Münchberg, Deutschland

Liegt auf:546 m

Einwohner:11249

Wetter für Münchberg, heute (26.09.2022)
Prognose: Es wird ein zumindest zeitweise sonniger und meist trockener Tag.
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Früh - 06:00

7°C50%

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Mittag - 12:00

13°C30%

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Abends - 18:00

9°C30%

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Spät - 24:00

8°C40%

Die Stadt Münchberg liegt im Landkreis Hof und ist mit über 11.000 Einwohnern die größte Stadt des Landkreises. Als kleine Siedlung im 10. Jahrhundert gegründet, konnte das Dorf durch seine damals schon verkehrsgünstige Lage bereits im 13. Jahrhundert eine herausragende Stellung in der Region einnehmen und gewann so zunehmend an Bedeutung. Ein geschichtlicher Höhepunkt war die Verleihung der Nürnberger Stadtrechte im Jahr 1364.

Eine Stadt mit Tradition

Etliche textilverarbeitende und -herstellende Betriebe mit langer Geschichte haben der Stadt zu überregionaler Bekanntheit als Textilstadt verholfen. So gibt es in Münchberg eine Hochschul-Fakultät für Textil und Design, die einzigartig in Bayern ist.

Das Wissen um die Geschichte der Stadt ist den Münchbergern sehr wichtig. Auf dem Historischen Münchberg Weg mit 44 Stationen durch die Stadt kann man die geschichtsträchtigen Bauwerke und Plätze bewundern, zum Beispiel das 1840 erbaute Rathaus oder einen verbliebenen Teil der alten Stadtmauer.

Auch weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt wie die eindrucksvolle katholische Stadtkirche Heilige Familie oder die alte Friedhofskirche mit ihrer einzigartigen Stuckdecke liegen auf diesem Weg. Vom Kriegerdenkmal Rohrbühlturm lässt sich eine grandiose Aussicht auf die herrliche Umgebung genießen.

Eine stadtgeschichtliche Ausstellung in der Lutherschule informiert anhand verschiedenster historischer Objekte über die Geschichte des Handwerks und des Textilgewerbes in Münchberg. Im Stadtpark von Münchberg finden unter dem Motto "Kunst und Kultur im Stadtpark" immer wechselnde Skulpturen-Ausstellungen verschiedener heimischer Künstler statt.

Natur erleben

Die Stadt liegt eingebettet zwischen dem Fichtelgebirge und dem Frankenwald und ist umgeben von wunderschöner Natur. Inmitten der Münchberger Gneishochfläche finden sich hier interessante geologische Strukturen, über deren Aufbau man sich im GeoPark ausführlich informieren kann.

In der grünen Umgebung lassen sich wunderbar Wander- oder Radtouren unternehmen. Das Naherholungsgebiet Hintere Höhe im Süden der Stadt könnte Ziel einer solchen Tour sein. Hier kann man gemütlich spazieren gehen und die Flora und Fauna bewundern. Ein See bietet Möglichkeiten zum Baden und Angeln. Zudem befindet sich in der Hinteren Höhe ein interessanter Planetenwanderweg mit zehn Stationen.

Feste feiern

Am zweiten Wochenende im Juli wird alljährlich das in der gesamten Region bekannte Wiesenfest gefeiert. Seit bereits über 300 Jahren ist es eine feste Institution mit einem wunderschönen Festzug, bei dem historische Gewänder präsentiert werden.

Musikalisch sind die Münchberger Sommerkonzerte ein Genuss. Auch die verschiedenen regelmäßig stattfindenden bunten Märkte in der Innenstadt sind einen Besuch wert.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2022

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Schön- & Schlechtwetter-Tipps Münchberg

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Münchberg, Fichtelgebirge

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Münchberg, Fichtelgebirge

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Münchberg, Fichtelgebirge

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Fichtelgebirge, Bayern

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Fichtelgebirge, Bayern

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Stadtkirche Heilige Dreifaltigkeit

Fichtelgebirge, Bayern

Angebote Münchberg

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Kontakt zur Ferienregion

Fremdenverkehrsamt Münchberg
Ludwigstraße 15
95213 Münchberg
Deutschland
Tel.:

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Fränkischer Gebirgsweg im Fichtelgebirge

