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Ausflüge in St. Gallen

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Ausflugsziele in St. Gallen

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Essen & Trinken

Restaurant Jägerhof

St. Gallen, Ostschweiz

Genuss auf höchstem NiveauDas Restaurant Jägerhof liegt in der Brühlbleichstraße, zentral in der Stadt St. Gallen, unmittelbar neben dem Theater, der Tonhalle und dem Olma-Messegelände.Geführt wird der Schweizer Gourmet-Tempel von den beiden Küchenchefs Adrian Spiess und Agron Lleshi. Die Kunst ihrer Küche besteht in erster Linie darin, aus einfachen Zutaten exklusive Gerichte zu kreieren. Ob beim leichten Mittagsimbiss oder einem opulenten Gourmetmenü am Abend - serviert wird eine Frischmarktküche, die nationale als auch internationale Gaumenfreuden bereithält.Ein Platz am exklusiven KüchentischMöchte man als Gast einmal das Geschehen in der Jägerhof-Küche ganz genau beobachten, so kann man einfach einen Platz direkt am exklusiven Küchentisch reservieren.So erlebt man das komplette Küchenambiente mit und genießt gleichzeitig ein speziell für die Gäste zusammengestelltes Menü. Betreut werden die Gäste dabei von Küchenchef Agron Lleshi persönlich. Passend zu diesem Menu Surprise, wird jeder Gang mit dem dazu korrespondierenden Wein ergänzt.Das Arrangement ist buchbar für 2 bis 6 Personen und kostet (inklusive Weinbegleitung) 280,- CHF pro Person.
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Sport & Freizeit

Säntispark

St. Gallen, Ostschweiz

Der Säntispark befindet sich in der Schweizer Ortschaft Abtwil, unweit der Autobahn A1. Er ist von St. Gallen aus in wenigen Autominuten zu erreichen. Alternativ reisen die Besucher vom Stadtzentrum oder vom Hauptbahnhof aus mit der Stadtbuslinie 7 an. Außerdem fährt ein Regionalbus ab Herisau zum Freizeitpark.Freizeiterlebnisse für Kinder und ErwachseneAls Freizeitzentrum mit Bäder- und Saunaparadies, Rutschenwelt, Wellness- und Fitnessbereich sowie Sport- und Spielangeboten spricht der Säntispark Erwachsene und Kinder an. Zusätzlich gehören ein Shoppingzentrum, fünf Gastronomiebereiche und ein 4-Sterne-Hotel zu diesem Freizeitpark, der bei Familien, Paaren und Singles gleichermaßen beliebt ist.Bäderparadies und RutschenweltIn der Bäderwelt des Säntispark finden Badegäste in der Brandungszone des Wellenbads und in den Sprudelnischen des Solebads Erholung. Außerdem gibt es hier ein ganzjährig geöffnetes Außenbad mit Wildbach und Sprudelliegen.Badegäste bis zehn Jahre probieren in der Kinderbadewelt eine Höhlenrutsche, eine Breit- und eine Röhrenrutsche aus, wobei auch interaktive Fischprojektionen und schwimmende Baumstämme für kindgerechte Planschabenteuer sorgen.Die Rutschenwelt bietet unterschiedliche Bahnen mit einer Gesamtlänge von mehr als 1.000 Metern. Das Angebot reicht von einem 110 m langen Wildwassercanyon über parallele Reifen-Rutschbahnen bis zu einem 180 m langen Eiskanal für Familien mit Kindern.Wellness, Fitness, Sport und SpielIm Wellnessbereich laden eine Saunawelt und ein Römisch-Irisches Bad zum Entspannen ein. Außerdem entspannen hier Erholungssuchende im PrivatSpa und bei Massagen.Im Fitnessbereich gibt es hingegen persönliche Trainingsprogramme und Gruppenkurse für Erwachsene sowie eine kostenfreie Kinderbetreuung.Spielbegeisterte amüsieren sich in diesem Freizeitpark bei Bowling, Tischfußball, Darts, Billard und Minigolf. Sportliche Besucher verausgaben sich unterdessen bei Badminton, Squash und Tischtennis.
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Sport & Freizeit

Gemeinschaftsbad Dreilinden

St. Gallen, Ostschweiz

Das Gemeinschaftsbad Dreilinden ist ein Naturschwimmbad im "Mannenweiher", der auf einem Hügel oberhalb von St. Gallen liegt. Es gehört zum Naherholungsgebiet der Drei Weieren, auch "Dreilinden" genannt, die im Jahr 1610 als künstliche Seen angelegt worden sind.Die Badegäste erreichen dieses Gemeinschaftsbad mit dem kostenfreien Bäderbus ab dem Bahnhof oder mit der Mühleggbahn ab dem Stadtzentrum von St. Gallen. Außerdem fahren die Buslinien 2 und 8 zum Mannenweiher.Öffentliches NaturschwimmbadWie bereits der Name aus dem 18. Jahrhundert verrät, durften im Mannenweiher ursprünglich nur männliche Badegäste schwimmen. Heute ist dieser Weiher als öffentliches Gemeinschaftsbad Dreilinden für Männer, Frauen und Kinder zugänglich. Dieser Naturweiher, der 220 Meter lang und 70 Meter breit ist, zeichnet sich durch seine hohe Wasserqualität aus und bietet Badeerlebnisse im Naturwasser.Verschiedene Bereiche im WeiherDas Gemeinschaftsbad Dreilinden ist mit einem alten Bäderhaus ausgestattet und spiegelt den einstigen Charakter der Badekultur von 1900 wider. So können sich die Badegäste beispielsweise auf den traditionellen Holzliegeflächen anno dazumal erholen und von den zwei Sprungtürmen in das erfrischende Naturwasser springen.Geübte Schwimmer legen ihre Längen im 50 m langen Schwimmerbereich zurück. Anfänger können hingegen im Nichtschwimmerbereich des Weihers baden und dank der integrierten Wasserballtore auch Wasserballspiele austragen.
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Sport & Freizeit

Volksbad St. Gallen

St. Gallen, Ostschweiz

In St. Gallen wurde im Jahre 1906 ein Volksbad eröffnet, das in gut zwei Jahren Bauzeit errichtet wurde. Das Volksbad existiert bis heute und ist damit das älteste noch geöffnete Hallenbad in der Schweiz. Der Bau wurde erschwert durch schlechtes Wetter und den Zusammenfall einer kompletten Seitenwand, auch in der Folge wurde das Bad zweimal durch Erdbeben beschädigt. Vielerlei Verzierungen verleihen dem Bad bis heute sein Erscheinungsbild im Jugendstil.Badekultur in St. GallenDas Volksbad findet man zwischen Altstadt, Krankenhaus und dem Museumsviertel im Singenbergquartier. Nach einer anfänglichen strengen Geschlechtertrennung bei den Badetagen ging man erst in den 30 Jahren des vergangenen Jahrhunderts dazu über, zumindest Familienbadetage einzuführen.Alle Besucher sind willkommenMittlerweile ist es natürlich zu jeder Zeit allen Besuchern zugänglich, das Bad hat nur sonntags geschlossen. Es gibt verschiedene Angebote im Bad: Man kann Massagen buchen, immer donnerstags sind Warmbadetage, an denen das Wasser auf 33° C erhitzt wird. Zusätzlich gibt es Solarien oder Infrarot-Kabinen, in denen man entspannen kann.Diverse Schwimmkurse für Kinder und Erwachsene werden ebenfalls angeboten. Im Bad kann man an Verpflegungsautomaten zwischendurch seinen Hunger und Durst stillen, und man kann das Bad sogar für private Feste oder Parties exklusiv mieten.Öffnungszeiten Montag: 08:00-13:30 und 14:45-20:00 Uhr Dienstag: 08:00-13:30 und 15:45-20 Uhr Mittwoch: 07:00-19:45 Uhr Donnerstag: 08:00-13:00 und 15:00-21:00 Uhr Freitag: 08:00-11:30 und 15:15 bis 19:30 Uhr Samstag: 08:00-14:00 Uhr Sonntag: geschlossen
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Sehenswürdigkeiten

Stiftskirche St. Gallen

St. Gallen, Ostschweiz

Die Stiftskirche St. Gallen gehört zum gleichnamigen Bistum und wird von diesem als Kathedrale genutzt. 1983 wurde der in der Stadt St. Gallen in der Schweiz gelegene Stiftsbezirk von der UNESCO in die Welterbeliste aufgenommen.Geschichte einer KircheBei der Stiftskirche handelt es sich um die neu erbaute Kirche des Klosters St. Gallen. Die alte Kirche aus dem 9. Jahrhundert wurde 1755 abgerissen. Daraufhin wurde im Jahr 1756 der neue Grundstein der Anlage gelegt, die schon 1760 eingesegnet wurde. Die Kathedrale gilt als eine der letzten monumentalen Sakralbauten des Spätbarocks und ist den Heiligen Gallus und Otmar.Zwischen Spätbarock und Klassizismus In der Kirche wissen die neu restaurierten Gemälde von Joseph Wannenmacher zu faszinieren. Diese präsentieren St. Gallus im Langhaus und die acht Seligkeiten in der Rotunde. Auch die Hauptorgel von 1815 und die zwei Chororgeln von 1768 und 1770 sowie die spätbarocke Kanzel und das Chorgitter verleihen der Kirche ihre besondere Atmosphäre.Neben dem faszinierenden Interieur, ist vor allem die Ostkrypta sehenswert. Ihr Kern stammt noch aus dem 9. Jahrhundert und in ihr soll sich das Grab des Heiligen Gallus befinden. Dieser gilt als Gründer des Klosters St. Gallen im Jahr 612.Kultur der SteineEin weiteres Highlight des Stiftsbezirks ist das eingegliederte Lapidarium: Hier werden archäologische Funde und Erkenntnisse über das Kloster St. Gallen ausgestellt.Darunter befinden sich karolingische und ottonische Werkstücke aus dem 9. und 10. Jahrhundert sowie Spolien des 15.-17. Jahrhunderts. Die Ausstellung "Die Kultur der Abtei Sankt Gallen" präsentiert darüber hinaus Einblicke in Kultur und Geschichte des Klosters. Dank der Ausgrabungen der 1960er Jahre, ließ sich das Kloster von 830 gut rekonstruieren. Ein Modell hiervon ist ebenfalls Teil der Ausstellung.
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Natur

