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Sehenswürdigkeiten in Wallis

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Sehenswürdigkeiten

Murmeltierbrunnen

Zermatt, Wallis

Der Murmeltierbrunnen ist das Wahrzeichen im Ortskern von Zermatt. Errichtet wurde der Brunnen im Jahr 1906 und er zeigt eine Murmeltierfamilie aus Bronze, die über den Wasserhähnen des Brunnens turnt.Von den Einheimischen wird er "Murmeli-Brunnen" genannt, außerdem hat er noch einen zweiten Namen: "Parto Borni"-Brunnen. Prato Borni ist der alte Name von Zermatt. Der Murmeltierbrunnen steht auf dem Markplatz von Zermatt vor dem Eingang zum Matterhorn Museum.
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Sehenswürdigkeiten

Pro Natura Zentrum Aletsch

Riederalp, Wallis

Das Pro Natura Zentrum Aletsch befindet sich in der Villa Cassel auf der Riederfurka. Das Gebäude ist eine Fachwerkvilla, die von Sir Ernest Cassel zur Jahrhundertwende errichten ließ. Cassel war Bankier und Finanzberater des englischen Königs Edward VII. und kam in die Region, da im Bergluft von seinem Arzt verschrieben wurde. So ließ er sich hier eine Sommerresidenz bauen, die 1902 fertiggestellt wurde. In der Villa Cassel empfing er häufig illustre Gäste, unter anderem war auch Winston Churchill hier zu Gast.Mehr über die Walliser Natur erfahrenHeute gehört das Gebäude der Pro Natura, der ältesten Naturschutzorganisation der Schweiz. Sie präsentiert regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen zu verschiedenen Naturthemen wie der Tier- und Pflanzenwelt des Wallis. Außerdem bietet die Organisation Führungen und Exkursionen an, wie beispielsweise "Essbare Wildpflanzen und Heilkräuter" oder "Wildbeobachtung für Feriengäste".
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Sehenswürdigkeiten

Safrandorf Mund

Brig am Simplon, Wallis

Mund ist der einzige Ort in der Schweiz, wo Safran angebaut und geerntet wird. Jedes Jahr werden hier zwischen einem und vier Kilogramm des kostbaren Gewürzes hergestellt. Wer sich für den Anbau und den Nutzen des Safrans interessiert, kann in Mund die Safranfelder besichtigen, auf dem Safranlehrpfad wandern und dem Safranmuseum einen Besuch abstatten.Wandern auf dem SafranlehrpfadDer Safranlehrpfad startet im Dorfzentrum und führt über sechs Info-Stationen vorbei an Safranfeldern. Auf den Infotafeln erfährt man unter anderem mehr über die Geschichte, Herkunft und Verarbeitung des Safrans. Für den leichten Rundwanderweg benötigt man rund 90 Minuten, ein Teil der Strecke ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet.Wissenwertes im Safranmuseum erfahrenDas Safranmuseum ist das einzige seiner Art in Mitteleurpa und befindet sich im Zehndenstadel aus dem Jahr 1437, damit ist das Stadel eines der ältesten Holzgebäude in der Schweiz. Besucher können unter anderem Geräte zum Anbau und zur Ernte des Safrans bestaunen, außerdem erfährt man mehr über die Produkte aus Safran und die Munder Safrankultur gemeinsam mit dem Winterroggen. Das Museum hat während der Safranernte im Oktober geöffnet.Jedes Jahr zwischen Anfang Oktober und Anfang November wird der Safran von Hand geerntet, die Hochernte ist vom 20. bis 30. Oktober. In dieser Zeit kann man auf Wunsch auch die Safranäcker besuchen und sich selbst ein Bild von Anbau und Ernte machen.
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Sehenswürdigkeiten

