Birgitz, Österreich

Liegt auf:859 m

Einwohner:1420

Wetter für Birgitz, heute (24.07.2024)
Prognose: Zuerst wechselnd bewölkt mit Regenschauern, nachmittags trocken und freundlich.
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Früh - 06:00

15°C55%

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Mittag - 12:00

20°C50%

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Abends - 18:00

18°C15%

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Spät - 24:00

13°C15%

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Die Gemeinde Birgitz liegt in Tirol mit Blick auf die Kalkkögel. Die Saile, auch Nockspitze genannt, in 2.404 Metern Höhe rundet das Panorama ab. Der Ort hat rund 1.400 Einwohner. Nur 10 km entfernt befindet sich im Südwesten Innsbruck. Mittlerweile ist das bäuerliche Birgitz mit Götzens aufgrund des hohen Siedlungswachstums zusammengewachsen.

Geschichte

Will die Geschichte des Orts erzählt werden, muss man zurück ins 1. Jahrhundert v. Christus. Dort befand sich in der "Hohen Birga" eine rätische Siedlung, die jedoch von den Römern zerstört wurde. Eine Wiederbesiedlung ließ lange auf sich warten. Doch im Jahre 1286 wurde "Purgitz" erstmals urkundlich erwähnt.

Im Jahre 1313 ist Birgitz als eigenständige Gemeinde bekannt. Sogar das Stift Frauenchiemsee besaß damals Anteile des heutigen Orts. Das 17. Jahrhundert suchte die Gemeinde mit der Pest heim und unzählige Tote waren zu beklagen. Aufgrund dieser Geschehnisse gelobte 1727 die Gemeinde bis zum heutigen Tag die Fastnacht nicht zu feiern.

Sehenswürdigkeiten in Birgitz

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1727/28 wurde Pfarrkirche zu Mariä Heimsuchung und zum Heiligen Kassian erbaut. Die im Rokokostil erbaute Pfarrkirche ersetzte eine vorherige kleinere Kirche. 1970 wurde alles einer Restauration unterzogen. Außerdem wurde eine Totenkapelle zur Andacht errichtet sowie der Friedhof vergrößert. 2008 wurde das Kirchengebäude von Innen renoviert.

Als weitere Sehenswürdigkeit zählt das Rätermuseum. Es erzählt die Geschichte der ersten Siedler. Die Räter bewohnten in der vorrömischen Zeit die Hohe Birga. Dieser Volksstamm war vom Unterengadin in der Schweiz über das Virgental in Österreich bis zum Gardasee in Italien verbreitet. Dieser Einfluss ist heute noch in der Kultur zu spüren. Im Museum kann man verschiedene historische Funde aus dieser Zeit sehen.

Sport und Freizeit in Birgitz

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Wer Ruhe und Entspannung liebt, ist hier im Ferienort Birgitz bestens aufgehoben. Natur pur kann hier mit Haut und Haaren erlebt werden. So kann jeder auf Wanderungen die atemberaubenden Berggipfel der Kalkkögel auf sich wirken lassen. Wer mehr Action mag, kann seinen Blutdruck bei einer spektakulären Mountainbiketour in die Höhe treiben.

Im nahe gelegenen Freizeitzentrum Axams kann sich ebenfalls jeder auspowern. Der eine kommt im Schwimmbad auf seine Kosten, der andere will einfach nur Ruhe oder eine Massage in der Saunalandschaft genießen. Wer seine überschüssige Energie loswerden oder einfach neue Bekanntschaften schließen möchte, wird beim Beachvolleyball auf seine Kosten kommen.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2024

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Angebote Birgitz

Kontakt zur Ferienregion

Tourismusbüro Birgitz
Dorfplatz 6
6091 Birgitz
Österreich
Tel.:

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Wandern & Bergsport

Panoramaweg Pleisen - Axamer Lizum

Innsbruck, Region Innsbruck

​Mit der Hoadlbahn fährt man ab Parkplatz Axamer Lizum schnell und bequem hinauf zum Sonnenplateau Hoadl. Der Wanderweg startet rechts vorbei beim Hoadlhaus (Ausstieg Doppelsessellift) und führt zuerst abwärts über die Skiabfahrt. Bei der Beschilderung nach links abweichen und dem Steig bis zum Pleisenjöchl auf 2190 m folgen. Ab hier führt ein leichter Aufstieg weiter bis zum Pleisenkreuz auf 2236 m. Weiter dem Steig folgen bis hin zum Axamer Hausberg, dem Axamer Kögele auf 2097 m (Gehzeit ca. 1 ¼ Stunden). Hier genießt man eine herrliche Aussicht auf das westliche Mittelgebirge, das Inntal mit Innsbruck und die Nordkette sowie die Zugspitze.Rückweg gleich wie Anstieg oder mehrere alternative Möglichkeiten wie zum Beispiel:1: Den Steig vom Axamer Kögele abwärts Richtung Tal bis zur ersten Abzweigung - Abstieg Richtung Pleisen –  unterhalb der Liftstation der Beschilderung folgen und den Gipfel Pleisen ostseitig umgehen. Nach ca. 15 Gehminuten gelangt man wieder zum Steig zwischen Pleisenjöchl und Pleisen.2: Direkt vom Axamer Kögele aus kann man aber auch in ca. 1 ½ bis 1 ¾ Stunden über die teilweise recht steile Axamer Skiabfahrt bis hinunter nach Axams absteigen. (ca: 4,2 km)Fakten zur Tour:
Schwierigkeit: mittelHöhenmeter bergauf: 240 MeterHöhenmeter bergab: 240 MeterHöchster Punkt: 2340 MeterStreckenlänge: 4.4 KMGehzeit Aufstieg: 2HAusgangspunkt: Hoadlhaus Axamer LizumEndpunkt: Axamer Lizum TalststionBeste Jahreszeit: Juni, Juli, August, SeptemberWegbeschaffenheit: Bergsteig, Bergwiese, Latschen, ForstwegMit EinkehrmöglichkeitGPX-Download
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Natur