Naherholungsgebiet Drei Weieren St. Gallen

St. Gallen, Ostschweiz

Ab 1610 wurden im St. Gallener Stadtteil St. Georgen drei Weiher ausgehoben. Mit ihr sollte die wachsende Stadt mit Wasser versorgt werden. Außerdem dienten sie als Feuerlöschteiche. Die Weiher wurden im 18. Jahrhundert um zwei weitere künstliche Seen ergänzt. Bald kam die Bevölkerung zum Baden und nutzte die umliegenden Wiesen als Erholungsgebiet.Um die sittsame Geschlechtertrennung zu ermöglichen, wurde ein Teich Frauen-, ein anderer Mannenweiher getauft. Später hob sich diese Trennung auf. Von kurzzeitigen Badeverboten ließ sich die Bevölkerung nicht vom Schwimmen abhalten. Heute ist Drei Weieren, nach einem historischen Hof auch Dreilinden genannt, ein beliebtes Naherholungsziel der Schweizer Universitätsstadt. Am Mannenweiher befindet sich auch das Gemeinschaftsbad Dreilinden.Die MülenenschluchtEin weiterer kleiner See in Laufweite von Drei Weieren ist der Müleggweiher. Von ihm rauscht die Steinach durch ein malerisches, innerstädtisches Felsental, die Mülenenschlucht, hinab. Die Wasserkraft wurde in der industriellen Blütezeit St. Gallens zum Betrieb von Wassermühlen genutzt. Im Talkessel, in dem die Steinach die Mülenenschlucht verlässt, soll der Heilige Gallus die Stadt St. Gallen gegründet haben.Stadteigene Standseilbahn Wer den Höhenunterschied zwischen St. Gallens Altstadt und dem höher gelegenen St. Georgen mit den Drei Weieren bequem zurücklegen möchte, nimmt die Mühleggbahn.Die elektrische Standseilbahn wird vollautomatisch gesteuert. Per Knopfdruck bringt die führerlose Bahn die Gäste alle fünf bis sechs Minuten vom Müllertor ohne Zwischenhalt hinauf nach Sankt Georgen und zu den Weihern.Bis 1950 wurde die Mühleggbahn nur mit dem Gewicht des Wassers angetrieben: In einen Tank des jeweils oben stehenden Schienenfahrzeugs wurde Wasser aus den Weihern gefüllt. Durch dieses Gewicht zog der Waggon den mit ihm verbundenen, unteren Wagen, dessen Wassertank leer war, hinauf.

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Sehenswürdigkeiten

St. Laurenzenkirche St. Gallen

St. Gallen, Ostschweiz

Die St. Laurenzenkirche ist eine evangelisch-reformierte Kirche im Zentrum der Stadt St. Gallen und neben der Kathedrale das bedeutendste Gotteshaus der Stadt. Sie steht als nationales Baudenkmal unter eidgenössischem Denkmalschutz.BaugeschichteAn gleicher Stelle existierte bereits Mitte des 12. Jahrhunderts eine Kirche, die 1225 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Der Name geht auf den Märtyrer Laurentius von Rom zurück, dem sie geweiht wurde. Nach den Wirren der Reformation entschied sich der damalige Bürgermeister Joachim von Watt, der Reformation beizutreten. So existiert die Kirche seit dem 2. Februar 1525 als Hauptkirche der reformierten Bürgerschaft.Der heutige Bau der St. Laurenzenkirche im neugotischen Stil stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde nach Plänen von Johann-Georg Müller realisiert. Zwischen 1850 und 1854 fand eine komplette Umgestaltung statt und die letzte Renovierung wurde in den Jahren 1969-1973 ausgeführt.Aufbau und AusstattungDie Laurenzenkirche ist eine flachgedeckte Pfeilerbasilika. Sie besteht im Erdgeschoss aus drei und auf den Emporen, die an den Längsseiten angebaut wurden, aus fünf Schiffen. Der rechteckige Chor wurde an das Hauptschiff angefügt. Die Sakristei befindet sich im Erdgeschoss des Turms, der im oberen Teil achteckig ist und über einen Spitzhelm verfügt.Konzerte und Veranstaltungen Die Laurenzenkirche verfügt über eine ausgezeichnete Akustik und wird regelmäßig für Konzerte genutzt. Bei der eindrucksvollen Orgel handelt es sich um einen Einbau aus dem Jahr 1979, nachweislich existierte aber bereits 1511 ein solches Instrument.Im Eingangsbereich des Gebäudes kann sich der Besucher in einer Ausstellung über die Geschichte der Kirche informieren. Turmbesteigungen und -besichtigungen sind nach telefonischer Vereinbarung möglich und lohnend, da der Blick vom Kirchturm auf die Altstadt mit dem Stiftsbezirk sehr schön ist.
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Essen & Trinken