Anglikanische Kirche Zermatt

Zermatt, Wallis

Auf Initiative des englischen Alpenclubs wurde 1870 die anglikanische Kirche St. Peter‘s in Zermatt erbaut. Heute gehört das Bauwerk als fester Bestandteil zum Zermatter Ortsbild.Die Geschichte der anglikanischen Kirche in ZermattIm 19. Jahrhundert zur "Goldenen Zeit des Alpinismus" bildeten die Engländer die Hauptgruppe der Besucher von Zermatt und so kam der Wunsch nach einer eigenen, anglikanischen Kirche auf. Erste Pläne zum Bau entstanden im Jahr 1865, ab dann wurden auch Spenden für die Errichtung gesammelt. Gespendet wurde von einheimischen Hoteliers ebenso wie von englischen Adelsfamilien, so konnte bereits 1869 der Grundstein für den Bau gelegt werden. Nach nur einem Jahr Bauzeit wurde die Kirche am 29. Juni 1870 mit einem ersten Gottesdienst eingeweiht. Zuletzt renoviert wurde die Kirche in den Jahren 1997 bis 2000. Heute wird die Kirche seelsorgerisch von der International Church Society betreut, neben Gottesdiensten werden auch Taufen und Hochzeiten abgehalten.Andenken an BergsteigerWer die Kirche besichtigt, findet dort zahlreiche Gedenktafeln an Bergsteiger. Außerdem liegt hier unter dem Hochalter Reverand Charles Hudson begraben, der bei der Erstbesteigung des Matterhorns ums Leben kam, zudem kann man auch eine Bibel und ein Gebetsbuch von Hudson besichtigen.
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Sehenswürdigkeiten

Charles Kuonen Hängebrücke

Randa, Wallis

Die Charles Kuonen Hängebrücke wurde im Juli 2017 eröffnet und gilt als weltweit längste Fußgänger-Hängebrücke. Die Brücke ist Teil des Europawegs im Mattertal in der Schweiz.494 m lang ist die HängebrückeDie Hängebrücke verläuft in 85 Metern Höhe über das Steinschlaggebiet oberhalb von Randa im Mattertal. Sie ist 65 cm breit, rund 500 Meter lang und dank eines besonderen Dämpfungssystems schwingt sie nur minimal. Die Brücke verbindet die beiden Teile des Europawegs von Grächen nach Zermatt und ist Ersatz für die Europabrücke, die von einem Steinschlag zerstört wurde. Benannt ist die Brücke nach Charles Kuonen, der für den Bau 100.000 CHF spendete.Die Charles Kuonen Hängebrücke ist ab Randa in rund 2 bis 2,5 Stunden Wanderzeit zu erreichen, von Grächen und Zermatt beträgt die Gehzeit sechs bis sieben Stunden.

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Falschgeldmuseum Saillon

Martigny, Wallis

Falschgeld in SaillonJoseph-Samuel Farinet machte das Dörfchen Saillon bei Nendaz mit Falschgeld legendär. Daher wurde ihm im in der historischen Altstadt ein eigenes Museum gewidmet.Der Robin Hood von Saillon Joseph-Samuel Farinet wurde 1845 in Val d’Aosta geboren und entfloh mehrfach aus dem Gefängnis. Daraufhin versteckte er sich zehn Jahre in Saillon, wo er großzügig (Falsch)Geld unter die Leute brachte. Dort wurde er als Falschmünzer und Frauenheld bekannt, weshalb er auch der Robin Hood von Saillon genannt wurde.In der Zeit von 1870 bis 1880 produzierte er, zusammen mit seinen Gehilfen, falsche 20-Rappen-Münzen mit der Prägung 1850. Es wird davon ausgegangen, dass er in dieser Zeit so viele Münzen fälschte, dass etwa ein Drittel aller 20-Rappen-Münzen unecht waren.Warum gerade die 20-Rappen-Münze?Ende des 19. Jahrhunderts erlitt die Kantonalbank eine Krise, was dazu führte, dass die bäuerliche Bevölkerung wenig Vertrauen in das neue Papiergeld hatte. So war das 20-Rappen-Stück ihr liebstes Geldmittel. Zudem war die Münze einfacher zu fälschen als der Schein aus Papier. Falschgeldmuseum © OT Saillon / Yannick Broccard Das Ende einer Ära1880 reichte es der Regierung und Joseph-Samuel Farinet sollte zur Strecke gebracht werden. Den Erzählungen nach soll ihn eine seiner aufgebrachten Geliebten verraten haben, wonach er in einer nahegelegenen Schlucht ums Leben kam.Das MuseumIm Falschgeldmuseum im mittelalterlichen Kern von Saillon, können die Besucher etwas über den Fälscher Farinet, aber auch über das Fälschen an sich erfahren. Das Museum zeigt unterschiedliche Fälschtechniken und die Resultate der jeweiligen Verfahren. Wie gut diese sind, kann jeder selbst entscheiden.Neben gefälschten 20-Rappen-Münzen gibt es im Falschgeldmuseum Saillon auch einige falsche Euro-Scheine zu sehen.
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Sehenswürdigkeiten

