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Natur in Tessin

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Natur

Monte Carza

Cannero Riviera, Lago Maggiore

Über dem Lago Maggiore, der sowohl durch Norditalien als auch durch die Schweiz verläuft, thront der Monte Carza. Der etwa 1.100 Meter hohe Berg gehört zur Gemeinde Cannero Riviera am Westufer und bietet diverse Wanderwege, die durch eine beeindruckende Aussicht bereichert werden.Wandermöglichkeiten Zur Erkundung des Monte Carza wurde ein Rundwanderweg angelegt, dessen Route diverse Bergdörfer sowohl mit diesem Berg als auch dem Monte Pian Bello verbindet. Mit einer Länge von über 12 Kilometern und einem Höhenunterschied von über 500 Metern richtet sich der Weg nicht unbedingt an Einsteiger.Parkplätze in der Nähe des Gipfels ermöglichen jedoch auch kürzere und weniger anstrengende Routen. Damit der Trip samt Ausblick nicht zur Enttäuschung wird, sollte die wechselnde Wetterlage im Auge behalten werden.Lohnenswerte Ausflugsziele rund um den Monte CarzaWie oben erwähnt führt der Rundwanderweg über drei malerische Dörfer: Viggiona, Cheglio und Trarego. Das ermöglicht die Besichtigung mehrerer kleiner Kirchen und Kapellen, wie zum Beispiel der Santa Eurosia zu Beginn des Wegs in Viggiona und später der La Stella del Lago Maggiore.Besondere Erwähnung verdient dabei die Chiesa Vecchia in Viggiona, einem Nationaldenkmal aus dem 14. Jahrhundert. Auf dem Monte Carza selbst können sich Wanderer nach dem Aufstieg auf einem Rastplatz ausruhen.
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Natur

Monte Generoso

Lugano, Tessin

Der Monte Generoso ist ein Berg am südlichen Rand der Alpen. Er liegt am Ostufer des Luganer- und am Westufer des Comer Sees. Der Berg verläuft auf der Grenzlinie zwischen Italien und dem Schweizer Kanton Tessin. Während die nörd- und östliche Seite des Bergs zu Italien gehören, ragen die West- und die Südflanke auf Schweizer Seite auf. Der Monte Generoso ist 1.701 Meter hoch.Imposante AussichtenDer auch unter dem Namen "Calvagione" bekannte Gipfel ist ein beliebter Aussichtsberg. Bei klarem Wetter ermöglicht er den Besuchern einen Panoramablick, der von den Seealpen bis zu dem Viertausender Piz Bernina reicht.Von April bis Oktober führt von der Schweizer Ortschaft Capolago eine Zahnradbahn auf den Monte Generoso. Die Bahn verkehrt stündlich. Die Bergstation "Generoso Vetta" liegt auf einer Höhe von 1.605 Metern direkt an der Grenze zu Italien.Aktive Freizeit auf dem Monte GenerosoZur aktiven Freizeitgestaltung lädt der Monte Generoso sowohl Wanderer als auch Mountainbiker und Gleitschirmflieger ein. Rund 51 Kilometer lang ist das Wanderwegenetz am Berg. Die Routen widmen sich verschiedenen Themen. So gibt es einen Naturlehrpfad oder die Route "Kohlenmeiler". Der Planetenweg informiert auf Schautafeln über die Planeten und ihre realen Dimensionen. Auch eine Sonnenuhr ist hier zu finden.Der Nevère-Pfad führt die Wanderer zu einer weiteren Sehenswürdigkeit - die Nevère. Dabei handelt es sich um kegelförmige Bauten aus aufgeschichteten Steinplatten. Sie wurden als "Schneekeller" genutzt, um Vorräte zu kühlen.Von Mai bis Oktober ist außerdem ein Besuch der 1988 entdeckten Bärenhöhle möglich, in der man die Überreste von mehr als 800 Höhlenbären bestaunen kann, die vor mehr als 60.000 Jahren auf dem Monte Generoso gelebt haben.Im Jahr 2017 wurde auf dem Monte Generoso das Restaurant "Fiore di pietra" (deutsch: Steinblume) eröffnet. An den Wochenenden finden verschiedene Aktionen - unter anderem mit Livemusik - statt.
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Monte San Giorgio

Lugano, Tessin

Der Monte San Giorgio befindet sich im Schweizer Kanton Tessin. Der Gipfel ist 1.097 Meter hoch. Er erstreckt sich zwischen den Südarmen des Luganersees. Seine Form ist pyramidenförmig. Der stark bewaldete Monte San Giorgio ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Mountainbiker. Das Gebiet gehört zudem seit 2003 aufgrund der fossilen Funde zum UNESCO-Weltnaturerbe.Der "Berg der Saurier" und seine GeschichteIm 12. Jahrhundert lebte ein Einsiedler auf dem Berg. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde mit dem Abbau von Bitum und Marmor begonnen. Seit 1924 wurden von der Universität Zürich Ausgrabungen durchgeführt. Schon damals wurden mehr als 10.000 fossile Fundstücke gesichert. Bis heute sind es über 20.000 Fossilien. Vor über 230 Millionen Jahren bildete das Gestein ein etwa 100 Meter tiefes subtropisches Meer. An dessen Boden muss das Wasser sauerstoffarm gewesen sein, sodass die Überreste von Wirbeltieren nicht zerstört wurden. So sind die gut konservierten Fossilien oft vollständig erhalten.Die versteinerten Skelette von Reptilien, Fischen und wirbellosen Tieren sind weltweit einzigartig und für die Forschung von besonderer Bedeutung. Einige von ihnen sind bis zu 6 Meter lang. Zu den Funden gehören auch einige Exemplare von Ichthysauriern des Typs Mixosaurus.Das Museum für fossile Funde Ticinosuchus-Figur / © Andreone93, Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)Das Fossilienmuseum des Monte San Giorgio befindet sich im Zentrum der Ortschaft Meride. Es wurde im Oktober 2012 eingeweiht. Auf vier Stockwerken wird eine Auswahl von versteinerten Pflanzen und Tiere ausgestellt.Begrüßt werden die Besucher von der Nachbildung eines Landsauriers. "Ticinosuchus" ist 2,5 Meter lang. Darüber hinaus erwartet den Besucher eine große Vielfalt von Lebewesen. Modelle und Zeichnungen ergänzen die Ausstellung.
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Natur

Nationalpark Val Grande

Verbania, Lago Maggiore

Der Nationalpark Val Grande erstreckt sich auf 146 km² Fläche zwischen dem Lago Maggiore und dem Val d‘Ossola. Die Region in den norditalienischen Alpen liegt nur einen Steinwurf von der Schweizer Grenze entfernt. In Colloro di Premosello-Chiovenda, Malesco und Cicogna befinden sich die Haupteingänge zum Naturschutzgebiet. Die Distanz nach Verbania am Westufer des Lago Maggiore beträgt 17 Kilometer.Ausflug in die Geschichte Bis 1969 war die Region im Piemont von intensiver Alpwirtschaft und übermäßiger Holznutzung geprägt. Mit Aufgabe der letzten Alm versank das Gebiet in einem Dornröschenschlaf. Es ist der Initiative örtlicher Naturfreunde zu verdanken, dass 1992 die Gründung eines Schutzgebiets gelang. Gemeinsam mit den Alpentälern Valsesia und Valsessera wurde der Nationalpark Val Grande 2013 zum UNESCO-Geopark ernannt. Die Region ist von der EU für ihren nachhaltigen Tourismus ausgezeichnet.Entdeckung einer letzten Wildnis EuropasWer im größten Naturschutzgebiet der Alpen von Mai bis Oktober unterwegs ist, sollte unbedingt Trekkingerfahrung und Trittsicherheit besitzen. Ein gut markierter Weg verläuft von Malesco nach Premosello. Entlang der Route stehen Wanderern einfache Biwaks zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung. Der Aufenthalt in einer Berghütte bedarf vorheriger Reservierung. Alpe dell Colma / © Ford c prefect, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)Auf anspruchsvollen Touren durch dichte Buchen- und Kastanienwälder werden Wanderer im Nationalpark Val Grande immer wieder mit fantastischen Aussichten auf das Monte Rosa-Massiv belohnt.Im natürlichen Lebensraum von Marder, Murmeltier, Reh und Adler sind einzigartige Erlebnisse möglich. Neben sehenswerten Naturlehrpfaden bietet die Wildnis ein Informationszentrum in Cicogna.Anziehungspunkt im Wanderparadies ist die Cadorna Verteidigungslinie. Die Militäranlage aus dem Ersten Weltkrieg verläuft vom Monte Preman zum Monte Zeda. Nach Voranmeldung ist eine Besichtigung des Steinbruchs von Candoglia möglich, wo der Marmor für den Mailänder Dom abgebaut wurde.
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Parco San Grato

Carona, Tessin

Wer am Luganer See unterwegs ist, sollte unbedingt dem Botanischen Garten "Parco San Grato" einen Besuch abstatten. Er liegt oberhalb von Carona und bietet einen tollen Blick auf den See und die umliegenden Berge.Azaleenblüte vor beeindruckendem GebirgspanoramaDie Anlage mit einer Gesamtfläche von rund 62.000 m² ist vor allem Azaleen-Freunden ein Begriff. Doch auch Rhododendren und verschiedene Koniferenarten können hier bestaunt werden. Eine treffende Auswahl, da diese Gewächse untrennbar mit bergigen Gebieten verknüpft scheinen. Vor allem im April und Mai lohnt sich ein Besuch, da hier der Park in voller Blüte steht.Die Flora kennen lernenDer Botanische Garten San Grato ist, wie die meisten modernen Zoos und Orangerien, auch eine Lehranstalt: Informationstafeln vermitteln daher Wissenswertes rund um die Herkunft der Gewächse und gehen zudem auf die heimische Flora ein.Die Themenwege im Parco San GratoBerühmt ist das Areal für seine Themenwege. Darunter ist der Panoramaweg, der zu den wichtigsten Aussichtspunkten führt und damit für Urlauber und Hobby-Fotografen besonders interessant ist.Doch auch an Familien ist im Konzept der Anlage gedacht worden, denn ein sogenannter Relax-Weg wartet mit Wegen auf, die wenig(er) beschwerlich sind und damit Puste und Pulsschlag auf einem erträglichen Niveau halten.Kunst und BotanikDoch auch Kunstwerke und Blüten können eine aufregende Liaison eingehen. Daher gibt es einen Kunstweg, der den Besucher zu jenen Werken führt, die Kunstschaffende und Bildhauer dem Botanischen Garten zur Verfügung gestellt haben. Und auch an die kleinen Gäste ist bei der letzten Renovierung gedacht worden: Im San Grato-Park gibt es nicht nur einen eigenen Spielplatz, sondern auch einen Märchenweg, der die Kinder spielerisch mit dem Terrain und seinen Gewächsen vertraut macht.

