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Ausflüge in Lechtal

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Ausflugsziele in Lechtal

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Natur

Höhenbachtalschlucht und Hängebrücke Holzgau

Holzgau im Lechtal, Lechtal

Die Höhenbachtalschlucht liegt nahe der Ortschaft Holzgau im Lechtal. Die Hängebrücke ist eins der spektakulärsten Bauwerke der Region. Diese Fußgängerhängebrücke mit Pfeiler ist eine der längsten Hängebrücken Österreichs und verbindet in schwindelerregender Höhe von 110 Metern das Sonnenplateau am Schiggenberg mit den sonnigen Hängen am Gföllberg. Der neue 125 km lange Lechweg, ein Rundwanderweg führt über die Brücke, die zudem einen wichtigen Lückenschluss zwischen den Lechquellen in der Nähe der Gemeinde Lech am Arlberg und dem Lechfall bei Füssen darstellt.Eckdaten dieses beeindruckenden BauwerksBei diesem Ende Oktober 2011 fertiggestellten und im März 2012 eröffneten grandiosen Bauwerk handelt es sich um die höchste unentgeltlich zugängliche Fußgängerhängebrücke des Landes. Sie ist 200 m lang, 1 m breit und mit Gitterrosten ausgelegt. Der Handlauf befindet sich in einer Höhe von 130 cm.Auf ihr finden bis zu 630 Personen Platz und sie hat ein Gewicht von 22,8 t. Sie verfügt über zwei Tragseile und 5,2 m hohe Pylonen auf beiden Seiten der Brücke. Die Seile haben einen Durchmesser von 50 mm und sind auf beiden Seiten mit jeweils 6 Felsankern befestigt. Nachts bietet diese Hängebrücke ein ganz besonderes Spektakel, wenn sie von unzähligen LEDs beleuchtet wird.Panoramablick inklusive Herzklopfen Die Höhenbachtalschlucht mit der Hängebrücke ist eins der aufsehenerregendsten Ausflugsziele im wunderschönen Lechtal. Diese noch relativ neue Brücke unweit des bekannten Simms-Wasserfalls lädt geradezu zu gemütlichen Spaziergängen, Halbtags- oder Tagestouren ein. Der Rundwanderweg ‘Lechweg‘ hat im Ortszentrum von Holzgau seinen Ausgangspunkt. In Verbindung mit dem märchenhaften Simms-Wasserfall und dem wildromantischen Höhenbachtal eröffnet diese Hängebrücke zahlreiche Möglichkeiten Land und Leute kennenzulernen.Oder man entscheidet sich, das Sonnenplateau am Schiggersee und die Gegend am Gfölberg, deren Bergwiesen im Frühjahr in einem wahren Blumenmeer versinken zu erkunden. Die Höhenbachtalschlucht mit der Hängebrücke ist zweifellos eine außergewöhnliche Sehenswürdigkeit, die bei Besuchern bleibende Eindrücke hinterlässt. Den Nervenkitzel gibts kostenlos obendrauf.
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Radsport

Lechtaler Radwanderweg

Vorderhornbach, Lechtal

Für Familien und Genussradler geeignetDas Lechtal wird südlich von den Lechtaler Alpen, nördlich von den Allgäuer Alpen begrenzt. Es erstreckt sich über Tirol, den Vorarlberg und Bayern. Der Lechtaler Radwanderweg befindet sich im österreichischen Bundesland Tirol. Die 52 km lange Strecke führt von Reutte nach Steeg. Insgesamt sind es vier Etappen: Reutte - Vorderhornbach, Vorderhornbach - Häselgehr, Häselgehr - Bach, Bach - Steeg.Bei einer Fahrtzeit von etwa 4 Stunden ist ein Höhenunterschied von 270 Metern zu überwinden. Auf der bestens ausgeschilderten Strecke beträgt der Schwierigkeitsgrad leicht bis mittel. Müden Radwanderern stehen mehrmals am Tag Wanderbusse mit Radtransport zur Verfügung.Radwandern durch die naturbelassene Landschaft Ohne großen Anstieg führt der Lechtaler Radwanderweg auf einer Höhe von 850 bis 1120 Metern Höhe durch die Naturparkregion Lechtal. Inmitten faszinierender Berge befinden sich landwirtschaftlich genutzte Wiesen, naturbelassene Auenwälder, Kiesbänke, Kalkflachmoore und Magerweiden. Entlang des ursprünglich verlaufenden Lechs sind Kostbarkeiten wie Schneeheide, Tamarisken und Wacholder zu entdecken. Alljährlich erblühen von Mitte Mai bis Mitte Juni im Martinauer Auenwald seltene Pflanzen, wie der Frauenschuh.Kulturelle Höhepunkte und kulinarischer GenussDen Lechtaler Radwanderweg säumen zahlreiche Ortschaften mit Möglichkeiten zur Einkehr. In teils uriger Atmosphäre werden den Gästen vor allem regionale Produkte angeboten. Ausgangspunkt der Tour ist Reutte. Hier befindet sich ein Franziskanerkloster aus dem 17. Jahrhundert mit der Pfarrkirche Hl. Anna.Im Grünauer "Ausrutscher" können Radwanderer in der hauseigenen Kneippanlage der Blockhütte ihre Füße mit Quellwasser erfrischen.Häselgehr ist bekannt durch seine Fassadenmalerei und die Pfarrkirche Hl. Martin. Vermutlich im 14. Jahrhundert wurde die Pfarrkirche Hl. Nikolaus in Elbingenalp erbaut. Im Ort befindet sich die einzige Schnitzschule Österreichs. Mit der Ankunft in Steeg und dem Hausberg Pimig endet das Lechtal in Tirol.
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Sehenswürdigkeiten