Münchberg, Bayern

Wegverlauf im Fichtelgebirge: Textilstadt Münchberg – Kleinlosnitz (Bauernhofmuseum) – Magnetberg Haidberg (697m ü.NN) – Markt Zell – Saalequelle – Großer Waldstein (877m ü.NN) mit Waldsteinhaus – Granitsteinbruch – Zigeunermühle bei Weißenstadt – Epprechtstein (798m ü.NN)   – Buchhaus - Frohnweg – Niederlamitzerhammer – Felsengruppe Zigeunersteine – Ruine Hirschstein (744m ü.NN) – Großer Kornberg (826m ü.NN) – Kirchdorf Spielberg – Dorf Heidelheim – Jagdgarten Rondell - Schwarzenhammer – Weiler Hendelhammer – Herrgottstein – Egertal – Stausee und Kraftwerk Leupoldshammer – Wellerthal – Hirschsprungfelsen – Kraftwerk Hirschsprung – Stausee Neuhaus – Basaltberg Schlossberg (587m ü.NN) - Ort Neuhaus a.d.E. – Weiler Steinhäuser am Steinberg – Dorf Kothigenbibersbach – Karlmühle - Dorf Bergnersreuth (Volkskundliches Gerätemuseum) – Röthenbach – Stadt Arzberg - Röslatal mit Gsteinigt – Kohlberg mit Waldenfelswarte (632m ü.NN) – Siebenlindenberg – Preußensteine – (keine Park- und Einkehrmöglichkeit bei Naturfreundehaus Grenzlandhütte) – Dreifaltigkeitskirche Kappel – Klosterstadt Waldsassen – Wondrebtal – Altenhammer – Steinmühle - Großbüchlberg – Unterquerung A 93 - Oberteicher Weiher – Großer Teichelberg – Sauerbrunnen - Markt Fuchsmühl – Felsburg Hackelstein (723m ü.NN) – Weißenstein mit Burgruine (863m ü.NN) – FGV-Unterkunftshaus Marktredwitzer Haus - Ökumenische Dreifaltigkeitskapelle – Schlossfelsen - Platte mit Oberpfalzturm (946m ü.NN) – Gemeinde Pullenreuth – Gemeinde Neusorg – Höllbachtal - Schwarzenreuth – Gemeinde Ebnath – Kapelle „Herz Jesu“ auf Kalvarienberg – Kösseinebrunnen – Große Kösseine (939m ü.NN) mit FGV-Unterkunftshaus – Felsenburg Großer Haberstein (848m ü.NN) – Burgsteinfelsen (869m ü.NN)  – Kaiser-Wilhelm-Felsen – Luisenburg-Felsenlabyrinth und Luisenburg-Festspiele der Stadt Wunsiedel – Dorf Reichenbach – Gemeinde Nagel – Nagler See – Felsenhöhle Girgelhöhle – Felsburg Prinzenfelsen (751m ü.NN) – Raststelle Silberhaus – B 303 – Altes Silberhaus – Granitblockmeer Platte 885m ü.NN) – FGV-Unterkunftshaus Seehaus (922m ü.NN) – Felsengipfel Nußhardt (972m ü.NN) – Schneeberg mit Backöfele (1051 m ü.NN) – Schneebergbrunnen – Tausendmeterstein – Blockmeer Haberstein (927m ü.NN) – Parkplatz Seehaus an der B 303 – Fichtelseemoor – Eisensäuerling Jean-Paul-Brunnen - Fichtelsee – Ortsteil Neubau – Fichtelnaabquelle – Weißmainfelsen - Weißmainquelle – Ochsenkopf (1024 m ü.NN) mit Asenturm-Tagesgaststätte – Schneeloch – Reissingerbrunnen – Heilklimatischer Kurort Bischofsgrün – Proterobassteinbrüche – Fürstenstein (675m ü.NN) - Goldene Aussicht – Goldberg – Goldener Hirsch – Reuth – Steinachtal – Untersteinach – Döhlau - Laineck – Eremitage - Bayreuth
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Westweg Münchberg - Rauher Kulm

Münchberg, Bayern

Wegebeschreibung: Von Nord nach Süd führt der Westweg in Münchberg ausgehend am Westrand des Fichtelgebirges entlang bis zum Rauhen Kulm und kann wegen seiner zahlreichen weiten Ausblicke auch als Panoramaweg bezeichnet werden. Der Wanderweg führt auch durch tief eingeschnittene Täler verschiedener Bach- und Flussläufe und bietet unterschiedliche geologische Einblicke in die Landschaft. Wegeverlauf: Münchberg - Straas - Oelschnitz - Weißenstein b. Stammbach - Streitau - Gefrees - Lübnitztal - Ölschnitztal - Bad Berneck - Weißmaintal – Zoppatental - Brandholz - Königsheide - Kattersreuth - Steinachtal - FGV-Unterkunftshaus Gänskopfhütte - Heidenaabquelle - Flötztal - Ahornberg - Tannenberg - Plößberg - Immenreuth - Kemnath - Kastl - Rauher Kulm.
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Fränkischer Gebirgsweg - E 1: Münchberg - Großer Waldstein

Münchberg, Bayern

Wegbeschreibung: Der Fichtelgebirgs-Abschnitt des Fränkischen Gebirgswegs beginnt in Münchberg. Ausgangspunkt ist das Münchberger Rathaus. Auf dieser abwechslungsreichen Etappe kommen Sie zu Beginn am Oberfränkischen Bauernhofmuseum vorbei. Von hier aus geht es über den Haidberg bis zur Saalequelle. Die erste Etappe endet am Großen Waldstein. Wegeverlauf: Münchberg - Mechlenreuth - Mussen - Kleinlosnitz - Haidberg - Zell im Fichtelgebirge - Großer Waldstein.
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Zuweg zum Saaleradweg Münchberg - Saalequelle

Münchberg, Bayern

Dieser Weg führt Sie vom Startbahnhof in Münchberg über das Münchberger Gneisplateau und den Haidberg bei Zell zum Startpunkt des Saaleradweges. Je nach Ankunftszeit empfiehlt es sich vor dem Start des eigentlichen Saaleradweges noch eine Übernachtung in Zell im Fichtelgebirge einzuplanen. um dann am Morgen noch das letzte kurze Stück zur Saalequelle und dam it auf den Saaleradweg zu starten.
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Pressacktour

