Bezau, Österreich

Liegt auf:650 m

Einwohner:2020

Wetter für Bezau, heute (08.12.2022)
Prognose: Morgendliche Wolkenreste verschwinden, es wird ein sehr sonniger Tag.
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Früh - 06:00

-4°C0%

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Mittag - 12:00

1°C0%

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Abends - 18:00

-2°C0%

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Spät - 24:00

-3°C0%

Die Marktgemeinde Bezau liegt im österreichischen Vorarlberg im Bregenzerwald ungefähr 30 km südöstlich des Bodensees. Spuren lassen auf eine frühe Besiedlung der Gegend schließen. Im 12. Jahrhundert wurde der Ort erstmals als Baezenowe urkundlich erwähnt und seit 1962 ist Bezau Marktgemeinde. Der Ortsname geht vermutlich zurück auf den Begriff "Bärenau". Mit rund 2.000 Einwohnern gehört Bezau zu den beschaulichen Orten in der Region. Die touristische Bedeutung von Bezau nimmt aufgrund der idyllischen Lage stetig zu.

Sport und Natur

Durch seine schöne Lage in einer Wald- und Gebirgslandschaft bietet Bezau reichlich Möglichkeiten für Outdoor-Sport und tolle Naturerlebnisse. Bezau ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in der herrlichen Bergnatur.

Verschiedene Naturdenkmäler liegen auf dem Gemeindegebiet, so die Hochmoore Grebauer und Stonger Moos. Besonders sehenswert ist auch der Höhlenpark am Klausenstein, der zahlreiche Steinformationen und Höhlen bietet.

Auch an Familien ist gedacht, mit dem Leo-Kinderwanderweg gibt es eine Strecke, die selbst von den Kleinsten problemlos bewältigt werden kann. Von Bezau aus führt eine Seilbahn auf den Berg Niedere, von wo man einen atemberaubenden Ausblick genießen kann.

Eine Flugschule für Gleitschirm, der Fitnessparcours Ölberg sowie etliche Radwege und Mountainbike-Strecken in verschiedenen Schwierigkeitsstufen finden sich in dem sportlichen Ort. Die Bregenzer Ach bietet zudem Gelegenheit zum Baden und zum Angeln.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Beim Spazierengehen in und um Bezau kommt man an einigen kleinen denkmalgeschützten Kapellen und Bauernhöfen vorbei. Die typischen Bregenzerwälderhäuser aus dem 18. Jahrhundert verkörpern eine bestimmte Hofform und Baukultur, die durch ihre Holzarchitektur besticht.

In einem dieser denkmalgeschützten Bauernhöfe ist das Bezauer Heimatmuseum untergebracht, das mit seiner Wohnstube mit Lehmofen und den anderen original gestalteten Räumen einen Eindruck vom früheren Leben vermittelt. Sakrale Objekte, Trachten und andere Stücke, die Sitte und Brauchtum verkörpern, kann man hier ebenfalls bewundern.

Die Pfarrkirche St. Jodok aus dem 15. Jahrhundert wurde im Laufe der Geschichte mehrmals vergrößert und umgebaut und erstrahlt heute im Stil der Neorenaissance. Sehenswert sind die schönen Wandmalereien im Inneren der Kirche.

Das Wälderbähnle ist eine 100 Jahre alte Dampflok, die im Sommer als Museums-Eisenbahn auf einer Strecke von fünf Kilometern zwischen Bezau und Schwarzenberg durch die idyllische Landschaft fährt. Einheimischen ist noch das volkstümliche Wälderbahn-Lied bekannt.

Kulinarisches und Festliches

Kulinarisch hat Bezau einiges zu bieten von urigen Gasthäusern über gemütliche Cafés. Die Region ist bekannt für ihren wohlschmeckenden natürlichen Käse. In Bezau gewähren mehrere Sennereien Einblick in die Käseherstellung und Verkostungsmöglichkeiten.

Jährlich findet in der Gemeinde das Festival "Bezau Beatz" statt, bei dem nicht nur Jazz-Fans auf ihre Kosten kommen. Improvisierte Musik unterschiedlicher Genres wird auf dem Festival, das Musikfans aus den verschiedensten Regionen anlockt, zum Besten gegeben.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2022

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Bezau Tourismus
Platz 39
6870 Bezau
Österreich
Tel.: +43 5514 2295

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Sehenswürdigkeiten

Kunsthaus Bregenz

Bregenz,

Das Kunsthaus Bregenz liegt in Bregenz, der Hauptstadt Vorarlbergs in Österreich. Dieses große Kunstmuseum liegt an der Uferlinie des Bodensees und ist auch vom Wasser her durch seine unverwechselbare Kubusform deutlich zu erkennen. Das Kunsthaus ist einer der markantesten Punkte in Bregenz.Die ArchitekturDas Kunsthaus Bregenz ist ein Museumsbau. Viele Museen in Deutschland und Österreich sind umfunktionierte Gebäude, häufig Schlösser oder ehemalige Adelshäuser, die zu Gunsten einer öffentlichen Nutzung umgewidmet wurden. Museumsbauten hingegen werden einzig zu dem Zweck geblant und gebaut, um darin Kunst zu zeigen.Das Kunsthaus wurde im Auftrag des Landes Vorarlberg vom Architekten Peter Zumthor entworfen und von 1990 bis 1997 erbaut. Das verglaste Kubusgebäude hat eine ganze Reihe von Preisen gewonnen und gilt als ein Paradebeispiel des Baustils des Minimalismus innerhalb der Moderne und als architektonisch und programmatisch herausragend unter den europäischen Museen für zeitgenössische Kunst. Die Ausstellungsfläche beträgt 1.880 m².Die AusstellungDas Haus hat eine eigene Sammlung mit zwei Schwerpunkten: Archiv Kunst Architektur sowie österreichische Gegenwartskunst.Alleine im Bereich der Architektur sind etwa 300 Arbeiten von Peter Zumthor zu sehen: Modelle später realisierter Bauten ebenso wie Modelle von Gebäuden, die nicht realisiert wurden. Die Anzahl der Kunstwerke der Gegenwart reicht ebenfalls in die Hunderte, variiert jedoch mit den Sonderausstellungen, da es den Künstlern dann vorbehalten ist, ganze Stockwerke für sich zu beanspruchen, so z.B. dem chinesischen Künstler Ai Weiwei.Wechselnde zeitgenössische Künstler aus Europa und aller Welt stellen zudem hier wechselnd in Präsentationen aus, wobei die Arbeiten häufig eigens für die Räume des Bregenzer Museums erschaffen werden.Museum am See Der glasverhüllte Bau liegt in der Nähe des Sees, so dass es sich natürlich lohnt, einen Aufenthalt im Museum mit einem Tag am See zu verbinden. Vom Ufer her wirkt das Gebäude im besonderen Licht des Sees majestätisch und fast schon erhaben.Die ungefähre Verweildauer der Besucher in diesem Museum liegt bei etwa zwei Stunden. Wer seinen Besuch auf den Vormittag legt, kann um die Mittagszeit im schönen Museumscafé eine kleine Stärkung zu sich nehmen und hat noch den gesamten Nachmittag zur Verfügung, um das Gesehene am oder auf dem Wasser zu verarbeiten. Fährfahrten etwa nach Konstanz auf der deutschen Seite sind bei schönem Wetter ein wunderbares Erlebnis.
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Sehenswürdigkeiten

