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Sehenswürdigkeiten in Mals

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Sehenswürdigkeiten in Mals

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Sehenswürdigkeiten

Abtei Marienberg

Mals, Südtirol

Die Benediktinerabtei Marienberg ist ein majestätischer Bau, der die Besucher des oberen Vinschgaus beim Blick auf die westliche Talseite sofort rätseln lässt, ob es sich hierbei um ein Schloss oder den Wohnsitz wichtiger Würdenträger handelt. Das Kloster Marienberg ist mit seiner Lage auf 1.340 Metern die höchstgelegene Benediktinerabtei Europas.Lage der AbteiSelten ist eine Abtei in einer ländlichen Gegend so imposant und auffallend wie die Abtei Marienberg bei Mals. Es heißt im Volksmund, dass die Benediktiner an jedem Tag des Jahres ein anderes Fenster öffnen und schließen könnten. Gleich nach dem Reschenpass beginnt die Fahrt in langen Serpentinen über die Malser Heide talwärts, wo sich die Abtei am Berghang erstmals den Besuchern präsentiert. Sie ist über ein asphaltierte Straße über die Orte Burgeis oder Watles erreichbar. Über den Stundenweg oder den Sonnensteig kann das Kloster auf schönen Steigen auch zu Fuß besucht werden.Geschichte1150 begann der Bau des Benediktinerklosters am heutigen Ort. Allerdings ist zu sagen, dass es die Benediktiner-Abtei schon einige Zeit länger gegeben hat, jedoch musste sie aufgrund ungünstiger Lage zweimal mit Erlaubnis der Papsts übersiedelt werden. Die ersten Mönche, die mit dem Bau der Krypta begannen, kamen aus dem Allgäu. Im Jahr 1201 wurde die neu erbaute Klosterkirche der Jungfrau Maria und anderen Heiligen, deren Reliquien sich dort befinden, geweiht.Eine wichtige Persönlichkeit des Klosters war der Mönch Goswin von Marienberg, der unzählige Schrifte und Dokumente über das Kloster und die Region verfasste und damit als bekannter Chronist gilt. Das Kloster musste mehrfache Brände, Plünderungen, Aufstände und Umbauten überstehen, stand mehrmals vor der Schließung und diente zeitweise sogar als Gymnasium.Sehenswertes Die Fresken in der Krypta der Kirche, die später barockisiert wurde, zählen zu den beeindruckendsten Zeugen romanischer Kunst. Auch die Stiftsorgel aus dem Jahr 1865 ist bemerkenswert. Besucher sollten bei einem Spaziergang unbedingt auch das imposante Bauwerk von außen entdecken.Ein Museum erzählt wichtige Begebenheiten aus der Geschichte des Klosters und gibt einen Einblick in das Alltagsleben der Benediktiner.
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Alpine Straße der Romanik

Mals, Südtirol

Die Alpine Straße der Romanik - Stiegen zum HimmelZwischen dem Schweizer Engadin und dem Südtiroler Vinschgau erstreckt sich die Alpine Straße der Romanik - die sogenannten "Stiegen zum Himmel". Hierbei handelt es sich um eine Perlenkette mittelalterlicher Bau- und Sakralkunst innerhalb eines grenzübergreifenden Wander- und Kulturprojekts.Das Erfassen der Bauwerke nach dem architektonischen Schwerpunkt der Romanik sollte dafür sorgen, dass auch weniger touristisch bekannte Bauwerke nicht in Vergessenheit geraten. So kann man auf der alpinen Straße der Romanik allein in der Kulturregion Vinschgau diverse Burgen, Schlösser, Klöster, aber eben auch kleinere Kapellen, Dörfchen und Städtchen, die vorwiegend romanisch geprägt sind, erlaufen, erwandern und erfahren.Spannendes KulturerlebnisAuf der Kulturreiseroute begegnen dem Wanderer vorwiegend Sakralbauten aus der Zeit der Früh- und Hochromanik, aber auch Burgen, die kleinere oder größere Geheimnisse bereit halten. Eine von ihnen ist Hocheppan, wo ein Fresko in der Kapelle den ersten Knödel der Welt darstellt. Ebenfalls zur Straße der Romanik gehören das Benediktinerstift Marienberg oberhalb Burgeis und die St.-Benedikt-Kirche in Mals. Als ältester Sakralbau der Route gilt St.-Johann-Kirche in Prad am Stilfserjoch.Die Straße der Romanik mit ihren karolingischen und romanischen Kleinodien befindet sich im Siedlungsgebiet der Rätier und im Zentrum der Macht Karls des Großen. So zahlreich sakrale Bauten vertreten sein mögen, der kulturhungrige Wanderer findet auch eher profane Ausflugsorte wie die Stadt Glurns, das Schloss Tirol in Dorf Tirol und den Fröhlichsturm in Mals.Wie der Name "Stiegen zum Himmel" schon sagt, geht es zuweilen bergauf und bergab - manche der Kulturstätten können nur zu Fuß besucht werden.
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St. Benedikt

Mals, Südtirol

Die kleine vorromanische St. Benedikt Kirche in Mals ist eine der ältesten noch erhaltenen Kirchen Europas. Sie liegt am westlichen Ortsrand der hoch gelegenen Gemeinde Mals in Südtirol.Architektur der KircheDie St. Benedikt Kirche ist ein einfacher rechteckiger Bau mit Rundbogenfenstern und -türen. An der Nordseite befindet sich der viereckige Kirchturm. Im Inneren der Kirche gibt es drei Altarnischen, die ursprünglich mit Stuckplastik gestaltet wurden. Einige wenige Überreste davon sind noch heute zu sehen.St. Benedikts GeschichteErbaut wurde die St. Benedikt Kirche in Mals im 8. Jahrhundert. Sie wurde dem Heiligen Benedikt von Nursia geweiht. Bis ins 12. Jahrhundert gehörte die römisch-katholische Kirche dem Bischof von Chur. Im 12. Jahrhundert wurde der romanische Kirchturm angebaut. Nach ihrer Entweihung wurde die Kirche viele Jahre lang als Lagerraum genutzt. Das änderte sich, als im 20. Jahrhundert wiederentdeckt wurde, was die Kirche zu einem einzigartigen Baudenkmal macht: ihre Fresken.Einzigartige Fresken entdecken Im Inneren der St. Benedikt Kirche in Mals finden sich einzigartige Fresken, die um das Jahr 800 herum entstanden sind. Die karolingischen Wandmalereien zählen somit zu den ältesten Fresken Westeuropas. Zu sehen sind unter anderem Jesus Christus, der Heilige Stephan, eine zwölfköpfige Engelsschar und Papst Gregor der Große. Weltweit einzigartig ist die Darstellung eines fränkischen Grundherrn, der die Tracht aus jener Zeit trägt.ÖffnungszeitenDie Kirche St. Benedikt ist von Anfang April bis Anfang November Montag bis Samstag von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Im Hochsommer von Mitte Juli bis Ende August kann man die Kirche dienstags, mittwochs und donnerstags von 15 bis 16 Uhr besuchen. Von November bis März stehen die Kirchentüren den Besuchern immer freitags um 10 Uhr offen.

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