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Sehenswürdigkeiten in Lechtal

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Sehenswürdigkeiten in Lechtal

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Sehenswürdigkeiten

Kirche zum Heiligen Joseph Boden

Bschlabs/Boden/Pfafflar, Lechtal

Die denkmalgeschützte Kirche zum Heiligen Joseph in Boden thront malerisch vor ihrer Bergkulisse und ist auch als Fotomotiv äußerst beliebt. Die Kirche begeistert mit ihrer prächtigen Barockorgel und einem Hochalter, der unter anderem Jesus mit seinem Ziehvater zeigt. Nicht umsonst fällt Joseph von Nazaret, dem Bräutigam Marias, in der Heiligen Schrift eine bedeutende Rolle zu. Doch auch die Apostelfürsten Petrus und Paulus sind hier in Figuren verewigt.Die Kirche zum Heiligen Joseph im Wandel der ZeitenErstmals wird eine Kapelle in Boden 1742 in alten Urkunden und Chroniken erwähnt. Seit 1808 wurden hier, mit bischöflicher Erlaubnis, dann auch Messen gefeiert. Der moderne Kirchenbau zum Heiligen Joseph datiert schließlich auf das Jahr 1838 und wurde nach Plänen des Malers und Heimatforschers Johann Anton Falger durchgeführt. In der Kirche sind auch die Glocken als historisch denkwürdig. Die hochwertige Barockorgel, die zunächst an anderer Stelle stand und 1843 durch die Dorfbewohner gekauft wurde, datiert auf das Jahr 1720 und gilt als eine der ältesten Orgeln der Region.Anno domini 1844 hatten der Ort und die Kirche dann unter einem Einsturz des Kirchturms zu leiden, der jedoch rekonstruiert wurde. Freilich ist der moderne Turm dadurch etwas kleiner als sein Vorgänger aus vergangenen Tagen. Dennoch stellt die Josephskirche ein Ziel in Boden dar, das auf keinen Fall verpasst werden darf.Einige Besonderheiten im DetailSo trägt eine der Glocken die Inschrift "Meinen Klang, den schick ich aus und ruf das Volk zum Gotteshaus". Ein Hinweis darauf, dass sich Gläubige hier seit jeher zum Gebet und Messopfer vereint haben.Der Hochaltar zeigt in seinem neuromanischen Aufbau dann den Namenspatron, den heiligen Joseph, den Gemahl der Jungfrau Maria. Der linke Seitenaltar ist ebenfalls in neuromanischer Bauweise gestaltet und mit einer Herz Jesu-Statue geschmückt. Die rechte Seite zeigt dann Maria, die Mutter Jesu. Auch die Glasmalereien, die unter anderem das biblische Gleichnis vom "Gotteslamm" zum Motiv haben, sind äußerst sehenswert.
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Pfarrkirche Hl. Martin

Häselgehr, Lechtal

Wenn die Besucher des kleinen Orts Häselgehr im Tiroler Bezirk Reutte die Pfarrkirche Hl. Martin am Nordostrand des Straßendorfs betreten, ist das Staunen groß. Denn die kleine Kirche überrascht mit einer reichen Ausstattung, sehenswerten Wandmalereien, einzigartigen Messingblechverkleidungen, prachtvollen Glasfenster und Mosaiken.Spätklassizistischer Kirchenbau und NazaranerstilDie beeindruckende Pfarrkirche Hl. Martin in Häselgehr wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts errichtet und ist entsprechend der Bauzeit ganz dem spätklassizistischen Architekturideal verpflichtet. Das vierjochige Langhaus wird von einem Stichkappentonnengewölbe nach oben abgeschlossen und öffnet sich als breiter Saalraum dem etwa verengtem Altarraum, der zu beiden Seiten von Seitenaltären flankiert wird.Der Gesamteindruck des Kirchenraums ist jedoch weniger durch die zurückhaltende klassizistische Architektur, also durch die vielfältige, prachtvolle Ausmalung des Innenraums geprägt. Die Deckenfresken wurden schon zur Zeit des Kirchenbaus Anfang des 19. Jahrhunderts geschaffen. Erst im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts wurden der Altarraum und das Langschiff mit beeindruckenden Wandmalereien versehen. Sie wurden von Johann Kärle geschaffen, der dem Stile der Nazarener verpflichtet war, die eine Erneuerung der Kunst im Sinne des Christentums anstreben und daher vor allem Bezug auf die mittelalterliche Bildersprache nahmen.Während in vielen anderen Kirchen die Malereien der Nazarener recht bald als altmodisch empfunden und entfernt wurden, blieb die originale Gestaltung der Pfarrkirche Hl. Martin in Häselgehr bis in die Gegenwart erhalten. Sie ist damit eine der seltenen Orte, in denen die Kunst der Nazarener in ihrem Gesamtkonzept betrachtet werden kann.Einzigartige Messingblechverkleidungen Heiligenrelief aus Messingblech / © OW, Wikimedia CommonsDie Wände des Langhauses der Pfarrkirche Hl. Martin in Häselgehr weisen eine Besonderheit auf, die in ganz Tirol vergeblich ihres Gleichen sucht. Denn an den Wänden sind Messingblechverkleidungen angebracht, die von Wendelin Ambrosi kunstvoll bearbeitet und bemalt wurden. Das Messingblechkunstwerk stellt den Einzug der Heiligen und andere Geschichten aus der Offenbarung dar.
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Pfarrkirche Sankt Nikolaus

