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Ausflugsziele in Tessin

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Sport & Freizeit

Golf Club Patriziale Ascona

Ascona, Lago Maggiore

Der Golfplatz am Ufer des Lago Maggiore verströmt das Ambiente eines Parks, denn die Anlage gehört zu den ältesten und schönsten Plätzen in der Schweiz. Der Platz bietet 18 Spielbahnen, für den Meisterschaftsbereich im flachen Gelände benötigt man ein hohes technisches Niveau.Durch das mediterrane Klima ist der Golfplatz in der Regel ganzjährig bespielbar.Driving Range und KurseDie Driving Range des Golfplatzes ist einzigartig in ihrer Natur und aus Metall und Plexiglas gebaut. Sie bietet 60 Abschlagplätze und ist somit ideal für das Abschlagstraining.Wer eine Anleitung benötigt, der kann bei einer Stunde mit den Golflehrern der Golf Academy seine Technik verbessern.Pro-Shop und RestaurantDer Golfplatz in Ascona bietet außerdem seit dem Jahr 2002 einen Pro-Shop: Neben Euqipment und Golfmode gibt es hier auch eine hauseigene Schlägerbau-Werkstatt.Das Restaurant "Bucadiciannove" befindet sich ebenfalls auf dem Golfplatz. Besonders schön ist die große Terrasse, von der man den Golfplatz überblicken kann.
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Natur

Centovalli

Locarno, Lago Maggiore

Das Centovalli (zu deutsch: 100 Täler) ist ein Tessiner Tal, das aus vielen verzweigten Seitentälern besteht. Das tief eingeschnittene Tal entlang des Wildbachs Melezza besticht durch eine Mischung aus dichten Wäldern und rauen Felsen und kann zu Fuß oder mit der Centovalli-Bahn erkundet werden.Sehenswürdigkeiten im Centovalli Das Tal beginnt oberhalb von Locarno und führt nach Camedo an der Grenze zu Italien. Das Centovalli ist im Norden und Süden von hohen Bergketten umgeben, dessen höchster Gipfel, der Gridone, 2.188 Meter in die Höhe ragt. Funde lassen darauf schließen, dass das Tal bereits zu Römerzeiten besiedelt war. Im Mittelalter führten zwei Maultierpfade durch das Centovalli, denn es ist die schnellste Verbindung der Schweizer Kantone Tessin und Wallis.Eine Hauptsehenswürdigkeit des Tals ist der vier Kilometer lange, schmale Lago di Palagnedra, der durch die Stauung des Melezzas entstanden ist. Im Tal befinden sich außerdem verschiedene Orte, so u. a. der historische Hauptort Palagnedra und Intragna mit dem höchsten Kirchturm des Tessin und einer mittelalterlichen Bogenbrücke.Die Centovalli-Bahn Centovallibahn / © NAC, Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)Die Centovalli-Bahn bildet die Verbindung zwischen der Gotthard- und der Simplon-Strecke. Sie wird nicht nur als Verkehrsmittel, sondern vor allem als Ausflugsbahn durch die Landschaft des Centovalli genutzt. Die Schienen der 60 Kilometer langen Strecke führen teils über atemberaubende Viadukte, an Wasserfällen vorbei und über tiefe Schluchten.Für Touristen gibt es das "Biglietto Turistico", ein Tageskarte, die Fahrtunterbrechungen erlaubt. So kann man die Zugfahrt mit Ausflügen in die Natur verknüpfen. Zur besseren Sicht auf die wunderschöne Landschaft fahren auf der Strecke auch Panoramazüge, für die jedoch ein Aufschlag zu zahlen ist.
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Sehenswürdigkeiten

Kathedrale San Lorenzo Lugano

Lugano, Luganer See

Die Kathedrale San Lorenzo steht in Lugano im Süden der Schweiz am Luganer See. Man erreicht die Kirche in der Via Borghetto in wenigen Minuten vom Bahnhof aus zu Fuß. Die alte, imposante Bischofskirche vereint mehrere Stilepochen in einem Bauwerk und beeindruckt außen wie innen.Architektur der KathedraleDie Kathedrale hat ihren Ursprung 818 als Pfarrkirche, 1078 wurde sie zur Kathedrale. Äußerlich fallen einem vor allem die Fassade und der Glockenturm ins Auge. Die Renaissance-Fassade aus dem frühen 16. Jahrhundert ist größer als das dahinterliegende Bauwerk. Auffällig ist die Zweiteilung durch Gesimse, die sich auch ganz oben wiederfinden. Vier Pilaster durchziehen die Fassade. Auf dem mittleren Gesims und den Pilastern sind Figuren – unter anderem die vier Evangilisten – abgebildet. Im unteren Fassadenteil sind drei Portale eingebaut. Oben ziert ein großes Rundfenster die Mitte. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Kirche um die Seitenkapellen erweitert.Der Glockenturm – etwas versetzt auf der Nordseite – ist im romanischen Stil gehalten, wenngleich im 17. Jahrhundert barocke Obergeschosse und ein achteckiger Aufsatz mit Fenstern (Tambour) hinzugekommen sind.Die Gestaltung des Innenraums Im dreischiffigen Innenraum finden sich Kapellen, Altare, ein Chor und diverse Fresken. Säulen und Bögen im Mittelschiff sind romanisch, während die Kreuzgratgewölbe wie auch der eckige Chor der gotischen Epoche zuzuordnen sind. Am Chor steht der barocke Hauptaltar aus Marmor mit seinen Putten und Engeln. Die Orgel verspricht mit ihren über 2.000 Pfeifen eine besondere Akustik.Die Seitenkapellen werden zum Teil mit Bronze- und Marmorfiguren verziert. Erwähnenswert ist auch die schöne Kapelle Madonna delle Grazie mit ihrem Marmor-Altar. Zu sehen sind hier die Madonna sowie San Lorenzo und San Rocco. Darüber hinaus beinhaltet die Kathedrale San Lorenzo viele interessante Fresken an den Wänden, Decken und Säulen, teils aus dem 13. und 14. Jahrhundert.
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Natur