Alpsennereimuseum Hittisau

Hittisau,

Das Alpsennereimuseum in Hittisau zeigt eine historische Sennküche. Hier erfahren die Besucher, wie die Bauern des Bregenzerwalds vom 18. Jahrhundert bis heute die frisch gemolkene Milch ihrer Almkühe verarbeitet haben.Hittisau hat mit seinen rund 120 Almen die österreichweit höchste Zahl dieser ursprünglichen Form der Milchwirtschaft. Beim Sennen von meist nicht pasteurisierter Milch entstehen Rohmilchkäse, Quark (Topfen) und Butter.Das Alpsennereimuseum befindet sich in der Unterführung des Hittisauer Ritter-von-Bergmann-Saals, dem Gemeindesaal des Orts. Das in traditioneller Holzbauweise errichtete Gebäude befindet sich direkt im beschaulichen Ortskern, wo die Straßen Kirchbühl und Hittisau aufeinandertreffen.Führungen mit dem Käsemeister Das Alpsennereimuseum kann nur bei Führungen besichtigt werden. Ein erfahrener Käsemeister zeigt den Gästen, wie auf traditionelle Weise Käse hergestellt wird. Die Führungen finden jeweils mittwochs um 10:00 Uhr statt.Historische Werkzeuge und Gerätschaften, mit denen Senner und Sennerin in früheren Jahrhunderten arbeiteten, werden gezeigt und genutzt. Auch eine Käseverkostung gehört zur Führung. Eine Anmeldung ist jeweils am Vortag bis 12:00 Uhr beim Tourismusbüro Hittisau möglich.Käsespezialitäten aus dem BregenzerwaldNeben der praktischen Vorführung erfahren die Besucher auch Wissenswertes über die Geschichte der Käseherstellung in Text, Bild und Film. Insbesondere dank der frühzeitig eingeführten Herstellung von haltbaren Käsespezialitäten wurden die heimischen Produkte überregional vermarktet. Noch heute ist die Milch- und Milchviehwirtschaft ein bedeutender Erwerbszweig von Hittisau. Seit 1978 übernimmt die neue Hittisauer Molkerei die Milchverarbeitung und Käseherstellung. Das Alpsennereimuseum trägt wesentlich dazu bei, die historischen Traditionen der Sennwirtschaft zu bewahren.
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Sport & Freizeit

Strandbad Bregenz

Bregenz,

Unweit des Stadtzentrums von Bregenz lädt in den Sommermonaten das Strandbad zum Baden und Erholen ein. Es befindet sich gegenüber des Seehallenbads und verfügt über beheizte Schwimmbecken. Das Strandbad gibt es bereits seit 1935. Es wurde 1978 abgerissen und eine neue Anlage gebaut.Mit seiner traumhaften Lage direkt am Bodensee ist das Naturbad Anziehungspunkt dieser sonnenreichen Region. Es erstreckt sich über 400 m am Bodenseeufer. Bis zur nächsten Bushaltestelle sind es nur zwei Minuten Fußmarsch. Den nahe gelegenen Bahnhof erreicht man in fünf Gehminuten.Es besteht die Möglichkeit, hinter dem Casinostadion auf dem Parkplatz West kostenlos zu parken. Auf dem Gelände des Strandbads befinden sich zahlreiche Umkleidekabinen.Badespaß im StrandbadIm Strandbad Bregenz gibt es verschiedene Möglichkeiten, ins Wasser zu gelangen. Von Holz- oder Betonstegen kann man einfach ins Wasser springen. Oder man verweilt auf ihnen für ein kurzes Sonnenbad. Im Strandbad Bregenz findet man zwei verschiedene Buchten vor. Die westliche Bucht besteht überwiegend aus Kies, hat aber einen seichten Zugang zum Wasser. Besonders beliebt ist die östliche Bucht. Sie besteht aus Sand und Kies und wird vor allem von Floßschwimmern genutzt.Das Strandbad verfügt über ein 50-m-Sportbecken. Hier stehen den Schwimmern 9 Bahnen zur Verfügung. Mit einer Tiefe von 1,80 m bietet das 50-m-Mehrzweckbecken ausreichend Platz zum Planschen. Sprungbrett und Sprungturm sorgen genauso für Spaß wie die Breitbahnrutsche. Natürlich steht auch ein Nichtschwimmerbereich zur Verfügung. Für Familien mit Kleinkindern wartet im Planschbecken eine Dinorutsche.Weitere Aktivitäten und ErholungLiegewiesen gibt es im Strandbad Bregenz ausreichend. In speziell eingerichteten Erholungsbereichen kann man richtig vom Alltag abschalten und entspannen. Auf der Ruhewiese im westlichen Teil gilt ein striktes Ballspielverbot.Für sportliche Aktivitäten gibt es eine große Spielwiese und ein Beachvolleyballfeld. Es besteht auch die Möglichkeit, Tischtennis oder Streetball zu spielen. Kinder können sich auf dem Sand- und Spielplatz austoben. Dieser ist von Bäumen umgeben und bietet ausreichend Schatten. Für Essen und Trinken ist im Areal des Strandbads ein SB-Restaurant untergebracht.
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Wandern & Bergsport

Quelltuffweg

Lingenau,

Auf dem Quelltuffweg in der Vorarlberger Berg- und Waldgemeinde Lingenau entdecken Urlauber besonders reizvolle geologische Formationen. Der Naturlehrpfad führt auf gut befestigten Holzstegen an Steilhängen durch die Schlucht der Subersach. Tafeln informieren über die Bildung von Kalksinterbecken und meterhohen Felsnadeln sowie über die einzigartige Alpenvegetation im Mikroklima der Schlucht. Die rund einstündige Wandertour kann gut mit einer Überquerung der alten und neuen Gschwendtobelbrücke sowie der Seilbrücke über die Subersach kombiniert werden. Die faszinierende Wanderung auf dem Quelltuffweg beginnt an der Lingenauer Sankt-Anna-Kapelle. In der Kapelle können Wanderer das Deckenfresko, die Altarbilder und Gemälde der Schrunser Künstler Konrad Honold und Jakob Bertle bestaunen.Wandern auf drei BrückenDie neue Gschwendtobelbrücke ließ die Gemeinden Lingenau und Großdorf enger zusammenrücken. Die beiden Orte waren in früheren Jahrhunderten nur über beschwerlich zu begehende Pfade miteinander verbunden, sodass sich sogar zwei verschiedene Dialekte entwickelten. Über 106 Meter spannt sich die spektakuläre Brückenkonstruktion seit 1984 über die Subersachschlucht.Bungeespringer stürzen sich von der Brücke rund 100 Meter in die Tiefe, um kurz über dem Gebirgsfluss vom Bungeeseile wieder in die Höhe katapultiert zu werden. Früher führte der Weg über eine 57 m lange Hängebrücke. Dieser Drahtseilsteg kann von Wanderern begangen werden. Er führt rund 15 Meter hoch über die Subersach.Auf historischen Wegen durch die Schlucht Alte Gschwendtobelbrücke / © böhringer friedrich, Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.5)Wanderer können auf dem Weg nach Egg die dritte sehenswerte Brücke, die alte Gschwendtobelbrücke, erkunden. Die überdachte Brücke führt im naturbelassenen Tal der Subersach, zwischen Lingenau und Egg, über den Fluss. Das mehrfach originalgetreu renovierte Holzbauwerk entstand bereits 1830 und steht heute unter Denkmalschutz.Sie gilt als frühes Meisterwerk der Holzbaukunst. Denn die alte Gschwendtobelbrücke verteilte als eine der ersten der Region die entstehenden Kräfte über ein so genanntes Sprengwerk in horizontale und vertikale Lasten.
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Sehenswürdigkeiten

Heimatmuseum Bezau

Bezau, Bregenzerwald

Das Heimatmuseum Bezau bietet Gästen einen faszinierenden Einblick in die Wohnkultur und den bäuerlichen Alltag der vergangenen Jahrhunderte. Das Museum befindet sich in einem typischen, mit Holzschindeln verkleideten Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert. Das viergeschossige Giebelhaus befindet sich in einem guten, überwiegend originalgetreuem Zustand, sodass die Gäste sich in den mit heimischem Holz verkleideten Bauernstuben in vergangene Zeiten zurückversetzt fühlen.Bewahren und WeitergebenBegründet wurde das Heimatmuseum Bezau von Anna Katharina Feuerstein. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg wollte die engagierte Bezauerin dazu beitragen, dass die Kultur des Hinteren Bregenzerwalds nicht in Vergessenheit geriet. Mit dem Erwerb des beeindruckenden Holzgebäudes im Jahre 1918 legte sie den Grundstein für die vielseitige Ausstellung. 1920 schenkte Anna Katharina Feuerstein dem Heimatschutzverein das historische Gebäude, um den Museumsbetrieb dauerhaft zu sichern.Historisches Alltagsleben, Kunst und Tradition entdeckenDie Schwerpunkte des Heimatmuseums, das im Bezauer Ellenbogen liegt, sind die Küchen- und Wohnräume. Die Besucher können sich ansehen, wie einst an offener Feuerstelle gekocht und wie der Wohnbereich mit dem urigen Lehmofen beheizt wurde.In der Küche sehen die Museumsbesucher auch die Senngelegenheit. Hier wurde die Milch der Almkühe zu Käse verarbeitet. Von der Wohnstube geht das Elternschlafzimmer, das sogenannte "Gado", ab.Zur Ausstattung gehören auch traditionelle Trachten, Stickereien und sakrale Kunst des Bregenzerwalds sowie eine Galerie mit Bildern lokaler Persönlichkeiten.
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Natur