Kirche zum Heiligen Joseph Boden

Bschlabs/Boden/Pfafflar, Lechtal

Die denkmalgeschützte Kirche zum Heiligen Joseph in Boden thront malerisch vor ihrer Bergkulisse und ist auch als Fotomotiv äußerst beliebt. Die Kirche begeistert mit ihrer prächtigen Barockorgel und einem Hochalter, der unter anderem Jesus mit seinem Ziehvater zeigt. Nicht umsonst fällt Joseph von Nazaret, dem Bräutigam Marias, in der Heiligen Schrift eine bedeutende Rolle zu. Doch auch die Apostelfürsten Petrus und Paulus sind hier in Figuren verewigt.Die Kirche zum Heiligen Joseph im Wandel der ZeitenErstmals wird eine Kapelle in Boden 1742 in alten Urkunden und Chroniken erwähnt. Seit 1808 wurden hier, mit bischöflicher Erlaubnis, dann auch Messen gefeiert. Der moderne Kirchenbau zum Heiligen Joseph datiert schließlich auf das Jahr 1838 und wurde nach Plänen des Malers und Heimatforschers Johann Anton Falger durchgeführt. In der Kirche sind auch die Glocken als historisch denkwürdig. Die hochwertige Barockorgel, die zunächst an anderer Stelle stand und 1843 durch die Dorfbewohner gekauft wurde, datiert auf das Jahr 1720 und gilt als eine der ältesten Orgeln der Region.Anno domini 1844 hatten der Ort und die Kirche dann unter einem Einsturz des Kirchturms zu leiden, der jedoch rekonstruiert wurde. Freilich ist der moderne Turm dadurch etwas kleiner als sein Vorgänger aus vergangenen Tagen. Dennoch stellt die Josephskirche ein Ziel in Boden dar, das auf keinen Fall verpasst werden darf.Einige Besonderheiten im DetailSo trägt eine der Glocken die Inschrift "Meinen Klang, den schick ich aus und ruf das Volk zum Gotteshaus". Ein Hinweis darauf, dass sich Gläubige hier seit jeher zum Gebet und Messopfer vereint haben.Der Hochaltar zeigt in seinem neuromanischen Aufbau dann den Namenspatron, den heiligen Joseph, den Gemahl der Jungfrau Maria. Der linke Seitenaltar ist ebenfalls in neuromanischer Bauweise gestaltet und mit einer Herz Jesu-Statue geschmückt. Die rechte Seite zeigt dann Maria, die Mutter Jesu. Auch die Glasmalereien, die unter anderem das biblische Gleichnis vom "Gotteslamm" zum Motiv haben, sind äußerst sehenswert.
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Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Hl. Martin

Häselgehr, Lechtal

Wenn die Besucher des kleinen Orts Häselgehr im Tiroler Bezirk Reutte die Pfarrkirche Hl. Martin am Nordostrand des Straßendorfs betreten, ist das Staunen groß. Denn die kleine Kirche überrascht mit einer reichen Ausstattung, sehenswerten Wandmalereien, einzigartigen Messingblechverkleidungen, prachtvollen Glasfenster und Mosaiken.Spätklassizistischer Kirchenbau und NazaranerstilDie beeindruckende Pfarrkirche Hl. Martin in Häselgehr wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts errichtet und ist entsprechend der Bauzeit ganz dem spätklassizistischen Architekturideal verpflichtet. Das vierjochige Langhaus wird von einem Stichkappentonnengewölbe nach oben abgeschlossen und öffnet sich als breiter Saalraum dem etwa verengtem Altarraum, der zu beiden Seiten von Seitenaltären flankiert wird.Der Gesamteindruck des Kirchenraums ist jedoch weniger durch die zurückhaltende klassizistische Architektur, also durch die vielfältige, prachtvolle Ausmalung des Innenraums geprägt. Die Deckenfresken wurden schon zur Zeit des Kirchenbaus Anfang des 19. Jahrhunderts geschaffen. Erst im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts wurden der Altarraum und das Langschiff mit beeindruckenden Wandmalereien versehen. Sie wurden von Johann Kärle geschaffen, der dem Stile der Nazarener verpflichtet war, die eine Erneuerung der Kunst im Sinne des Christentums anstreben und daher vor allem Bezug auf die mittelalterliche Bildersprache nahmen.Während in vielen anderen Kirchen die Malereien der Nazarener recht bald als altmodisch empfunden und entfernt wurden, blieb die originale Gestaltung der Pfarrkirche Hl. Martin in Häselgehr bis in die Gegenwart erhalten. Sie ist damit eine der seltenen Orte, in denen die Kunst der Nazarener in ihrem Gesamtkonzept betrachtet werden kann.Einzigartige Messingblechverkleidungen Heiligenrelief aus Messingblech / © OW, Wikimedia CommonsDie Wände des Langhauses der Pfarrkirche Hl. Martin in Häselgehr weisen eine Besonderheit auf, die in ganz Tirol vergeblich ihres Gleichen sucht. Denn an den Wänden sind Messingblechverkleidungen angebracht, die von Wendelin Ambrosi kunstvoll bearbeitet und bemalt wurden. Das Messingblechkunstwerk stellt den Einzug der Heiligen und andere Geschichten aus der Offenbarung dar.
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Wandern & Bergsport

