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Ausflugsziele in Wallis

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Wandern & Bergsport

Grimentz - Geführter Dorfrundgang mit Gletscherweinprobe

Grimentz, Wallis

Grimentz im Val d’Anniviers gilt als eines der schönsten Walliser Dörfer. Doch dafür musste sich das pittoreske Postkartenidyll mit den sonnengegerbten Holzchalets und den roten Geranien vor den Fenstern neu erfinden. Über Jahrhunderte lebten die Bewohner hauptsächlich von der Landwirtschaft und der Viehzucht. Dabei mussten sie lange Wege auf sich nehmen: Die Grimentzer hielten Vieh und bestellten Felder im Gebirge, bauten daneben aber auch Wein an - und der gedieh nur in der Talebene bei Sierre.Ab den 1950er-Jahren konnten die Bauern nicht mehr mit der Großproduktion in der Ebene konkurrieren. Viele wanderten ab: In den 1970er-Jahren lebten nur noch 212 Einwohner in Grimentz. Die Lösung war der Fremdenverkehr. Das Dorf etablierte sich als Sommerkurort und Skigebiet - heute zählt es wieder 450 Einwohner. Am besten erkundet man Grimentz auf einer kostenlosen Führung von Jean Vouradoux, der Interessierten jeden Montag sein Dorf zeigt. Die Gäste können auch den seltenen Gletscherwein kosten. Das sherryartige Getränk wird im Bürgerhaus in großen Fässern gelagert. Diese werden nie ganz ausgetrunken, sondern regelmäßig mit neuem Wein aufgefüllt - im ältesten Fass lagern noch einige Liter Originalwein von 1886.
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Wandern & Bergsport

Klettersteig aufs Daubenhorn

Leukerbad, Wallis

Der längste Klettersteig der SchweizFrüher nur für Kletterprofis zugängliche Routen in spektakulären Felswänden werden als Klettersteige plötzlich auch für ein breiteres Publikum zu einer machbaren Herausforderung. Leitern erleichtern das Überwinden steiler Stellen, während durchgehende Drahtseile, in die Karabiner eingehängt werden, für Sicherheit sorgen. Oberhalb von Leukerbad verläuft nicht nur der längste, sondern wahrscheinlich auch der spektakulärste Klettersteig der Schweiz und gleichzeitig die anspruchsvollste Variante dieses Bergsports: ED, die Schwierigkeitsstufe des Steigs, steht für "extremly difficult" - extrem schwierig. Wobei sich das auf das Bergsteigen, nicht auf Klettern bezieht! Der Klettersteig Gemmi-Daubenhorn ist daher nur schwindelfreien und geübten Berggängern zu empfehlen.Vom Gemmiweg führt der Steig mitten in die steile Felswand hinein. 1000 Höhenmeter müssen bis zum Gipfel des Daubenhorns (2.941 m) überwunden werden; rund 8 Stunden sind dazu nötig. Falls die Kondition nicht ausreicht, gibt es nach dem ersten Drittel die Möglichkeit, wieder zurück nach Leukerbad abzusteigen. Wer weitergeht, durchsteigt auf dem Weg zum Gipfel sogar eine etwa 100 m lange Höhle.
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Wandern & Bergsport

Märchenweg Hasenliebe

Bellwald, Wallis

Der 6,1 km lange Märchenweg Hasenliebe beginnt an der Bergstation der Sesselbahn Richinen, unterwegs warten 14 Stationen auf die Wanderer.Die Geschichte des MärchenwegsWer auf dem Märchenweg wandert, dem wird die Geschichte von der Häsin Bella und dem Hasen Waldi erzählt. Gemeinsam erfährt man mehr über die Natur und darüber, wie wichtig Nächstenliebe ist. Für den Weg benötigt man rund zwei Stunden - je nachdem, wie lange man sich an den einzelnen Stationen aufhält, er ist auch mit Kinderwagen problemlos zu begehen.Stationen auf dem Märchenweg sind unter anderem ein Baumhaus, eine Seilbahngondel, eine Rutschbahn, ein Hasengehege und ein Kaleidoskop.
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Wandern & Bergsport

