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Sehenswürdigkeiten in Schluderns

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Sehenswürdigkeiten in Schluderns

Sehenswürdigkeiten

Vintschger Museum

Schluderns, Südtirol

Das Vintschger Museum von Schluderns, befindet sich zentral in der Ortschaft. Im Museum ist eine Dauerausstellung eingerichtet, zudem gibt es jährliche Wechsel-/Wanderausstellungen zu Themen rund um den Vinschgau.Eine Zeit im SchwabenlandDie Dauerausstellung behandelt das Thema "Schwabenkinder". In den vergangenen Jahrhunderten, als die Armut im Vinschgau vorherrschte, schickten Eltern ihre Kinder auf die Reise in das Schwabenland, um dort zu arbeiten und Lohn für die zurückgelassene Familie zu verdienen. Die Darstellungen und Schriften verdeutlichen das einfache Leben der größtenteils auf dem Land lebenden Menschen, die keine Alternativen sahen, als ihre Kinder mit einzuspannen.Die Wege bis hin zu den Schwaben, legten die Kinder stets zu Fuß zurück. Damit waren sie sehr frühzeitig auf sich selbst gestellt und mussten mit der Wildnis und den Witterungen zurechtkommen. Die Ausstellung ist ein Interregio-Projekt der Staaten Österreich und Italien, die damit Aufklärungen zum genannten Thema schaffen möchten.Der archäologische Fachbereich des Museums befasst sich mit allen Funden aus dem Vinschgau, stellt diese aus und gibt Erklärungen zu Fundort, Material und Zeit dieser Stücke, sofern dieses möglich ist. Des Weiteren gibt es jedes Jahr eine Zusatzausstellung mit wechselnden Themen. Dazu gehören besonders landwirtschaftliche Ereignisse oder der Umgang mit natürlichen Ressourcen für nachhaltige Projekte im Vinschgau.Für ein besseres Nachempfinden können Pfade der Ausstellungen im umliegenden Gebiet an der Etsch oder den Wäldern besucht werden.
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Sehenswürdigkeiten

Churburg

Schluderns, Südtirol

Die hochmittelalterliche Churburg gehört zu den besterhaltenen Burgen Südtirols, ein echtes Juwel im wunderschönen Vinschgau. Sie erhebt sich oberhalb des Ortszentrums von Schluderns, am Eingang zum Matschertal und bietet einzigartige Aussichten auf das imposante Ortlermassiv.Die bewegte GeschichteErbauer der um 1250 errichteten Burg war der Fürstbischof von Chur. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie im Jahre 1259 unter dem Namen "Curberch". Der Bischof von Chur ließ sie als Bollwerk zum Schutz vor den Matscher Vögten errichten. Im Jahre 1297 fiel sie dennoch in deren Hände. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts, nach dem Ableben der Herren von Matsch, ging die Churburg in den Besitz der Familie Trapp über, die die Anlage zu einem prächtigen Renaissanceschloss um- und ausbaute. Sie dient der Familie bis heute als Sommerresidenz.Ein außergewöhnliches BauwerkDie Burg ist äußerlich ein Hingucker, aber auch im Innern verbergen sich viele kleine und große Schätze. Bergfried, Ringmauer und Palas sind der Kern der Anlage und von Toren, Türmen und Zwingern sowie einer romanischen Kapelle und einer weitläufigen Gartenanlage umgeben. Auffallend ist der bemalte Arkadengang mit Renaissancegewölbe aus Laaser Marmor. Über dem Gewölbe sind die Stammbäume der Grafen von Matsch und Trapp und an den Wänden, Szenen aus der Fabelwelt Äsops zu sehen.Faszinierende Kostbarkeiten finden sich auch in der Kapelle, wie z.B. eine Madonnenskulptur und Totenschilder. Überregional bekannt ist die weltweit größte private Rüstkammer der Churburg mit mehr als 50 komplett erhaltenen Rüstungen, Schwertern und anderen Hieb- und Stichwaffen. Highlight hier ist eine 2,10 m große und über 40 kg schwere Rüstung aus der Zeit um 1450 vom Mailänder Waffenschmied Missaglia.

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Schön- und Schlechtwetter-Tipps für den Ausflug: