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Schönwetter-Tipps - Sehenswürdigkeiten in Bayern

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Schönwetter-Tipps - Sehenswürdigkeiten in Bayern

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Archäologischer Park Cambodunum

Kempten, Baden-Württemberg

Antike Siedlungen und Tempel mitten in KemptenKempten - zu römischer Zeit trug es den Namen Cambodunum - war einst das zivile Verwaltungszentrum und Sitz des Stadthalters der Provinz Rätien. Die Überreste der einstigen antiken Römersiedlung Cambodunum können im Archäologischen Park Cambodunum (APC) am Stadtrand von Kempten besichtigt werden. Der 1983 eröffnete Park gibt einen einmaligen Einblick in die Lebenswelt der Römer und deren Stadtleben vor über 2000 Jahren.Seit 1885 wurde der Park der im 1. Jahrhundert n. Chr. in Stein erbauten Römerstadt Cambodunum durch die vielen Ausgrabungen nach und nach erschlossen. Anhand begleitender Ausstellungen im Archäologischen Park kann der Besucher das Leben in dieser Römerstadt hautnah miterleben.Lebendiges Bild einer längst vergangenen ZeitGezeigt werden hier wiederhergestellte Gebäude der antiken Siedlung und es ist gelungen, ein lebendiges Bild der Anlage in der römischen Zeit nachzuzeichnen. Zu sehen sind der rekonstruierte gallorömische Tempelbezirk mit verschiedenen Tempelbauten und Altären aus Stein. Schautafeln und archäologische Fundstücke vervollkommnen das lebendige Bild des Tempelbezirks und der römischen Götterwelt.Forum und BasilikaDas Forum ist der interessanteste Baukomplex der Ausstellung: Hier sind die Grundmauern der Basilika zu sehen, dem damals wohl prachtvollsten Versammlungsraum der Stadt. Das Forumsgelände ist jederzeit frei zugänglich.Die "Kleinen Thermen" sind eines der frühesten bekannten Beispiele antiker Badegebäude nördlich der Alpen. In einem Ausstellungsgebäude kann man die originalen Grundmauern, Böden, Heizkeller und Kanäle der einstigen Thermenanlage besichtigen. Ein großes Gesamtmodell der Thermenanlage sowie Schautafeln zeigen eindrucksvoll das antike und römische Badewesen.Museumsshop und CaféDie Taberna am Tempelbezirk ist ein Museumsshop und ein kleines Café. Hier finden sich kleine römische Mitbringsel, Postkarten und Andenken oder man stärkt sich mit einem kleinen Imbiss und Getränken. Außerdem gibt es hier besondere Spezialitäten nach original römischem Rezept wie Honiglebkuchen oder Würzwein.
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Astronomische Uhr am Rathaus

Ulm, Baden-Württemberg

Astronomie auf einen BlickDie aus dem Mittelalter stammende, astronomische Uhr wurde im Jahr 1581 vom Großuhrmacher Isaak Habrecht angefertigt. Sie beeindruckt mit ihren vier Zeigern, drei Kreisen und vielen Details. Das Original verfügte über weitere Elemente, die während des Zweiten Weltkriegs zerstört wurden. Erhalten blieben lediglich die Teile der heutigen Uhr.Zeiger und KreiseIm äußeren Ring zeigt der Stundenzeiger (Hand) die Uhrzeit auf einer 12-Stunden-Skala an. Der innere Ring, mit einer 2-mal-12-Stunden-Skala, wird von einem Ring aus Tierkreiszeichen umrandet. Die weiteren Zeiger stellen die Sonne, den Mond und einen Drachen dar.Was zeigt die Uhr?Wer es versteht, die Stellung der Zeiger und des Tierkreises richtig zu deuten, der kann über 15 verschiedene Daten und Ereignisse ablesen. Darunter die Sonnenzeit, die Mondphasen oder auch eine eventuelle Sonnen- oder Mondfinsternis.
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Augustusbrunnen Augsburg

Augsburg, Baden-Württemberg

Neben dem Herkules- und Merkurbrunnen ist der Augustusbrunnen der älteste und imposanteste der drei Renaissance-Brunnen entlang der Maximilianstraße in Augsburg.Er wurde zwischen 1596 und 1600 von Adriaen de Vries entworfen und Kaiser Augustus gewidmet, der als Gründer und Wohltäter der Stadt gilt. Seitdem ziert er den Rathausplatz in Augsburg.BrunnenfigurenDie größte und wichtigste Figur ist sicherlich die 2,5 m hohe Augustusfigur in der Mitte. Am Brunnenpfeiler befinden sich vier weibliche Figuren, die für den Überfluss und den Reichtum der Stadt stehen.Für die vier Wassergottheiten am Beckenrand gibt es zwei Bedeutungen. So symbolisieren sie die vier Flüsse Lech, Wertach, Singold und Brunnenbach. Sie können aber auch den Jahreszeiten zugeordnet werden, wobei die beiden Frauen für den Frühling und den Sommer und die beiden Männer für den Herbst und den Winter stehen.Bei den Figuren handelt es sich um Kopien. Die original Bronzefiguren stehen, vor Witterung geschützt, im Innenhof des Maximilianmuseums.
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Burg Eisenberg

