Sie sind hier:

Natur in Trentino

Ausflüge in
Gardasee
Ausflüge in
Fassatal
Ausflüge in
Fleimstal
Ausflüge in
Val di Sole
Ausflüge in
Valsugana

Karte wird geladen...

Natur in Trentino

...

Natur

Isola del Garda

San Felice del Benaco, Gardasee

Die größte Insel des Gardasees befindet sich im Golf von San Felice del Benaco. Das Eiland von einem Kilometer Länge liegt in der Nähe zu Salò und ist nur per Boot erreichbar. Auf der Isola del Garda leben ganzjährig zehn Einwohner.Ein Ort der wechselvollen VergangenheitBereits zur Römerzeit diente die Insel dem Vergnügen illustrer Gäste. Im Jahre 879 ging der Besitz der Grafschaft Garda an das Veroneser Kloster San Zenon über. Franz von Assisi gründete 1221 auf der Isola del Garda eine Einsiedelei. Seitdem war das Eiland als "Insel der Mönche" bekannt. 1442 rief Bernhardin von Siena ein Kloster ins Leben, das bis 1798 bestand. Graf Luigi Lechi ließ 1817 eine Villa erbauen, die 1860 an Baron Scotti verkauft wurde. Im Auftrag des Hauses Borghese erfolgte um 1900 der Umbau in einen Palazzo im neogotisch-venezianischen Stil. Der Architekt hieß Luigi Rovelli. Heute ist das Idyll im Privatbesitz der Familie Cavazza, die das Anwesen als Wohnsitz nutzt.Die malerische Insel zu Fuß entdeckenEin Besuch der Isola del Garda ist nur nach vorheriger Anmeldung im Rahmen einer 2-stündigen Führung inklusive Überfahrt möglich. Zum Abschluss wird auf der Terrasse ein Aperitif serviert. Ab Malcesine am Ostufer des Gardasees bietet das Segelschiff Siora Veronica einen reizvollen Ausflug auf das Eiland an. Während einer Entdeckungstour auf der Insel erhalten Besucher Einblick in ausgewählte Räumlichkeiten des Palastes. Bei einem Spaziergang durch den mediterran geprägten Park verweilen Gäste im Englischen und Italienischen Garten. Jährlicher Höhepunkt der Insel sind Konzerte namhafter Künstler.
...

Natur

Parco Natura Viva

Castelnuovo del Garda, Gardasee

Der Safaripark Parco Natura Viva liegt in der norditalienischen Gemeinde Bussolengo am Gardasee. Der Park ist in zwei größere Bereiche geteilt, den Fauna Park und den Safari Park.Safari Park vs. Fauna ParkIm Safari Park begibt sich der Besucher auf Safari: Auf einer 7 km langen Strecke können im eigenen PKW die verschiedensten Tierarten aus Afrika bestaunt werden. Der Safari Park ist nicht mit einem normalen Zoo zu vergleichen: Löwen, Hyänen, Nashörner, Giraffen, Zebras und eine Vielzahl anderer Tiere leben völlig frei in ihrer gewohnten Umgebung.Der Fauna Park ist für Fußgänger zugänglich und bietet dem Besucher die Möglichkeit, Tiere von verschiedenen Kontinenten zu betrachten. In diesem Teil des Parks gibt es auch das Tropenhaus, in dem die Fauna des tropischen Regenwaldes nachgestellt wurde.Geschichte und Aufgabe des ParksDer Parco Natura Viva wurde 1969 gegründet, Ziel war es vom Aussterben bedrohte Tierarten zu retten. Auch heute ist der Safari Park besonders um den Schutz dieser Tiere bemüht und leistet mit seinem Programm einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt. Neben seinen Aktivitäten im Bereich der wissenschaftlichen Forschung will der Park einen Beitrag zur Umwelterziehung leisten und bietet spezielle Programme für Schulklassen oder Gruppen an.Rastplatz im Parco Natura Viva © Archivio fotografico Parco Natura VivaParkinformationenWer kein eigenes Auto besitzt, kann sich gegen eine Gebühr von 20 Euro ein Auto leihen. Der Parco Natura Viva darf nur mit geschlossenen Autos befahren werden, Cabrios sind nicht erlaubt. Für das leibliche Wohl der Besucher wird an verschiedenen Orten gesorgt, zusätzlich gibt es noch einen Souvenirladen und Möglichkeiten zum Picknicken sowie Spielplätze.
...

Natur

Marmitte dei Giganti

Nago-Torbole, Gardasee

Die Marmitte dei Giganti, die "Töpfe der Riesen", bieten einen faszinierenden Anblick: Die Riesentöpfe sind Eislöcher, die vor 70.000 bis 10.000 Jahren während der Eiszeit entstanden sind. Strudel, die durch Gletscherschmelzwasser gebildet wurden, haben zu diesen Auswaschungen in den Steinen geführt. Sie befinden sich oberhalb des nördlichen Ufers des Gardasees und sind bei der Anfahrt nicht sofort zu sehen. Vom Parkplatz zwischen Nago und Torbole sind die Marmitte dei Giganti gut zu erreichen.Besichtigung der RiesentöpfeEin Wanderweg führt direkt zu dem großen Riesentopf. Der Weg bietet einen Ausblick auf die überhängenden glatten Wände und vermittelt den Eindruck einer halben Höhle. Nach hinten ist die Höhle offen. Am Boden des Riesentopfes hat sich ein Teich gebildet, der von Fröschen besiedelt ist. Neben dem Riesentopf befindet sich eine Leiter, die zu dem zweiten, kleineren Riesentopf führt. Die Leiter bringt Besucher acht Meter weiter in die Höhe und oben angekommen bietet sich ein traumhafter Rundblick.Wanderung vom Gardasee zu den Marmitte dei GigantiAn der Via Strada Granda, die von Riva del Garda kommt, beginnt die Wanderung. Vor der Q8-Tankstelle zweigt die Via Strada Granda links ab. Vor dem Restaurant "Al Rustico" befinden sich Parkplätze. Vom Parkplatz aus geht es ungefähr einhundert Meter entlang der Straße bis zum Wegweiser "Marmitte". Hier biegt man rechts ab und folgt der Beschilderung. Der Weg verläuft zunächst ebenerdig zwischen Olivenbäumen und Weinreben hindurch und führt dann an einem Bach entlang bergauf. Mit steigernder Höhe wird der Weg steiler, steiniger und schmaler. Einige der größeren Stufen sind für Kinder ein echtes Klettererlebnis. Für die Wanderung sollten ungefähr zwei Stunden eingeplant werden.
...