Hanauer Klettersteig

Bschlabs/Boden/Pfafflar, Lechtal

Toller Schluchtenweg in den Lechtaler AlpenDer Hanauer Klettersteig in den Lechtaler Alpen in Österreich ist ein attraktiver Schluchtensteig mittleren Schwierigkeitsgrads direkt an der Hanauer Hütte. Der Klettersteig bietet eine leichte und eine schwierige Route, verlangt aber in beiden Fällen etwas Kletterkenntnis. Immer ist eine komplette Klettersteigausrüstung mit Helm notwendig. Die Schwierigkeitsgrade liegen für die leichte Variante bei B, die schwierige bei C/D. Die leichte Variante dauert ca. 30 Minuten, die schwierige etwa 1 Stunde.Für den Weg zum Einstieg muss Zeit eingeplant werdenDie Rundtour beginnt bei Boden, Stützpunkt ist die 2010 errichtete Hanauer Hütte. Man erreicht den Klettersteig von Reutte aus durchs Lechtal bis Boden über das Hahntennjoch, das im Winter oder bei Starkregen gesperrt ist. Alternativ ist die Anfahrt über Imst möglich. Bei Boden steht ein Parkplatz zur Verfügung.Auf einem kleinen Forstweg geht es von hier aus das Tal hinunter zur Materialseilbahn und weiter bergauf, bis man einen kleinen Bach überquert. Dort, wo der Weg fast den Felsen berührt, beginnt der Einstieg zum Hanauer Klettersteig. Für die Strecke von Boden bis zum Einstieg müssen auch geübte Bergwanderer ca. 1,5 h Gehzeit einplanen.Highlight des Hanauer Klettersteigs: die SeilbrückeDer Hanauer Klettersteig liegt in einer Schlucht und beginnt an der Hanauer Hütte auf 1.922 m. Von der Terrasse der Hütte genießen Bergwanderer ein einzigartiges Panorama. Bei der schweren Variante wird eine recht lange Seilbrücke passiert, der Höhepunkt der Route.Die leichte Variante besteht aus einem Abstieg direkt bei der Hütte. Nur am Anfang gibt es eine schwierigere Stelle, die über eine felsige Stufe führt. Nach einer Passage innerhalb der Schlucht beginnt ein wunderschönes Hochplateau mit Wiesen und kleinen Seen. Die einfache Route eignet sich gut als Tagestour.Die Strecke führt teilweise über loses Gestein und an Seilen entlang. Trittsicherheit ist unabdingbar. Auch wer die leichte Variante wählt, sollte darauf achten, keinen Steinschlag auszulösen, da die Steine in Richtung Seilbrücke fallen.Die beste Zeit zum Begehen liegt zwischen Juni und Ende September. Im Winter ist der Klettersteig gesperrt.
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Radsport

Radfahren auf der Lechtaler Genussroute

Steeg im Lechtal, Lechtal

Entlang des kristallklaren Lech, einem der letzten wilden Gebirgsflüsse in den nördlichen Alpen, verläuft die Lechtaler Genussroute. "Natur mit allen Sinnen genießen", heißt es hier. Das ist durchaus buchstäblich zu verstehen. Denn die abwechslungsreiche Strecke des Lechradwegs führt durch die schöne Alpenlandschaft. Die Augen erkunden immer neue Ausblicke, die Ohren hören Kuhglocken und Vogelgesang, die Nase schnuppert frische Alpenluft. In zahlreichen Restaurants, Cafés und auf den Almen warten landestypische Köstlichkeiten auf den Besucher.Familienfreundlich, einfach und abwechslungsreichDa der Lechradweg sich auf einer Länge von 56 Kilometern in der Regel an den Verlauf des Lechs orientiert, weist die Streckenführung von Steeg nach Forchach nur rund 300 Höhenmeter auf. Obwohl 2.500 Meter hohe Berge den Weg säumen, müssen die Radler steile Anstiege nicht bewältigt. Daher ist der Lechtal-Radweg auch für ungeübte Radler und Familien mit Kindern gut geeignet. Sollten die Kräfte einmal doch zu Ende sind, bevor man das Ziel erreicht hat, können die Radler mit der Lechtal Aktiv Card den kostenlosen Fahrradtransport der Busse im Lechtal nutzen. Die Busse verkehren mehrfach täglich zwischen Reutte und Steeg und kreuzen an vielen Stellen den Radweg.Die Leichtigkeit des Fahrradfahrens im Lechtal ist verbunden mit einer abwechslungsreichen Wegführung. Der Weg beginnt in Steeg, wo gleich mehrere kulinarische Schmankerl auf die Radler warten: Die Naturkäserei Sojer und das Hotel Post überraschen mit kulinarischen Köstlichkeiten. Über Holzgau, die Elbigenalp und Stanzach führt der Weg schließlich vorbei Lechzopf bis nach Forchach, wo die Hängebrücke den Abschluss des Wegs bildet.Ambitionierte AlternativeEine etwas anstrengendere Alternative bietet die Route, wenn man von der Käserei Sojer den Weg zu den Almen Richtung Kaisers abbiegt. Hier sind auf 4,5 Kilometer 400 Höhenmeter zu überwinden. Die Mühe lohnt sich durchaus, denn auf den Almen sind manche Köstlichkeiten zu entdecken.
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Wandern & Bergsport

