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Wandern & Bergsport in Wallis

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Wandern & Bergsport in Wallis

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Wandern & Bergsport

Grimentz - Geführter Dorfrundgang mit Gletscherweinprobe

Grimentz, Wallis

Grimentz im Val d’Anniviers gilt als eines der schönsten Walliser Dörfer. Doch dafür musste sich das pittoreske Postkartenidyll mit den sonnengegerbten Holzchalets und den roten Geranien vor den Fenstern neu erfinden. Über Jahrhunderte lebten die Bewohner hauptsächlich von der Landwirtschaft und der Viehzucht. Dabei mussten sie lange Wege auf sich nehmen: Die Grimentzer hielten Vieh und bestellten Felder im Gebirge, bauten daneben aber auch Wein an - und der gedieh nur in der Talebene bei Sierre.Ab den 1950er-Jahren konnten die Bauern nicht mehr mit der Großproduktion in der Ebene konkurrieren. Viele wanderten ab: In den 1970er-Jahren lebten nur noch 212 Einwohner in Grimentz. Die Lösung war der Fremdenverkehr. Das Dorf etablierte sich als Sommerkurort und Skigebiet - heute zählt es wieder 450 Einwohner. Am besten erkundet man Grimentz auf einer kostenlosen Führung von Jean Vouradoux, der Interessierten jeden Montag sein Dorf zeigt. Die Gäste können auch den seltenen Gletscherwein kosten. Das sherryartige Getränk wird im Bürgerhaus in großen Fässern gelagert. Diese werden nie ganz ausgetrunken, sondern regelmäßig mit neuem Wein aufgefüllt - im ältesten Fass lagern noch einige Liter Originalwein von 1886.
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Klettersteig aufs Daubenhorn

Leukerbad, Wallis

Der längste Klettersteig der SchweizFrüher nur für Kletterprofis zugängliche Routen in spektakulären Felswänden werden als Klettersteige plötzlich auch für ein breiteres Publikum zu einer machbaren Herausforderung. Leitern erleichtern das Überwinden steiler Stellen, während durchgehende Drahtseile, in die Karabiner eingehängt werden, für Sicherheit sorgen. Oberhalb von Leukerbad verläuft nicht nur der längste, sondern wahrscheinlich auch der spektakulärste Klettersteig der Schweiz und gleichzeitig die anspruchsvollste Variante dieses Bergsports: ED, die Schwierigkeitsstufe des Steigs, steht für "extremly difficult" - extrem schwierig. Wobei sich das auf das Bergsteigen, nicht auf Klettern bezieht! Der Klettersteig Gemmi-Daubenhorn ist daher nur schwindelfreien und geübten Berggängern zu empfehlen.Vom Gemmiweg führt der Steig mitten in die steile Felswand hinein. 1000 Höhenmeter müssen bis zum Gipfel des Daubenhorns (2.941 m) überwunden werden; rund 8 Stunden sind dazu nötig. Falls die Kondition nicht ausreicht, gibt es nach dem ersten Drittel die Möglichkeit, wieder zurück nach Leukerbad abzusteigen. Wer weitergeht, durchsteigt auf dem Weg zum Gipfel sogar eine etwa 100 m lange Höhle.
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Märchenweg Hasenliebe

Bellwald, Wallis

Der 6,1 km lange Märchenweg Hasenliebe beginnt an der Bergstation der Sesselbahn Richinen, unterwegs warten 14 Stationen auf die Wanderer.Die Geschichte des MärchenwegsWer auf dem Märchenweg wandert, dem wird die Geschichte von der Häsin Bella und dem Hasen Waldi erzählt. Gemeinsam erfährt man mehr über die Natur und darüber, wie wichtig Nächstenliebe ist. Für den Weg benötigt man rund zwei Stunden - je nachdem, wie lange man sich an den einzelnen Stationen aufhält, er ist auch mit Kinderwagen problemlos zu begehen.Stationen auf dem Märchenweg sind unter anderem ein Baumhaus, eine Seilbahngondel, eine Rutschbahn, ein Hasengehege und ein Kaleidoskop.
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Sass-Fee - Klettersteig Gorge Alpine