Natur

Punta San Vigilio

Garda, Gardasee

Einen der schönsten Aussichtspunkte Norditaliens besuchenBerühmt für seine grandiose Sicht über den Gardasee ist der Punta San Vigilio. Er befindet sich zwischen Garda und Torri del Benaco an der Ostseite des oberitalienischen Sees. Von der Traumstraße Gardesana führt eine faszinierende Zypressenallee unmittelbar auf die Halbinsel. Wer das Naturidyll in Nähe zum Monte Baldo zu Fuß erkunden möchte, folgt ab Garda einem Spazierweg. Am Ausflugsziel steht ein kostenpflichtiger Parkplatz zur Verfügung.Seit Jahrhunderten ein eleganter RückzugsortZwischen mediterraner Vegetation erhebt sich das Locanda San Vigilio Resort. Das luxuriöse Hotelanwesen auf der Halbinsel inspirierte bereits Künstler und Philosophen. Wo schon Monarchen, Adlige, Filmstars und Politiker nächtigten, gibt es nur wenige Zimmer und Suiten. Zur exklusiven Herberge auf der Punta San Vigilio gehören ein Restaurant und ein Laden. In der Taverne sitzen Gäste bei einem edlen Tropfen direkt am Hafenbecken gemütlich unter Weinlaub.Ankunft auf der Halbinsel per SegelbootWer die malerische Landzunge vom See aus erobert, trifft rund um den kleinen Hafen auf historische Gebäude und prächtige Parkanlagen. Auch die eindrucksvolle Villa Brenzone prägt das Erscheinungsbild an der höchsten Stelle der Landzunge. Sie befindet sich noch immer im Besitz der Erbauerfamilie, dem Veroneser Patrizier Agostine de Brenzone. Ein terrassenförmig gestalteter Garten im Renaissancestil bietet Besuchern einen atemberaubenden Blick auf den südlichen Teil des Gardasees. Das Kleinod zählt zu Italiens schönsten Landschaftsparks. Das älteste Bauwerk ist die Kirche San Vigilio aus dem 16. Jahrhundert. Die Namensgeberin der Halbinsel ist dem Heiligen Vigilius von Trient geweiht. An der Nordseite der Landzunge erstreckt sich die Baia delle Sirene. Die familienfreundliche Badebucht gehört zu den schönsten Strandabschnitten am Gardasee. Große und kleine Urlauber erleben in der Meerjungfraubucht ein bemerkenswertes Angebot von Schattenplätzen, Liegestühlen, Freizeitaktivitäten, Kleinkindbereich und Leseecke.
...

Natur

Marmolata

Canazei, Fassatal

Die Marmolata ist mit 3.342 m der höchste Gebirgsgrat der Dolomiten, einem Teil der südlichen Kalkalpen in Italien. Zugleich trägt er den einzigen nennenswerten Gletscher dieses Gebirgsteils. Die Marmolata besteht überwiegend aus Kalkstein und trägt ihren Namen - im Italienischen Marmolada, auf Ladinisch Marmoleda - aufgrund der Ähnlichkeit des Gesteins mit Marmor.Geografie & LageAls Abschnitt der Dolomiten beginnt der Grat im Norden mit einer eher flachen Flanke, am Pass "Passo Fedaia". Hier mündet auch der Gletscher, der im Ersten Weltkrieg als Versteck diente und unzählige Stollen beherbergte. Im Süden endet der Gratrücken in einer sehr breiten Steilwand zum Ombrettatal, die an der höchsten Stelle 800 Meter misst. Dazwischen läuft der Grat über die Punta Penia, Punta Rocca, Punta Ombretta, Pizzo Serauta und Punta Serauta. Sein höchster Gipfel, Punta di Rocca, erreicht 3.343 m. Die Gesamtausrichtung des Berggrats ist westöstlich.Aktivitäten an der Marmolata Auf der Marmolata gibt es mehrere Klettersteige, die lange als Geheimtipp galten, sich nun jedoch großer Beliebtheit erfreuen. Sehr anspruchsvoll ist unter anderem der hier verlaufende Abschnitt des Dolomiten-Höhenwegs Nr. 2. Aber auch der "Westgrat-Klettersteig" und ein weiterer Steig die Punta Penia hinauf bieten intensives Klettervergnügen, wobei man für ersteren Gletscherausrüstung benötigt. Verschiedene weitere Wege beeindrucken vor allem durch die fantastischen Felsformationen und Panoramen, für die die Dolomiten berühmt sind. Vom Westgrat aus sind bei klarem Wetter sowohl die Palagruppe als auch Rosengarten, Langkofel, Ampezzaner Dolomiten und die Sellagruppe zu sehen.Für weniger erfahrene Wanderer und Kletterer existieren verschiedene einfachere Wege sowie eine Seilbahn, die die höchste in den Dolomiten überhaupt ist. Am besten verpflichtet man auch direkt einen erfahrenen Bergführer.Auf der Punta di Rocca befindet sich eine Grotte mit der Madonna "Königin der Dolomiten", die von Papst Johannes Paul II. geweiht wurde und seitdem ein beliebtes Ausflugsziel für Pilger.Sagenreicher GletscherUm die Entstehung des Gletschers ranken sich viele Südtiroler Sagen. Ursprünglich soll es auf der Marmolada keinen Schnee gegeben haben, sondern nur blühende Wiesen und fruchtbare Almen.Eine Sagenversion besagt, dass die Bauern bei der Ernte die Feiertagsruhe nicht beachteten, um das Heu noch trocken in den Heuschober einzufahren. Doch dann begann es zu schneien und hörte erst wieder auf, als der ganze Berg schnee- und eisbedeckt war.Eine zweite Version besagt, dass eine gottlose Gräfin die Bauern zur Heuarbeit gezwungen hatte und aus Strafe zusammen mit ihrem Gesinde unter den Schneemassen begraben wurde.Die dritte Version ist die "Sage des alten Gletscherweibleins": Eine Bäuerin versuchte, ihr Heu vor einem drohenden Unwetter zu schützen. Allerdings verwandelte sich der Regen in Schnee und die Bäuerin wurde vom Schnee begraben. Bis heute klagt sie über ihr Schicksal und der Wildbach, der auf dem Gletscher entspringt, resultiert aus ihren Tränen.