Sass-Fee - Klettersteig Gorge Alpine

Saas-Fee, Wallis

Über Jahrhunderte wäre niemand auf die Idee gekommen, durch die steile Schlucht zu steigen, die der Fluss Feevispa zwischen Saas-Grund und Saas-Fee in den Fels gegraben hat. Heute ist es nicht nur möglich, das Hindernis zu überwinden - es macht sogar großen Spaß.Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, die Begleitung durch einen Bergführer ist hingegen obligatorisch. Er führt Gruppen und Einzelpersonen durch die spektakuläre Natur, doch auch der Klettersteig selbst sorgt bereits für genügend Abwechslung und Nervenkitzel: Mehrfach wird die Schlucht in luftiger Höhe durchquert, während man an einem fest fixierten Seil gesichert ist - über eine schaukelnde Hängebrücke, fast senkrechte Leitern oder im Fels verankerte Eisenstifte, an denen man wie auf einer Treppe durch die Wand steigen kann. Manchmal verlieren die Abenteurer den Boden sogar ganz unter den Füßen. Dann sausen sie mit einer "Tyrolienne", einer Seilrutsche, über den Abgrund auf die andere Seite.Wem 4 Stunden Herzflattern zu viel sind, kann nur den oberen Teil (ca. 1,5-2 Stunden) oder den unteren, ganzjährig geöffneten Teil (ca. 3 Stunden) begehen. Ganz Verwegene wählen die Winterzeit, wenn die Landschaft in Schnee getaucht ist, und kommen an einem Donnerstagabend, wenn nur Stirnlampen den Weg durch den Fels erhellen.
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Wandern & Bergsport

Turtmanntal - Erkundungstour mit Wanderung

Eischoll, Wallis

Unterwegs in Ruhe und EinsamkeitIn Turtmann selbst findet man schöne Patrizierhäuser aus dem 16. und 17. Jh., doch je weiter man hinter dem Ort hinaufsteigt, desto ursprünglicher wird die Natur. An den Hängen oberhalb des 40 m hohen Wasserfalls sind die Wiesen sattgrün. Hier gibt es viele Wandermöglichkeiten, z. B. den Adlerpfad, eine Rundwanderung von Ergisch aus (ca. 5 Stunden), oder den Bärenpfad von Unterems nach Oberems (ca. 3 Stunden). In Oberems starten Busse, die Gäste weiter ins Tal hineinbringen. Durch dichten Wald führt die Straße nach oben, bis die Landschaft menschenleer wird. Nur an wenigen Stellen stehen wie hingeworfen einige Häuser. Das macht diesen Teil des Tals zu einem traumhaften Wandergebiet für alle, die sich nach Ruhe sehnen. Und wer die Herausforderung sucht, läuft neben dem Turtmanngletscher ohne Seil und Steigeisen bis auf das Barrhorn - mit 3610 m der höchste Bergwandergipfel der Alpen.

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Wandern & Bergsport

Vercorin - Abenteuerwald

Vercorin, Wallis

Ein Tag lang Tarzan seinEs gab eine Zeit, da mieden die Menschen nicht nur das Hochgebirge, sondern auch die Wälder. Bären gab es da, Wölfe, Banditen, Hexen! Heute erklimmen Menschen freiwillig die höchsten Gipfel und klettern sogar in den Bäumen von Wipfel zu Wipfel. Oberhalb des Dorfes Vercorin bietet ein Abenteuerwald Nervenkitzel für alle kletterfreudigen Gäste. Weit oben in den Bäumen führt ein Parcours durchs Geäst, mal über eine Hängebrücke, mal über ein dickes Netz, mal frei schwebend auf einer der zwölf Seilrutschen. Die Gäste sind durch Helm und Stahlseile gut gesichert. Sechs- bis Neunjährige (Größe von 1,10 bis 1,40 m) können sich auf einer kleineren, einfacheren Runde vergnügen. Größere Kinder (über 1,40 m) und Erwachsene dürfen sich am großen Parcours versuchen: Über zwei Stunden braucht man für die Strecke, auf der immer schwierigere Herausforderungen warten. Wem eine davon zu bunt wird, kann sie aber auch umgehen.
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Wandern & Bergsport

Wanderung über den Lötschenpass

Wiler, Wallis

Einmal über die AlpenEine Wanderung über den Lötschenpass fühlt sich geradezu episch an: Zu Fuß über die nördliche Alpenkette, vom Wallis bis ins Berner Oberland! Dabei ist der Weg in fünf Stunden zu bewältigen: Auf die Lauchernalp surrt eine Seilbahn, und auf der anderen Seite im Gasterntal fährt ein Wanderbus nach Kandersteg herunter. Wenn Sie auf der Lauchernalp doch keine Lust auf den Anstieg zum Pass haben, können Sie gemütlich in drei Stunden über den Lötschentaler Höhenweg zur Fafleralp wandern. Wenn Sie den Weg zum Pass wählen, ist die Dramaturgie des Naturschauspiels perfekt: Auf der Lauchernalp ist noch alles grün und lieblich, und die Ausblicke ins weite Lötschental sind grandios. Dann wird die Landschaft zunehmend karger. Der Wanderer betritt eine Steinwüste mit kleinen Seen, die im blanken Fels wie Oasen wirken. Während im Tal die Sonne brennt, weht hier oben oft ein kühler Wind. Nach rund 2,5 Stunden erreicht man die Lötschenpass- Hütte - ein guter Rastplatz, um für den steilen Abstieg Kraft zu sammeln.Über 1000 Höhenmeter weiter unten liegt das Ziel. Der Weg führt sogar über einen Gletscher, aber so schnell das Hochgebirgsgefühl angefangen hat, hört es auch schon wieder auf: Plötzlich ist die Landschaft wieder grün, und das wildromantische Gasterntal kommt dem Wanderer in den Blick. Mit dieser atemberaubenden Kulisse setzt auch das Gebimmel der Kuhglocken wieder ein. Von der Gfelalp geht es weiter nach Selden und per Bus nach Kandersteg. Dort halten die Züge, ehe sie im Lötschberg- Tunnel verschwinden – und ihn erst im Wallis wieder verlassen.Schon zu prähistorischer Zeit begingen Menschen den Pass, wie Funde aus der Bronze- und Eisenzeit belegen. Bis ins Mittelalter galt der Lötschenpass neben dem Gemmipass als wichtigste Verbindung zwischen dem Berner Oberland und dem Wallis. Als Handelsweg hatte er in erster Linie als Verlängerung der aus Oberitalien kommenden Simplonroute in die Nordschweiz eine enorme Bedeutung. Die Reisenden und Händler verhalfen den an der Aufstiegsroute gelegenen Orten zu bescheidenem Wohlstand.
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Natur

Dampfbahn Furka Bergstrecke

Oberwald, Wallis

Die Dampfbahn Furka verkehrt zwischen Realp im Kanton Uri und Oberwald im Wallis, dabei fährt sie über den Furkapass. Hier wird der höchste Punkt der Strecke auf 2.160 Meter erreicht. Für die 18 km lange Strecke benötigt die nostalgische Dampfbahn mit Zwischenhalten rund zwei Stunden.Geschichte der Furka-BahnstreckeDie Strecke, auf der heute die Bahn verkehrt, wurde 1925 eröffnet. Da die Trasse wegen Lawinengefahr nicht wintersicher ist und Teile der Infrastruktur in jedem Herbst ab- und im Frühling wieder aufgebaut werden musste, war der Betrieb sehr teuer und man eröffnete 1982 den Furka-Basistunnel, durch den der normale Zugverkehr ab sofort geleitet wurde. Die alte Strecke konnte auf Betreiben von Eisenbahnfreunden verhindert werden und so begann man ab 1992 zunächst den Teil- später den Gesamtbetrieb auf der Strecke mit einer Museumsbahn.Auf der Strecke sind Dampflokomotiven und Lokomotiven mit Verbrennungsmotor unterwegs, auf fünf Abschnitten erfolgt der Betrieb mittels Zahnstangen, diese Abschnitte sind insgesamt 12,7 km lang.Fahrpreise der Dampfbahn FurkaEine einfache Fahrt auf der Furka-Bergstrecke von Realp nach Oberwald kostet in der 2. Klasse 73 CHF mit dem Dampfzug, mit der Diesellok beträgt die Fahrt nur 48 CHF. Kinder bis 16 Jahre fahren in Begleitung von Eltern oder Großeltern kostenlos.
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Natur

