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Sehenswürdigkeiten in Bayern

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Sehenswürdigkeiten

St. Bartholomä

Schönau am Königssee, Bayern

Die Wallfahrtskirche St. Bartholomä steht auf der Halbinsel Hirschau am Westufer der Königssees. Ihr Bild vor der Ostwand des Watzmanns ist eines der bekanntesten Fotomotive Bayerns. Erreichbar ist die Halbinsel nur per Schiff über den Königssee oder über eine mehrstündige Wanderung zu Fuß. Die Schifffahrt verkehrt ab Schönau das ganze Jahr über, nur bei Vereisung wird die Schifffahrt ausgesetzt.Schon bei der Anfahrt mit dem Schiff kann man die Kirche aufgrund ihrer markanten roten Kuppeldächern gut erkennen. Die erste Kirche an diesem Ort entstand bereits im 12. Jahrhundert, diese wurde im 17. Jahrhundert abgerissen und neu errichtet. Im 18. Jahrhundert wurde sie im Barockstil umgestaltet und erhielt ihr heutiges Aussehen. Gewidmet ist die Kirche dem Heiligen Bartholomäus, einem der zwölf Apostel, der auch der Schutzpatron der Almbauern und Sennerinnen ist. Ein Hochalterbild in der Kirche zeigt Bartholomäus und jedes Jahr findet um den 24. August, dem Gedenktag des Apostels, eine Wallfahrt statt.Einkehren im ehemaligen JagdschlossNeben der Kirche steht das ehemalige Jagdschloss, das von den Berchtesgadener Fürstpröbsten als Jagdunterkunft genutzt wurde. Seit 1912 ist hier eine Gaststätte untergebracht, hier kann man entweder in der gemütlichen Gaststube oder im Biergarten unter Kastanienbäumen speisen.
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Sehenswürdigkeiten

Bauernhausmuseum Amerang

Wasserburg am Inn, Bayern

Das Bauernhausmuseum Amerang präsentiert auf einer Fläche von 4 Hektar 17 historische Gebäude, die aus ganz Oberbayern nach Amerang gebracht wurden. Mittels der Gebäude und 9.000 Ausstellungsobjekten soll den Besuchern die Geschichte der Häuser und ihrer Bewohner näher gebracht werden.Ein Überblick über die Gebäude Auf dem Gelände des Bauernhofmuseums finden sich landwirtschaftliche Gebäude verschiedener Stile, Jahrhunderte und Nutzung. Mit dem Holzmannhof aus dem 16. Jahrhundert ist einer der ältesten Bauernhöfe Altbayern zu besichtigen, das älteste Haus ist der Mittermayerhof, der ursprünglich 1525 erbaut wurde. Weitere Bauernhöfe sind der Bartlhof, in dem alles unter einem Dach vereint ist, der Bernöderhof und der Häuslmannhof, ein traditionelles Bauernhaus des Chiemgaus.Neben den Wohnhäusern gibt es weitere Nutzgebäude wie ein Brechlbad zum Dörren von Flachs, ein Getreidekasten, eine Schmiede und eine Seilerei, außerdem verschiedene Stadel, in denen heute die Museumsgaststätte, eine Werkstatt und eine Schreinerei untergebracht sind. Außerdem kann man eine Getreide- und eine Sägemühle besichtigen.Rund um den BesuchDie Bauernhäuser sind umgeben von schönen Wiesen und Gärten, in denen unter anderem historische Obst- und Gemüsesorten wachsen, die anderswo kaum noch zu finden sind. Für Besucher gibt es einen kostenlosen Audioguide, außerdem finden – vor allem zur Ferienzeit – regelmäßig Führungen und Veranstaltungen statt. So werden Handwerksvorführungen und Vorträge veranstaltet, Höhepunkte sind das Maifest und der Adventsmarkt.
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Sehenswürdigkeiten