Saas-Fee, Wallis

Über Jahrhunderte wäre niemand auf die Idee gekommen, durch die steile Schlucht zu steigen, die der Fluss Feevispa zwischen Saas-Grund und Saas-Fee in den Fels gegraben hat. Heute ist es nicht nur möglich, das Hindernis zu überwinden - es macht sogar großen Spaß.Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, die Begleitung durch einen Bergführer ist hingegen obligatorisch. Er führt Gruppen und Einzelpersonen durch die spektakuläre Natur, doch auch der Klettersteig selbst sorgt bereits für genügend Abwechslung und Nervenkitzel: Mehrfach wird die Schlucht in luftiger Höhe durchquert, während man an einem fest fixierten Seil gesichert ist - über eine schaukelnde Hängebrücke, fast senkrechte Leitern oder im Fels verankerte Eisenstifte, an denen man wie auf einer Treppe durch die Wand steigen kann. Manchmal verlieren die Abenteurer den Boden sogar ganz unter den Füßen. Dann sausen sie mit einer "Tyrolienne", einer Seilrutsche, über den Abgrund auf die andere Seite.Wem 4 Stunden Herzflattern zu viel sind, kann nur den oberen Teil (ca. 1,5-2 Stunden) oder den unteren, ganzjährig geöffneten Teil (ca. 3 Stunden) begehen. Ganz Verwegene wählen die Winterzeit, wenn die Landschaft in Schnee getaucht ist, und kommen an einem Donnerstagabend, wenn nur Stirnlampen den Weg durch den Fels erhellen.
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Turtmanntal - Erkundungstour mit Wanderung

Eischoll, Wallis

Unterwegs in Ruhe und EinsamkeitIn Turtmann selbst findet man schöne Patrizierhäuser aus dem 16. und 17. Jh., doch je weiter man hinter dem Ort hinaufsteigt, desto ursprünglicher wird die Natur. An den Hängen oberhalb des 40 m hohen Wasserfalls sind die Wiesen sattgrün. Hier gibt es viele Wandermöglichkeiten, z. B. den Adlerpfad, eine Rundwanderung von Ergisch aus (ca. 5 Stunden), oder den Bärenpfad von Unterems nach Oberems (ca. 3 Stunden). In Oberems starten Busse, die Gäste weiter ins Tal hineinbringen. Durch dichten Wald führt die Straße nach oben, bis die Landschaft menschenleer wird. Nur an wenigen Stellen stehen wie hingeworfen einige Häuser. Das macht diesen Teil des Tals zu einem traumhaften Wandergebiet für alle, die sich nach Ruhe sehnen. Und wer die Herausforderung sucht, läuft neben dem Turtmanngletscher ohne Seil und Steigeisen bis auf das Barrhorn - mit 3610 m der höchste Bergwandergipfel der Alpen.

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Vercorin - Abenteuerwald

Vercorin, Wallis

Ein Tag lang Tarzan seinEs gab eine Zeit, da mieden die Menschen nicht nur das Hochgebirge, sondern auch die Wälder. Bären gab es da, Wölfe, Banditen, Hexen! Heute erklimmen Menschen freiwillig die höchsten Gipfel und klettern sogar in den Bäumen von Wipfel zu Wipfel. Oberhalb des Dorfes Vercorin bietet ein Abenteuerwald Nervenkitzel für alle kletterfreudigen Gäste. Weit oben in den Bäumen führt ein Parcours durchs Geäst, mal über eine Hängebrücke, mal über ein dickes Netz, mal frei schwebend auf einer der zwölf Seilrutschen. Die Gäste sind durch Helm und Stahlseile gut gesichert. Sechs- bis Neunjährige (Größe von 1,10 bis 1,40 m) können sich auf einer kleineren, einfacheren Runde vergnügen. Größere Kinder (über 1,40 m) und Erwachsene dürfen sich am großen Parcours versuchen: Über zwei Stunden braucht man für die Strecke, auf der immer schwierigere Herausforderungen warten. Wem eine davon zu bunt wird, kann sie aber auch umgehen.
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Wanderung über den Lötschenpass

Wiler, Wallis

Einmal über die AlpenEine Wanderung über den Lötschenpass fühlt sich geradezu episch an: Zu Fuß über die nördliche Alpenkette, vom Wallis bis ins Berner Oberland! Dabei ist der Weg in fünf Stunden zu bewältigen: Auf die Lauchernalp surrt eine Seilbahn, und auf der anderen Seite im Gasterntal fährt ein Wanderbus nach Kandersteg herunter. Wenn Sie auf der Lauchernalp doch keine Lust auf den Anstieg zum Pass haben, können Sie gemütlich in drei Stunden über den Lötschentaler Höhenweg zur Fafleralp wandern. Wenn Sie den Weg zum Pass wählen, ist die Dramaturgie des Naturschauspiels perfekt: Auf der Lauchernalp ist noch alles grün und lieblich, und die Ausblicke ins weite Lötschental sind grandios. Dann wird die Landschaft zunehmend karger. Der Wanderer betritt eine Steinwüste mit kleinen Seen, die im blanken Fels wie Oasen wirken. Während im Tal die Sonne brennt, weht hier oben oft ein kühler Wind. Nach rund 2,5 Stunden erreicht man die Lötschenpass- Hütte - ein guter Rastplatz, um für den steilen Abstieg Kraft zu sammeln.Über 1000 Höhenmeter weiter unten liegt das Ziel. Der Weg führt sogar über einen Gletscher, aber so schnell das Hochgebirgsgefühl angefangen hat, hört es auch schon wieder auf: Plötzlich ist die Landschaft wieder grün, und das wildromantische Gasterntal kommt dem Wanderer in den Blick. Mit dieser atemberaubenden Kulisse setzt auch das Gebimmel der Kuhglocken wieder ein. Von der Gfelalp geht es weiter nach Selden und per Bus nach Kandersteg. Dort halten die Züge, ehe sie im Lötschberg- Tunnel verschwinden – und ihn erst im Wallis wieder verlassen.Schon zu prähistorischer Zeit begingen Menschen den Pass, wie Funde aus der Bronze- und Eisenzeit belegen. Bis ins Mittelalter galt der Lötschenpass neben dem Gemmipass als wichtigste Verbindung zwischen dem Berner Oberland und dem Wallis. Als Handelsweg hatte er in erster Linie als Verlängerung der aus Oberitalien kommenden Simplonroute in die Nordschweiz eine enorme Bedeutung. Die Reisenden und Händler verhalfen den an der Aufstiegsroute gelegenen Orten zu bescheidenem Wohlstand.
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Aletsch Panoramaweg

Riederalp, Wallis

Der Aletsch Panoramaweg ist ein dreitägiger Wanderweg durch die Walliser Gletscher. Die drei Etappen des Wegs sind insgesamt 30 km lang und führen zum Großen Aletschgletscher und zum Fieschergletscher.Der Verlauf des Aletsch PanoramawegsDie erste Etappe des Panoramawegs führt von Blatten bis zur Riederalp, die mittelschwere Wegstrecke beträgt 10 km. Eine Besonderheit auf dem Weg ist die Hängebrücke zum Aletschwald. Die zweite Etappe ist 11 km lang, dabei geht es von der Riederalp bis zum Märjelensee. Ein großer Teil der Strecke führt entlang des Großen Aletschgletschers. Vom Märjelensee bis nach Bellwald erstreckt sich die dritte Teilstrecke des Panoramawegs. 9 km lang ist der Weg und geht vor allem bergab. Unterwegs sieht man den mächtigen Fieschergletscher, ein Highlight ist die 160 m lange Hängebrücke Aspi-Titter.Der Weg ist nur im Sommer begehbar.
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Barfußweg