Wandern auf dem Lechweg

Elbigenalp, Lechtal

Von der Quelle zum Fall: Willkommen auf dem LechwegNur selten hat man die Gelegenheit, einen Fluss von seinem Ursprung bis zu seinem Ende zu begleiten. Dem Wildfluss Lech kann man aber von seiner Quelle in Vorarlberg bis ins bayerische Füssen folgen.Hoch droben im LechquellengebirgeAls Fernwanderweg führt der Lechweg über rund 125 Kilometer längs des Flusses bis zum Lechfall in Füssen. Eine Tour, die in verschiedenen Varianten bewältigt werden kann, und weitere lohnende Ziele, wie den Modertal-Wasserfall und den Naturpark Tiroler Lech, streift.Dabei wird der Lech, als rechter Nebenfluss der Donau, von zwei verschiedenen Quellbächen gespeist. Sein Ursprung liegt im so genannten Lechquellengebirge, wo sich Formarinbach und Spullerbach (der wiederum dem Spullersee entspringt) zum jungen Lech vereinen. Von da ab geht es dann durch die Lechtaler Alpen und Tirol.Der LechwegWer die urwüchsige und wilde Schönheit Tirols erleben will, ist daher auf den ersten Etappen des Lechwegs goldrichtig. Der zählt zu den beliebtesten Fernwanderwegen Österreichs und glänzt mit seiner naturnahen Flusslandschaft. Den Wanderfreunden begegnet damit eine vielfältige Flora und Fauna. Seltene Vogelarten werden auf dem Weitwanderweg schon fast zu einem alltäglichen Anblick. Zudem führt der Lechweg an einer der größten Steinbock-Kolonien Europas vorbei.Botanisch interessierte Wanderfreunde wird es freuen, dass immer wieder wilde Orchideen den Weg säumen. Rafting-Unternehmen und andere Tourismus-Anbieter, die entlang der Tour liegen, ermöglichen rasante Ritte auf dem Lech. Es müssen also nicht sämtliche Etappen auf Schusters Rappen zurück gelegt werden!Highlights am Rande der TourEntlang des Lechwegs befinden sich immer wieder lohnende Ziele für einen Abstecher, wie etwa der Modertal-Wasserfall im Bacher Ortsteil Seesumpf, der nur wenige Gehminuten vom Lechweg entfernt ist. Eines der größten Highlights des Lechwegs ist Österreichs längste Fußgängerhängebrücke in der Höhenbachschlucht.Die Tour, auf deren Strecke sich auch die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau finden, sollte also gut geplant werden. Realistisch sind, je nach Fitness, sechs bis acht Etappen.Eine Tour, die als Fernwanderweg verschiedene Gebirgsregionen und zwei Länder verbindet. Eine Region, die bereits den Römern bekannt war und vom Lech geprägt wird. Der stürzt sich dann am südlichen Stadtrand von Füssen über ein ca. 12 m hohes Stauwehr in die Tiefe. Damit wird der Lechfall auch für jene Touristen, die nicht dem Lechweg gefolgt sind, zu einem beliebten Ziel. Zu einem Ort, an dem der Lech zum letzten Mal seine Wildheit und Kraft zeigt.
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Sehenswürdigkeiten

Unsere Liebe Frau Maria Schnee Bschlabs

Bschlabs/Boden/Pfafflar, Lechtal

Die Wallfahrtskirche Unsere Liebe Frau Maria Schnee liegt im Herzen des wunderschönen Bschlabertals in Tirol. Natur pur, so weit das Auge reicht. Umgeben von alten romantischen Bauernhäusern und einer atemberaubenden Bergkulisse befindet sich die Kirche zentral im Ort. Ein Mekka für Kunst- und Kulturliebhaber.Kurze BaugeschichteErbaut wurde die Wallfahrtskirche im Jahre 1639 ursprünglich als Kapelle. Neun Jahre später wurde sie vom Weihbischof von Brixen geweiht, was urkundlich belegt ist. 1670 kam der erste Kaplan Nikolaus Kranebitter ins Bschlabertal und war hier 40 Jahre lang als Priester tätig. Als er starb, wurde er unterhalb des Altars der Kirche begraben.Als die Kapelle Anfang des 18. Jahrhunderts vergrößert wurde, erhielt die Kirche auch einen Turm. Er hat ein achteckiges Obergeschoss und eine runde Zwiebelhaube. 1857 wurde die Sakristei errichtet und im Jahre 1859 wurde der Hochaltar erbaut.SehenswertesBesonders sehenswert sind Figuren der Apostelfürsten, eine Figur der Gnadenmadonna mit Kind sowie ein wunderschönes Gemälde, das den Heiligen Josef mit Jesus zeigt. Ein weiteres Highlight sind die Kirchenfenster, die oben und unten halbkreisförmig geschlossen und mit Glasgemälden verziert sind. Zwei alte Fresken, zum einen die Kreuzigungsgruppe und zum anderen der Heilige Christopherus sind an der Außenfassade zu bestaunen.Unterhalb der Wallfahrtskirche lädt der "Weg der Sinne" zum Entdecken ein. Entlang des Fußwegs befinden sich Kunstwerke von heimischen Künstlern aus Stein, Metall und Holz, die mit besinnlichen Sprüchen gestaltet worden sind.
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Wandern & Bergsport

Jöchelspitze

Elbigenalp, Lechtal

Ein Berg, verschiedene HighlightsWer im Lechtal weilt, der sollte auch der Jöchelspitze mit ihrem 2.226 Meter hohen Grasgipfel einen Besuch abstatten. Denn der Berg, der übrigens auch unter der Schreibweise Jöchlspitze bekannt ist, ist durch Wanderwege bestens erschlossen und lädt daher zu einer ausgiebigen Erkundung geradezu ein.Was wächst denn da?Dabei können Wandern und Bewegung an der frischen Luft auch mit einer naturkundlichen Exkursion verknüpft werden. Denn eine der Routen nach oben ist als Botanischer Lehrpfad ausgebaut und beginnt an der Bergstation der Lechtaler Bergbahn.Tatsächlich liegt das Ausflugsziel, das bei Sommertouristen sehr beliebt ist, mitten im Lechtal, das reich an Alpenkräutern ist. Der Botanische Lehrpfad an der Jöchelspitze empfiehlt sich daher insbesondere für Naturfotografen und all jene, die mehr über die Flora des Alpenraums erfahren wollen. Zudem begeistert die Tour mit ihren Rast- und Aussichtspunkten, die einen Blick weit ins Tal bieten. Für den Weg brauchen Wanderer ungefähr 1,5 Stunden. Führungen über den Botanischen Lehrpfad finden immer mittwochs ab 10 Uhr statt, der Treffpunkt ist an der Talstation der Jöchelspitz-Bahn.Wie haben die Bergbauern früher gelebt?Wer lieber in der Gruppe wandert, für den könnten die geführten Wanderungen eine gute Idee sein. Die sind für Besucher mit Gästekarte kostenlos und enden mit einer Visite im Bergheu-Museum.Hier, im Bergheu-Museum, das von der Bergstation aus in einer guten halben Stunde zu erreichen ist, wird das Leben der Bergbauern auch für Gäste und Stadtbewohner wieder greifbar. Ein Leben, das von harter Arbeit und Entbehrungen geprägt war. Das Museum setzt damit auch den Bergbauern und deren Tätigkeit ein Denkmal. Denn erst die Heuernte sicherte das Überleben der Nutztiere während des Winters. Ein Job, für den es jedoch gerade auf den abschüssigen Almwiesen jede Menge Erfahrung und Mut brauchte!
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Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Sankt Nikolaus

Elbigenalp, Lechtal

Die Pfarrkirche Sankt Nikolaus befindet sich mitten im Ort Elbigenalp im Bezirk Reutte in Tirol. Sie steht genauso wie der sie umgebende Friedhof mit seinen zwei Kapellen und das Pfarrhaus nördlich der Kirche, das sogenannte Widum, unter Denkmalschutz.BaugeschichteÜber den genauen Ursprung der Kirche, die dem Heiligen Nikolaus geweiht ist, ist nicht mehr bekannt, als dass sie den Mittelpunkt der Urpfarre "Lechtal"bildete, die erstmals 1312 urkundlich erwähnt wurde.Ihr heutiges Erscheinungsbild bekam sie in den Jahren 1664-74, als sie nach den Plänen von Georg Falger in barockem Stil umgebaut wurde. Der Altarraum und der hohe, schlanke gotische Turm wurden dabei von der Vorgängerkirche übernommen.Ausstattung Das Innere der Pfarrkirche Elbigenalp erweist sich in einer von außen kaum vorstellbaren Pracht. Maßgeblichen Anteil daran haben die hohen Rundbogenfenster des Langhauses, das Stichkappentonnen-Gewölbe, der eingezogene Chor, die beiden Seitenaltäre sowie die Kanzel.Besonders hervorzuheben ist der kaiserliche Hofmaler und aus Reutte stammende Johann Jakob Zeiller, der 1775/76 die Fresken gestaltete. Im Chor, dem Langhaus und über der Orgelempore werden verschiedene religiöse Motive versinnbildlicht, wie etwa die Rettung eines Christensklaven vom Hof eines heidnischen Fürsten durch den Namenspatron der Kirche.Der Friedhof mit zwei KapellenEbenfalls große Verdienste um die Pfarrkirche hat sich der in Elbigenalp geborene Lithograph, Maler und Heimatforscher Johann Anton Falger (1791-1876) erworben. Von ihm stammen die in der Martins- oder Magdalenenkapelle angebrachten bemalten Holztafeln. Beide Kapellen stehen auf dem der Kirche angegliederten Friedhof.Neben dem "Stammregister Christi" mit 73 Personen und den "Heiligen von Teutschland gebürdig", ist ein aus 18 Tafeln zusammengesetztes Tafelgemälde sehr sehenswert, das um 1840 entstanden ist und das populäre Motiv des Totentanzes zum Inhalt hat.

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Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Unsere Liebe Frau Mariä Himmelfahrt

Holzgau im Lechtal, Lechtal

In der Gemeinde Holzgau steht am Ortsrand die katholische Pfarrkirche Unsere Liebe Frau Mariä Himmelfahrt. Der vollständig erhaltene Bau steht unter Denkmalschutz.Stetiger WandelZur Pfarrkirche geweiht wurde dieser römisch-katholische Kirchenbau im Jahr 1401. Daraufhin wurde das Gotteshaus auch vergrößert. Mehrere Um- und verschiedene Neubauten wurden zudem im 18. und 19. Jahrhundert vorgenommen. Auch sie trugen zur Vergrößerung der Kirche bei. So erhielt der Turm im Jahr 1819 einen sogenannten "Giebelspitzhelm", der ihn gleichsam erhöhte. Erst 1868 wurde die Fassade der Pfarrkirche Unsere Liebe Frau Mariä Himmelfahrt fertiggestellt. Der darin eingebundene Turm, dessen Glocke noch aus dem Jahre 1512 stammt, hat ein Rundbogenportal, über dem drei Rundbogenfenster liegen.Prächtige Verzierungen Der Innenraum der Pfarrkirche wurde beim letzten Umbau in den Jahren 1861 bis 1863 einheitlich neuromanisch gestaltet. Verschiedene Fresken zieren die Wände. So zum Beispiel das große Fresko "Christi Himmelfahrt" aus dem Jahr 1837 oder die Fresken "Anbetung der Hirten" von 1863, deren Motive auf die Weihnachtsgeschichte zurückgehen. Aus dem gleichen Jahr stammt die Darstellung "Anbetung der Könige". Das Bildnis "Gottes Lamm" wurde hingegen erst im 20. Jahrhundert angebracht. Fenster und Balustraden sind zudem mit reichen Ornamenten geschmückt.Schnitzkunst und GlaubensbekenntnisDer Hochaltar ist mit geschnitzten Figuren wie Johannes dem Täufer und Josef versehen. Auch die Heilige Barbara, die Heilige Katharina und viele weitere gehören dazu. Der auf dem Altar befindliche Glasschrein beinhaltet die Reliquie des Heiligen Eugenius. Sehenswert sind außerdem die mit Reliefs versehene Kanzel, der alte Taufstein sowie die Brüstungsorgel aus dem Jahr 1840, die sich auf der doppelgeschossigen Empore befindet.
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Sport & Freizeit