Eisenberg, Baden-Württemberg

Die Burgruine Eisenberg thront auf einem 1.055 Meter hohen Vorberg der Tannheimer Alpen im östlichen Allgäu. Die Burg zählt zusammen mit der benachbarten Feste Hohenfreyberg zu den markanten Wahrzeichen der Region.Die Edelleute von Hohenegg ließen die Burg 1315 errichten. Schon 67 Jahre später ging sie an den österreichischen Erzherzog, der sie als Lehen an Friedrich von Freyberg gab.Am Ende des Dreißigjährigen Kriegs wurde die Burg verwüstet, damit sie nicht von den heranrückenden protestantischen Truppen genutzt werden konnte. Diese Maßnahme erwies sich als sinnlos, weil die aus dem Norden nahenden Soldaten ihre Marschrichtung abänderten.Dornröschendasein für mehrere JahrhunderteNach drei Jahrhunderten Verfall wurde die Burgruine 1980 von der Gemeinde Eisenberg erworben und von Experten näher erforscht. Vorburg, Hauptburg mit der mächtigen Schildmauer und dem Hauptturm sind wesentliche Elemente der mittelalterlichen Burgruine.Einige Wände der Wirtschaftsräume und Kellergewölbe sind noch gut erkennbar. Ein niedriger, viereckiger Turm der die Hauptburg umgebenen Vorburg ist ebenfalls gut erhalten. Von hier können die Besucher auf Pfronten und viele Gipfel der Tiroler und Allgäuer Alpen schauen.BurgenmuseumEs befindet sich einen knappen Kilometer unterhalb der Burg im Dorf Eisenberg/Zell. Anschaulich aufbereitete Themenbereiche bringen auch Kindern das Leben auf der Burg näher.Zu den Bereichen zählen Verteidigung, Jagd, Vorratshaltung und Nahrungszubereitung, Ess- und Trinkkultur sowie Sitten und Bräuche. Besucher des Museums und der Ruine erfahren, wie die Edelleute und ihr Gesinde im Mittelalter gelebt haben. Für Gruppen werden Führungen angeboten.
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Burg Falkenstein

Falkenstein, Bayern

Oberhalb des Orts Falkenstein thront weithin sichtbar auf 626 m die Höhenburg Falkenstein. Die Burg Falkenstein auf dem Granitfelsen ist das Wahrzeichen des Orts und dient heute als kulturelles Zentrum.Beste Ausblicke von Burg FalkensteinDie Entstehung der Burg Falkenstein geht in die Mitte des 10. Jahrhunderts zurück. Die mittelalterliche Burg wurde im 17. Jahrhundert mit Elementen aus der Spätrenaissance versehen, so wurden Arkadengänge hinzugefügt und die Schlosskapelle angebaut. Die Burganlage besteht aus einer Vor- und Hauptburg sowie einer Ringmauer, die allerdings nur noch in Teilen vorhanden ist.Der quadratische Bergfried mit fünf Geschossen wird heute als Aussichtsturm genutzt. Bei gutem Wetter kann man von hier aus bis zum Großen Arber und ins Alpenvorland blicken.Im Jahr 1829 ging das Burganwesen in den Besitz der Fürsten von Thurn und Taxis über. Weil die Anlage wenig genutzt wurde, wurde die sanierungsbedürftige Burg 1967 der Marktgemeinde Falkenstein geschenkt. Nach einer Runderneuerung von 1971-1978 wird Burg Falkenstein heute als "Haus des Gastes" genutzt, in dem zahlreiche kulturelle Veranstaltungen, wie z.B. die jährlichen Burghofspiele, stattfinden.Schlosspark Falkenstein{{gallery_1}} Der Schlosspark Falkenstein ist der zweitgrößte Natur- und Felsenpark in Bayern und ist ein Naturschutzgebiet. Hier finden sich über 200 Jahre alte Laub- und Nadelwälder, außerdem wächst hier auch das sehr selten zu findende Leuchtmoos (Moos des Jahres 2015).Wandern durch den SchlossparkBei einer Wanderung durch den Schlosspark gibt es unterschiedliche Wanderwege mit verschiedenen Highlights:Am Froschsteig gibt es nicht nur eine historische Schießstätte, sondern auch die Felsformation "Froschmaul", die aussieht wie ein riesiger Frosch.Auf dem Himmelssteig passieren die Wanderer den Hohlen Stein, der auch Herminensgrotte genannt wird. Hierbei handelt es sich um eine natürliche Höhle in einem Steinmassiv, die Mutige erforschen können.Der Wanderweg Königsweg geht zunächst zum Schützenplatz mit dem Steintisch und danach zur Klause, einer romantischen Holzhütte. In dieser soll vor vielen Jahren ein Einsiedler gelebt haben.Der Schlosssteig führt zur Schlosskapelle und weiter zum Schanzl, der mittelalterlichen Verteidungswehr mit Kanonen. Von dort aus kann man weiter in die Burg gehen, den Bergfried erklimmen und zum Abschluss das Jagd- und Wildmuseum besuchen.Jagd- und Wildmuseum Jagdmuseum / © Landratsamt Cham, Foto: Stefan GruberDas Jagd- und Wildmuseum der Burg Falkenstein können hier hautnah präparierte Tiere und Jagdtrohäen anschauen. Außerdem sehen die Besucher Jagdwaffen aus unterschiedlichen Epochen. Auch die Geschichte der Jagd, der Zusammenhang zwischen Kultur und Jagd, die Falknerei und Brauchtum werden beleuchtet. Neben der Dauerausstellung gibt es auch jährlich wechselnde Sonderausstellungen.