Nendaz, Wallis

Barfuß im höchstgelegenen OrtDie Gemeinde Nendaz befindet sich im Schweizer Wallis, unweit von Sion. Oberhalb des Rhônetals liegen 18 Ortschaften auf einer Sonnenterrasse. Die wichtigste Ortschaft ist Haute-Nendaz, in der Mineralwasser gefördert wird.Der Barfußweg Nendaz ist im höchstgelegenen Ort Siviez auf 1.730 Metern Höhe zu finden. Der Parcours beginnt an der Route de Siviez, direkt am Restaurant “Chez Odette”. Hier hat man eine wunderbare Aussicht auf die Walliser, Berner und Waadtländer Alpen und kann das Restaurant als Ausgangspunkt für eine Wanderung auf dem 250 Kilometer langen Wegenetz nutzen.Wie die Natur für Kinder erlebbar wirdDer Barfußweg Nendaz ist eine unvergessliche Körpererfahrung für Naturliebhaber und Familien. Vor allem Kinder haben viel Freude an den Wahrnehmungen auf verschiedenen Materialien sowie auf einer Slackline. Das Gehen auf Sand, Erde, Moos, Tannennadeln, Tannenzapfen, Rundholz, Holzschnitzeln und Holzrondellen setzt keine Altersbegrenzung der Kinder voraus. Dem Parcours schließt sich ein markierter Pfad an, der an lustigen Fußabdrücken auf weißen Tafeln erkennbar ist. Hier werden die Barfußgeher auf Naturboden mit unterschiedlicher Beschaffenheit zu einem Picknick-Platz geführt, der an der Printse liegt. Der kühle Bach lädt zu einem Fußbad ein, bevor er auf seinem weiteren Verlauf in die Rhone mündet. Das Naturerlebnis dauert insgesamt 50 Minuten.
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Der Weg des Erables

Nendaz, Wallis

Familienwanderung um den Ort IsérablesVor dem Museum startet der Weg des Erables, der aus zwei Schleifen besteht. Für jede Schleife sollte man eine bis anderthalb Stunden Zeit einplanen. Die Schleifen sind unabhängig voneinander, aber bei einer Gesamtdauer von etwa drei Stunden für beide Schleifen zusammen wandert man auch gerne beide Teilwege an einem Vor- oder Nachmittag. Bei der Wanderung kann man an vielen Stellen den schönen Blick auf das Rhône-Tal genießen. Auf der Gesamtstrecke, die etwa 6 km umfasst, befinden sich auf lehrreichen Schildern weitere Informationen über Land und Leute, die einem die Region auf außergewöhnliche Art und Weise näherbringen. Außerdem sind drei Picknickplätze für Pausen und Stärkungen vorhanden.Der Schwierigkeitsgrad der Wanderung hat Niveau 1, ist also nicht schwer und auch mit Kindern zu meistern. Von der Nachbargemeinde Nendaz aus fährt ein Shuttlebus nach Isérables, der am Vortag beim Tourismusbüro Nendaz gebucht werden muss.Der Weg des Erables ist ein Wandergenuss, den man sich nicht entgehen lassen sollte.IsérablesDas kleine Örtchen liegt im schweizerischen Kanton Wallis zwischen der Rhône-Ebene und dem Pointe des Champs Ferret an einem Steilhang. Isérables war aufgrund dieser besonderen geografischen Lage lange Zeit isoliert und ist erst seit Mitte des 20. Jahrhunderts über Straße und Seilbahn erreichbar.
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Gogwärgiweg