Elbigenalp, Lechtal

Die Pfarrkirche Sankt Nikolaus befindet sich mitten im Ort Elbigenalp im Bezirk Reutte in Tirol. Sie steht genauso wie der sie umgebende Friedhof mit seinen zwei Kapellen und das Pfarrhaus nördlich der Kirche, das sogenannte Widum, unter Denkmalschutz.BaugeschichteÜber den genauen Ursprung der Kirche, die dem Heiligen Nikolaus geweiht ist, ist nicht mehr bekannt, als dass sie den Mittelpunkt der Urpfarre "Lechtal"bildete, die erstmals 1312 urkundlich erwähnt wurde.Ihr heutiges Erscheinungsbild bekam sie in den Jahren 1664-74, als sie nach den Plänen von Georg Falger in barockem Stil umgebaut wurde. Der Altarraum und der hohe, schlanke gotische Turm wurden dabei von der Vorgängerkirche übernommen.Ausstattung Das Innere der Pfarrkirche Elbigenalp erweist sich in einer von außen kaum vorstellbaren Pracht. Maßgeblichen Anteil daran haben die hohen Rundbogenfenster des Langhauses, das Stichkappentonnen-Gewölbe, der eingezogene Chor, die beiden Seitenaltäre sowie die Kanzel.Besonders hervorzuheben ist der kaiserliche Hofmaler und aus Reutte stammende Johann Jakob Zeiller, der 1775/76 die Fresken gestaltete. Im Chor, dem Langhaus und über der Orgelempore werden verschiedene religiöse Motive versinnbildlicht, wie etwa die Rettung eines Christensklaven vom Hof eines heidnischen Fürsten durch den Namenspatron der Kirche.Der Friedhof mit zwei KapellenEbenfalls große Verdienste um die Pfarrkirche hat sich der in Elbigenalp geborene Lithograph, Maler und Heimatforscher Johann Anton Falger (1791-1876) erworben. Von ihm stammen die in der Martins- oder Magdalenenkapelle angebrachten bemalten Holztafeln. Beide Kapellen stehen auf dem der Kirche angegliederten Friedhof.Neben dem "Stammregister Christi" mit 73 Personen und den "Heiligen von Teutschland gebürdig", ist ein aus 18 Tafeln zusammengesetztes Tafelgemälde sehr sehenswert, das um 1840 entstanden ist und das populäre Motiv des Totentanzes zum Inhalt hat.
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Pfarrkirche Unsere Liebe Frau Mariä Himmelfahrt

Holzgau im Lechtal, Lechtal

In der Gemeinde Holzgau steht am Ortsrand die katholische Pfarrkirche Unsere Liebe Frau Mariä Himmelfahrt. Der vollständig erhaltene Bau steht unter Denkmalschutz.Stetiger WandelZur Pfarrkirche geweiht wurde dieser römisch-katholische Kirchenbau im Jahr 1401. Daraufhin wurde das Gotteshaus auch vergrößert. Mehrere Um- und verschiedene Neubauten wurden zudem im 18. und 19. Jahrhundert vorgenommen. Auch sie trugen zur Vergrößerung der Kirche bei. So erhielt der Turm im Jahr 1819 einen sogenannten "Giebelspitzhelm", der ihn gleichsam erhöhte. Erst 1868 wurde die Fassade der Pfarrkirche Unsere Liebe Frau Mariä Himmelfahrt fertiggestellt. Der darin eingebundene Turm, dessen Glocke noch aus dem Jahre 1512 stammt, hat ein Rundbogenportal, über dem drei Rundbogenfenster liegen.Prächtige Verzierungen Der Innenraum der Pfarrkirche wurde beim letzten Umbau in den Jahren 1861 bis 1863 einheitlich neuromanisch gestaltet. Verschiedene Fresken zieren die Wände. So zum Beispiel das große Fresko "Christi Himmelfahrt" aus dem Jahr 1837 oder die Fresken "Anbetung der Hirten" von 1863, deren Motive auf die Weihnachtsgeschichte zurückgehen. Aus dem gleichen Jahr stammt die Darstellung "Anbetung der Könige". Das Bildnis "Gottes Lamm" wurde hingegen erst im 20. Jahrhundert angebracht. Fenster und Balustraden sind zudem mit reichen Ornamenten geschmückt.Schnitzkunst und GlaubensbekenntnisDer Hochaltar ist mit geschnitzten Figuren wie Johannes dem Täufer und Josef versehen. Auch die Heilige Barbara, die Heilige Katharina und viele weitere gehören dazu. Der auf dem Altar befindliche Glasschrein beinhaltet die Reliquie des Heiligen Eugenius. Sehenswert sind außerdem die mit Reliefs versehene Kanzel, der alte Taufstein sowie die Brüstungsorgel aus dem Jahr 1840, die sich auf der doppelgeschossigen Empore befindet.
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Unsere Liebe Frau Maria Schnee Bschlabs