Münchberg, Bayern

Münchberg – Straas – Mussen – Mechlenreuth – Weißdorf – Seulbitz – Förbau – Schwarzenbach / Saale – Völkenreuth – Hallerstein – Kirchenlamitz – Weißenstadt – Ruppertsgrün – Zell – Kleinlosnitz – Mechlenreuth – Mussen – Straas – Münchberg Die Presssacktour startet am Bahnhof Münchberg und führt in die Ortschaft Straas. Hier folgen Sie der Beschilderung und fahren weiter auf dem Radweg „Von See zu See“ nach Mechlenreuth. Im Ort folgen Sie dem ausgeschilderten Radweg und queren die Staatsstraße, um bis nach Weißdorf zu fahren. Auf den Höhenzügen vor der Ortschaft genießen Sie herrliche Panoramablicke zu den Gipfeln des nördlichen Fichtelgebirges. In Weißdorf selbst fahren Sie am alten Wasserschloß vorbei und nutzen den Radweg, bis Sie im Örtchen Bug ankommen. Hier führt der Weg durch eine herrliche Kastanienallee zum Bugberg. Oben angekommen lohnt sich ein kurzer Abstecher zur alten Ruine Uprode bevor Sie über Oppenroth, Seulbitz und Förbau nach Schwarzenbach an der Saale fahren. Schwarzenbach ist übrigens der Ort in dem Mickey Maus und die Familie Duck die deutsche Sprache erlernt haben. Das glauben sie nicht? Besuchen Sie das Erika – Fuchs – Haus und überzeugen Sie sich selbst! Der Weg verlässt Schwarzenbach wieder und führt in Richtung der Förmitztalsperre weiter via Völkenreuth nach Hallerstein. Nach einem letzten Blick auf das glitzernde Blau des Sees tauchen Sie kurz nach der Ortschaft in das beruhigende Grün des Waldes ein und überqueren den kleinen Waldstein in Richtung Kirchenlamitz. Hier wartet im Ortsteil Buchhaus das Granitlabyrinth, ein traumhafter Biergarten und die Ruine des Epprechtstein auf Sie. Von Kirchenlamitz aus verläuft der Radweg wieder auf einer alten Bahntrasse bis hinunter nach Weißenstadt. Die kleine Stadt erinnert mit der Vielzahl an Felsenkellern stark an das Auenland aus "Herr der Ringe“. Sie umrunden nun den See, um über Ruppertsgrün nach Zell zu fahren. Während der Fahrt durch den Wald bieten sich ein Abstecher zur Quelle der Sächsischen Saale oder der des Waldsteins an. Wer sich dieser Herausforderung stellt wird auf dem Schüsselfelsen mit einem herrlichen 360 Grad Panorama belohnt und kann sich im Biergarten des Waldsteinhauses zur verdienten Rast niederlassen. Nach dem Abstecher zurück in Zell folgen Sie dem Radweg weiter in Richtung Kleinlosnitz ins „Oberfänkische Bauernhofmuseum“ bevor Sie über Mechlenreuth auf bekannten Wegen zurück zum Ausgangspunkt fahren. Natürlich lässt sich diese Tour auch kürzen. Sie finden die Abkürzungen als gestrichelte Linien in der Karte.
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Europäischer Fernwanderweg Münchberg - Waldsassen