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Burg Falkenstein Pfronten

Pfronten, Baden-Württemberg

Nahe Pfronten, im südwestlichen Bayern, thront direkt an einer schroff abfallenden Felswand die hochmittelalterliche Burg Falkenstein über dem Vilstal. Sie ist mit ihrer Höhe auf 1.268 Metern die höchstgelegene Burganlage Deutschlands, zu deren Besitzern bereits der Märchenkönig Ludwig II. zählte.Die Geschichte von Burg FalkensteinIm Jahr 1270 wurde die Burg von Graf Meinhard II. von Tirol erbaut und sollte vor allem als Demonstration seiner Macht dienen sowie seinen Anspruch auf das Gebiet untermauern. Da der Unterhalt der Burg sehr kostspielig war, verfiel sie im Laufe der nächsten Jahrhunderte immer mehr, bis sie während des Dreißigjährigen Kriegs abgebrannt wurde, um zu verhindern, dass die einrückenden Schweden und Franzosen sich dort verschanzten.1884 fand König Ludwig II. Gefallen an der Ruine und wollte dort ein weiteres "Märchenschloss" errichten lassen. Seine Pläne fanden ein Ende, als er 1886 ertrank. Lediglich die Zufahrtsstraße und die Wasserleitung waren bis zu seinem Tod fertiggestellt.Besuch der Ruine und des BurgmuseumsLohnend ist ein Ausflug zur Burg Falkenstein vor allem wegen ihres gut erhaltenen Mauerwerks und der schönen Aussicht. Eine erst 2005 entstandene Holzempore bietet eine grandiose Rundumsicht über das südliche Ostallgäu.Unterhalb der Ruine, direkt an der Felswand, befindet sich das Burgmuseum Falkenstein. Hier ist besonders der Ausblick durch die großen Panoramascheiben in das reizvolle Tal sehr beeindruckend. Daneben sind dort viele Modelle, Originalexponate sowie Schautafeln ausgestellt, die die Besucher über die Geschichte der Burg und ihre Besitzer informieren.Vom Burghotel, das bereits 1897 errichtet wurde, ist die Ruine in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Die Auffahrt zum Hotel ist nur zu bestimmten Tageszeiten möglich und kostet eine Gebühr. Wer über gute Trittsicherheit verfügt, kann Burg Falkenstein auch zu Fuß über verschiedene Wanderwege vom Tal aus erreichen.
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Burgruine Altnußberg

Viechtach, Bayern

Die Burgruine Altnußberg liegt am nordwestlichen Rand von Geiersthal in der Nähe von Viechtach. Die Spornburg gilt als größte mittelalterliche Wehranlage des Bayerischen Walds. Sie thront auf einem steil abfallenden Bergsporn, auf dem Schlossberg, etwa 150 Meter über dem Ort. Die Ruinenanlage, das Burgmuseum und der mächtige Bergfried sind beliebte Ausflugsziele.Im 12. Jahrhundert begründet, dann ständig erweitertDie Grafen von Bogen erbauten die mächtige Burganlage für ihre Verwalter in Nußberg, das vor dem Errichten der Festung noch Nußbach genannt wurde. Im ausgehenden Mittelalter war Hans von Degenberg Besitzer der Burg. Der freiheitsliebende Ritter wurde Sprecher der ostbayerischen Edelleute, die im Böcklerkrieg 1468/1469 gegen den bayerischen Erzherzog revoltierten.Nach dem herzoglichen Sieg wurde Altnußberg geschleift. Während der folgenden 500 Jahre überwucherten Gebüsch und Wald die imposante, damals fast vergessene, Ruinenanlage. Ende des 20. Jahrhunderts erfolgten vermehrt archäologische Ausgrabungen, die umsichtige Restaurierung sowie die Eröffnung der Burgruine für Touristen und Einheimische.Panoramablick, mittelalterliche Kultur und rustikale EinkehrZwischen den mächtigen Steinblöcken im ehemaligen Burghof wandeln die Gäste auf den Spuren des Mittelalters. Die Burgführerinnen oder Audioguide-Geräte erläutern den Gästen die spannende Geschichte und die baulichen Merkmale der Burg. Im Hauptturm, dem Bergfried von Altnußbach, gelangen die Besucher auf die Aussichtsplattform. Sie blicken von hier aus, wie die früheren Burgherren, auf Geiersthal und weit ins Tal des Schwarzen Regens hinein.Im Burgmuseum direkt neben der Ruine können historische Waffen, eine Ritterrüstung, Münzen, Krüge und Werkzeug sowie mittelalterliches Spielzeug bestaunt werden. Viele Fundstücke wurden bei Ausgrabungen zwischen den Mauern der Ruine gefunden.Zu Füßen der Burgruine Altnußberg liegt die in Natursteinbauweise errichtete Burgschänke. Sie lädt mit regionalen Gerichten, frischen Forellen und hausgemachten Torten zu einer Rast in "Ritter-Atmosphäre" ein.
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Burgruine Hals

Passau, Bayern

Wo das Ritterturm seine Renaissance erlebtWer Ostbayern besucht, wird sicherlich auch in Passau Station machen. Denn die Dreiflüssestadt hat weit mehr als ihre Universität zu bieten. Hier, am Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz, finden sich auch sehenswerte Bauwerke. Sakrale, wie der Stephansdom, und weltliche, die von einer bewegten Geschichte zeugen.Auf in den Stadtteil HalsDenn hier, wo einst die Kelten und Römer siedelten, kommen auch alle Freunde des Rittertums auf ihre Kosten. So darf im Stadtteil Hals oberhalb der Ilz die Burgruine auf keinen Fall verpasst werden. Diese thront auf einem Felsen oberhalb der Stadt. Bis heute kann man die Ausdehnung und Bedeutung der Anlage noch erahnen, vor allem auch deren Wehrhaftigkeit. Denn die Burgruine verkörpert den Typ "Spornburg", eine Trutzburg, die auf einem Bergsporn erbaut ist und damit zumindest auf zwei Flanken durch steil abfallende Felsformationen vor Angreifern geschützt ist.Ein wehrhaftes GemäuerTatsächlich unterscheiden Historiker Burgen auch anhand der Gesteinsformation, auf der sie erbaut wurden. Urkundlich erwähnt werden die Herrscher über die Burg Hals übrigens erstmals 1072. Unter anderem sah das Gemäuer blutige Schlachten, weil seine Herren in Auseinandersetzungen mit dem Passauer Bischof verstrickt waren.Zudem sollen, von Hals aus, Kreuzritter gen Jerusalem gezogen sein. Ein sehr interessantes und geschichtsträchtiges Gemäuer also, das seinerzeit allein über eine Rampe erreicht wurde und durch massive Burgtore geschützt ward.Später ist die Burg, die sich heute in Privatbesitz befindet, auch einmal abgebrannt. Die alt-ehrwürdigen Mauern haben damit viel erlebt und zu berichten. Führungen sind jedoch nur nach Absprache möglich.
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Burgruine Hohenfreyberg