Wirtschaft Zur alten Post

St. Gallen, Ostschweiz

Altes - Neu erdachtDas Restaurant Zur alten Post gehört zu einem der ehrwürdigsten und ältesten Häuser in St. Gallen. Das Wirtshaus liegt malerisch und zentral in St. Gallen, inmitten der Altstadt und umgeben von den typischen Erker- und Fachwerkhäusern.In der Wirtschaft Zur Alten Post in schöner Atmosphäre beste Produkte aus Küche und Keller. Serviert werden überwiegend traditionelle Spezialitäten, jedoch immer wieder neu und überraschend interpretiert.Von heimisch bis exotischDie überaus ansprechenendenß Speisekarte bietet typische St. Galler Gerichte bis hin zu exklusiven 5-Gang Menüs.Wie wäre es mit einer Grüntee-Schaumsuppe oder einem Jakobsmuschel-Saiblingscarpaccio? Auch Exotisches wie das Bisonfilet oder ein grünes Thai Curry mit Parfumreis findet sich bei der Speisenauswahl. Marillenknödel, Limonencrêpes oder ein Kürbiskernparfait - auch die Desserts klingen sündhaft lecker...Den Gästen steht ein erlesenes Sortiment an ausgesuchten Weinen zur Verfügung. Ob Kultwein, Rarität oder Spezielles und Neues - für Weinfreunde bietet die Alte Post den idealen Rahmen.Genuss im ganzen HausDie Alte Post besteht aus drei Stockwerken, jede Etage für sich setzt kulinarische Akzente. Im Erdgeschoss ist die gemütliche Champagner- und Cafébar integriert. Im ersten Stock finden Gäste die St. Galler Gaststube und im zweiten Stock das ‘Krüsi Stübli‘. In den Sommermonaten genießen die Gäste im zugehörigen Straßencafé das Flair der St. Galler Altstadt.
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Wandern & Bergsport

Textilwege in St. Gallen

St. Gallen, Ostschweiz

Textilland OstschweizDie östliche Schweiz wird international als "Textilland" gehandelt und ist bekannt für ihre Affinität zur Textilbranche. Die Textilwirtschaft hatte großen Einfluss auf die Entwicklung der Ostschweiz und ist bis heute auch architektonisch sichtbar. In St. Gallen gibt es die Möglichkeit, das Themengebiet auf hauptsächlich zwei Routen zu "erwandern". Beide Wege sind von leichtem Schwierigkeitsgrad.Textilweg Stadt St. GallenAuf ca. 5 km hat man bei einer Gehzeit von ein bis zwei Stunden Gelegenheit, besondere Textilgebäude der Innenstadt von St. Gallen kennenzulernen. Verschiedene Einstiegspunkte mit dort befindlicher Wegbeschreibung sind möglich: Beginnen kann man den Spaziergang am Textilmuseum, an der Tourist Information oder am Historischen und Völkerkundemuseum. Kurze Beschreibungen an den Gebäuden geben weitere Informationen zur Geschichte der Gebäude bis zur Neuzeit und ihrer Architektur.Textilweg St. Gallen WestAb dem Bahnhof St. Gallen folgt man einem Teil des Jakobsweges in die Natur: Verschiedene Textilunternehmen liegen auf dem etwa 6 km langen Weg, aber zwischendurch kann man beispielsweise bei der Kreuzbleiche eine Verschnaufpause einlegen und sich vorstellen, wie wohl früher hier Tücher zum Bleichen lagen. Schließlich gelangt man zum Sitterwerk, wo man bei einer Tasse Kaffee verweilen und das Werkstoffarchiv oder die Kunstbibliothek besichtigen kann.Beide Wege sind natürlich auch mittels Smartphone (GPS-Tracking) zu absolvieren.
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Sehenswürdigkeiten

Museum im Lagerhaus

St. Gallen, Ostschweiz

Das Museum im Lagerhaus zeigt Naive Kunst und Art Brut von Schweizer Künstlern. "Art Brut" ist ein Sammelbegriff für Kunstwerke, die von Laien ohne künstlerische Ausbildung, Kindern oder Menschen mit Handicap geschaffen wurden.Das Museum wurde 1988 von den Sammlerehepaaren Burgauer, John sowie Schaufelberger-Breguet gegründet. Es wurde jahrelang von einigen der Gründer geleitet und wird von einer Stiftung getragen. Das Museum im Lagerhaus befindet sich am südwestlichen Rand der Innenstadt, etwa 400 m vom Fernbahnhof entfernt.Wechselnde Ausstellungen Die mit viel Engagement aus privaten Sammlungen zusammengestellten Werke zeigen in Wechselausstellungen von Autodidakten geschaffene Zeichnungen, Aquarelle, Ölgemälde und Skulpturen. So sind beispielsweise naive Tierdarstellungen, Abstrakte Kunst und laienhaft gemalte, aber eindrucksvolle Porträts zu sehen. Selbstportrait Alfred Leuzinger / © Museum im Lagerhaus St. GallenEine enge Zusammenarbeit pflegt das Museum im Lagerhaus mit verschiedenen Institutionen im In- und Ausland.Unter dem Begriff "Outsider Art" werden auch Werke von Künstlern gezeigt, die im "normalen" Kunst- und Museumsbetrieb unter Umständen keine Beachtung finden würden. So schlägt das Museum im Lagerhaus eine Brücke zwischen musealer Kultur und dem Alltagsleben und der Ausdrucksstärke vieler Laienkünstler. Zu den Ausstellungsthemen gehören beispielsweise auch Werke von Patienten einer psychiatrischen Klinik.Führungen und EventsDas engagierte Museumsteam bietet Führungen an, bei denen Erwachsenen oder Schulklassen und Naive Kunst und Art Brut nähergebracht werden. Bei Veranstaltungen wie dem Familien-Kunstplausch und dem Atelier Kinder-Kunst finden Jung und Alt Zugang zu den Museumsthemen. Das Museum im Lagerhaus St. Gallen bietet auch einen Museumsshop und kann als besondere Event-Stätte gemietet werden.
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Sehenswürdigkeiten