Fiesch, Wallis

Der 11 km lange Gogwärgiweg führt von der Fiescheralp nach Fiesch und von Lax ins Fieschertal und widmet sich den Gogwärgini, das sind kleine, arbeitsame Zwerge, die einst im Oberwallis gelebt haben sollen.Gogwärgini warten am WegesrandAuf dem Weg warten geschnitze Holz-Zwerge auf die Wanderer, außerdem erfährt man unterwegs mehr über die Geschichte der Gogwärgini. Während der erste Teil des Weges durch den Wald führt, ist der zweite Teil flacher und auch für Kinderwagen geeignet. Deshalb ist der Weg von Lax ins Fischertal besonders für Familien zu empfehlen, auf diesem Streckenabschnitt gibt es zehn Gogwärgistationen auf 5,1 km Länge.
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Hochseilgarten Forest Fun Park

Zermatt, Wallis

Der großzügige Klettergarten bietet fünf Parcours für Erwachsene und zusätzlich den größten Kids Trail der Schweiz. Insgesamt 95 Hindernisse und 31 Ziplines verteilen sich auf die Parcours im Forest Fun Park.Die verschiedenen Parcours im Forest Fun ParkDer Big Trail Course beinhaltet fünf Parcours mit langen Ziplines, auf denenn man sich langsam von einfacheren bis hin zu schwierigeren Routen steigern kann. Der grüne Kurs ist der einfachste, geeignet für Familien und Anfänger, der rote Kurs führt in große Höhen durch die Baumwipfel, der blaue Kurs ist vor allem für Zipline-Fans geeignet, für den schwarzen Kurs benötigt man viel Armkraft und Balance und das Highlight des braunen Kurses ist die 200 m lange Zipline. Geeignet sind diese Parcours für Kinder ab acht Jahre. Für jüngere Kinder ab vier Jahren gibt es den Kids Trail, der der größte seiner Art in der gesamten Schweiz ist.Für den Eintritt kann man sich drei Stunden auf den verschiedenen Parcours austoben.Sicherheit dank Saferoller SystemDer gesamte Hochseilgarten ist mit dem Saferoller System ausgestattet. Bevor es los geht, erhalten die Besucher eine Sicherheitsausrüstung und eine Einweisung in das System.
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Nendaz Trekking

Nendaz, Wallis

Nendaz ist eine beliebte Wanderregion: Rund 250 km Wege durchziehen die Schweizer Ferienregion. Eine besondere Möglichkeit, die Bergwelt von Nendaz zu erwandern ist das Nendaz Trekking. Bei dieser viertägigen Tour wandert man eine 55 km lange Strecke durch die Landschaft um Nendaz und Veysonnaz, die einzelnen Etappen sind gut zu bewältigen, haben keine technisch schwierigen Passagen und sind mit einer Gehzeit von vier bis fünfeinhalb Stunden auch für Familien mit älteren Kindern gut zu begehen.Wandern von Hütte zu HütteDas Besondere beim Nendaz Trekking ist das Rundum-Sorglos-Paket: Wer beim Tourismusbüro seine Tour bucht, der muss sich um nichts kümmern, da die Übernachtungen in der Hütte, Vollpension ohne Getränke, einen Shuttlebus zum Transfer und eine Wanderkarte schon inbegriffen sind. Möglich ist das Nendaz Trekking von Juli bis August.Übernachtet wird unterwegs in den drei Berghütten, die idyllisch mitten in der Natur liegen: Cabane d‘Essertze im Val des Dix, Cabane St. Laurent und Cabane de Balavaux.
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Panoramaweg Nendaz