Monte Verità

Ascona, Lago Maggiore

Auf dem Monte Verità im Westen von Ascona ließen sich Anfang des 20. Jahrhunderts Aussteiger und Freidenker nieder und bildeten eine Künstlerkolonie. Heute kann man dort verschiedene Gebäude dieser Ära und ein Hotel im Bauhaus-Stil besichtigen.Grund für die Ansiedlung der Kolonie war der fruchtbare Boden auf dem Hügel, der das Ideal der vegetarischen Selbstversorgung ermöglichte. Außerdem galt die Gegend um Locarno als offen für die Begründung neuer Ideen wie das Leben in Autonomie. Auch viele berühmte Künstler lebten zumindest teilweise auf dem Monte Verità, darunter auch Hans Arp, Hugo Ball und Hermann Hesse.Sehenswürdigkeiten auf dem "Berg der Wahrheit" Mehr über das Leben der Künstlerkolonie erzählt eine Ausstellung in der Casa Anatta auf dem Hügel. Weitere historische Gebäude aus der Zeit sind die Casa dei Russi und Casa Selma, die Vertreter der typischen Licht-Luft-Hütten auf dem Berg sind.Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Holzpavillon "Chiaro mondo dei beati", in dem man das gleichnamige große Gemälde von Elisar von Kuppfer aus dem Jahr 1923 besichtigen kann. Ein weiteres historisches Gebäude ist die Casa Francesco, das Haus von Karl Gräser mit zwei sehenswerten Wandfresken.Ebenfalls auf dem Monte Verità zu finden ist ein Hotel im Bauhaus-Stil, die "Albergo Monte Verità", die zwischen 1927 und 1929 errichtet wurde. Es zählt zu den wichtigsten Bauhaus-Bauten der Schweiz.Neu eröffnet wurde im Jahr 2006 ein Teepark, in dem Teepflanzen wachsen und dort auch erworben werden können. Zum Park gehört ein Teehaus, in dem man an Teezeremonien teilnehmen kann, und ein Zen-Garten.Die Parkanlagen auf dem Monte VeritàDer Park ist öffentlich zugänglich und gelten als Kraftort. Von hier oben hat man von einem der vier Aussichtspunkte einen hervorragenden Panoramablick auf den Lago Maggiore.Führungen auf dem Monte VeritàWer möchte, der kann bei Führungen auf dem Monte Verità teilnehmen und sich so die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten des Bergs von erfahrenen Führern näher bringen.Durch den Teepark kann man sich bei "Japanische Teekultur und -zeremonie" führen lassen. Dabei nimmt man an einer Teezeremonie im Teehaus Loreley inklusive Verkostung und Besichtigung der Werkstatt teil. Die Führung dauert 90 Minuten und findet an jedem ersten und dritten Samstag des Monats für 45 CHF statt.Ein weiterer Spaziergang führt zu den Orten der Kraft auf dem Hügel. Die 110- oder 170-minütige Führung bringt die Besucher zu den Plätzen mit einer intensiven Energie wie Quellen, Felsen und Bäume.
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Sehenswürdigkeiten

Monumentalfriedhof Morcote

Morcote, Luganer See

Der Monumentalfriedhof in Morcote liegt an einem Berghang, den man über die monumentale Treppe mit rund 400 Stufen erreichen kann. In unmittelbarer Nähe des Friedhofs befindet sich die Wallfahrtskirche Santa Maria del Sasso. Neben verschiedenen Fresken ist in der Kirche auch eine Orgel aus dem 17. Jahrhundert erhalten. Die Kirche selbst wurde im 15. Jahrhundert erbaut und 1758 umgebaut.Der direkt angrenzende Friedhof ist nicht nur wegen seiner ganz eigenen "Grabkunst" und seiner Terrassenanlagen berühmt, sondern auch, weil berühmte Persönlichkeiten hier ihre letzte Ruhe gefunden haben: die Musiker Georges Baklanoff, Eugen d‘Albert oder Kurt Feltz. Die zahlreichen Blumenbeete und Zypressen sowie der atemberaubende Ausblick runden das Gesamtbild des Friedhofs ab.Neben dem Monumentalfriedhof bietet Morcote zahlreiche andere Sehenswürdigkeiten, etwa den Parco Scherrer. Hier wird der Besucher mit zahlreichen exotischen Pflanzen, etwa Palmen, Oleander oder Eukalyptus überrascht. Der Park wurde einst von dem reichen Händler und Kunstsammler Arthur Scherrer angelegt, ehe er 1965 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.