Eisenberg, Baden-Württemberg

Eine Reise durchs Allgäu führt vielleicht auch in die Nähe von Pfronten. Dann kommt man an der spätmittelalterlichen Gipfelburg der Burg Hohenfreyberg vorbei. Hoch über Eisenberg thront weithin sichtbar auf einem Felsmassiv eine gewaltige Burgruine, die Ruine der Burg Hohenfreyberg.Die Ruine kann man von Eisenberg über einen etwas steilen, neu angelegten Weg erreichen. Umgeben von einer wundervollen Natur lohnt sich der Spaziergang über die Schlossbergalm zu der Ruine Hohenfreyberg. Zwei Komplexe, die kleine Vorburg und die kompakte Kernburg, umfassen die Burgruine Hohenfreyberg.Im Innenhof kann man sehr schön die ursprüngliche kompakte Bauweise erkennen und der Rest des Hauptturmes lässt erahnen, wie groß die Burg einstmals war. Von 1995 bis 2005 konnte die Ruine bis ins letzte Detail erforscht werden und sie wurde umfassend und sehr einfühlsam konserviert. Im Sommer kann man auf der Burg Hohenfreyberg regelmäßig an einem Mittelalterfest teilnehmen.Kleiner geschichtlicher RückblickAuf 1040 Metern liegt auf einem felsigen Gebirgsrücken die Ruine Hohenfreyberg. Die Burg wurde einst als mittelalterliche Höhenburg errichtet und ist somit eine der letzten Burgneubauten, die im Mittelalter entstanden sind.Als Baujahr wurde 1418 angegeben. Der Bauherr, Friedrich von Freyberg, konnte den Bau seiner Burg im Jahr 1432 abschließen. Da ein solcher Bau schon im Mittelalter hohe Kosten verursachte und die Unterhaltungskosten oftmals nicht mehr aufgebracht werden konnten, musste man sich im Jahr 1484 für den Verkauf ihrer Burg an den österreichischen Erzherzog Sigmund entschließen.Anno 1499 wurde die Burg an den Augsburger Georg Gossembrot verpfändet, der die Burg wehrtechnisch verstärkte und modernisierte. Am Ende des Dreißigjährigen Krieges ließ die Tiroler Landesregierung die Burg in Brand setzen, damit sie nicht in die Hände der Protestanten fällt.Informatives vom BurgenvereinWer mehr über die Burganlage erfahren möchte, der sollte das Burgenmuseum von Eisenberg besuchen, in dem auch zahlreiche Fundstücke aus der Burg ausgestellt sind. Geöffnet ist das Museum von Mai bis November an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen von 14 bis 17 Uhr.
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Burgruine Runding

Runding, Bayern

Auf einer Fläche von 15.000 m² findet der Besucher des Bayerischen Walds auch heute noch die Überreste der einstigen Burganlage Runding. Diese imposanten Überreste aus dem Jahr 1100 dienten einst als Schlossanlage für das Adelsgeschlecht. Ein begehbarer Wall von rund 400 m bringt dem Gast die Burganlage näher.Gegründet wurde die damals größte Schlossanlage vom Gründergeschlecht der Runtinger. Im Jahr 1415 ging die Schlossanlage an Heinrich Nothaft über, der die Burg weitläufig ausbaute. Außer dem Hauptgebäude findet der Besucher noch die Vorburg, das Pfleghaus und den Getreidekasten. Da das Gebäude seit dem Jahr 1829 zusehends verfällt, nahm sich 1992 die Gemeinde Runding und der Verein Burgfreunde Runding e. V. seiner an.Zum Konzert nach RundingFür Freunde der Geschichte ist ein Besuch der Burganlage lohnenswert. Die mittlerweile 300.000 Einzelfunde werden in der Vorburg der Anlage ausgestellt und dienen als Lehrpfad. Die Vorburg selbst soll als Museum den Besucher Einblicke in die Vergangenheit der Burganlage gewähren.Einige Funde kann der Gast bereits in der "Alten Dorfkirche" betrachten. Hier finden auch Konzerte statt, die unter dem Namen "Klangfarben" bekannt sind. Viele namhafte Künstler zeigten hier schon ihr Können an der Vleugels-Orgel, die dieser Konzertreihe ihren Namen gab. Internationale Organisten wie Schnorr, Schönberger, Willinger und viele mehr bereichern die Gemeinde Runding bereits seit 1999.Ausflüge in die UmgebungAußer den archäologischen Funden, die der Besucher betrachten kann, bieten sich von der Burganlage aus auch Ausflüge an zur tschechischen Stadt Pilsen und auch ein Besuch der Brauerei Pilsner Urquell ist empfehlenswert. Besucher, die sich für die Geschichte der Schlossanlage interessieren, sollten auch die Sagen über die Hausgeister der Burg auf sich wirken lassen. Und nach vielen sehenswerten Stunden kann der Gast ins Burgcafé einkehren und den Tag Revue passieren lassen.
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Eremitage und Altes Schloss