Massaschlucht

Naters, Wallis

Die Massaschlucht ist eine Schlucht, die 6,5 km lang ist und in Blatten bei Naters beginnt.Geschaffen wurde die Schlucht durch die Kraft von Eis und Schmelzwasser über den Zeitraum von Jahrtausenden. Heute ist die Schlucht ein beliebtes Ausflugsziel und kann entweder über einen Wanderweg oberhalb der Schlucht oder beim Canyoning erlebt werden. Über die Massaschlucht, die an dieser Stelle 80 m tief ist, führt eine 2008 eröffnete Spannbandbrücke.Wanderung durch die MassaschluchtEin schöner Wandertipp ist es, die Massaschlucht mit dem Suonenweg Riederi zu kombinieren. Dabei startet man in Blatten, geht zunächst Richtung Massaschlucht, oberhalb der Schlucht verläuft die Strecke dann über den Weg, der aus den Felsen gehauen wurdee. Nun folgt man der Suone Riederi - Suonen sind alte Wasserleitungen aus Holz - durch den Rieschwald bis man nach Ried-Mörel kommt. Dieser Weg ist rund 9 km lang, für die Wanderung braucht man rund 2,5 Stunden.
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Natur

Matterhorn

Zermatt, Wallis

Das Matterhorn ist wohl einer der bekanntesten Berge der Welt, es ist das Wahrzeichen der Schweiz und diente als Vorlage für eine berühmte Schokolade. Der 4.478 m hohe Berg steht auf der Grenze zwischen der Schweiz und Italien: Drei Seiten des Berges liegen im Wallis, die Südwand gehört zum italienischen Staatsgebiet.Dramatische Erstbesteigung des MatterhornsAm 14. Juli 1865 wurde das Matterhorn erstmals vom Engländer Edward Whymper bestiegen, der Teil einer 7er-Seilschaft war. Beim Abstieg der Gruppe ereignete sich ein Unglück: Vier der sieben Bergsteiger stürzten ab und verunglückten tödlich. Auch die tragischen Umstände der Erstbesteigung trugen zur Berühmtheit des Berges bei.Aufstieg zum GipfelDie meisten Bergsteiger, die heute das Matterhorn bezwingen wollen, versuchen dies über den Hörnligrat von Zermatt aus, dies ist der leichteste Aufstieg. Von der Hörnlihütte auf 3.260 m benötigt man rund fünf bis sechs Stunden. Weitere mögliche Routen führen über den Nordwestgrad, den Südostgrad und den Südwestgrat. Rund 3.000 Alpinisten versuchen jedes Jahr, das Matterhorn zu besteigen.Mit der Bahn hinaufAuf das Matterhorn selbst führt keine Bergbahn. Dafür kann man das benachbarte Klein Matterhorn per Gondelbahn erreichen. Die höchstgelegene Bergbahnstation Europas liegt auf 3.883 m, von dort sieht man besonders gut die Südwand des Berges. Einen schönen Ausblick auf den Berg hat man auch vom Gornergrat und vom Rothorn. Wer mehr über das Matterhorn erfahren möchte, kann das Matterhorn Museum in Zermatt besuchen.
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Sehenswürdigkeiten