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Sehenswürdigkeiten

Museo comunale d‘arte moderna

Ascona, Lago Maggiore

Am 19. März 1922 wurde das Museo comunale d‘arte moderna in Ascona von ortsansässigen Künstlern wie u. a. Marianne Werefkin und Ernst Kempter gegründet. Das Museum ist in einem historischen Gebäude aus dem 16. Jahrhundert beherbergt und steht in der südwestlichen Ortsmitte von Ascona, nur einen Steinwurf vom Nordufer des Lago Maggiore entfernt.Zeitgenössische KunstHier befindet sich eine wichtige Sammlung moderner Kunst aus dem 20. Jahrhundert, außerdem werden in regelmäßigen Austellungen die Werke zeitgenössischer Künstler präsentiert. Unter anderem sind hier Gemälde und Skizzen von Paul Klee, Franz Marc, Cuno Amiet, Alexej Jawlenski und Arthur Segal ausgestellt.Fondazione Marianne WerefkinAufmerksamkeit ruft vor allem die Sammlung der Fondazione Marianne Werefkin hervor. Etwa 100 Gemälde, 170 Skizzenbücher sowie Zeichnungen und schriftliche Dokumente der russischen Künstlerin warten im Museo comunale d‘arte moderna auf Kunstinteressierte. Außerdem finden sich hier spannende Informationen zur Geschichte der Stiftung, deren Anfänge kurz vor Ausbruch des zweiten Weltkriegs anzusiedeln sind.Nach dem Tod Werefkins im Jahr 1938 ging ihr Nachlass über Umwege an den befreundeten Fritz Stöckli in Basel. Damit entsprach man dem Wunsch der verstorbenen Künstlerin, ihre Werke zum Schutz vor den Nationalsozialisten in die Schweiz zu bringen. 1939 wurde dann die Fondazione Marianne Werefkin konstituiert und Fritz Stöckli zum Präsidenten gewählt. Seitdem tritt die Stiftung für die Bewahrung von Werefkins Lebenswerk ein.
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Natur

Parco Florida

Lugano, Luganer See

Der Parco Florida befindet sich in Lugano, direkt am Luganer See, leicht versteckt zwischen der Via Mazzini und der Via Gaggini da Bissone. Er reiht sich ein in mehrere imposante nebeneinander liegende Parks an der Seepromenade. Die Anlage ist mit 5.200 m² relativ klein, hat dafür aber eine Menge zu bieten. Der Park ist nicht weit vom Stadtzentrum entfernt und bietet von oben aus einen herrlichen Blick unter anderem auf den See und den Berg Monte Brè. Für Kinder gibt es Spielgeräte, für Erwachsene ein überdimensioniertes Schachbrett mit großen Figuren.Architektur und VegetationAngelegt auf einem leicht abfallenden Hang auf drei Terrassen, ist der nach Süden ausgerichtete Parco Florida überwiegend im französischen Stil gehalten. Romantische Plätze krönen das besondere Flair. Für mehr als 1 Million Franken wurde die Parkanlage restauriert.Dennoch finden sich verschiedene alte Elemente wie die Grotten oder die Stützmauer oder das nach dem Vorbild der einstigen Bauwerke restaurierte Pförtnerhaus an einem der beiden Eingänge. Besonders schön ist der Brunnen, der vom bekannten Architekten Mario Chiattone gebaut wurde.Die wunderschöne Vegetation ist mediterran und – wie der Name "Florida" schon sagt – (sub)tropisch geprägt. Zum Beispiel findet man hier Palmen, japanische Eiben und Glyzinien. Ein Highlight ist der Magnolienweg.
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Sehenswürdigkeiten

Sacro Monte di Brissago

Brissago, Lago Maggiore

Der Sacro Monte di Brissago ist ein besonderer Ort im Kanton Tessin, ein Ort der Ruhe und Kraft, eine Begegnungsstätte des Glaubens. Eine Wallfahrtsstätte direkt am heiligen Berg gelegen und Anlaufpunkt für Pilger aus aller Welt. Die Hauptanlage wurde bereits Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut und gilt als einer der wichtigsten Anlaufpunkte im schweizerischen Kanton Tessin.Der Moskowiter als Erbauer und FördererAntonio Francesco Branca (1714 - 1778) gilt als der größte Förderer des Bauwerks und stand in den verschiedenen Bauphasen nicht nur als Geldgeber zur Seite. Der Moskowiter, wie Branca auch genannt wurde, war auch für den Ausbau der Zufahrtsstraßen verantwortlich und verband so den Sacro Monte di Brissago mit den umliegenden Ortschaften. Nach seinem Tod im Jahr 1778 fand Antonio Francesco Branca dort seine letzte Ruhestätte.Die Bauwerke auf dem Sacro Monte Der zentrale Bau ist die Santa Maria Addolorata Kapelle, gefertigt im Spätbarockstil. Ein Tonnengewölbe sowie die achteckige Tambourkuppel empfängt die Besucher, alleine die Vorhalle ist ein wahres Kunstwerk. Als Mittelpunkt fungiert der imposante komplett aus polychromen Marmor gefertigte Hochaltar, der laut den überlieferten Schriften aus dem Jahr 1773 stammt.Das Kirchenschiff ist mit Fresken von Guiseppe Antonio Felice Orelli geschmückt. Die vier Fresken sind aufwendig restaurierte Originale aus dem 17. Jahrhundert. Die verschiedenen Kapellen liegen alle um direkten Umkreis der Hauptkapelle und sind alle per Fußweg verbunden.Über den Kreuzweg zu den KapellenAllein der Aufstieg ist schon ein besonderes Erlebnis. Ein Kreuzweg, beginnend am östlichen Ortsrand von Brissago führt die Besucher hinauf zum Sacro Monte. Der Weg wird gesäumt von wundervollen Fresken, der Anstieg ist bereits ein Höhepunkt des Besuchs. Der Kreuzweg wurde erst im Jahr 2000 aufwendig restauriert und dem wachsenden Besucherstrom angepasst.Oben erwartet den Besucher zuerst die Kapelle Santa Maria Addolorata, die als zentraler Hauptbau um 1767 erbaut wurde und der erste Anlaufpunkt der gesamten Anlage. Die verschiedenen Kapellen und Gebetshäuser stehen den Besuchern das ganze Jahr über für Besichtigungen zur Verfügung. Geplante Führungen und Touren müssen vorher angemeldet werden.
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Sehenswürdigkeiten