Bayreuth, Bayern

Baukunst aus dem 18. JahrhundertDie Eremitage Bayreuth ist eine historische Anlage aus den Jahren 1715-1753 und liegt vor den Toren der Stadt. Zur Anlage gehören neben einem Park das Alte und das Neue Schloss, eine Orangerie, weitere kleinere Gebäude und die Wasserspiele.Altes und Neues SchlossMit dem Bau der Anlage wurde im Jahr 1715 unter Markgraf Georg Wilhelm begonnen. Zu den ersten Gebäuden gehörte ein kleines Sommerschlösschen – heute das Alte Schloss – und kleinere Zweckbauten. Außerdem wurde eine Gartenanlage angelegt. Der Name Eremitage für die Anlage entstand aus der Vorliebe des Markgrafenpaares und dessen Hofstaat, beim Besuch des Schlosses das Eremitenleben nachzuspielen und den Tag über alleine auf dem Gelände zu verbringen.Als sein Nachfolger Markgraf Friedrich das Anwesen 1735 seiner Frau Wilhelmine schenkte, begann diese mit umfangreichen Erweiterungsmaßnahmen nach ihrem Geschmack. So entstanden im Schloss beispielsweise ein Musikzimmer, ein japanisches Kabinett und ein chinesisches Spiegelkabinett.Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Anlage um das Neue Schloss erweitert, das westlich des bisherigen Schlosses gebaut wurde. Das Schloss wird wegen der vergoldeten Quadriga oft auch Sonnentempel genannt. In den Seitenflügeln des Schlosses wurde eine Orangerie untergebracht.Der “barocke” GartenUntere Grotte © Bayreuth2009 via Wikimedia Commons (CC BY 3.0)Ebenfalls unter der Leitung von Wilhelmine wurde die Gartenanlage ausgebaut. Dabei entstand das Obere Wasserbecken – die obere Grotte – mit den Laubengängen. Gestalterisch ist der Park eine Mischung zwischen Rokoko und Barock. Wilhelmine ließ mit den geometrischen Bezirken, Wasserspielen und barocken Elementen den Barockgedanken mit einfließen. Für einen echten Barockgarten fehlt es allerdings an einer dominierenden Achse und der Verbundenheit der einzelnen Gartenbezirke.Nachdem der Park im 19. Jahrhundert verlandschaftlicht wurde, konnten in den letzten Jahren einige ehemalige Gartenteile wiederhergestellt werden.Heute: TouristenattraktionHeute wird die Eremitage vielfältig genutzt: Im ehemaligen Marstall sind ein Restaurant und ein Hotel untergebracht, in der Orangerie befindet sich ein Café. Im Westflügel des Schlosses finden im Sommer Kunstausstellungen statt und im Ruinentheater Aufführungen.Während der Park frei zugänglich ist, kann das Alte Schloss nur im Rahmen einer Führungen besichtigt werden.FührungenDie Führungen finden in den Frühjahr- und Sommermonaten täglich alle 45 Minuten statt. Dabei beginnt die erste Führung um 9:00 Uhr und die letzte um 17:15 Uhr. Die Kosten liegen bei 4,50 € bzw. 3,50 € mit Ermäßigung. Zusätzlich werden Themen- und Parkführungen für Erwachsene und Sonderführungen für Kinder angeboten.
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Freilichtmuseum Finsterau

Mauth-Finsterau, Bayern

Finsterau liegt auf 1000 m im Bayerischen Wald. Der kleine Ort gehört zur Gemeinde Mauth, unweit der tschechischen Grenze. Fürstbischof Kardinal Johann Philipp Graf von Lamberg gründete die Gemeinde im Jahr 1699. Das Freilichtmuseum am nordwestlichen Ortsrand wurde 1980 eröffnet. Es ist kommunal getragen und wird wissenschaftlich geleitet.Sehenswerter Alltag der Bauern{{gallery_1}} Das Freilichtmuseum Finsterau vereint originale Bauernhäuser und Höfe, eine Dorfschmiede und hölzerne Kapelle. Aus allen Teilen des Bayerischen Walds wurden die Gebäude hierher gebracht. Gezeigt werden Alltagsgegenstände und Werkzeuge aus dem mühsamen Leben der Bauern. Schafe, Kühe, Esel, Blumen und Obstbäume bereichern das Freilichtmuseum.Ein Großteil der Anlage ist barrierefrei zugänglich. Es finden wöchentliche Vorführungen zum früheren Handwerk, saisonale Veranstaltungen und wechselnde Ausstellungen statt. Schmackhafte Naturprodukte können in der Kräuterey erworben werden. Für Biker gibt es einen Unterstellplatz mit Imbiss und öffentlicher Toilette. Zum Museum gehören ein Verleih und eine Ladestation für E-Bikes. Wanderwege führen von hier aus bis in den Böhmischen Wald.Wie alles begannDer Kapplhof aus dem Inneren des Bayerischen Walds wurde 1974 gekauft. Nach mehrfachem Umbau, Reparatur und Erweiterung wurde das Freilichtmuseum Finsterau mit dem sogenannten Waldlerhof eröffnet. Er besteht aus einem Wohn- und Stallhaus von 1816 sowie einem Getreidekasten mit einer Inschrift aus dem Jahr 1712. Schindeln bedecken das flachgeneigte Dach. Zum Hof gehören ein Hausgarten, Klohäuschen, ein steinerner Backofen und eine Hundehütte. Die Zufahrt säumen Apfelbäume.

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Freilichtmuseum Glentleiten

Großweil, Bayern

Das ländliche Leben Oberbayerns entdeckenDas Freilichtmuseum Glentleiten bei Großweil ist das größte Freilichtmuseum Südbayerns. Auf einem 40 Hektar großen Gelände zwischen Murnau und dem Kochelsee erleben Besucher das ländliche Leben, Wohnen und Wirtschaften vergangener Jahrhunderte. Mit über 70 originalgetreu wiederaufgebauten Gebäuden bietet das Museum einen authentischen Einblick in die oberbayerische Kulturgeschichte. 1971 wurde der Bau zur Errichtung eines Freilichtmuseums beschlossen und 1973 mit den Baumaßnahmen begonnen. Das Freilichtmuseum Glentleiten öffnete 1976 mit zunächst 13 historischen Gebäuden das erste Mal seine Tore. 1982 wurde das Chiemgauer Bauernmuseum Amerang (seit 2024 Freilichtmuseum Amerang) dem Freilichtmuseum Glentleiten angegliedert und erweiterte damit die historische Sammlung. Weitere Gebäude kamen im Laufe der Jahre hinzu. 2010 entstand das "Haus zum Entdecken", das Kindern das Leben in einem Kleinhäusleranwesen, wie es sich vor 100 Jahren abspielte, vermittelt.Highlights des Freilichtmuseums GlentleitenHistorische Gebäude: Mehr als 70 Bauernhöfe, Mühlen, Almgebäude und Werkstätten aus verschiedenen Regionen Oberbayerns.Thematische Ausstellungen: Dauerausstellungen zu Themen wie Wasserversorgung, Handwerk und Landwirtschaft sowie regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen.Themenwege: Fünf Themenwege, darunter „Korn & Brot“ und „Heu & Milch“, führen durch das Gelände und vermitteln Wissenswertes zu verschiedenen Aspekten des ländlichen Lebens.Haus zum Entdecken: Ein interaktives Mitmachhaus für Kinder, das das Leben vor 100 Jahren erlebbar macht.Historische Nutztierrassen: Auf den Weiden des Museums leben alte, teilweise vom Aussterben bedrohte Tierrassen wie Murnau-Werdenfelser Rinder und Brillenschafe. Spaß für Groß und Klein: Historische Kegelbahn, Wassererlebnispfad und WaldkugelbahnVeranstaltungen und ProgrammeIn einem täglich wechselnden Programm werden Handwerksvorführungen mit alten, teilweise vergessenen Techniken demonstriert. Schmieden, Töpfern und Wetzsteinherstellung sind nur einige der gezeigten Handwerke im Freilichtmuseum Glentleiten. Zusätzlich zum täglichen Programm bietet das Museum ein abwechslungsreiches Jahresprogramm mit Veranstaltungen wie dem Mühlentag, der Köhlerwoche, der Kirchweih und dem Christkindlmarkt. Zudem gibt es spezielle Programme für Kinder und Familien, darunter Ferienaktionen, Mitmachwerkstätten und interaktive Führungen.
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Goliathhaus