Münchberg, Bayern

Teilstrecke im Fichtelgebirge: Münchberg - Marktredwitz - Waldassen Dieser Europäische Fernwanderweg führt von Nordwesten nach Südosten auf ca. 65 km Länge an den 4 Quellen vorbei und gabelt sich am Schluss auf in eine tschechische und eine oberpfälzer Variante (Nurtschweg). Der E6 verläuft auf halber Hanglage des Mittelgebirgszuges. Vorschlag für die Wanderung des E 6 im Fichtelgebirge in 5 Etappen (Vorschlag von Hans-Jörg Eitner, Wanderführer FGV). 1) Münchberg bis Höllpass Der  E6 führt von NW aus dem Frankenwald über flaches Gelände durch die Textilstadt Münchberg und über die Ortschaften Mechlenreuth und Dietelmühle nach Kleinlosnitz. Hier am Parkplatz des Oberfränkischen Bauernhofmuseums soll unsere Wanderung beginnen. Das „Kleinlosnitzer Bauernhofmuseum“ stellt mit dem original eingerichteten „Dietelhof“ in klaren Texten und Bildern das Leben der Bauern im frühen 19 Jahrhundert dar. Die Gaststube im benachbarten „Oberen Hof“ ist während der Öffnungszeiten des Museums bewirtschaftet. Dieser Vierseithof ist prägnant für die Bauweise der früheren Höfe im Fichtelgebirge. Nachdem wir das Museum am Hang verlassen haben, biegen wir rechts am Hof mit dem Fachwerkgiebel ein und bewegen uns am Waldrand entlang Richtung alleinstehender Scheune. Der Weg ist ab hier als Quellenweg mit schwarzem Q auf gelben Grund markiert. Teils auf der Flur, teils in kleinen Waldstücken setzen wir unseren Zickzackkurs fort zum Markt Zell. Wir bewegen uns nun auf dem Fahrradweg BT 35 Gefrees – Schwarzenbach.   Nach 2 km überqueren wir in der Ortschaft Schnackenhof die Verbindungsstrasse Münchberg – Zell, kommen auf den „Winkelweg“ und laufen - immer den Grossen Waldstein mit seinem Sendemast vor uns – auf flacher Flur zum Ortseingang Zell. Der Fernwanderweg läuft schnurstracks über den Marktplatz mit der evang. St. Gallus Kirche, ein Besuch lohnt sich vorbei Richtung Osten. Im Sommer sollten manche sonnenhungrige und badelustige Wanderer ihre Badesachen dabeihaben, denn gleich am Straßenrand Richtung Walpenreuth befindet sich das beheizte Freibad mit großer Liegewiese und Wasserrutsche. Gegenüber dem Freibad führt der Weg steiler an, am Wiesenrain entlang mit Blick zum Waldstein und dem Arnsteinfelsen. Am Zeller Wasserhaus vorbei laufen wir auf gesandeten Forstweg hoch zum Parkplatz „Saalequelle“.   Hier empfiehlt sich ein Abstecher. Ein mit einem Bären ausgeschilderter Weg führt uns in 10 Minuten zur Quelle der sächsischen Saale. Wir folgen weiter dem Quellenweg und Waldlehrpfad bis zur Ahornwiese. Dieser Platz führt uns in die Mineralogie des Fichtelgebirges ein. Serpentinit, Eklotit, Granit und Gneis werden gezeigt und beschrieben. Der Waldlehrpfad gibt ebenso Auskunft über die genießbaren, ungenießbaren – giftigen Lamellenpilze und Röhrlinge, über Vögel im Wald, über Bäume und deren Lebenslauf. Wir überqueren den Nordweg und wandern bergab bis über das Einzelgehöft „Hühnerhof“ zur Torfmoorhölle, dem Ende unserer 1sten Etappe. 2) Höllpass bis zum Fichtelsee Der im Südwesten liegende Höllpass durchschneidet den Waldstein- und Schneebergzug. Besonders erwähnenswert ist das rechts vom Weg liegende mit Birken und Erlen bewachsene Gebiet. Hier befindet sich eines der Hochmoore des Fichtelgebirges. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde hier Torf gestochen und getrocknet. Torf wurde früher zum Beheizen der Hochöfen im Bergbau, später als Hausbrand verwendet. Der Weg führt uns vorbei an der Hochspannungsleitung und der Wasserversorgung und führt dann gemächlich an zur Egerquelle. Die Egerquelle wurde 1924 als einzige Quelle mit Setzsteinen rund gefasst. Dazu stifteten die damals reichen Eger - Städte jeweils einen mit Aufschrift behauenen Stein. Wir folgen weiter dem Quellenweg über das Kalte Buch zum Weissenhaider Eck. Hier können wir - vorher entlang des Waldpfades an der Saalequelle gelesenes - nachvollziehen. Buchenbäumchen werden angepflanzt, wachsen zum strammen Baum und werden durch verschiedene Pilzkulturen bis zum Absterben begleitet. Unser Strecke führt nur kurz der Schneebergstrasse entlang und dann unterhalb des Habersteins über die Buchenallee zum Karches. Hier am