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Natur in Wallis

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Natur

Dampfbahn Furka Bergstrecke

Oberwald, Wallis

Die Dampfbahn Furka verkehrt zwischen Realp im Kanton Uri und Oberwald im Wallis, dabei fährt sie über den Furkapass. Hier wird der höchste Punkt der Strecke auf 2.160 Meter erreicht. Für die 18 km lange Strecke benötigt die nostalgische Dampfbahn mit Zwischenhalten rund zwei Stunden.Geschichte der Furka-BahnstreckeDie Strecke, auf der heute die Bahn verkehrt, wurde 1925 eröffnet. Da die Trasse wegen Lawinengefahr nicht wintersicher ist und Teile der Infrastruktur in jedem Herbst ab- und im Frühling wieder aufgebaut werden musste, war der Betrieb sehr teuer und man eröffnete 1982 den Furka-Basistunnel, durch den der normale Zugverkehr ab sofort geleitet wurde. Die alte Strecke konnte auf Betreiben von Eisenbahnfreunden verhindert werden und so begann man ab 1992 zunächst den Teil- später den Gesamtbetrieb auf der Strecke mit einer Museumsbahn.Auf der Strecke sind Dampflokomotiven und Lokomotiven mit Verbrennungsmotor unterwegs, auf fünf Abschnitten erfolgt der Betrieb mittels Zahnstangen, diese Abschnitte sind insgesamt 12,7 km lang.Fahrpreise der Dampfbahn FurkaEine einfache Fahrt auf der Furka-Bergstrecke von Realp nach Oberwald kostet in der 2. Klasse 73 CHF mit dem Dampfzug, mit der Diesellok beträgt die Fahrt nur 48 CHF. Kinder bis 16 Jahre fahren in Begleitung von Eltern oder Großeltern kostenlos.
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Natur

Massaschlucht

Naters, Wallis

Die Massaschlucht ist eine Schlucht, die 6,5 km lang ist und in Blatten bei Naters beginnt.Geschaffen wurde die Schlucht durch die Kraft von Eis und Schmelzwasser über den Zeitraum von Jahrtausenden. Heute ist die Schlucht ein beliebtes Ausflugsziel und kann entweder über einen Wanderweg oberhalb der Schlucht oder beim Canyoning erlebt werden. Über die Massaschlucht, die an dieser Stelle 80 m tief ist, führt eine 2008 eröffnete Spannbandbrücke.Wanderung durch die MassaschluchtEin schöner Wandertipp ist es, die Massaschlucht mit dem Suonenweg Riederi zu kombinieren. Dabei startet man in Blatten, geht zunächst Richtung Massaschlucht, oberhalb der Schlucht verläuft die Strecke dann über den Weg, der aus den Felsen gehauen wurdee. Nun folgt man der Suone Riederi - Suonen sind alte Wasserleitungen aus Holz - durch den Rieschwald bis man nach Ried-Mörel kommt. Dieser Weg ist rund 9 km lang, für die Wanderung braucht man rund 2,5 Stunden.
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Natur