Anzeige

...

Natur

Aussichtspunkt Le Cune - Alpe di Lusia

Moena, Fassatal

Gelegen im pittoresken Gebiet von Trentino-Südtirol bringt der Panoramapunkt Le Cune insbesondere für Bergfreunde einen besonderen optischen und atmosphärischen Reiz mit sich. Der Aussichtspunkt, der ab dem Ort Ronchi mit der Kabinenbahn oder ab der 3,5 km enfernten Ortschaft Moena in Richtung des San Pellegrino-Passes erreichbar ist, bietet ein beeindruckendes 360°-Panorama über die umliegenden Gipfel wie den Cima Bócche, das Lagorai-Massiv, die Gruppen Rosengarten, Monzoni und Pala sowie den Dolomiten-Talkessel des Fassatals. Die schroffen Felshänge, die von Wiesenflächen, Tannen- und Lärchenwäldern durchzogen sind, bieten dem Auge des Betrachters ein beeindruckendes Bild.Der Botanische Wanderweg durch das FassatalEin nicht zu verpassendes Highlight bei einem Aufenthalt im Fassatal ist der Botanische Wanderweg, der den Besucher über wunderschöne und bequem zu bewandernde Naturpfade von der Mittelstation Valbona bis zu der natürlichen Oase von Colvere führt. Die lehrreichen Informationstafeln am Rande des Wegs speisen das Wandererlebnis mit Wissenswertem über die unmittelbar erlebbaren Pflanzen und Tiere der Region und liefern dem Wanderer dadurch nicht nur interessante Kenntnisse über die lokale Natur, sondern schärfen auch sein Bewusstsein für die kostbare Umwelt und Artenvielfalt im Allgemeinen.
...

Natur

Gardaseeberge

Arco, Gardasee

Die Gardaseeberge reichen im Süden bis zur Po-Ebene und im Norden bis zur Brenta und dehnen sich im Osten bis zum Etschtal aus. Im Westen bildet das Valli Giudicarie die Grenze. Das nördliche Gebiet am Gardasee mit dem Sarcatal gehört zur Provinz Trient. Hier liegt die Stadt Arco, das Zentrum für Besuche der umliegenden Gardaseeberge.Sportmöglichkeiten in den Kalkfelsen der GardaseebergeDer Monte Cadria ist mit 2.254 m die höchste Erhebung. Alle Gipfel der Gardaseeberge bestehen fast ausschließlich aus Kalkstein. Im weichen Kalkfelsen finden Kletteranfänger aller Altersgruppen, Fortgeschrittene und Boulderexperten passende Lagen in verschiedenen Höhen und mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. An den Felswänden haben Free Climber ihr Eldorado und sie ziehen Spezialisten im Sportklettern an. Sportliches Klettern findet jährlich im September seinen Höhepunkt im Wettkampf um den Welttitel des Rock Master. Es ist das weltweit beachtete Großereignis der Region. Die Wege in den Bergen eignen sich hervorragend für Wanderer und Mountainbiker. Freizeit- und Aktivsportlern steht eine Vielzahl detaillierter Touren unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade zur Auswahl, die durch spektakuläre und abwechslungsreiche Wandergebiete führen. Eine Hüttentour ab dem Gardasee ist in mehrere Etappen unterteilt und anspruchsvoll.Kultur und Natur in den GardaseebergenDie Gardaseeberge zeichnet ein mildes Klima aus, das den Aufenthalt in der Region während des ganzen Jahres angenehm macht. Kurze Rundwege bieten Unterhaltung und Erholung für Familien und Ältere. Die Wege führen zur Burgruine der Burg von Arco, auf niedrige Bergrücken mit Panoramablick oder zu historischen Resten der Kalkbrenneröfen. Die Pflanzenwelt ist breit gefächert. Zitrusbäume und Palmen wachsen in den mediterranen Gärten und Kalk liebende Spezialisten zeigen ihre Schönheit in zwei alpinen Naturschutzgebieten.
...

Natur

Naturpark Alto Garda

Gargnano, Gardasee

Der Naturpark Alto Garda erstreckt sich im Nordwesten des Gardasees auf einer Fläche von 38.000 Hektar. Als größter Ort begrenzt Salò im Süden das Schutzgebiet. Limone und Valvestino bilden die westliche und nördliche Grenze. Außerdem zählen Gargnano, Magasa, Tremosine, Tignale, Toscolane und Gardone-Rievera zu den Gemeinden des Naturparks, in denen etwa 27.000 Einwohner leben. Das Schutzgebiet gehört zur Region Lombardei.Norditaliens Naturschutz verpflichtetDie abwechslungsreiche Landschaft, Flora und Fauna wurde 1989 zum Naturpark Alto Garda erhoben. In Gargnano befindet sich der Sitz der Parkverwaltung, wo Urlauber kostenlos Kartenmaterial zum Wandern und Mountainbiken erhalten. Das Besucherzentrum in Tignale eröffnete 2002.Wo sich Natur und Kultur vereinenIm Naturpark Alto Garda ist die landschaftliche Vielfalt von besonderem Reiz. Fast die Hälfte der geschützten Vegetation besteht aus Wald. In Nähe zum Gardasee gedeihen Oliven und Zitronen. Rund um den knapp 2.000 Meter hohen Monte Caplone leben Adler, Luchs und Steinbock unter alpinen Bedingungen. Auf dem Weg ins Besucherzentrum von Tignale werden Urlauber mit herrlichen Panoramen auf der Uferstraße Gardesana Occidentale überrascht. Orte wie Prabione, Oldesio und Gardola laden zum Verweilen ein. Ausstellung und Beobachtungsparcour im Center Visitatori gewähren Einblicke in Klima, Vegetation, Geologie und Archäologie der Region. Auf dem 50 Kilometer langen Montagnoli-Pfad erleben Wanderer eine fantastische Aussicht auf den Gardasee. Gut beschilderte Mountainbike-Trails aller Schwierigkeitsgrade führen zu Attraktionen wie dem Bocca Pagana, Valle d‘Archesane und Velvestinosee. Villa Toscolano und Dom Salò, sowie die Wallfahrtskirche Madonna del Benaco gelten als Höhepunkte für Kulturliebhaber.
...

Natur

Naturschutzgebiet Alto Noce

Malè, Val di Sole

Der Fluss Noce fließt nicht nur durch den Nationalpark Stilfserjoch und den Naturpark Adamello-Brenta, sondern ist auch der Namensgeber des Naturparks Alto Noce bei Malè. Gegründet wurde der Park im Jahr 2015 und dient dem Erhalt des Flusses mit seinem biologischen und ökologischen Nutzen. Vor allem geht es dabei um den Schutz der Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren.Der Naturpark ist eine Schatzkammer der ArtenvielfaltGeprägt wird der Naturpark durch wunderschöne Landschaften, Kirchen und Schlösser. Auf dem Weg durch die Feuchtgebiete, Wiesen und Wälder begegnet man vielen unterschiedlichen Pflanzen und Tieren, die im Val di Sole heimisch sind. Daher wird er auch als "Schatzkammer der Artenvielfalt" bezeichnet. Zur Rast eignet sich am besten einer der Seen. Radfahrer © Tourismusbüro Val di Sole Erkunden kann man den Park auf dem Landweg, zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Wer lieber auf dem Wasser unterwegs ist, der kann das Kanu nehmen oder eine Rafting-Tour machen.Park gehört zur Natura 2000Seit der Gründung gehört der Naturpark Alto Noce zu den Schutzgebieten des europäischen Netzes “Natura 2000”. Das Netz arbeitet seit 1992 nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und setzt sich für den Schutz gefährdeter Pflanzen und Tiere innerhalb der Europäischen Union ein.
...

Natur

Naturschutzgebiet Torbiera del Tonale

Malè, Val di Sole

Das Naturschutzgebiet am Tonalepass besticht durch ein Feuchtgebiet mit unterschiedlichsten Landschaften und einer außergewöhnlichen Artenvielfalt. Eine Wanderung durch das Naturschutzgebiet gibt nicht nur Einblick in die faszinierende Flora und Fauna der Region, sondern erzählt auch von der Entwicklung der Landschaft.Flora und Fauna im Naturschutzgebiet Torbiera del TonaleIm Naturpark gibt es für die Besucher einiges zu sehen: Vor allem Insekten und Reptilien, wie die Libelle und der Bergmolch, schätzen das feuchte Klima des Moors. Pflanzenliebhaber finden hier zahlreiche Arten, die ein arktisches Klima mögen und in den Alpen selten zu finden sind. Eine weitere Besonderheit sind die fleischfressenden Pflanzen, die hier wachsen. Diese Vielfalt an Pflanzen und Tiere machen den Naturpark zu einem besonderen Erlebnis. Der Torbiera del Tonale ist nicht umsonst als botanisches Paradies bekannt.Zeugnisse aus längst vergessenen TagenDie zwischen den Torfschichten liegenden Pollen und Bäume geben Auskunft über Klimawandel und die Veränderung der Landschaft. Außer Pollen und Bäumen finden sich immer wieder Relikte aus unterschiedlichen Kriegen und Schlachten am Tonalepass.Informationspfad im Naturschutzgebiet Torbiera del TonaleBesonders lehrreich ist der Informationspfad mit einem Infopunkt, Schautafeln, zwölf Beobachtungspunkten und einer Ausstellung. Hier können die Besucher alles über die facettenreiche Landschaft des Naturparks erfahren.Teil des Natura 2000Ebenso wie das Naturschutzgebiet Alto Noce, der Nationalpark Stilfserjoch und der Naturpark Adamello-Brenta gehört auch das Naturschutzgebiet Torbiera del Tonale zu den Natura 2000-Gebieten.
...