Naturmuseum St. Gallen

St. Gallen, Ostschweiz

Das Naturmuseum St. Gallen ist eines der wichtigsten seiner Art in der Schweiz. Es befindet sich im Stadtteil Neuendorf, unweit des botanischen Gartens. Besucher erreichen es vom Bahnhof aus mit der Buslinie 1 Richtung Stefanshorn.Die Sammlungen des Naturmuseums stammen überwiegend aus dem 19. Jahrhundert und bieten eine Fülle kulturgeschichtlichen und wissenschaftlichen Materials. Sie sind bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebt und lehrreiche Anschauungsobjekte für Schulklassen. Eines der bedeutendsten Objekte ist das 4 m lange Nilkrokodil aus dem Jahr 1623. Auch das nahezu vollständig erhaltene Skelett eines Entenschnabel-Dinosauriers ist ein Highlight. Wissenschaftlich interessierte Besucher können zahlreiche Präparate ausleihen und für eigene Studienzwecke verwenden.Faszinierende Sammlungen im NaturmuseumIn der Säugetiersammlung befinden sich derzeit 1.000 ausgestopfte Tiere, überwiegend aus den Jahren 1850 -1930. Die umfangreiche Vogelsammlung umfasst 8.500 Vogeleier und 5.100 Präparate. Die Säugetiersammlung / © Naturmuseum St. Gallen, Foto: Anna-Tina EberhardIn der Sammlung der wirbellosen Lebewesen finden Naturinteressierte 72.000 verschiedene Schmetterlinge, 50.000 Käfer und 10.000 Wanzen. Auch diese Objekte stammen überwiegend vom Anfang des 19. Jahrhunderts.In den gut 1.000 Pflanzenmappen des Naturmuseums finden Botanikfans Belege von insgesamt 100.000 historischen Pflanzen. Auch die Fossilien- und Mineraliensammlung begeistert Laien ebenso wie Kenner. Von den 25.000 verschiedenen Fossilien stammen viele aus der Region. Die 2.100 Mineralien kommen aus der aus der ganzen Welt.Sonderausstellungen und FührungenZahlreiche Sonderausstellungen präsentieren die Exponate besonders anschaulich und richten sich explizit an Schulklassen, die hier faszinierende Entdeckungen machen können. Die Führungen durch die Dauerausstellung sind interaktiv gestaltet, so dass sie auch Kinder altersgerecht ansprechen.Die Themenführungen können individuell an die jeweilige Altersgruppe angepasst werden. Zu den Sonderausstellungen stellt das Naturmuseum gerne ausführliche Unterlagen zur Verfügung.
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Sehenswürdigkeiten

Stiftsbibliothek St. Gallen

St. Gallen, Ostschweiz

Mitten in der historischen Altstadt von St. Gallen befindet sich im Stiftsbezirk die Stiftsbibliothek der ehemaligen Benediktinerabtei. Sie ist eine der ältesten und schönsten Bibliotheken der Welt. Ihr prächtiger, spätbarocker Büchersaal zieht als Museum jährlich 100.000 Besucher an. Zugleich ist sie bis heute aktive Leihbibliothek mit einem Bestand von 170.000 Büchern und anderen Medien.Geistesgeschichtliches Zentrum im FrühmittelalterBereits zur Zeit der Klostergründung um 719 wirkten in St. Gallen bedeutende Schriftsteller und Buchmaler und es bestand eine Sammlung von Handschriften. Durch die Verknüpfung der Schreibwerkstätten mit der Büchersammlung entstand etwa 100 Jahre später die Stiftsbibliothek. Bis heute ist ihr wertvoller Bestand von der Zerstörung durch Feuer oder Kriege verschont geblieben und hat die Reformationszeit sowie das Ende des Klosters 1805 weitgehend unbeschadet überstanden.Seit 1983 ist die Stiftsbibliothek Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Ihren kostbaren Bestand präsentiert die Stiftsbibliothek in ihrem Museum in wechselnden, themenbezogenen Ausstellungen.Barocksaal als Schmuckstück der BücherweltDie Bibliothek erhielt 1535 erstmals eigene Räumlichkeiten innerhalb des Klosters. 1767 wurde der von den Baumeistern Vater und Sohn Thumb geplante Barocksaal fertiggestellt. Er diente fortan den Mönchen als Studier- und Leseraum. Heute beherbergt er eine Vielzahl der historischen Bücher in Vitrinen. Dank seiner einzigartigen, prachtvollen Architektur begeistert der Saal nicht nur Bücherliebhaber: Der Raum, der eigentlich zwei Stockwerke einnimmt, ist von einer umlaufenden Galerie umsäumt. Mit seinen deckenhohen Bücherregalen, seiner Holzvertäfelung, den Deckengemälden und Stuckaturen, den Fensternischen und den noch vorhandenen Klapptischen der Mönche zieht er jeden Besucher in seinen Bann. Kinder lassen sich von der magischen Atmosphäre dieses Raums verzaubern. Sie wird durch übergroße Filzpantoffeln noch verstärkt, die jeder Besucher zum Schutz des mit Intarsien verzierten Holzfußbodens überstreift.Wie lange brauchte ein Mönch, um ein Buch per Hand abzuschreiben?Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt die rund 45 Minuten dauernde Führung, die im Eintrittspreis enthalten ist und täglich um 14 Uhr beginnt. Sie lässt die Teilnehmer noch tiefer in die geschichtsträchtige Vergangenheit der Stiftsbibliothek eintauchen. Gegen Gebühr kann alternativ ein Audioguide ausgeliehen werden.
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Sehenswürdigkeiten