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Parco Scherrer

Morcote, Tessin

Entstehungsgeschichte des ParksDer Parco Scherrer ist ein schönes Ausflugsziel für alle, die am Luganer See unterwegs sind. Im Jahr 1930 erwarb der Schweizer Tuchhändler und passionierte Landschaftsgärtner Arthur Scherrer ein kleines Haus an einem Weinberg, von dem aus man eine hervorragende Aussicht auf die darunter liegende Bucht des Luganer Sees hat.Da ihm die Lage des Grundstücks so gut gefallen hat, beschloss er nach und nach, das ganze umliegende Land zu erwerben und es ihn den Scherrerpark zu verwandeln. Während seiner Reisen durch die ganze Welt hat er immer wieder exotische Pflanzen gesehen und beschloss, diese nun auch im Scherrer Park anzusiedeln.Mittelmeer und Asien am Luganer SeeDer Parco Scherrer besteht aus zwei Bereichen mit unterschiedlichen Stilen, einem mediterranen Bereich und einem asiatischen Bereich.Zunächst gelangen die Besucher in den Mittelmeergarten, der vorwiegend im Barock- und Renaissancestil angelegt wurde und viele Statuen beherbergt. Der mit Bambus gesäumte Weg führt danach weiter in den asiatischen Teil des Parks, in dem arabische, orientalische und siamesische Bauten stehen.Außergewöhnliche Bauwerke und PflanzenIn beiden Teilen des Parks findet man u.a. einen ägyptischen und einen griechischen Tempel, ein thailändisches Teehaus und einen indischen Palast. Auch die Flora ist außergewöhnlich und abwechslungsreich: Zedern teilen sich den Platz mit mexikanischen Pinien, chinesischen Magnolien, Palmen und Eukalyptusbäumen.
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Natur

Park der Villa Pallavicino

Stresa, Lago Maggiore

Der malerische Kurort am Westufer des Lago Maggiore bietet einen atemberaubenden Blick auf die Borromäischen Inseln. Mit seinen architektonischen Schätzen und wundervollen Gärten gehört Stresa zu den schönsten Reisezielen im Piemont. Der Park der Villa Pallavicino liegt etwas außerhalb der Stadt, in der rund 5.000 Einwohner leben.Park in großartiger Lage Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Anlage nach einer Idee von Ruggero Bonghi erbaut. Wenig später ging das Anwesen in den Besitz des Grafen von Valleombrosa über, der daraus eine Residenz für seine Familie errichten ließ. 1862 war Markgraf Ludovico Pallavicino neuer Eigentümer. Seinem Wunsch zufolge entstand ein neoklassizistisches Herrenhaus mit imposanten Freitreppen. Der malerische Park der Villa Pallavicino wurde zum Englischen Garten umgestaltet. Im Auftrag von Marquise Luisa Pallavicino erhielt das Gelände 1952 einen Zoo.Eine Oase der Ruhe Park der Villa Pallavicino / © MarkusMark, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)Der Botanische Garten erstreckt sich gemeinsam mit dem Zoologischen Garten auf 18 Hektar Fläche. Der Park ist mit reizvollen Brunnen gestaltet. Symmetrisch angelegte Beete sind farbenfroh bepflanzt. Der Wechselflor ist in klassisch-geometrischer Form angeordnet. Rosenbögen umspannen den Weg zum Gewächshaus, in dem exotische Pflanzen gedeihen.Neben dem alten Baumbestand ist der Park für seine prachtvollen Azaleen, Oleander, Kamelien und Magnolien bekannt. Eine Besonderheit sind bogenförmig geschnittene Zypressen, die einen fantastischen Blick auf den Lago Maggiore unterstreichen.Im Zoologischen Garten sind 40 Tierarten beheimatet. Durch den Park der Villa Pallavicino fährt eine kostenpflichtige Eisenbahn. Auffangstation, Spielplatz, Shop, Restaurants und Picknickplätze ergänzen die Anlage, die jährlich tausende Besucher anzieht.
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Giardino Belvedere

Lugano, Tessin

Idyll und Entspannung im Herzen LuganosDer Giardino Belvedere liegt fast genau in der Mitte der Uferpromenade des Luganer Sees. Von der einen Seite ist er erreichbar über die Wilhelm-Tell-Promenade, die vom Haupteingang des Parco Ciani abgeht, aus der anderen Richtung über den Landungssteg Paradiso und das Monument "Washington".Eine dichte Baumkette aus Rosskastanien und Linden grenzt die Parkanlage zur Stadt hin ab, während der Blick über den ruhigen Spiegel des Sees gleitet und eine herrliche Aussicht auf die Bucht von Lugano eröffnet.Grüne Oase in LuganoDie grüne Oase des Giardino Belvedere umspannt eine Fläche von 11.000 m² mitten im Herzen des betriebsamen Lugano, mit farbenprächtigen Blumeninseln bestehend aus Kamelien, Magnolien sowie subtropischen Pflanzen. In seinem Rücken liegen zwei Hauptattraktionen Luganos, die spätromanische Kirche Santa Maria degli Angioli, die in ihrem Inneren bedeutende Kunstschätze aus der Renaissance aufbewahrt, und gleich daneben das neue Kulturzentrum LAC, das zu wechselnden Events in den Bereichen bildende Kunst, Musik und Theater einlädt.Harmonische Verbindung von Natur und KunstDesweiteren ist der Giardino Belvedere mit 14 interessanten Skulpturen moderner und zeitgenössischer Künstler durchsetzt, die in den Jahren 1978 bis 2000 extra von der Stadt erworben wurden. Der Garten stellt das erste "Freiluftmuseum" des Tessins dar. Unter den 17 im Giardino Belvedere vertretenen Künstlern finden sich bekannte internationale und Tessiner Namen wie Max Bill, Jean Arp, Piero Travaglini, Nag Arnoldi und Remo Rossi.
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Lago Maggiore