Sellraintaler Hüttenrunde

Innsbruck, Region Innsbruck

Die Sellraintaler Hüttenrunde ist eine hochalpine, mehrtägige Rundwanderung durch die gesamte Region Kühtai-Sellraintal. Sie kann über verschiedenste Varianten begangen werden und zeigt alle Facetten der Sellrainer Berge. Egal, ob die wuchtigen und gletscherbehangenen Granitgneis-Berge im hinteren Lüsenstal, die sanften Hügel rund um das Fotschertal oder der mächtige Acherkogel hoch über dem Tiroler Oberland.Sieben Tage, 80 Kilometer und 5.700 zu überwindende Höhenmeter machen die Sellrainer Hüttenrunde zum Bergsteigererlebnis der besonderen Art. Die Tour beginnt in Sellrain auf 900 Metern. Ihr höchster Punkt ist die Schöntalspitze auf mehr als 3.000 Metern. Sie führt in sieben Etappen über zahlreiche Schutzhütten. Dort warten köstliche Tiroler Küche, rustikale Übernachtungsmöglichkeiten und erholsame Stille.Stationen der Tour sind die Potsdamer Hütte, das Westfalenhaus, die Pforzheimer Hütte, Schweinfurter Hütte, Bielefelder Hütte und Dortmunder Hütte. Diese Route fordert viel Kondition und Bergerfahrung.Fakten zur Tour
Schwierigkeit: schwerHöhenmeter bergauf: 5085 MeterHöchster Punkt: 3008 MeterStreckenlänge: 84.3 KMBeste Jahreszeit: Juni, Juli, August, SeptemberRundwanderwegMit EinkehrmöglichkeitTiroler Bergwege-GütesiegelGPX-DownloadDetaillierte Infos zu den Etappen auf www.innsbruck.info/huettenrunde
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Natur

Innradweg

Innsbruck, Region Innsbruck

520 Kilometer reinstes Radvergnügen warten entlang des Innradweges. Er folgt dem Fluss von dessen Ursprung im Schweizer Engadin bis zur Donaumündung in Passau. In der Mitte liegt das Bikeparadies Innsbruck. Beeindruckende Landschaften, fabelhaftes Bergpanorama und idyllische Uferwege bestimmen das Bild, das sich den Bikern bietet. Zusätzlich warten in Innsbruck auch Geschichte, Sightseeing und köstliches Essen. Das Goldene Dachl, zahlreiche Museen und moderne Architektur sorgen für eine gelungene Pause unterwegs. Der Menüpunkt „Essen & Trinken“ zeigt die besten Gasthäuser, Restaurants und Lokale in Innsbruck. Perfekt für eine Stärkung nach einem anstrengenden Tag auf dem Rad.Innradweg – flussabwärts durch Innsbruck
Etappe Silz - Innsbruck
Wer in der Schweiz startet, passiert auf der Etappe ab Silz (Start in Landeck) das Inntal. Der Weg führt über Telfs und Zirl, vorbei am Kletterparadies Martinswand, nach Innsbruck. Dabei bleibt er immer flach abfallend und ohne Steigungen am Innufer.Etappe Innsbruck - Strass
Von Innsbruck führt der Innradweg weiter flussabwärts, an Rum vorbei, bis nach Hall in Tirol. Anschließend geht es über Kufstein weiter den Inn entlang.Weitere Informationen zu Etappen und Verlauf finden Sie auf der offiziellen Innradweg-Website.Fakten zum Innradweg in der Region Innsbruck
Schwierigkeit: leichtHöhenmeter bergauf: 390 MeterStreckenlänge: 97 KmGPX-Download
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Natur

Saile

Birgitz, Region Innsbruck

Das Ruhegebiet Kalkkögel liegt im nördlichen Teil der Stubaier Alpen und grenzt in seinem südwestlichen Teil an das Ruhegebiet Stubaier Alpen. Neben der steilen Bergkette der Kalkkögel vom Hohen Burgstall bis zur Hohen Saile (Nockspitze) bzw. Pfriemeswand und Hühnernock gehört auch das östlich gelegene Nederjoch mit Telfeser Berg und Telfeser Wiesen sowie die westlich gelegenen Bergketten um das Innere Fotschertal zum Ruhegebiet Kalkkögel.Saile
Die Saile ist ein 2.404 Meter hoher Berg, der sich südwestlich von Innsbruck befindet. Hauptsächlich im Inntal wird er auch "Nockspitze" genannt. Im Norden des Berggipfels liegt unter anderem die circa 1.400 Einwohner zählende Tiroler Gemeinde Birgitz.Die Saile wird vom Ampferstein, der Pfriemeswand, dem Spitzmandl und dem Pfriemsköpfl umgeben. Gen Osten und Süden schaut man auf das Wipptal und das Stubaital hinab. Während die Südflanke der Saile recht flach und von Magerrasen und Latschenkiefern bedeckt ist, sind die Ost- und die Nordseite sehr viel steiler. Hier ist der Berg von Felswänden, Schutthalden und so genannten "Schrofen" (felsigem Geröll) geprägt.Die Wetterhexen der Saile
Der Berg gilt von jeher als "Wetterberg". An ihm sollen dem Volksglauben nach Gewitter, Stürme und Schneefälle entstehen. Aus diesem Grunde wurde die Saile in vielen Sagen als bevorzugter Treffpunkt der "Wetterhexen" angesehen.Der Volksmund behauptet, dass sie nachts auf dem Plateau des Berggipfels ihre Tänze vollführt und das schlechte Wetter in das Tal gesandt haben. Der Legende nach soll jedoch die Kirchenglocke von Telfes die nahenden Unwetter oftmals in das Nachbardorf umgeleitet haben. Um vor schweren Unwettern geschützt zu sein, hielten die Menschen der Region regelmäßig Prozessionen zu der Kapelle auf dem Halsl, dem Übergang zum Ampferstein, ab.Touren, Ausflüge und Wanderungen
Die Saile ist ein beliebter Aussichtspunkt, weil sich hier die drei Täler Inntal, Wipptal und Stubaital treffen. Ausgangspunkte für Wanderungen und Ausflüge auf die Saile sind die umliegenden Orte.Vom Übergang Halsl und dem Birgitzköpflhaus ist ein markierter Wanderweg angelegt, der über die Südwestseite der Saile führt. Von der Pfriemeswand über das Spitzmandl führt ein Weg hinauf zum Gipfel.Der Wanderweg, der an der Mutterer Alm beginnt und über den Nordostgrat führt, ist anspruchsvoller. Er hat den Schwierigkeitsgrad 1. Für jene, die sich auf Klettertouren begeben wollen, ist die Pfriemeswand mit den Schwierigkeitsgraden 3 und 4 richtig. Über dem Birgitzköpfl befinden sich Felstürme, die als Klettergarten genutzt werden. Hütten wie die Götzner oder die Mutterer Alm bieten die Möglichkeit der Einkehr.
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Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche St. Peter und Paul Götzens