Karches befand sich früher einer dieser Hochöfen zur Erzgewinnung. Bergauf zur Weissmainquelle liegen am Wegesrand etliche namenslose Felsblöcke, die auch Unterschlupf bei schlechtem Wetter bieten. Nur 500m sind es noch auf den Weismainfelsen, der einst schon von Goethe bestiegene Fels bietet einen schönen Ausblick auf den Ochsenkopf- und Schneeberggipfel. In ca. einer viertel Stunde erreichen wir die Fichtelnaabquelle. Auch hier können wir Unterschlupf vor Wetterlaunen finden. Abwärts führt uns der geologische Weg und das Ringwegenetz an Fichtelberg vorbei. Nach einer weiteren halben Stunde kommen wir am Fichtelseeparkplatz aus dem Wald.   3) Fichtelsee bis zur Luisenburg   Vom Fichtelseeparkplatz führt der Weg teils über Holzplanken durch eines der schönsten Hochmoore in Bayern zum Fichtelsee. Ein Abstecher über den Seenweg – blaues S auf weißem Grund - zum eisenhaltigen „Jean Paul Brunnen“ („Sauerbrunnen“) in das Moor ist empfehlenswert. Wir folgen ab der Infotafel dem Quellenweg (Q), der teils flach und dann mit leichtem Gefälle zur Ortsanbindung Fichtelberg zur B303 (Fichtelgebirgsstrasse) führt. Wir kreuzen den Steinzeit – Rundwanderweg. Hier kann man rechts 200m auf den „Hüttenberg“ aufsteigen und den herrlichem Blick gegen Süden auf die Ortschaft „Mehlmeisel“ genießen. Durch den Wald geht es weiter über den Kregnitzhügel bis kurz vor die Ortschaft Reisinger Höhe. Dort überqueren wir die Verbindungsstrasse zum Silberhaus.   An einer Granitsandgrube vorbei schweift unser Blick auf die Platte, dann erreichen wir das Wegedreieck Neubau – Nagel –Fichtelberg. Ein Christusbildnis zeigt, dass Religion und Brauchtum im Fichtelgebirge stark verwurzelt sind. Im Fichtelgebirge kommt keine Freizeit- und Sportmöglichkeit zu kurz. Wir sind nun 5 km gewandert und kommen an das Wegkreuz zur Strasse Silberhaus – Nagel (Euregio Egrensis – FGV) bleiben auf dem MTB – Weg und folgen dann den auf 680 m Höhe führende Matzenlohweg zum Wurmlohpass. An einer Weggabelung mit Sitzgruppe geht es links bergan zur „Hohen Matze“(813 m ü NN).   Der Wurmlohpass befindet sich genau auf dem 50. Breitengrad und bildet eine Wasserscheide zwischen Naab – Donau und Eger – Elbe. Auf einer ca. 2 km geteerten Nebenstrasse führt der Weg in den kleinen Ort „Hohenbrand“. Am Parkplatz „Kösseine“ führt der Höhenweg (weißes H auf rotem Grund) und Quellenweg(schwarzes Q auf gelben Grund) über den Spritzbrunnen zur Luisenburg. Für einen Abstecher auf die Kösseine (945 m ü NN) sollten mindestens 3 Std. (200 Höhenmeter) eingeplant werden, denn Zeit zur Einkehr sollte noch bleiben.   4) Von der Luisenburg bis Wölsau   Diese Etappe wurde gern etwas kürzer gewählt, weil ein Besuch der Freilichtbühne und des Felsenlabyrinths eingeplant. Die Freilichtbühne zählt zu den schönsten Naturbühnen Deutschlands und das Felsenlabyrinth verzaubert den Besucher in die Welt der Berggeister und Feen. Wir laufen die geteerte Strasse 200 m abwärts und biegen in der Linkskurve nach rechts ab. Wir folgen der Forststrasse bis zum „Wasserhaus Alexandersbad“ und nehmen den Kurs bergab auf dem „Philosophenweg“ nach Alexandersbad auf. Durch den Wald und nach einer Linkskurve erreichen wir die breit angelegte Birkenallee, die zur Zeit Luises von Preußen angepflanzt wurde. Mitten im Weg steht der Anfang des 18. Jahrhunderts zu Ehren Luises, Königin von Preußen erstellte Luisenstein. Am Wegrand fließt das eine oder andere Brünnlein, das aus dieser Zeit zeugt. Wir setzen unsere Marschroute immer geradeaus fort bis rechts ein besonders schöner mit Grabsteinen aus der Region angelegter Waldfriedhof erscheint. Von weiten genießen wir den Blick auf das Schloss „Bad Alexandersbad“. Direkt am Schlossbrunnen und am Schloss vorbei erreichen wir links einen Pavilon mit Schautafeln von der Flora und Fauna um Alexandersbad. Nur noch hundert Meter über 2 Bächlein sind es zur Heilquelle Luisenbrunnen. Von hier steigt ein Wald- und Wiesenweg gemächlich an auf den Sichersreuther Berg mit herrlichem Ausblick auf den Burgstein, Schneeberg, Epprechtstein und Kornberg. Von hier kann ein Abstecher zum Wendener Stein (1,5 km) vorgenommen werden. Wir befinden uns nach wie vor auf