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Wandern & Bergsport in Italien

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Wandern & Bergsport in Italien

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Gilfenklamm

Ratschings, Eisacktal

Am Eingang des Ratschingtals liegt die Gilfenklamm, die im Jahr 1896 eröffnet wurde. Nach ihrer Einweihung wurde sie für kurze Zeit in "Kaiser-Franz-Josef-Klamm" umbenannt. 1961 wurde die Klamm unter ihrem ursprünglichen Namen instandgesetzt und wieder eröffnet.Der Weg zur Klamm führt über den kleinen Ort Stange. Für eine Wanderung in der Klamm sollte man klammaufwärts mit 45-60 Minuten rechnen und klammabwärts mit 30 bis 45 Minuten.Der Weg durch die GilfenklammDie Strecke führt als erstes zu einer mächtigen Fichte, die Naturdenkmal ist. Hier fließt auch der Ratschingser Bach. Im Laufe der Zeit wird die Schlucht langsam enger. In Serpentinen gelangt man zu einer Brücke, die in die eigentliche Klamm führt.Naturschauspiel aus weißem MarmorSind die Wanderer nun in die eigentliche Klamm gelangt, bietet sich ein gewaltiges Naturschauspiel: Ein 15m hoher Wasserfall stürzt in die Tiefe. Das weltweit Einzigartige und Besondere: Die Klamm ist tief in reinweißen Marmor eingeschnitten. Direkt über dem Wasserfall befindet sich eine Brücke, von der aus man das Naturschauspiel besonders gut sehen kann.
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Busatte Adventure

Nago-Torbole, Gardasee

Der Freizeitpark "Parco Avventura / Busatte Adventure" befindet sich in Italien südlich der Ortschaft Nago-Torbole am nordöstlichen Ufer des Gardasees. Der Park bietet neben einem Hochseilgarten zahlreiche Strecken für BMX-Fahrer und Mountainbiker. Auch ein ausgedehnter Wanderweg mit einem Panoramaaussichtspunkt ist vorhanden. Darüber hinaus gibt es eine Gaststätte. Gänsehautfeeling im HochseilgartenIm Zentrum des Parks steht der Hochseilgarten. Er bietet verschiedene Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Bevor es losgeht, wird jeder Besucher mit einer Sicherheitsausrüstung versehen und bekommt eine Einweisung durch das Parkpersonal. Danach geht es in luftige Höhen von zwei Metern. Auf dem Parcours muss man zwischen den Bäumen auf Brücken, Seilen und Netzen balancieren. Auf dem Weg werden die Passagen immer schwieriger. Im anspruchsvollsten Parcours wird eine Höhe von bis zu acht Metern erreicht. Abwärts geht es dann mit der so genannten "Zip Line": die Sicherheitskarabiner werden in ein Seil eingehakt, an dem der Besucher zwischen den Bäumen hinab saust.Action pur auf den BMX-Bahnen Kinder auf der BMX-Strecke © Parco le Busatte / Torbole sul Garda Der Busatte Adventure Park verfügt zudem über verschiedene Touren für BMX-Fahrer und Mountainbiker. Es sind Rundwege, die durch den Wald führen. Darüber hinaus gibt es eine so genannte "Trial Area". Auf etwa 400 Metern bietet diese spannende BMX-Bahn eine Vielzahl von Bodenwellen und Sprüngen, die jedes BMX-Herz höher schlagen lassen. BMX-Räder und eine entsprechende Ausrüstung - bestehend aus Helm und Protektoren - können gegen eine Gebühr ausgeliehen werden.
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Klettern im Val di Sole

Malè, Val di Sole

Am Felsen hoch hinausFreeclimbing, das auch als Sportklettern bekannt ist, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Seile und Haken dienen bei diesem Sport lediglich als Sicherheit. Auch im Val di Sole gibt es Felswände mit ausgezeichneten Kletterrouten.Natürliche KletterwandIn den Orten rund um Malè gibt es neun natürliche Kletterwände mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen und Anforderungen.CaldesDie 12 bis 30 Meter hohe Kletterwand "Sasiass" ist nicht nur leicht zu erreichen, sondern auch für Anfänger und Kinder geeignet. Der Schwierigkeitsgrad geht von 3a bis 6b.MalèMit 40 Routen ist die Kletterwand "Costanzi" eine der abwechslungsreichsten der Umgebung. Sie liegt nur fünf Fußminuten von Regazzini entfernt und kann von Kletterern mit Erfahrung in den Stufen 5a bis 7c gemeistert werden.FolgaridaAn der Kletterwand "Doss di S. Brigida" können zwölf Routen begangen werden, die größtenteils nur mittelschwer sind, aber ihre Tücken haben. Von Folgarida-Belvedere aus läuft man etwa 20 Minuten bis zum Felsen der Klasse 4a bis 6c.VermiglioZwei Kletterwände mit insgesamt zwölf Wegen gibt es nahe Vermiglio. Die sieben, zwischen 6 und 13 m langen Wege der Kletterwand "Stavel" sind ideal für Kinder und Anfänger. Etwas mehr Erfahrung benötigt man für die maximal 37 m hohe Kletterwand "Centrale".Freeclimbing © Trentino WildPasso TonaleAm Passo Tonale befinden sich zwei Kletterwände, die "Montecelli" und die "Paradiso". Erstere bietet 40 Routen mit einer maximalen Höhe von 120 Metern und einer Schwierigkeit von 4b bis 8c. Die Kletterwand Paradiso liegt direkt an der Bergstation der gleichnamigen Gondelbahn und ist auf zehn Wegen von 4a bis 6b begehbar.Val di PejoDie 20 Kletterwege am "Pradacci" sind nur für erfahrene Kletterer und mit angemessener Ausrüstung geeignet. Von Val del Monte aus fährt man etwa zwei Kilometer bis zum Parkplatz Pradacci und dann geht es noch einige Minuten zu Fuß weiter.Abwechslung pur gibt es an der Kletterwand von Ponte Veccio. Nach einer 9 km langen Anreise mit dem Auto und einem 15-minütigen Fußmarsch erreicht man die "Ai Crozi de Cisa". Es gibt drei kurze Strecken mit dem Schwierigkeitsgrad 6b/6c und zehn lange Strecken. Sie können mit einer Klettererfahrung von 4a bis 6c geklettert werden und haben teilweise eine vierfache Seillänge.
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Stundenweg: Wandern von Kloster zu Kloster