Götzens, Region Innsbruck

Die österreichische Gemeinde Götzens liegt im Bezirk Innsbruck-Land und gehört zum Dekanat Axams. Im Ortszentrum wurde die bedeutende Tiroler Pfarrkirche zwischen 1772 und 1775 errichtet. Baumeister und Steinmetz war Franz Singer. 1780 fand die Weihung der Kirche St. Peter und Paul statt. Pfarrkirche ist sie seit 1786.Wirkungsstätte war die Kirche ab 1932 für Pfarrer Otto Neururer. Seiner Ermordung im KZ Buchenwald wird heute im Kirchenraum gedacht. Mit der Seligsprechung des Pfarrers gilt das Gotteshaus seit 1996 als Wallfahrtskirche. Da die Gemeinde Götzens zu den Tiroler Krippendörfern zählt, verfügt die Kirche über eine barocke Weihnachtskrippe aus Wachs, Holz und Stoff. Eine Fastenkrippe mit Figuren aus Papier gilt als Besonderheit.Berühmte Rokoko-Kirche
Vorbild der Kirchenarchitektur von St. Peter und Paul waren die Wiltener Basilika und die Innsbrucker Jakobskirche. Über dem äußeren Hauptportal sind die Kirchenpatrone zu sehen. Den oberen Kranzsims schmückt die Figur der Maria Immaculata. Sie nimmt ihren Platz zwischen Vasen und weiblichen Heiligen ein.Alle Skulpturen, Altarfiguren und das Kruzifix erschuf der Bildhauer Johannes Schnegg. Giebel- und Kuppelfresko malte Matthäus Günther. Die Zimmerarbeiten stammen aus der Hand von Peter Mayr. Entsprechend der barocken Theaterarchitektur wurde das Kircheninnere gestaltet.Diese bemerkenswerte Ausstattung ermöglicht Besuchern, die über das Hauptportal eintreten, einen gleichzeitigen Blick auf fünf Altäre. Die Rocaille-Stuckaturen gestaltete Franz Singer. Sie verzieren prachtvoll Gewölbe und Wände. In ihrer Form sind sie mit Gold konturiert. Den Hochaltar schuf Franz Anton Maulpertsch. Die einzigartige Akustik der Kirche begeistert bei heutigen Konzerten gleichermaßen Zuhörer und Künstler. Gemeinsam mit dem benachbarten Friedhof steht die Wallfahrtskirche unter Denkmalschutz.
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Natur

Hafelekar

Innsbruck, Region Innsbruck

Die Hafelekarspitze ist ein Gipfel der Nordkette. Die markante Kalkalpenkette erhebt sich als Teil des Karwendels nördlich der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck. Rund um den 2.334 m hohen Gipfel können sich Wanderer auf dem Geotrail über das Auffalten der Felsen vor Millionen Jahren informieren. Denn hoch über dem Inntal wandern sie auf einem urzeitlichen Meeresboden aus Riffkalkstein.Mit der Seilbahn zu Lagunen und Korallenriffen
Die Hafelekar-Bahn bringt die Gäste hinauf. Die Talstation der Kabinenbahn befindet sich leicht erreichbar in der Seegrube im Innsbrucker Stadtgebiet. Die Bahn endet rund 70 Höhenmeter unter dem Gipfel.An der Bergstation startend, erfahren die Besucher an fünf Stationen des Geotrails, wie sich der frühere Meeresboden durch tektonische Verschiebungen in die Höhe schob. Abermillionen Muschelschalen und andere kalkartige Strukturen entwickelten sich zu den markanten, oft bizarr zerklüfteten Felsformationen aus Wettersteinkalk und Dolomit. Ähnlich wie im Steinernen Meer können auf dem Urzeit-Meeresboden versteinerte Korallen, Ammoniten oder Muscheln erkannt werden. Auf den Tafeln des auch für Nichtbergsteiger gut begehbaren Geo-Wanderwegs wird die Entwicklung, für Kinder anschaulich, erklärt.Geotrail über die Urzeit und Wanderweg der Gegenwart
Die bei den gewaltigen tektonischen Verwerfungen entstandenen Abbruchkanten sorgten dafür, dass die Nordkette in Richtung Innsbruck rund tausend Meter fast senkrecht abfällt. So bieten sich neben der Reise in die Erdgeschichte vom 360-Grad-Aussichtspunkt spektakuläre Ausblicke in alle Richtungen – im Süden über die nahe Stadt mit dem Goldenen Dachl auf die Gipfel des Pfriemesköpfli und Patscherkofel. In die andere Richtung, gen Deutschland, blicken die Gäste auf den markanten, 2.531 m hohen Katzenkopf.Das Hafelekar ist außerdem Ausgangpunkt für den Innsbrucker Klettersteig. In der Bergstation sogrt das Restaurant Hafelekar - Top of Innsbruck mit kleinen Köstlichkeiten für die kulinarischen Abwechslung. Die Nordkettenbahnen
Die Nordkettenbahnen von Innsbruck umfassen die Hungerburgbahn, die Seegrubenbahn und die Hafelekarbahn. Mit ihnen gelangt man nicht nur in kürzester Zeit und unkompliziert aus Innsbrucks Zentrum in rund 2.300 Meter Höhe, sie sind auch in architektonischer Hinsicht außergewöhnlich.