Bizauer Obermoos

Bizau,

Nach langen Wandertagen kann es eine Wohltat sein, aus den engen Schuhen zu schlüpfen und kühlen Boden unter den Füßen zu spüren. Eine Möglichkeit dazu bietet der Barfußweg im Bizauer Obermoos: Die Wanderstrecke wird sowohl im seichten Bach als auch auf der Feuchtwiese zurückgelegt - selbstverständlich barfuß. Dabei lässt sich die besonders artenreiche Fauna des Hochmoores bestaunen.Ein Hochgenuss für die Füße Barfußwandern gilt als sehr gesund - im Alltag bietet sich jedoch selten die Gelegenheit. Der Barfußweg Bizauer Obermoos verleitet zum Innehalten: Sind die Schuhe erstmal ausgezogen, dürfen sich die Wanderer inmitten der Natur ganz auf ihren Tastsinn konzentrieren, während unterschiedliche Oberflächen auf dem Barfußweg überquert werden.Für Kinder eignet sich die Wanderung besonders: Spielerisch können sie die Natur im Obermoos kennenlernen und neue Erfahrungen sammeln. Balancierend oder vorsichtig tastend lässt sich der Ulfernbach von einem Ufer zum anderen barfuß überqueren.Die Wanderzeit beträgt in etwa 1 Stunde. Die zahlreichen Bänke auf den beschaulichen Halbinseln eignen sich wunderbar für ein kleines Picknick im Grünen.Anreise via BizauDer Barfußweg im Bizauer Obermoos befindet sich einige hundert Meter südlich vom Ortskern Bizau. Bei der Anreise mit dem Auto empfiehlt es sich, die Parkplätze im Dorfzentrum von Bizau zu nutzen und bei einem zehnminütigen Fußweg den Wegweisern in Richtung "Moosrundweg" zu folgen. Mit Kinderwagen ist der Weg aufgrund seiner Beschaffenheit nicht begehbar. Hunde dürfen aus hygienischen Gründen nicht mit auf den Barfußweg genommen werden.
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Essen & Trinken

Wirtshaus am See

Bregenz,

Der Name ist ProgrammDirekt am Ufer des Bodensees in Bregenz an der Seepromenade befindet sich das Wirtshaus am See. Das Lokal bietet in seinem Bistro mit Bar 35 Sitzplätze. Für Feierlichkeiten gibt es das Festspielstüble und bei schlechtem Wetter kann man gemütlich das offene Feuer in der Kaminstube genießen.Terrasse mit SeeblickIm Sommer ist allerdings die Terrasse das Highlight. Die Nordostseite der Terrasse mit der Außenbestuhlung gibt einen herrlichen Blick auf die Bregenzer Festspielbühne und die ganze Bucht frei. Wer an heißen Tagen lieber ein schattiges Plätzchen bevorzugt, kann sich auf den überdachten Teil zurückziehen. Wenn man sich auf den Teil der Terrasse setzt, der Richtung Seepromenade zeigt, hat man einen herrlichen Panoramablick über den Bodensee von Lochau bis Lindau.Frühstück am SeeIn den Frühlings- und Sommermonaten ist sicher das Frühstück mit Blick auf den See ein Erlebnis. Und jeden Sonntag gibt es ein sehr ausgewogenes und reichhaltiges Brunch-Buffet mit Livemusik. Die Speisekarte wechselt regelmäßig, sodass man immer aus regionalen und saisonalen Gerichten wählen kann. Wer zum Essen gerne ein Gläschen Wein trinkt, wird im Wirtshaus-Weinbuch sicher fündig, denn hier gibt es mehr als 150 verschiedenen Sorten.
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Essen & Trinken

Bregenzerwälder Käsehaus

Andelsbuch,

Was für ein KäseDas Bregenzerwälder Käsehaus ist das Zentrum des Bregenzer Käseverkaufs. An allen Tagen des Jahren können hier bis zu 60 unterschiedliche Käsesorten erworben werden. Vor dem Kauf erstmal kosten? Hier ist das kein Problem. Den gekauften Käse kann man zuhause essen oder köstlich zubereitet im hauseigenen Restaurant.Von der Milch zum KäseWie aus Milch Käse wird, können die Besucher in der Schaukäserei erfahren. Vom Erwärmen der Milch über die Zugabe des Labs, das spätere Zerschneiden bis hin zum Formen des Käselaibs erklärt der Senner seine Arbeit. Das kostenlose Schaukäsen erfolgt immer sonntags um 16:00 Uhr.Für Gruppen wird das rund einstündige “Erlebnis Schaukäsen” angeboten. Hier wird zu Beginn nicht nur der Milch eingeheizt, sondern auch den Besuchern: Jeder erhält einen Schnaps zur Begrüßung und ein Glas frische Molke zum Abschluss. Zwischendurch können die Teilnehmer drei unterschiedliche Käse verkosten.EinkehrenZur Stärkung vor oder nach einem Besuch der Schaukäserei bietet sich das zugehörige Restaurant an. Neben regionalen Gerichten gibt es, wie es sich für ein Käsehaus gehört, zahlreiche Käsegerichte wie Käsesuppe oder Käsespätzle.Für die süße Leckerei am Nachmittag werden Kaffee und hausgemachte Kuchen angeboten. Auch ganz ohne Käse.
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Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Herz-Jesu