Natur

Rocca di Garda

Garda, Gardasee

Am Ostufer des Gardasees liegt südlich von Garda der Rocca di Garda. Dieser 291 Meter hohe Berg bietet seinen Besuchern neben einer herrlichen Aussicht über Garda, das südlich gelegene Bardolino sowie den gesamten Gardasee auch zwei historische Highlights.Historische BauwerkeIm fünften Jahrhundert befand sich hier die Burg des Markgrafen Berengar, der sich in den Geschichtsbüchern einen Namen machte, da er die damalige italienische Königin Adelheid in seiner Festung gefangen hielt. Er wollte sie heiraten, um die Krone Italiens zu erlangen - was ihm nicht gelang. Heute sind nur noch wenige Überreste der Festung zu besichtigen, da diese im 16. Jahrhundert von den Venezianern zerstört wurde. Ein noch erhaltenes historisches Gebäude aus dem 17. Jahrhundert ist das Benediktinerkloster Ermeo San Giorgio, in dem noch heute Mönche leben. Es liegt südlich der Burgruine und kann teilweise besichtigt werden.Panoramawanderung auf den Rocca di GardaDer Aufstieg auf den Rocca di Garda eignet sich als Wanderung für die ganze Familie. Mehrere Wege führen auf die beiden Gipfel des Berges, die sowohl von Garda als auch von Bardolino aus erklommen werden können. Von der Altstadt Gardas aus sind die Wanderer etwa zwei bis drei Stunden unterwegs, bis sie die Aussicht über den Gardasee genießen können. Auf dem Weg ist darauf zu achten, dass die im Fels gelegenen Höhlen nicht betreten werden dürfen, da sie teilweise zu tiefen Abgründen führen. Der schnellste und einfachste Weg auf den Rocca di Garda führt von Bardolino aus mit dem Auto über eine Parkplatz nahe dem Istituto Tusini. Von dort aus ist der direkt am Ufer des Gardasees gelegene Gipfel Rocca Vecchia nach einem nur zwanzigminütigen Fußmarsch zu erreichen.
...

Natur

Tonalepass

Malè, Val di Sole

Der Tonalepasse liegt kurz vor der Schweizer GrenzeBeim Tonalepass handelt es sich um einen Alpenpass in Italien. In der Amtssprache wird der knapp 1.900 m hohe Pass "Passo del Tonale" genannt. Geografisch liegt er im Norden Italiens kurz vor der Grenze zur Schweiz, etwa 100 km Luftlinie von St. Moritz entfernt.Geschichte des Tonalepass Seit dem Mittelalter ist der Weg über den Tonalepass eine wichtige Route für Handelsreisende nach Italien. Besonders im späten Mittelalter bekam er internationale Bedeutung. Aus diesem Grund wurde ein Hospiz erbaut, dessen Glocke den Wanderern im Nebel den Weg wies.Die erste militärische Nutzung des Passes erfolgte durch den Stauferkaiser Friedrich I., der im Jahr 1166 den Passweg nutzte, um den Sperren an der Veroneser Klause zu entgehen. Er zog damals nach Italien, um die rebellischen Einwohner zu unterwerfen. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Weg durch eine moderne Straße ersetzt. Der Bau hatte allerdings vorrangig militärische Gründe.Bedeutung des Tonalepass‘ im 1. WeltkriegAls Grenze zwischen Italien und Österreich gehörte der Tonalepass im Gebirgskrieg von 1915 bis 1918 zur Front. Bekannt wurde er auch durch das "Unternehmen Lawine", einem Scheinangriff der Österreicher, der im Jahr 1918 vom eigentlichen Angriff ablenkte.Der Tonalepass heute Kriegerdenkmal © Herbert Ortner via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0) Auch heute noch ist der Tonalepass eine wichtige Verkehrsroute. Ein Halt lohnt sich allemal, denn neben der Kirche und dem Gasthof findet man auch die Überreste des Zollhauses aus dem 15. Jahrhundert. Als Erinnerung an die Tage des Kriegs wurde ein Kriegerdenkmal, das Monumento Ossario, errichtet.
...

Natur

Weinanbaugebiet Valpolicella

Lazise, Gardasee

Das Valpolicella, das "Tal der vielen Keller", ist ein durch Weinreben und Obstbäume geprägtes Weinbaugebiet nördlich von Verona. Nicht nur die hier angesiedelten, prachtvollen Villen, die teilweise Weinverkostungen und Übernachtungen anbieten, prägen das Bild. Eindrucksvoll ist vor allem auch, dass hier bereits vor dem Eintreffen der Römer Weinanbau betrieben wurde.Erkundung der Villen im ValpolicellaBesonders bekannt ist das Gebiet für seine imposanten Villen und angrenzenden großen Gärten, die dem Adel von Venedig und Verona zu verdanken sind. Die Villa Serègo Santa Sofia ist dabei wohl eine der berühmtesten. Sie ist die einzige Villa Palladios rund um Verona. Allein der prachtvolle Säulengang lässt beinahe vergessen, dass der Bau nie vollendet wurde. Heutzutage gehört die Villa zur Weinkellerei Santa Sofia.Weinverkostung in schönster NaturLohnenswert ist eine Tour durch das Gebiet, um die Schönheit der Natur und Weinverkostungen miteinander zu verbinden. Der Naturpark der Lessinia ist hierbei ein ganz besonderer Zwischenstopp: Reich an spektakulären Sehenswürdigkeiten wie der Brücke "Ponte di Veja" oder dem fruchtbaren Abgrund "Spluga della Preta", bietet er außerdem ein in der Welt einzigartiges Fossilienvorkommen.Auch der Giardino di Pojega in Negrar ist ein beliebtes Ausflugsziel. Der Garten gehört zur Villa Rizzardi und wurde von Luigi Trezza halb im englischen, halb im italienischen Stil angelegt. Hier können außerdem hauseigene Weine verkostet und käuflich erworben werden.Bekannte Weine des ValpolicellaDer beliebteste Wein aus der Region ist der weltweit begehrte Amarone, ein kräftiger Rotwein, der den ursprünglichen Wein, den Valpolicella, etwas nach hinten gedrängt hat. Bei einer Verkostung wird man den Unterschied schmecken, der Valpolicella ist weitaus saftiger mit sanftem Tannin.
...