Historisches und Völkerkundemuseum

St. Gallen, Ostschweiz

Der Historische Verein des Kantons St. Gallen trug seit dem Jahr 1862 museale Objekte zusammen, die zunächst in der Bibliothek der Stadt ausgestellt wurden. 1877 bildeten diese Ausstellungsstücke den Grundstock für das Museum im Stadtpark, das zu dieser Zeit eröffnet wurde.Bald waren die Ausstellungsräume jedoch zu klein, sodass ein zweites Gebäude im Stadtpark errichtet wurde. Der Bau des neoklassizistischen Gebäudes begann 1915. 1921 öffnete das Historische und Völkerkundemuseum St. Gallen schließlich seine Pforten. Heute umfassen die Sammlungen insgesamt etwa 70.000 Ausstellungsobjekte.Die Historische AbteilungDas Historische und Völkerkundemuseum beherbergt die bedeutendste kulturgeschichtliche Sammlung der nordöstlichen Schweiz. Einen der Schwerpunkte der Ausstellungsstücke bildet die Geschichte von St. Gallen. Sie wird in der Historischen Abteilung des Museums näher beleuchtet. Zu den Sammlungsobjekten gehört unter anderem ein großes Modell, das die Bebauung der Stadt im Jahr 1642 veranschaulicht. Darüber hinaus sind volkstümliche und sakrale Malereien sowie alltägliche Gebrauchsgegenstände wie Porzellan, Möbel, Uhren oder Münzen zu sehen.Die Völkerkunde-Dauerausstellung Zur Dauerausstellung gehört auch die völkerkundliche Abteilung. Hier begibt sich der Besucher auf eine Reise rund um den Erdball. Die rund 20.000 Ausstellungsstücke veranschaulichen die Lebensweise, die kulturelle Vielfalt und den künstlerischen Reichtum verschiedener Ethnien. So werden unter anderem Indianer und die Inuit Nordamerikas thematisiert oder die chinesische Kaiserzeit beleuchtet. Ein großer Teil der Ausstellungsobjekte basiert auf Schenkungen von Bürgern aus St. Gallen.Die Archäologische AbteilungDie auf eine Fläche von 390 m² erweiterte Dauerausstellung zur Archäologie eröffnete im Januar 2014 mit ihrem neuen Konzept. Sie widmet sich den großen Ausgrabungen der letzten Jahre. Die Ausstellung verfügt über einen interaktiven Erlebnisraum. Im sogenannten "Labor" gehen die Besucher unter anderem der Frage auf den Grund, was uns Pflanzenreste, Tonscherben und Knochen über das Leben in früheren Epochen erzählen.
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Radsport

Radfahren in St. Gallen

St. Gallen, Ostschweiz

St. Gallen, eine Gemeinde und Stadt in der Ostschweiz und Namensgeber des gleichnamigen Kantons, liegt am Fluss Steinach, der in den Bodensee mündet. Das Angebot an Kultur und Sehenswürdigkeiten ist reichhaltig, und vieles ist sehr gut auch mit dem Fahrrad erreichbar. Eingebettet in mancherlei Hügel kann der eine oder andere Fahrradweg allerdings auch mal eine kleine Anstrengung bergen.Radtournetz in St. GallenIn der Region stehen viele Radtouren zur Verfügung, die man ausschnittsweise fahren oder selbst zusammenstellen kann. Zusätzlich gibt es auch zehn spezielle Touren verschiedener Schwierigkeitsgrade, die zwischen 20 Kilometer und weiter über mehrere 100 Kilometer lang sind.Mit dem Velo von St. Gallen nach RheineckEine besonders schöne Tour ist dieser Radweg, der einen leichten Schwierigkeitsgrad hat, denn es sind nur 28 Höhenmeter zu überwinden. Die Tour ist gut 22 km lang und führt vom Botanischen Garten St. Gallen in großen Teilen am Bodensee entlang bis nach Rheineck. Zurück nach St. Gallen kommt man dann einfach mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Schiff und Zug.ObstgartenrouteEtwas sportlicher geht es auf dieser landschaftlich schön gelegenen Route zu, die mit knapp 60 km auch deutlich länger und von mittlerem Schwierigkeitsgrad ist. Hier sind immerhin über 1.200 Höhenmeter zu erradeln, und die Tour lässt sich schön auf zwei Tagesetappen verteilen: von Arborn über St. Gallen nach Herisau in Etappe 1 und in der zweiten Etappe dann von Herisau bis Nesslau.Ostschweizer WeinrouteEbenfalls mittlerer Schwierigkeitsgrad, allerdings nochmal 30 km länger ist die Ostschweizer Weinroute, die gerne in den Etappen Schaffhausen - Weinfelden und Weinfelden - St. Gallen gefahren wird. Am idyllisch gelegenen Humersee vorbei fährt man durch das Züricher Weinland und kann auf der Strecke einiges über den Weinbau dieser Gegend lernen, hat aber auch die Möglichkeit, ein Kunstmuseum oder eine Papierfabrik zu besichtigen.
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Natur