Bregenz,

In der Stadtmitte von Bregenz, auf dem Kolpingplatz, steht die denkmalgeschützte Pfarrkirche Herz Jesu. Bereits von Weitem grüßt sie Einheimische und Gäste mit ihrer beeindruckenden, normannisch anmutenden, Doppelturmfassade.Eine Pfarrkirche der Bregenzer BürgerHerz Jesu ist dies im wahrsten Sinne des Wortes, wurden doch Kirchenbau und Innenausstattung beinahe vollständig aus Spenden von Bregenzer Bürgern finanziert.Bereits auf das Jahr 1896 geht die Gründung eines Herz-Jesu-Kirchenbaufonds-Komitee zurück. Zudem hat ein anonym gebliebener Einzelspender im Jahr 1900 mit einer Spende in Höhe von 28.000 Kronen dafür gesorgt, dass der zugehörige Bauplatz erworben werden konnte. Ein Jahr später wurde der Herz-Jesu-Kirchenbau-Verein mit Karl Bernhard Schwärzler als Obmann gegründet und im Jahr 1902 lagen die ersten Entwürfe für den Kirchenbau vor. Im Jahr 1905 wurde mit dem Bau begonnen und das Kirchengebäude in mehreren Schritten vollendet. Am 21.November 1908 wurde die Kirche geweiht.Architektur und Innenausstattung der KircheIhr Grundriss ist kreuzförmig. Das Gebäude entspricht einer dreischiffigen Basilika mit einem Mittelschiff und zwei Seitenschiffen, jeweils mit imposanten Gewölbekonstruktionen versehen.Eine Besonderheit des Kirchenbaus ist die 19,2 Meter hohe Mittelschiffwand im Vergleich zu den 8,8 Meter hohen Wänden der Seitenschiffe. Die beiden Türme der Pfarrkirche Herz Jesu weisen eine Höhe von 62 Metern auf. Erst zu Beginn des Ersten Weltkriegs wurden der Hochaltar und die vier Flügelaltare fertiggestellt.Herz Jesu beheimatet eine Orgel des im Jahr 1932 verstorbenen Vorarlberger Orgelbaumeisters Josef Behmann. Sie ist eine seiner letzten Orgelbauten. Nach Überholung und Restaurierung verfügt das Instrument heute über 4.650 Pfeifen. Die Kanzel der Pfarrkirche stammt aus noch späterer Zeit: 1939 bis 1941 wurde sie errichtet.Musik in Herz-Jesu"Musik in Herz-Jesu" ist der Name eines Vereins, der Orgelkonzerte, Chorkonzerte und weitere Veranstaltungen in der Pfarrkirche organisiert. Die Veranstaltungen erfreuen sich inzwischen immer größer werdender Beliebtheit.
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Sport & Freizeit

Militärhistorische Badeanstalt "Mili"

Bregenz,

Die ehemalige Militärbadeanstalt, in der Umgangssprache der Bregenzer auch liebevoll "Mili" genannt, ist die älteste heute noch existierende Badeanstalt am Bodensee. Sie befindet sich in der Kurve der Bregenzer Bucht, nördlich des Stadtzentrums direkt an der der Bregenzer Seepromenade "Pipeline" sowie der B 100 (Bregenz-Lochau).Vom Militärbad zum öffentlichen FreibadDas Mili wurde im Jahre 1825 ursprünglich für den Schwimmunterricht von Rekruten des Militärs eingerichtet, später aber für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mit der Übergabe von den französischen Besatzungstruppen an die Stadtwerke der Landeshauptstadt Bregenz im Jahre 1961 und dem Wiederaufbau nach einem Brand in den 1970er und 80er-Jahren gewann das seitdem öffentliche Freibad nicht nur wegen seiner wunderschönen Lage und seines charmant-altmodischen Charakters an Beliebtheit.Baden anno 1900Die Mili ist in Pfahlbauweise komplett aus Holz ein einmaliges historisches Relikt aus vergangenen Tagen, in dem bis heute ein bequemer Badebetrieb möglich ist. Der Stil alter Zeit wurde so gut wie möglich in seiner Substanz erhalten. Durch die Bauweise in U-Form, erreichbar vom Ufer nur über einen schmalen Holzsteg, ist das Gebäude praktisch komplett abgeschirmt und auf den See hin orientiert.Die Ausrichtung nach Westen bietet einen ungestörten Seeblick und lange Abendsonne. Ins Wasser gelangt man über eine Treppe von der Hauptebene, auf der sich die Kasse und Umkleidekabinen befinden. Die Liegeflächen im Obergeschoss mit ihren historischen Namen wie "Sonnendeck", "Drachenfels" oder "Afrika" laden zu einem Sonnenbad ein, ein Tischtennistisch sowie ein Sprungbrett bieten Abwechslung. Durch seine U-Form und den direkten Einstieg in das Wasser eignet sich das Bad auch besonders gut für Wasserballspiele.
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Sehenswürdigkeiten

Pfänderbahn Museum

Bregenz,

Das Pfänderbahn Museum in Bregenz befindet sich in der Talstation der Zahnradbahn am Fuße des Pfänders und bietet Einblicke in die Geschichte der Seilbahn. Vor der Talstation befindet sich eine Bushaltestelle und die ist vom Bregenzer Bahnhof mit dem Stadtbus der Linie 1 zu erreichen. Bei einer Gondelfahrt und klarem Wetter reicht der Blick über den Bodensee bis nach Konstanz.Geschichte der Pfänderbahn Die Planungen zur Pfänderbahn, der die Talstadt Bregenz mit dem Pfänder-Gipfel verbinden sollte, wurde im Jahr 1911 gefertigt, nach dem Vorbild der "Kohlererbahn" in Bozen. Aufgrund des Ersten Weltkriegs konnten die Planungen nicht realisiert werden und so dauerte es bis 1927, bis die dritte Seilschwebebahn Österreichs ihre Pforten öffnete.Nur fünf Jahre später verbuchten die Seilbahnbetreiber mehr als eine Millionen Fahrgäste. Mitte der 1990er Jahre werden wesentliche Strukturmaßnahmen vorangetrieben, die Anfang der 2000er Jahre zum Abschluss kommen. Dazu gehören auch die zuletzt eingesetzten beheizbaren Isolierfenster. Im Monat befördert die Seilbahn etwas mehr 100.000 Personen.In der Ausstellung werden drei Aspekte beleuchtet: Natur, das Unternehmen Pfänderbahn und die Technik. Im Museum sind Elemente der Seilbahn ausgestellt, dazu erhalten Besucher ausführliche geschichtliche Informationen. Zudem gewähren die Betreiber einen Einblick in die Seilbahntechnik und Strukturmaßnahmen in der natürlichen Umgebung.
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Sehenswürdigkeiten