dem Philosophenweg der mit kurzen in blauen Granit gehauenen Weisheiten namhafter Poeten besticht. „Wo die Natur nicht will, ist die Arbeit umsonst“ Seneca 4 v. Chr. bis 65 n. Chr. Ob der Römer hier jemals gekreuzt ist , bleibt verborgen. Weiter erscheint ein Spruch von einem großen Dichter, der in Wunsiedel geboren ist – Jean Paul (1763 – 1825): „Die Erde wird bloß von Menschen verändert, die sich nicht von ihr verändern lassen“. Am höchsten Punkt biegt die Forststrasse ab und es geht geradeaus an zwei Ruhebänken vorbei in den Wald. Immer wieder versucht man den Wald durch Tannenverjüngungen widerspenstiger zu machen. Nach 6 km Wanderstrecke erreichen wir eine Waldwiese mit Unterstellhäuschen. Wir gehen nicht links ab, sondern folgen der Forststrasse und kommen in Richtung Meußelsdorf und Leutendorf oberhalb Marktredwitz aus dem Wald. Hier genießen wir einen herrlichen Blick auf Marktredwitz mit dem Teichelberg und Steinwald im Hintergrund. Am Forsthaus endet der bequeme Weg durch den Buchenwald und wir müssen vorbei am Klinikum Marktredwitz über den Siebensternweg und die Rückertallee in das Stadtzentrum oder zum Hauptbahnhof um mit Bus nach Wunsiedel oder Alexandersbad zu kommen. Es bleibt sicherlich noch Zeit für eine Stadtbesichtigung, so empfehle ich das Gartenausstellungsgelände 2006, das Rathaus oder das Egerland Kulturhaus, das Schnapsmuseum, das Feuerwehrmuseum, das Egerlandmuseum auf unserem weiteren Weg. Über die Autobahn A93(Redwitzite) hinweg erreichen wir nach ca. 2 km Wölsau.   5) Von Wölsau bis zur Kappl Parkmöglichkeit besteht gleich links nach der Ortstafel von Wölsau an einem alten Mühlenwehr des Flusses Kösseine (500 m ü NN). Wir folgen ein Stück dem Rohrbach (blaues Kreuz auf weißem Grund), und kommen bergauf an einem Kriegerdenkmal vorbei über die Forststrasse und einen Hohlweg zur Streusiedlung Haingrün (630 m ü NN). Bereits beim Aufstieg schweift unser Blick über das Lichtkreuz des Hainberges zum 24 - Örterstein nach Marktredwitz. Oben angekommen haben wir eine phantastischen Aussicht auf das ganze nördliche Fichtelgebirge und dem Steinwald. Die Platte, die Kösseine, der Schneeberg, der Ochsenkopf, der Waldstein, der Epprechtstein und der Kornberg bilden von Ost nach West das Panorama. Durch den Ort am Feuerwehrhaus mit Denkmal vorbei führt unser Weg zur Verbindungsstrasse Brand – Pechbrunn / Konnersreuth. Die südöstlichen Ausläufer des Fichtelgebirges bestehen geologisch aus Basalt- und Vulkankegeln. Das Klima im Kösseine- / Röslau - Becken ist milder und regenreicher. Diese Boden- und Klimaverhältnisse bringen eine üppige Vegetation hervor. Der Name Haingrün deutet auf Buchenhaine hin, die man hier antrifft. Wir bewegen uns in den Reichsforst, so heißt der Landstrich. Hier herrscht der Laubmischwald vor. Buchen, Ahorn, aber auch Pappelgehölze und Wildkirsche säumen den Wegrand. Auf unserem Weg um den Ruheberg kommt die Vielfalt verschiedener Blumen und Sträucher besonders im Frühjahr zur Blüte und im Herbst zur Laubfärbung zur Geltung. Auf Forststrassen verläuft der Weg rechts oder links um den Ruheberg (693 m ü NN). Hier kreuzen wir den Wanderweg Arzberg – Waldsassen. Wir laufen nun um den Preisberg (635 m ü NN) herum, hinab an einem Brunnen vorbei in den Talgrund (554 m ü NN). Geradeaus und bescheiden steigt die Strasse hoch zum Kalvarienberg mit einer kleinen Kapelle. Die Strasse führt nach ca. 800 m in den Markt Konnersreuth (Landkreis Tirschenreuth / Oberpfalz). Hier am Ortsende stoße ich auf den Garten zu Ehren „Therese Neumann“, der 2006 im Zuge der Gartenausstellung in Marktredwitz neu gestaltet wurde. Wir verlassen Konnersreuth Richtung „Lehenbühl“ (blaues Kreuz auf weißen Grund) und weiter zum „Münchenreuther Forst“ (blaues K oder E auf weißen Grund) und erreichen nach ca. 5 km die „Dreifaltigkeitskirche Kappel“. Mit der Besichtigung einer der schönsten Barockkirchen Deutschlands endet unsere Wanderung.   Wer die gesamte Tour gewandert ist, kann von Waldsassen bis Münchberg Bahnhof mit der Bahn zurück fahren.  
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Fränkischer Gebirgsweg - Abschnitt Nördliches Fichtelgebirge: Von Münchberg bis Neusorg