Dabei sticht insbesondere die moderne Hungerburgbahn hervor. Sie wurde – im Übrigen ebenso wie die berühmte Bergisel Sprungschanze – von der irakisch-britischen Stararchitektin Zaha Hadid (1950–2016) entworfen, die sich bei der Gestaltung von den Schnee- und Eislandschaften der Region inspirieren ließ. Dementsprechend erinnert die futuristisch anmutende Ästhetik der zart geschwungenen Stationen an gletscherähnliche Eisformationen. Eröffnet wurde die Standseilbahn, deren einmalige Architektur mit mehreren Preisen gewürdigt wurde, 2007. Sie ersetzte die alte Hungerburgbahn, die von 1906 bis 2005 in Betrieb war.
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Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche St. Johannes der Täufer

Stams, Region Innsbruck

Etwa 35 Kilometer westlich von Innsbruck liegt die Gemeinde Stams in Tirol. Die Geschichte der örtlichen Pfarrkirche ist eng mit der Historie des hiesigen Klosters verbunden. Bis heute ist der amtierende Pfarrer ein Mönch aus dem Kloster Stams.Die Anfänge religiöser Kultur in Stams
Bereits im Jahr 700 n. Chr. gab es hier eine kleine Kirche. Sie war ganz aus Holz gebaut. Ungefähr im 8. Jahrhundert, der Zeit der Karolinger, wurde aus unterschiedlich großen Steinen ganz ohne Mörtel die zweite Kirche errichtet. In der Länge maß sie ca. 8 Meter, in der Breite etwa 6 Meter.Um diesen Bau wurde im 11. Jahrhundert eine weitere Kirche gebaut. Sie wurde dem Heiligen Johannes dem Täufer geweiht. Seither war Stams ein beliebter Ort für Wallfahrer. Im 13. Jahrhundert kamen schließlich Zisterziensermönche in den Ort. Sie begründeten im Jahr 1273 das Kloster Stams, das von den Grafen von Görz-Tirol gestiftet wurde.Die Geschichte der Pfarrkirche Stams
{{gallery_1}} Einige Jahrzehnte später - in den Jahren 1313 bis 1316 - wurde schließlich die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer errichtet. Sie wurde von König Heinrich von Böhmen und seiner Gemahlin Anna gestiftet.Anders als das Kloster, das nach Bauernkriegen, Bränden und Plünderungen stark mitgenommen und im 17. Jahrhundert schließlich neu errichtet wurde, stammen sowohl die Pfarrkirche als auch deren mächtiger Turm aus der Zeit der Gotik. Allerdings wurde der Kirchenbau im 18. Jahrhundert - wie viele weitere Gotteshäuser in Tirol - barockisiert.So entstanden um 1755 verschiedene Fresken in der Kuppel und im Gewölbe. Die Deckengemälde hat Franz Anton Zeiller aus Reutte gestaltet. Die reich mit Ornamenten verzierten Altäre wurden von Johann Reindl in den Jahren von 1756 bis 1759 erschaffen. Die sieben Glocken der Pfarrkirche stammen aus der Glockengießerei Grassmayr. 1996 wurde das Geläut restauriert.
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Essen & Trinken

Kulturgasthaus Bierstindl

Innsbruck, Region Innsbruck

Das Bierstindl existiert in Innsbruck bereits seit 1681. Seit jeher spielt Bier in dem Gasthof eine große Rolle. Durch seine Nähe zum Stift Witten verköstigte er vor allem Pilger und Wallfahrer.Das Bierstindl heute
Nach einer umfassenden Renovierung wurde das Bierstindl 2014 wieder eröffnet und zählt heute zu den Gastronomie-Highlights in Innsbruck.Die Einrichtung im Bierstindl ist funktionell, aber gemütlich und auf der Karte findet sich Deftiges aus der Tiroler und bayerischen Küche. Dazu passt am besten eines kühles Augustiner Bräu - das traditionelle Bier im Bierstindl.
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Natur

Ehnbachklamm

Zirl, Region Innsbruck

Von der Gemeinde Zirl im Bezirk Innsbruck Land aus kann man viele Wanderungen durch die Ehnbachklamm starten. Diese romantische Schlucht hat ihren Namen vom gleichnamigen Bach, der sich durch die Klamm windet und man kann bis nach Hochzirl oder ins Brunntal wandern.Der Eingang zur Ehnbachklamm liegt hinter der Unterführung, die sich an den Parkplatz in Richtung Kapelle Kalvarienberg anschließt. Die Ehnbachklamm ist ein Wander- und Kletterparadies, aber bitte unbedingt auf festes Schuhwerk und Trittsicherheit achten. Es gibt schmale Stege, Brücken und Treppen in der Klamm, mit deren Hilfe man dem Lauf des Bachs bis zur Staumauer folgen kann.Beim Wandern sollte man häufiger innehalten und die wunderschöne Natur genießen: Das Wasser hat auf beeindruckende Art Formationen in den Berg gegraben und es gibt für die geologisch interessierten Wanderer Gesteinsschichten zu begutachten.Klettergebiet und Vogellehrpfad
Das Klettergebiet Ehnbachklamm besteht aus verschiedenen Sektoren unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade und Felsstrukturen und gliedert sich in die untere und obere Ehnbachklamm auf. Man klettert durchwegs an festem Kalk mit Leisten und Löchern, wobei die Routen in der unteren Ehnbachklamm klettertechnisch sehr anspruchsvoll sind. Zudem ist der Wandfuß meist ziemlich eng und steil. Das Zeckenwandl, die Schwarze Riepe und die Jungmannschaftswand sind die größten Felsen im Bereich der unteren Ehnbachklamm. Die Jungmannschaftswand bietet zahlreiche lohnende Mehrseillängen-Touren. Die obere Ehnbachklamm ist sehr gut für Familien geeignet, da es dort viele leichte und gut abgesicherte Routen gibt. Die Felsen ragen links und rechts aus dem flachen, mit feinem Schotter bedecktem Bachbett des Ehnbachs heraus und sind daher besonders auch für Kinder geeignet.Auch gibt es in der Ehnbachklamm einen Vogellehrpfad, auf dem man die artenreiche Fauna und Flora der Klamm bestaunen und sich über die aufgestellten Infotafeln Wissenswertes zur heimischen Vogelwelt erläutern lassen kann. Pflanzenliebhaber dürften sich besonders an den vielen Orchideen erfreuen.
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Sport & Freizeit