Natur

Grotta di Fumane

Lazise, Gardasee

Etwas nördlich der Stadt Fumane befindet sich die Grotta di Fumane. Schon 1884 wurde die Grotte als bedeutsam für die Archäologie angesehen, doch erst 1964 weiter erforscht. Der Geologe und Archäologe G. Solinas entdeckte in ihr vorgeschichtliche Belege für die Anwesenheit des Neandertalers sowie des Homo Sapiens. Die Ausgrabungsstätte ist auch unter dem Namen "Riparo Solinas" bekannt und zählt zu den wichtigsten Orten zur Erforschung der menschlichen Evolution vor rund 40.000 Jahren.Bedeutsamkeit der AusgrabungsstätteEines der wichtigsten Fundstücke der Grotta di Fumane ist ein rot bemalter Stein, auf dem eine Figur, vermutlich ein Schamane, abgebildet ist. Er ist wohl einer der ältesten archäologischen Funde Europas. Ebenso bedeutsam ist der 1992 entdeckte Milchgebiss-Schneidezahn, der als einer der frühesten Belege für die Anwesenheit des Homo Sapiens in Europa gilt. Manche Artefakte sind im Wissenschaftsmuseum in Trient und im "Museo Paleontologico e Preistorico" in Sant‘Anna d‘Alfaedo ausgestellt.Besichtigung der HöhleDie Grotte liegt mitten im Naturpark Lessinia des Valpolicella-Tals und ist erst seit 2005 für Besucher zugänglich. Infolge von Temperaturwechseln in den letzten Kältezeiten gab es diverse Felsstürze, welche die äußere Höhlenwand zerstört haben. Die teils röhrenartigen Auswaschungen in Dolomitgestein sind ein wahrer Hingucker. Wer die Grotta besichtigen möchte, hat jeden Sonntag von Anfang Juli bis Ende September ab 15 Uhr die Möglichkeit, an einer rund einstündigen Führung teilzunehmen.
...

Natur

Monte Altissimo di Nago

Nago-Torbole, Gardasee

Mit 2.078 Metern Höhe ist der Monte Altissimo di Nago der höchste Gipfel des Monte-Baldo-Bergrückens. Er liegt am nordöstlichen Ufer des Gardasees. Verschiedene Wege führen zum Gipfel. Sie sind bei Wanderern und Mountainbikern gleichermaßen beliebt. Ein Wanderweg, der auch für Mountainbiker hervorragend geeignet ist, ist die Schotterpiste von der Strada Provinciale del Monte Baldo im Süden. Eine Alternative bieten der Sentiero della Pace oder die Alta Via del Monte Baldo.Wanderung zum Gipfel des Monte AltissimoAm Ende der Straße, die zu den Prati di Nago führt, beginnt eine Wanderung zum Gipfel des Monte Altissimo di Nago. Der Weg ist rot-weiß markiert und mit der Nummer 601 gekennzeichnet. In südlicher Richtung erreicht man den Sattel des Monte Varagna. An der Gabelung geht es rechts weiter und hier kann man zum ersten Mal den Gipfel des Monte Altissimo di Nago sehen und die traumhafte Almlandschaft des Val del Parol. Der Weg führt durch den Wald bis zur Hochebene des Monte di Nago auf einer Höhe von 1.875 Metern. Weiter geht es zum Rifugio Altissimo di Nago, einer bewirtschafteten Berghütte. Trittspuren führen die verbleibenden Meter zum Gipfel des Monte Altissimo di Nago. Hier erwartet Besucher ein atemberaubender Panoramablick.Der Rückweg vom Monte AltissimoVon der Berghütte aus beginnt der Wanderweg 622, der in Richtung San Giacomo führt. Hinter den Wiesen Pra delle Versive kann man weiter zum Malga Campo wandern. Kasernen und Gebäuderuinen erinnern an den Alpenkrieg. Heute können hier Murmeltiere beobachtet werden. Weiter geht es auf dem Pfad 605, der sich durch die steilen Wiesenhänge des Monticello schlängelt. Oberhalb dieses Pfades gibt es eine Quelle, die zu einer gemütlichen Pause einlädt. Die felsigen Hänge lässt man hinter sich und nimmt an der Gabelung den Weg 624b nach links. Die orchideenreichen Almwiesen des Val del Parol bieten einen traumhaften Anblick. Von der teils verfallenen Alm Malga Grass verläuft der Weg noch ein Stück bergauf und führt zu der bekannten Wegkreuzung. Rechts geht es zum Ausgangspunkt zurück. Der Rundwanderweg ist mittelschwer und hat eine Länge von elf Kilometern. Für eine gemütliche Wanderung sollten ungefähr fünf Stunden eingeplant werden.
...