Festungsmuseum Naters

Naters, Wallis

Im ehemaligen Festungsartilleriewerk Naters ist neben dem Gardemuseum auch ein Festungsmuseum untergebracht.Geschichte der Festung NatersIm Jahre 1939 wurde mit dem Bau der Artillerie-Festung begonnen und bereits ein Jahr später bezogen die ersten Truppen die bereits fertig gestellten Teile der Festung. Im Jahr 1943 waren sämtliche Stollen, Kavernen und Räume ausgebrochen und fertiggestellt. Die Festung wurde im Laufe der Jahre immer wieder modernisiert, weiter ausgebaut und den neuesten Anforderungen angepasst.Die Festung von Naters heuteHeute gibt es in der Festung unter anderem 1 km Stollen, verschiedene Kanonen, Schlafstellen für 200 Mann, Küche, Speisesäle, Sanitätszimmer, ein Totenzimmer und ein geheimer Raum der Schweizerischen Nationalbank. Dazu kommen die Sonderausstellungen "L‘histoire c‘est moi" und "Simplon Grenzbrigade 11".
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Matterhorn Museum Zermatlantis

Zermatt, Wallis

Der Matterhorn Museum Zermatlantis zeigt die Ortsgeschichte von Zermatt mit der Entwicklung vom kleinen Bergbauerndorf hin zum bekannten Ferienort und widmet sich außerdem der Erstbesteigung des legendären Matterhorns am 14. Juli 1865. Eine Besonderheit ist die Lage des Museums: Es befindet sich unterirdisch, lediglich der Eingangsbereich mit der Kasse ist von außen sichtbar.Ein Dorf unter der ErdeDer Herzstück des Matterhorn Museums ist ein Dorfplatz, um den herum insgesamt 14 Häuser platziert wurden, die aus originalen Gebäuden nachgebaut wurden. So finden sich hier unter anderem eine Sennerei, eine Kirche, ein Speicher und die Rezeption des alten Hotels Monte Rosa. So sollen die Besucher einen Einblick in das frühere Leben des Orts erhalten. Außerdem kann man verschiedene Funde aus früheren Zeiten bestaunen, darunter ein Beil aus der Jungsteinzeit.Die Eroberung des MatterhornsDas Museum widmet sich zudem der Geschichte der Erstbesteigung des Matterhorns am 14. Juli 1865. Damals kamen beim Rückweg vom Gipfel vier der sieben Expeditionsteilnehmer ums Leben. So kann man beispielsweise das gerissene Seil und Ausrüstungsgegenstände sehen. Auch weitere Matterhorn-Besteigungen wie die Leistungen des Bergführers Ulrich Inderbinen, der insgesamt 371 Mal auf dem Gipfel des Berges stand, werden thematisiert.
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Pfarrkirche St. Mauritius