Wildpark Peter und Paul

St. Gallen, Ostschweiz

Der Wildpark Peter und Paul befindet sich auf einer Anhöhe des Rosenbergs unweit des Stadtviertels Rotmonten in St. Gallen. Er gliedert sich in die umliegende Landschaft ein und eröffnet dank seiner Höhelage auf 780 Metern einen reizvollen Ausblick auf den Schweizer Kanton Thurgau, den Süden Deutschlands und das österreichische Bundesland Vorarlberg. Ab St. Gallen erreichen die Besucher den Wildpark mit einer Busfahrt in Richtung Rotmonten und nach einem kurzen Fußmarsch.Spaziergänge zwischen Wald, Wiesen und Gehegen Dank der Waldstücke und der Wildtiergehege lädt der Wildpark Peter und Paul die ganze Familie zu einer erholsamen Entdeckungsreise in der Natur ein. Die Naturpfade sind mit Kinderwagen und Rollstühlen befahrbar, sodass alle Generationen am Spaziergang teilnehmen können. Hundebesitzer führen ihre Vierbeiner an der kurzen Leine durch das Gelände, das auch offene Wiesenflächen bietet.Schüler und Wildtierinteressierte besuchen für Schulungszwecke das Wildpark-Haus, um Tierstimmen anzuhören, Geweihe zu begutachten und an Führungen teilzunehmen. Dank des Wildpark-Restaurants ist auch für die kulinarische Versorgung der Parkbesucher gesorgt.Wildtiere entdecken Der Steinbockfelsen / © Schofför, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)Im Eröffnungsjahr 1892 wohnten im Wildpark noch 32 Tiere. In den folgenden Jahrzehnten wurde das Gelände laufend um Gehege erweitert, wobei die Errichtung des ersten Kletterfelsens im Jahr 1902 ein wichtiger Meilenstein war. Heute haben im Wildpark Peter und Paul rund 90 Wildtiere einen natürlichen Lebensraum gefunden.Die Besucher bewundern hier als Aushängeschilder der Anlage die Steinbockfelsen, an denen die klettergeübten Steinböcke zu finden sind. Außerdem gibt es in den Wildtiergehegen Rothirsche, Gämsen und Damhirsche zu entdecken. Zudem haben hier Murmeltiere und Wildschweine ihren Platz gefunden. Wildtierfreunde können ferner einen Blick auf die Luchse und Wildkatzen werfen.
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Sehenswürdigkeiten

Kunstmuseum St. Gallen

St. Gallen, Ostschweiz

Das Kunstmuseum St. Gallen liegt nordöstlich der historischen Innenstadt, nur rund 500 m vom Marktplatz entfernt. Das Kunsthaus bezeichnet sich als Schatzkammer der Ostschweiz. In der Dauerausstellung können die Besucher Gemälde und Bildende Kunst aus zahlreichen Epochen anschauen.Sonderausstellungen zu einzelnen Künstlern runden das vielseitige Programm ab. Das im Stil des Neoklassizismus gestaltete Gebäude wurde 1877 errichtet. Es befindet sich in einem Park zwischen dem Theater St. Gallen und dem Völkerkundemuseum. Heute sind Kunstverein und Stadt St. Gallen sowie die Ortsbürgergemeinde Träger des Museums.Kunst aus dem 15. Jahrhundert bis heute Die Sammlung des Kunstmuseums St. Gallen reicht vom Mittelalter bis in die Moderne. Eine spätgotische Mariengruppe, Gemälde von flämischen und holländischen Meistern gehören ebenso zu den museumseigenen Exponaten wie barocke Bildnisse aus Italien. Ein Schwerpunkt bildet die Malerei des 19. Jahrhunderts, mit romantischen Meisterwerken und der fast revolutionären Freilichtmalerei Camille Corots.Der Meister des Biedermeier, Carl Spitzweg, ist ebenso vertreten wie die großen Impressionisten aus Deutschland und Frankreich. Die Besucher können lichtdurchflutete Gemälde von Max Liebermann, Lovis Corinth, Renoir und Monet auf sich wirken lassen.Moderne und Zeitgenössische KunstDie Epoche der Modernen Kunst wurde durch Im- und Expressionismus eingeläutet. Meisterwerke der folgenden Entwicklungen bis hin zu Surrealismus, Pop Art und Abstrakter Kunst sind ebenfalls zu sehen. Lokremise / © Norlando Pobre from Sankt Gallen, Wikimedia Commons (CC BY 2.0)Sonderschauen für aktuelle, zeitgenössische Kunst gehören ebenfalls zum Museumsangebot. Kunst- und Rauminstallationen finden auch am zweiten Standort des Kunstmuseums St. Gallen statt – der historischen Lokremise.Der rohe, frühindustrielle Charme der Lokremise am Bahnhof bietet zeitgenössischen Künstlern die Möglichkeit, Rauminstallationen, Kunstprozesse und Performances zu zeigen. Damit ergänzt sie die Konzeption des St. Gallener Kunstmuseums auf ideale Weise.
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Sehenswürdigkeiten