Regensburg, Bayern

Ein Haus für GoliardenDas Goliathhaus wurde um 1200 gebaut und befindet sich im Kern der Regensburger Altstadt. Das Haus selbst steht auf der ehemaligen Befestigungsmauer der Stadt.Seinen Namen bekam das Goliathhaus nicht, wie es vermuten lässt, vom biblischen Epos, sondern von den sogenannten Goliarden. Als Goliarden wurden im 12. und 13. Jahrhundert fahrende Theologiestudenten bezeichnet. Ihr Schutzpatron war Golias.Besonderheit{{gallery_1}} Die Besonderheit des Goliathhauses ist das imposante Fassadengemälde. Es entstand 1573 durch den Künstler Melchior Bocksberger und zeigt "David gegen Goliath". Dabei stellt Goliath den überheblichen Kaufmann dar, der vom ehrlichen Kaufmann geschlagen wird.NutzungHeute dient das Goliathhaus verschiedenen Zwecken, unter anderem befindet sich hier das Turmtheater. Einen freien Blick auf den St. Peter Dom und über die Dächer Regensburg hat man vom Restaurant im obersten Stockwerk.
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Heini-Klopfer-Schanze

Oberstdorf, Baden-Württemberg

Die Heini-Klopfer-Schanze befindet sich außerhalb von Oberstdorf im bayerischen Stillachtal. Die Schanze liegt am Freibergsee und zählt zu den größten Skiflugschanzen weltweit mit einer Hillsize von 235 Metern und einem Schanzenrekord von 242,5 Metern (aufgestellt von Domen Prevc aus Slowenien am 20.03.2022).Der Sprungturm wird von den Oberstdorfer Bewohnern auch als "Schiefer Turm von Oberstdorf" bezeichnet. Im Sprungturm befinden sich Wärme- und Wachsräume, die WC-Anlagen sowie ein Kiosk. Der Schrägaufzug bietet Platz für bis zu elf Personen mit Sprungskiern. Die am Turm befindliche Plattform bietet bis zu einhundert Personen Platz. Die architektonisch einmalige Schanze gilt bis heute als statische Meisterleistung.Ein Besuch der Heini-Klopfer-SchanzeDurch die umfangreichen Umbaumaßnahmen wurde die Heini-Klopfer-Skiflugschanze auf die Skiflug-WM 2018 vorbereitet. Der Schiefe Turm von Oberstdorf steht seinen Besuchern seit Anfang Juli 2017 wieder offen.Hier oben bietet sich ein atemberaubender Blick über den Freibergsee sowie das Stillachtal. Der barrierefreie Schrägaufzug bringt die Besucher bis zum Fuß des Schanzenturms. Von hier aus gelangt man zu den Wanderwegen, die sich in der Nähe des Freibergsees befinden.Die Umbauten an der Schanze wurden innerhalb eines Jahres erledigt. Dabei wurden das Schanzen-Profil sowie der Anlauf umgestaltet, der Aufsprung-Hügel wurde komplett neu modelliert. Ein neuer Sprungrichterturm und ein moderner Panorama-Schrägaufzug wurden bei den Umbauten ebenfalls berücksichtigt. Heute gibt es ein Themenweg, Besucherzentrum und Gaststätte in der Schanze. Mit einer Virtual Reality Brille kann man das Erlebnis des Skifliegens hautnah erleben, bei geführten Erlebnistouren entdeckt man gemeinsam mit einem Guide die Welt des Skifliegens und wirft einen interessanten und spannenden Blick hinter die Kulisse der Skiflugschanze Oberstdorf.Fakten:Geschwindigkeit beim Absprung: 100 - 108 km/hDauer eines Skiflugs, durchschnittlich: 8 SekHöhe Schanzentisch: 3,33 mNeigung Schanzentisch: 11,2 °Gesamthöhe Anlaufturm: 72 mAnlauflänge inkl. Schanzentisch: 122,5 mAnzahl der Startstufen: 58 StkHöhendifferenz Tischkante bis K-Punkt: 96,05 mLängendifferenz Tischkante bis K-Punkt: 156,94 mNeigungswinkel am K-Punkt: 33,9 °Länge des Auslaufs: 70 mGesamthöhe der Anlage: 207 mVideos
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Herrenchiemsee