Santa Maria Assunta Locarno

Locarno, Lago Maggiore

Im Schweizer Kanton Tessin gilt Locarno mit rund 16.000 Einwohnern als drittgrößte Stadt. Die Metropole am Ostrand des Maggia-Deltas gehört zu den landesweit wärmsten Orten. Hier gedeihen Zitronenbäume und Palmen in mediterraner Umgebung. Die Kirche Santa Maria Assunta befindet sich in der Via Citadella, nahezu im Herzen der Altstadt. Seit ihrer Errichtung ist sie unter dem Namen Chiesa Nuova oder Neue Kirche bekannt.Wie die Kirchengeschichte begannPatrizier und Statthalter Cristofero Orelli veranlasste um 1630 den Kirchenbau. Fertiggestellt wurde das Bauwerk 1636 der Mariä Himmelfahrt geweiht. Später kamen Erweiterungen und Restaurationen hinzu. Heute zählt die Kirche Maria Assunta mit ihrer prachtvollen Stuckdekoration zu den bedeutendsten Barockbauten im Tessin.Ein Rundgang durch die KircheDas einschiffige Gebäude zeigt sich im Äußeren von schlichter Bauweise. Lediglich der Nordteil ist verziert. Über dem Portal der sogenannten Schaufassade befindet sich das Wappen Orellis. Die Insignie säumen Fresken der Verkündigung. Ein Standbild des Heiligen Christopherus steht in Verbindung zum Vornamen des Stifters. In den Nischen sind Statuen der Heiligen Michael, Victor, Rochus und Sebastian zu sehen. Kirchenraum und Chor wurden mit Stuckatur und Wandmalerei aus dem Evangelium sowie aus dem Leben der Jungfrau Maria gestaltet. Der Hauptaltar stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Nur ein Tabernakel aus Holz und Silber ist in der Kirche Santa Maria Assunta noch älter. Im Altarbild der Germanuskapelle wird eine Relique des Heiligen verwahrt.In der Himmelfahrtskapelle gibt es eine Holzstatue der Assunta, die unter den Händen von Francesco Torriani entstand. An die Kirche wurde ein Patrizierpalast angebaut. Die Casa dei Canonici erstreckt sich über drei Etagen. Die repräsentative Eingangshalle führt in einen Innenhof, den Kirche und Loggien begrenzen.
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Sehenswürdigkeiten

Santa Maria del Sasso

Morcote, Luganer See

Die katholische Pfarrkirche Santa Maria del Sasso liegt oberhalb von Morcote am Luganer See. Die Kirche ist über 404 Treppenstufen erreichbar und wurde in mehreren Etappen errichtet.Die Geschichte von Santa Maria del SassoBereits im 13. Jahrhundert bot die Kirche Sant‘Antonio Abate den Gläubigen nicht mehr ausreichend Platz. Da am Fuß des Felsen in einer Votivkirche eine steinerne Madonnenstatue gefunden wurde, beschloss man auf der Höhenterrasse den Bau der Kirche Santa Maria del Sasso. Der Bau von drei romanischen Schiffen sowie sechs Terrakottapfeilern erfolgte zwischen 1462 und 1478.1581 entstand die seitliche San Carlo Kapelle und 1591 in der Front die Kapelle mit der Kreuzigung. Zwischen 1750 und 1758 kamen die Altarnische sowie die beiden Sakristeien hinzu und die Kirche Santa Maria del Sasso wurde im barocken Stil umgebaut. Sie enthält zahlreiche Fresken, die in der lombardischen Kunstgeschichte einzigartig sind und bis in die Jahre 1480 bis 1490 zurückdatieren.Der Glockenturm von Santa Maria del SassoDie Architekten Rossi und Paleari planten 1532 den Bau des Glockenturms im romanischen Stil. Der achteckige Oberbau sowie die Kuppel des Glockenturms wurden jedoch erst 1729 fertiggestellt. Seit 1785 befindet sich die Orgel in der Apsis der Sakristei, die etwa 1700 in barocken Stil erbaut wurde. Sie ist mit Intarsien, Säulen und Kapitellen reich verziert.Die Treppe zur KircheVom See aus bietet die aus 404 Stufen bestehende monumentale Treppe zur Kirche Santa Maria del Sasso mit den Kreuzwegstationen einen wunderschönen Anblick. Der obere Treppenteil von der Saumstraße bis zum Kirchenvorplatz, der Sagrato, wurde 1727 bis 1732 von Rossi und Isella erbaut. 1861 bis 1863 verband Giacomo Rossi den zweiten Treppenteil mit der 1842 erbauten Kantonstraße.
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Sport & Freizeit

Schwimmbad Carona

Carona, Luganer See

Schwimmen mit Blick auf die AlpenIm südlichsten Zipfel des Schweizer Kantons Tessin, in unmittelbarer Nähe des Damms von Melide am Luganer See, liegt die Ortschaft Carona. Etwas außerhalb des Orts, eingebettet in eine hügelige, bewaldete Landschaft befindet sich das Freibad. Das gut gepflegte und saubere Bad ist ein idealer Platz, um sportlich aktiv zu sein, zu entspannen und das einzigartige Bergpanorama der Alpen zu genießen. Zahlreiche Möglichkeiten im SchwimmbadTerrassenförmig sind die Liegeflächen am 50-m-Schwimmbecken angelegt, die einen Überblick über das gesamte Schwimmbad bieten. Aber auch große Grünflächen bieten reichlich Platz für Erholung. Dort findet garantiert jeder Badegast seinen Lieblingsplatz.Neben dem großen Becken gibt es auch zwei Kinderbecken für Nichtschwimmer und zum Planschen für die Kleinsten. Für die ganz Mutigen sorgt der 10-Meter-Sprungturm für aufregende Abwechslung. Und wenn es mal nicht ins kühle Nass gehen soll, ist eine Runde Minigolf oder ein Match auf dem Beach-Volleyball-Platz genau das Richtige. Auch ein Spielplatz ist vorhanden.Für kulinarische Stärkung und Erfrischung sorgen eine Bar und ein Restaurant.
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Natur

Giardino Belvedere

Lugano, Luganer See

Idyll und Entspannung im Herzen LuganosDer Giardino Belvedere liegt fast genau in der Mitte der Uferpromenade des Luganer Sees. Von der einen Seite ist er erreichbar über die Wilhelm-Tell-Promenade, die vom Haupteingang des Parco Ciani abgeht, aus der anderen Richtung über den Landungssteg Paradiso und das Monument "Washington".Eine dichte Baumkette aus Rosskastanien und Linden grenzt die Parkanlage zur Stadt hin ab, während der Blick über den ruhigen Spiegel des Sees gleitet und eine herrliche Aussicht auf die Bucht von Lugano eröffnet.Grüne Oase in LuganoDie grüne Oase des Giardino Belvedere umspannt eine Fläche von 11.000 m² mitten im Herzen des betriebsamen Lugano, mit farbenprächtigen Blumeninseln bestehend aus Kamelien, Magnolien sowie subtropischen Pflanzen. In seinem Rücken liegen zwei Hauptattraktionen Luganos, die spätromanische Kirche Santa Maria degli Angioli, die in ihrem Inneren bedeutende Kunstschätze aus der Renaissance aufbewahrt, und gleich daneben das neue Kulturzentrum LAC, das zu wechselnden Events in den Bereichen bildende Kunst, Musik und Theater einlädt.Harmonische Verbindung von Natur und KunstDesweiteren ist der Giardino Belvedere mit 14 interessanten Skulpturen moderner und zeitgenössischer Künstler durchsetzt, die in den Jahren 1978 bis 2000 extra von der Stadt erworben wurden. Der Garten stellt das erste "Freiluftmuseum" des Tessins dar. Unter den 17 im Giardino Belvedere vertretenen Künstlern finden sich bekannte internationale und Tessiner Namen wie Max Bill, Jean Arp, Piero Travaglini, Nag Arnoldi und Remo Rossi.
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Natur

Lago Maggiore

Stresa, Lago Maggiore

Italiens zweitgrößter SeeVon der Fläche des über 200 km² großen Lago Maggiore gehört etwa ein Fünftel zum Schweizer Kanton Tessin. Die anderen vier Fünftel verteilen sich auf die oberitalienischen Regionen Piemont und Lombardei. Der maximal zehn Kilometer breite See zieht sich in Nordsüd-Richtung knapp 65 Kilometer vom Städtchen Minusio am Schweizer Alpenrand bis zur in einer Auenlandschaft liegenden 10.000-Einwohner-Gemeinde Sesto Calende hin. Seine Zuflüsse erhält der bis zu 370 Meter tiefe See insbesondere im Norden durch die Schweizer Flüsse Tessin (Ticino) und Maggia sowie durch den zum Po-System zählenden piemontesischen Toce.Borromäische Inseln Auf dem Lago Maggiore verteilen sich knapp ein Dutzend Inselchen, von denen die Borromäischen Inseln am bekanntesten sind. Diese fünf Inseln liegen im zum Westbereich des Sees gehörenden Golfs von Verbania. Größte Insel dieses Archipels ist mit acht Hektar die Isola Madre. Dort und auf der Schwesterinsel Isola Bella lohnen sich insbesondere Besuche der prächtigen Gartenanlagen und Palazzi.Sport und Freizeit am Lago MaggioreDer Lago Maggiore und seine Ufer sind wegen ihrer Freizeitmöglichkeiten, seiner pittoresken Orte, der vielfältigen Naturschönheiten und kulturellen Sehenswürdigkeiten von erheblicher Bedeutung als Urlaubsziel. Sehenswert sind unter anderem alte Kastelle, beschauliche Wallfahrtsorte und Naturschönheiten wie der Naturpark Val Grande oder der Toce-Wasserfall bei La Frura.Mountainbiker können sich auf Radstrecken im Tessiner Ufer-Hinterland auspowern. Für Familientouren per Rad bieten sich angenehme Routen direkt am See an. Segelschiffe bei Sonnenaufgang / © Roberto Zanon, Wikimedia Commons (CC-BY-SA-3.0)Auch für Wanderer ist der See eine hervorragende Wahl. Der alte Pilgerweg nach Madonna del Sasso bei Locarno oder der Rundweg am Monte Camoscio bei Baveno sind nur zwei von vielen Wanderstrecken.Strandentspannung, Badespaß, Dampferfahrten und Wassersport spielen am und auf dem See natürlich eine große Rolle. Der Lago Maggiore gilt als eines der schönsten Reviere für Segler. Vor allem im Sommer ist zudem Tauchsaison im See, der bis zu 20 Meter Tiefe optimale Sichtverhältnisse aufweist.
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Sehenswürdigkeiten

Museo del Paesaggio

Verbania, Lago Maggiore

Antonio Massari gründet im Jahre 1909 das Museo del Paesaggio in Verbania. Besucher finden es im Palast Viani Dugnani. Es zeigt eine bunte Mischung von künstlerischen und archäologischen Relikten, darunter Stoffe und Grabstätten aus dem 14. Jahrhundert. Begleitet werden die Exponate durch Landschaftsgemälde und Skulpturen italienischer und Schweizer Künstler. Weiter angereichert wird die Sammlung mit Drucken des Sees und etwa 8.000 Fotografien.Archäologische Fundstücke der Jahrhunderte Die Räume des Museos del Paesaggio sind angefüllt mit den Funden, die Forscher in der Region entdeckt haben. Keltisch-romanische Totenstätten gewähren dem Besucher historische Einblicke. Sie stammen vermutlich aus dem ersten Jahrhundert und wurden in der Nähe von Ornavasso gefunden. Die frühesten der gezeigten Gemälde entstammen dem 14. Jahrhundert. Es sind allerdings ebenfalls aus der modernen Zeit und von heute Gemälde zu sehen, die dem Kunstkenner interessante Einblicke geben.Viele Skulpturen in eigener AbteilungEs wurde eine Spezialabteilung nur für Skulpturen eingerichtet. Sehr viele Arbeiten des Künstlers Paul Troubetzky sind hier ausgestellt und zu sehen. Dieser schaffte seine Werke aus Marmor, Kreide, Wachs, Bronze und Ton. Auch die Kunstwerke anderer Künstler sind hier im Museo del Paesaggio in Verbania für das Publikum verewigt worden.Das wohl schönste Stück ist das von dem Bildhauer D‘Annunzio aus Bugattie geschaffene Scapigliato von Pallanza. Von diesem kreativen Künstler stehen weitere Kunstwerke an der Uferpromenade von Pallanza. Besucher bewundern eine Skulptur, die eine Hommage an Raffaele Cadorna darstellt. Eine andere hat den beeindruckenden Namen Ai Caduti.
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Sehenswürdigkeiten

Museo delle Culture

Lugano, Luganer See

LageIm Schweizer Tessin, direkt am Luganer See gelegen, befindet sich in der Villa Heleneum das Museum der Kulturen. Das milde Klima lässt in einem außergewöhnlichen Park der Villa zahlreiche Pflanzen aus dem Mittelmeer, den Tropen und Subtropen gedeihen und bietet einen wunderschönen Ausblick auf den See sowie die umgebenden Berge.SehenswertesHauptteil der Ausstellung ist die permanente Sammlung "Serge und Graziella Brignoni" mit etwa 600 Objekten des Primitivismus aus Ozeanien, Afrika und Asien. Dabei entwickelte Brignoni als Sammler eine besondere Vorliebe für Skulpturen aus Holz, reich an Mustern, Verzierungen und von expressionistischem Charakter.Ebenfalls zum Museum gehört die Sammlung "Ceschin Pilone-Fagioli", die mit über 5000 Fotos die größte Sammlung japanischer Fotografie der Welt und außerhalb Japans ist. Die (zwischen 1860 und 1910) entstandenen Aufnahmen wurden von Hand nachgefärbt. Sie sind als Dauerleihgabe der Fondazione "Ada Ceschin a Rosanna Pilone" Zürich im Museum der Kulturen untergebracht. Zum Haus gehören weiterhin sechs kleine Sammlungen zu anthropologischer Kunst und es finden wechselnde Ausstellungen zu diesem Thema statt.GeschichtlichesDie heutige Villa Heleneum ist im neoklassizistischen Stil eine Kopie des Lustschlosses Petit Trianon von Versailles. 1985 übergaben die Künstler Serge und Graziella Brignoni ihre Sammlung der Stadt Lugano als Geschenk. Das Museum wurde 1989 eröffnet. Es ist auch Forschungs- und Bildungsstätte.BesonderesDie letzten Ausstellungen im Museum der Kulturen fanden bis zum 10. Mai 2015 statt. Seitdem ist es geschlossen. Die Bibliothek und das Dokumentationszentrum bleiben aber weiterhin offen. Voraussichtlich 2018 wird es unter gleichem Namen und mit der Sammlung Brignonis in die Villa Malpensata umziehen. Bis dahin werden die Forschungsarbeiten und Ausstellungen im Ausland fortgesetzt.
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Sehenswürdigkeiten

Santa Caterina del Sasso

Laveno-Mombello, Lago Maggiore

Santa Caterina del Sasso ist ein Eremitenkloster, das schon alleine durch die imposante Kulisse eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Region darstellt. Es steht auf einer steilen Felswand über dem Lago Maggiore. Der Name "del Sasso" ist die Kurzform von "del Sasso Ballare" und bedeutet so viel wie "wackeliger Stein". Er erinnert damit umgangssprachlich an eine Steinlawine, die 1640 massive Schäden verursachte. Zugänglich ist das Kloster sowohl von der Land- als auch von der Seeseite über jeweilige Treppen.Ungewöhnliche Kirchenkonstruktion Anfang des 13. Jahrhunderts wurde mit dem Bau des Klosters begonnen, um es fortan stetig zu erweitern und umzugestalten, damit den Pilgern mehr Raum geboten werden konnte, die in immer größeren Strömen kamen. Lediglich der 15 m hohe romanische Glockenturm aus dem 14. Jahrhundert blieb erhalten.Insgesamt drei verschiedene Kapellen, von denen eine der Heiligen Katharina von Alexandrien geweiht ist, bilden zusammen die heutige Kirche. Erst in den 1970er Jahren wurde der Bau 16 Jahre lang aufwendig restauriert, nachdem das Kloster drohte, auseinanderzubrechen. Außerdem sicherte man das Fundament mit Stahlzügen, die tief in den Berg verankert wurden.Eine zufällige Gründung Klosterkirche / © Gianni Careddu, Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)Der Kaufmann Alberto Besozzi soll das Kloster gestiftet haben, nachdem er einen Schiffbruch erlitten hatte und bald darauf Eremit wurde.Er ist in der Kirche begraben und man kann neben den wundervollen Fresken aus dem 16. Jahrhundert und einer Weinpresse aus dem Jahr 1769 auch seinen Sarkophag bestaunen.
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Sport & Freizeit

Swissminiatur

Lugano, Luganer See

Die Schweiz in kleinSeit 1959 ist die Gemeinde Melide bei Lugano um eine wahrhaft originelle Attraktion reicher: Auf einer 14.000 m² großen Parkanlage präsentiert Swissminiatur seinen großen und kleinen Besuchern alles, was der Schweiz lieb und teuer ist im Maßstab 1:25. Mehr als 100 Modelle der bekanntesten Schweizer Bauten, Denkmäler und Berge, in liebevoller Handarbeit gefertigt, sind zu bestaunen. Indem diese durch Modelleisenbahnen, -schiffe und -seilbahnen miteinander verbunden sind, wirkt alles besonders realistisch und lebendig.Einige der ausgestellten Attraktionen sind u. a. das Heididorf in Maienfeld, Schloss Thun, das Basler Münster, die Kathedrale von Lausanne und die Kleine Scheidegg.Pionier mit zündender IdeeDie Idee zu diesem einzigartigen Projekt hatte der Walliser Pierre Vuigner. Er wollte den ersten Feriengästen die Vielfalt und Schönheit seines Landes nach dem Vorbild des holländischen Parks "Madurodam" nahebringen. Rasch entwickelte sich Swissminiatur bei Lugano zu einem Publikumsmagneten, der bis heute alljährlich hunderttausende Besucher in seinen Bann zieht.Park im Wandel Bahnhof Kleine Scheidegg / © avu-edm, Wikimedia Commons (CC BY 3.0)Genau wie das Original strebt auch Swissminiatur nach steter Verbesserung. Fast jedes Jahr wird das Parkgelände um neue Modelle bereichert, werden wesentliche bauliche Veränderungen an bereits bestehenden Gebäuden und Anlagen umgesetzt. So bleibt die Ausstellung reizvoll und lebendig und lässt ihre Besucher immer wieder Neues entdecken.Blumenpracht und Kinderparadies Das Swissminiatur ist ein Ausflugsziel für die ganze Familie. Während sich Gartenliebhaber an den mehr als 15.000 unterschiedlichen Pflanzen und Blumen erfreuen, zieht es die Jugend auf den großzügigen Spielplatz. Zum Abschluss lädt eine Modelleisenbahn noch zu einer Fahrt auf einem 3.650 m langen Parcours quer durch das Parkgelände ein.
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Natur

Verzascatal

Locarno, Lago Maggiore

Das Verzascatal ist ein 25 km langes Tal nördlich des Lago Maggiore und wird vom gleichnamigen Fluss durchflossen. Aufgrund seiner Ursprünglichkeit gilt es als Paradies für Wanderer und Bergläufer, Adrenalin-Junkies wagen den Bungee-Jump von der Staumauer am Ende des Tals.Vegetation im VerzascatalDas Tal ist für den Verkehr schlecht zugänglich – dadurch hat es sich seine Ursprünglichkeit bewahrt. Es mutet an vielen Stellen wild an und beeindruckt durch seine steilen Hänge und die vielen Wasserfälle. Die Berge, die das Tal begrenzen, sind durchschnittlich 2.400 Meter hoch – durch diese Höhenunterschiede findet man im Tal nahezu alle Klimazonen und Vegetationsformen, die im Tessin verbreitet sind.Im südlichen Verzascatal wachsen vor allem Edelkastanien, die bereits zur Römerzeit hier eingeführt wurden. Aber auch Palmen findet man hier.Ebenfalls im Tal angesiedelt hat sich die mittelalterliche Ziegenrasse Nera-Verzasca, die sich durch ihr kurzes Fell auszeichnet und der römischen Ziege sehr ähnelt.Sport im Verzascatal Wer das Tal erwandern möchte, für den bietet sich der Wanderweg Sentierone Valle Verzasca an, der von Tenero aus in mehreren Etappen bis nach Sonogno führt – der Weg ist durch rot-weiße Markierungen gekennzeichnet.Nur etwas für erfahrene Bergsteiger ist die Via Alta della Verzasca, die als eine der wildesten Bergwanderungen der Schweiz gilt und durch schroffe Gräben und schwer zugängliche Seitentäler führt.Ebenfalls nur für Profis zu empfehlen ist das Tauchen und Kajak fahren auf dem Verzasca-Fluss, der das Tal durchfließt. Der Verzasca gilt als schwierig bis gefährlich.Bungee-Jumpen wie James Bond Lago di Vogorno / © Gabrielle Merk, Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)Sich einmal wie James Bond fühlen – das kann man an der Staumauer des Lago di Vogorno am Ausgang des Verzascatals. Hier wird der Fluss zu einem Speichersee gestaut und von der 380 m langen und 220 m hohen Staumauer kann man Bungee-Jumpen.Auch der berühmteste Geheimagent der Filmgeschichte hat sich hier schon in die Tiefe gestürzt – die Anfangsszene des James-Bond-Films "Goldeneye" wurde an dieser Stelle gedreht.
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Sport & Freizeit

Abenteuersport am Luganer See

Lugano, Luganer See

Lugano ist durch seine Lage der ideale Ausgangspunkt für Abenteuersportarten – sowohl Wassersport als auch Wandern, Mountainbiken und Klettern sind durch die Position direkt am Luganer See und umgeben von Bergen möglich.Outdoor-Aktivitäten aller ArtDas Team von AS BEST Adventure’s Best bietet Outdoor-Aktivitäten aller Art rund um den Luganer See an. Erfahrene Guides unternehmen mit den Besuchern Canyoning-Touren oder geführte Mountainbike-Ausflüge ins Umland von Lugano.Auch Trekking oder Freeclimbing werden angeboten. Besondere Highlights für einen Urlaub am Luganer See sind zum einen Tauchausflüge in den Luganer See und zum anderen Paragliding, wo man nicht nur den See, sondern auch die gesamte Umgebung aus der Vogelperspektive betrachten kann.
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Sehenswürdigkeiten

Kunstmuseum Civico Museo Parisi-Valle

Maccagno con Pino e Veddasca, Lago Maggiore

Der Ort Maccagno liegt am nordöstlichen Ufer des Lago Maggiore in Italien. Zu den Sehenswürdigkeiten der Gemeinde gehört neben einigen Kirchen und einem langen Badestrand auch das Kunstmuseum Civico Museo Parisi-Valle.Zur Ausstellung gehört vor allem die Schenkung des Ehepaares Parisi-Valle, die insgesamt 2.085 Grafiken und dreidimensionale Werke umfasst. Hinzu kommen noch mehr als 400 Münzen und antike Fundstücke. Die Werke sind ein Beitrag zur modernen, zeitgenössischen Kunst Italiens aus den Jahren 1930 bis 1980.Die Entstehungsgeschichte des KunstmuseumsDer Künstler Giuseppe Vittorio Parisi kehrte Ende der 1970er Jahre zu einem Urlaub in seinen Heimatort Maccagno zurück. Während seines Aufenthalts nahm eine Idee mehr und mehr Gestalt an. Ein Kulturzentrum sollte entstehen - abseits der großen Städte. So nahm der Künstler Kontakt zu den Vertretern der Gemeinde auf und stellte seine Pläne vor. Seine Frau Wanda Valle und er überließen dem Ort ihre Kunstsammlung. Die 2.000 überwiegend eigenen Werke wurden um Arbeiten italienischer Künstler des 20. Jahrhunderts ergänzt. Schließlich wurde 1979 die Gründung eines Museums beschlossen.Die Archiktektur des modernen MuseumsbausEine 1979 ins Leben gerufene Arbeitsgruppe aus bekannten italienischen Architekten kümmerte sich um die Gestaltung des Museumsbaus. Als Standort wurde die Uferzone des Lago Maggiore gewählt. Das Team entschied, dass das Projekt einen einzigartigen Charakter erhalten sollte.Das Gebäude selbst sollte bereits ein Kunstwerk sein und als Brücke über den Fluss Giona führen. Mit dem Bau wurde im Jahre 1981 begonnen. Fertiggestellt wurde das Museum jedoch erst 1998. Die Architektur des Museumsbaus wurde 1992 mit einem renommierten Architekturpreis ausgezeichnet.

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