Nendaz, Wallis

Der Panoramaweg - Aussicht & InformationDer Panoramaweg Nendaz ist ein beliebter Bergpfad für Familien, der zum Bergsee Lac Noir im Kanton Wallis führt. Dieser einfache Spazierweg liegt über der Schweizer Ortschaft Nendaz und ist mit einer Seilbahn erreichbar. Er führt auf einer 2,5 km langen Strecke durch die abwechslungsreiche Landschaft auf der Alp Tracouet, die Wälder, Trockenwiesen und Steinwege beherbergt. Im Verlauf dieser Wanderstrecke überwinden die Wanderer einen Höhenunterschied von 210 Metern, wobei der höchste Punkt auf 2.260 Metern liegt. Am Wegesrand sind Informationstafeln angebracht, damit Naturbegeisterte die einheimische Tier- und Pflanzenwelt kennenlernen können.Bergwanderung durch den ArvenwaldAufgrund der leichten Schwierigkeitsstufe und der eingebauten Spielstationen ist der Panoramaweg für Familienspaziergänge mit Kindern geeignet. Mit guten Schuhen ausgestattet, machen sich daher kleine und große Naturfreunde auf den Weg, um durch den Arvenwald zu wandern und das Tannenzapfenspiel auszuprobieren. Aussichtspunkt © Etienne Bornet Hunde können an der Leine geführt diesen abwechslungsreichen Wanderweg zurücklegen, der an der Lawinenverbauung vorbeiführt. Als drittes Etappenziel erreichen die Spaziergänger eine Aussichtstribüne, wo sie eine Rast einlegen können. An der vierten Station genießen die Bergfans auf einem weiteren Aussichtspunkt den Blick auf das Bietschhorn.Familienspazierweg mit Geschicklichkeitsparcuours und PicknickplatzAuf den nächsten Etappenzielen gibt es einen Geschicklichkeitsparcours und einen Weg über Bärentatzen. Anschließend lädt ein Picknickplatz zu einer Pause inmitten der Natur ein. Außerdem gibt es ein Restaurant mit Spielplatz und Aussicht auf das Rhônetal.Als abschließende Höhepunkte bietet der Panoramaweg Nendaz einen schönen Aussichtspunkt mit Blick auf das Mont-Blanc-Massiv und einen Fotopoint für ein gemeinsames Familienfoto. Ferner entdecken die Wanderer an der letzten Station interessante Amphibien. Der gesamte Spazierweg lässt sich je nach Gehtempo und Pausen in ein bis zwei Stunden bewältigen.
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Seilpark Baschweri Bettmeralp

Bettmeralp, Wallis

Der Seilpark Baschweri auf der Bettmeralp ist der höchstgelegene Seilpark in der Schweiz. Er bietet sechs Parcours für "Große" ab 135 cm Körpergröße und einen Kinderparcours.Die Parcours des Seilparks BaschweriDie sechs Parcours des Seilparks Baschweri haben vier verschiedene Schwierigkeitsgrade, Höhepunkt ist der Parcours "Gletscherschuss" mit einer 200 m langen Seilrutsche. Insgesamt findet man 115 verschiedene Elemente, darunter Brücken, Netze, Taue, Seilbrücken und ähnliches. Der Kinderparcours ist bereits für Kinder ab vier Jahren geeignet, hier können Kinder bis 135 cm Größe unter Aufsicht eines Erwachsenen klettern.
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Skulpturenweg Nendaz

Nendaz, Wallis

Ein Weg, gespickt mit Skulpturen der besonderen ArtBeim Skulpturenweg Nendaz handelt es sich um einen ganz besonderen Wanderweg: Der Weg ist mit den Schildern "Promenade des Crêtes" gekennzeichnet und findet sich in der Altstadt von Nendaz. Die Wanderung dauert etwa 90 Minuten. Man passiert bei diesem Spaziergang den Kurort Nendaz, Quartiere des ursprünglichen Dorfteils Haute-Nendaz sowie umliegende Felder und den Wald.Hierbei begegnen einem zehn Holzskulpturen des heimischen Künstlers Raphaël Pache: Eichhörnchen, Adler, Fuchs, Reh und noch viele weitere Tiere aus der Bergwelt rund um Nendaz sind zu sehen. Die großartigen Kunstwerke bestechen durch ihre Filigranität und lassen den Betrachter staunen.Die Wanderung ist als "leicht" klassifiziert und daher für Kinder sehr gut geeignet. Außerdem wird auf der Strecke für die Kleinen eine Schatzsuche angeboten.Raphaël PacheDer Künstler selbst arbeitet seit 1978 als Angestellter der Gemeinde Matran und ist eigentlich Forstarbeiter. Sein Talent als Holzschnitzer hat er in vielen Zier- und Mosaikschnitzkursen vertieft. Pache hat auch einige Picknickplätze der Gegend verschönert, aber die erstaunlichen Ergebnisse seiner Schnitzkunst kann man auf dem Skulpturenweg Nendaz bewundern.NendazNendaz ist eine Gemeinde im schweizerischen Kanton Wallis und besteht aus 18 Ortschaften, die auf verschiedenen Höhenstufen zwischen der Rhône-Ebene und der höchstgelegenen Ortschaft Siviez liegen. Die Gemeinde ist heute ein großes Feriengebiet und bietet herrliche Ausblicke auf das Rhône-Tal. Im Sommer zieht es Touristen vor allem wegen der vielen und gut beschriebenen Wanderwege nach Nendaz.
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Suonenwanderung

Nendaz, Wallis

Jahrhundertealte BewässerungsgräbenSuonen, auf französisch "Bisses", sind historische Bewässerungskanäle, die man heute noch vielfach in der Schweiz vorfindet. Bereits im Mittelalter hat man mit dem Bau dieser Wasserleitungen begonnen. Nutzung der GräbenWegen des trockenen Klimas und der geringen Niederschlagsmenge haben die Bauern im sonnenverwöhnten Wallis über Jahrhunderte lang Bewässerungskanäle angelegt. Mit Hilfe dieser offenen Wasserleitungen wurde das Schmelzwasser der Gletscher aufgefangen und zu den Feldern und Weiden weitergeleitet, um diese zu bewässern.Die Suonen heuteDie Region Nendaz besitzt das größte noch aktive Netz an Suonen. Von den insgesamt acht Suonen existieren einige bereits seit dem 15. Jahrhundert und immerhin sechs dieser Suonen führen sogar heute noch Wasser.Die Suonenwanderung Suonenwanderung © Valais Tourisme Entlang der Suonen führt ein Netz aus rund 98 km Wanderwegen. Aufgrund der relativ flachen Landschaft gibt es weder nennenswerte An- noch Abstiege. Daher eignet sich die Wanderung ganz besonders für Familien und Genusswanderer.Ausgehend von Nendaz gibt es zahlreiche Wanderrouten. Ein besonders schöner Rundweg führt in dreieinhalb Stunden von Haute-Nendaz aus der "Bisse du Milieux" entlang nach Planchouet. Über die "Bisse Vieux", der "alten Suone", führt der romantische Wasserweg schließlich zurück. Ein Highlight der Höhenwanderung ist der Blick auf den Stausee von Cleuson.
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Swiss Seilpark

Fiesch, Wallis

Fünf verschiedene Parcours bietet der Seilpark in Fiesch, die Kletterstrecken haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade.Klettern im Swiss SeilparkWer im Seilpark klettern möchte, wird zunächst mit dem benötigten Equipment - Helm, Handschuhe, Klettergurt - ausgestattet und erhält in einem Einführungsfilm gezeigt, wie man den Seilpark sicher begeht. Außerdem erfolgt eine Erklärung und Betreuung durch Seilpark-Guides. Danach geht es in einen der fünf Parcours des Swiss Seilparks. Wer jede Kletterstrecke absolvieren möchte, benötigt dafür rund drei Stunden. Einer der Parcours ist auch für Rollstuhlfahrer zugänglich.Voraussetzung zum Klettern im Seilpark ist eine Mindestgröße von 1,30 m und ein Gewicht von unter 120 kg. Jugendliche bis 14 Jahre benötigen die Begleitung bzw. Aufsicht durch einen Erwachsenen.
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Via Stockalper

Brig am Simplon, Wallis

Die Via Stockalper ist ein Wanderweg in den Schweizer Alpen, der von Brig über den Simplonpass nach Gondo führt. Der Weg ist rund 30 km lang und einer der niedrigsten Alpenüberquerungen.Die Geschichte der Via StockalperZurück geht der Wanderweg auf Kaspar Stockalper, der im 17. Jahrhundert die Alpen-Transitstrecke ausbauen ließ. Auf dem Pfad über den Simplon waren wohl aber schon vor rund 9.000 Jahre Menschen unterwegs. Nach dem Tod von Stockalper verfiel die Straße und Anfang des 19. Jahrhunderts ließ Napoleon die erste befahrbare Straße über den Simplonpass für militärische Zwecke bauen. Darüber geriet der alte Stockalperweg in Vergessenheit und teilweise verschüttet. In den 1990er Jahren wurde der Pfad dann als Kulturwanderweg wiederentdeckt.Der Verlauf der Via StockalperDie Via Stockalper lässt sich in drei Etappen unterteilen. Die erste führt über 11,9 km von Brig auf den 2.005 m hohen Simplonpass. Von dort geht der Weg auf der 2. Etappe hinab bis Simplon Dorf. Die 2. Etappe ist 9 km lang und endet auf einer Höhe von 1.472 m. Der 3. Abschnitt der Via Stockalper ist 10 km lang und geht von Simplon Dorf bis nach Gondo, unterwegs passiert man unter anderem die Gondoschlucht und das Fort Gondo.Die beste Zeit für eine Begehung der Via Stockalper ist von Juni bis Oktober, unterwegs orientiert man sich an der Beschilderung "Wanderland-Route 90".
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Zapfenweg Nendaz

Nendaz, Wallis

Zapfenweg Nendaz - beliebtes Ausflugsziel im Kanton WallisDie Gemeinde Nendaz erstreckt sich in der Rhone-Ebene, im schweizerischen Kanton Wallis. Die Region mit ihrem weitläufigen Netz an Wanderwegen gilt als populäres Feriengebiet.Einer der schönsten Wege, der Zapfenweg Nendaz, beginnt an der Kreuzung der beiden Routen von Clèves und Nendaz, im Dorfzentrum von Nendaz. Anlässlich des 150. Geburtstags des schweizerischen Forstvereins im Jahr 1993 gegründet, umfasst der Naturlehrpfad 10 km und kann in etwa drei Stunden und dreißig Minuten durchquert werden.Der Themenwanderweg ist für Spaziergänger geeignet, die sich für den Wald von Nendaz, seine Pflanzen und Biotope interessieren. Erklärungen hierzu finden Wanderer auf den entlang des Wegs angebrachten, leicht verständlichen Schautafeln. Seinen Namen verdankt der Naturwanderweg den Zapfen von Fichten, Arven und Lärchen, die auf dem Weg liegen.Entlang des Tannzapfenwegs Naturschönheiten entdeckenDer Zapfenweg Nendaz führt in eine nahezu unberührte Natur, mitten durch Wald und Wiesen und bietet einige Höhepunkte: Dazu zählt die Bisse de Saxon, eine der bekanntesten historischen Wasserleitungen im Kanton Wallis. Weiterhin besticht auf dem Themenweg die idyllische Alp bei Pra da Dzeu mit ihren von Bergen umrahmten Weiden und Wiesen. Vorbei an dem romantischen Weiher von Sofleu verläuft der Naturlehrpfad bis hin zum Sumpf d‘Ouché.Der malerische Waldweg wird von einer weiteren Besonderheit der Natur, dem eindrucksvollen Geröllfeld von Dzerjonna, unterbrochen. Der Zapfenweg Nendaz ist nicht nur ein einfacher Wanderweg, sondern bietet abwechslungsreiche Naturlandschaften und ein beeindruckendes Panorama. Darüber hinaus kommen hier aber auch Technik-Fans auf ihre Kosten: Werden die QR-Codes gescannt, ertönen Wörter und Sagen im lokalen französischen Dialekt Patois.

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