Sacré Coeur Riedenburg

Bregenz,

Stille Einkehr und BildungAm Ostufer des Bodensees liegt Bregenz, Hauptstadt vom kleinen Ländle Österreichs, dem Voralberg. Bregenz selbst ist schon ein Besuch wert, doch der Stadtteil Rieden wartet mit einer Besonderheit auf: dem Kloster Sacré Coeur Riedenburg.Profaner Start ins KlosterlebenDie Riedenburg begann ihr Dasein im 13. Jahrhundert als Sitz der Herren von Niedegge. Vierzig Jahre nach ihrer Zerstörung im Appenzeller Krieg 1404-1408 nahmen sich erst der Bürger Hanns Schmid, im zweiten Drittel des 16. Jahrhunderts dann Hanns Schnabl sich ihrer an. In den Jahren 1622 bis 1806 befand sich das heutige Kloster erstmalig in kirchlichen Händen, zunächst in jenen des Stifts Einsiedeln, dann des Klosters Mehrerau.Mitte des 19. Jahrhunderts erhielt die Riedenburg durch den Kauf des Barons von Pöllnitz wieder einen weltlichen Besitzer, dessen Nachfolgerin im Jahr 1853 Magdalena Sophie Barat wurde. Sie legte den Grundstein zum Bildungskloster Riedenburg, wie es heute bekannt ist.Architektur im Wandel der ZeitenVom Ursprung im 13. Jahrundert blieb nach der Zerstörung wenig erhalten. Hanns Schnabl ließ den sechsachsigen Altbau mit den Stufengiebeln und Ecktürmen einrichten. Baron von Pöllnitz beauftragte zwar umfassende Restaurierungen und Teilerneuerungen, doch erst Magdalena Sophie Barat gab dem Kloster sein derzeitiges Aussehen. Sie ließ nach Plänen von H. Suttner die neugotische Klosterkirche erbauen, erweiterte mit Baumeister Spratler zur Marienkirche und gründete das Gymnasium. Sehenswert in der Klosterkirche ist vor allem die als Holzreliefs angelegten Kreuzwegstationen und der Hochaltar, der einen neugotischen Holzbaldachin hat. Auch die beiden Seitenaltäre sollte man sich anschauen, hier sind Heiligenfiguren aus Sandstein zu sehen. In den Seitenkapellen, die sich links und rechts befinden, können die Besucher u.a. einen dreiteiligen neugotischen Altar sehen.Von der Burg zum BildungsklosterGläubig, sehr gebildet und als Lehrerin tätig, gründete Schwester Barat den Orden Sacré Coeur und verschrieb sich vorrangig der Bildung von Mädchen. Sacré Coeur Riedenburg ist daher nicht nur Kloster und Kirche, sondern auch eine private katholische Mädchenschule.Volksschule und Gymnasium sowie Internat und Externat sind derzeit unter dem Dach des Klosterkomplexes beheimatet. Die Stundenpläne sind von modernen christlichen Zielen geprägt, die kritische und fähige junge Damen nach Abschluss in die Welt entlassen sollen. Die Klosteranlage selbst ist für Besucher leider nicht zugänglich.
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Wandern & Bergsport

Aqua Hochseilgarten

Schnepfau,

Der Aqua Hochseilgarten in Andelsbuch ist Teil des Aktivzentrums Bregenzerwald und zeichnet sich durch seine natürliche Lage in den Felsschluchten der Bregenzerache aus. Von anderen Hochseilgärten unterscheidet er sich durch seine große Zahl an Flying-Fox-Stationen (Stahlseilrutschen) zwischen den Felswänden sowie durch das aufregende Gefühl des Kletterns über die unterhalb der Kletterparcours fließende Bregenzerache.Drei Parcours für Einsteiger bis Fortgeschrittene Der Aqua Hochseilgarten umfasst drei Parcours, die sich im Schwierigkeitsgrad, der Kletterdauer und dem Eintrittspreis unterscheiden.Die Tour "Klettersteig" spricht vor allem Einsteiger an und führt für die Dauer von ein bis zwei Stunden durch die Schlucht, Flying-Fox-Stationen inklusive.Die Tour "Hochseilgarten" dauert rund eine Stunde länger und schließt zusätzlich eine 30 m hohe Abseilstation ein. Das Mindestalter für beide Touren liegt bei 8 Jahren (unter 10 Jahren nur in Begleitung eines Erwachsenen).Nur für fortgeschrittene Kletterer ist die "Power Tour" empfohlen, für die das Mindestalter bei 16 Jahren liegt und in ihren rund 3 Stunden auch anspruchsvolle Kletterpassagen einschließt.VorbereitungBesucher sollten zur Jahreszeit und Wetterlage passende Freizeitkleidung und entsprechende Sport- oder Wanderschuhe tragen. Die Kletterausrüstung wird im Hochseilgarten gestellt.
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Sehenswürdigkeiten

Martinsturm

Bregenz,

Der Martinsturm ist ein einstiger Getreidespeicher des ersten Hofs der Grafen von Bregenz, der heute zu einem der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt Bregenz avanciert ist. In der Bregenzer Oberstadt befindet sich das Bauwerk in der Martingsgasse. Hier bildet der Turm die nordöstliche Ecke einer Ringmauer, die vom 13. bis 16. Jahrhundert errichtet wurde.Ein wichtiger historischer Meilenstein des Martinsturms war die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts. Damals wurde in Bregenz ein Turm erbaut, der in ein Keller- sowie zwei Obergeschosse unterteilt war. In der Vergangenheit diente der Martinsturm als adliger Wohnturm mit Wehrcharakter und Kapelle. Insbesondere die in den Bau integrierte Martinskapelle ist bis heute ein beliebter Blickfang.Architektonische Besonderheiten des MartinsturmsDas um 1601 in seinem heutigen Zustand errichtete Gebäude verfügt seit dem Beginn des 17. Jahrhunderts über eine Loggia mit jeweils drei Bogenarkaden, die auf einer Steinbrüstung und Säulen basieren. Eine Augenweide ist die Zwiebelhaube samt Laterne, die die Blicke mit ihrer geschwungenen Form auf sich zieht. Einst galt der der Turm als erstes barockes Bauwerk der Bodenseeregion. Die Kuppel war in der Vergangenheit als größte mitteleuropäische Zwiebel bekannt.Das oberste Geschoss gibt vom Martinsturm einen faszinierenden Rundumblick auf die gesamte Stadt Bregenz frei. Zudem ist das Gebäude Schauplatz einer Ausstellung, die über die Historie von Bregenz und des Bauwerks informiert. Highlights der in einem Obergeschoss angeordneten Kapelle St. Martin sind Freskenreihen eines Stifterbildes des Grafen Wilhelm III. von Montfort sowie Fresken über das Leben Jesu.
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Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche St. Jakobus