Natur

Monte Baldo

Malcesine, Gardasee

Der Monte Baldo ist ein Bergrücken des Gardaseegebirges von etwa 30 Kilometer Länge. Er befindet sich am westlichen Ufer des Gardasees in der Nähe der Ortschaft Malcesine. Östlich von ihm befindet sich das Tal der Etsch. Der Monte Baldo hat keinen Gipfel im üblichen Sinne. An manchen Erhebungen misst er jedoch bis zu 2.218 Meter.Naturerlebnis Monte BaldoFlora und Fauna des Monte Baldo weisen einen großen Artenreichtum auf. Aus diesem Grunde wurde er schon im 16. Jahrhundert als "Garten Italiens" betitelt. Einige Pflanzen wurden zum ersten Mal auf dem Monte Baldo entdeckt. Daher erhielten sie zu ihrem wissenschaftlichen Namen auch den Beinamen "baldensis". Die Pflanzenvielfalt steht seither ebenso im Interesse der Forschung wie der Artenreichtum an Insekten. Um die Tier- und Pflanzenwelt des Monte Baldo zu bewahren, wurden mehrere Schutzzonen eingerichtet. Dazu gehört unter anderem der "Parco naturale locale del Monte Baldo" im nördlichen Teil des Bergmassivs.Freizeitgestaltung auf dem Monte BaldoVon der Ortschaft Malcesine führt seit 1962 eine Seilbahn zur Bergstation des Monte Baldo. So können sich Wanderfreunde die Vielzahl der Wanderwege auf dem Bergmassiv mit seinen Naturparks erschließen. Die Wege weisen unterschiedliche Schwierigkeitsstufen auf. So gibt es einfache Wege, die zu Spaziergängen einladen. Aber auch Trekkingtouren sind möglich. Darüber hinaus finden Mountainbiker auf dem Monte Baldo ein kleines Paradies vor.Auf Ikarus‘ SpurenBesondere klimatische Bedingungen machen auf dem Monte Baldo am Gardasee eine weitere Sportart möglich: das Gleitschirmfliegen. Aufgrund aufsteigender Warmluftströmungen können Drachenflieger und Paraglider bis auf etwa 3.000 Meter Höhe kommen. Diese idealen Flugbedingungen ziehen nicht nur Einheimische Flugfans an. In den Sommermonaten versammeln sich auch zahlreiche Touristen aus der ganzen Welt, um vom Monte Baldo abzuheben. Wer keinen Flugschein hat, kann einen Tandemflug mit einem erfahrenen Piloten buchen und das einzigartige Panorama des Gardasees genießen.
...

Natur

Park Arboreto di Arco

Arco, Gardasee

Erzherzog Albert von Habsburg schätzte die Lage der Stadt Arco und ließ hier ab 1893 das Arboreto di Arco um seine Villa anlegen. Der Park ist wenige Gehminuten von der Stadtmitte entfernt. Via Fossa Grande führt bergauf zum Arboretum, das großzügig wirkt und botanische Kleinode aus verschiedenen Erdteilen hütet, ein Highlight ist einer der ältesten Mammutbäume in Europa. Das Arboreto di Arco informiert über Natur und Umwelt, trägt regional zur Umwelterziehung bei und vermittelt wissenschaftliche Kenntnisse. Die Stadt Arco, die regionale Abteilung zum Schutz der Natur und das Museum für Wissenschaft in Trient arbeiten zusammen.Der Park Arboreto ist ein botanisches JuwelBesucher haben an allen Tagen freien Eintritt. Sie finden rund 200 unterschiedliche Pflanzen, darunter Agavenarten, Palmlilien oder imposante Steineichen. Einzelne Exemplare stammen noch aus der Entstehungszeit des Gartens. Bäume, Sträucher und Stauden wachsen in Pflanzengesellschaften und bilden im Miniaturmaßstab die Herkunftsgebiete der Arten ab. Ein Parcours und ausführliche Hinweise über die Pflanzen führen durch das Arboreto di Arco. Pflanzenliebhaber und Gartenfreunde aller Altersgruppen sowie Studierende naturwissenschaftlicher Fächer erweitern im Garten ihre kulturellen Erkenntnisse.Ein Rundweg führt durch den Park ArboretoAuf freien Flächen und im Schatten von Palmen finden Einheimische und Touristen Entspannung und gönnen sich im Frühling ihr Picknick mit Blick auf einen duftenden Ginstergarten. In den Orangerien wachsen ungewöhnliche Zitrusarten, wie Buddhas Hand und Zitronatzitronen. Das Arboreto di Arco bietet eine große Anzahl Ruhepunkte und Sitzgelegenheiten. Ein Rundkurs dauert eine Stunde und führt vorbei an einem Schildkrötenteich, der nicht nur für Kinder faszinierend ist. Die wunderbar gepflegte Anlage eignet sich für einen kurzen Aufenthalt oder bietet für mehrere Stunden Erholung.
...