Stresa, Lago Maggiore

Italiens zweitgrößter SeeVon der Fläche des über 200 km² großen Lago Maggiore gehört etwa ein Fünftel zum Schweizer Kanton Tessin. Die anderen vier Fünftel verteilen sich auf die oberitalienischen Regionen Piemont und Lombardei. Der maximal zehn Kilometer breite See zieht sich in Nordsüd-Richtung knapp 65 Kilometer vom Städtchen Minusio am Schweizer Alpenrand bis zur in einer Auenlandschaft liegenden 10.000-Einwohner-Gemeinde Sesto Calende hin. Seine Zuflüsse erhält der bis zu 370 Meter tiefe See insbesondere im Norden durch die Schweizer Flüsse Tessin (Ticino) und Maggia sowie durch den zum Po-System zählenden piemontesischen Toce.Borromäische Inseln Auf dem Lago Maggiore verteilen sich knapp ein Dutzend Inselchen, von denen die Borromäischen Inseln am bekanntesten sind. Diese fünf Inseln liegen im zum Westbereich des Sees gehörenden Golfs von Verbania. Größte Insel dieses Archipels ist mit acht Hektar die Isola Madre. Dort und auf der Schwesterinsel Isola Bella lohnen sich insbesondere Besuche der prächtigen Gartenanlagen und Palazzi.Sport und Freizeit am Lago MaggioreDer Lago Maggiore und seine Ufer sind wegen ihrer Freizeitmöglichkeiten, seiner pittoresken Orte, der vielfältigen Naturschönheiten und kulturellen Sehenswürdigkeiten von erheblicher Bedeutung als Urlaubsziel. Sehenswert sind unter anderem alte Kastelle, beschauliche Wallfahrtsorte und Naturschönheiten wie der Naturpark Val Grande oder der Toce-Wasserfall bei La Frura.Mountainbiker können sich auf Radstrecken im Tessiner Ufer-Hinterland auspowern. Für Familientouren per Rad bieten sich angenehme Routen direkt am See an. Segelschiffe bei Sonnenaufgang / © Roberto Zanon, Wikimedia Commons (CC-BY-SA-3.0)Auch für Wanderer ist der See eine hervorragende Wahl. Der alte Pilgerweg nach Madonna del Sasso bei Locarno oder der Rundweg am Monte Camoscio bei Baveno sind nur zwei von vielen Wanderstrecken.Strandentspannung, Badespaß, Dampferfahrten und Wassersport spielen am und auf dem See natürlich eine große Rolle. Der Lago Maggiore gilt als eines der schönsten Reviere für Segler. Vor allem im Sommer ist zudem Tauchsaison im See, der bis zu 20 Meter Tiefe optimale Sichtverhältnisse aufweist.
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Natur

Verzascatal

Locarno, Tessin

Das Verzascatal ist ein 25 km langes Tal nördlich des Lago Maggiore und wird vom gleichnamigen Fluss durchflossen. Aufgrund seiner Ursprünglichkeit gilt es als Paradies für Wanderer und Bergläufer, Adrenalin-Junkies wagen den Bungee-Jump von der Staumauer am Ende des Tals.Vegetation im VerzascatalDas Tal ist für den Verkehr schlecht zugänglich – dadurch hat es sich seine Ursprünglichkeit bewahrt. Es mutet an vielen Stellen wild an und beeindruckt durch seine steilen Hänge und die vielen Wasserfälle. Die Berge, die das Tal begrenzen, sind durchschnittlich 2.400 Meter hoch – durch diese Höhenunterschiede findet man im Tal nahezu alle Klimazonen und Vegetationsformen, die im Tessin verbreitet sind.Im südlichen Verzascatal wachsen vor allem Edelkastanien, die bereits zur Römerzeit hier eingeführt wurden. Aber auch Palmen findet man hier.Ebenfalls im Tal angesiedelt hat sich die mittelalterliche Ziegenrasse Nera-Verzasca, die sich durch ihr kurzes Fell auszeichnet und der römischen Ziege sehr ähnelt.Sport im Verzascatal Wer das Tal erwandern möchte, für den bietet sich der Wanderweg Sentierone Valle Verzasca an, der von Tenero aus in mehreren Etappen bis nach Sonogno führt – der Weg ist durch rot-weiße Markierungen gekennzeichnet.Nur etwas für erfahrene Bergsteiger ist die Via Alta della Verzasca, die als eine der wildesten Bergwanderungen der Schweiz gilt und durch schroffe Gräben und schwer zugängliche Seitentäler führt.Ebenfalls nur für Profis zu empfehlen ist das Tauchen und Kajak fahren auf dem Verzasca-Fluss, der das Tal durchfließt. Der Verzasca gilt als schwierig bis gefährlich.Bungee-Jumpen wie James Bond Lago di Vogorno / © Gabrielle Merk, Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)Sich einmal wie James Bond fühlen – das kann man an der Staumauer des Lago di Vogorno am Ausgang des Verzascatals. Hier wird der Fluss zu einem Speichersee gestaut und von der 380 m langen und 220 m hohen Staumauer kann man Bungee-Jumpen.Auch der berühmteste Geheimagent der Filmgeschichte hat sich hier schon in die Tiefe gestürzt – die Anfangsszene des James-Bond-Films "Goldeneye" wurde an dieser Stelle gedreht.
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Centovalli

Locarno, Tessin

Das Centovalli (zu deutsch: 100 Täler) ist ein Tessiner Tal, das aus vielen verzweigten Seitentälern besteht. Das tief eingeschnittene Tal entlang des Wildbachs Melezza besticht durch eine Mischung aus dichten Wäldern und rauen Felsen und kann zu Fuß oder mit der Centovalli-Bahn erkundet werden.Sehenswürdigkeiten im Centovalli Das Tal beginnt oberhalb von Locarno und führt nach Camedo an der Grenze zu Italien. Das Centovalli ist im Norden und Süden von hohen Bergketten umgeben, dessen höchster Gipfel, der Gridone, 2.188 Meter in die Höhe ragt. Funde lassen darauf schließen, dass das Tal bereits zu Römerzeiten besiedelt war. Im Mittelalter führten zwei Maultierpfade durch das Centovalli, denn es ist die schnellste Verbindung der Schweizer Kantone Tessin und Wallis.Eine Hauptsehenswürdigkeit des Tals ist der vier Kilometer lange, schmale Lago di Palagnedra, der durch die Stauung des Melezzas entstanden ist. Im Tal befinden sich außerdem verschiedene Orte, so u. a. der historische Hauptort Palagnedra und Intragna mit dem höchsten Kirchturm des Tessin und einer mittelalterlichen Bogenbrücke.Die Centovalli-Bahn Centovallibahn / © NAC, Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)Die Centovalli-Bahn bildet die Verbindung zwischen der Gotthard- und der Simplon-Strecke. Sie wird nicht nur als Verkehrsmittel, sondern vor allem als Ausflugsbahn durch die Landschaft des Centovalli genutzt. Die Schienen der 60 Kilometer langen Strecke führen teils über atemberaubende Viadukte, an Wasserfällen vorbei und über tiefe Schluchten.Für Touristen gibt es das "Biglietto Turistico", ein Tageskarte, die Fahrtunterbrechungen erlaubt. So kann man die Zugfahrt mit Ausflügen in die Natur verknüpfen. Zur besseren Sicht auf die wunderschöne Landschaft fahren auf der Strecke auch Panoramazüge, für die jedoch ein Aufschlag zu zahlen ist.
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Monte Verità