Mals, Vinschgau

Der Stundenweg: Innere Einkehr in Südtirol Der Stundenweg ist ein Themenwanderweg der inneren Einkehr und Kontemplation. Er führt von der Abtei Marienberg, Europas höchstgelegenem Kloster, bis zum Benediktinerinnenkloster St. Johann im Münstertal.Der Wanderweg ist grenzübergreifend (bitte an die Ausweispapiere denken) und befindet sich inmitten der unberührten Natur des Münstertals. Er kreuzt Waalwege, führt an diesen entlang zu Forststraßen, kreuzt die Via Augusta und reizt vorwiegend durch die spirituellen Meditation inmitten des natürlichen Rhythmus der Südtiroler Landschaft.Eintauchen in die Vergangenheit SüdtirolsDer als Themenpfad angelegte Wanderweg, der bereits von Karl dem Großen beschritten wurde, erstreckt sich auf 17 Kilometern und führt über teilweise recht anspruchsvolle Abschnitte, bei denen eine grundlegende Trittsicherheit gefragt ist. Einzelne Sequenzen sind auch für Familien mit kleineren Kindern geeignet, hier sollte man sich jedoch vorab informieren.Mit Beschreiten des Stundenwegs taucht man ganz von selbst in die Vergangenheit Südtirols ein. Hierbei behilflich sind die 24 Informationstafeln am Wegesrand, die Auskunft über die regionalen Besonderheiten geben. Der Wanderer erfährt so etwas über die Sprachen der Region, die Grenzverhältnisse, die Waalen und den ebenfalls über diese Wege führenden beschwerlichen Züge der Südtiroler Schwabenkinder. Immer wieder bieten sich auf dem Stundenweg Gelegenheiten zum Picknick und zur Rast mit dem weiten Blick in die Täler. Kommerzielle Einkehrmöglichkeiten gibt es jedoch keine.Dauer und Schwierigkeit des ThemenwegsDie Dauer einer Wanderung auf dem Stundenweg ist mit sechs bis acht Stunden angegeben. Der Pfad umfasst eine ungefähre Länge von 17 Kilometern und überwindet 770 Höhenmeter. Der höchste Punkt der Wanderung liegt bei etwa 1.550 m am Tellakopf. Achtung: Der Stundenweg wird zuweilen bei widrigen Wetterbedingungen und/oder Steinschlag geschlossen.
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Archaikweg im Vinschgau

Prad am Stilfserjoch, Vinschgau

Der Archaikweg ist ein recht geschichtsträchtiger Wanderweg, der sich im Südtiroler Nationalpark Stilfserjoch befindet. Dieser Wanderweg führt von Prad nach Stilfs, überwiegend folgt dieser dem alten Karren- und Säumerweg, der auch als Wormisionssteig bekannt ist und jahrhundertelang als Übergang vom Etschtal übers Stilfser Joch ins Veltin genutzt wurde. Noch heute lassen sich an einigen Stellen im Felsgrund Spuren der Karren erkennen. Weshalb dieser Weg auch besonders für Wanderer ein Highlight ist, die sich für Geschichte und Kultur interessieren.Wanderung von Prad nach StilfsDer Startpunkt des Archaikwegs ist an einer Tafel, die das Symbol des Steinadlers trägt und die Wanderer darauf aufmerksam macht, dass man sich in einem der größten Naturschutzgebiete Europas, dem Nationalpark Stilfserjoch befindet. Dieses Gebiet erstreckt sich über vier italienische Provinzen. So befindet sich in diesem Nationalpark das gesamte Gebiet des Ortler-Cevedale, das im Süden an Adamello, den Regionalpark der Lombardei, und im Nordwesten an den Schweizer Nationalpark Engadin grenzt.Der Archaikweg im Vinschgau ist ein Saumpfad, der an einem schattigen Hang verläuft. An mehreren markanten Punkten wurden Informationstafeln aufgestellt, die die Wanderer auf historische, geologische und biologische Besonderheiten aufmerksam machen sollen, die sonst nicht erkannt oder gesehen werden. Auf dem Archaikweg eröffnen sich dem Wanderer sehr schöne Ausblicke, wie zum Beispiel auf die Ortschaft Stilfs, die Tiefe des Suldener Tals und dem Gipfel des Ortlers. Nun geht es weiter nach Stilfs, dieses Dorf gehörte einst zu den ärmsten Dörfern dieser Gegend, doch heute ist in der Ortschaft, die an einem steilen Hang und vom Hochwasser des Suldenbaches geschützt liegt, nichts mehr zu spüren.Technische Daten zum ArchaikwegBis zum Anschlussweg, der sich unterhalb von Stilfs befindet, wird eine Gesamtgehzeit von 2,5 Stunden zurückgelegt. Der absolute Höhenunterschied wird mit 541 Metern angegeben. Die Anstieg-und Abstiegsleistung des Archaikwegs im Vinschgau wird auf ca. 600 - 700 m geschätzt. Der Wanderweg ist gut markiert, da er aber durch eine Zone führt, die vom Steinschlag gefährdet ist, ist die Nutzung des Wegs auch vom Wetter abhängig.