Matterhorn

Zermatt, Wallis

Das Matterhorn ist wohl einer der bekanntesten Berge der Welt, es ist das Wahrzeichen der Schweiz und diente als Vorlage für eine berühmte Schokolade. Der 4.478 m hohe Berg steht auf der Grenze zwischen der Schweiz und Italien: Drei Seiten des Berges liegen im Wallis, die Südwand gehört zum italienischen Staatsgebiet.Dramatische Erstbesteigung des MatterhornsAm 14. Juli 1865 wurde das Matterhorn erstmals vom Engländer Edward Whymper bestiegen, der Teil einer 7er-Seilschaft war. Beim Abstieg der Gruppe ereignete sich ein Unglück: Vier der sieben Bergsteiger stürzten ab und verunglückten tödlich. Auch die tragischen Umstände der Erstbesteigung trugen zur Berühmtheit des Berges bei.Aufstieg zum GipfelDie meisten Bergsteiger, die heute das Matterhorn bezwingen wollen, versuchen dies über den Hörnligrat von Zermatt aus, dies ist der leichteste Aufstieg. Von der Hörnlihütte auf 3.260 m benötigt man rund fünf bis sechs Stunden. Weitere mögliche Routen führen über den Nordwestgrad, den Südostgrad und den Südwestgrat. Rund 3.000 Alpinisten versuchen jedes Jahr, das Matterhorn zu besteigen.Mit der Bahn hinaufAuf das Matterhorn selbst führt keine Bergbahn. Dafür kann man das benachbarte Klein Matterhorn per Gondelbahn erreichen. Die höchstgelegene Bergbahnstation Europas liegt auf 3.883 m, von dort sieht man besonders gut die Südwand des Berges. Einen schönen Ausblick auf den Berg hat man auch vom Gornergrat und vom Rothorn. Wer mehr über das Matterhorn erfahren möchte, kann das Matterhorn Museum in Zermatt besuchen.
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Natur

Aletschhorn

Fiesch, Wallis

Das Aletschhorn ist ein 4.000er in den Walliser Alpen. Mit 4.193 m ist es der zweithöchste Gipfel in den Berner Alpen.Inmitten des UNESCO Weltnaturerbes Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn liegt das Aletschhorn, an seinen Flanken erstrecken sich der Große Aletschfirn, der Oberaletschgletscher und der Mittelaletschgletscher. Der Berg gilt als kältester Gipfel in den Alpen, da er sehr ausgesetzt ist und für Wind anfällig.Besteigung des AletschhornsDie Erstbesteigung gelang einer Seilschaft am 18. Juni 1859, der Normalweg führt über den Nordostgrat und hat den Schwierigkeit WS+. Weitere Wege zum Gipfel sind über den Nordwestgrat, den Südostgrat, die Südwestrippe, die Haslerrippe und die Nordwand möglich.
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Natur

Bettmersee

Bettmeralp, Wallis

Der Bettmersee ist ein 5,5 Hektar großer See oberhalb der Bettmeralp im Wallis. Er liegt auf einer Höhe von 2.006 Meter. Vom Ortszentrum der Bettmeralp braucht man ungefähr 10 Minuten bis zum See.Aktivitäten am BettmerseeRund um den See führt ein Weg, der auch für Familien mit Kinderwagen gut begehbar ist, unterwegs gibt es immer wieder Picknickplätze und Bänke. Im See kann man auch baden, allerdings ist die Wassertemperatur auch im Sommer recht kühl, zum Aufwärmen gibt es am Seeufer unter anderem einen Beach-Volleyballplatz. Beim Bootsverleih kann man sich ein Ruder- oder Tretboot mieten, auch Fischen ist auf dem See zu bestimmten Zeiten erlaubt, die dazu benötigten Fischerpatente sind im Bootshaus erhältlich. Eine weitere mögliche Sportart am Bettmersee ist Stand Up Paddling.

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Natur

Castor und Pollux

Zermatt, Wallis

Castor und Pollux sind zwei 4.000er in den Walliser Alpen, die auch "Zwillinge" genannt werden. Die beiden Berge liegen in der Bergkette zwischen dem Monte-Rosa-Massiv und dem Breithorn und sind nur durch das Zwillingsjoch getrennt. Somit ist es möglich, beide Gipfel an einem Tag zu besteigen.Der Castor ist mit 4.223 m der höhere der beiden Berge, er wurde erstmals am 23. August 1861 bestiegen. Der 4.092 m hohe Pollux befindet sich nordwestlich seines Zwillingsbruders, seine Erstbesteigung erfolgte am 1. August 1864, dem Schweizer Nationalfeiertag. Die Berge liegen nahe der italienisch-schweizerischen Grenze, diese verläuft zwischen Pollux über den Castor zum Liskamm. Benannt sind die Berge nach Figuren in der griechischen Mythologie, den Dioskuren.Die "Zwillinge" erklimmenDer leichtere Weg zu den Zwillingen führt zunächst auf den Castor, der Aufstieg beginnt ab der Berghütte Capanna Quintino Sella auf der italienischen Seite, dann geht es über das Felikjoch und den Südostgrat zum Gipfel. Über das Zwillingsjoch gelangt man dann innerhalb von ein bis anderthalb Stunden auf den Pollux, trotz der kurzen Strecke ist der Weg dank einiger Kletterstellen anspruchsvoll.
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Natur

Dent Blanche

Zermatt, Wallis

Der Dent Blanche ist ein 4.357 m hoher Berg in den Walliser Alpen, rund 10 km vom Ort Zermatt entfernt. Der Gipfel ist weitgehend eisfrei, an seinen Flanken befinden sich mehrere Gletscher. Über den Gipfel des Dent Blanche verläuft die Sprachgrenze im Oberwallis zwischen Deutsch und Französisch.Auf den Gipfel des Dent BlancheDie Normalroute zur Besteigung des Dent Blanche führt über den Südgrat. Ausgangspunkt ist die Cabane de la Dent Blanche, eine Hütte auf 3.507 m Höhe, die vom Schweizer Alpen-Club betrieben wird. Für den Aufstieg braucht man ab der Hütte rund vier Stunden. Alternative Begehungen sind über den Ostnordostgrat ab der Schönbielhütte oder über den Westgrat ebenfalls ab der Cabane möglich.Zum ersten Mal bestiegen wurde der Dent Blanche am 18. Juli 1862 von einer fünfköpfigen Seilschaft.
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Natur

Derborence - Das Tal der Steine

Sion, Wallis

Vom Katastrophen- zum NaturschutzgebietEs waren zwei Naturkatastrophen, die zum heutigen Landschaftsbild von Derborence geführt haben: Unterhalb des Diableretsgletschers löste sich 1714 ein Felsblock und begrub 55 Alphütten unter sich. Von den 19 Personen, die sich dort aufhielten, überlebten nur fünf. 1749 gab es einen weiteren Felssturz an der gleichen Stelle. Die Felsmassen versperrten den Talkessel und ließen einen See entstehen. Danach blieb die Gegend vom Menschen fast unberührt. Als in den 1960er-Jahren die Straße nach Derborence öffnete, stand das Tal schon unter Naturschutz. Dadurch hat sich an den kargen Berghängen und dem dichten Pionierwald um den See eine vielfältige Flora und Fauna erhalten: Hier leben Steinböcke und Luchse, gedeihen Feuerlilien und Orchideen, kreisen Königsadler und Bartgeier in der Luft.
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Natur

Dom

Randa, Wallis

Der Dom ist ein 4.545 m hoher Berg in den Walliser Alpen. Er ist der höchste Berg, der komplett auf Schweizer Boden steht. Die Normalroute zur Besteigung des Doms startet im Walliser Ort Randa. Seinen Namen hat der Berg vom Domherr von Sitten, der die Mischabelgruppe, zu der der Dom gehört, als erster vermessen hatte.Zum Gipfel des DomsDie Erstbesteigung des Doms gelang am 11. September 1858 von einer vierköpfigen Seilschaft. Heute führt die Normalroute von Randa bis zur Domhütte auf 2.940 m. Von dort geht es entweder über den Festigletscher, Festijoch und über den Festigrat zum Gipfel oder alternativ über die technisch leichtere, aber wegen Gletscherspalten gefährlicheren Route über den Hohberggletscher. Die Besteigung ist eine schwere Zweitagestour, die nur mit Bergführer begangen werden sollte.
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Natur