Freizeitzentrum Mutters

Mutters, Region Innsbruck

Das Freizeitzentrum Mutters befindet sich am südwestlichen Rand des gleichnamigen Dorfs, im ruhigen Ortsteil Birchfeld. Die Gemeinde ist mit traditionellen Bauernhäusern und Blumen geschmückt. Auch der Blick auf die gegenüberliegende Bergkette ist lohnenswert.Die Alpen immer im Blick
Das Freizeitzentrum ist in zwei Bereiche unterteilt: Besucher können im Familienbad schwimmen gehen oder auf einem der Tennisplätze Ballsport betreiben. Hinzu kommt ein Restaurant, das traditionelle Speisen, Getränke und Erfrischungen anbietet. Durch die Lage auf dem Sonnenplateau erhalten Besucher einen weiten Blick auf die umliegenden Berge.Familienbad
Das Familienbad wurde erst vor kurzem renoviert und durch eine neue Wasserrutsche erweitert. Das Bad umfasst zwei Becken: Ein großes Schwimmbecken mit mehreren Bahnen und Massagedüsen für Erwachsene und ein kleineres Becken für Kinder.Außerhalb der Schwimmmöglichkeiten werden den Besuchern Tischtennisplatten und ein Spielplatz geboten. Liegen und Sonnenschirme können mitgebracht oder vor Ort gegen eine Gebühr ausgeliehen werden. Das Familienbad wird seinem Namen gerecht und bietet sich vor allem für Familien als Ausflugsziel an. Entsprechende Vergünstigungen für Familien unterstreichen diesen Anspruch des Freizeitzentrums.Tennisplätze
Auch Tennisspieler kommen auf der benachbarten Anlage auf ihre Kosten. Das Freizeitzentrum verfügt über vier Sandplätze und eine Tenniswand. Die Parkplätze sind kostenlos und wurden im Zuge der Renovierung durch neue Stellflächen erweitert.
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Sport & Freizeit

Bergstation: Boulder- & Kletterzentrum Telfs

Telfs, Region Innsbruck

In Telfs, nur etwa 30 Kilometer von Innsbruck entfernt, könnt ihr in der Bergstation Bouldern und Seilklettern. Das Boulder- & Kletterzentrum Telfs, die „Bergstation“, heißt Kletterfans aller Altersklassen und Könnensstufen herzlich willkommen. Zum Trainieren, Ausprobieren, Auspowern und Kennenlernen. Indoor und Outdoor
140 Boulderprobleme sind in der Bergstation nach Farben und Schwierigkeitsgraden vordefiniert. Für alle Kletterneulinge: Ein Boulderproblem bezeichnet eine bestimmte Route um nach oben zu kommen. Die Mitarbeiter der Bergstation schrauben sie in regelmäßigen Abständen wieder um. So entstehen immer neue Routen und Herausforderungen. Perfekt für alle, die öfter hierher kommen. Zusätzlich gibt es einen Vorstiegsbereich mit 80 Seilkletterrouten. Hier sind die Kletterer gesichert unterwegs. Insgesamt stehen 1.300 Quadratmeter Kletterfläche zur Verfügung. 700 zum Bouldern, 600 machen die Vorstiegskletterfläche aus.Klettern und Bouldern in familiärem Umfeld
Das Miteinander der Kletterer ist den Betreibern der Bergstation besonders wichtig. Deshalb gibt es neben weitläufigen Boulderrouten und topmoderner Ausrüstung die Möglichkeit zu persönlichem Kontakt. Zum Beispiel bei Vorträgen zum Thema Klettern und Bergsport, oder auch im Bistro vor Ort. Das versorgt die Sportler mit gesunden Leckereien und bietet Platz zum Plaudern. Die Bergstation ist auch für Familien ein Highlight. Der große Kinderbereich bietet ideale Bedingungen für kleine Gäste, sich im Klettern zu versuchen. Der Lieblingsplatz aller jungen Kletterfans ist die dazugehörige Rutsche. Die "Bergstation" bietet zudem Boulder- und Kletterkurse für Anfänger und Fortgeschrittene an. Ausstattung:
BoulderbereichSeilbereichKinderbereichTrainings- & KursbereichCafè & BistroGrill & GartenShop & Verleih
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Sport & Freizeit

Golfpark Mieminger Plateau

Mieming, Region Innsbruck

Der Golfpark liegt direkt am Fuße der Mieminger Bergkette. Das milde Bergklima und die sonnige Lage erlauben in der Regel eine Golfsaison von Mitte März bis Ende November.Sportliche Herausforderung mit Panoramablick
Insgesamt 27 Löcher auf 2 Kursen stehen geneigten Golfern im Golfpark Mieminger Plateau zur Verfügung.ParkcourseIm Jahr 2001 wurde der 9-Loch-Parkcourse am Ortseingang von Mieming eröffnet. Der Kurs mit seinen schnellen Greens und kürzeren Bahnen ist besonders bei Anfängern beliebt und bietet gute Trainingsmöglichkeiten, um sein Handicap zu verbessern. Auch für ein schnelles Spiel ist der Platz bestens geeignet.18-Loch-ChampioncourseDieser Platz wurde von Golfarchitekt Keith Preston geschaffen und umsichtig in den umliegenden Föhrenwald mit einer Größe von 70 Hektar integriert.Die Spielbahnen sind hier großzügig angelegt und bieten nicht nur sehr viel Abwechslung, sondern auch großartige Panoramaausblicke.Ein Highlight ist die Stöttlalm nach Loch Nummer 9. Oberhalb des Greens liegt das Halfway House und bietet während der Einkehr einen 360°-Ausblick auf den Golfplatz. Besonders empfehlenswert wegen des Panoramas ist die Einkehr in die 200 Jahre alte Blockhütte zum Sonnenuntergang. So macht das Golfen doppelt so viel Spaß.Weitere Highlights
Weitere Highlights im Golfpark am Mieminger Plateau, der 2008 zum besten Newcomer von der Golf Revue gekürt wurde, sind das 10.000 m² Kurzspielareal, die großzügige überdachte Driving Range und die Simulation sämtlicher Situationen auf dem Golfplatz "Every Shot Imaginable".Natürlich gibt es auch eine Golfschule, in der man vom Profi das individuelle Golfspiel dauerhaft verbessern kann. Neben der Erlangung der Platzreife gibt es auch unterschiedliche Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene.Im Proshop gibt es alles, was man für eine perfekte Golfrunde benötigt: Bekleidung, Bälle, Schläger und den richtigen Golfschuh.Neben der Stöttlalm gibt es noch das Clubrestaurant "Greenvieh" mit angegliederter Sonnenterrasse, in dem man sich mit Tiroler Spezialitäten verwöhnen lassen kann.
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Natur