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Glurnser Köpfl

Glurns, Vinschgau

Viele Berge des nördlichen Vinschgaus sind nicht geeignet für die Besteigung durch Familien oder durch nicht hochtourenerfahrene Bergsteiger. Umso mehr freuen sich diese über die einfache, jedoch konditionell fordernde Besteigung des Glurnser Köpfls.Südöstlich von GlurnsDas Glurnser Köpfl liegt südöstlich der Stadt Glurns zwischen Stilfser Joch und dem Schweizer Münstertal. Gleich nach dem Reschenpass erreicht man die Stadt Glurns. Von hier aus geht es weiter in Richtung Prad am Stilfserjoch, wobei auf halber Strecke der Ortsteil Lichtenberg erreicht wird, von wo aus das Glurnser Köpfl bestiegen wird.Besteigung des Glurnser KöpflsDas Glurnser Köpfl ist von der Besteigung her zwar nicht besonders spektakulär, aber einmal am Gipfel können die Wanderer die gesamte Vinschgau-Region überblicken. Der Blick reicht vom Reschenpass bis hinunter nach Bozen, dort wo "Alto Adige" oder "Hochetsch" ins Trentino übergehen.Start und Ziel der Bergtour ist der Lichtenberg-Höfeweg. Die Lichtenberg-Höfe sind verstreut liegende Bauernhöfe. Alle sind einfach über den Ortsteil Lichtenberg auf guten Wegen zu erreichen, wobei das Auto am Ende der Höfe-Straße geparkt werden kann.Die Besteigung des Glurnser Köpfls auf einfachen Wegen durch Wälder, Wiesen und Almen endet bei 2.395 Metern, wobei für die Besteigung mit mindestens vier, besser fünf Stunden gerechnet werden muss. Vor jeder Besteigung sollten Wanderer eine Wetterauskunft einholen und für die richtige Ausrüstung sorgen. Wer sich diesbezüglich überfordert fühlt, sollte unbedingt in Begleitung eines Wander- oder Bergführers die Tour angehen.Egal, ob in Begleitung eines Bergführer gewandert wird oder nicht, der Stolz darüber, diesen Gipfel bestiegen zu haben, begleitet die ehrgeizigen Wanderer für alle Zeiten. Der fantastische Ausblick und das Naturerlebnis sind reichliche Belohnung für die Anstrengungen.
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Hüttenwege im Val di Sole

Malè, Val di Sole

Von Hütte zu Hütte wandernZwei volle Tage in den Bergen verbringen, nur Natur und Berge. Das versprechen die Hüttenwege im Val di Sole. Für die acht Touren benötigt man zwei oder auch drei Tage. Übernachtet wird in Schutzhütten auf über 2.000 Metern. Um nicht vor verschlossener Tür oder einer ausgebuchten Hütte zu stehen, ist es ratsam, sich vorher telefonisch zu informieren und ein Bett zu reservieren.Die schönsten Hüttenwege im Val di SoleAm schönsten sind die Touren zur Silvio Dorigoni Hütte, zur Capanna Presena Schutzhütte, zur Larcher al Cevedale Hütte oder zur höchsten Schutzhütte der Zentral- und Ostalpen, der Schutzhütte Mantova al Vioz.Silvio Dorigoni HütteDer Weg zur Silvio Dorigoni Hütte auf 2.437 m beginnt in Somrabbi und führt durch das Herz des Nationalparks Stilfserjoch vorbei an spektakulären Wasserfällen und weiten Graslandschaften. Auf dem Weg passiert man das Rifugio Dorigoni, den Rio Val Lago Corvo, den Gipfel des Monte Collecchio auf 2.954 m und die Malga Stablasolo. Die Strecke kann in zwei oder drei Etappen gewandert werden.Capanna Presena SchutzhütteBei der Tour zur Capanna Presena Schutzhütte heißt es auch im Sommer - Achtung Skifahrer! Die Hütte liegt auf 2.780 m unterhalb des Presena-Gletschers und dient winters wie sommers als Skigebiet. Kurz vor dem Tonale-Pass geht es vorbei an alten Stellungen in Richtung Rifugio Capanna Presena. Nach einer Übernachtung geht es weiter zum Maroccaro-Pass und talabwärts nach Val di Genova. Außerdem ist die Tour Ausgangspunkt für eine Gletscherwanderung.Schutzhütte MantovaDie erste Etappe der Wanderung zur Schutzhütte Mantova al Vioz beginnt mit einer Fahrt mit der Kabinen- und Sesselbahn. Danach geht es zu Fuß weiter auf 3.535 Meter, wo sich die Hütte Mantova al Vioz befindet. Sie ist die höchste Hütte der Zentral- und Ostalpen. Am nächsten Morgen steigt man in circa 15 Minuten auf den Gipfel, von wo aus man einen fabelhaften Blick auf den Forni-Gletscher und die 13 Gipfel hat. Anschließend beginnt der Abstieg nach Peio Paese. Die Tour ist das Highlight unter den Hüttenwegen.Larcher al Cevedale HütteWer gerne Tiere beobachtet, sollte die Route zur Larcher al Cevedale Hütte nehmen. Von Peio Paese aus steigt man den Weg zum Wasserwerk Malga Mare hinauf und dann weiter zur Schutzhütte. Der Abstieg erfolgt nach der Übernachtung und führt an mehreren Seen wie dem Lago Lungo oder dem Careser See vorbei. Auf dem Weg durch den Nationalpark begegnet man Gämsen, Murmeltieren, Moorschneehühnern und vielem mehr.
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Waalwege im Vinschgau

