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Wandern & Bergsport in Kufsteinerland

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Wandern & Bergsport in Kufsteinerland

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Wandern & Bergsport

Gesundheitsweg Erlebnis der Sinne

Bad Häring, Kufsteinerland

Der Gesundheitsweg "Erlebnis der Sinne" ist ein Projekt der Gemeinde Bad Häring. Bekannt ist der traditionsreiche Bergbau-Ort vor allem als erster Kurort Tirols. Im Jahr 1951 stieß man bei der Braunkohle-Suche in 300 Metern Tiefe auf Schwefelwasser, das von der Landesregierung zum Heilwasser erklärt wurde. 1958 wurde das Kurmittelhaus errichtet, 1996 wurde Bad Häring zum Kurort ernannt. Diese Voraussetzungen waren die ideale Grundlage für die Schaffung des Projekts.Erlebnis der SinneDer Gesundheitsweg "Erlebnis der Sinne" beantwortet viele Fragen, die mit der Gesundheit zu tun haben. Der Rundweg beginnt am Kirchplatz des Orts, führt vorbei am Hotel Thaler, Richtung Sportplatz, weiter zum Lindbühl-Kreuz bis zum Haslachmoor Richtung Kurzentrum.Die StationenDer Weg ist ca. 3 km lang, dabei kommen die Wanderer an verschiedenen Stationen vorbei. Entlang des Wegs sind überall Schautafeln angebracht, die viel Wissenswertes und Interessantes über die Natur erzählen und einige Geheimnisse des Lebens preisgeben. Die Besucher erleben Sinnesreize und Düfte und erfahren auf dem Gesundheitsweg "Erlebnis der Sinne" mehr zum Thema Lebenszyklen oder Wirkungen von Kneippkuren, Schwefelwasser und Moorbädern.KraftquelleHier wird das "innere Tai Chi" mit Hilfe von langsamen und fließenden Bewegungsfolgen in Einklang gebracht.WasserquelleAn dieser Station wird erklärt, warum Wasser eine besondere Heilkraft hat.SinnenquelleAn der Sinnenquelle werden alle Sinne gleichermaßen angesprochen und erlebt.LebensquelleNicht nur ein Kneippbecken belebt die Sinne, auch die Düfte des Dufthochbeets und der Barfuß-Parcours erwecken die Sinneswahrnehmungen.SchwefelquelleDie Schwefelquelle in Bad Häring gilt als eine der heilkräftigsten im gesamten Alpenraum.MoorquelleAn dieser Station können die Wanderer das Haslacher Moor und seine Umgebung mit allen Sinnen genießen.Kräuter und Heilsteine nach Hildegard von BingenHier können die Besucher nicht nur die Hildegard-Kapelle am Kurzentrum besuchen, sondern auch die Anlagen für Wassertreten und den Barfußparcours benutzen.Interessant für Groß und KleinDie Strecke wird in etwa 1,5 Stunden zurückgelegt und ist in seiner Gestaltung so angelegt, dass er die ganze Familie anspricht. Er ist leicht begehbar, so dass sich jeder an den Naturschönheiten erfreuen und den Weg genießen kann. Generell kann der Themenwanderweg ganzjährig begangen werden.
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Öko-Kultur-Weg

Niederndorf - Niederndorferberg, Kufsteinerland

Wandern auf dem grenzüberschreitenden WanderwegNiederndorferberg ist eine Höhensiedlung an der Grenze zwischen Bayern und Tirol im Bezirk Kufstein. Auch heute noch ist die Region überwiegend von der Landwirtschaft geprägt.Der WanderwegWer im Urlaub gerne wandert, dem bringt der grenzüberschreitende Öko-Kultur-Weg auf ca. 5 km Länge das Miteinander von Landwirtschaft, der herrlichen Natur und der Kultur der Bergbauern dieser Alpenregion nahe. Auf dem gut beschilderten Spazier- und Wanderweg durch die wunderbare Tiroler und bayerische Grenzregion können die Wanderer die Ökokultur der Bergbauern erleben.Die zwölf Informationstafeln entlang der Strecke bieten zusätzlich Wissenswertes über Landschaft, Kultur und Menschen. Startpunkt der Wanderung, für die man ungefähr 2 Stunden Gehzeit einplanen sollte, ist die Sennerei Hatzenstädt in Niederndorferberg.Zwischenstopps auf der WanderungSehenswert ist das sternenförmig angelegte Netz von Materialseilbahnen, mit der die Milchbauern ihre Milch zur bekannten Biosennerei Hatzenstädt transportieren, die auf einer Höhe von ca. 1000 Metern liegt und in der seit über 70 Jahren hochwertiger Emmentaler und Bergkäse gekäst wird. Die Sennerei kann mit Vorankündigung in Gruppen ab 15 Personen besichtigt werden.Eine andere Sehenswürdigkeit nahe des Öko-Kultur-Weg ist das Müllner-Peter-Museum im bayerischen Sachrang. Der in 1766 geborene Müllner-Peter von Sachrang (mit bürgerlichem Namen Peter Huber) -, dem der Kulturweg gewidmet ist, war neben seinem Beruf als Müller und Bauer, aktiver Politiker, ein Musiker, Heilkundler für Tiere und Menschen, Chirurg und besaß eine eigene Apotheke. In dem Museum können die Besucher alles Wissenswerte über das Leben und Schaffen des Müllner-Peters erfahren, der die Gemeinschaft in der Alpenregion nachhaltig beeinflusst hat.

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