Bschlabs/Boden/Pfafflar, Lechtal

Die Wallfahrtskirche Unsere Liebe Frau Maria Schnee liegt im Herzen des wunderschönen Bschlabertals in Tirol. Natur pur, so weit das Auge reicht. Umgeben von alten romantischen Bauernhäusern und einer atemberaubenden Bergkulisse befindet sich die Kirche zentral im Ort. Ein Mekka für Kunst- und Kulturliebhaber.Kurze BaugeschichteErbaut wurde die Wallfahrtskirche im Jahre 1639 ursprünglich als Kapelle. Neun Jahre später wurde sie vom Weihbischof von Brixen geweiht, was urkundlich belegt ist. 1670 kam der erste Kaplan Nikolaus Kranebitter ins Bschlabertal und war hier 40 Jahre lang als Priester tätig. Als er starb, wurde er unterhalb des Altars der Kirche begraben.Als die Kapelle Anfang des 18. Jahrhunderts vergrößert wurde, erhielt die Kirche auch einen Turm. Er hat ein achteckiges Obergeschoss und eine runde Zwiebelhaube. 1857 wurde die Sakristei errichtet und im Jahre 1859 wurde der Hochaltar erbaut.SehenswertesBesonders sehenswert sind Figuren der Apostelfürsten, eine Figur der Gnadenmadonna mit Kind sowie ein wunderschönes Gemälde, das den Heiligen Josef mit Jesus zeigt. Ein weiteres Highlight sind die Kirchenfenster, die oben und unten halbkreisförmig geschlossen und mit Glasgemälden verziert sind. Zwei alte Fresken, zum einen die Kreuzigungsgruppe und zum anderen der Heilige Christopherus sind an der Außenfassade zu bestaunen.Unterhalb der Wallfahrtskirche lädt der "Weg der Sinne" zum Entdecken ein. Entlang des Fußwegs befinden sich Kunstwerke von heimischen Künstlern aus Stein, Metall und Holz, die mit besinnlichen Sprüchen gestaltet worden sind.

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Geierwally Freilichtbühne

Elbigenalp, Lechtal

Einzigartige Naturbühne in TirolDie Geierwally Freilichtbühne liegt am Ausgang der Bernhardstalschlucht in Elbingenalp. Im Jahr 1990 vom damaligen Tourismusverband beschlossen, eröffnete die Naturbühne drei Jahre später mit der Auftragskomposition ‘Die Geierwally‘ von Felix Mitterer. Benannt ist die Bühne im Lechtal nach dem gleichnamigen Roman von Wilhelmine von Hillern, der das Leben der in Elbingenalp geborenen Anna Stainer-Knittel porträtiert.Facettenreiches Angebot in flexibler LocationOb Theater und Komödie, musikalische Darbietungen oder informative Kulturveranstaltungen, die Geierwally Freilichtbühne lockt mit zahlreichen Angeboten jedes Jahr tausende Besucher nach Elbingenalp. Unter freiem Himmel werden in den Monaten Juli und August werden unter freiem Himmel verschiedene Bühnenstücke rund um die Region und ihre Geschichte dargeboten. Bei schlechtem Wetter gibt es eine flexible Überdachung, so dass die Besucher dann auch im Trockenen sitzen können.Spielstätte im NaturfelsenDie in eine Felsformation eingelassene Bühne bietet mit speziellen Lichteffekten ein ganz besonderes Erlebnis für Besucher. Die Felsüberhänge sind fast 100 Meter hoch und bieten eine beeindruckende Kulisse für die Vorstellungen unter freiem Himmel. Highlights wie "Die Geierwally", "Schwabenkinder" oder "Sturm in den Bergen" werden hier seit 1993 aufgeführt.Kultureller Genuss mit Lechtaler SpezialitätenKarten für die Geierwally Freilichtbühne können online reserviert werden, die Abendkasse hat an Spieltagen ab 18 Uhr geöffnet. Besondere Empfehlung: Besucher können Logenplätze buchen, bei denen es in der Pause einen Sektempfang und eine Brotzeit mit Lechtaler Spezialitäten gibt.

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