Dufourspitze

Zermatt, Wallis

Die Dufourspitze ist mit 4.634 m der höchste Berg der Schweiz und der zweithöchste Gipfel der Alpen. Somit zählt sie - je nach Definition der Grenze zu Asien - zu den Seven Second Summits, den jeweils zweithöchsten Bergen der Kontinente. Die Dufourspitze liegt im Monte-Rosa-Massiv, die Spitze ist nur 160 m von der italienischen Grenze entfernt, somit befindet sich der Berg sowohl in der Schweiz, als auch in Italien. Der höchste, ganz in der Schweiz liegende Berg ist deshalb der 4.545 m hohe Dom. Benannt wurde der Berg nach Guillaume-Henri Dufour, einem Schweizer General und Kartografen.Auf den höchsten Gipfel der SchweizAls erste auf dem höchsten Gipfel der Schweiz stand am 1. August 1855 eine Seilschaft unter der Leitung von Charles Hudson, der zehn Jahre später bei der Erstbegehung des Matterhorns ums Leben kam. Heute gilt die Besteigung als anpsruchsvolle Hochtour mit dem Schwierigkeitsgrad AD. Die Normalroute beginnt an der Monte-Rosa-Hütte auf 2.883 m.
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Natur

Eggishorn

Fiesch, Wallis

Das Eggishorn ist 2.926 Meter hoch und liegt im UNESCO-Weltnaturerbe Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn. Der Berg ist mit einer Seilbahn erschlossen und wegen seines tollen Panoramablicks beliebt.Eggishorn ist ein beliebtes AusflugszielSeit 1966 führt ab Fiesch eine Luftseilbahn auf das Eggishorn, die Fahrt dauert rund 15 Minuten. Von der Bergstation gelangt man über einen ausgebauten Weg innerhalb einer Viertelstunde auf den Gipfel. Der Berg an sich ist nicht besonders bemerkenswert, aber da man vom Gipfel viele bekannte Berge sehen kann, ist er ein beliebtes Ausflugsziel. So gehören unter anderem das Matterhorn, der Mont Blanc, Eiger, Mönch und Jungfrau zum Panorama des Bergs, außerdem sieht man vom Eggishorn auf den Aletschgletscher.
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Natur

Furkapass

Oberwald, Wallis

Der Furkapass ist ein 2.429 Meter hoher Pass in den Schweizer Alpen. Der Pass verbindet die beiden Kantone Uri und Wallis miteinander und ist zudem eine Europäische Wasserscheide.Der Furkapass ist einer der beeindruckendsten Pässe der Alpen, denn von hier hat man einen einmaligen Blick auf die Berge mit Gotthard und Matterhorn und den Rhonegletscher. Am Ausläufer des Rhonegletschers steht das Hotel Bélvèdere, von hier aus kann man eine Wanderung zum Gletscher unternehmen.Mit dem Zug, dem Auto oder dem Rad auf den FurkapassIn den Sommermonaten verkehrt eine Dampfbahn von Realp nach Gletsch. Ursprünglich wurde die Bahnstrecke nach dem Bau des Furka-Basistunnels stillgelegt, im Jahr 2010 wurde die Strecke aber als Museumsbahn wiedereröffnet. Außerdem führt eine Straße auf den Furkapass, die in der Regel von Mai bis Oktober geöffnet ist und mit dem Auto, dem Motorrad und dem Fahrrad schön zu befahren ist.Eisgrotte am FurkapassIn das Eis des Rhonegletschers wird jedes Jahr ein etwa 100 m langer Eistunnel geschlagen, so kann man als Besucher dem Gletscher ganz nahe kommen. Eine Besichtigung dauert rund 30 Minuten und kostet 9 CHF für Erwachsene und 6 CHF für Kinder.
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Natur