Murmeltierbrunnen

Zermatt, Wallis

Der Murmeltierbrunnen ist das Wahrzeichen im Ortskern von Zermatt. Errichtet wurde der Brunnen im Jahr 1906 und er zeigt eine Murmeltierfamilie aus Bronze, die über den Wasserhähnen des Brunnens turnt.Von den Einheimischen wird er "Murmeli-Brunnen" genannt, außerdem hat er noch einen zweiten Namen: "Parto Borni"-Brunnen. Prato Borni ist der alte Name von Zermatt. Der Murmeltierbrunnen steht auf dem Markplatz von Zermatt vor dem Eingang zum Matterhorn Museum.
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Sehenswürdigkeiten

Pro Natura Zentrum Aletsch

Riederalp, Wallis

Das Pro Natura Zentrum Aletsch befindet sich in der Villa Cassel auf der Riederfurka. Das Gebäude ist eine Fachwerkvilla, die von Sir Ernest Cassel zur Jahrhundertwende errichten ließ. Cassel war Bankier und Finanzberater des englischen Königs Edward VII. und kam in die Region, da im Bergluft von seinem Arzt verschrieben wurde. So ließ er sich hier eine Sommerresidenz bauen, die 1902 fertiggestellt wurde. In der Villa Cassel empfing er häufig illustre Gäste, unter anderem war auch Winston Churchill hier zu Gast.Mehr über die Walliser Natur erfahrenHeute gehört das Gebäude der Pro Natura, der ältesten Naturschutzorganisation der Schweiz. Sie präsentiert regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen zu verschiedenen Naturthemen wie der Tier- und Pflanzenwelt des Wallis. Außerdem bietet die Organisation Führungen und Exkursionen an, wie beispielsweise "Essbare Wildpflanzen und Heilkräuter" oder "Wildbeobachtung für Feriengäste".
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Sehenswürdigkeiten

Safrandorf Mund

Brig am Simplon, Wallis

Mund ist der einzige Ort in der Schweiz, wo Safran angebaut und geerntet wird. Jedes Jahr werden hier zwischen einem und vier Kilogramm des kostbaren Gewürzes hergestellt. Wer sich für den Anbau und den Nutzen des Safrans interessiert, kann in Mund die Safranfelder besichtigen, auf dem Safranlehrpfad wandern und dem Safranmuseum einen Besuch abstatten.Wandern auf dem SafranlehrpfadDer Safranlehrpfad startet im Dorfzentrum und führt über sechs Info-Stationen vorbei an Safranfeldern. Auf den Infotafeln erfährt man unter anderem mehr über die Geschichte, Herkunft und Verarbeitung des Safrans. Für den leichten Rundwanderweg benötigt man rund 90 Minuten, ein Teil der Strecke ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet.Wissenwertes im Safranmuseum erfahrenDas Safranmuseum ist das einzige seiner Art in Mitteleurpa und befindet sich im Zehndenstadel aus dem Jahr 1437, damit ist das Stadel eines der ältesten Holzgebäude in der Schweiz. Besucher können unter anderem Geräte zum Anbau und zur Ernte des Safrans bestaunen, außerdem erfährt man mehr über die Produkte aus Safran und die Munder Safrankultur gemeinsam mit dem Winterroggen. Das Museum hat während der Safranernte im Oktober geöffnet.Jedes Jahr zwischen Anfang Oktober und Anfang November wird der Safran von Hand geerntet, die Hochernte ist vom 20. bis 30. Oktober. In dieser Zeit kann man auf Wunsch auch die Safranäcker besuchen und sich selbst ein Bild von Anbau und Ernte machen.

Sport & Freizeit

Walliser Alpentherme & Spa Leukerbad

Leukerbad, Wallis

Inmitten des beeindruckenden Alpenpanoramas findet der Gast ein breites Kur- und Wellnessangebot.
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Wandern & Bergsport

Aletsch Panoramaweg

Riederalp, Wallis

Der Aletsch Panoramaweg ist ein dreitägiger Wanderweg durch die Walliser Gletscher. Die drei Etappen des Wegs sind insgesamt 30 km lang und führen zum Großen Aletschgletscher und zum Fieschergletscher.Der Verlauf des Aletsch PanoramawegsDie erste Etappe des Panoramawegs führt von Blatten bis zur Riederalp, die mittelschwere Wegstrecke beträgt 10 km. Eine Besonderheit auf dem Weg ist die Hängebrücke zum Aletschwald. Die zweite Etappe ist 11 km lang, dabei geht es von der Riederalp bis zum Märjelensee. Ein großer Teil der Strecke führt entlang des Großen Aletschgletschers. Vom Märjelensee bis nach Bellwald erstreckt sich die dritte Teilstrecke des Panoramawegs. 9 km lang ist der Weg und geht vor allem bergab. Unterwegs sieht man den mächtigen Fieschergletscher, ein Highlight ist die 160 m lange Hängebrücke Aspi-Titter.Der Weg ist nur im Sommer begehbar.
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Wandern & Bergsport

Barfußweg

Nendaz, Wallis

Barfuß im höchstgelegenen OrtDie Gemeinde Nendaz befindet sich im Schweizer Wallis, unweit von Sion. Oberhalb des Rhônetals liegen 18 Ortschaften auf einer Sonnenterrasse. Die wichtigste Ortschaft ist Haute-Nendaz, in der Mineralwasser gefördert wird.Der Barfußweg Nendaz ist im höchstgelegenen Ort Siviez auf 1.730 Metern Höhe zu finden. Der Parcours beginnt an der Route de Siviez, direkt am Restaurant “Chez Odette”. Hier hat man eine wunderbare Aussicht auf die Walliser, Berner und Waadtländer Alpen und kann das Restaurant als Ausgangspunkt für eine Wanderung auf dem 250 Kilometer langen Wegenetz nutzen.Wie die Natur für Kinder erlebbar wirdDer Barfußweg Nendaz ist eine unvergessliche Körpererfahrung für Naturliebhaber und Familien. Vor allem Kinder haben viel Freude an den Wahrnehmungen auf verschiedenen Materialien sowie auf einer Slackline. Das Gehen auf Sand, Erde, Moos, Tannennadeln, Tannenzapfen, Rundholz, Holzschnitzeln und Holzrondellen setzt keine Altersbegrenzung der Kinder voraus. Dem Parcours schließt sich ein markierter Pfad an, der an lustigen Fußabdrücken auf weißen Tafeln erkennbar ist. Hier werden die Barfußgeher auf Naturboden mit unterschiedlicher Beschaffenheit zu einem Picknick-Platz geführt, der an der Printse liegt. Der kühle Bach lädt zu einem Fußbad ein, bevor er auf seinem weiteren Verlauf in die Rhone mündet. Das Naturerlebnis dauert insgesamt 50 Minuten.
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Wandern & Bergsport

Der Weg des Erables

Nendaz, Wallis

Familienwanderung um den Ort IsérablesVor dem Museum startet der Weg des Erables, der aus zwei Schleifen besteht. Für jede Schleife sollte man eine bis anderthalb Stunden Zeit einplanen. Die Schleifen sind unabhängig voneinander, aber bei einer Gesamtdauer von etwa drei Stunden für beide Schleifen zusammen wandert man auch gerne beide Teilwege an einem Vor- oder Nachmittag. Bei der Wanderung kann man an vielen Stellen den schönen Blick auf das Rhône-Tal genießen. Auf der Gesamtstrecke, die etwa 6 km umfasst, befinden sich auf lehrreichen Schildern weitere Informationen über Land und Leute, die einem die Region auf außergewöhnliche Art und Weise näherbringen. Außerdem sind drei Picknickplätze für Pausen und Stärkungen vorhanden.Der Schwierigkeitsgrad der Wanderung hat Niveau 1, ist also nicht schwer und auch mit Kindern zu meistern. Von der Nachbargemeinde Nendaz aus fährt ein Shuttlebus nach Isérables, der am Vortag beim Tourismusbüro Nendaz gebucht werden muss.Der Weg des Erables ist ein Wandergenuss, den man sich nicht entgehen lassen sollte.IsérablesDas kleine Örtchen liegt im schweizerischen Kanton Wallis zwischen der Rhône-Ebene und dem Pointe des Champs Ferret an einem Steilhang. Isérables war aufgrund dieser besonderen geografischen Lage lange Zeit isoliert und ist erst seit Mitte des 20. Jahrhunderts über Straße und Seilbahn erreichbar.
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Wandern & Bergsport