Chiemgau-Arena

Ruhpolding, Bayern

Die Chiemgau-Arena bei Ruhpolding ist ein Biathlon-Stadion und einer der wichtigsten Olympiastützpunkte in Deutschland.Eröffnet wurde die Chiemgau-Arena 1964 unter dem Namen "Stadion am Zirnberg". Seither ist Ruhpolding ein wichtiger Trainingsort für zahlreiche Wintersportler sowohl im Winter, als auch im Sommer. Athleten der Olympia-Disziplinen Biathlon, Langlauf, Skispringen und Nordische Kombination trainieren auf den Loipen, den Sprunganlagen, den 30 modernen Schießständen und im Sommer auf den Rollerbahnen.Insgesamt verfügt die Chiemgau-Arena über acht, von der FIS anerkannte Langlaufstrecken in der Länge von 1,1 bis 7,5 Kilometern. Außerdem gibt es fünf Skisprung-Schanzen, die größte ist die Zirnbergschanze mit einer Hillsize von 128 Metern.Seit ihrem Umbau im Jahr 2011 im Vorfeld der Biathlon-Weltmeisterschaften 2012 gehört die Chiemgau-Arena zu den modernsten Wintersportarenen der Welt. Sie ist nach der Arena in Oberhof das zweitgrößte Biathlon-Stadion in Deutschland und fasst an Weltcup-Tagen allein auf der Tribüne im Schießstandbereich bis zu 13.000 Zuschauer. Dazu kommen noch zahlreiche Stehplätze am Rand der Strecke.Seit der Eröffnung 1964 fanden bereits vier Mal Biathlon-Weltmeisterschaften in Ruhpolding statt, außerdem wird jedes Jahr im Januar ein Weltcup im Biathlon in der Chiemgau-Arena ausgetragen und seit 2005 sind die Nordischen Kombinierer einmal im Jahr zum Warsteiner-Grand-Prix zu Gast.Eine Besonderheit auf dem Gelände der Chiemgau-Arena ist das Schneedepot: Im Frühjahr wird hier Schnee eingelagert und mit Styropor und einer weißen Plane abgedeckt. Ziel des Depots ist es, im Herbst möglichst früh die Langlaufstrecken wieder mit Schnee präparieren zu können.Führung und GästeschießenJeden Dienstag um 10:30 Uhr und Freitag um 14:00 Uhr kann man an einer öffentlichen Führung durch die Chiemgau-Arena teilnehmen. Erwachsene zahlen 12,50 Euro, ermäßigt kostet die Führung 7,50 Euro. Ein besonderes Highlight ist die Arena Tour mit anschließendem Biathlonschießen, diese wird jeden Donnerstag um 11:00 Uhr angeboten und kostet 36,50 Euro (ermäßigt 31,50 Euro), Kinder dürfen erst ab einem Alter von zehn Jahren schießen.
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Sehenswürdigkeiten

Deutsches Dampflokmuseum Neuenmarkt

Bad Berneck, Bayern

Das Deutsche Dampflokomotiv-Museum liegt am Fuß der Schiefen Ebene, der ersten Steilstrecke für Züge in Europa. Auf einer Fläche von 100.000m² kann man im ehemaligen Bahnbetriebswerk in Neuenmarkt über 30 Dampflokomotiven und zahlreiche weitere Exponate bewundern. Für Kinder gibt es einen Kindermuseumsführer mit Oskar, der freundlichen Lokomotive.Die Ausstellung des Museums Herzstück des Museums ist der 15-ständige Lokschuppen mit Segmentdrehscheibe. Hier werden die Dampflokomotiven ausgestellt, darunter Modelle des bayerischen, preußischen und sächsischen Typs wie die preußische P8 oder die bayerische S3/6.Zur Sammlung gehören außerdem verschiedene Feldbahn- und Industrielokomotiven und viele Lokomotivteile, beispielsweise Zylinderblöcke oder Rauchkammern. Somit ist das Dampflokomotiv-Museum in Neuenmarkt das größte Spezialmuseum seiner Art in Deutschland.Mit Kanzlern speisenBesonders stolz ist das Museum auf den Besitz des Salonspeisewagens von 1937, der über 50 Jahre lang von Reichs- und Bundeskanzlern genutzt wurde. Über die bewegte Geschichte des Wagens informiert der Film "Der Salonwagen 10 242 – Mit den Kanzlern unterwegs", der täglich um 11:30 und 14:30 Uhr vorgeführt wird.Eisenbahn im kleinen MaßstabZum Museum gehört auch eine Modelleisenbahnanlage, die den Streckenabschnitt der Steilrampe Schiefe Ebene nachbildet. Auf 42 m² kann man im Maßstab 1:87 die Züge betrachten, jeden Tag um 11 Uhr, 14 Uhr und 15 Uhr gibt es Vorführungen.Mitfahren erlaubt!Auf dem Außengelände des Museums fährt von Mai bis in den Herbst hinein während der Öffnungszeiten eine Dampfkleinbahn. Regelmäßig werden zudem Dampffahrten außerhalb des Geländes organisiert, beispielsweise bei den Pfingstdampftagen oder dem Kohlenhoffest. 12 Tafeln informieren auf dem Weg / © Reinhard Feldrapp / Deutsches Dampflokomotiv Museum Neuenmarkt Das Leben der EisenbahnerZwei Rundwege informieren über das Leben der Eisenbahner in Neuenmarkt: Auf dem beschilderten Lehrpfad erzählen lebensgroße Figuren den Besuchern, wie die Eisenbahn-Angestellten und ihre Familien lebten und arbeiteten und der Rundweg durch das Eisenbahnerdorf Neuenmarkt führt zu den wichtigsten eisenbahnhistorischen Gebäuden des Ortes.
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Deutsches Freimaurermuseum