Münchberg, Bayern

Von Münchberg aus führt der Fränkische Gebirgsweg zunächst in südlicher Richtung nach Kleinlosnitz, wo das Oberfränkische Bauernhofmuseum einlädt, zwei originalgetreu erhaltene historische Höfe zu erkunden. Auf der nächsten Etappe nach Zell wandert man auf den Spuren eines berühmten deutschen Naturforschers: Alexander von Humboldt berichtete im Jahre 1797 über die magnetische Anomalie des Haidbergs. Wer einen klassischen Kompass mit sich führt, wird feststellen, dass das dunkle Serpentinit-Gestein die Magnet-Nadel abzulenken vermag. Das Fichtelgebirge ist eine europäische Hauptwasserscheide, die manchmal als „Nabel Deutschlands“ oder „Herzbrunnen Europas“ umschrieben wird. Vier bedeutende Flüsse entspringen an den Hängen des Granitgebirges und streben jeweils einer anderen Richtung zu: die (Sächsische) Saale nach Norden, die Eger und ihr Nebenfluss Röslau nach Osten, die Fichtelnaab nach Süden sowie der Weiße Main nach Westen. Der Fränkische Gebirgsweg führt direkt zu drei dieser Quellen, die vierte ist über einen kurzen Abstecher zu erreichen. Beim Aufstieg zum Gipfel des 877 Meter hohen Großen Waldsteins gelangen die Wanderer am Nordwest-Hang zur Saale-Quelle, die in einem alten Bergwerksstollen entspringt. Dass im Fichtelgebirge einst Braunbären zu Hause waren, führt der aus Granitsteinen gemauerte Bärenfang aus dem Jahre 1656 unterhalb des Waldstein-Gipfels eindrucksvoll vor Augen. 1760 soll hier der letzte Bär gefangen worden sein. Neun Jahre später wurde der bislang letzte Artgenosse aus dem Fichtelgebirge bei Vordorf erschossen. Immerhin ist heute der Luchs im Fichtelgebirge wieder heimisch. Auf einer Reihe von Berggipfeln des Fichtelgebirges thronten einstmals kleine Burgen, an die heute noch einige Ruinen erinnern. Das „Rote Schloss“ auf dem Waldstein aus dem 14. Jahrhundert wurde 1523 in der Fehde mit dem Schwäbischen Bund zerstört. Am Aussichtspavillon auf der sogenannten Schüssel, einer kesselartigen Vertiefung auf dem höchsten Waldstein-Felsen, besticht das Fichtelgebirgs-Panorama: Hinter dem blau schimmernden Weißenstädter See erheben sich der Schneeberg, der Ochsenkopf und die Kösseine. Der Fränkische Gebirgsweg führt nun zunächst weiter über die nördlichen Gipfel des Fichtelgebirges. Am 798 Meter hohen Epprechtstein bei Kirchenlamitz lohnen sich Rundgänge auf dem Steinbruch-Wanderweg oder auf dem Kartoffel-Lehrpfad, der an die erste Kultivierung der Erdfrüchte in Deutschland bei Pilgramsreuth ab dem Jahre 1647 erinnert. Auf dem 827 Meter hohen Großen Kornberg bietet die 26 Meter hohe Schönburgwarte einen Rundblick über weite Teile Oberfrankens bis in die nördliche Oberpfalz und nach Sachsen. Die nächste Etappe bis nach Arzberg verläuft durch das Land des „Weißen Goldes“, wie man das Porzellan zuweilen zu nennen pflegt. Nach der Entdeckung der Kaolinvorkommen Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelten sich in Selb, Hohenberg an der Eger, Arzberg und Schirnding namhafte Porzellanfabriken. Zwei Abstecher lohnen sich hier besonders: Im Selber Ortsteil Plößberg beleuchtet das Europäische Industriemuseum für Porzellan als „Museum zum Anfassen“ alle relevanten technischen Aspekte. Und in Hohenberg an der Eger präsentiert das Deutsche Porzellanmuseum keramische Kunstwerke aus verschiedenen Epochen. An der nach Nordosten geöffneten Seite des granitenen Hufeisens lädt der Fränkische Gebirgsweg zu einem Streifzug durch das 250 Hektar große Naturschutzgebiet des Egertals ein. Bei einer Sandinsel inmitten der aufgestauten Eger sind Hunderte von Wasservögeln zu sehen. Mit einem Fernglas lassen sich unter anderem Blesshühner, Stock- und Tafelenten und Reiher beobachten. In Arzberg trifft man abermals auf die Spuren Alexander von Humboldts, nach dem hier ein Bergbau-Lehrpfad durch ein ehemaliges Eisenerz-Revier benannt ist. Im Naturschutzgebiet „G’steinigt“ erleben die Wanderer den eindrucksvollen Durchbruch der Röslau durch das harte Phyllit-Gestein. Der große Bogen durch das Fichtelgebirge führt im Südosten bis ins Stiftland, das bereits zur nördlichen Oberpfalz gehört. Die Etappe nach Waldsassen, dem östlichsten Punkt des Fränkischen Gebirgswegs, erschließt dem Wanderer Kirchenbaukunst in höchster Vollendung: Die Wallfahrtskirche Kappl spiegelt in der Außen- und Innenarchitektur die göttliche Dreifaltigkeit wider. Und die berühmte Basilika Waldsassen gilt als eine der großartigsten Barockkirchen Bayerns. Bei Führungen erhalten die Besucher Einblicke in die größte Krypta Deutschlands sowie in die kunstvoll geschnitzte Klosterbibliothek. Über weite offene Fluren und schließlich durch tiefe Wälder heißt es nun, den Steinwald zu durchstreifen, dessen Granite jünger und weniger hart als die des Fichtelgebirges sind. Der Name dieses Mittelgebirges leitet sich nicht von den vielen Felsen ab, sondern vom ehemaligen Herrschaftssitz Burg Weißenstein. Der Fränkische Gebirgsweg führt über die höchste Erhebung des Steinwaldes - über die 946 Meter hohe Platte - und leitet weiter westlich schließlich in den südlichen Höhenzug des Fichtelgebirges über.
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Westweg Münchberg - Weißenstein

Münchberg, Bayern

Wegebeschreibung: Von Nord nach Süd führt der Westweg in Münchberg ausgehend am Westrand des Fichtelgebirges entlang bis zum Rauhen Kulm und kann wegen seiner zahlreichen weiten Ausblicke auch als Panoramaweg bezeichnet werden. Der Wanderweg führt auch durch tief eingeschnittene Täler verschiedener Bach- und Flussläufe und bietet unterschiedliche geologische Einblicke in die Landschaft. Wegeverlauf: Münchberg - Naherholungsgebiet Hintere Höhe - Biengarten - Ölschnitztal - Bad Berneck - Weißmaintal – Zoppatental - Brandholz - Königsheide - Kattersreuth - Steinachtal - FGV-Unterkunftshaus Gänskopfhütte - Heidenaabquelle - Flötztal - Ahornberg - Tannenberg - Plößberg - Immenreuth - Kemnath - Kastl - Rauher Kulm.
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Saar - Schlesien - Weg Münchberg - Saalequelle