Glurns, Vinschgau

Im Südtiroler Vinschgau werden die Wanderwege Waalweg genannt. Die Pfade verlaufen entlang von künstlichen Bewässerungskanälen, meistens ohne große Steigungen.Die Waalwege, die man das ganze Jahr über begehen kann, gehören zu den beliebtesten Wanderwegen Südtirols.Die fünf schönsten WaalwegeLatschanderwaalDer Latschanderwaalweg verläuft von Latsch nach Tschars. Die Wanderung ist auch für Ungeübte gut zu schaffen. Der Weg führt durch einen Laubwald, an der Latschander-Schlucht vorbei und durch Weinberge. Die Wanderung hat eine Länge von 12 km. Man sollte hierfür ca. 3,5 Stunden einplanen.Leiten- und BergwaalDieser Rundwanderweg beginnt in Schluderns und endet in Schluderns. Auf der 7 km langen Strecke kommt man an der Churburg vorbei und wandert schließlich entlang des Saldurbachs bis zurück nach Schluderns. Für die Strecke sollten Wanderer eine Zeit von ca. 2 Stunden einplanen.Zaalwaal Die einstündige Wanderung startet in Kortsch und führt durch Weinberge bis zum Zaalwaal. Nicht nur die Weinberge und die kleine Kirche St. Ägidius kann man auf dem Weg besichtigen, es gibt auch zwei ehemalige alte Mühlen zu bestaunen.IlswaalDer Ilswaal führt vom Frühjahr bis zum Herbst Wasser und ist in dieser Zeit besonders beliebt bei Wanderern. Von Schlanders aus geht man am Schloss Schlandersberg und der Schlucht des Schlandraunbachs vorbei. Für die 7 km lange Strecke braucht man je nach Kondition und Pausen ungefähr 2,5 Stunden.Tscharser- und SchnalserwaalEiner der beliebtesten Waalwanderungen führt von Kastelbell bis nach Tschars zum Schloss Juval. Der Weg führt immer wieder durch Wälder, sonnige Hänge, Weinberge und bietet wunderschöne Panoramaausblicke. Auf dem Waalweg können Wanderer eine Original-Waalhütte und ein Wasserrad anschauen. Die 10 km-Waalwanderung dauert ungefähr 3 Stunden.
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Wandern im Naturpark Drei Zinnen Dolomiten

Toblach, Drei Zinnen Dolomiten

Zwischen Südtirol und Italien bietet das UNESCO-Weltnaturerbe Dolomiten eine der schönsten Wanderregionen der Alpen. Die höchste Erhebung der Drei Zinnen ragt am Ende des Rienztals mit knapp 3.000 Metern himmelwärts. Nahe Sexten können Wanderer das Dreigestirn auf beeindruckenden Touren aller Schwierigkeitsgrade umrunden.Zu den anspruchsvollen Strecken gehören der Toblacher oder Hochpustertaler Höhenweg. Wanderneulinge und Familien mit Kindern erleben die Schönheit des Naturparks bei abwechslungsreichen Talwanderungen sowie auf eindrucksvollen Themen- und Spazierwegen. Höhenwege in der Region Drei ZinnenTrittfestigkeit, Ausdauer und Erfahrung erfordern die unterschiedlichen Routen mit teilweise hochalpinen Verhältnissen.Wer alle zehn markierten Höhenwege begehen möchte, benötigt bis zu drei Wochen. Der Klassiker unter den Fernwanderwegen der Alpen ist der Dolomiten Höhenweg Alta Via 1. In einer durchschnittlichen Höhe von 2.000 Metern führt die Strecke vom Pragser Wildsee nach Belluno.Für die 150 Kilometer lange Nord-Süd-Route durch die östlichen Dolomiten benötigen Wanderer neun bis 13 Tage. Der Höhenweg kann über kurze Etappen begangen werden und verfügt über zahlreiche Hütten und einen Klettersteig.Der Sextner Rundweg Familienwanderung © Gianmarco L95, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0) Unterhalb der Drei Zinnen eignet sich die leichte Halbtagestour mit 6,6 km Länge für weniger Geübte und Familien mit Kindern. Zwischen zwei Tagestouren gilt sie als entspannende Wanderung.Die Strecke ohne großen Höhenunterschiede ist von April bis Oktober begehbar. Entlang zahlreicher Schautafeln führt die Wanderung von Moos nach Sexten. Sie gilt als regionaler Themenweg zur Geschichte, Geologie, Flora und Fauna.Die WaldWunderWelt in ToblachDie 3 km lange Strecke ist mit dem Kinderwagen befahrbar. Der leichte Spaziergang in der Region Drei Zinnen kann bis zur Drauquelle fortgesetzt werden. Der Themenweg bietet besondere Spielerlebnisse und viel Wissenswertes zum Thema Wald. Hier können Familienerfahren, welches ihr Charakterbaum ist oder ein Keltisches Baumhoroskop entdecken.
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Wanderwege Eisacktal