Glacier Express

Zermatt, Wallis

Der Glacier Express ist eine der berühmtesten Züge der Welt und wird vor allem von Touristen und Ausflüglern benutzt. Der Glacier Express verkehrt auf der landschaftlich reizvollen Strecke zwischen Zermatt und St. Moritz.Die Geschichte des Glacier Express‘Erstmals verkehrte der Glacier Express am 25. Juni 1930, man wollte mit der Bahn an die Tradition der Luxuszüge anknüpfen. Früher war der Betrieb nur in den Sommermonaten möglich, da die Strecke zwischen Oberwald und Realp durch den Furka-Scheiteltunnel auf 2.162 m Höhe im Winter nicht befahrbar war. Seit 1982 verkehrt der Glacier Express durch den Furka-Basistunnel, so ist ein ganzjähriger Betrieb möglich. Dies hatte allerdings zur Folge, dass man nun unterwegs keinen Blick mehr auf den Rhonegletscher hat, von dieser Aussicht hatte die Bahn jedoch einst ihren Namen.Den Ausblick aus Panoramawagen genießenDie Züge des Glacier Express bestehen vorrangig aus Panoramawagen, die mit ihren großen Fensterscheiben einen besonders guten Blick auf die vorbeiziehende Landschaft ermöglichen. Hier bekommt man außerdem ein Mittagessen an den Sitzplatz gebracht und über Kopfhörer wird man in sechs Sprachen über die Strecke und den Ausblick informiert.Die Strecke des Glacier Express‘Die Bahn fährt von Zermatt über Visp, Brig, Andermatt, Disentis und Chur bis nach St. Moritz, dabei werden drei Schweizer Kantone durchquert: Wallis, Uri und Graubünden. Es gibt auch Züge, die in Brig oder Chur enden bzw. beginnen. Unterwegs passiert der Glacier Express zwei europäische Wasserscheiden, 291 Brücken und 91 Tunnel und überwindet vier große An- und Abstiege. Höhepunkte der Fahrt sind das Landwasserviadukt, die UNESCO-Welterbe-Strecke Albula, der Oberalp-Pass auf 2.033 m und die Rheinschlucht. Insgesamt braucht die Bahn für diese Strecke rund acht Stunden. Eine Fahrt mit dem Glacier Express kostet für Erwachsene in der 2. Klasse 152 CHF, dazu kommt der Preis für die erforderliche Sitzplatzreservierung von 23 CHF.
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Natur

Gornergrat

Zermatt, Wallis

Der Gornergrat liegt auf 3.135 m zwischen dem Gorner- und dem Findelgletscher. Da der Grat über die Gornergratbahn erreichbar ist und einen Ausblick auf mehr als 20 Viertausender-Berge bietet, ist er eines der beliebtesten Ausflugsziele von Zermatt.Die GornergratbahnAuf den Gornergrat führt eine elektrisch betriebene Zahnradbahn. Sie startet in Zermatt neben dem Bahnhof auf 1.604 m und legt innerhalb der Fahrtzeit von einer guten halben Stunde eine Strecke von neun Kilometern bis zur Endstation auf 3.089 m Höhe zurück. Eröffnet wurde die Bahn bereits im Jahr 1898, bis 1928 allerdings nur im Sommerverkehr, danach fuhr die Bahn im Winter bis zu den Stationen Riffelalp oder Riffelboden. Nachdem bis 1941 ein lawinengefährdetes Stück mit einer Lawinengalerie entschärft wurde, ist nun ein ganzjähriger Betrieb bis zum Gipfel möglich. Die einfache Fahrt mit der Gornergratbahn kostet in der Hauptsaison 57 CHF.Auf dem GornergratSchon zur Jahrhundertwende wurde auf dem Gornergrat ein Hotel erbaut, das Kulmhotel steht noch heute und ist das höchstgelegene Hotel der Schweiz. Innen ist auch ein Restaurant und die höchste Shopping-Mall Europas untergebracht. Von der Aussichtsplattform hat man einen Blick auf zahlreiche berühmte Berge, darunter natürlich das Matterhorn, aber auch das Monte-Rosa-Massiv mit der Dufourspitze. Zu sehen ist außerdem der Gornergletscher, der zweitgrößte Gletscher der Alpen. Wenn man Glück hat, kann man von hier außerdem wildlebende Steinböcke beobachten. Im Sommer ist der Gornergrat ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderer und Biker, für Familien gibt es das Abenteuer "Wolli und die Klimadetektive" mit Audioguides zu entdecken.
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Natur

Großer Aletschgletscher

Bettmeralp, Wallis

Der bekannteste Alpengletscher liegt im Schweizer Kanton Wallis in den Berner Alpen und ist mit einer Länge von etwa 22,75 km flächenmäßig der längste und größte Alpengletscher. Am Südhang des Jungfraujochs hat der mächtigste Gletscher der Alpen auf knapp 4.000 m seinen Ursprung. Der offizielle wissenschaftlich definierte Gletscheranfang befindet sich am Konkordiaplatz, dort fließen drei große Firnströme zusammen. Der Große Aletschgletscher bildet zusammen mit dem Aletschwald und der umgebenden Region das UNESCO Weltnaturerbe Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch.Der Aletschgletscher als TouristenmagnetDer Aletschgletscher ist seit langem ein Anziehungspunkt für Besucher und Touristen. Viele der umliegenden Berge sind mit Seilbahnen zu erreichen, darunter das Riederhorn, das Eggishorn und das Jungfraujoch. Von hier hat man einen schönen Blick auf die Gletscherzunge, den unteren und den oberen Teil des Gletschers. Aufgrund des Klimawandels schrumpft der Aletschgletscher jedes Jahr um bis zu 50 Meter Länge.Tour auf dem GletscherBesonders eindrucksvoll kann man den Gletscher bei einer geführten Gletschertour erleben. In den Orten Riederalp, Bettmeralp und Fiesch-Eggishorn werden fast täglich ein- oder zweitägige Exkursionen mit einem erfahrenen Bergführer angeboten.
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Natur

Klein Matterhorn

Zermatt, Wallis

Das 3.883 m hohe Klein Matterhorn ist nur durch den Theodulpass von seinem großen Bruder, dem Matterhorn, getrennt. Das Klein Matterhorn ist der höchste, mit einer Seilbahn zu erreichende Punkt der Alpen.Mit der Seilbahn auf das Klein MatterhornSeit dem Jahr 1979 ist das Klein Matterhorn per Seilbahn zu erreichen, die Bahn verkehrt über die Zwischenstation Trockener Steg. Von der Bergstation der Bahn führt ein Tunnel zu den Pisten, dagegen gelangt man per Aufzug auf den eigentlichen Gipfel des Bergs mit der Aussichtsplattform. Seit wenigen Jahren führt zusätzlich zur alten Bahn eine neue 3S-Bahn auf das Klein Matterhorn, diese Bahn ist die höchste 3S-Bahn der Welt.Auf dem Klein MatterhornDas Highlight auf dem Klein Matterhorn ist die Aussichtsplattform mit 360°-Blick, außerdem gibt es hier oben ein Restaurant, ein Souvenirshop und mit einem weiteren Lift kann man zu einem Gletscherpalast gelangen. Er liegt 15 m unter der Oberfläche und ist der höchstgelegene Gletscherpalast der Welt. Hier kann man den Gletscher mit seinen Spalten hautnah erleben, zudem werden Eisskulpturen ausgestellt. Im Sommer ist das Klein Matterhorn Ausgangspunkt für zahlreiche Bergtouren, von hier kann man unter anderem das Breithorn, Castor und Pollux erreichen.
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Natur

Lärchen von Balavaux

Nendaz, Wallis

Einzigartig auf der Alp BalavauxDie Alp Balavaux liegt in der Region Nendaz südlich des Lac Noir auf etwa 2.050 Metern. Hier befindet sich eine einzigartige Sehenswürdigkeit - die Lärchen von Balavaux.Alt und mächtig Über 250 Lärchen befinden sich auf der weitreichenden Wiese. Einige von ihnen stehen hier bereits seit 300 bis 800 Jahren und haben einen Durchmesser von bis zu 4 Metern. Damit gehören sie zu den größten und dicksten Lärchen Europas. Im Alpenraum sind solch mächtige Lärchen kaum noch zu finden.Wanderung zu den Lärchen von BalavauxAm einfachsten erreicht man die Alp Balavaux mit der Gondelbahn. Von Nendaz aus fährt man bis nach Tracouet auf 2.194 Meter. Ab hier geht es rund 30 Minuten zu Fuß weiter. Der Weg ist eher leicht und damit auch für Familien geeignet. Lärchen © Jean Cingria Highlight im HerbstEinen besonders schönen Anblick bieten die Lärchen im Herbst, wenn sich die Nadeln hell verfärben und in der Sonne leuchten. Dann sehen die Lärchen von Balavaux aus, als wären sie aus Gold.
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Natur

Pfynwald - Besuch im Naturpark

Sierre, Wallis

Die grüne Sprachgrenze des WallisFür Sprachforscher stellt der Pfynwald die Kulturgrenze im Kanton dar: Westlich davon sprechen die Walliser Französisch, östlich davon Deutsch. Für Sagenforscher dagegen ist er Quelle zahlreicher Legenden über Wegelagerer, Hexen und verwunschene Plätze. Für Naturforscher schließlich stellt der 10 km² große Naturpark ein spannendes Erkundungsgebiet dar: In dem Föhrenwald und der Auenlandschaft, durch die sich die ansonsten stark kanalisierte Rhone ihren eigenen Weg sucht, leben mehr als 130 Vogelarten. Dazu tummeln sich hier Biber, Dachse, Frösche, Libellen und Nattern. Und nicht zuletzt ist der Pfynwald auch ein außerordentlich schönes Ausflugsziel.Ein empfehlenswerter Einstieg ist der Rundweg vom Bahnhof Leuk-Susten zur "Bhutanbrücke" und zurück (ca. 2,5 Stunden). Der Weg verläuft entlang des Illgrabens, eines der aktivsten Murganggebiete der Welt: Bei andauernden starken Regenfällen kommt es hier mitunter zu Murgängen, bei denen das ansonsten kleine Rinnsal zu einem mächtigen Strom aus Schlamm und Schutt anwächst. Über den Graben wurde in Kooperation mit bhutanesischen Ingenieuren eine 134 m lange Brücke errichtet. Wenn sie die Brücke überquert haben, können die Ausflügler auf der anderen Seite durch den Föhrenwald zurück zum Bahnhof wandern.
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Natur

Riffelsee

Zermatt, Wallis

Der Riffelsee ist ein kleiner Bergsee oberhalb von Zermatt, das Gewässer ist nur etwa 100 m lang und 50 m breit. Der See liegt auf 2.770 m Höhe am Fuß des Riffelhorns. Besonders bekannt ist der Riffelsee als Fotomotiv, da sich in seiner Wasseroberfläche die Ostwand des Matterhorns spiegelt.Der Riffelsee ist gut mit der Gornergratbahn erreichbarZu erreichen ist der Riffelsee unter anderem von der Station "Rotenboden" der Gornergratbahn aus und über den Riffelseeweg (Nummer 21). Vom Riffelsee aus sind viele Kletterrouten an der Südwand des Riffelhorns begehbar, außerdem kann man rund um den See zahlreiche seltene Alpenblumen entdecken.
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Natur

Sonnenaufgangserlebnis am Mont Fort

Nendaz, Wallis

In der Ferienregion Nendaz kann man den Sonnenaufgang auf eine ganz besondere Art und Weise erleben: Auf dem Mont Fort, dem 3.330 m hohen Berg. Der Mont Fort ist der höchste Berg der 4 Vallées, der mit einer Bahn erschlossen ist. Vom Mont Fort hat man Blick auf über 50 Berggipfel, unter anderem sieht man das Matterhorn, den Mont Blanc und den Dent Blanche.Den Sonnenaufgang am Mont Fort erlebenIm Juli und August kann man den Sonnenaufgang auf dem Mont Fort erleben. Jeweils am Donnerstag und an manchen Samstagen kann man schon am frühen Morgen um 4:30 Uhr bzw. 4:45 Uhr auf den Mont Fort fahren und den Sonnenaufgang beobachten. Abgerundet wird das Schauspiel von der musikalischen Untermalung durch Alphörner und wer möchte, kann auch eine Yogastunde in dieser ganz besonderen Atmosphäre buchen.

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