Ascona, Tessin

Auf dem Monte Verità im Westen von Ascona ließen sich Anfang des 20. Jahrhunderts Aussteiger und Freidenker nieder und bildeten eine Künstlerkolonie. Heute kann man dort verschiedene Gebäude dieser Ära und ein Hotel im Bauhaus-Stil besichtigen.Grund für die Ansiedlung der Kolonie war der fruchtbare Boden auf dem Hügel, der das Ideal der vegetarischen Selbstversorgung ermöglichte. Außerdem galt die Gegend um Locarno als offen für die Begründung neuer Ideen wie das Leben in Autonomie. Auch viele berühmte Künstler lebten zumindest teilweise auf dem Monte Verità, darunter auch Hans Arp, Hugo Ball und Hermann Hesse.Sehenswürdigkeiten auf dem "Berg der Wahrheit" Mehr über das Leben der Künstlerkolonie erzählt eine Ausstellung in der Casa Anatta auf dem Hügel. Weitere historische Gebäude aus der Zeit sind die Casa dei Russi und Casa Selma, die Vertreter der typischen Licht-Luft-Hütten auf dem Berg sind.Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Holzpavillon "Chiaro mondo dei beati", in dem man das gleichnamige große Gemälde von Elisar von Kuppfer aus dem Jahr 1923 besichtigen kann. Ein weiteres historisches Gebäude ist die Casa Francesco, das Haus von Karl Gräser mit zwei sehenswerten Wandfresken.Ebenfalls auf dem Monte Verità zu finden ist ein Hotel im Bauhaus-Stil, die "Albergo Monte Verità", die zwischen 1927 und 1929 errichtet wurde. Es zählt zu den wichtigsten Bauhaus-Bauten der Schweiz.Neu eröffnet wurde im Jahr 2006 ein Teepark, in dem Teepflanzen wachsen und dort auch erworben werden können. Zum Park gehört ein Teehaus, in dem man an Teezeremonien teilnehmen kann, und ein Zen-Garten.Die Parkanlagen auf dem Monte VeritàDer Park ist öffentlich zugänglich und gelten als Kraftort. Von hier oben hat man von einem der vier Aussichtspunkte einen hervorragenden Panoramablick auf den Lago Maggiore.Führungen auf dem Monte VeritàWer möchte, der kann bei Führungen auf dem Monte Verità teilnehmen und sich so die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten des Bergs von erfahrenen Führern näher bringen.Durch den Teepark kann man sich bei "Japanische Teekultur und -zeremonie" führen lassen. Dabei nimmt man an einer Teezeremonie im Teehaus Loreley inklusive Verkostung und Besichtigung der Werkstatt teil. Die Führung dauert 90 Minuten und findet an jedem ersten und dritten Samstag des Monats für 45 CHF statt.Ein weiterer Spaziergang führt zu den Orten der Kraft auf dem Hügel. Die 110- oder 170-minütige Führung bringt die Besucher zu den Plätzen mit einer intensiven Energie wie Quellen, Felsen und Bäume.
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Parco Florida

Lugano, Tessin

Der Parco Florida befindet sich in Lugano, direkt am Luganer See, leicht versteckt zwischen der Via Mazzini und der Via Gaggini da Bissone. Er reiht sich ein in mehrere imposante nebeneinander liegende Parks an der Seepromenade. Die Anlage ist mit 5.200 m² relativ klein, hat dafür aber eine Menge zu bieten. Der Park ist nicht weit vom Stadtzentrum entfernt und bietet von oben aus einen herrlichen Blick unter anderem auf den See und den Berg Monte Brè. Für Kinder gibt es Spielgeräte, für Erwachsene ein überdimensioniertes Schachbrett mit großen Figuren.Architektur und VegetationAngelegt auf einem leicht abfallenden Hang auf drei Terrassen, ist der nach Süden ausgerichtete Parco Florida überwiegend im französischen Stil gehalten. Romantische Plätze krönen das besondere Flair. Für mehr als 1 Million Franken wurde die Parkanlage restauriert.Dennoch finden sich verschiedene alte Elemente wie die Grotten oder die Stützmauer oder das nach dem Vorbild der einstigen Bauwerke restaurierte Pförtnerhaus an einem der beiden Eingänge. Besonders schön ist der Brunnen, der vom bekannten Architekten Mario Chiattone gebaut wurde.Die wunderschöne Vegetation ist mediterran und – wie der Name "Florida" schon sagt – (sub)tropisch geprägt. Zum Beispiel findet man hier Palmen, japanische Eiben und Glyzinien. Ein Highlight ist der Magnolienweg.
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Monte San Salvatore