Prien am Chiemsee, Bayern

Herrenchiemsee (auch Herreninsel genannt) ist die größte der Chiemsee-Inseln mit einer Fläche von knapp 240 Hektar. Sie beherbergt mit dem Neuen Schloss Herrenchiemsee des bayerischen Königs Ludwigs II. die berühmteste Sehenswürdigkeit des Chiemgaus.Die Geschichte der InselDie Insel war jahrhundertelang im Besitz des Klosters Herrenchiemsee. Mitte des 17. Jahrhunderts entstand das ehemalige Chorherrenstift oder Alte Schloss Herrenchiemsee. Es wurde im Barockstil errichtet und umfasst vier Flügel, die um einen großen Hof mit Rosengarten errichtet wurden. Hier traf sich 1948 das Verfassungskonvent zum Ausarbeiten des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.1873 kaufte Ludwig II. die Insel für 350.000 Gulden. Fünf Jahre später erfolgte dann die Grundsteinlegung für das neue Schloss, das als Kopie von Schloss Versailles geplant war. Ludwig II. wollte damit seinem Vorbild, dem französischen Sonnenkönig Ludwig XIV. und Bauherrn von Versailles, ein Denkmal setzen.Die Arbeiten am Schloss gerieten 1886 aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten ins Stocken und endeten im selben Jahr mit dem Tod des Königs. Das Gebäude blieb so zum Großteil unvollendet. Trotzdem ist Herrenchiemsee das teuerste der Schlösser des "Märchenkönigs": Bis zu seinem Tod verschlang der Bau rund 16,6 Millionen Mark.Bereits kurze Zeit nach dem Tod von Ludwig II. wurde das Schloss der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.Herrenchiemsee heuteDas Schloss Herrenchiemsee kann im Rahmen von regelmäßigen Führungen besichtigt werden. Dabei werden unter anderem die fertiggestellten Räume im Inneren gezeigt, darunter die neun Repräsentationsräume und die königlichen Wohnräume.Sehenswert sind unter anderem das große Treppenhaus mit modernen Oberlicht, das Prunkschlafzimmer und der Spiegelsaal, der mit einer Länge von 75 Metern zwei Meter länger ist als sein Pendant in Versailles. Hier finden die alljährlichen Herrenchiemsee-Festspiele statt.Außerdem kann man das königliche Schlafzimmer, das Arbeits- und Esszimmer mit dem mechanischen Tischlein-Deck-Dich besichtigen, eine Hubvorrichtung mit Hilfe derer man Speisen aus der Küche direkt ins Esszimmer transportieren kann.Des Weiteren ist im Schloss das König Ludwig II.-Museum untergebracht, das sich dem Leben des Märchenkönigs von der Geburt bis zum tragischen Tod widmet.Ein Rundweg führt über die InselDas Außengelände des Schlosses kann ebenfalls besichtigt werden: Hier gibt es zwei große Wasserbecken, kleinere Brunnen und schön angelegte Beete. Rund zwei Drittel der Insel sind von einer parkähnlichen Waldanlage bedeckt.Im ehemaligen Chorherrenstift befindet sich heute ein Museum, das sich mit der 1.200-jährigen bayerischen Geschichte beschäftigt. Außerdem ist hier die Gemäldegalerie Julius Exter untergebracht.Etwas abseits der üblichen Touristenströme verläuft der rund 7 km lange Rundweg, der um die Insel führt. In knapp zwei Stunden Gehzeit kann man hier die Natur der Insel erleben und unter anderem an Naturbeobachtungsstationen mehr über Fledermäuse lernen.Anfahrt, Preise und ÖffnungszeitenDie Herreninsel ist mit den Schiffen der Chiemsee-Schifffahrt erreichbar. Direkte Verbindungen gibt es von Prien und Bernau, über die Fraueninsel auch von den anderen Häfen. Die Schiffe verkehren von Prien im Sommer zwischen 6:40 und 19:30 Uhr, die einfache Überfahrt dauert rund 15 Minuten. Die Hin- und Rückfahrt kostet 9 Euro, Kinder zwischen 6 und 15 Jahren zahlen 4,50 Euro. Für die Inseltour mit Fraueninsel bezahlt man 10,40 Euro bzw. 5,20 Euro.Die Schlösser und Museen haben im Sommer (April bis Oktober) von 9 und 18 Uhr geöffnet. Eintrittskarten können nur an der Schiffsanlegestelle erworben werden. Die Gesamtkarte Insel inklusive Führung im Neuen Schloss Herrenchiemsee kostet 10 Euro, ermäßigt 9 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Die Einzelkarte für den Besuch im Augustiner-Chorherrenstift erhält man für 5 bzw. 4 Euro.Von der Anlegestelle der Schiffe bis zum neuen Schloss führt ein kleiner Fußmarsch, wer möchte kann von April bis Oktober auch den Kutschservice nutzen. Erwachsene bezahlen für die einfache Fahrt 3,50 Euro, Kinder 1 Euro.Einkehren kann man in die Schlosswirtschaft Herrenchiemsee oder ins Schlosscafé im Neuen Schloss.
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Herzogshof

Regensburg, Bayern

Ein Haus mit Stil-MixDer sogenannte Herzogshof befindet sich am Alten Kornmarkt in Regensburg. Das ursprüngliche Haus stammte vermutlich aus dem 6. Jahrhundert. Sein Mix aus unterschiedlichen Baustilen spiegelt die Entwicklungsgeschichte des Kornmarkts wider.Während das zweite Stockwerk später aufgebaut wurde, stammt der untere Teil des heutigen Gebäudes aus dem 12. Jahrhundert.Bis ins 10. Jahrhundert dienten der Platz und die Gebäude als Stützpunkt für reisende Herzöge und Könige. Aus dieser Zeit stammt wohl auch der Name "Herzogshof". Heute ist das Haus bayerisches Eigentum.Der HerzogssaalDas Herzstück des Herzogshofs ist der Herzogssaal, der einst als Versammlungsraum der bayerischen Herzöge diente. Der 5 m hohe Saal wurde 1220 von den Wittelsbachern neu gestaltet und wird heute für (private) Veranstaltungen genutzt. Er gilt als ältester Repräsentationsbau Bayerns.
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Imperia Konstanz