Brixen, Eisacktal

Das Eisacktal ist auch als Tal der Wege bekannt. Hier gibt es Wanderwege aller Schwierigkeitsstufen. So kommen hier sowohl erfahrene Wandervögel als auch Familien mit Kindern auf ihre Kosten. Im Eisacktal gibt es sogar spezielle Wanderwege, die extra auf Kinder ausgelegt sind.Die Wanderwege im "Tal der Wege" befinden sich in allen Höhenlagen und führen vorbei an Weinbergen, Obsthainen, Burgen und Schlössern. Insgesamt 33 Rundwege gibt es im Eisacktal.Kulturwanderungen im EisacktalEs gibt verschiedene empfohlene Wanderungen, die mit einem kulturellen Erlebnis verbunden sind. So gibt es z. B. den Rundspaziergang nach Säben, bei dem die Wanderer das Kloster Säben besichtigen können.Eine weitere Kulturwanderung führt von Viums bis zum Schloss Rodenegg. Ebenfalls empfehlenswert ist die Wanderung "Große Kunst in kleinen Kirchen", am Ploseberg bei Brixen. Ein anderer Spaziergang führt die Wandervögel zum möglichen Geburtsort des Minnesängers Walther von der Vogelweide.Themenwanderungen und Lehrpfade Im Tal der Wege gibt es zahlreiche Themenwanderwege. Viele davon führen an Gewässern und Flüssen vorbei. Der Wasserfallweg in Pflersch führt zum Wasserfall Hölle, ein weiterer Rundweg führt bis zum Wilden See an der Kreuzspitze. Beim Wassererlebnisweg Rosskopf gibt es verschiedene Stationen, die über die Trinkwasserversorgung informieren. Die Sieben-See-Wanderung im Ridnauntal führt zunächst über einen Bergwerks-Lehrpfad.Auch einige Lehrpfade bietet das Eisacktal: Der Bienenweg führt nach Maria Trens, auf dem Naturerlebnisweg Zans beinhaltet 14 lehrreiche Stationen und der Südtiroler Milchsteig bringt den Wanderern alles über die Südtiroler Milchwirtschaft näher.Erlebniswege im EisacktalInsgesamt drei Erlebniswege im Tal der Wege, die sich jeweils mit einem interessanten Thema beschäftigen.Erlebnisweg "Erze und Kristalle"Knappenkapelle St. Madgalena © Tourismusverband EisacktalDer Weg führt zur BergbauWelt Schneeberg im Ridnauntal. Es ist eines der höchstgelegenen Bergwerke in Europa. Hier können die Besucher einen Stollenrundgang oder eine Stollenexkursion machen oder das angegliederte Museum besuchen. Nach dem Bergwerksbesuch führt ein Rundwanderweg bis zur Knappenkapelle St. Magdalena in Gasse.Erlebnisweg "Regionale Produkte und ihre Meister"Im Eisacktal gibt es die jahrhundertelange Tradition des Obst-, Kastanien- und Weinanbaus. Auf dem Erlebnisweg können die Besucher Wein- und Käsebauern besuchen und nicht nur die Betriebe besichtigen, sondern auch an Verkostungen teilnehmen. Auch Imker, Apfel- und Kastanienbauern liegen entlang des Erlebniswegs.Erlebnisweg "Bauerntum: Bewahrer der Heimat"Dieser Rundweg wird auch Pfunderer Höfeweg genannt. Hier kann die ganze Familie traditionell bewirtschaftete Höfe zu besuchen. Es gibt verschiedene Stationen, die über alte Bauern-Handwerkskunst und Traditionen informieren.
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Hochseilgarten Flying Park

Malè, Val di Sole

Auf wackeligem UntergrundIm Hochseilgarten "Flying Park" in Malè hat man keinen festen Boden mehr unter den Füßen: In unterschiedlichen Höhen geht es auf wackeligen Elementen von Baum zu Baum. Mal sind es Bretter, mal ein Netz und manchmal auch nur ein Seil, über das man zur anderen Seite gelangt.Die Parcours des Hochseilgartens in MalèEs gibt acht Wege in verschiedenen Schwierigkeitsstufen für Erwachsene und Kinder. Unter 14 Jahren müssen Kinder auf fast allen Parcours in Begleitung eines Erwachsenen klettern. Der Rote Pfad ist nur etwa 50 cm über dem Boden und ideal für die Kleinsten unter den Besuchern. Gut gesichert können sie sich hier gefahrlos bewegen.Auf dem Grünen Pfad geht es dann schon höher hinaus: Zwischen den einzelnen Elementen und dem Erdboden liegen beim Grünen Pfad Junior 2,5 Meter. Geklettert werden kann hier ab fünf Jahren und ab einer Größe von 110 cm. Doppelt so hoch liegt der Grüne Pfad Plus. Ab sechs Jahren und 1,20 m ist man hier mit dabei.Die Blaue Route hat es das erste Mal so richtig in sich. Säcke, die den Weg versperren, Seile zum Hochklettern und der Sprung von einem Baum zum nächsten. Das erfordert Geschick und Kraft. Auf den bis zu 9 m hohen Pfad dürfen Kinder erst ab acht Jahren und einer Körpergröße von 1,30 m.Für den Roten Pfad und den Red Path 2 muss man mindestens zehn Jahre alt sein und eine Körpergröße von 1,40 m haben. Ohne Eltern darf man hier allerdings erst ab 14 Jahren klettern. Es geht nochmals in die Höhe und die Elemente sind hier schwieriger zu meistern. Die Highlights sind sicherlich der kurze freie Flug zwischen den Bäumen und das Skateboard auf Seilen.Wer sich auf den Schwarzen Pfad traut, sollte sich seines Könnens sicher sein. Schmale, wackelige Stämme und eine Kletterwand mit kleinen Steinen und Ösen zum Entlanghangeln fordern dem Kletterer so einiges ab. Alleine auf den Pfad in 20 m Höhe darf, wer 14 Jahre alt ist und mindestens 1,40 m groß. 10 bis 14-Jährige müssen ihre mutigen Eltern mitnehmen.Im freien Flug auf dem Power FanEine echte Herausforderung ist der Power Fan. Von einer Plattform in luftiger Höhe aus geht es an einer Seilrutsche mehrere 100 Meter in Richtung Boden. Nichts für schwache Nerven!
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Klettern in den Drei Zinnen Dolomiten