Kunst Halle Sankt Gallen

St. Gallen, Ostschweiz

Die Kunst Halle Sankt Gallen wurde im Jahr 1985 gegründet und versteht sich als Plattform für Gegenwartskunst und möchte der lokalen Kunstszene Ausstellungsmöglichkeiten, künstlerischen Austausch sowie eine professionelle Vernetzung bieten. Dabei soll Kunst nicht wie im Museum klassifiziert, sondern zur Diskussion gestellt werden.Vom Verein zur angesehenen InstitutionNach einigen Wanderjahren, in dem Kulturorte für einen beschränkten Zeitraum definiert waren, wurde die Leistung der Kunst Halle von der Stadt St. Gallen anerkannt und sie bewilligte einen jährlichen Beitrag, wodurch mit Hilfe von Unterstützungen auch Ausstellungsräume angemietet werden können. Inhaltlich ist die Kunst Halle auf junge und engagierte GastkuratorInnen angewiesen. Wegen Abbruch musste die Liegenschaft in der Wassergasse allerdings im Jahr 1992 geräumt werden.Neue Ausstellungsräume 2004 eröffnete die Kunst Halle neue Ausstellungsräume an der Davidstrasse, die Lobby wird auch als Veranstaltungsort für unterschiedlichste Vorträge, Performances oder Diskussionen verwendet. Das Ausstellungsprogramm wechselt ständig und richtet seinen Blick immer wieder neu auf angesehene nationale sowie internationale Künstler.Dadurch genießt das "Labor der Gegenwartskunst", wie sich die Kunst Halle selbst bezeichnet, einen sehr guten Ruf im Kunstbetrieb. Darüber hinaus finden immer wieder auch verschiedene Zusatzveranstaltungen wie Workshops, Führungen oder Symposien statt, die dazu einladen, sich nicht nur mit zeitgenössischer Kunst, sondern auch mit Gesellschafts-, Bildungs- bzw. Kulturfragen auseinanderzusetzen.
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Sehenswürdigkeiten

Textilmuseum St. Gallen

St. Gallen, Ostschweiz

Das im späten 19. Jahrhundert begründete, 1956 aufgestockte, Textilmuseum in St. Gallen verfügt über eine Sammlung von über 45.000 Kleidungsstücken, Stoffen, Geräten, Schnittmustern und Textilkunst – vom Mittelalter bis heute. Das Museum in der Innenstadt, wenige Meter östlich vom Bahnhof, bringt interessierten Besuchern die Welt der Mode, Textilgeschichte und -industrie näher. Fachleuten und Laien werden Kenntnisse über Designs, Technik und Ideen vermittelt. Die Textilbibliothek mit Mode- und Stoffmusterbüchern gehört ebenfalls dazu. Eine Handstickmaschine wird den Besuchern live vorgeführt.Mode ist KulturIn wechselnden Ausstellungen informiert das Textilmuseum St. Gallen über aktuelle Designs, Farben und Stoffe der Saison, originelle oder künstlerisch gestaltete Damen- und Herrenmoden, Tisch- und Haushaltstextilien. Schnell wird den Ausstellungsbesuchern deutlich, dass die Mode einer Epoche viel über das jeweils vorherrschende Welt- und Menschenbild aussagt. Ob prachtvolle höfische Kleider, praktische oder legere Alltagskleidung, Mode als Abgrenzungs- und Klassenmerkmal – wie Menschen sich anziehen, ist Ausdruck ihrer Kultur und ihres Seelenzustands. Mit Sonderausstellungen bringt das Textilmuseum seinen Besuchern diese Zusammenhänge näher.Wirtschaftliche und soziale Aspekte der Modewelt Ausstellung "Fast Fashion" / © Textilmuseum St. Gallen, Foto: Jürg ZürcherZusätzlich wird die Herstellung von Kleidungsstücken und Textilien veranschaulicht – von kunstfertiger Handarbeit, monotoner Fließbandnäherei bis zu hochtechnisierten Web- und Stickverfahren. Zusammenhänge und Entwicklungen in der Mode- und Textilindustrie werden beleuchtet.St. Gallen und die ganze östliche Schweiz waren in früheren Jahrhunderten ein bedeutender Textilstandort, der viele Stoffe und Kleidungsstücke ins Ausland exportierte. Heute werden diese meist in Niedriglohnländern hergestellt. Die Folgen dieser "Fast Fashion" werden kritisch beleuchtet. Dabei werden die sozialen und gesundheitlichen Auswirkungen auf die Textilarbeitskräfte in fernöstlichen Ländern aufgezeigt, sowie Möglichkeiten, wie deren Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessert werden können. Auch der Einfluss der textilen Produktion auf die Umwelt ist Bestandteil einiger Ausstellungen.

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