Naturerlebnisbad Badino

Vorderhornbach, Lechtal

Das Naturbad der Gemeinde Vorderhornbach ist eine öffentliche Anlage. Das bisherige Freibad wurde komplett umgebaut und im Jahr 2009 neu eröffnet. Da für das Bad ausschließlich natürliche Baustoffe verwendet wurden, fügt es sich äußerst harmonisch in die Tiroler Berglandschaft ein.Baden? Aber natürlich!Ganz bewusst entschieden sich die Bewohner der Gemeinde für diese natürliche Gestaltung, die sich auch auf die Wasserqualität ausdehnt. Denn anders als in herkömmlichen Schwimmbädern wird im Naturbadeteich "Badino" das Beckenwasser ganz ohne chemische Zusätze sauber gehalten. Ein biologischer Gleichgewichtsprozess aus natürlichen Filtern und Pflanzen sorgt dafür, dass das Wasser sich auf ursprüngliche Weise reinigt. Der Schwimmbereich umfasst eine Fläche von etwa 690 m². Etwa 400 m² sind dem Regenerationsbereich vorbehalten.Badefreuden für die ganze Familie Das Bad ist ganz besonders für Familien mit Kindern geeignet. Ein Natursprungfelsen sorgt für Spaß und Action im Naturschwimmbad. Und an einer Liane können sich die Badelustigen wie Tarzan in das große Schwimmbecken schwingen. Für Kleinkinder, die noch nicht schwimmen können, ist ebenso gesorgt. Sie können sich an einem Spielbach im kühlen Nass vergnügen.Das Freibad ist gleichsam barrierefrei konzipiert worden. So gibt es neben Leitern, Stufen und einer Rampe auch Ein- und Ausstiegshilfen, die es Rollstuhlfahrern ermöglichen, selbstständig ins und aus dem Wasser zu kommen.Von den großzügigen Liegewiesen hat der Besucher einen herrlichen Ausblick auf die Berge und kann so die Seele baumeln lassen. Ein Bistro sorgt für das leibliche Wohl der Gäste. Snacks und Erfrischungsgetränke werden hier ebenso gereicht wie warme Mahlzeiten.
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Natur

Naturpark Tiroler Lech

Elmen, Lechtal

Mit einer Größe von 41,38 km² ist der Naturpark Tiroler Lech wohl eine der letzten Wildflusslandschaften im Alpenraum. Seine Länge beträgt 62 km und der Reisende findet ihn im nördlichen Teil des Gebirges. Zwischen weiten Wäldern und klaren Seen windet sich der Tiroler Lech durch das Naturschutzgebiet und verspricht mit seiner ganzen Urtümlichkeit dem Besucher ein einmaliges Erlebnis. Der Naturpark liegt auf 800 m Höhe und fasziniert durch seine Kies- und Schotterbänke. Seltene Tier- und Pflanzenarten sind hier beheimatet und durch die stetige Veränderung des Flussbett, findet der Gast hier eine atemberaubende Landschaft vor.Der Naturpark in der EntstehungIm Jahr 2000 wurde dieses einmalige Gebiet zum Natura 2000 Gebiet ernannt. Mit 53 Naturschutzmaßnahmen wurde 2001 das Naturschutzprojekt "Wildflusslandschaft Tiroler Lech" ins Leben gerufen. Der Verein Naturpark Tiroler Lech selbst wurde 2006 gegründet. Als Besucher und Fan von Geologie und Natur wird man von der Vielzahl der unterschiedlichen Steine und den bunten Lechkieseln begeistert sein.Erlebnisse am Tiroler LechAls Besucher wird es einem in dieser Gegend nie langweilig, denn der Naturpark trumpft mit vielen Events auf, die gebucht werden können. Die Stabltour, die den Gast in eine Höhe von 1.412 m führt, bringt ihm die Natur und die Vergangenheit der Almwirtschaft näher. Eine Wanderung zum "Balkon des Lechtals" verspricht nicht nur einen einmaligen Blick auf die Umgebung, sondern auch für das leibliche Wohl wird hier bestens gesorgt.Ist man als Besucher mit der Natur verbunden, sollte ein Kräuterspaziergang den Urlaub abrunden. Heilpflanzen und Kräuter, die der Reisende sammeln und ergründen kann, erwarten ihn auf dieser erlebnisreichen Tour. Weitere Touren, wie "Faszination Honigbienen" und viele spannende Events werden den Reisenden begeistern.
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Natur

Almdorf Fallerschein

Stanzach, Lechtal

Stanzach ist eine Tiroler Gemeinde, zu dessen Einzugsgebiet auch das urwüchsige Almdorf Fallerschein gehört. Das Dorf liegt eingebettet zwischen steilen Wiesenhängen auf einer Höhe von 1.304 Metern. Es ist das größte Tiroler Almdorf und besteht aus über 40 hölzernen Berghütten. Etwas oberhalb befindet sich ein Wildbeobachtungsstand mit einem Fernrohr. Von hier aus können wildlebende Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden. In den Sommermonaten kann man hier bis zu 120 Rothirsche sehen. Familienfreundliche IdylleIn der Zeit von Juni bis Oktober ist das Almdorf ein hervorragendes Ausflugsziel für Familien. Der Almdorfweg, der vom Parkplatz an der Abzweigung Fallerschein zum rustikalen Almdorf führt, ist leicht zu bewältigen und zudem kinderwagengerecht. In den Sommermonaten weiden die Kühe und Kälber der Almwirte auf den saftigen Bergwiesen. Beim Anblick dieser wildromantischen Idylle kommt der Besucher nicht umhin, die Seele baumeln zu lassen.Tiroler KöstlichkeitenEin Highlight im Almdorf Fallerschein ist das jährlich stattfindende Almfest, das traditionell mit der Heiligen Messe beginnt. Im Anschluss gibt es Musik und gemütliches Beisammensein. Die Almhütte "Sennerstüberl" unterstützt das Fest auf kulinarische Art mit typisch regionalen Spezialitäten.Auszeit auf der AlmFür all jene, die das Almleben für längere Zeit kennenlernen möchten, besteht die Möglichkeit, eine der Hütten zu mieten. Informationen über die jeweiligen Eigentümer und die entsprechenden Kontaktdaten erhalten Interessierte bei der Gemeinde Stanzach.

Sport & Freizeit

Sommerrodelbahn Wally Blitz

Elbigenalp, Lechtal

Seit dem Sommer 2014 gibt es im Lechtal auf der Elbigenalp die Sommerrodelbahn Wally Blitz. Sie wurde nach 18 Monaten Planungs- und Bauzeit fertiggestellt und bildet nun einen weiteren touristischen Anziehungspunkt für die ganze Familie.Charakteristiken der SommerrodelbahnZum 1.226 m hoch gelegenen Startpunkt von Wally Blitz gelangt man mittels eines Schlepplifts. Danach geht mit bis zu 40 km/h Geschwindigkeit die 900 m lange Rodelbahn hinab ins Tal. Nach etwas mehr als 1:30 Minuten erreicht man das Ziel auf 1.045 Meter Höhe. Auf der spektakulären Abfahrt bringt man 25 Kurven, 4 Jumps, 1 Steilkurve und 1 Tunnel hinter sich.Am ersten und dritten Donnerstag im Monat wird darüber hinaus noch ein Nachtrodeln veranstaltet. Für denjenigen, der die Bahn schon kennen, ist dies natürlich ein besonderes Highlight.Weitere InfosAb einem Alter von 7 Jahren darf jedes Kind eigenständig die Rodelbahn hinab fahren. Jüngere Kinder dürfen dies nur mit einer mindestens 15-jährigen Begleitperson.Die Schlitten sind auch für schwergewichtige Erwachsene mit einem Gewicht bis zu 130 kg Gewicht ausgelegt. Für die nötige Sicherheit sorgen hierbei u. a. eine Fliehkraftbremse und zwei Doppelbremsen am Schlitten.Für das leibliche Wohl wird in der benachbarten Hütte gesorgt. Bei schlechtem Wetter bleibt die Sommerrodelbahn geschlossen.

Wandern & Bergsport

Modertal-Runde mit Wasserfall

Bach-Stockach im Lechtal, Lechtal

Der Modertal-Wasserfall beeindruckt mit seinem Anblick und seinen LegendenWer im schönen Lechtal weilt, der sollte unbedingt dem Modertal-Wasserfall seine Aufwartung machen. Zwar ist die Region reich an Wasserfällen, dennoch dürfen Modertal Wasserfall und Modertalrunde als ganz besondere Attraktion gelten.Nur einen Steinwurf vom Lechweg entferntFür viele wird der Modertal-Wasserfall vielleicht dennoch "nur" ein Abstecher sein, da hier auch der berühmte Lechweg nur einen Steinwurf entfernt ist. Der beginnt bekanntlich an der Quelle des Lechs und führt dann, über rund 120 Kilometer, bis zum Lechfall.Doch zurück zum Modertal-Wasserfall, der natürlich auch als eigenes Ausflugsziel, etwa für eine Nachmittagstour, in Betracht kommt. Der liegt nahe dem Bacher Ortsteil Seesumpf, wo auch der Wanderweg zum Wasserfall beginnt. Eine malerische Gemeinde mit etwas mehr als 600 Einwohnern im Bezirk Reutte in Tirol.Auch für Familien geeignetDie Tour gilt als leichter zu bewältigen und führt auf Schotter- und Spazierwegen zum Ziel. Bunt-blühende Bergwiesen und der Moderbach sind ständige Begleiter, damit bietet die Modertalrunde gerade Naturfreunden und Hobbyfotografen ein eindrucksvolles Erlebnis.Höhepunkt der Modertaltour ist dann der Wasserfall, der über einen Felsen eindrucksvoll in die Tiefe donnert. Direkt am Modertal Wasserfall wird übrigens auch die Sage von Zwerg Klapfhart und dessen Zauberspiegel erzählt.Die Tour nimmt etwa 2 Stunden in Anspruch und geht über knapp 5 Kilometer. Dabei werden gut 250 Höhenmeter überwunden, wobei allerdings bereits der Ort selbst auf rund 1.070 Meter Seehöhe liegt.

Natur

Doser-Wasserfall und Wassererlebnisweg

Häselgehr, Lechtal

Naturphänomen im unteren LechtalDer Doser-Wasserfall liegt nahe Häselgehr im mittleren Lechtal. Das Örtchen in 1.006 Metern Höhe gehört zum Bezirk Reutte des österreichischen Bundeslands Tirol. Die Wanderung beginnt an der Häselgehrer Kirche. Wer mit dem Auto kommen möchte, findet neben dem Friedhof einige Parkplätze. Das Zentrum von Häselgehr ist auch auf dem Lechtaler Radwanderweg oder per Wanderbus mit Fahrradtransport erreichbar. Inhaber einer Lechtal Aktiv Card können die öffentlichen Verkehrsmittel sogar kostenlos nutzen. E-Bikes werden leider nicht mitgenommen.Ab Häselgehr auf dem Wanderweg 434Die Wanderung zum Doser Wasserfall beginnt an der Kirche in Häselgehr. An einer Abzweigung führt der Weg in Richtung Weiler Luxnach. Es folgt ein beschilderter Güterweg. Hier nach links abbiegen. Brücke und idyllisch gelegener Wasserfall sind nach etwa 15 Minuten erreicht. Einheimische sprechen von einem Ort der Kraft.Der Wasserfall entsteht aus dem Tuoserbach, der aus einer Felsgrotte hervortritt, hinab stürzt und früher eine Mühle antrieb. Jedes Jahr am 11. November versiegt der Wasserfall und tritt erst wieder am 23. April des nächsten Jahrs hervor. Der Legende nach soll es sich um einen schlafenden Drachen handeln, der im Frühling wieder erwacht. Forscher gehen jedoch von einem unterirdischen See aus. Doch das Naturphänomen ist nicht geklärt.Von hier aus weiter wandernDer Doser Wasserfall ist Ausgangspunkt einer Wanderung entlang des Wassererlebniswegs zum Wasserfall der Karspitze. Ein Höhenweg führt auch nach Elmen, das in 75 Minuten erreicht werden kann. In 10 Minuten Entfernung befindet sich die Doser Kapelle mit wunderschönem Ausblick ins Lechtal. Der Rundweg Brandle beginnt an der Doser Kapelle. In etwa einer Stunde kann Häselgehr über den Weiler Luxnach erreicht werden.

Sport & Freizeit

Freibad Häselgehr

Häselgehr, Lechtal

Idyllisch in die Tiroler Alpen eingebettet liegt im oberen Lechtal die Gemeinde Häselgehr. Inmitten des Orts liegt das Freischwimmbad, das im Sommer zum Treffpunkt für Einheimische und Touristen wird und alle Badelustigen einlädt.Lieblingsplatz für WasserrattenDas Freibad in Häselgehr ist ein modernes Bad mit gepflegten Liegewiesen. Erst im Jahr 2012 wurde es aufwendig um- und ausgebaut. Das Freibad verfügt über ein großes Schwimmbecken, das regelmäßig beheizt wird. So beträgt die Wassertemperatur konstante 24° C.Ein besonderes Highlight für Groß und Klein ist die breite Rutsche, die für rasantes Badevergnügen sorgt. Außerdem sind ein Kinder- und ein Babybecken sowie ein Kinderspielteich vorhanden, sodass auch die Kleinsten auf ihre Kosten kommen. Die Schwalldusche dürfte insbesondere für die großen Badegäste von Interesse sein, sorgt sie doch mit ihrem kräftigen Wasserstrahl für eine angenehme Massagewirkung.Zeitvertreib für LandrattenNach all dem Badespaß können sich die Besucher beim Tischtennis oder Tischfußball vergnügen. Die Minigolfanlage mit ihren acht Löchern sorgt ebenso für Abwechslung. Oft und gern genutzt wird auch das Beachvolleyballfeld oder der Spielplatz für Kinder. Und der Kiosk mit dem schönen Namen "Riverside" sorgt mit seinem Buffet täglich für das leibliche Wohl seiner Gäste.

Sehenswürdigkeiten

Geierwally Freilichtbühne

Elbigenalp, Lechtal

Einzigartige Naturbühne in TirolDie Geierwally Freilichtbühne liegt am Ausgang der Bernhardstalschlucht in Elbingenalp. Im Jahr 1990 vom damaligen Tourismusverband beschlossen, eröffnete die Naturbühne drei Jahre später mit der Auftragskomposition ‘Die Geierwally‘ von Felix Mitterer. Benannt ist die Bühne im Lechtal nach dem gleichnamigen Roman von Wilhelmine von Hillern, der das Leben der in Elbingenalp geborenen Anna Stainer-Knittel porträtiert.Facettenreiches Angebot in flexibler LocationOb Theater und Komödie, musikalische Darbietungen oder informative Kulturveranstaltungen, die Geierwally Freilichtbühne lockt mit zahlreichen Angeboten jedes Jahr tausende Besucher nach Elbingenalp. Unter freiem Himmel werden in den Monaten Juli und August werden unter freiem Himmel verschiedene Bühnenstücke rund um die Region und ihre Geschichte dargeboten. Bei schlechtem Wetter gibt es eine flexible Überdachung, so dass die Besucher dann auch im Trockenen sitzen können.Spielstätte im NaturfelsenDie in eine Felsformation eingelassene Bühne bietet mit speziellen Lichteffekten ein ganz besonderes Erlebnis für Besucher. Die Felsüberhänge sind fast 100 Meter hoch und bieten eine beeindruckende Kulisse für die Vorstellungen unter freiem Himmel. Highlights wie "Die Geierwally", "Schwabenkinder" oder "Sturm in den Bergen" werden hier seit 1993 aufgeführt.Kultureller Genuss mit Lechtaler SpezialitätenKarten für die Geierwally Freilichtbühne können online reserviert werden, die Abendkasse hat an Spieltagen ab 18 Uhr geöffnet. Besondere Empfehlung: Besucher können Logenplätze buchen, bei denen es in der Pause einen Sektempfang und eine Brotzeit mit Lechtaler Spezialitäten gibt.

Sport & Freizeit

Schwimmbad Oberlechtal

Bach-Stockach im Lechtal, Lechtal

Das Schwimmbad Oberlechtal in Bach ist das größte Freibad in der Region. Das Schwimmbad befindet sich zwischen den Orten Obergiblen und Untergiblen inmitten herrlichster Natur. Hier kommen Groß und Klein, Jung und Alt voll auf ihre Kosten. Das Schwimmbad Oberlechtal zählt jährlich zahlreiche Besucher.Highlights des SchwimmbadsZu den Highlights des beheizten Schwimmbads, das sich in Schwimmer-, Nichtschwimmer- und Kinderbereich aufteilt, gehört die 50-Meter-Riesenwasserrutsche. Hier steigt der Adrenalinspiegel. Auf der großen Liegewiese, die zum Sonnenbaden wie geschaffen ist, lässt es sich hervorragend relaxen. Wer sich aktiv betätigen möchte, der kann beim Tischtennisspiel oder beim Freischach sein Talent beweisen.Direkt neben dem Schwimmbad lädt ein großzügig angelegter Tennisplatz zum Spielen ein. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Wer sich zwischendurch stärken möchte, der findet am Kiosk garantiert das richtige Angebot. Ob Pommes Frites, Hotdog, Toast, Kuchen, Eis, vielseitige Salate oder erfrischende Getränke an heißen Sommertagen, hier sind die Gäste bestens vorgesorgt.

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