Lanser See

Lans, Region Innsbruck

Eingebettet in die schöne Landschaft Tirols liegt südlich von Innsbruck der Lanser See. Der Moorsee ist knapp 3 Hektar groß und bis zu zwölf Meter tief. Für die Innsbrucker ist das Naturbad vor den Toren der Stadt ein beliebtes Naherholungsziel. Der See wird von einem Seerosenweiher im Lanser Moor gespeist. In den Monaten Juni und Juli stehen die Seerosen in voller Blüte.Ein Familienbad mit vielen Möglichkeiten
Der Lanser See verfügt über eine ausgezeichnete Wasserqualität und verspricht an heißen Sommertagen Erfrischung. Die umliegenden Liegewiesen bieten viel Platz und am Waldrand Schutz vor der Sonne.In einem Café können die Badegäste Getränke oder Snacks kaufen. Kinder und Jugendliche bekommen am Lanser See eine Menge geboten. Es gibt einen Spielplatz und Flächen für verschiedene Ballspiele. Für Kinder gibt es gesondertes flaches Kinderbecken.Beliebt sind auch ein Sprungturm und die Badeinsel in der Mitte des Sees. Eine weitere Besonderheit ist der FKK-Bereich. Ein Teil ist nur Frauen vorbehalten. Außerdem werden Shiatsu-Behandlungen und Yoga-Kurse angeboten.Facts
Wassertiefe: 12 m 
Wassertemperatur: Juni bis September 20 - 25 GradMärchen und die wahre Geschichte des Lanser Sees
Ein Tiroler Märchenbuch aus dem 19. Jahrhundert erzählt die Geschichte eines Bauern, der einen Wald mit besonders schönen Bäumen besessen haben soll. Ein Adliger begann sich für das kostbare Land zu interessieren. Mit der Hilfe einiger Richter gelang es ihm, den Bauern zu enteignen und den Wald an sich zu reißen. Der Bauer verfluchte den adligen Übeltäter und wünschte ihm, dass der Wald in einem See versinken möge. Tatsächlich war am nächsten Tag an der Stelle, an der zuvor die schönen Bäume gestanden hatten, ein See - der Lanser See.In Wirklichkeit gehörte der See seit dem 14. Jahrhundert dem Stift Wilten in Innsbruck. Im 19. Jahrhundert wurde er verstaatlicht und zu einer Badeanstalt umgestaltet. Sie durfte zunächst nur von Männern besucht werden. Seit 1936 hat das Naturbad für Familien geöffnet.
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Sehenswürdigkeiten

Stift Stams

Stams, Region Innsbruck

Stift Stams wurde im Jahre 1273 als Familienstiftung der Grafen von Görz-Tirol durch Meinhard II. gegründet und gilt als eines der bedeutendsten Architekturdenkmäler in Tirol. Das Stift liegt im oberen Inntal, ca. 36 km westlich von Innsbruck.Die Stiftskirche
1984 wurde die Stiftskirche in den Rang einer Basilika minor erhoben und erstrahlt seit 2016 nach einer fast 20-jährigen Generalsanierung im neuen Glanz.In ihrem Inneren ist der frühbarocke Hochaltar in Form eines Lebensbaums mit 84 Skulpturen besonders beeindruckend. Dieser wurde um 1610 vom Weilheimer Bildschnitzer Bartholomäus Steinle geschaffen.Bemerkenswert ist auch das "Österreichische Grab", das im Jahre 1684 von dem Tiroler Künstler Andreas Thamasch fertiggestellt wurde. Die mit lebensgroßen und vergoldeten Figuren ausgestattete Gedenkstätte erinnert an die in Stams bestatteten Tiroler Landesfürsten.Die barocke Chororgel wurde 1757 von Andreas Jäger aus Füssen erbaut. Eine Vorführung der Orgel ist nach Absprache möglich.Die Heilig-Blut-Kapelle
Diese Kapelle beherbergt die Heilig-Blut-Reliquie, die im 14. Jahrhundert aus Frankreich nach Stams gekommen ist. Sehenswert ist das 1716 vom Silzer Kunstschlosser Bernhard Bachnetzer vollendete Rosengitter mit seinen 80 Rosenblüten.Der Bernardisaal
In diesem 1720 von Georg Anton Gumpp geschaffenen Saal zeigen Wandmalereien Szenen aus dem Leben des Heiligen Bernhard von Clairvaux. In der warmen Jahreszeit wird der Bernardisaal für Kulturveranstaltungen genutzt.Zu Gast im Kloster
Die barrierefreie Stiftskirche kann im Rahmen der Heiligen Messe oder von Führungen besucht werden. Für das leibliche Wohl sorgt ein Gastronomiebetrieb in der Orangerie des Klosters. Destillate aus der klösterlichen Schnapsbrennerei und weitere lokale Produkte sind im Klosterladen erhältlich. Stift Stams bietet Gruppen (außerhalb der Klausur) und männlichen Einzelpersonen (innerhalb der Klausur) Übernachtungsmöglichkeiten im Kloster an.
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Sehenswürdigkeiten