Reuthe,

Reuthe befindet sich im Bezirk Bregenz und gehört zum österreichischen Bundesland Vorarlberg. Die katholische Pfarrkirche St. Jakobus liegt hinter dem Gemeindehaus, unweit der L28 nach Bizau und Schönebach. Sie ist dem Apostel Jakobus geweiht und prägt den Ortskern der Bregenzwälder Gemeinde.An Stelle der heutigen Kirche war um 1250 eine hölzerne Kapelle entstanden, die der Bauer Albrecht Verre errichten ließ. Im Jahr 1284 schlossen sich die Bauern der Region zu einem Kirchenneubau zusammen. Hinzu kamen ein Friedhof sowie ein Pfarrwidum. Der Turm besaß früher einen Durchgang für Fußgänger und Reiter.Die Kirche wurde mehrmals umgebautNachdem die Pfarrkirche St. Jakobus zu eng geworden war, erfolgte der erste große Umbau im Jahr 1419. Damals wurden Wände versetzt. Der Turm erhielt einen achteckigen Spitzhelm, was für die Region Vorarlberg einmalig ist. In diesem Zeitraum entstanden die Wandmalereien.Sehenswertes in St. Jakobus Im Zuge eines erneuten Umbaus im Jahr 1774 wurde der Kirchenraum nun im Barockstil gestaltet und der Durchgang unter dem Kirchturm zugemauert. Die wertvollen Fresken gerieten aufgrund eines weißen Farbüberzugs in Vergessenheit. Von den gotischen Spitzbogenfenstern blieb nur ein Original im Altarraum erhalten.Um 1890 fiel dem Maler Josef Reich die ursprüngliche Wandmalerei auf. Zu sehen sind das Schweißtuch der Heiligen Veronika, das Martyrium des Heiligen Sebastian, die Schutzmantelmadonna und St. Martin auf dem Pferd.Zu den Devotionalien gehört ein Vortragekreuz für Prozessionen, in dem sich sieben Reliquien befinden. Das prunkvolle Stück aus dem 13. Jahrhundert wird im Pfarrarchiv aufbewahrt.
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Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche St. Wolfgang

Schnepfau,

Inmitten des Ortszentrums der Gemeinde Schnepfau erhebt sich der Turm der Pfarrkirche St. Wolfgang. Die römisch-katholische Kirche ist, wie der Name schon verrät, dem Heiligen Wolfgang geweiht und wurde im Jahr 1455 erstmals urkundlich erwähnt. Die Weihe der Pfarrkirche von Schnepfau fand im Jahr 1459 statt. Seither überstand das Gebäude mehrere Um- und Neubauphasen. Heute steht die Kirche unter Denkmalschutz.Bewegte GeschichteDie Kirche wurde 1601 erweitert. Ein Neubau fand dann im Jahr 1705 statt. Zwischen 1871 und 1875 wurde sie verlängert und erhöht. Damals entstand die heutige Form. Schon von Weitem ist der Turm mit dem achteckigen Glockengeschoss und dem Zwiebelhelmdach sichtbar. Die im Turm befindliche Glocke stammt aus dem 15. Jahrhundert. Der Turm schließt an das schlichte Langhaus mit den fünf Fensterachsen mit Rundbogenfenstern an. Sehenswert ist der Innenraum der Kirche mit seinen künstlerischen Details.Sehenswerte Kunst im Inneren Im Inneren der Pfarrkirche finden sich drei neuromanische Altäre, die vom Bildhauer Anton Rüscher geschaffen wurden. Sie stammen aus dem Jahr 1874. Er ist auch für einige Figuren im Kircheninnenraum, die Kommunionsbank und die Kanzel verantwortlich.Melchior Paul von Deschwanden malte während der Jahre 1874 bis 1875 die Altarblätter. Der Bildhauer Dominikus Trenkwalder schuf die Seitenfiguren des Hochaltares. Im Jahr 1955 wurde die Orgel von Anton Behmann restauriert.

Sehenswürdigkeiten

Galerie Lisi Hämmerle

Bregenz,

Seit 1989 ist die Galerie Lisi Hämmerle ein Ausstellungsort für internationale und österreichische Kunst im Zentrum von Bregenz zwischen dem Casino und der Pfänderbahn.Zeitgenössische und experimentelle KunstDie Galerie Lisi Hämmerle präsentiert in ihren Räumen einen erfrischenden Stilmix: Vorwiegend junge Künstlerinnen und Künstler bekommen hier die Chance, in Einzel- oder auch Gruppenausstellungen ihre Werke zu präsentieren. Die Besucherinnen und Besucher erwartet indes nicht nur Kunst in Form von Gemälden, Skulpturen oder Fotografie. Neue Medien, Videoinstallationen, Objekte oder Multiplex werden ebenfalls gezeigt und möglichst kunstvoll und spannend präsentiert.Mit diesem Konzept ist die Galerie die Nr. 1 in Bregenz und zählt zu den bedeutendsten Galerien in Österreich für moderne und neue Kunst. Zahlreiche junge Künstlerinnen und Künstler konnten seit 1989 ihren Bekanntheitsgrad steigern oder sogar den Durchbruch schaffen, indem sie hier erstmals einem breiten und kundigen Publikum vorgestellt wurden.Die GaleristinLisi Hämmerle ist längst eine international bekannte und äußerst geachtete Galeristin, deren Gespür für aufkommende Talente fast schon legendär ist. Im Jahr 2008 hat sie auch mit dem berühmten MONA (Museum Of New Art) in Detroit zusammengearbeitet, was einem Ritterschlag in der Welt der Galeristen gleichkommt.
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Sehenswürdigkeiten