Gogwärgiweg

Fiesch, Wallis

Der 11 km lange Gogwärgiweg führt von der Fiescheralp nach Fiesch und von Lax ins Fieschertal und widmet sich den Gogwärgini, das sind kleine, arbeitsame Zwerge, die einst im Oberwallis gelebt haben sollen.Gogwärgini warten am WegesrandAuf dem Weg warten geschnitze Holz-Zwerge auf die Wanderer, außerdem erfährt man unterwegs mehr über die Geschichte der Gogwärgini. Während der erste Teil des Weges durch den Wald führt, ist der zweite Teil flacher und auch für Kinderwagen geeignet. Deshalb ist der Weg von Lax ins Fischertal besonders für Familien zu empfehlen, auf diesem Streckenabschnitt gibt es zehn Gogwärgistationen auf 5,1 km Länge.
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Sport & Freizeit

Hexenkessel

Naters, Wallis

Der Freizeitpark Hexenkessel befindet sich hinter dem großen Parkplatz in Blatten und bietet einen Planschsee, eine Minigolfanlage und einen Seilpark.Minigolfplatz, Planschsee und HexenspielplatzDer Minigolfplatz des Hexenkessels bietet 16 abwechslungsreiche Löcher zum Spielen für die ganze Familie. Eine Runde auf dem Minigolfplatz kostet 7 CHF für Erwachsene und 4 CHF für Kinder. Eine weitere Attraktion des Hexenkessels ist der Planschsee mit Hexenspielplatz, wo es unter anderem Trampolins, Spinnennetze und eine Rutschbahn zum Spielen gibt. Wer möchte, kann auf dem nahegelegenen Grillplatz grillen.Der Seilpark im HexenkesselAußerdem gehört zum Hexenkessel ein Seilpark. Es gibt fünf Parcours in vier Schwierigkeitsstufen: vom Einsteiger-Parcours für Kinder ab 125 cm, ein Fun Parcours, ein Kraft Parcours, ein Sprung Parcours und der Spektakuläre Parcours, der mit einer über 200 m langen Seilbahn endet. Deshalb ist der letzte Parcours auch nur für schwindelfreie Personen geeignet. Für den Eintritt in den Seilpark darf man die Parcours 3,5 Stunden nutzen, in welcher Reihenfolge ist dabei freigestellt. Der Eintritt beträgt 26 CHF für Erwachsene und 17 CHF für Kinder.
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Wandern & Bergsport

Hochseilgarten Forest Fun Park

Zermatt, Wallis

Der großzügige Klettergarten bietet fünf Parcours für Erwachsene und zusätzlich den größten Kids Trail der Schweiz. Insgesamt 95 Hindernisse und 31 Ziplines verteilen sich auf die Parcours im Forest Fun Park.Die verschiedenen Parcours im Forest Fun ParkDer Big Trail Course beinhaltet fünf Parcours mit langen Ziplines, auf denenn man sich langsam von einfacheren bis hin zu schwierigeren Routen steigern kann. Der grüne Kurs ist der einfachste, geeignet für Familien und Anfänger, der rote Kurs führt in große Höhen durch die Baumwipfel, der blaue Kurs ist vor allem für Zipline-Fans geeignet, für den schwarzen Kurs benötigt man viel Armkraft und Balance und das Highlight des braunen Kurses ist die 200 m lange Zipline. Geeignet sind diese Parcours für Kinder ab acht Jahre. Für jüngere Kinder ab vier Jahren gibt es den Kids Trail, der der größte seiner Art in der gesamten Schweiz ist.Für den Eintritt kann man sich drei Stunden auf den verschiedenen Parcours austoben.Sicherheit dank Saferoller SystemDer gesamte Hochseilgarten ist mit dem Saferoller System ausgestattet. Bevor es los geht, erhalten die Besucher eine Sicherheitsausrüstung und eine Einweisung in das System.

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