Toblach, Drei Zinnen Dolomiten

Die Südtiroler Klettergärten und Klettersteige gehören zu den interessantesten im gesamten Alpenraum. Vor allem Sexten hat sich in der Region zu einem Standort für Kletterer aus aller Welt entwickelt. Bereits vor 200 Jahren reiste die Elite europäischer Bergsteiger in die Dolomiten. Heute tragen viele berühmte Klettersteige im Naturpark Drei Zinnen ihre Namen. An der Grenze zwischen Südtirol und Italien gelegen, sind die beeindruckenden Berggipfel der Ostalpen ein Teil des UNESCO-Weltnaturerbes. Vor allem die steilen Nordwände des Wahrzeichens zeichnen sich durch eine besondere Schönheit aus.Klettersteig am Paternkofel Paternkofel & Drei Zinnen © Rüdiger, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0) Ab der Drei Zinnen-Hütte ist der empfehlenswerte Klettersteig bei gutem Wetter begehbar. Die mittelschwere Route eignet sich für geübte und erfahrene Kletterer. Zur 5,3 km langen Tour werden drei Stunden benötigt. Auf der Strecke sind 650 Höhenmeter zu überwinden. Da im Gipfelbereich der Gamsscharte ein geröllartiger Untergrund besteht, muss konzentriert geklettert werden. Höhepunkte sind die Felsdurchbrüche, Kriechstellen und Tunnelpassagen.Der Klettergarten Landro HöhlenDas Ausflugsziel unweit der Drei Zinnen befindet sich in 1.450 Metern Höhe. Für den Zustieg ist eine halbe Stunde nötig. Der abwechslungsreiche Übungsgarten bietet eine wundervolle Aussicht vom Monte Cristallo bis zum Dürrensee. Er ist mit Rissen, Löchern und Leisten ausgestattet. In einigen Bereichen kann überhängend geklettert werden. Das Besondere sind zwei höhlenartige Löcher. Die beste Kletterzeit ist von Mai bis Oktober.Klettern für KinderGeprüfte Bergführer bieten halbtägige Kletterkurse für Kinder an, die je nach Witterung direkt am Felsen oder in einer Kletterhalle stattfinden. Eine der größten Kletterhallen Italiens ist die Dolomit Arena in Sexten, die auf einer Fläche von 1.800 m² Routen aller Schweregrade und Kletterkurse für Familien anbietet. Café und Relaxzone sowie ein Ausrüstungsverleih ergänzen die Indoor-Kletteranlage in Nähe der Drei Zinnen.
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Klettersteige im Fassatal

Canazei, Fassatal

Alpines Abenteuer - Klettersteige im FassatalDas Val di Fassa, wie das Fassatal im Italienischen heißt, liegt eingebettet in den Dolomiten in der italienischen Provinz Trentino. Vor allem begeisterte Kletterer finden hier ein kleines Paradies. Von Mai bis Oktober sorgen verschiedene Klettersteige mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen für eindrucksvolle Ausblicke und sportliche Abenteuer.Klettern an der RotwandDie Rotwand, ein Berg von 2.806 Metern Höhe, gehört zur Rosengartengruppe und ist ein beliebter Kletterberg. Die Paolina-Hütte und die Rosengartenhütte sind per Sessellift von Karersee erreichbar und Ausgangspunkte für die Klettertouren. Der Klettersteig vom Vajolonpass führt mit einem mittleren Schwierigkeitsgrad über den Nordgrat hinauf zum Gipfel der Rotwand. Der Weg über die Südseite ist ebenfalls mit dem Schwierigkeitsgrad A/B ausgewiesen. Die zahlreichen Steige durch die Ost- und durch die Westwand gehören hingegen zu den schwierigsten Kletterrouten.Franco Gadotti-KlettersteigDie Tagestour über den Klettersteig Franco Gadotti ist mit dem Schwierigkeitsgrad 3 (B/C) versehen und dauert etwa 7 Stunden. Die Route führt geübte Kletterer über steile Aufstiege, enge Scharten und einen schmalen Kamm bis hin zu einer grünen Hochfläche, der Sass Aut. Zum Gipfelkreuz Punta Vallaccia gelangt man über enge Spalten sowie senkrechte Abstiege bis zum Grund einer engen Schlucht und weitere Aufstiege über Geröll.Vorbereitung und AusrüstungWer sich für eine Tour über einen der Klettersteige entscheidet, braucht neben guter körperlicher Fitness, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit auch eine solide Kletterausrüstung. Diese sollte aus Hüft- und Brustgurt, Kletterhandschuhen, Bergsteigerhelm, Kletterschuhen sowie einem professionellen Klettersteigset bestehen.Für die Sicherheit auf einer Klettersteigtour ist ein ortskundiger Bergführer unabdingbar, kennt dieser sich doch mit den örtlichen Gegebenheiten wie Gefahrenzonen oder der Wetterlage am besten aus und kann ungeübteren Kletterern zudem hilfreiche Unterstützung bieten.
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Alte Ponale Straße

Riva del Garda, Gardasee

Die Alte Ponale Straße gehört zu den schönsten Panoramawegen Europas. Auf ihrem imposanten Verlauf von Riva del Garda zum Ledrosee bietet sie Wanderern, Radfahrern und Mountainbikern einmalige Ausblicke.Wie die Traumstrecke entstandIhr Bau ist dem Ledrotaler Kaufmann Giacomo Cis zu verdanken. Mit Fertigstellung 1851 war die Alte Ponale Straße die einzige Verbindung zwischen dem Garda- und Ledrosee. 40 Jahre später befuhren die ersten Autos die malerische Strecke. Ab 1982 ersetzten zunehmend moderne Tunnel die historische Straße. Nach einem Erdrutsch wurde die Strecke 2004 rekonstruiert. Fortan diente sie Wanderern und Radfahrern als Panoramaweg. 2014 öffnete die einstige Raststätte Ponale Alto Belvedere zum hundertjährigen Bestehen erneut ihre Pforten.Unterwegs zu Fuß oder per RadRund eine halbe Million Besucher jährlich zeigen sich auf der Alten Portalen Straße begeistert vom Postkartenpanorama. Die Felswände sind teilweise mit Stahlnetzen gesichert. Sicherheitswall und Holzgeländer dienen als Schutz zur Seeseite. Startpunkt der 9,5 Kilometer langen Wanderung zum Ledrosee ist der Porto del Ponale in Riva del Garda. Da im Hafen keine Parkmöglichkeit besteht, ist das Parkhaus Terme Romane im Stadtzentrum zu empfehlen. Vom Hafen aus folgen Aktivurlauber dem Seeufer bis zum alten Wasserkraftwerk Riva. Nach etwa einem Kilometer ist die Gardesena Straße zu überqueren. Hier zeigt die Markierung D01 in Richtung Ledro. Bei einer Gehzeit von drei Stunden sind 665 Höhenmeter auf serpentinenreicher Strecke zu überwinden. Für den Rückweg steht im Bedarfsfall eine Busverbindung zur Verfügung. Leichter ist die Wegführung ab Biacesa im Ledrotal. Von dort aus verläuft die Strecke bergab zur Ponaleschlucht und weiter nach Riva del Garda. Rad- und Wanderweg bieten eine unterschiedliche Route. Der Mountainbike Trail umfasst knapp 30 Kilometer.
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Bergsee-Wanderungen im Val di Sole