Lugano, Tessin

Nur wenige Kilometer südlich des Stadtzentrums von Lugano erhebt sich unmittelbar am Ufer des Luganersees der 912 m hohe Monte San Salvatore. Der gern wegen seiner markanten Form auch als "Zuckerhut" bezeichnete Berg liegt gegenüber der italienischen Exklave Campione d‘Italia, die sowohl vom See als auch dem Territorium des Schweizer Kantons Tessin umschlossen ist.Mit der Standseilbahn zum GipfelDer Gipfel des zum überwiegenden Teil bewaldeten Monte San Salvatore ist bequem mit einer vom Luganeser Vorort Paradiso aus verkehrenden Standseilbahn zu erreichen. Sie verkehrt seit 1980 und gegenwärtig zwischen Mitte März und Anfang November täglich im 30-Minuten-Takt. Die Fahrtzeit beträgt in beide Richtungen je 10 Minuten.Auf dem Monte San Salvatore Nach dem Verlassen der Standseilbahn kann der Besucher von der Capodoro-Terrasse aus die faszinierende Aussicht auf den Luganer See und die umliegende Bergwelt genießen. Auf dem Gipfelplateau befindet sich eine kleine Kirche, die vor allem für das jährlich begangene Auferstehungsfest bekannt ist.Das in einem antiken Hospiz befindliche Museum widmet sich der Geschichte einer hier tätigen Erzbruderschaft, besitzt ein Blitzforschungszentrum und seit 2015 eine gern besuchte Kuriositätenecke. Das Restaurant "Vetta San Salvatore" mit Veranda und Panoramaterrasse bietet eine ausgezeichnete mediterrane Küche. Alle Anlagen sind auch barrierefrei zugänglich.Ein Paradies für Wanderer und KlettererSchließlich dient der Gipfel des Monte San Salvatore als Ausgangspunkt für Wanderungen und Klettertouren. Eine sehr beliebte Wanderroute führt entlang des Panoramawegs nach Ciona, wo unter anderem ein sehenswerter Botanischer Garten auf die Besucher wartet. In der Nähe des Museums beginnt ein mit Informationstafeln ausgestatteter Naturlehrpfad, der durch den bewaldeten Nordhang des Bergs führt und an verschiedenen Punkten eine faszinierende Aussicht auf den See, die umliegenden Berge und auf Campione d‘Italia gestattet.Der mit Steighilfen versehene Klettersteig beginnt oberhalb der Mittelstation der Standseilbahn und führt etwa 250 m durch felsiges Gelände steil nach oben. Vom Endpunkt des Steigs ist der Weg nicht mehr weit bis zum Gipfel des Monte San Salvatore.
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Parco Tassino

Lugano, Tessin

In der Nähe des Luganer Bahnhofs liegt der der Parco Tassino. Der Park präsentiert sich im Stil eines englischen Gartens. Wer Rosen und die englische Gartenkultur mag, ist hier goldrichtig. Doch auch für weniger botanisch interessierte Personen ist das Areal mit seinen über 20.000 m² Fläche ein ideales Ziel. Eine großzügige Allee führt zu einem Hang, dessen Spitze mit einem Turm gekrönt wird: Von hier aus genießen Besucher einen exzellenten Blick auf die Stadt und die umliegenden Berge.Rosenblüte und mehrMit Beginn des Frühlings entfalten die ersten Blüten ihre Pracht. April und Mai sind daher gute Monate, um den Parco Tassino zu besuchen. Neben unzähligen Rosenarten gibt es auch großzügige Rasenflächen und alte, Schatten spendende Bäume. Für die kleinen Besucher gibt es einen Kinderspielplatz. Selbst Picknicken ist an geeigneten Stellen erlaubt. Die Anlage stellt damit auch für Einheimische ein beliebtes Ausflugsziel dar.Offizielle Führungen durch den Park gibt es keine, daher muss er auf eigene Faust erkundet werden. Für die Begehung des Tassinoparks sollten die Besucher zwischen 1,5 und 3 Stunden einplanen. Zwischendurch kann man sich auch immer wieder auf einer der zahlreichen Bänke oder auf einer der Wiesen ausruhen.Hunde erlaubtHunde dürfen ebenfalls in den Park, allerdings müssen sie an der Leine geführt werden. Dies dient unter anderem dem Schutz der Damhirsche und Mufflons, die in einem Wildgehege leben.
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Botanische Gärten der Villa Taranto

Verbania, Lago Maggiore

Die Villa Taranto befindet sich zum größten Teil auf einer Landzunge zwischen Intra und Pallanza am Lago Maggiore. Die Botanischen Gärten der Villa mit rund 20.000 Pflanzenarten und einer Größe von 20 Hektar werden jährlich von 150.000 Menschen besucht.Die Geschichte des Gartens Der schottische Kapitän Neil McEacharn im Jahr 1931 das Grundstück und begann, einen Botanischen Garten darauf anzulegen. Sein Ziel war es, einen englischen Garten auf italienischem Boden zu schaffen, der ihn an seine Heimat erinnern sollte. Außerdem wollte er dort Pflanzen aus den verschiedensten Teilen der Welt pflanzen.Als sein Werk 1940 vollendet war, nannte er seinen Garten "Villa Taranto" - nach seinem Vorfahren, dem Herzog von Taranto - und übertrug er den Besitz an den italienischen Staat, um den Fortbestand des Gartens zu gewährleisten. Seit dem Jahr 1952 sind die Gärten für die Öffentlichkeit zugänglich und können von April bis Oktober besichtigt werden.Die Gärten Gartenterrasse / © Wolfgang Sauber, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)Verschiedene Terrassengärten mit Statuen und Wasserfällen präsentieren eine Vielzahl von einheimischen und exotischen Pflanzen. So sind die Wege des Parks mit Rhododendren, Azaleen und Kamelien gesäumt.Im Dahliengarten kann man über unterschiedliche 1.700 Dahlien aus ca. 350 verschiedenen Arten bewundern. Die "Valletta", ein im Jahr 1935 künstlich angelegtes Tal, wird von einer einbogigen Steinbrücke überspannt. Hier können die Besucher z. B. den seltenen Taschentuchbaum besichtigen.Ein Teich des Gartens ist mit Lotosblumen bedeckt, die bis zu anderthalb Meter über die Wasseroberfläche in die Höhe wachsen.Im Gewächshaus der Villa Taranto werden verschiedene tropische Pflanzen gezüchtet, u. a. auch eine Seerosenart, die aus dem Amazonasgebiet stammt und deren Blätter einen Durchmesser von zwei Metern erreichen können.Herbarium und MausoleumBesichtigen sollte man auch das Herbarium des Kapitäns: Im ehemaligen Pförtnerhaus werden in 43 Schaukästen getrocknete Pflanzen aus Großbritannien gezeigt, die der erste Gärtner der Villa im Jahr 1929 sammelte und klassifizierte. Das Herbarium kann täglich von 10 bis 17 Uhr kostenlos besichtigt werden. Mausoleum / © Wolfgang Sauber, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)In den Botanischen Gärten befindet sich zudem die Mausoleumskapelle. Die Kapelle wurde 1965 gebaut und beinhaltet das Grab des verstorbenen Kapitäns Mc Eacharn, dessen letzter Wille es war, in dem von ihm geschaffenen Garten seine letzte Ruhe zu finden.Anreise und weitere InformationenDer Eingang befindet sich direkt an der Schiffsanlegestelle Villa Taranto und an der Verbindungsstraße zwischen Intra und Pallanza. Für Autos gibt es einen kostenlosen Parkplatz. Die Villa selbst kann nicht besichtigt werden.Rund um das Jahr finden verschiedene Veranstaltungen in den Botanischen Gärten statt, Highlight ist die Tulpenwoche Ende April.
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Cardada

Locarno, Tessin

Der 1.332 m hohe Cardada ist der Hausberg von Locarno und bildet gemeinsam mit den umliegenden Bergen das Naherholungsgebiet der Stadt. Neben vielen Wanderwegen führt auch eine Seilbahn auf den Berg, die von Mario Botta entworfen wurde.Per Seilbahn auf den Berg Vom Locarner Zentrum gelangt man mit einer Standseilbahn innerhalb von fünf Minuten nach Orselina, wo sich die Talstation der Cardada-Seilbahn befindet. Diese wurde im Jahr 2000 eingeweiht und besticht durch architektonisch außergewöhnliche Tal- und Bergstationen und durch die Tropfenform der Kabine.Auf dem Cardada angekommen, kann man mit einem 2er-Sessellift weiter auf den Berg Cimetta (1.671 Meter) fahren. Hier befindet sich eine geologische Beobachtungsstation und eine Aussichtsplattform, von der man einen tollen Blick sowohl auf den tiefsten Punkt der Schweiz – das Maggia-Delta – und auf den höchsten Punkt der Schweiz, den Monte Rosa, hat.Das Naherholungsgebiet LocarnosIm Gebiet um den Cardada gibt es viele schöne Wanderwege verschiedener Schwierigkeitsstufen. Wer möchte, kann etwa auf den Cima della Trosa (1.869 Meter) oder auf den 2.039 m hohen Madone wandern. Für Familien mit Kindern gibt es einen lohnenswerten Spielspaziergang mit Stationen zum Spielen und Entdecken. Alle Wege auf des Gebiets sind gut ausgeschildert und gepflegt.Wer nicht mit der Seilbahn ins Gebiet hinaufschweben möchte, für den gibt es auch mehrere Wanderrouten, die von Locarno aus nach oben führen. Die ersten rund 500 Höhenmeter führen vor allem über Treppen und setzen eine Grundkondition voraus.Neben vielen Wanderern und Ausflüglern zieht aus auch die Paraglider auf den Cardada, denn hier herrschen meist gute Bedingungen zum Abheben und Fliegen.
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Natur

Isola Bella

Stresa, Lago Maggiore

Die Isola Bella, die "schöne Insel", gehört zu den fünf Borromöischen Inseln im Lago Maggiore. Diese Binneninseln befinden sich im italienischen Teil des Sees. Die Isola Bella wurde nach der Comtesse Isabella Borromeo benannt. Alle fünf Inseln befanden sich seit dem 12. Jahrhundert im Besitz der Familie Borromeo.Die Geschichte der Insel Bis zum Jahr 1632 war die zweitgrößte Insel im Lago Maggiore ein karger Felsen mit einem Fischerdorf. Unter Carlo III. Borromeo begannen die Planier- und Bauarbeiten auf der Isola Bella, die Mitte des 17. Jahrhunderts eine Zeitlang wegen der Pest pausieren mussten.Zunächst wurde ein großer Sommerpalast errichtet, danach ein pyramidenförmiger Terrassengarten mit zehn Stufen. Der Garten wurde im Jahr 1671 eingeweiht.Der Sommerpalast Decke des Ballsaals / © Torsade de Pointes, Wikimedia Commons (CC0)Der Palazzo Borromeo gleicht einem großen Schiff, der über dem Wasser schwebt und ist ein Meisterwerk der barocken Baukunst. Der Palast beherbergt kostbare Gemälde und Möbelstücke sowie Rüstungen und flämische Wandteppiche.Im Inneren ist er mit neoklassizistischem Stuck und Marmor ausgestattet. Besonders sehenswert sind der Raum der Medaillen mit runden Gemälden an der Decke, das prächtige Treppenhaus, der große Ballsaal und das napoleonische Zimmer, in dem einst Napoleon Bonaparte und seine Frau Joséphine übernachtet haben. Im Musikzimmer fand im Jahr 1935 die Konferenz von Stresa statt. Im Untergeschoss des Palasts befinden sich verschiedene Muschelgrotten, die mit Korallen, Tuffstein- und Muschelverzierungen kunstvoll dekoriert sind. Die Grotten wurden als Ort der Erfrischung errichtet.Die GartenanlagenBesucher können entlang der Wege und über die zehn Terrassen durch den prächtigen Barockgarten flanieren. Auf den Terrassen und überall im Garten befinden sich Statuen mythologischer Helden und Tiere, außerdem gibt es Steinbalustraden und Obelisken.Neben exotischen Blumen und Bäumen wie Orchideen, Azaleen, Rhododendron und einem 200 Jahre alten Kampferbaum können die Besucher der Insel auch immer wieder freilaufende Pfauen entdecken. Zur Gartenanlage gehört auch eine Orangerie.Anfahrt und weitere Informationen Terrassengarten / © Torsade de Pointes, Wikimedia Commons (CC0)Besucher erreichen die Isola Bella, die zu den größten Touristenattraktionen im Lago Maggiore gehört, per Schiff. Die Boote verkehren regelmäßig von Stresa, Arona, Pallanza, Locarno und Laveno aus.Wer möchte, kann die Insel mit Palast und Gartenanlage auf eigene Faust erkunden. Es besteht auch die Möglichkeit, sich den Palazzo inklusive Grotten und Gemäldegalerie bei einer Führung anzusehen. Die Führungen finden täglich zwischen 9 und 17 Uhr von Ende März bis Ende Oktober statt. Die Kosten liegen bei 55 Euro pro Person.
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Natur