Bayreuth, Bayern

Eines der größten Freimaurermuseen der WeltDas Deutsche Freimaurermuseum im oberfränkischen Bayreuth ist eines der größten seiner Art weltweit. Es befindet sich am Rande des Hofgartens im Zentrum der Stadt. Zur Gründung des Museums kam es im Jahr 1902, als der Buchhändler Georg Niehrenheim im Haus der Freimaurerloge "Eleusis zur Verschwiegenheit" mit von ihm gesammelten freimaurerischen Gebrauchsgegenständen einen Grundstock für diese einzigartige Sammlung legte.Das Museum hat bis heute seinen Sitz in Bayreuther Logenhaus. Das Haus beherbergt eine umfassende Sammlung freimaurerischen Kulturguts und freimaurerischer Literatur.Eine umfassende Sammlung mit großartiger Bibliothek Zu den Exponaten des Deutschen Freimaurermuseums gehören Logenabzeichen, Arbeitsteppiche und zahlreiche Ritualgegenstände der Freimaurerei. Zudem befindet sich die größte freimaurerische Bibliothek des deutschsprachigen Raums im Museum.Thema der hier verwahrten Literatur ist vor allem die Ideengeschichte der Freimaurerei und ihre Entwicklung innerhalb des deutschen Sprachraums. Gegründet wurde die Bibliothek im Jahr 1913. Die Bayreuther Freimaurerloge folgte damit dem Gedanken der Deutschen Bücherei in Leipzig, die ebenfalls eine Freimaurerische Zentralbücherei anlegte. Die Bibliothek beherbergt heute 16.500 Bände und an die 2.000 Logendokumente.Verdienstvolles Engagement in wechselhafter GeschichteDer Bayreuther Arzt Dr. Bernhard Beyer leistete Großartiges für das Museum. Als Leiter des Hauses baute er es ab 1912 zum drittgrößten Freimaurermuseum der Welt auf. Unter der Diktatur des Nationalsozialismus wurde das Museum aufgelöst und zahlreiche Sammelobjekte prominenter Freimaurer gingen verloren. Nach Kriegsende begann Dr. Beyer sofort mit dem Wiederaufbau.Das Logenhaus war glücklicherweise weitgehend unversehrt. Die Sammlung umfasst heute etwa 1.600 Kupferstiche und Bilder, ungefähr 1.700 Medaillen und Logenabzeichen, die "Bijoux" genannt werden, sowie Porzellan, Keramik, Kristall und Freimaurerbekleidung.

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Kehlsteinhaus

Berchtesgaden, Bayern

Das Kehlsteinhaus ist eine Berggaststätte mit herausragendem Panorama und bewegter Geschichte: Das Gebäude wurde 1938 im Auftrag der NSDAP als Repräsentationsgebäude errichtet. Hitler selbst war aber nur selten im Kehlsteinhaus zu Gast, ihm war der Weg vom Obersalzberg zu aufwendig. Heute ist das Kehlsteinhaus ein beliebtes Ausflugsziel, es liegt auf einer Höhe von 1.834 m etwas unterhalb des Kehlsteingipfels. Von hier hat man einen Fernblick von bis zu 200 km auf die Alpen, hinab zum Königssee und bis nach Salzburg.Die Geschichte des KehlsteinhausesDer gesamte Bereich um den Obersalzberg wurde ab 1933 zum Führersperrgebiet und umgestaltet. Dazu gehörte auch die Errichtung des Kehlsteinhauses mit der zugehörigen Straße und dem Lift. Im Englischen ist das Gebäude als “Eagle‘s Nest” (Adlerhorst) bekannt. Während des Krieges wurde das Kehlsteinhaus trotz Versuchen nicht getroffen und entging auch Plänen einer Sprengung nach dem Krieg. Seit 1952 ist das Gebiet für den Tourismus freigegeben, die Berggaststätte wird seit 1960 von privaten Pächtern geführt. Mittlerweile gibt es im Kehlsteinhaus eine kleine Ausstellung, die sich mit der Geschichte des Orts beschäftigt.Auffahrt zum KehlsteinhausZum Kehlsteinhaus führt eine 6,5 km lange Gebirgsstraße, die jedoch für den individuellen Verkehr gesperrt ist. Es verkehrt ein Linienbus ab dem Obersalzberg bzw. ab Berchtesgaden. Vom Parkplatz geht es entweder zu Fuß über einen Weg und Treppen zum Haus oder man nutzt den 124 m hohen Kehlsteinlift, dessen Kabine weitgehend original erhalten ist.Natürlich kann man das Kehlsteinhaus auch zu Fuß erreichen: Wanderwege führen beispielsweise vom Parkplatz Obersalzberg oder vom Parkplatz Ofnerboden nach oben.Die Gaststätte im Kehlsteinhaus serviert Brotzeit, Salate, Schnitzel, Suppen und einige warme Speisen.
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Lokschuppen Rosenheim