Militärhistorisches Museum

Bregenz,

Das Militärhistorische Museum Bregenz ist eng mit der Region Vorarlberg verbunden. In den Räumlichkeiten des Kommandogebäudes der Oberst-Bilgeri-Kaserne ist das Museum untergebracht.Erste Ursprünge des Museums gehen auf den Traditionsraum der Bregenzer Bilgerikaserne zurück. Dort wurde am 19. Juli 1979 die "Vorarlberger Militärgeschichtliche Sammlung" ins Leben gerufen. Seit jeher verfolgt die Sammlung den Zweck, sich der Traditionen aller sechs Vorarlberger Standschützenbataillone, Kaiserjäger- und Kaiserschützen-Regimenter, mehreren Bundesheeren sowie Truppenkörpern der österreichisch-ungarischen Armee zu widmen. Und das Konzept ging auf.Wandelnde AusstellungsorteSeit der Mitte der 1980er Jahre erstreckte sich die Sammlung des Militärhistorischen Museums bis 2010 über den gesamten Martinsturm. Ab dem Jahr 2010 wurde das Museum in die Bilgerikaserne umgelagert. Aktuell wird das Museum neu konzipiert. Dadurch steht die Ausstellung aktuell nur zu speziellen Anlässen wie der Langen Nacht der Museen zur Schau.Gäste sollen im Militärhistorischen Museum Einblicke in längst vergangene Zeiten erhalten, die eng mit der problembehafteten Verteidigungsgeschichte der Bodenseeregion verknüpft ist. Die Mischung aus realen Schauplätzen sowie der Schausammlung zeichnet das Museum aus.Die Ausstellung ist in verschiedene Rundgänge unterteilt, die beispielsweise die Zeiträume von der römischen Okkupation um 15 v. Chr. bis zum Schwabenkrieg 1499 oder die Zeit der Kriegshandwerker und Landesverteidiger beinhalten. Hier erfahren Besucher unter anderem, wie sich die hiesigen Erbfolgekriege auf die Region Vorarlberg auswirkten oder wie bedeutungsträchtig die Koalitionskriege für das gesamte Gebiet waren. Auch die Abwehrkämpfe bei Feldkirch aus dem Jahr 1799 werden thematisiert.
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Sehenswürdigkeiten

Frauenmuseum Hittisau

Hittisau,

Das Frauenmuseum Hittisau wurde im Jahr 2000 auf Initiative der Museumskuratorin Elisabeth Stöckler gegründet. Es ist das erste und einzige Museum Österreichs, in dem die Geschichte und das kulturelle Schaffen von Frauen gesammelt, erforscht, dokumentiert und sichtbar wird. Inzwischen hat sich das Haus zu einem bedeutenden, regionalen Veranstaltungsort entwickelt. Das barrierefrei zugängliche Museum befindet sich unweit des örtlichen Gemeindeamts. Die gleichnamige Bushaltestelle ist zweimal täglich mit dem Landbus ab Bregenz und Dornbirn erreichbar.Ein architektonisch einzigartiges KonzeptDas mehrfach prämierte Frauenmuseum wurde in zweijähriger Bauzeit vom Bregenzer Architekturbüro Cukrovicz & Nachbaur errichtet. In einer anspruchsvollen Architektur sind unterschiedliche Funktionen vereint. Ein Teil des Hauses ist zur Hauptstraße ausgerichtet und wird von der örtlichen Feuerwehr genutzt. Als Holzquader schwebt das Museum über dem Feuerwehrtrakt.Der Ausstellungsraum öffnet sich mit einer großen Glasfront zum Dorfzentrum. Unterschiedliche Materialien unterstreichen die verschiedenenartige Nutzung des Gebäudes. Während das Museum aus heimischem Holz gestaltet ist, besteht der Feuerwehrbereich aus Beton, Stahl und Glas.Die Aufgabe des Museums In zwei jährlichen Ausstellungen werden den Besuchern regionale und internationale frauenspezifische Themen aus Geschichte, Kultur, Kunst und Architektur näher gebracht. Dabei spielt der technische Aufwand im Frauenmuseum Hittisau keine Rolle. Entscheidend ist den Ausstellungsmachern eine sparsame Reflexion und persönliche Vermittlung des jeweiligen Themas.Begleitet sind die Ausstellungen von einem intensiven Rahmenprogramm für Erwachsene und Kinder. Dazu zählen Vorträge, Seminare, Lesungen, Konzerte und Filmvorführungen.

Essen & Trinken

Hochalphütte

Warth,

Schlemmen auf 2.000 m HöheDie Hochalphütte ist der höchste Gasthof in Warth. Eine urige Hütte mit großer Sonnenterrasse verspricht Gastlichkeit pur. Und wer einmal den großartigen Blick über die Lechtaler und Allgäuer Alpen genossen hat, kommt sicherlich wieder.Der Weg zur HütteZur Hütte gelangen Wanderer auf zwei Wegen. Sehr Sportliche wagen den Aufstieg auf 2.000 Meter vom Hotel Jägeralpe in Warth aus. Die Einkehr hat man sich danach redlich verdient, denn beim Aufstieg überwindet man knapp 500 Höhenmeter.Weniger Geübte fahren ein Teil der Strecke mit der Seilbahn und wandern anschließend auf einem gut ausgebauten Weg zur Hütte. Die Wanderung dauert rund 40 Minuten.SpezialitätenAlle Produkte, die auf der Hochalphütte angeboten werden, stammen entweder aus eigener Produktion oder von örtlichen Produzenten. Es besonderes Highlight ist der Bergkäse aus kalter Milch, der direkt auf der Alm hergestellt wird.