Malè, Val di Sole

Berge und Seen erwandernWas gibt es Schöneres als eine Wanderung um einen See? Im Trentino gibt es knapp 300 Seen, wovon 100 Seen im Val di Sole liegen. Die Seen befinden sich auf einer Höhe zwischen 700 und 3.700 Metern. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Das trifft auch auf die verschiedenen Bergsee-Wanderungen in der Region um Malè zu.Gemütlich für EinsteigerFür den Einstieg gibt es kleine, leichte Runden, wie die um den Covel und den Malghette See. Beide sind in circa zwei Stunden zu gehen, wobei ein Höhenunterschied von rund 250 m bewältigt wird.Der Rundweg zum Covel See startet an der Kirche in Pejo und führt zunächst nach San Rocco. Von hier aus geht es auf befestigten Wegen weiter, vorbei am Wasserfall von Covel und dem Biotop der Covel-Alm. Die Wanderung zum Malghette See beginnt am Parkplatz der Residence Rio Falzè, in der Nähe des Campo Carlo Magno Passes. Auf ebenen Forststraßen führt sie an einer Torfgrube, dem Meledrio Fluss und der Vigo Alm vorbei wieder zurück zum Ausgangspunkt.Anspruchsvolle Touren für ErfahreneGeübte Wanderer können etwas weiter hinauf. Besonders schön ist die Tour der drei Seen oder die Tour zu den Seen des Cevedale, für die mindestens fünf Stunden eingeplant werden müssen. Der Höhenunterschied liegt hier bei 620 bis 730 Meter.Der erste See auf der Tour der drei Seen ist der Malghette See, den man vom Campo Carlo Magno Pass aus erreicht. Danach führt der Weg weiter über den Lago Scuro bis zum Lago Alto See. Hier beginnt der Rückweg zum Malghette See. Wer die Tour weiter ausdehnen will, der kann vom Lago Scuro aus noch zum Tre Laghi Pass und dem Serodoli See wandern. Für diese Zusatzstrecke benötigt man circa eine Stunde.Um zu den Seen des Cevedale zu gelangen, fährt man zunächst zum Stausee von Malga Mare. Dort beginnt der Weg zum Pian Venezio und der Larcher Schutzhütte. Von dort aus nimmt man den Weg zum Marmotte See. Weiter geht es zum Lago Lungo See und dem Lago Nero See, der kurz vor dem Careser Stausee liegt. Auf dem Rückweg passiert man einen Zirbelkiefernwald.Herausforderungen für Profis im Val di SoleDie Routen Barco See und Piccole See sowie Albiolo und Montozzo Seen sind nur was für echte Profis. Nicht nur, dass man hier um die 1.000 Höhenmeter bewältigt, gute Bergsteiger benötigen für beide Routen circa sieben Stunden.Startpunkt für die Tour zum Barco und Piccole See ist die votive Kapelle in Val Piana. Über eine Forststraße erreicht man nach rund einer Stunde die Dosso Alm, von wo aus der Weg zum Carco See weiterführt. Vorbei am kleinen See Bochet de l’Omet geht es in Richtung Piccole See, der in einem Felsen auf 2.313 m liegt.Nur erfahrene Bergsteiger sollten an der Valbiolo Alm den Aufstieg Richtung Albiolo Spitze und den anschließenden Abstieg zu den Montozzo Seen wählen. Der Weg führt über den Contrabbandieri Pass, durch das Festungswerk des Großen Kriegs bis zum Gipfel. Zurück ins Tal geht es durch Schützengräben und militärische Stellungen, über die Montozzo Schanze und vorbei am Oberen und Unteren Montozzo See.Wanderungen mit Übernachtung im Val di SoleDer Salare See liegt auf 2.003 Metern und eignet sich für eine kleinere Zwei-Tages-Tour. Von Baita Regazzini führt die neunstündige Strecke hinauf bis zum Peller Gipfel und am Salare See vorbei wieder ins Tal.Ein weiteres Highlight für Bergsteiger ist die Wanderung zu den Sternai Seen. Die drei Seen führen türkisgrünes Wasser und befinden sich auf knapp 3.000 Metern. Für den Aufstieg, der an den Wasserfällen von Saent vorbeiführt, und den Weg zur Schutzhütte benötigt man rund sieben Stunden. Am nächsten Morgen beginnt dann der Abstieg ins Tal.
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Wandern & Bergsport

Martelltal im Vinschgau

Latsch, Vinschgau

Geografische LageEs gibt in den Alpen unzählige kleine Seitentäler, die kaum wahrgenommen werden. Auf den ersten Blick wirkt das Martelltal im Vinschgau unscheinbar, doch bei genauerer Betrachtung ist es eine Reise wert. Das Martelltal kann man über Latsch, einem Ort im mittleren Vinschgau, erreichen.Bergbau und AlpinismusDer Ursprung des Namens Martelltals ist nicht eindeutig geklärt. Wahrscheinlich stammt er von der lateinischen Bezeichnung für Hammer "martellus" ab, die für den Bergbau im Tal in antiker Zeit steht. Viele Stollen zeugen heute noch von der Bergbaugeschichte des Tals, in der Kupfer, Eisenerz und Silber abgebaut wurden.Die Mehrheit der Besucher des Martelltals sind Bergfexe, da das Tal eine unglaublich wilde, atemberaubende Bergwelt bietet. Meistens ist das Ziel der Bergsteiger der Cevedale und die Zufallsspitzen, alle knappe Viertausender, die zu den Pflichtgipfeln vieler Bergsteiger gehören.Das Martelltal im Vinschgau und die ErdbeereDas Martelltal ist den Einheimischen am besten bekannt durch seine Erdbeerplantagen. Interessanterweise sind die Erdbeeren, die zwischen 900 und 1700 Metern Seehöhe unter vor Frost schützenden Folien reifen, überaus gefragt. Kenner schätzen ihr Aroma und vor allem die späte Ernte: Marteller Erdbeeren kommen erst dann auf den Markt, wenn die herkömmliche Erdbeerzeit bereits vorbei ist.Ausflüge Für einen Tagesausflug im Martelltal bietet sich auf jeden Fall die Zufallhütte an. Von der Zufallhütte aus können leichtere Bergtouren unternommen werden, die sich unterhalb des hochalpinen Raumes abspielen.In der Zwischenkriegszeit wurde von den Italienern der Bau des Hotels Paradiso forciert, das dem Tal im Zuge des steigenden Alpintourismus große Bekanntheit verlieh, das aber heute als Ruine im Talschluss steht - ein Mahnmal an unliebsame touristische Entwicklungen.
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Sport & Freizeit

Waldhochseilgarten Obereggen

Deutschnofen-Obereggen-Eggen, Eggental

Klettern im Hochseilgarten in den DolomitenEin Erlebnistipp in der Ferienregion Rosengarten Latemar, im UNESCO Weltnaturerbe der Dolomiten gelegen, ist der Besuch des Waldhochseilgartens von Obereggen! Sportliches Interesse, spielerische Neugier, erlebnisorientiertes Leben, Selbsterfahrung auf physischer und emotionaler Ebene sowie das Ausloten von eigenen Grenzen werden hier zu einem unvergesslichen Erlebnis!Der Waldhochseilgarten von Obereggen bietet vier abwechslungsreiche Parcours, 30 Stationen über Netze, Brücken und schwankende Baumstämme vom Baum zu Baum sowie eine rasante Abfahrt auf einer rund 90 Meter langen Zipline - ein tolles Gefühl!Mindestkörpergröße für Waldhochseilgarten: 1,15 m

Wandern & Bergsport

Adventure Dolomiti Acropark

Cavalese, Fleimstal

Der Adventure Dolomite Acropark ist ein Klettergarten mit über 60 Strecken in vier Schwierigkeitsstufen. Die Wege führen dabei über Brücken, Seile und andere Schwierigkeiten und bringen so jeden Besucher an seine eigenen Grenzen.Die Schwierigkeitsstufen – Von leicht bis anspruchsvollDie leichteste Stufe ist die "Kid Explorer", dabei sind die Strecken nur einen Meter vom Boden entfernt. Kinder müssen mindestens 80 cm groß sein, um diesen Parcours zu benutzen.Höher hinauf geht es dann schon auf den "Junior Adventure"-Wegen, die etwas anspruchsvoller sind. Hier braucht es eine Mindestgröße von 120 cm. Auf den beiden blauen Parcours gibt es acht bis zwölf Stationen, die zwischen drei und fünf Metern über dem Boden angebracht sind.Die "Emotion"-Strecken richten sich an alle, die eine gute Balance haben, schwindelfrei und trittsicher sind, außerdem muss man mindestens 140 cm groß sein. Die acht bis 15 Stationen sind in vier bis acht Metern Höhe angebracht. Am Ende springt man auf ein dickes Luftkissen.Die schwierigste Stufe ist die "Braves Only", die auf die höchsten Stellen in 10 bis 18 Metern Höhe in den Bäume führt.Weitere Attraktionen sind das Paintballfeld und die ZiplineSeit dem Jahr 2019 gibt es zwei neue Attraktionen im Adventure Dolomiti Acropark: Die Zipline führt über eine Strecke von 300 Metern, hierbei gleitet man am Stahlseil direkt über das Paintball-Feld.Beim Paintball kann man in einer Gruppe von 6-13 Jahre spielen oder in einer Gruppe über 14 Jahre. Außerdem können die Teilnehmer wählen, ob sie eine Stunde lang mit 200 Farbbällen oder zwei Stunden lang mit 400 Farbbällen spielen. Jeder Teilnehmer erhält zu Beginn einen Marker (Paintballgewehr), eine Weste und eine Maske.

Wandern & Bergsport

Jungle Adventure Park

Torri del Benaco, Gardasee

Der Jungle Adventure Park San Zeno ist ein Abenteuerspielplatz für Groß und Klein. Er liegt nördlich von Verona nahe der Ortschaft San Zeno di Montagna.Freizeitspaß für die ganze FamilieDer Jungle Adventure Park war der erste seiner Art in Italien. Der Aktivpark, der sich in einem Waldstück befindet, verfügt über einen Hochseilgarten und ausgiebige Wanderwege mit Aussichtspunkten und Picknickplätzen. Außerdem gibt es einen Kinderspielplatz mit Klettergerüsten und Rutschen sowie eine Bar, die Erfrischungen anbietet. Bevor sich die Besucher auf eine Tour durch den Hochseilgarten begeben, wird jeder Gast mit einer Sicherheitsausrüstung versehen und in die Sicherheitstechnik eingewiesen.Wie Tarzan oder Robin HoodDer Hochseilgarten bietet verschiedene Parcours. So eignet sich die Route "Green" mit ihren elf Stationen aus Hängebrücken, Netzen und einer Seilbahn für Kinder ab acht Jahre (oder 1,40 Meter Körperhöhe) und für alle Anfänger. Für Kinder ab elf Jahre (oder 1,60 Meter) ist der Pfad "Blue" gedacht. Er verfügt über 20 abwechslungsreiche Stationen. Die Routen "Red" und "Black" sind für alle ab 14 Jahren. Sie erfordern Ausdauer und Geschick. Damit auch die Kleinsten auf ihre Kosten kommen, wurde der sogenannte "Baby Park" angelegt. Seile, Netze und Brücken zum Balancieren sind hier etwa einen Meter über dem Boden angebracht. Dennoch werden die Kinder - ganz nach dem Vorbild der "Großen" - mit Sicherheitsgurten versehen. Ein Mitarbeiter des Parkteams begleitet die Kleinen durch den Parcours.

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