Rosenheim, Bayern

Seit 26 Jahren befindet sich im Lokschuppen Rosenheim ein international anerkanntes Ausstellungszentrum, in dem jedes Jahr eine Ausstellung zu einem anderen Thema inszeniert wird.Ehemaliges EisenbahngebäudeErbaut wurde die ehemalige Eisenbahnremise im Jahr 1858, nach dem Umzug des Bahnhofs wurde das Gebäude zunächst als städtische Lagerhalle genutzt, anschließend war das Stadtarchiv, die Stadtbibliothek, eine Turnhalle und verschiedene Ämter darin untergebracht. In den 1980er Jahren wurde das Gebäude dann umgebaut und saniert und schließlich 1988 mit der Ausstellung "Die Bajuwaren" eröffnet.Erlebnisausstellungen für die ganze Familie Der vom Bund Deutscher Architekten preisgekrönte Lokschuppen wird seitdem von bis zu 280.000 Menschen pro Jahr besucht und gehört damit zu den zehn erfolgreichsten Ausstellungshäusern in Deutschland.Die Ausstellungen im Lokschuppen behandeln unterschiedlichste Themen, so gab es schon Inszenierungen zu Dinosauriern, den Maya, Tibet oder der Tiefsee. Die Ausstellung hat meist von April bis November geöffnet, im Winter hat der Lokschuppen im Zuge der Vorbereitung für die nächste Saison geschlossen. Passend zum Thema der Ausstellung gibt es Führungen und Workshops, so kann man beispielsweise zur Inka-Ausstelung 2014 einen Kerubecher basteln und gestalten.
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Mittertor Rosenheim

Rosenheim, Bayern

Das Mittertor aus dem 14. Jahrhundert ist das einzige erhaltene von den ursprünglich sechs Stadttoren Rosenheims und ist das älteste Gebäude der Stadt. Die oberen Stockwerke und der Turm stammen aus dem 15. Jahrhundert, sie wurden nach dem großen Stadtbrand von 1641 erbaut. Das Mittertor bildet den Durchgang zwischen Max-Josefs-Platz und Ludwigsplatz.Es beherbergt das Städtische Museum Rosenheim. Dieses zeigt die 2.000-jährige Geschichte der Stadt von der Besiedelung der Gegend durch die Römer bis in die 1950er Jahre.Vielfältige AusstellungBereits 1895 wurde hier das Museum eröffnet und ständig erweitert. Heute werden in 23 Schauräumen rund 5.000 Exponate gezeigt, insgesamt besitzt das Museum rund 20.000 Objekte.Thema der Dauerausstellung ist das Leben und Arbeiten der früheren Bewohner Rosenheims, so gibt es Inszenierungen zum Zunftwesen, Handel und Handwerk, bürgerlichem Wohnen, Kultur, sakraler Kunst und vielem mehr. Ausgestellt werden beispielsweise Möbel, Waffen, Porzellan, Gemälde, Münzen und Medaillen.
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Rathaus Ulm

Ulm, Bayerisch Schwaben

Das Rathaus UlmUnweit des Münsters liegt das Ulmer Rathaus, unschwer an seiner opulenten Außenbemalung aus der Frührenaissance zu erkennen. Der älteste Teil des heutigen Gebäudes, der südöstliche Hauptbau, entstand 1370 als ‘neues Kaufhaus‘. 1419 wird es erstmals als Rathaus bezeichnet.Im Laufe des 15. Jahrhunderts erhielt der Ratssaal in gotischer Architektur gerahmte Fenster (mit sechs Kurfürstenfiguren) auf der Südseite sowie die auf der Ostseite gelegenen Doppelfenster. Die reichverzierte astronomische Uhr wurde um 1520 angebracht. Die reichaltige Fassadenbemalung wurde auch auf den Altbau ausgedehnt und zeigt lehrhafte Darstellungen von Tugenden, Geboten und Lastern. Die heute zu sehende Malerei stammt aus dem Jahre 1900, als die von der Witterung größtenteils zerstörte Bemalung wiederhergestellt oder im Geiste der verbürgten Teile neu erstellt wurde.
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Wallfahrtskirche Maria Gern Berchtesgaden

Berchtesgaden, Bayern

Die Wallfahrtskirche Maria Gern liegt idyllisch in einem Hochtal nördlich von Berchtesgaden auf 700 m Höhe. Die Kirche ist ein beliebtes Ziel für Wanderer, denn von hier hat man einen tollen Blick auf den Watzmann.Die KircheDie erste Kapelle stand bereits im 16. Jahrhundert an der Stelle der heutigen Wallfahrtskirche. Um 1680 wurde diese Kapelle abgerissen und an ihrer Stelle eine neue Kirche erbaut. Um die stetig steigende Zahl der Wallfahrer bewältigen zu können, ließ Heinrich Maximilian Freiherr von Piesser um 1710 auch diese Kirche abreißen, um eine neue, größere zu errichten. Die Kirche, so wie sie heute ist, entstand durch zahlreiche Renovierungsarbeiten, wovon die letzte 1983 durchgeführt wurde.Der Innenraum von Maria GernDen Grundriss des Innenraums ist ein Oval, an dem sich im Norden der Altarraum und im Süden die Vorhalle anschließt. An den Seiten befinden sich mehrere Seitenaltäre. Sehenswert ist nicht nur das Gnadenbild mit Maria und Jesus, sondern auch der Hochaltar. Die Votivbilder an den Wänden geben eine Vorstellung über die ehemaligen Kirchen in Maria Gern. Ein weiteres Highlight sind die über 20 Deckenfresken.Die WallfahrtenBereits seit 1600 ist Maria Gern für Wallfahrten bekannt. Grund dafür war das Gnadenbild der Maria mit dem Sohn. Mit der Marienstatue von Wolfgang Hueber, 80 Jahre später, stieg die Zahl der Wallfahrer so stark an, dass man 1691 eine Herberge und einen Kramerladen in Kirchennähe errichtete.
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Allgäuer Bergbauernmuseum

