtliche bikemobil Card zu nutzen.Die MTB-Innichbergrunde Mountainbiker © holger mohaupt, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0) Bei mittlerer Schwierigkeit müssen Mountainbiker einen Höhenunterschied von 481 Metern bewältigen. Unweit der Drei Zinnen werden acht Stunden Fahrtzeit für den 26,3 km langen Trail benötigt.Ab Innichen führt der Radweg nach Toblach, über den Haselberg und die Innichbergstraße. Wer zurück nach Innichen möchte, kann den Drauradweg nehmen. Auf der Strecke gibt es einige Möglichkeiten, um einzukehren oder die Tour vorzeitig zu unterbrechen.Der Pustertaler RadwegBis auf wenige anspruchsvolle Teilstücke verläuft die Strecke von Innichen nach Bruneck meist flach auf den 35 km Länge. Auch Toblach oder Niederdorf bieten sich in der Urlaubsregion Drei Zinnen als Startpunkte für die Radtour an. Entlang der Route liegen einige Orte, wo Familien mit Kindern den Ausflug frühzeitig beenden und auf dem Rückweg den Zug mit Fahrradtransport nutzen können.
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Passo Rolle

Predazzo, Fleimstal

Der Passo Rolle ist ein Alpenpass, der das Fleimstal mit dem Valle del Primiero verbindet. Er befindet sich im Naturpark Paneveggio.Fahrradfahren am Passo RolleDer 43 km lange Streckenabschnitt zwischen Predazzo und dem 1.984 m hohen Passscheitel hinab nach Fiera di Primiero ist sehr kurvig und bietet stets wechselnde Ausblicke auf Türme, Spitzen und Wände der Pala. Die Nordwestrampe ist dabei nicht so gut ausgebaut wie die Südrampe.Die Straße über den Passo Rolle ist eine der ältesten Straßen der Dolomiten. Auf der Passhöhe befinden sich verschiedene Einkehrmöglichkeiten und auch eine kleine Kirche.

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Tremalzopass

Tremosine, Gardasee

Der Passo del Tremalzo ist einer der bekanntesten Gebirgspässe in den Alpen. Der Tremalzopass liegt in Norditalien am Westufer des Gardasees zwischen den Provinzen Trient und Brescia. Nicht weit entfernt ist der Gardasee. Der höchste Punkt ist der Scheiteltunnel. Er liegt auf 1.650 Meter über dem Meeresspiegel nördlich des Corno della Marogn. Aus westlicher Richtung erreicht man den Tremalzopass auf einer befestigten Straße. Die Passtraße zählt zu den beliebtesten Alpenstrecken für Mountainbike-Fahrer.Historische Militärstraße mit engen KehrenDie Straße wurde während des Ersten Weltkrieges von den italienischen Militärs erbaut. Der Tremalzopass diente zur Versorgung der Truppen im Frontbereich. Er zeichnet sich durch extreme Steigungen und Terrassierungen sowie ihre landschaftliche Schönheit aus. Gemäß der fünfstufigen Denzel-Alpenstraßen-Skala, die Pass- und Bergstraßen in fahrtechnische Schwierigkeitsgrade gliedert, besitzt die Südroute SG 4, die Nordroute SG 1.Die NordrouteDie Nordroute ist zwölf Kilometer lang und weist eine maximale Steigung von neun Prozent auf. Die Strecke ist als Passstraße ausgebaut. Die Kehren beginnen bei Tremalzo, der Talort ist Tiarno di Sopra. Die Strecke führt durch kleine Bergwälder und an Weiden entlang. Aufgrund der engen Kehren gewinnt man schnell an Höhe bis auf 1.650 Meter. Am Rifugio Garde gibt es eine Jausenstation. Feldwege führen weiter zum Monte Nota und zur Südflanke des Passo del Tremalzo.Die SüdrouteDie Südroute des Passo del Tremalzo ist acht Kilometer lang und kommt auf Steigungsraten von maximal 14 Prozent. Sie verläuft teilweise durch den Naturpark Parco Alto Garda bresciano. Die Straßenverhältnisse auf dieser Schotterpiste sind wesentlich herausfordernder. Enge Kehren, Schotterpisten oder felsiger Untergrund und oftmals fehlende Randsicherungen sowie zahlreiche kurze Felstunnel sorgen für sportliche Herausforderungen. Schon der Anstieg in Vesio lässt erahnen, wie extrem die Steigungen sind, vor allem zum Ende des Bondo-Tals. Bei der Schotterpiste ist ein Allrad-Antrieb erforderlich. Allerdings ist die Strecke seit 2015 auf der südlichen Seite für Autos oder Motorräder gesperrt. Der Scheitel der Straße ist jedoch von Tremalzo aus zu erreichen. Zudem ist es möglich, auf der Straße bis zum Rifúgio Garda zu fahren.
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Dolomiti di Brenta Bike Touren

Dimaro, Val di Sole

Durch den Naturpark Adamello-BrentaDer in den 60er Jahren gegründete Adamello-Brenta ist ein 620 Hektar großer Naturpark im Westen der Dolomiten. Die abwechslungsreiche Landschaft ist nicht nur bei Wanderern beliebt, sondern auch perfekt für Mountainbiker jeglichen Alters. Besonders schöne Mehrtagestouren gibt es beim Dolomiti di Brenta Bike.Dolomiti di Brenta Bike - TourenZwei Rundstrecken durch den Naturpark Adamello-Brenta und sechs Ergänzungstrecken, das ist Dolomiti di Brenta Bike. Für die beiden Rundtouren, eine für Anfänger und eine für Profis, benötigt man mindestens drei Tage. Sie können durch die mehrstündigen Explorer-Touren ergänzt werden.Expert-Tour Die 177 km lange Strecke ist nur etwas für erfahrene Mountainbiker, die Ausdauer haben, denn insgesamt werden 7.700 Höhenmeter überwunden. Unbefestigte Wege, Singletrails, harte Aufstiege und rasante Abfahrten, das kennzeichnet die Expert-Tour. Je nach Kondition ist die Tour in drei bis fünf Tagen bezwingbar.Country-Tour136 km Schotter- und Feldwege durch bewirtschaftete Flächen und raue Berge und 4.600 Gesamthöhenmeter, das ist die Country-Tour. Die Strecke mit überwiegend moderaten Anstiegen führt vorbei an historischen Dörfern, Schlössern, Obstplantagen und Weinbergen. Sie ist ideal für Familien und alle, denen Kultur lieber ist als Adrenalin.Wer mit Kindern unterwegs ist, der kann die steileren und anstrengenden Abschnitte mit einem der Transportanbieter zurücklegen: Es gibt Busse, Züge, Taxis oder einen Shuttle-Service, mit denen die Radfahrer einen Teil des Wegs abkürzen können. Um die Grundstrecke abzufahren, benötigt man drei Tage. Will man eine der Explorer-Touren anhängen, fällt pro Strecke ein weiterer Tag an.Explorer-TourenFür jede der sechs Explorer-Touren muss man einen zusätzlichen Tag einplanen. Die Val di Tovel-Tour ist die einzige Zusatzroute, die von der Expert-Tour aus abgeht und kein Rundweg ist. Die 26 km lange Strecke führt auf Straßen und unbefestigten Wegen von Nostal aus zum 770 m höher liegenden Tovelsee. Familien-Radtour © APT Val di Sole Die fünf weiteren Strecken sind im Prinzip Erweiterungen der Country-Tour: Sie führen von der Hauptroute ab und kommen später wieder auf diese zurück. Dabei befindet sich die Tour Val di Sole im Norden und alle weiteren im Süden der Tour.Bei der 25 km langen Masi da Mont im Norden werden die Radfahrer mit einem Blick auf das Peller-Massiv und das Val Meledrio belohnt. Eine beliebte Ergänzung im Süden ist die Val di Breguzzo. Der Höhenunterschied von 1.700 m scheint zwar groß, aber durch den langen, moderaten Anstieg durch schattige Wälder ist die Strecke auch gut für Familien geeignet.Service für den Dolomiti di Brenta BikeWer im Dolomiti di Brenta Bike Rad fährt, der kann für 15 Euro pro Tag und Person einen Transport-Gepäck-Service buchen. Dabei wird das Gepäck vor 10 Uhr an der Unterkunft abgeholt und bis spätestens 15 Uhr an der nächsten Unterkunft abgegeben. Das Angebot gilt innerhalb der DBB Unterkünfte. Sie sind speziell auf Mountainbiker ausgelegt und bieten neben abgeschlossenen Stellplätzen und einer Werkstatt für kleine Reparaturen auch die Möglichkeit, Fahrrad und Kleidung zu waschen.
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Mountainbiken im Val di Sole

Malè, Val di Sole

Auf zwei Rädern den Berg entdeckenDie Berge statt zu Fuß mit dem Rad zu erkunden, wird immer beliebter. Auch im Val di Sole gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Egal ob normale Mountainbike-Touren, Transalp Routen oder Downhillstrecken - für jeden ist hier das Richtige dabei.Mountainbike-Touren im Val di SoleWer im Val di Sole Mountainbiken will, der kann aus zahlreichen Routen wählen: Von leichten Touren für Familien bis hin zu Extremtouren für Profis findet sich rund um Malè alles.Mountainbike-Touren für Einsteiger und Familien im Val di Sole Mountainbike-Touren gibt es im Val di Sole in allen Schwierigkeitsklassen und unterschiedlichen Längen. Die leichte Einsteigertour ist der 22 km lange Trail Val Meledrio Family. Sie beginnt an der Bergstation der Daolasa Kabinenbahn und führt durch den Naturpark Adamello-Brenta, vorbei an Wasserfällen, Wildbächen und einem Milchbetrieb mit Schauproduktion.MTB-Strecken für trainierte Fahrer im Val di SoleMountainbikern mit mehr Erfahrung stehen elf mittelschwere Routen zur Verfügung. Darunter der Bikepark Trail dei Forti und die historische Tour der Bergwerke. Radtour © Matteo Cappe Der Bikepark Trail dei Forti beginnt am Passo Tonale und führt zunächst zum Hospiz San Bartolomeo. Von dort aus geht es mit Abfahrten und Steigungen bis zum Festungswerk Zaccarana auf 2.026 m. Nun führt der Weg durch Wiesen und Wälder talabwärts nach Cortina und anschließend auf dem Radweg nach Commezzadura.An der Kirche in Coglo startet die Tour der Bergwerke. Auf dem Weg zur Alm Mason auf 2.176 Metern passiert man die verschiedenen Eisen- und Kohlebergwerke der Region. Außerdem lassen sich die riesigen Jahrhundert-Lärchen bestaunen.Mountainbike-Strecken für Profis im Val di SoleProfis haben die größte Auswahl: 19 unterschiedliche Touren führen vorbei an Hütten und Seen, durch Wiesen und Wälder. Für die längste Strecke, die Epic Stage Tour Val di Sole benötigt man mehrere Tage, denn sie ist über 340 km lang. Von Malè aus führt sie zunächst nach Ossana und von dort aus über den Tonale Pass nach Cogolo. Danach geht es über Comasine, Ortisè und Mostizzolo wieder zurück nach Malè.Eine schöne Tagestour ist die Epic Tour Passo Cercen, die von Malè aus durch das Val di Rabbi bis zum Passo Cercen führt. Auf über 3.000 m genießt man den Blick auf die Gletscher der Ortler-Cevedale-Gruppe, bevor die Tour wieder zurückgeht.Downhillstrecken im Val di Sole Vollspeed den Berg hinunter, durch Wälder und Wiesen, über Stock und Stein: Downhillen ist nichts für Einsteiger in den Radsport. Im Val di Sole gibt es zwei Downhillzentren, das Bike Centre Val di Sole in Daolasa und das Val di Sole Bike Rent & Tour in Dimaro.Die rasante Fahrt auf den ausgewiesenen Strecken durch Wälder und über unbefestigte Wege verspricht Adrenalin pur. In beiden Zentren gibt es die Möglichkeit, einen Bike-Guide zu buchen, der einen begleitet und Tipps zur Fahrtechnik gibt.Transalp im Val di SoleWo 2006 die Teilnehmer des Rennens TRANSALP entlang gerauscht sind, fahren heute ausdauernde Mountainbiker. Drei Abschnitte führen durch das Val di Sole. Die Strecke Malè - Madonna di Campiglio ist mit 47 km die kürzeste. Am weitesten ist man von Bormio nach Mezzana unterwegs, die Distanz beträgt 86 Kilometer. Von Naturno nach Malè benötigt man in etwa genauso lange wie für die Strecke Bormio - Mezzana. Sie ist 85 km lang.
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Radfahren im Eisacktal

Brixen, Eisacktal

Nicht nur Wandern, auch Radfahren ist im Tal der Wege sehr beliebt, denn neben den zahlreichen Wanderwegen ist auch das Wegenetz für Fahrräder hervorragend ausgebaut.Die Radwege eignen sich für Genussfahrer und MountainbikerFür Genussfahrer und Familien gibt es viele leichte Strecken, auf denen man sich an der abwechslungsreichen Natur erfreuen kann. Auch an den vielen Schlössern und Burgen führen die Routen vorbei. So kann man Kulturelles mit Sportlichem verbinden.Auch Mountainbiker können sich anspruchsvolle Ziele im Eisacktal setzen. Hier gibt es viele spezielle Trails aller Schwierigkeitsstufen. Besonders anspruchsvoll ist sicherlich eine Alpenüberquerung über das Pfitscherjoch. Wer möchte, kann sich auch einer geführten Mountainbike-Tour anschließen.Besondere Fahrradrouten im EisacktalBrennerradroute Brenner-BozenDie 96 km lange Strecke führt mitten durch die idyllische Landschaft des Eisacktals. Der Weg ist teils eben, teils leicht ansteigend. Er führt vorbei am Vahrner See, der Festung Franzensfeste, dem Kloster Neustift bis nach Brixen. Von dort aus geht die Strecke durch Klausen vorbei am Kloster Säben bis nach Bozen.Passo di PennesDie 67 km lange Strecke von Sterzing nach Bozen ist die Höhenvariante durch das Eisacktal. Die Bergstrecken sind besonders kurvenreich, aber sehr gut ausgebaut und um 4 km kürzer als die Talverbindung. Der Pass ist von Juni bis Wintereinbruch offen.Passo delle ErbeDer von Klausen 42 km lange, zwischen Plose und Peitlerkofel durchführende, asphaltierte Straßenzug über das Würzjoch nach St. Martin in Thurn stellt touristisch bedeutende Verbindungen zu den Bergwanderzielen zwischen Eisack- und Gadertal her. Der Zustand der Straße ändert sich etappenweise.Passo di VizzeDurch die abwechslungsreiche Landschaft mit Lärchenwäldern und Zirben führt die 32 km lange Auffahrt zum Pfitscher Joch. Besonders im Herbst zeigt sich die Natur in ihrer schönsten Pracht. Während der Bergfahrt ruht der Blick auf der Hochfernerspitze - eine der höchsten Erhebungen der Zillertaler Alpen.Passo di Monte GiovoDer 2.099 m hohe Pass bildet die Wasserscheide zwischen dem Eisacktal und dem Passeier Tal. Die 39 km lange Strecke bildet den Übergang zwischen Innsbruck und Meran. Sie ist landschaftlich überaus reizvoll und durchwegs asphaltiert. Im Winter wird die Straße auf der Nordrampe bis zum Sterzinger Jaufenhaus, auf der Südseite bis zum Passeier Jaufenhaus offengehalten. Die lawinengefährdete Scheitelstrecke bleibt jedoch während des Winters gesperrt.

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Dolomitenstraße

Cortina d´Ampezzo, Provinz Belluno

Die rund 110 km lange legendäre Panoramastraße führt über drei Pässe von Bozen nach Cortina d‘Ampezzo.

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Passo di Campolongo

Corvara, Alta Badia

In 1875 m Höhe verbindet die durchgehend asphaltierte Passstraße das Abtei- oder Gadertal mit dem Buchenstein. Dort findet man Anschluss an dieGroße Dolomitenstraße‘. Auf der Nordrampe hat man schöne Ausblicke auf den Talkessel von Corvara mit dem Sass Songher. Die Südrampe ermöglicht einen herrlichen Ausblick zur eisbedeckten Marmolata, der höchsten Erhebung der Dolomiten.

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Passo di Giau

Cortina d´Ampezzo, Provinz Belluno

Die Strecke über den Giaupass (2233 m) erschließt einen günstigen Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen und Gipfelbesteigungen. Die markanten Felsgestalten von Gusela, Nuvolau und Averau beherrschen die Szene. Ganzjährig geöffnet.

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Passo di Falzarego

Cortina d´Ampezzo, Provinz Belluno

Die Straße zum Falzaregopass beginnt in Andraz, schraubt sich dann durch 20 Kehren nach oben und gewinnt rasch an Höhe. Der Kleine Lagazuoi, die Tofana di Rozes, die Ampezzaner Berge und Cinque Torri beherrschen das Blickfeld. Der Pass ist ganzjährig geöffnet.

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