Konstanz, Baden-Württemberg

Die Imperia an der Hafeneinfahrt von Konstanz ist eine Skulptur des zeitgenössischen Künstlers Peter Lenk und begrüßt seit 1993 die Besucher, die per Schiff in die Stadt kommen.Erinnerung an das KonzilDie weiße, neun Meter hohe Skulptur aus 18-Tonnen-Gussstein dreht sich innerhalb von vier Minuten einmal um sich selbst und zeigt ihre üppigen Formen von allen Seiten. Die Imperia soll an das Konzil von Konstanz im 15. Jahrhundert erinnern. Auf den Händen der Statue sitzen zwei Gaukler, die die Insignien des Kaisers und des Papstes tragen. Die Imperia selbst stellt eine Prostituierte dar und weist somit auf die Doppelmoral der Konzil-Teilnehmer hin.Auch das Märchen "Des Kaisers neue Kleider" wird in der Statue aufgegriffen: Auf dem Kopf trägt Imperia eine Narrenkappe mit Schellen. Dies symbolisiert, dass Imperia das Spiel der Mächtigen durchschaut und veralbert.Umstrittenes WahrzeichenSeit ihrer Enthüllung übt sie auf die Betrachter eine ungeheure Wirkung aus: Sie wird angeschmunzelt und kritisiert, bekämpft und bewundert. Mittlerweile ist die Imperia jedoch zu einem Wahrzeichen von Konstanz und zu einem Touristenmagneten geworden.
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Isartalsternwarte Königsdorf

Königsdorf, Bayern

Mitten im bayrischen Oberland, bei Königsdorf, können Interessierte eine Reise ins Weltall unternehmen. Außerhalb des Ortes befindet sich die Isartalsternwarte, die den Blick ins All ermöglicht. Die Milchstraße, Asteroiden oder der Mond werden hiermit ganz nah an das Auge des Betrachters geholt und können genau begutachtet werden. Ehrenamtliche Mitglieder arbeiten im Verein Isartalsternwarte e.V. und haben es sich zur Aufgabe gemacht, vor allem jungen Himmelsforschern die Geheimnisse des Weltalls näherzubringen.Programm der IsartalsternwarteAusgestattet ist die Sternwarte bei Königsdorf mit einem 60 cm-Spiegelteleskop. Damit ist es das größte Teleskop im Oberland. Bei gutem Wetter ist die Sternwarte fast jeden Mittwoch und Freitag geöffnet und holt für die Besucher die Sterne vom Himmel. Zu jeder Öffnung werden den Besuchern die aktuellen Himmelsbilder erläutert. Zu besonderen Ereignissen, wie Sonnen- oder Mondfinsternissen, gelten gesonderte Öffnungszeiten, damit diese hautnah miterlebt werden können. Bei klarem Himmel bietet der Verein auch tagsüber Tageshimmelbeobachtungen an, die unter anderem von der Dachterrasse aus gestaltet werden.Veranstaltungen und AngeboteNeben den öffentlichen Terminen zu Himmelsbeobachtungen gibt es in der Sternwarte diverse Vorträge, deren Termine auf der Website kommuniziert werden. Für Jugendgruppen und Schulklassen können auch gesonderte Führungen außerhalb der Öffnungszeiten vereinbart werden.
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Kalvarienberg Bad Tölz

Bad Tölz, Bayern

Blick ins IsartalBesucher der bayerischen Stadt Bad Tölz sollten sich keinesfalls einen Besuch auf dem Kalvarienberg entgehen lassen. Er ist eine Anhöhe am rechten Ufer der Isar und liegt im nördlichen Stadtgebiet. Erreichbar ist er direkt aus dem Stadtzentrum über etliche steile Stufen. Für die Strapazen wird man mit einem herrlichen Blick über die Stadt und die Region bis ins Karwendelgebirge belohnt. Auch für kulturell Interessierte hat die Anhöhe etwas zu bieten. Hier befindet sich die im Jahr 1726 erbaute Heilig-Kreuz Kirche.Andachtsstätte am Berg{{gallery_2}} Schon aus größerer Entfernung sind die beiden schlanken Türme der Doppelkirche zu sehen. Sie bildet gemeinsam mit dem eigentlichen Kalvarienberg und der Leonhardikapelle ein barockes Ensemble.Der Kalvarienberg ist eine Andachtsstätte, die an die Leiden Christi erinnern soll. Im Jahr 1711 wurde hier das erste Kreuz aufgestellt. Im Jahr 1718 folgten sieben Wegkapellen, die später im Jahr 1725 mit der Kirche überdacht wurden.Von der heutigen Nockhergasse führt der Weg auf den Kalvarienberg zunächst zum Ölberg. Hier befinden sich eine Christusfigur, Engel und eine Gruppe schlafender Jünger. Die Kerkerkapelle ist eine Grotte mit Figuren des Tölzer Bildhauers Josef Anton Fröhlich.Darüber befindet sich der Golgathahügel mit einer monumentalen Kreuzigungsgruppe. Auf einem kleinen Hügel rechts neben der Heilig-Kreuz-Kirche ist heute die Kreuzigungsszene zu sehen.Sehenswerte Kirchenanlage Heilige Stiege in der Kalvarienkirche © Jan Beckendorf, wikimedia commons (CC BY-SA 2.0)Die Weihung der Kirche fand 1726 statt. Liebevoll wird die barocke Heilig-Kreuz-Kirche von den Einheimischen auch "Krone von Tölz" genannt.Sie besteht aus zwei Etagen und ist eine reich ausgestattete Doppelkirchen-Anlage. Zu beachten sind die wunderschönen Deckenfresken. Sie wurden von Joseph Matthias Ott im Jahr 1785 erschaffen. Sie zeigen neben einem Engelskonzert vor allem die Verehrung des Kreuzes.Im ältesten Teil der Kirche befindet sich eine imposante Treppenanlage: Die heilige Stiege, die Scala Santa, ist dreiteilig. Der mittlere Teil ist für die Gläubigen. Sie erklimmen am Karfreitag die Stufen auf Knien betend. Die beiden seitlichen Aufgänge dienen heute der Besichtigung.Die ebenso sehenswerte Leonhardikapelle befindet sich neben der Kirche. Sie wurde von Tölzer Zimmerleuten als Dank für die unversehrte Heimkehr aus einer Bauernschlacht errichtet.

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