Immenstadt, Bayern

Das Museum zum Mitmachen und BegreifenDas Allgäuer Bergbauernmuseum liegt im Ortsteil Diepholz bei Immenstadt auf einer Höhe von über 1.000 m und ist das höchstgelegene Freilichtmuseum Deutschlands. Das lebendige Museum ist wie ein Bergdorf angelegt und erzählt viel über das Leben im Allgäu, ein Leben mit und in den Bergen.Umgeben von traumhafter Kulisse, machen die Besucher eine kleine Zeitreise in eine Welt vor über 200 Jahren. Die historischen Gebäude dokumentieren anschaulich das entbehrungsreiche und teils schwere Leben der Allgäuer Bergbauern.Tiere hautnah erlebenMisten, füttern, melken, das Austreiben der Tiere auf die Weide, all das ist gerade für Kinder ein sehr schönes und besonderes Erlebnis. Ein aktiv bewirtschafteter Bauernhof ist Teil des Museums, Kinder können hier den Umgang mit den Hoftieren erleben. Alte Haustierrassen wie das Allgäuer Bergschaf, Sulmtaler Hühner und das Allgäuer Braunvieh, also Kühe, gehören zum Bauernhof dazu. Auch ein Imkerhaus mit Bienenstock gehört zur Anlage und kann besucht werden. Spannendes und Interessantes zum Thema "Rund um die Kuh" und über die Milchwirtschaft wird gezeigt. Ein begehbarer Kuhmagen macht den Weg vom Gras zur Milch im wahrsten Sinne des Wortes erleb- und begreifbar. Highlight für die kleinen Bauern ist auch der Trettraktoren-Parcours, der Erlebnisspielplatz und das Hüpfen und Toben im Heu.Kräuterführung und KäsetourAber auch für Erwachsene gibt es viel zu sehen: den schön angelegten Bauerngarten und den Kräutergarten mit seinen vielen Wild- und Gartenkräutern, die früher von den Bergbauern als Tee, Salbe, Tinktur, Öl oder zum Räuchern verwendet wurden.Das Allgäuer Bergbauernmuseum bietet zudem interessante Themenkurse für erwachsene Besucher an wie "Allgäuer Küche", "Backen im Holzofen" oder auch "Buttern und Käsen für den Hausgebrauch". Die Kurse finden in Gruppen von jeweils maximal 15 Teilnehmern statt, es sind jeweils zwei bis drei Stunden Zeit einzuplanen.Im Museumsladen kann man regionale Produkte erwerben, z.B. Honig, Marmeladen und weitere Allgäu-Andenken. Zur Einkehr empfiehlt sich die historische "Höfle-Alpe" oder, nur rund 50 m vom Allgäuer Bergbauernmuseum entfernt, die Gaststube "DreiKäseHoch".
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Alpin-Museum Kempten

Kempten, Bayern

Größtes alpingeschichtliches Museum EuropasIn den historischen Räumen des 1730 erbauten Marstall in Kempten ist das Alpin-Museum untergebracht. Eröffnet wurde das Museum im Jahre 1991. Es bietet auf einer Ausstellungsfläche von 2.200 m² viel Wissenswertes über die Geschichte der Alpen, über den Alpinismus sowie Umwelt und Natur.Viel Wissen auf vier EtagenIm Alpin-Museum Kempten geht es um das Thema "Lebensraum Alpen" - die Geschichte einer mühevollen Besiedelung, die Entwicklung des Tourismus in den letzten 150 Jahren, der Alpinismus sowie die großartige Tier- und Pflanzenwelt der Alpen. Auch wird auf die aktuellen Probleme eingegangen, die durch den Tourismus in den Alpen entstanden sind. Außerdem zeigt das Museum markante Stationen des Bergsteigens und die Gefahren der Bergwelt, die Palette reicht von Fridtjof Nansen bis Reinhold Messner.In einem eigenen Ausstellungsbereich wird auch die Geschichte des Skilaufs vorgestellt. Hier wird die Entwicklung des Skisports dokumentiert, angefangen bei den ersten Holzskiern und Bambusstöcken bis hin zum Spezialski für Hochgeschwindigkeitsrennen.Das Alpin-Museum Kempten bietet einen interessanten Einblick auf die nicht immer einfache Beziehung von Mensch und Gebirge. Jeden Samstag um 14 Uhr gibt es eine Führung. Individuelle Führungen (Teilnehmerzahl 5 bis 30 Personen) sind nach Absprache buchbar.
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Alte Saline Bad Reichenhall

Bad Reichenhall, Bayern

Die Alte Saline in Bad Reichenhall erhielt bereits im Jahr 1846 den Titel „Schönste Saline der Welt“ und gehört heute zu den wichtigsten Industriedenkmälern Bayerns.Im Stollensystem der Saline lernen die Besucher anschaulich alles Wissenswerte über Salz, auch „weißes Gold“ genannt, und über dessen Abbau. Unter König Ludwig I. wurde die Saline, die nach einem Stadtbrand fast vollständig vernichtet wurde, neu aufgebaut. Bis heute sprudeln hier unterirdisch die Solequellen.Ein Rundgang durch die Alte SalineEin Besuch durch die Alte Saline führt zunächst an den gigantischen Wasserrädern vorbei, die 13 Tonnen wiegen und einen Durchmesser von 13 Metern haben, hinein in die unterirdischen Stollensysteme.Die Salzgrotte ist eine natürliche Höhle, die im Jahr 1795 entdeckt wurde. Sie ist 280 m² groß und 5 m hoch. In der Karl-Theodor-Quelle sehen Besucher die Pumpe, die über ein 103 m langes Gestänge angetrieben wird. Von hier aus fließt die Sole in den Hauptschacht. Mittlerweile wird die gewonnene Sole ausschließlich zu Kurzwecken eingesetzt.Über den Hauptbrunnenschacht gelangen die Besucher schließlich ins Salzmuseum. Hier gewinnt man einen spannenden Einblick in die Geschichte Bad Reichenhalls und der Alten Saline. Außerdem gibt es hier zahlreiche Exponate und Videodokumentationen, die anschaulich die Geschichte des Salzes erklären.Im Salzshop gibt es ein großes Sortiment an Gewürzsalzen, Gesundheits- und Wellnessprodukten. Außerdem findet man hier Stein- und Gourmetsalze.Nebenan befindet sich das moderne Markenmuseum, das nicht nur alles Wissenswerte über das „Weiße Gold“ vermittelt, sondern auch die Geschichte der Marke „Bad Reichenhaller“ erläutert.
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Altes Rathaus Passau

Passau, Bayern

Das Alte Passauer Rathaus liegt direkt an der Donau und ist Teil des Passauer Rathauskomplexes mit dem Neuen Rathaus und dem Alten Hauptzollamt. Die meisten Teile des Gebäudes wurden 1393 bis 1683 errichtet - mit zahlreichen Veränderungen und Anbauten bis in das 19. Jahrhundert.Dementsprechend begegnen sich hier diverse Baustile und Dekorationen der verschiedenen Epochen. So wurde einer der Saalbauten im venezianischem Stil im Jahre 1446 errichtet, während die Außenfresken aus dem Jahr 1922 relativ jung sind und u.a. Kaiser Ludwig von Bayern darstellen.Prachtvolle SäleDie beiden Rathaussäle sind die Prunkstücke des Alten Passauer Rathauses. Der Große Saal ist eine zweischiffige, venezianische Halle mit Kolossalgemälden des Passauer Historienmalers Ferdinand Wagner aus dem späten 19. Jahrhundert. Eines zeigt die Hochzeit Kaiser Leopolds I. in Passau von 1676. Das andere, das sog. "Staatsbild", beinhaltet den Empfang Kriemhilds durch ihren Onkel, einen Passauer Bischof - eine Szene des Nibelungenlieds.Der Kleine Rathaussaal ist mit barockem Stuck verziert, der im 19. Jahrhundert vergoldet wurde. Auch hier gibt es Gemälde mit lokalem Bezug: An der Decke ist die Stadt Passau als blonde Frau mit goldenem Kleid dargestellt, die Donau als üppige Frau, der Inn als Muskelprotz und die Ilz als dunkelhaariges Engelchen.RathausturmDer 38 m hohe neugotische Turm wurde um 1890 an der Stelle eines älteren Bauwerks errichtet. An seinen Seiten sind die 24 Wappen der Länder befestigt, die am 18. Januar 1871 das Deutsche Reich gegründet haben. Die Glocken des Turms wurden im Zweiten Weltkrieg einschmolzen. Heute ertönt hier ein automatisches Glockenspiel.Außerdem interessant:Am Alten Passauer Rathaus zeugen Hochwassermarken von vergangenen Naturkatastophen.
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Archäologischer Park Cambodunum

Kempten, Bayern

Antike Siedlungen und Tempel mitten in KemptenKempten - zu römischer Zeit trug es den Namen Cambodunum - war einst das zivile Verwaltungszentrum und Sitz des Stadthalters der Provinz Rätien. Die Überreste der einstigen antiken Römersiedlung Cambodunum können im Archäologischen Park Cambodunum (APC) am Stadtrand von Kempten besichtigt werden. Der 1983 eröffnete Park gibt einen einmaligen Einblick in die Lebenswelt der Römer und deren Stadtleben vor über 2000 Jahren.Seit 1885 wurde der Park der im 1. Jahrhundert n. Chr. in Stein erbauten Römerstadt Cambodunum durch die vielen Ausgrabungen nach und nach erschlossen. Anhand begleitender Ausstellungen im Archäologischen Park kann der Besucher das Leben in dieser Römerstadt hautnah miterleben.Lebendiges Bild einer längst vergangenen ZeitGezeigt werden hier wiederhergestellte Gebäude der antiken Siedlung und es ist gelungen, ein lebendiges Bild der Anlage in der römischen Zeit nachzuzeichnen. Zu sehen sind der rekonstruierte gallorömische Tempelbezirk mit verschiedenen Tempelbauten und Altären aus Stein. Schautafeln und archäologische Fundstücke vervollkommnen das lebendige Bild des Tempelbezirks und der römischen Götterwelt.Forum und BasilikaDas Forum ist der interessanteste Baukomplex der Ausstellung: Hier sind die Grundmauern der Basilika zu sehen, dem damals wohl prachtvollsten Versammlungsraum der Stadt. Das Forumsgelände ist jederzeit frei zugänglich.Die "Kleinen Thermen" sind eines der frühesten bekannten Beispiele antiker Badegebäude nördlich der Alpen. In einem Ausstellungsgebäude kann man die originalen Grundmauern, Böden, Heizkeller und Kanäle der einstigen Thermenanlage besichtigen. Ein großes Gesamtmodell der Thermenanlage sowie Schautafeln zeigen eindrucksvoll das antike und römische Badewesen.Museumsshop und CaféDie Taberna am Tempelbezirk ist ein Museumsshop und ein kleines Café. Hier finden sich kleine römische Mitbringsel, Postkarten und Andenken oder man stärkt sich mit einem kleinen Imbiss und Getränken. Außerdem gibt es hier besondere Spezialitäten nach original römischem Rezept wie Honiglebkuchen oder Würzwein.
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Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg

Konstanz, Bodensee

Das Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg, kurz ALM genannt, befindet sich ganz in der Nähe des Rheinufers in Konstanz.An jedem ersten Samstag im Monat können Besucher das Museum inklusive aller Sonderaustellungen kostenlos besichtigen.Die Dauerausstellung im ALMAuf einer Fläche von 3.000 m² und drei Etagen wird die Dauerausstellung des ALMs gezeigt. Sie beschäftigt sich mit Funden und Erkenntnissen der Archäologie des Lands Baden-Württemberg.Erdgeschoss Im Erdgeschoss finden die Besucher allgemeine Informationen zur Arbeitsweise und Methodik der Archäologie, z. B. im Archäologischen Ausgrabungsraum. Im Raum "Der Mensch" erfährt man, wie Gräber und Knochenfünde analysiert werden. Die "Schifffahrtsabteilung" erzählt die interessante Geschichte der Schifffahrt in Südweestdeutschland, auf dem Rhein und dem Bodensee. Auch der Museumsshop ist im Erdgeschoss zu finden.Erster StockIm ersten Stock des ALMs sind Exponate von der Jungsteinzeit bis zur Späten Neuzeit ausgestellt: So kann man sich unter anderem die Welt der Pfahlbauten ansehen, eine römische Stadt aus dem Untergrund und die Geschichte der Ludwigsburger Porzellanmanufaktur ansehen.Zweiter StockDas zweite Obergeschoss präsentiert die Archäologie des Mittelalters: Alltag und Kultur in mittelalterlichen Städten, was man aus Latrinen lernen kann und wie alte Gruften aufgebaut waren. Das Highlight in diesem Stockwerk ist, dass kurze Hörspiele veranschaulichen die Einblicke in diesen Teil der Ausstellung.Highlight für Kinder: Die jährliche Sonderausstellung Playmobil-Ausstellung © Archäologisches Landesmuseum Baden-WürttembergJedes Jahr in der Vorweihnachtszeit findet im ALM bereits seit 2006 eine Sonderausstellung statt, die vor allem Kinderherzen höher schlagen lässt: Archäologie & Playmobil. Anhand der Spielzeugfiguren wird immer ein neues geschichtliches Thema vorgestellt: Ritter, Wikinger, Ägypter waren bislang bereits im Mittelpunkt. Im Jahr 2019 heißt die Sonderausstellung "Römisch Way of Life": Hier soll das Alltagsleben ganz normaler römischer Bürger veranschaulicht werden.
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Astronomische Uhr am Rathaus

Ulm, Bayerisch Schwaben

Astronomie auf einen BlickDie aus dem Mittelalter stammende, astronomische Uhr wurde im Jahr 1581 vom Großuhrmacher Isaak Habrecht angefertigt. Sie beeindruckt mit ihren vier Zeigern, drei Kreisen und vielen Details. Das Original verfügte über weitere Elemente, die während des Zweiten Weltkriegs zerstört wurden. Erhalten blieben lediglich die Teile der heutigen Uhr.Zeiger und Kreise Im äußeren Ring zeigt der Stundenzeiger (Hand) die Uhrzeit auf einer 12-Stunden-Skala an. Der innere Ring, mit einer 2-mal-12-Stunden-Skala, wird von einem Ring aus Tierkreiszeichen umrandet. Die weiteren Zeiger stellen die Sonne, den Mond und einen Drachen dar.Was zeigt die Uhr?Wer es versteht, die Stellung der Zeiger und des Tierkreises richtig zu deuten, der kann über 15 verschiedene Daten und Ereignisse ablesen. Darunter die Sonnenzeit, die Mondphasen oder auch eine eventuelle Sonnen- oder Mondfinsternis.
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Audi Arena Oberstdorf

Oberstdorf, Bayern

Eines der schönsten und modernsten Skisprungstadien der WeltDie Audi Arena liegt direkt unter dem Schattenberg und umfasst fünf Schanzen. Dies sind zum einen die Großschanzen HS 137 und HS 100 und 3 weitere Kleinschanzen. In der Audi Arena findet alljährlich Ende Dezember das Eröffnungsspringen der Internationalen Vierschanzentournee statt. Im Februar 2005 wurden am Schattenberg die Sprungwettbewerbe im Rahmen der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften ausgetragen. Auch im Sommer finden zahlreiche Veranstaltungen im Stadion statt, wie z.B. der FIS Sommer Grand Prix in der Nordischen Kombination, der Adrenalin Day, das Open Air Kino und viele mehr. Außerdem besitzt das Stadion zahlreiche Tagungsräume und ein außergewöhnliches Outdoorangebot, wie beispielsweise den Skywalk-Kletterpark zwischen den beiden Großschanzen.Der SchanzenturmBesucher können bequem mit dem Aufzug auf den Schanzenturm gelangen und die grandiose Aussicht genießen. Vom Eingang führt ein kurzer Spaziergang entlang des Auslaufs zum Schrägaufzug. Mit diesem werden die 85 Höhenmeter hinauf zum Schanzentisch überwunden. Weiter geht‘s mit dem Lift auf den Sprungturm zur Panorama-Plattform mit herrlichem Blick auf Oberstdorf und die umliegende Berglandschaft.
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Augustusbrunnen Augsburg

Augsburg, Bayern

GeschichteNeben dem Herkules- und Merkurbrunnen ist der Augustusbrunnen der älteste und imposanteste der drei Renaissance-Brunnen entlang der Maximilianstraße.Er wurde zwischen 1596 und 1600 von Adriaen de Vries entworfen und Kaiser Augustus gewidmet, der als Gründer und Wohltäter der Stadt gilt. Seitdem ziert er den Rathausplatz in Augsburg.BrunnenfigurenDie größte und wichtigste Figur ist sicherlich die 2,5 m hohe Augustusfigur in der Mitte. Am Brunnenpfeiler befinden sich vier weibliche Figuren, die für den Überfluss und den Reichtum der Stadt stehen.Für die vier Wassergottheiten am Beckenrand gibt es zwei Bedeutungen. So symbolisieren sie die vier Flüsse Lech, Wertach, Singold und Brunnenbach. Sie können aber auch den Jahreszeiten zugeordnet werden, wobei die beiden Frauen für den Frühling und den Sommer und die beiden Männer für den Herbst und den Winter stehen.Bei den Figuren handelt es sich um Kopien. Die original Bronzefiguren stehen, vor Witterung geschützt, im Innenhof des Maximilianmuseums.
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Sehenswürdigkeiten

Bauernhausmuseum Lindberg

Lindberg, Bayern

Historischer Bauernhof-Komplex auf originalem StandortDas Bauernhausmuseum liegt mitten im Dorf Lindberg im Bayerischen Wald und besteht aus dem sog. Kuchlerhaus, dem Wirtshaus "Zur Bärenhöhle" und einer Kapelle. Die Bauernhäuser stehen noch an ihrer ursprünglichen Lokalität, was dieses Museum zu eine Besonderheit macht. Der Hof wurde erstmals 1575 erwähnt. Bis 1974 war er bewohnt und wurde zuletzt im Nebenerwerb bewirtschaftet. Das Museum wurde am 28. Juni 1975 eröffnet.Vor dem Abriss gerettetIn den 1970iger Jahren wichen die einstmals zahlreichen Fachwerkhäuser Lindbergs fast alle neuen, modernen Gebäuden. Das Kuchlerhaus wurde aber von dem Bundestagsabgeordneten Franz Handlos erworben, der beschloss, es zu restaurieren und als Museum zu erhalten. Auch das benachbarte Austragshaus (Wohnstätte der Eltern des Bauers) wurde von ihm gekauft und instand gesetzt. Der vier Meter lange Steinbrunnen des Museums stammt aus Langdorf.Einzigartige Holzkapelle Das kleine Kirchlein aus dem Jahr 1885 wurde aus Hermannsried bei Bischofsmais auf das Museumsgelände versetzt. Es ist eine von wenigen noch erhaltenen Kapellen dieser Art im Bayerischen Walds. Sie soll aus dem Holz eines einzigen Holzstammes gebaut worden sein. Eine Besonderheit ist die Glasglocke im kleinen Türmchen. An der Außenwand sind viele alte Totenbretter angebracht, im Inneren sind alte Votivtafeln zu sehen.Das Museum erlebenDie Innenräume sind originalgetreu eingerichtet mit Küche, Stube, Schlaf-, Speise- und Knechtkammer. Dazu kommen teilweise wechselnde Ausstellungen von lokalen Trachten und landwirtschaftlichen Geräten. Im alten Austragshaus sorgt das gemütliche altbayrische Wirtshaus "Zur Bärenhöhle" als Teil des Museums mit schattigem Biergarten für das leibliche Wohl der Besucher.

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