Natur

Biosee Monclassico

Monclassico, Val di Sole

Der Biosee Monclassico befindet sich an der örtlichen Sportzone "Cunanech" und ermöglicht Badespaß ohne chemische Zusätze. Er liegt mitten im Grünen und dennoch im Ort. Außerdem hat man eine wundervolle Aussicht auf die umliegenden Berge.Was ist ein Biosee?Bei einem Biosee oder auch einem Bio-Schwimmbad handelt um einen künstlich angelegten Badebereich, der gänzlich auf den Einsatz chemischer Reinigungsmittel verzichtet. Die Reinigung erfolgt durch Mikroorganismen und Wasserpflanzen auf ganz natürliche Weise. Dabei befinden sich die Pflanzen nicht im eigentlichen Schwimmbereich, sondern in einem separaten Becken. Dadurch ist ein Biosee die perfekte Alternative für Personen mit Neurodermitis und alle, die ein hautverträgliches Vergnügen im Wasser ohne allergieauslösende Stoffe suchen.Das Freizeitangebot am Biosee MonclassicoDer Biosee in Monclassico hat eine Fläche von 500 m² und ist an der tiefsten Stelle etwa drei Meter tief. Für Nichtschwimmer ist der flache Teil durch Bojen abgetrennt. Spielplatz © APT Val di SoleUm den See gibt es eine großzügige Grünfläche und schattenspendende Bäume. Liegen und Sonnenschirme laden ebenfalls zum Entspannen ein. Außerdem gibt es einen Kinderspielplatz und Flächen zum Fußball- und Tennisspielen. Eine Bar für Getränke und Snacks darf natürlich ebensowenig fehlen wie Umkleideräume und sanitäre Anlagen.
...

Natur

Heller-Garten

Gardone Riviera, Gardasee

Der Heller-Garten liegt in der Stadtmitte von Gardone Riviera am Westufer des Gardasees. Der Paradiesgarten verbindet Natur und Kunst und zeigt neben Pflanzen aus aller Welt auch Skulpturen bekannter Künstler wie Keith Haring.Die Geschichte des GartensZwischen 1910 und 1914 legte der Botaniker Arthur Hruska den Grundstein für den Garten und pflanzte im Kerngebiet des heutigen Gartens exotische Pflanzen, ließ künstliche Berge und Bachläufe anlegen. Nach dem Tod Hruskas erwarb die André-Heller-Stiftung den Garten und baute ihn aus, heute gehört die Anlage einem österreichischen Immobilien-Investor.Ein Besuch in anderen WeltenDer Heller-Garten verbindet unterschiedliche Elemente, Traditionen und Welten miteinander: Neben Pflanzen aus aller Welt finden sich hier zahlreiche Elemente aus unterschiedlichen Kulturen wie buddhistische und tibetianische Symbole, ein chinesisches Tor, hinduistische Statuen, Zen-Wasserspiele und vieles mehr. Den Zentrum des Parks bildet ein Miniatur-Nachbildung der Dolomiten inklusive Tal, Abhängen und Wasserfällen. Ein weiterer Höhepunkt des Gartens sind die Teiche mit Seerosen und Lotusblüten, in denen Koi-Karpfen und Forellen leben.Kunst in der NaturNeben der Pflanzenwelt finden sich im Heller-Garten Skulpturen von weltbekannten Künstlern wie Keith Haring, Roy Lichtenstein oder Erwin Novak. Schon der Beginn des Besuchs ist spektakulär: Das Tickethäuschen wurde von Susanne Schmögner gestaltet.
...

Natur

Naturpark Adamello-Brenta

Dimaro, Val di Sole

Vier Täler, ein ParkDer Naturpark Adamello-Brenta ist ein 620 m² großes Areal in den südlichen Alpen. Gegründet wurde der Naturpark, der sich über vier Täler erstreckt im Jahr 1967: Neben dem Val di Sole gehören das Val Giudicarie, das Val Rendena und das Val di Non zum Naturpark Adamello-Brenta.Eine Besonderheit des Parks sind die ausgeprägte Flora und Fauna. Im Naturpark Adamello-Brenta findet man alles, was der Naturliebhaber sucht: Saftige Wiesen, grüne Wälder und blaue Seen, aber auch raue Felsen und Berge. Die Guglie, steilaufsteigende Felstürme, gehören seit 2009 zum UNESCO Welterbe.Pflanzen und Tiere im Naturpark Adamello-Brenta Wer durch den Park wandert, der begegnet den unterschiedlichsten Pflanzen, vor allem solchen Arten, die den kalkhaltigen Boden lieben, wie das Edelweiß oder das Schwarze Kohlröschen. Außerdem ist hier die größte Blume der Alpen heimisch, die Gebirgsorchidee, besser bekannt als Frauenschuh.Bei einer Rast oder wenn man sich leise bewegt, kann man die Tiere beobachten und vielleicht bekommt man auch eines der scheuen Murmeltiere zu Gesicht. Daneben gibt es Auerhähne, Birkhühner, Gämsen, Hirsche und Steinböcke.Maskottchen des Parks Adamello-BrentaDas Maskottchen des Parks ist der Braunbär, der seit Jahrhunderten hier lebt. Die Bären finden im Naturpark eine intakte Umwelt für sich und ihren Nachwuchs. Im Rahmen eines Projekts zum Erhalt der Braunbären im Naturpark Adamello-Brenta wurden Ende der 1990er zehn Bären aus Slowenien umgesiedelt. Seitdem konnte der Bestand von drei auf bisher 40 Bären erweitert werden.Parco Naturale Adamello Brenta © Val di Sole TrentinoDen Naturpark Adamello-Brenta entdeckenEntdecken kann man den Naturpark Adamello-Brenta zu Fuß, mit dem Boot oder dem Fahrrad. Für Wanderer gibt es zahlreiche ausgeschilderte Wanderwege darunter auch welche die zu Hütten oder Seen führen. Sportkletterer finden ebenfalls einen geeigneten Felsen. Auf der Dolomiti di Brenta Bike Tour führen mehrere Strecken durch den Naturpark.

Anzeige