Zermatt, Wallis

Die Pfarrkirche St. Mauritius stammt aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts und wurde am 6. Juni 1916 geweiht. Entworfen wurde die Kirche von Adolf Gaudy aus Rorschach, zuletzt renoviert im Jahr 1980.Die Geschichte der Kirche St. MauritiusAm Platz der heutigen Kirche stand vermutlich bereits ab 1285 ein Vorgängerbau. Das anfangs kleine Gotteshaus wurde im Laufe der Jahrzehnte immer wieder ausgebaut, renoviert und verändert, so wurden beispielsweise im 18. Jahrhundert die gotischen Altäre durch Barockaltäre ersetzt. 1913 entschied man sich aus Platzmangel für den Abriss der alten Kirche und dem Neubau von St. Mauritius.Sehenswertes in der Zermatter St. Mauritius-KircheSchön sind das Deckengemälde "Arche Noah", das 1980 von Paolo Parente gestaltet wurde, die Altäre und der Taufstein der Kirche. Vor Ort können sich Besucher in einem kleinen Kunstführer über die Kirche informieren.
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Sehenswürdigkeiten

Schweizergarde-Museum Naters

Naters, Wallis

In der Festung Naters ist seit 2006 das Museum der Schweizergarde untergebracht. Das Museum befindet sich in zwei ehemaligen Munitionsmagazine der Festung. Das Museum beschäftigt sich mit der Päpstlichen Schweizergarde, die für die Sicherheit des Papstes und des Vatikans verantwortlich sind.Die Ausstellung im Schweizergarde-MuseumIm Museum kann man unter anderem auf einer großen Zeitachse die vergangenen 500 Jahre nachvollziehen. Dabei sind sich allgemeine historische Ereignisse und die Entwicklung der Schweizergarde gegenüber gestellt. Unter anderem kann man in Wohnecken nachvollziehen, wie die Männer in Rom lebten. Außerdem kann man persönliche Gegenstände von Gardisten bestauen, darunter Fotoalben, Medaillen und Identitätskarten aus dem Vatikan.
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Sion - Stadtrundgang

Sion, Wallis

Die charmante KapitaleSion ist das urbane Zentrum des Wallis. Zumindest für die Politiker, denn hier in der Hauptstadt wird entschieden, wie es im Kanton weitergeht - selbstverständlich zweisprachig, denn das ist gesetzlich so vorgeschrieben. Die Kantonsregierung bemüht sich zwar in lobenswerter Weise um den Zusammenhalt der Einwohner des Wallis, doch die Sprachgrenzen bleiben deutlich spürbar: Die deutschsprachigen Oberwalliser reisen eher durch den Lötschbergtunnel nach Bern als das Tal hinab nach Martigny, die französischsprachigen Unterwalliser trifft man dagegen häufig in Lausanne und nur selten in Brig an. Von dieser Problematik ist in Sion selbst aber nur wenig zu spüren: Tagsüber herrscht in den Straßen geschäftiges Treiben, abends wird es deutlich ruhiger und plötzlich hört man nahezu nur noch Französisch - die Kantonshauptstadt liegt nun mal im Unterwallis. Und mit südlichem Charme vermag sie auch ihre Gäste zu bezirzen. Ausgrabungen deuten darauf hin, dass die Gegend schon in der Steinzeit besiedelt war. Die Dolmen (Grabstätten) von Petit-Chasseur (2900–2200 v. Chr.) gehören zu den wichtigsten Beispielen des Megalithbaus im Alpenraum. Schon von Weitem stechen einem die beiden markanten Hügel der Stadt ins Auge: Tourbillon und Valère (Valeria). Da man von den beiden Erhebungen aus die ganze Talebene überblickt, erstaunt es nicht wirklich, dass die Mächtigen schon vor Urzeiten Burgen auf ihnen errichteten. Die Burg Tourbillon, auf der einst während des Sommers die Bischöfe residierten, ist allerdings nur noch eine pittoreske Ruine - 1788 brannte das Gebäude aus dem 13. Jh. nieder. Die Burg Valeria hingegen weist immer noch feste Mauern auf. Vor knapp 1000 Jahren wohnten hier die Domherren der Stadt, heute befindet sich das kantonale Geschichtsmuseum darin. Zum Komplex gehört auch die romanisch-gotische Basilika Notre Dame. Sie birgt einen wirklichen Schatz: Die 1435 erbaute Orgel gilt als älteste spielbare der Welt. Ein steiles Gässchen führt hinab in den kompakten alten Stadtkern von Sion. Neben zwei weiteren sehenswerten Gotteshäusern, der spätgotischen Kirche Saint-Théodule und der mehrmals erweiterten Kathedrale Notre Dame des Glariers, befindet sich hier auch die mit einigem Abstand schönste Straße der Stadt, die Rue du Grand-Pont. Wer durch sie flaniert, kann zahlreiche stolze Patrizierhäuser bewundern. Dazwischen blitzen immer wieder Weinberge auf, die lediglich einen kurzen Fußmarsch von der Innenstadt entfernt liegen. Ganz besonders stechen auch das Haus Supersaxo (1505) und das um 1660 errichtete Renaissance-Rathaus mit seinem geschnitzten Portal hervor. Beim Löwenbrunnen ist der beste Ort für eine Pause: Im `Café de la Grenette` unter den Arkaden des historischen Getreidemarkts trifft sich die ganze Stadt. Besonders beliebt sind die kostenlosen Konzerte im Juli.
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Sehenswürdigkeiten

Stockalperschloss Brig

Brig am Simplon, Wallis

Das Stockalperschloss wurde Mitte des 17. Jahrhunderts von Kaspar Stockalper errichtet. Das Schloss ist der mächtigste barocke Profanbau in der Schweiz und ein Wahrzeichen der Region. Das Schloss hat drei Türme mit Zwiebelhauben, vierstöckige Gebäude und einen Renaissancehof. Seit 1948 gehört das Schloss der Stadt Brig, heute ist hier das Rathaus, das Bezirksgericht und ein Museum untergebracht, seit 2002 gibt es außerdem einen schönen Schlossgarten.Besichtigung des StockalperschlossesDas Schloss ist nur im Rahmen von Führungen zu besichtigen, diese finden im Sommerhalbjahr von Dienstag bis Sonntag bis zu sechs Mal täglich statt. Begonnen werden die Führungen in der Ausstellung "Passage Simplon", danach geht es unter anderem in den Dreikönigssaal, der mit seltenen Tapeten ausgestattet ist und in die Schlosskapelle mit einem Silberaltar. Außerdem führt die Tour zum Gerichtssaal, dem Burgersaal und dem Rittersaal.

Sehenswürdigkeiten

Automobilmuseum

Martigny, Wallis

Das im Hauptgebäude der Fondation Pierre Gianadda untergebrachte Musée de l‘Automobile zeigt die von Pierre Gianadda zusammengetragene Oldtimer-Sammlung, die rund 50 Autos aus den Jahren 1897-1939 umfasst. Hier kann man nicht nur seltene Exponate von Schweizer Automobilherstellern bewundern, sondern auch den Delaunay-Belleville von Zar Nikolaus II. von Russland aus der Nähe betrachten.

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Besuch der Museen in Sion

Sion, Wallis

Schönes SchlechtwettervergnügenEin Ausflug nach Sion lohnt sich auch bei Regen, denn die Kantonshauptstadt kann mit mehreren hervorragenden Museen aufwarten. Dazu kommen Sonderausstellungen, die u. a. in einem ehemaligen Gefängnis (Ancien Pénitencier) stattfinden. Auf Burg Valeria führt das modernisierte Museum für Geschichte den Besucher in 25 Räumen anschaulich und sehr lebendig durch die interessante Walliser Kulturgeschichte. Trotz der immensen Zeitspanne – die Ausstellung beginnt mit den ersten menschlichen Spuren im Tal vor über 30 000 Jahren und endet mit einem Blick in die Zukunft – werden immer wieder spannende Aspekte herausgegriffen und thematisiert, von der allmählichen Christianisierung über das Söldnerwesen und den industriellen Wandel im 19. Jh. bis zum modernen Tourismus. Erzählt wird dabei nicht nur die Geschichte der herrschenden Oberschicht, sondern auch die der einfachen Leute. Besonders üppig ausgestattet ist die mittelalterliche Abteilung, zu der eine in Europa einmalige Sammlung mittelalterlicher Sakristeitruhen mit virtuosen Holzschnitzereien gehört. Auch das kantonale Kunstmuseum wurde gerade frisch renoviert und umgestaltet. Seine Bildersammlung reicht vom 18. Jh. bis heute. Ein Leitthema ist dabei – wie könnte es auch anders sein – die Darstellung der Berge, von klassischen Malereien bis hin zu abstrakten Umsetzungen wie beim Bild "Der blaue Berg" (1978–1982) von Gottfried Tritten. Ausgestellt werden neben Werken von Walliser Künstlern weitere Bilder mit Wallis- Bezug, darunter das beeindruckende Landschaftsbild "Weinberge bei Sion" (1947) von Oskar Kokoschka. Besonders interessant sind die Künstler der Schule von Savièse, etwa Ernest Biéler und Edouard Vallet: Oft zeigen ihre Bilder eine idealisierte, ursprüngliche Berg- und Bauernwelt – jedoch mit den Mitteln des Impressionismus, Jugendstils und Symbolismus. Das dritte kantonale Museum im Bunde ist das Naturhistorische Museum. Es existiert bereits seit 1829 und zeigt anhand einer großen Vielfalt an Tierpräparaten und Fossilien die Vielfalt der alpinen Flora und Fauna.

Sehenswürdigkeiten

Gallo-römisches Museum

Martigny, Wallis

Die im Rahmen der Ausgrabungen des gallo-romanischen Merkur-Tempels entdeckten Funde können im Musée Gallo-Romain besichtigt werden. So sind hier beispielsweise Bronzen aus dem keltischen Martigny (keltischer NameOctodurum‘) und Exponate aus dem Schatz von La Délèze zu sehen.

Sehenswürdigkeiten

Grande Dixence

Sion, Wallis

Mit einer Höhe von 284 m, einer Breite von 200 m an der dicksten Stelle und einer Kronenlänge von 748 m ist die Grande-Dixence die größte Staumauer Europas. Rund 15 Millionen Tonnen wiegt dieser Koloss aus Beton, dessen Inneres mit Stollengängen von zirka 30 km Länge durchzogen ist, welche die Kontrolle des Bauwerks ermöglichen; Besucher können hier einen geführten Rundgang unternehmen.

Sehenswürdigkeiten

Kantonales Kunstmuseum

Sion, Wallis

Die Werke aus dem 15. bis 20. Jh. stammen alle von Künstlern aus dem Wallis.

Sehenswürdigkeiten

Le Moulin Semblanet

Martigny, Wallis

Hier kann man Schritt für Schritt den Betrieb einer Mühle des späten 18. Jh. miterleben.

Sehenswürdigkeiten

Maison Supersaxo

Sion, Wallis

1505 ließ Georg Supersaxo sich ein Haus errichten, das zwar eine unscheinbare Fassade, dafür aber ein umso bemerkenswerteres Treppenhaus besitzt, das mit Fratzen geschmückt ist, die als Spott auf die Familie Schiner zu verstehen sind, mit denen Supersaxo verfeindet war. Noch beeindruckender ist aber die Decke des Festsaales, die zu den schönsten Holzdecken der Schweiz zu zählen ist. Sie wurde von Jacobinus Malacrida geschnitzt und zeigt in der Mitte zwischen Rosetten und Streifen eine Speichenrose mit einem Medaillon, das eine Darstellung Christi Geburt enthält. Könige und Propheten, Wappen und Inschriften ergänzen die Schnitzereien.

Sehenswürdigkeiten

Museum für Archäologie

Sion, Wallis

In der archäologischen Sammlung des kantonalen Geschichtsmuseums sind prähistorische und römische Funde ausgestellt.

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