Wallfahrtskirche Maria Locherboden

Mötz, Region Innsbruck

Östlich des österreichischen Dorfs Mötz befindet sich die Wallfahrtskirche Maria Locherboden auf dem Mieminger Sonnenplateau. Die Tiroler Gemeinde liegt auf 816 Meter Seehöhe am Sassberg.Über dem Inntal ist das markante Erscheinungsbild der Pilgerstätte weithin sichtbar. Seit dem 18. Jahrhundert begründet sich ihr Ruf auf Wunderheilungen. Aus Dankbarkeit über eine Rettung im Bergwerk wurde vor dem Stollen ein Marienbildnis aufgestellt. Um dem Ansturm der Wallfahrer gerecht zu werden, erbaute die Gemeinde im 19. Jahrhundert eine Kirche im neugotischen Stil. Ihre Weihe im Jahr 1901 begleiteten Lichterscheinungen.Die Wallfahrtsstätte erleben
Als erster Sakralbau wurde eine Gnadenkapelle errichtet, die sich im neoromanischen Stil unterhalb der Wallfahrtskirche Maria Locherboden befindet. Das basilikaartige Gebäude wird als Ursprungskapelle bezeichnet. In ihr ist eine Pietà der Schmerzensmutter von Josef Bachlechner zu besichtigen.Bevor mit dem Bau der Pfarrkirche begonnen werden konnte, waren Sprengungen erforderlich. Heute gilt der imposante Südturm als Wahrzeichen des Orts. Beeindruckende Jugendstil-Fresken von Anton Kirchmayr schmücken den Innenraum der Kirche.Mittlerweile kann das Original des Gnadenbildes Mariahilf im Innsbrucker Dom bewundert werden. 1996 wurde eine Nachtwallfahrtskapelle am Fuße des Stollens geweiht. Der schlichte Pavillon aus Beton entstand in Zusammenarbeit mit dem Künstler Helmut Federle.Wissenswertes zum Pilgerort
Die Wallfahrtskirche Maria Locherboden ist ganzjährig zu besichtigen. Jeweils am 11. des Monats findet von Mai bis Oktober eine Nachtwallfahrt statt. Über die Kreuzwegstationen ab Mötz ist der "Ort zur inneren Einkehr" erreichbar. In 150 Metern Entfernung zum eigentlichen Parkplatz gibt es eine weitere Möglichkeit, das Fahrzeug abzustellen. Hier beginnt der Pilgerweg. Die Gehzeit beträgt 15 Minuten. Wanderer ab Stams nutzen eine Hängebrücke über den Inn. Für das leibliche Wohl der Wallfahrer sorgt das Wirtshaus am Locherboden.
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Natur

Alpinpark Sonnenplateau Mieming

Mieming, Region Innsbruck

Im österreichischen Bundesland Tirol befindet sich das Mieminger Plateau. Diese Mittelgebirgsterrasse liegt zwischen 850 und 1000 Metern. Die vielen Spazier- und Radwege des Plateaus machen es zu einem beliebten Ausflugsziel, das der Naherholung dient.Man nennt das Plateau auch das Sonnenplateau aufgrund der mehr als 2000 Sonnenstunden im Jahr. Bereits im März, mit Frühlingsbeginn, wird die sommerliche Saison eingeläutet, die bis zum Oktober, zum "Goldenen Herbst" mit gelb und orange leuchtenden Lärchen anhält. Die Region bietet sich für gemütliche Spaziergänge, aber auch für anstrengende Wanderungen oder Bike-Touren an.Der Alpinpark
Im Naturschutzgebiet der Innauen liegt der Alpinpark, er erstreckt sich von Wildermieming bis Mieming, über Obsteig bis hinauf nach Nassereith.Der Besucher findet hier viele geschützte Tier- und Pflanzenarten. Natur wird an erste Stelle gesetzt, das Ziel des Projekts "Alpinpark" ist es schließlich, die Menschen zu sensibilisieren für die Besonderheiten der Region und für den Umweltschutz zur Erhaltung der Natur. Auf Infotafeln gibt es interessantes Hintergrundwissen zu lesen, auf denen man vieles über die Flora und Fauna lernt, die dort unter alpinen Bedingungen existiert.Themenwege im Alpinpark
Im Gebiet des Alpinparks gibt es fünf lehrreiche und spannende Themenwege, die für die ganze Familie geeignet sind. Es handelt sich um Naturlehrpfade von unterschiedlicher Länge.Zum Beispiel ist der "Weg der Extreme" von der Inn-Hängebrücke bei Stams mit einer Höhendifferenz von 250 Metern nur mit festem Schuhwerk zu begehen. Er dauert etwa anderthalb Stunden. Ebenso lang ist der "Mooswiesenweg" von Barwies aus, allerdings gilt es hier lediglich 20 Höhenmeter Differenz zu überwinden, und der Weg ist etwas einfacher zu bestreiten. Aber es gibt auch kürzere Pfade wie den "Hohlweg".
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Sehenswürdigkeiten

Stadtmuseum Innsbruck

Innsbruck, Region Innsbruck

Das Stadtmuseum Innsbruck befindet sich im Herzen der Stadt in der Badgasse, unweit des Doms zu St. Jakob, der Hofburg und des besonders berühmten Goldenen Dachls. Da diese Sehenswürdigkeiten auf keiner touristischen Besichtigungsroute fehlen dürfen, kann damit gleich auch der Besuch des empfehlenswerten Museums verbunden werden.Historie und Zeitgeschichte - gepaart mit Kultur
Im Stadtmuseum kann man diverse Aspekte der Stadtgeschichte Innsbrucks erfahren. Die Ausstellungsgegenstände dazu stammen durchwegs aus den Archiven der Landeshauptstadt Tirols. Wichtige Themen geographischer und geschichtlicher Natur vermitteln Wissenswertes zur Lage von Innsbruck, der Stadtgründung, der landesfürstlichen Residenz sowie zur Stadtentwicklung.Informationen zu Verkehr, Kultur, Sport, Tourismus, Gesundheit, Handel und Gewerbe, Trinkwasserversorgung und Zeitgeschichte runden die interessante Dauerausstellung ab. Ergänzend dazu gibt es Gemälde bedeutender Tiroler Künstler, Panoramabilder, historische Fotografien, Stadtansichten, Plakate und Postkarten, seltene Realien und alte Urkunden zu besichtigen, die spannende Einblicke in das Leben der Stadtbewohner bieten.Zweiter Weltkrieg als Publikumsrenner
Besonders beliebt im Museum ist die Präsentation über die Geschehnisse vor, während und nach des Zweiten Weltkriegs. Gerade bei dieser Thematik ist sehr gut die enge Zusammenarbeit zwischen Stadtmuseum und Archiv der Stadt Innsbruck zu erkennen, die durchaus als eine Besonderheit bezeichnet werden kann.Das Stadtarchiv als wichtigster Museumspartner
Ohne das Stadtarchiv wäre es für das Stadtmuseum viel schwieriger, hochwertige Ausstellungen zu bieten. Im Archiv werden alle wichtigen Informationen über Innsbruck, beginnend bei der ältesten städtischen Urkunde, dokumentiert und bei Bedarf dem Stadtmuseum, aber auch interessierten Besuchern, zur Verfügung gestellt.
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Natur