Münchberg, Bayern

Münchberg - Saalequelle - Großer Waldstein - Weißenstadt - Rudolfstein - Schneeberg - Nußhardt - Seehaus - Platte - Silberhaus - Hohe Matze - Große Kösseine - Luisenburg - Wunsiedel - Oberthölau - Wartberg - Thiersheim - Thierstein - Wellerthal - Selb - Vielitz - Göringsreuth - Wüstenbrunn - Rehau - Osseck a. Wald - Regnitzlosau - Nentschau - Mittelhammer - Oberzech - Dreiländereck Hier wird auf dem  Abschnitt von Münchberg zur Saalequelle gewandert. Vom Anger über die Mühlgasse, die Kreuzbergstraße entlang durch das Gewerbegebiet Süd nach Mechlenreuth, von da nach Kleinlosnitz - hier ist ein Besuch im Bauenhofmuseum empfehlenswert - weiter nach Zell, da überqueren wir die Walpenreuther Straße um auf den Saalequellenweg zur Quelle zu gelangen.
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Quellenweg Münchberg - Egerquelle

Münchberg, Bayern

Wegebeschreibung: Der Quellenweg verbindet die Quellen der vier Hauptflüsse des Fichtelgebirges miteinander: Sächsische Saale, Eger, Weißer Main, Fichtelnaab. Bei der Quellen-Wanderung werden nicht nur die Wassereinzugsgebiete der Flüsse Elbe, Donau und Rhein berührt, auch die Europäische Hauptwasserscheide zwischen Nordsee und Schwarzem Meer wird überschritten. Wegeverlauf der Etappe: Münchberg - Kleinlosnitz - Zell im Fichtelgebirge - Sächsische-Saale-Quelle - Torfmoorhölle - Egerquelle
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Fränkischer Gebirgsweg Etappe 01: Von Münchberg zum Großen Waldstein

Münchberg, Bayern

Auf dieser abwechslungsreichen Etappe kommen wir zunächst am Oberfränkischen Bauernhofmuseum vorbei, in dem ein Vierseithof, ein Flachsbrechhaus, ein Bienenhaus, eine eiserne Windturbine und mehr zu sehen sind. Danach wird es Zeit für den ersten Fichtelgebirgsgipfel, den Haidberg. Der nächste Höhepunkt ist die Saalequelle. Die Saale ist neben Main, Naab und Eger einer der vier großen Flüsse des Fichtelgebirges. Zum Höhepunkt des Tages erklimmt der Wanderer den Großen Waldstein. Vom höchsten Waldstein-Felsen, der sogenannten Schüssel, blicken wir auf den Schneeberg, den Ochsenkopf und die Kösseine. Verlauf der Strecke:Münchberg (551 m ü.N.N.) - Kapellenberg (581 m ü.N.N.) - Kleinlosnitz mit Bauernhofmuseum (564 m ü.N.N.) - Zell im Fichtelgebirge (620 m ü.N.N.) - Saalequelle (712 m ü.N.N.) - Waldstein (855 m ü.N.N.)Anforderungen:erster Streckenabschnitt normale Kondition, zweiter Streckenabschnitt (Haidberg und Großer Waldstein) anspruchsvollEinkehr:in Kleinlosnitz, in Zell oder im WaldsteinhausSehenswürdigkeiten:- Oberfränkisches Bauernhofmuseum Kleinlosnitz mit Bauernhofcafe- Haidberg (besteht aus grünblauem Serpentinit mit eingelagertem Magnetit)- Saalequelle bei Zell im Fichtelgebirge- großer Waldstein mit Bärenfang, Waldsteinhaus, Ruine Waldsteinburg, Teufelstisch, Kapellenruine und Schüssel
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Quellenweg von Münchberg bis nach Marktredwitz

Münchberg, Bayern

Bei der Quellen-Wanderung werden nicht nur die Wassereinzugsgebiete der Flüsse Elbe, Donau und Rhein berührt, auch die Europäische Hauptwasserscheide zwischen Nordsee und Schwarzem Meer wird überschritten. Wegeverlauf: Münchberg Bahnhof - Kleinlosnitz - Zell/Ofr. - Sächsische-Saale-Quelle - Torfmoorhölle - Egerquelle - Karches - Weißmainquelle - Fichtelnaabquelle - Fichtelsee - Nageler See - Luisenburg - Bad Alexandersbad - Marktredwitz. Der Weg beginnt am Bahnhof von Münchberg und führt über Zell zur Quelle der sächsischen Saale. Nach Überqueren der Staatsstraße 2180, die von Gefrees nach Weißenstadt führt, wird die Egerquelle erreicht. Beide Flüsse fließen zur Elbe. Zwischen Schneeberg und Ochsenkopf führt der Quellenweg zur Weißmainquelle. Der Weiße Main fließt über den Main in den Rhein. Gleich danach wird die Fichtelnaabquelle erreicht. Die Fichtelnaab fließt über dir Naab zur Donau. In relativ kurzer Entfernung hat hier also ein Wassertropfen die Gelegenheit in alle Winkel Deutschlands zu fließen, daher auch die Bezeichnung "Dach Europas" für das Fichtelgebirge. Der Quellenweg führt wieder zum Fichtelsee nach Nagel zum dortigen Nagler See und an der berühmten Luisenburg vorbei nach Bad Alexanderbad und Marktredwitz.