Monte Brè

Lugano, Tessin

Im Westen der Walliser Alpen, östlich von Lugano, liegt der Monte Brè. Er gilt als der Aussichtsberg von Lugano, weil man von seinem Gipfel aus einen wunderschönen Blick auf die Bucht von Lugano und die Berner und Walliser Alpen hat. Er selbst ist 925 m hoch und liegt an der Flanke des 1.516 m hohen Monte Boglia. Unterhalb des Gipfels befindet sich das Dorf Brè.Die intakte Natur des Monte BrèDa der Monte Brè und seine Umgebung in großen Teilen bewaldet sind, bietet er Schwarz- und Damwild, Füchsen und Dachsen sowie zahlreichen kleineren Waldbewohnern einen natürlichen Lebensraum. Der Wald besteht aus Buchen, Kastanien und Eichen. Am klimatisch milderen Südhang findet man sogar Palmen, Zypressen, Akazien und Olivenbäume, die sonst nur in mediterranen Gegenden beheimatet sind, hier aber bestens gedeihen, weil es auch im Winter nur selten Frost gibt.Das Dorf BrèAuf knapp 800 m Höhe findet man östlich des Monte Brè das Dorf Brè. Hier leben 300 Menschen, die traditionsbewusst den Tessiner Charakter des Orts pflegen und erhalten. Man erreicht Brè über eine Straße, die von Lugano aus hier hinaufführt. Wer selbst kein Auto besitzt, kann auch den regelmäßig verkehrenden Bus nehmen.Ausflug auf den Monte Brè mit der Standseilbahn Um auf den Aussichtsberg zu gelangen, wählt man hierfür die Standseilbahn, die schon seit über einem Jahrhundert in rund 12 Minuten auf den Berg fährt. 1908 wurde der untere Abschnitt bis Ruvigliana in Betrieb genommen. Seit 1912 fährt die Seilbahn in zwei Abschnitten auf den Gipfel.Oben angekommen, sollte man sich die Zeit nehmen, um die Aussicht zu genießen. Zwei Restaurants mit Sonnenterrasse laden zu einer ausgiebigen Pause auf dem "sonnenreichsten Berg der ganzen Schweiz" ein. Der Gipfel des Monte Brè ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen und Fahrradtouren. Wer möchte, kann sich an der Bergstation der Standseilbahn ein Mountainbike ausleihen.
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Natur

Monte Mottarone

Stresa, Lago Maggiore

Der italienische Kurort Stresa liegt im Piemont am Westufer des Lago Maggiore. Der Monte Mottarone ist der Hausberg der Ortschaft und knapp 1.500 Meter hoch. Der Gipfel ist bequem mit dem Auto zu erreichen. Seit 1970 ist der Berg jedoch auch durch eine Luftseilbahn erschlossen. Auf halber Höhe gibt es eine Haltestelle, von der aus der Botanische Garten erreicht wird. Der Fußweg von der Bergstation auf 1.385 Metern Höhe auf den Gipfel des Monte Mottarone dauert etwa 20 Minuten.Ein Botanischer AlpengartenFür Naturfreunde bietet der Giardino Botanico Alpinia ein besonderes Erlebnis. Er befindet sich auf einer Höhe von 800 Metern in der Nähe der Mittelstation der Bergbahn. 1934 wurde auf Betreiben von Iginio Ambrosini eine einfache Weide in einen 4 Hektar großen alpinen Garten verwandelt. Ein kreisförmiger Weg führt auf der einen Seite durch einen Wald. Botanischer Alpengarten / © Mbdortmund, Wikimedia Commons (GFDL 1.2)Auf der anderen Seite gelangt der Besucher zum Hauptblütengarten. Dieser ist wie eine Art Balkon angelegt, von dem aus der Besucher einen herrlichen Panoramablick auf den Lago Maggiore genießen kann. Mehr als 700 verschiedene Pflanzenarten sind im Garten zu finden. Die meisten von ihnen sind alpiner Natur wie etwa der blau-violette Enzian, einer typischen Alpenblume. Einige Pflanzen kommen jedoch auch aus Asien oder Amerika. Der Botanische Garten ist von April bis Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.Alpine Coaster "Alpyland" Ein Vergnügen der besonderen Art bietet eine auf dem Gipfel des Monte Mottarone angelegte Rodelbahn. Sie ist sommers wie winters in Betrieb. Von April bis Oktober hat die Rodelbahn wochentags von 10 bis 17 Uhr und am Wochenende von 10 bis 18 Uhr geöffnet.Der Alpine Coaster ist insgesamt 1.200 m lang. Der Höhenunterschied, der überwunden wird, beträgt 100 Meter. Gefahren wird mit Zweierbobs, die jeweils mit einem Bremssystem ausgestattet sind. Durch dieses Bremssystem kann der Steuermann die Geschwindigkeit des Bobs selbst bestimmen. Dank der regulierbaren Geschwindigkeit ist die Abfahrt für die gesamte Familie geeignet. Kinder sollten jedoch mindestens 4 Jahre alt sein.

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