Mieminger Runde

Mieming, Region Innsbruck

Die Mieminger Runde ist eine einfache und familienfreundliche Radtour, teilweise entlang des Sonnenplateau Rundwanderweges, mit Abkühlungsmöglichkeiten entlang der Strecke.Start beim Parkplatz Badesee Untermieming - nordöstlich Richtung Untermieming starten - über den Weiler Fiecht weiter durch das Fiechter Tal - die Bundesstraße queren - über Unterfeld und die Aussiedlerhöfe nach Wildermieming - Richtung Westen über die Brente Siedlung nach Obermieming - vorbei am Parkplatz Lehnbach über die Brücke in den Steinreichweg einmünden - über Barwies und die Seegasse Richtung Süden - über die Weiler See - Tabland - Zein zurück zum Ausgangspunkt.Fakten zur Tour
Schwierigkeit: leichtFahrzeit gesamt: 1H 30MINHöhenmeter bergab: 185 MeterHöhenmeter bergauf: 148 MeterStreckenlänge: 14 KMAusgangspunkt: Parkplatz Badesee, MiemingEndpunkt: Parkplatz Badesee, MiemingDownload GPX
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Sehenswürdigkeiten

Kaiserliche Hofburg

Innsbruck, Region Innsbruck

Die von den Herzog Sigmund dem Münzreichen errichtete die mittelalterliche Hofburg in Innsbruck. Im späten Mittelalter war die Hofburg eine Burganlage, die von Kaiser Maximilian in der Frühen Neuzeit zu einem Schloss ausgebaut wurde. Dann wurde sie zu einem Sitz der Tiroler Landesfürsten, verschiedene Angehörige der Dynastie lebten dort bis zu ihrem Ende.Die Räume der Kaiserlichen Hofburg
Kaiserin Maria Theresia ließ die viergeschossige Hofburg im Stile des Rokoko aus- und umbauen. Circa 400 Zimmer gibt es auf einer Fläche von 5000 m².Die Prunkräume, die man anschauen kann, erstrahlen heute noch in der gleichen Pracht wie im 18. Jahrhundert. Highlights sind der Riesensaal, der Empfangsraum Gardesaal und die Hofburgkapelle. Diese Räume legen noch heute Zeugnis von Macht und Reichtum der vergangenen Epochen ab. Der Riesensaal ist 31,5 m lang, 13 m breit und 11 m hoch. Seinen Namen trägt er allerdings wegen der Gemälde aus dem 16. Jahrhundert, die verschiedene Riesen darstellen.Die Kaiser-Appartements mit dem Lothringer-, dem Kapitel- und dem Ferdinandszimmer sind besondere Anziehungspunkte. Die Appartements wurde mit aufwendig produzierten Stoffen und Tapeten originalgetreu aufbereitet.Museum in der Hofburg
Im Museum erhalten die Besucher einen guten Einblick darüber, wie sich das frühere Leben am Hof zugetragen hat. Die Regentschaft des Habsburger Adelsgeschlechts in Tirol wird durch die Ahnengalerie im Prunkstiegenhaus lebendig, in dem man ebenso Porträts der Habsburger findet.Auch heute gibt es noch reichlich Bautätigkeit an der Kaiserlichen Hofburg. Nicht nur Bombenschäden haben ihre Spuren an der barocken Bausubstanz hinterlassen, sondern letztlich auch das Ende der Monarchie, die beinahe für den Verfall der Hofburg verantwortlich war.Besonderheiten der Hofburg
Bereits in den 1980er Jahren dachte man über die Sanierung nach. Von 1995 bis 1999 leitete der Innsbrucker Architekt Hubert Prachensky die umfassenden Baumaßnahmen zur Sanierung und Vitalisierung der gesamten Hofburg sowie dem Neubau des Eingangsbereichs zum Museum. Für diese Sanierungen wurde die Hofburg wegen der Barrierefreiheit mit dem "Goldenen Rollstuhl" ausgezeichnet.Heute ist das Kulturdenkmal, das dem Staat Österreich gehört, mit moderner Technik ausgestattet und vollständig barrierefrei. Das Foyer, der Gotische und der Barockkeller und der Burghof wurden bereits für zahlreiche Ausstellungen genutzt. Direkt an die Hofburg grenzt der Hofgarten mit dem Palmenhaus , durch den man auch unbedingt einen Spaziergang unternehmen sollte.
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Essen & Trinken

Goldener Adler

Innsbruck, Region Innsbruck

Das Hotel Goldener Adler existiert seit dem Mittelalter seit nun über 600 Jahren  in der Innsbrucker Innenstadt und beherbergte neben Fuhr- und Kaufleuten auch königliche Gäste wie Kaiser Joseph II.Und heute?
Heute wird der Goldene Adler von der Familie Hackl als Familienbetrieb geführt. Die Räumlichkeiten sind stilvoll eingerichtet und die Speisekarten bietet ausgewählte Köstlichkeiten aus Fleisch und Gemüse.Herzlich, ehrlich, knackig und leicht interpretiert! Und zum Abschluss was Süsses? Oder die berühmte Tiroler Käserunde? Die Speisenauswahl wechselt stetig, Regionalität und Saisonalität sind dem Restaurantbetreibern dabei sehr wichtig.
Kontakt zur Ferienregion

Tourismusbüro Birgitz
Dorfplatz 6
6091 Birgitz
Österreich
Tel.: